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THEMA: Fleischmann 731377 Re 460 Zimo Soundplatine Kurzschlusgefahr

THEMA: Fleischmann 731377 Re 460 Zimo Soundplatine Kurzschlusgefahr
Startbeitrag
Peter W. - 10.05.26 23:42
Hallo,

ich habe hier vom Verein eine FL Re 460 (mit Sound - MX Platinendecoder), die in Kurven einen Kurzschluss verursacht. Laut Spezifikation sollte die Lok R1 192 mm schaffen. Lauftechnisch ist das auch kein Problem, aber elektrisch nicht. Ich habe zuerst die Stromabnahmebleche verdächtigt, vermute aber, dass ab eine gewissen Ablenkung mindestens ein Rad in am Chassis streift. dann gibt es Kurzschluss.

Ich selbst habe zwei davon (andere Varianten). eine mit MX und eine mit MS, bei keiner davon habe ich das Problem. Vielleicht stimmt das Radsatz-Innenmaß hier nicht?

Hat noch jemand diesen Effekt, und das Problem eventuell beseitigen können?

Grüße, Peter W


Hallo Peter,

ich erinnere mich dumpf daran, dass meine Re460 von GFN (andere Art.Nr.) vor rund 10 Jahren dasselbe Problem hatte. Ich meine, ich hätte dann bestimmte Stellen des Chassis mit Isoband abgesichert. Seitdem war Ruhe.
Welche Stellen es genau sind, weiß ich leider nicht mehr. aber ich meine es hatte etwas mit dem Ausschlag der Drehgestelle in Kurven zu tun. Das Problem trat v.a. in Kurvenfahrt auf.

Viele Grüße!



Moin Peter,

die Kurvenfahrt-Probleme erinnern mich an früheren Ärger mit einer meiner Fleischmann-Taigatrommeln (MAV-M62 oder SZD):

Dort waren die seitlichen Kontaktbleche an den Drehgestellen zu wenig ausgeschnitten, sodass sie beidseits die metallenen Zahnrad-Achsen berührten und es so gerade bei Kurvenfahrten zu Kurzschlüssen kam.

Nach anfänglich harschem Abstreiten (so nach der Devise "dummer Kunde, kann gar nicht sein") sandte mir Fleischmann nach meiner ausführlichen, u.a. fotografischen Dokumentation (man hat ja sonst nichts zu tun) zwei Drehgestell-Türme mit korrekt ausgeschnittenen Kontaktblechen:

Läuft seitdem anstandslos.

Bei zumindest meinen SBB-460ern und NSB-El18ern kenne ich das Problem so jedoch nicht.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

Danke Euch für die Rückmeldung! Ich hatte mich gestern auch gefragt, ob ich das Chassis nicht innen Isolieren sollte. Allerdings war ich nicht sicher, ob das dauerhaft hält oder nicht irgendwann das ganze Klebezeug auf den Gleisen klebt...

Die zweite Frage die sich mir stellt ist: In einer Richtung der Auslenkung passiert gar nichts, in der anderen Kurzschluss. Meine Schlussfolgerung wäre, dass der Zinkaldruckgussblock mit einer Gleisseite eine Verbindung hat, sonst würde das maximal in einem sehr krassen Gegenbogen passieren. Dem werde ich nachgehen.

Grüße. Peter W.

Hallo,

tatsächlich ist es so, dass die Zimo MX Soundplatine Nr. 06/6476-02 auf der Unterseite (!) in einer der beiden Gleisspannungs-Leiterbahnen zwei teil-metallisierte Bohrlöcher mit vergoldeten Ringen aufweist, welche die im Zinkaldruckgusschassis angravierten Abstandshalter kontaktieren. Der andere Pol weist diese Strukturen nicht auf. Dadurch steht das Chassis während der Fahrt unter Spannung. Schwenken die Drehgestelle aus, können die Spurkränze das sie umschließende Metall berühren. Je nachdem, in welche Richtung die Kurve führt, gibt es dann Kurzschluss oder nicht.

Es war also Absicht des Hardware-Designers, das Chassis und damit den Motor sowie die Welle unter Spannung zu setzen. Wollte man das Motorgehäuse HF-technisch „erden“?

Da ich nicht weiß, ob die Platine mehr als 2 Lagen hat und die teilmetallisierten Durchkontatierungen auch eine elektrische Funktion innerhalb des Layouts haben, traue ich mich nicht, sie auszufräsen, ohne Zimo zu kontaktieren.

Zufällig habe ich in meinem Sortiment zwei passende Unterlegscheiben aus Kunststofffolie gefunden. Nach Einbau sind das Chassis und damit auch der Antrieb potentialfrei.

Beim nächsten Vereinsabend wird die Lok probegefahren.

Das wäre also ein typischer, patscherter Konstruktionsfehler aus dem Hause Roco.

Grüße, Peter W

Moin,

Ich hatte bei meiner nicht Sound Maurice Lacroix das gleiche Problem. Scheinbar hatte niemand das Problem ... ich habe mich da schon gewundert, dass das Problem nicht besprochen wurde. Ich habe mich nur gewundert, dass beim Einfahren permanent in den Kurven kleine Kurzschlüsse entstanden. Ich fahre die Modelle vorm Digitalisieren erst ein ... das hat mir wohl einen Decoder gerettet.
Ich habe es letztenendes auch mit Isolierband gelöst.

Viele Grüße, Franzi
Hallo,

ich habe gestern einen Testcase entwickelt:

Multimeter (Durchgangsprüfer) an die Schienen anschließen, Lokgehäuse abnehmen.

Variante 1. Jeweils ein Drehgestell entfernen, Lok mit dem verbliebenen DG aufgleisen und bis zum Anschlag ausschwenken.  Piepst es?

Variante 2, Lok mit beiden DG in den unterstützten Mindestradius (hier R1 = 192 mm) aufgleisen. Am Chassis wackeln. Piepst es?

Grüße, Peter W.


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