1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: nervt: Minitrix Weichenantrieb & Arnold Weichenschalter 7220

THEMA: nervt: Minitrix Weichenantrieb & Arnold Weichenschalter 7220
Startbeitrag
Sven H. - 16.05.26 17:25
Liebe Gemeinde

ich liebe die Weichenschalter 7220 von Arnold - hab mir daraus ein wundervolles Stellpult gebaut.

Mit meinen MP1 Unterflurmotoren funktioniert das super - nix zu beanstanden.

Jetzt bin ich gerade dabei, die Minitrix Weichenantrieb anzuschließen (an Stellen, wo kein Unterflur möglich ist).
Doch hier versagt die Endabschaltung? Die Anriebe fangen an zu summen, werden warm... Da verstehe ich nicht ganz, da ich die vorher mit dem Klavier von Tillig teste.
Bisher habe ich einen Minitrix Weichenantrieb, der reibungslos funktioniert mit den Arnold-Schaltern.
Spannung / Stromstärke passt auch...

Liegt es an Minitrix? An den Schaltern?

Wie ich mich gerade belesen habe liegt es an der Kombi: die Schalter liefern Dauerstrom, die Minitrix-Antriebe haben eine unzuverlässige Endabschaltung. Anscheinend brauche ich Impulsmodule... Gibt es da eurerseits Empfehlungen?


Hallo Sven,

eigentlich sollten die Antriebe eine Endabschaltung haben. MÖglicherweise ist die Spannung zu gering, dass sie nicht sauber umschalten.

Gruß
Jürgen
Hallo Sven,

die Kombination Minitrix Antrieb und Arnold Weichenschalter 7220 funktioniert bei mir seit Jahren, Probleme kann es schön nach längerer Betriebspause geben - nicht Tage oder Wochen sondern Monate.

Wichtig ist die Schaltspannung von 16V~ oder mehr mit genug Amper im Hintergrund

Die Schalter geben auch keinen Dauerstrom ab sondern nur Impuls so lange gedrückt ist, von da her sind es technisch auch kein Schalter sondern Taster, werden aber auch Weichenschalter genannt.

Die Endabschaltung macht auch keine Probleme, über den Rückweg bekommt die Beleuchtung auch den Strom zur Anzeige.

Mit welcher Spannungsversorgen betreibst du die Antriebe?

Gruß Detlef
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Sven H.

die Schalter liefern Dauerstrom


Die Arnold 7220 sind Momenttaster, die liefern keinen Dauerstrom. Die funktionieren grundsätzlich mit allen Doppelspulen-Antrieben, also auch mit Minitrix Weichenantrieben, auch wenn deren Endabschaltung klemmen sollte, Dann würde höchstens die Rückmeldung nicht korrekt anzeigen.

Gruß Engelbert

Moin Sven,

es kann auch an den Weichen liegen: sind die Antriebe fest mit den Weichen verbunden, sind sie uralt und haben keine! Endabschaltung...
Nur die Antriebe, die sich seitlich anstecken und abziehen lassen, haben eine Endabschaltung. Es sei denn, die Dinger wurden mal gebraucht gekauft und der Vorbesitzer hat sie überbrückt.

Gruß
Kai
Hallo Sven  Auch bei mir funktioniert das seit Jahren , welche Birnchen sind im Schalter ?
Sind die zu niederohmig, kann es zum warm werden und brummen kommen    ,Die gelben Original ziehen kaum Strom
Das Brummen kommt über den Meldeweg wie die Weiche steht . Denn dafür läuft die Spannung über die nicht abgeschaltete Weichenspule  , sonst bliebe das Birnchen dunkel
Da an die Originalbirnchen nicht mehr so leicht ran zu kommen ist , habe die Birnchen gegen weiße SMD LED mit jeweils eigenem Vorwiderstand getauscht  Dafür muß aber die Antriebsspannung von AC auf DC geändert werden
Gruß Werner
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Sind die zu niederohmig, kann es zum warm werden und brummen kommen



Das kann ich mir weniger vorstellen, da es eigentlich Standardbirnchen sind. Ich setze übrigens 19V Birnchen rein, wegen der Hitzeentwicklung. Ich schalte mit 16V. Bei mir hat auch noch nie ein Antrieb gebrummt, es sei denn, er fährt nicht in die Endposition. Aber auch dann nur beim Betätigen der Taste. Die Arnoldschalter  arbeiten übrigens auch, wenn ein Birnchen kaputt ist.

