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THEMA: D Sub 25-poliges Flachbandkabel für Weichenschaltung ?

THEMA: D Sub 25-poliges Flachbandkabel für Weichenschaltung ?
Startbeitrag
DasUrmele - 06.05.26 08:47
Guten Morgen,
plane gerade im Selbstbau ein Weichenstellpult zu bauen.

Um unnötig viele einzelne "Strippen" zu ziehen kam mir der Gedanke ein

25 Pin Flachbandkabel um von den Schaltern am Stellpult führend zu den Weichenantrieben zu nehmen
+
2 Modulplatinien 25 Pol...an denen mann die einzelnen Schaltdrähte von Weichenschalter + Weichenantrieb
anschraubt

Halten diese Flachbandkabel die für Spur N erfordlichen Spannung/Ströme aus?


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Du schaltest doch die Weichen nur mit max.
16 V~,  das sollten die Kabel schon aushalten. Ich bin Nichtelektriker, würde es aber so versuchen. Wirst deine Anlage schon nicht gleich abfackeln 😉.
Gruß elber
Hallo.

Es gibt verschiedene Arten von Flachbandkabeln. Die unterscheiden sich natürlich von den Querschnitten. Welchen Typ von Flachbandkabel meinst du den?
Foto wäre gut.

Gruß Klaro
Hallo,
ich habe das so gemacht, bei mir funktioniert es.
Gruß
Gerhard

Kommt auf den Querschnitt an.

Wenn ein Weichenantrieb nicht abgeschaltet wird ist immer die Frage ob zuerst das Kabel oder der Antrieb wegschmort.

Deswegen empfehle ich immer Stellen mit Stromstoß mit Dauerstrombegrenzung


Grüße
Harald
Hallo,

naja, wenns keine Großanlage ist wird es funktionieren wenn nur kurz über Taster.

Die Käbelchen sind relativ dünn und über 1 Ampere was einige Antriebe ziehen können wäre mir ab ca. 4 mtr. Strippenlänge dann doch zuviel.

Peter
Hallo Urmele,

ich würde das lassen. Der Querschnitt der Adern beträgt in der Regel nur AWG 28 also 0,08mm². Das ist gerade einmal die Hälfte des Querschnitts üblicher Modellbahnstrippen. Es kommt auch nicht auf die Spannung an (#2), sondern auf den Strom. Bei diesem Querschnitt beträgt der Leitungswiderstand ca. 2,5 Ω pro Meter. Da nur Schaltimpulse gegeben werden, besteht natürlich keine Gefahr, dass irgendetwas in Flammen aufgeht. Die Schaltspannung an der Weiche wird jedoch mit wachsender Leitungslänge immer kleiner, weil ein Teil der Spannung an der Leitung abfällt.

Wenn überhaupt würde ich die Flachbandkabel höchstens für wenige Zentimeter nehmen, z.B. als Verbinder zweier Modellbahnsegmente.

D-Sub ist im Grund gut geeignet. Ich würde jedoch Terminaladapter mit Schraubanschlüssen nehmen und auch ordentliche Querschnitte (0,5 mm², gleich mitbestellen). Im Elektronikhandel gibt es 100m-Gebinde. Bitte auch an Aderendhülsen denken, Litze und Schraubklemmen ist keine Idealkombination.

Grüße
Zwengelmann
Hi,

Ich habe ein ein Meter langes Flachkabel aus einem PC an einer Stelle unter der Anlage. Damit schalte ich magnetische Weichenantriebe mit Impuls(!) aus einem Weichendecoder. Problemlos mit ca. 22V~ am Decodereingang.


Jürgen H.


Hallo Gruß- und Namenloser TO

Das gleiche Problem habe ich früher recht ähnlich gelöst. Ich habe mir komplette 25-polige D-Sub-Rundkabel in passender Gesamtlänge gekauft (bei mir 5 m, gibt es mit verschiedenen Querschnitten als Verlängerungskabel mit Stecker und Buchse, alle Adern sind farblich codiert). Das Buchsenteil habe ich dann im "Stellpult" fest eingebaut und so lang abgeschnitten, dass ich darin alles verkabeln konnte. Der Stecker wurde dann in die Buchse gesteckt und das Kabel zur Anlage geführt. Dort ist eine Lötleiste, an der die Weichenkabel enden.

