Anzeige:
THEMA: Airbrush - Mattlack - Glanzlack -> Probleme
THEMA: Airbrush - Mattlack - Glanzlack -> Probleme
par - 18.05.26 17:49
Hallo,
ich sehe mir immer noch als Airbrush-Anfänger.
Nachdem ich das Verdünnen einigermaßengecheckt habe, funktionieren auch die Farbaufträge gut und die Airbrush-Verstopfungen kommen nur noch selten vor.
Ich habe verschiedene Klarlacke von Vallejo, AK usw.
Nur sind meine Ergebnisse noch nicht so, wie ich es gerne hätte.
Bei Mattlack ist danach nichts wirklich matt - selbst bei Ultramatt
Bei Klarlack ist anschließend das Ergebnis auch nicht berauschend - entweder kaum erkennbar oder halb ersoffen.
Ab und zu klappt es auch - und ich weiß eigentich nicht weshalb.
PKWs sollten glänzend sein und Loks und Wagen mit ihren Decals matt.
Meine Fragen:
- Im Prinzip brauche ich wohl mehrere Durchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen? Wie viele?
- Kann bzw. muss ich die Lacke verdünnen - falls ja womit?
- Irgendwie kann ich das "Silvering" nicht ganz vermeiden - Ich sehe keine Lufteinschlüsse und dennoch glänzt das Decal anschließend. Welche Lösungen gibt es hier?
Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus
Robert
ich sehe mir immer noch als Airbrush-Anfänger.
Nachdem ich das Verdünnen einigermaßengecheckt habe, funktionieren auch die Farbaufträge gut und die Airbrush-Verstopfungen kommen nur noch selten vor.
Ich habe verschiedene Klarlacke von Vallejo, AK usw.
Nur sind meine Ergebnisse noch nicht so, wie ich es gerne hätte.
Bei Mattlack ist danach nichts wirklich matt - selbst bei Ultramatt
Bei Klarlack ist anschließend das Ergebnis auch nicht berauschend - entweder kaum erkennbar oder halb ersoffen.
Ab und zu klappt es auch - und ich weiß eigentich nicht weshalb.
PKWs sollten glänzend sein und Loks und Wagen mit ihren Decals matt.
Meine Fragen:
- Im Prinzip brauche ich wohl mehrere Durchgänge an aufeinanderfolgenden Tagen? Wie viele?
- Kann bzw. muss ich die Lacke verdünnen - falls ja womit?
- Irgendwie kann ich das "Silvering" nicht ganz vermeiden - Ich sehe keine Lufteinschlüsse und dennoch glänzt das Decal anschließend. Welche Lösungen gibt es hier?
Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus
Robert
MobafaN160 - 18.05.26 18:19
Hi Robert
Ich vermute du trägst immernoch zuviel drauf. Versuche doch mal weiter weg und nur kurz, und später nochmal.
LG ChristiaN
Ich vermute du trägst immernoch zuviel drauf. Versuche doch mal weiter weg und nur kurz, und später nochmal.
LG ChristiaN
Hallo Robert.
Wenn man Mattlack mit zu hohem Luftdruck auf das Modell schießt, wird er glänzend. Also den Luftdruck so weit nach unten regeln, dass er gerade noch so gesprüht wird. Viele Leute sprühen mit zu hohem Druck.
Und dann immer nur dünne Schichten sprühen mit wenigen Minuten Zwischenraum, nicht gleich bis zur Volldeckung sprühen.
Wegen dem Druck erst mal mit unterschiedlichen Farben und Lacken auf Reststücken probieren, etwas Übung und Erfahrung kann nichts schaden.
Erst glänzend lackieren, wo die Decals hin sollen. Nach Austrocknung (nicht nur Staubfest, sondern wirklich Grifffest ausgetrocknet und der Lack nichts mehr ausdünstet) die Decals aufbringen und wenn alles richtig trocken ist erst den Mattlack in mehreren dünnen Lagen drauf.
Gruß
Harald
Wenn man Mattlack mit zu hohem Luftdruck auf das Modell schießt, wird er glänzend. Also den Luftdruck so weit nach unten regeln, dass er gerade noch so gesprüht wird. Viele Leute sprühen mit zu hohem Druck.
Und dann immer nur dünne Schichten sprühen mit wenigen Minuten Zwischenraum, nicht gleich bis zur Volldeckung sprühen.
Wegen dem Druck erst mal mit unterschiedlichen Farben und Lacken auf Reststücken probieren, etwas Übung und Erfahrung kann nichts schaden.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
und Loks und Wagen mit ihren Decals matt ..... Irgendwie kann ich das "Silvering" nicht ganz vermeiden - Ich sehe keine Lufteinschlüsse und dennoch glänzt das Decal anschließend. Welche Lösungen gibt es hier?