Gruß
Jürgen
Hallo,

die Daten der bekannten Glühbirnchen im Sockel Ms 2,8 sind typischrweise:

16 V, 30 mA
19 V, 35 mA

Grüße,  Peter W

Hey zusammen, vielen lieben Dank...

Also Spannung liegt bei 16,7V.
Es sind die Antriebe, die man abnehmen kann, haben aber wirklich sehr lange rumgelegen...
Hallo nochmals,

für die Weichenschalter werden Birnen mit  16 V / 30 mA angeboten. Diese haben rund 0,48 W Leistung. Im Vergleich dazu ergibt 19 V / 35 mA (rund 0,6 W) bei 16 V annähernd dasselbe: 0,47 W.

Die schwächsten mir bekannten Kleinst-Birnchen sind 16 V / 22 mA, aber die scheint es zur Zeit nicht im Sockel MS 2,8 zu geben - nur als Drahtlampe.

Gibt es irgendwo verlässliche Kenndaten für die alten Arnold 7960?

Grüße, Peter W
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Peter W.

Gibt es irgendwo verlässliche Kenndaten für die alten Arnold 7960?



in den alten Arnold Katalogen steht 16V / 30 mA.

Gruß Engelbert
Hallo zusammen,

ich denke, die Birnchen können wir außer acht lassen. Die Arnold Schalter funktionieren auch ohne Birnchen,Ansonsten sind das nur Kontaktbleche, die beim Drücken aufeinander gedrücht werden.  .

@Sven, wie reagieren denn die Antriebe, wenn Du sie direkt an einen Trafo anschließt?

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

natürlich funktionieren die Arnold-Taster (NICHT Schalter!) auch ohne Birnchen, wenn auch dann ohne Anzeige. Wenn aber die Birnchen drin sind, können wir sie NICHT außer Acht lassen. Da hat Werner Trixer in #5 vollkommen recht, denn die werden über die entgegengesetzte (also nicht endabgeschaltete) Weichenspule betrieben. Wenn die Glühbirne zu viel Strom (z.B. 50mA) zieht, kann das in der Spule zur Erwärmung, Brummen oder gar mechanischer Bewegung (Weichenzunge) führen.

Deine Frage an Sven ist allerdings vollkommen berechtigt. Allerdings hat er sie in #0 (Klavier Tillig) wahrscheinlich schon beantwortet. Solange nicht der Endabschalter UND der Taster defekt sind, kann ich mir eine Ursache (außer zu niederohmige Birne) für die Erwärmung nicht vorstellen.

Viel Erfolg für die Fehlersuche (am besten mit Einkreisen durch Teiletausch und Verwendung eines Ampermeters) wünscht
Wolfgang (der trotzdem auch manchmal an "unmöglichen" Fehlern verzweifelt)
Hallo Wolfgang,

natürlich können die Birnen einen Einfluss haben. Nur handelt es sich um handelsübliche 2,8er Stecksockelbirnen mit vorgegeben Werten. Der Widerstand einer Birne hängt von der Leistung und auch der Betriebstemperatur ab. Er lässt sich dann über das Ohmsche Gesetz berechnen. Da die Leistung eine vorgebene Größe der Birne ist, und auch die Spannung im gewissen Rahmen vorgegeben ist, ist es auch der Widerstand. Der wird bei dieses Birnchen mit etwa 50mA angegeben. Daher kann es meiner Meinung nach weder hoch- noch niederohmige Birnchen geben. Vielleicht unterliege ich auch einem Denkfehler.

Aber er könnte es testen, indem er die Birnchen einmal heraus nimmt und es ohne probiert. Ich vermute den Fehler eher beim Antrieb selbst. Grundsätzlich funktionieren die Arnoldtaster mit Arnold, Fleischmann und Minitrix Weichen, so, wie bei mir.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: spur.n.bahner

Daher kann es meiner Meinung nach weder hoch- noch niederohmige Birnchen geben.  



Ich habe hier in meiner Krabbelkiste Birnchen mit mindestens 5 verschiedenen Widerstandswerten.
Alle sehen gleich aus. Viele haben keinerlei Kennzeichnung.
Auch hatte ich schon Birnchen mit internem Kurzschluss.
Wenn also ein Weichenantrieb warm wird, sollte doch der erste Schritt sein, einen Stromfluss zu detektieren und dessen Größe zu messen.

Jürgen H.


Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Jürgen H.