Dietrich
Moin Moin Urmele,

ich habe es zum Anfang genau so gemacht, siehe Bilder:

Ich habe meine Kabel hier besorgt:

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kabe..._buchse_0_5_m-310797

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/kabe...r_buchse_10_m-310802

Da ich aber später andere stärkere Antriebe verbaut habe, habe ich dann doch auf stärkere Einzelkabel
umgebaut (25 x 6 Meter)

Mein erster Drucker hat auch so einen Anschluss

Mfg

Ralf

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Habe ähnliche Stecker in Verwendung. Ich sehe hier kein Problem, da die Stromlast ja nur für kurze Zeit besteht
Hallo zusammen,

das mit dem AWG28 Flachbandkabel habe ich schon vor 30 Jahren so gemacht: das Flachbandkabel (50Polig) als Busleitung unter der Anlage hergezogen und in regelmäßigen Abständen Pfostenstecker eingepresst.
Mittels Printbuchsen dann den Strom abgenommen und zum Verbraucher geführt, das waren dann so ca 30cm Litzenlänge.
Man muß nur eben gut zählen können, bei 50-pol kann man auch die Übersicht verlieren. der Verkabelungsaufwand wird erheblich reduziert.

Grüße Michael Peters
Hallo,

wir verwenden für unsere modulare Schauanlage Standard-Flachkabel mit 40poligen Steckern, die man leicht selbst ablängen und mit einem Schraubstock anpressen kann. Einfach, schnell und preiswert. Die Buchsenleisten werden auf Streifenplatinen gelötet, dadurch sind immer 2 Adern parallelgeschaltet, und die Sache ist nur noch 20polig. Die Einzelanschlüsse erfolgen dann mit Schaltdraht, gelötet. Das funktioniert seit Jahren über mehr als 10 m, da wird auch nichts warm.

Viele Grüße
Nimmersatt


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Diese wirklich sehr zu empfehlende Verpressung gibt es auch mit SUB-D, z.B. hier 9-polig:

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/d-su...l_ohne_isolator-6951

Carsten
Hui, das ist ja toll, soviel Resonanz
Lieben Dank für die Hinweise und Tipps

Also hab ich mal 2 Längen vom Flachkabel bestellt, 1x 1 mtr + 1x 2 mtr.
Könnte 1 Meter reichen, aber zur Sicherheit noch das 2 Meter Stück
dazu. Mehr wirds ned.

Ein Versuch ist es Wert, wäre wenigstens dann unten aufgeräumt
Was spricht dagegen, bei höheren Strombedarf oder größeren Längen zwei oder mehr Adern parallel zu schalten?
Für normale Heimanlagen sicher ausreichend.
Gruß Holger
Genauso machen wir das auf 26 Meter Modullänge, Holger.
Hast Du nicht auch Weichenansteuerung im Programm das auch mit Taster funktioniert?
Gruß Rolf
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Northy

Genauso machen wir das auf 26 Meter Modullänge, Holger.
Hast Du nicht auch Weichenansteuerung im Programm das auch mit Taster funktioniert?
Gruß Rolf


Für Servos mit einfacher Tastenbetätigung (wie man es mit herkömmlichen Magnetantrieben macht), Etwas aufwändiger die komplexe Steuerung Trackswitch. Hier werden komplette Fahrstraßen seriell eingestellt. Versorgung hier auch über Flachbandkabel. Für alle Arten von Weichenantrieben
Gruß Holger
Hallo,

man sollte aber auch noch die Kombinations - bzw. Einsatzoption im Auge behalten.

Flachbandkabel in Schraubklemmen wird nur langfristig zufriedenstellend funktionieren, wenn die Kabel entweder nicht bewegt werden (auch keine Erschütterungen, Vibrationen z.B beim Transport, aufklappen vom Stellpult, eben alles was das Kabel bewegt) oder aber unmittelbar nach den Schraubklemmen das Flachbandkabel derart fixiert wird, das sich zwischen Fixierung und Schraubklemmen nichts mehr bewegen kann.

Der winzige Querschnitt von 0,08 mm² bricht sonst irgendwann, wenn sich das Kabel bewegt und man fängt  an Fehler zu suchen, weil plötzlich etwas nicht mehr funktioniert.

Bei verpressten Steckern wird die Bewegung des Kabels direkt von der Isolierung in den Stecker eingeleitet.
Das hält schon einiges aus...

Wir hatten 2007 vor unserer ersten Ausstellung mit der Modulanlage keine Zeit mehr, um Kabel zu konfektionieren, also kurzer Hand Flachbandkabel (50pol) provisorisch als Modul / Modulverbindungskabel eingesetzt.
Die sind teilweise heute noch im Einsatz.

Gruss Klaus


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