Erst glänzend lackieren, wo die Decals hin sollen. Nach Austrocknung (nicht nur Staubfest, sondern wirklich Grifffest ausgetrocknet und der Lack nichts mehr ausdünstet) die Decals aufbringen und wenn alles richtig trocken ist erst den Mattlack in mehreren dünnen Lagen drauf.
Gruß
Harald
Hallo und Danke für Eure Tipps.
Werde ich in den nächsten Tagen mal testen.
Viele Grüße
Robert
Werde ich in den nächsten Tagen mal testen.
Viele Grüße
Robert
Hallo,
Wenn man Mattlack zu sehr verdünnt, wird es auch nicht mehr richtig matt.
MfG Torsten
Wenn man Mattlack zu sehr verdünnt, wird es auch nicht mehr richtig matt.
MfG Torsten
Pandemiebahner - 18.05.26 23:18
Hallo,
hatte mit dem Elita Mattlack ein ähnliches Problem. War immer zu glänzend.
Lösung war den Mattlack nur sparsam aufzutragen und nicht deckend.
Bei Deals lackiere ich
Farblack - Glanzlack (3 Tage aushärten) - Decal - Glanz (ruhig stark aufgetragen damit es die "kante" zum Decal auffüllt) - Glanz - matt
Hoffe es hilft.
LG
Daniel
hatte mit dem Elita Mattlack ein ähnliches Problem. War immer zu glänzend.
Lösung war den Mattlack nur sparsam aufzutragen und nicht deckend.
Bei Deals lackiere ich
Farblack - Glanzlack (3 Tage aushärten) - Decal - Glanz (ruhig stark aufgetragen damit es die "kante" zum Decal auffüllt) - Glanz - matt
Hoffe es hilft.
LG
Daniel
dampfrailfan - 19.05.26 07:53
Moin,
genau, #2 - #5 perfekt beschrieben.
Ergänzung: Wenn du den Farblack zu trocken machst dann wird der von allein recht matt, das hat aber den Nachteil dass dann Decals zu milchigen Stellen neigen. Das Wort Silvering kannte ich noch gar nicht, das wird aber wohl gemeint sein.
Eine Frage von dir ist glaube noch offen:
- Kann bzw. muss ich die Lacke verdünnen - falls ja womit?
Die Frage ob man verdünnt ist geklärt, aber womit: Ich verdünne:
Weinert Lacke mit Weinert Verdünnung
Elita Lack mit Elita Verdünnung.
alles andere ist Murks für mich. Wobei ich schon erfolgreich Elita Farbe mit Weinert gemischt habe. Ja, ich weiß, Weinert stinkt aber vom Ergebnis her ist das für mich immer noch das Beste. Und vor allem schnell.
Manche sprühen mit wasserverdünnbaren Farben, da würde ich kalkfreies Wasser verwenden. Hersteller egal.
Grüße Torsten
genau, #2 - #5 perfekt beschrieben.
Ergänzung: Wenn du den Farblack zu trocken machst dann wird der von allein recht matt, das hat aber den Nachteil dass dann Decals zu milchigen Stellen neigen. Das Wort Silvering kannte ich noch gar nicht, das wird aber wohl gemeint sein.
Eine Frage von dir ist glaube noch offen:
- Kann bzw. muss ich die Lacke verdünnen - falls ja womit?
Die Frage ob man verdünnt ist geklärt, aber womit: Ich verdünne:
Weinert Lacke mit Weinert Verdünnung
Elita Lack mit Elita Verdünnung.
alles andere ist Murks für mich. Wobei ich schon erfolgreich Elita Farbe mit Weinert gemischt habe. Ja, ich weiß, Weinert stinkt aber vom Ergebnis her ist das für mich immer noch das Beste. Und vor allem schnell.
Manche sprühen mit wasserverdünnbaren Farben, da würde ich kalkfreies Wasser verwenden. Hersteller egal.
Grüße Torsten
Hallo,
Ich verdünne auch die wasserverdünnbaren Lacke mit dem jeweiligen Verdünner, wobei ich hauptsächlich Produkte von vallejo verwende.
Dazu mische ich etwas Improver.
Ausser bei Klarlack, da weiß ich nicht, ob es den Glanzgrad verändert.
Worum es ja hier geht.
Bei Mattlack geht wirklich nichts über den von Bergwerk.
Wenn ich allerdings immer von dünn auftragen lese, bin ich mir nicht sicher, ob das stimmt.
In den YT Videos der Profis wird oft ,gut dick aufgetragen.
MfG Torsten
Ich verdünne auch die wasserverdünnbaren Lacke mit dem jeweiligen Verdünner, wobei ich hauptsächlich Produkte von vallejo verwende.
Dazu mische ich etwas Improver.
Ausser bei Klarlack, da weiß ich nicht, ob es den Glanzgrad verändert.
Worum es ja hier geht.
Bei Mattlack geht wirklich nichts über den von Bergwerk.
Wenn ich allerdings immer von dünn auftragen lese, bin ich mir nicht sicher, ob das stimmt.