  Wenn also ein Weichenantrieb warm wird, sollte doch der erste Schritt sein, einen Stromfluss zu detektieren und dessen Größe zu messen.



Sehr richtig! Das hatte ich in #12 und (indirekt) Trixer in #5 bereits vorgeschlagen.

Klar, wenn der Antrieb auch ganz ohne Birnchen oder direkt (mit oder ohne Taster) am Trafo bereits brummt, dann kann es natürlich nicht an der Lampe liegen. Aber wenn der Effekt nur am Arnold-Taster eintritt, aber nicht mit anderen Tastern (z.B. Tillig oder Minitrix), dann muss es am Birnchen liegen.

Erfolgreiche Fehlersuche wünscht
Wolfgang
Hallo,

ich hatte auch schon Birnchen, die augenscheinlich normal leuchten, aber heiß werden.
Wenn das Birnchen im Schalter normal leuchtet und nicht heiß wird, aber der Weichenantrieb brummt ohne dass die Taste gedrückt ist, stimmt etwas nicht.
Wenn nur der Lampenstrom fließt, tut sich normalerweise im Antrieb gar nichts. Es sei denn, wir reden hier nicht von einem Doppelspulen-Magnetantrieb sondern von einem Motorantrieb wie z.B. mtb. Die sind mit solchen beleuchteten Tastern nicht kompatibel.

Grüße, Peter W

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe hier in meiner Krabbelkiste Birnchen mit mindestens 5 verschiedenen Widerstandswerten.



Wie groß ist die Streuung und wieviel Watt haben die Birnchen? Und für welche Spannung sind die vorgesehen? Man muss gleichartige Birnen vergleichen.

Wie ich schrieb, es gilt das Ohmsche Gesetz.

Hier ein Rechenbeispiel für eine 5 W Birne bei 14 V:

Stromstärke I = 5 W / 14 V ergibt 0,36 A
Widerstand R = 14 V / 0,36 A ergibt 39 Ohm.

Unterschiedliche Widerstandswerte ergeben sich danach durch Fertigungstoleranzen oder ander Volt- bzw. Wattzahlen.
Auch die Temperatur hat einen Einfluss auf den Widerstand. Die Widerstandswerte für gleichartige Birnen dürfen danach eine nur weniger große Varianz haben.

Für variable Widerstandswerte habe ich zumindest keine Erklärung. Bin aber durchaus lernfähig.

@ Peter: Minitrix Weichen haben einen Doppelspulenantrieb.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Man muss gleichartige Birnen vergleichen.


Wir wissen aber nicht, was der Kollege da hat.
Schalter/Taster gebraucht gekauft, uralt, repariert?
Es redet sich leicht, wenn ich gleiche Birnchen neu kaufe, dass die auch annähernd gleiche Daten haben.
Nützt nur dem Sven nichts, wenn wir ihm erklären, was theoretisch geht, es aber bei ihm praktisch anders aussieht.
Daher am Antrieb messen, was genau anliegt und suchen woher der Strom kommt.
Alles andere ist hier Kaffeesatzleserei.

Jürgen H.
Hallo,

wenn die Brinchen zu viel Strom ziehen, schmilzt der Weichentaster, jedenfalls lange bevor der Weichenantrieb brummt. Weiß ich aus eigener Erfahrung. 16V 50 mA Birnchen führen bereits zur Verformung wegen Hitze. Daher der Hinweis im Katalog, nur die Arnold 7960 Birnchen zu verwenden. Die Birnchen kann man als Problemursache ausschließen, sofern sie nicht defekt sind und einen "Kurzen" haben.

Gruß Engelbert
Hallo,

folgende Steckbirnen Ms 2,8 sind mir bisher bekannt:
10 V / 50 mA (Fleischmann)
12 V / 30 mA (Fleischmann z.B. VT 95)
16 V / 30 mA
19 V / 35 mA (div. Marken)
24 V / 25 mA (Fleischmann für FMZ)

Grüße, Peter W
Hallo zusammen,

die Arnold Birnchen 7960 haben 16 V, 30 mA und sind gelb. Wegen der Hitzeentwicklung verwende ich daher auch die weißen 19 V Birnchen.

Gruß
Jürgen

Hallo,

wer Interesse hat: ich hab noch 14 original-Arnold Birnchen (30 mA).