In den YT Videos der Profis wird oft ,gut dick aufgetragen.
MfG Torsten
Hallo Thomas,
verträgt sich der "Bergwerk Mattlack" mit Elita-Lack?
Gruß aus Halle/Saale
Hans - Joachim
verträgt sich der "Bergwerk Mattlack" mit Elita-Lack?
Gruß aus Halle/Saale
Hans - Joachim
Hi,
hier gab‘s das mal, ich hatte auch was zusammengestellt.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb3=Kbs700#aw14
Karl
hier gab‘s das mal, ich hatte auch was zusammengestellt.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb3=Kbs700#aw14
Karl
Servus
Ein paar Erfahrungswerte von jemandem, der das auch nicht richtig kann.
Vallejo scheint ganz generell ein Problem zu sein. Der Lack scheint sich manchmal mit dem Untergrund nicht richtig zu verbinden und wie eine Art Haut über das Modell drüber gezogen zu sein. Wenn man zB mit einem essighaltigen Setting drübergeht, bekommt er ein Loch und lässt sich wie eine Schlange beim Häuten richtig abziehen.
Ich nehme für meine normalen Lackierungen Elita. Die sind mit RAL Farben gut verfügbar, decken gut, lassen sich gut mischen, halten lang, allerdings sind die farblosen Lacke weder beim Glanzlack noch beim Seidenmatten das Gelbe vom Ei. Außerdem verpicken sie die Nadeln ziemlich schnell und nachhaltig.
Zum Glanzlack. Das ist eine eigene Wissenschaft. Ich nehme am liebsten den von Tamiya. Glanzlack braucht soviel Lackauftrag, dass er auf dem Modell einen ebenen, glänzenden Überzug bilden kann. Dafür muss er feucht genug auf dem Modell ankommen. Zu trocken und es wird nix. Zu feucht und es sieht aus wie die Adria im Sonnenschein.
Der berühmte Hinweis: in vielen dünnen Schichten auftragen, ist eine Falle. Das glänzt nie richtig, weil keine Schicht für sich selbst genug Material aufträgt, dass der Lack sich wirklich eben ausbreiten kann.
Re Decals. Das Problem habe ich nur, wenn die Decals nicht richtig auf dem Lack, der drunter ist, aufsitzen, oder der Lack drunter matt ist. Der Lackuntergrund sollte zumindest satt seidig, besser glänzend sein. Versuche einmal, das Decal mit der Setting-Flüssigkeit vom Papier zu lösen und auf den Lack zu schieben. Da sollte es von Anfang an weich genug sein.
Wichtig: ganz wegbekommen wird man den Rand des Decals nie. Das bildet einfach eine Kante, die bei unglücklichem Lichteinfall sichtbar wird. Meistens ist das aber völlig unerheblich.
Viele Grüße
Andras
Ein paar Erfahrungswerte von jemandem, der das auch nicht richtig kann.
Vallejo scheint ganz generell ein Problem zu sein. Der Lack scheint sich manchmal mit dem Untergrund nicht richtig zu verbinden und wie eine Art Haut über das Modell drüber gezogen zu sein. Wenn man zB mit einem essighaltigen Setting drübergeht, bekommt er ein Loch und lässt sich wie eine Schlange beim Häuten richtig abziehen.
Ich nehme für meine normalen Lackierungen Elita. Die sind mit RAL Farben gut verfügbar, decken gut, lassen sich gut mischen, halten lang, allerdings sind die farblosen Lacke weder beim Glanzlack noch beim Seidenmatten das Gelbe vom Ei. Außerdem verpicken sie die Nadeln ziemlich schnell und nachhaltig.
Zum Glanzlack. Das ist eine eigene Wissenschaft. Ich nehme am liebsten den von Tamiya. Glanzlack braucht soviel Lackauftrag, dass er auf dem Modell einen ebenen, glänzenden Überzug bilden kann. Dafür muss er feucht genug auf dem Modell ankommen. Zu trocken und es wird nix. Zu feucht und es sieht aus wie die Adria im Sonnenschein.
Der berühmte Hinweis: in vielen dünnen Schichten auftragen, ist eine Falle. Das glänzt nie richtig, weil keine Schicht für sich selbst genug Material aufträgt, dass der Lack sich wirklich eben ausbreiten kann.
Re Decals. Das Problem habe ich nur, wenn die Decals nicht richtig auf dem Lack, der drunter ist, aufsitzen, oder der Lack drunter matt ist. Der Lackuntergrund sollte zumindest satt seidig, besser glänzend sein. Versuche einmal, das Decal mit der Setting-Flüssigkeit vom Papier zu lösen und auf den Lack zu schieben. Da sollte es von Anfang an weich genug sein.
Wichtig: ganz wegbekommen wird man den Rand des Decals nie. Das bildet einfach eine Kante, die bei unglücklichem Lichteinfall sichtbar wird. Meistens ist das aber völlig unerheblich.
Viele Grüße
Andras
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