Peter
Hallo Spur N Bahner    Schon mal was von heiß oder  kalt Leiter gehört  Birnchen haben im Betrieb völlig unterschiedliche
Werte    Das ist ähnlich der Digitalspannung die kannst Du mit einem Analogmessgerät auch nur schätzen . Und wenn Du hergehst und willst den  Widerstand des Birnchen im Betriebszustand messen verabschiedet sich das Ohmmeter

Gruß Werner
Hallo Werner,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch die Temperatur hat einen Einfluss auf den Widerstand.



Wie Du siehst ist mir das bekannt, an die Temperatur habe ich gedacht. Nur sind das ganz gewöhnliche Stecksockelbirnen, die in den Arnoldtatstern stecken. Das ist elektrotechnisch Brot und Butter Equipment.

Daher haben die Birnchen, je nach Spezifikation, einen festen Widerstandswert im Betrieb. Der dürfte standardnormalverteilt sein.

Vielleicht äußert sich Sven noch einmal, welche Antriebe er konkret hat. Ich meine, nur die uralten Antriebe aus den 1970er Jahren haben keine Endabschaltung. Ich habe zwar viele Arnoldtaster im Einsatz, aber an keiner Weiche ohne Endabschaltung. Man müsste das wirklich einmal ausprobieren. Die dazugehörigen Arnoldantriebe haben alle Endabschaltungen.

Gruß
Jürgen
Hallo,

die Arnold-Weichenantriebe waren m.E. auch besser konstruiert. Die Minitrix verspannen leicht, vor allen Dingen bei "Unterflurmontage" und schalten dann nicht zuverlässig.
Ich trau den Dingern so weit wie ich einen Konzertflügel werfen kann...

Die Arnold-Weichenschalter funzen eigentlich nur gut mit den Original-Birnchen. Im Bekanntenkreis glaubte das einer nicht und hatte dann innerhalb weniger Monate brüchige Schalter, der Kunststoff altert dann verdammt schnell.

Peter
Hallo Peter,

die Uraltantriebe von Minitrix konnte man nicht abziehen und Unterflur verbauen. Die waren fest verbunden.

Ich habe noch eine Weiche der alten Ausführung im Einsatz. Bei der muss ich den Taster manchmal mehrfach drücken, damit sie vollständig umschaltet. Wenn er solche Weichen hat, könnte das ein Problem sein.

Gruß
Jürgen
Ein Nachtrag:

https://www.gutefrage.net/frage/minitrix-elektr-weiche-welche-kabel

Das ist so eine alte Weiche,

Die haben keine Endabschaltung. Das bedeutet, da würde die Spule tatsächlich über die Birne Spannung bekommen. Das hat aber nichts mit hoch- oder niederohmig zu tun. Da hat man keine Wahl bei den Standardbirnchen.

Hi N Bahner  Sag mal weist Du wirklich wie das arbeitet  Der Birnchen Strom fliest immer über die nicht abgeschaltete
Weichenspule  Wenn Du das Birnchen überbrückst , schaltet die Weiche um genau , als ob du den Taster bedätigst
Mehrfach wurde doch schon der Tip gegeben einfach Birnchen raus  und schauen was sich ergibt

Ich steige aus Gruß Werner
Hallo,

wenn beide Lampen ständig leuchten, gibt es entweder überhaupt keine Endabschaltung oder der Kontakt ist festgebacken. In dem Fall ist die Lagerückmeldung nicht verwendbar.

Grüße, Peter W.
Hallo Werner,

natürlich weiß ich, wie die funktionieren. Ich habe die selbst im Einsatz. Und den Tpp, die Birnchen herauszunehmen habe ich in #13 selbst gegeben.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber er könnte es testen, indem er die Birnchen einmal heraus nimmt und es ohne probiert.



Und Peter bestätigt ja, dass die Lagerückmeldung ohne Endabschaltung nicht verwendbar ist. Und die Uraltweichen haben keine Endabschaltung.

Nur müsste sich Sven erst einmal äußern, welche Weichen er hat.

Gruß
Jürgen
Hallo Sven, hast du den Weichenantrieb schon mal auf gemacht? Meistens sind die Kontaktbahnen darin verschmutzt oder verzundert. Ist das der Fall, geht der nicht in seine Endlage. Hier hilft dann eine gründliche Reinigung, danach muss wieder alles ordentlich funktionieren. Ich habe auf meiner Pendelstrecke Flm Picologleis mit Arnold Weichenschaltern ohne Probleme.
Gruß elber

Die von berndt* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;