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THEMA: Lenz LZV200/LV103 an Netzteil

THEMA: Lenz LZV200/LV103 an Netzteil
Startbeitrag
RAI_CCC - 04.05.26 15:55
Hallo zusammen,

ich habe meine beiden Lenz LV102 Booster durch LV103 ersetzt. Diese möchte ich per Schaltnetzteile mit Strom versorgen.
Da meine Gleisspannung 15V betragen soll, weiß ich jetzt nicht, mit wieviel Verlustspannung ich beim LV103 rechnen muß.
Ich möchte nicht über- /unterdimensionieren, ich kann ja auch die Ausgangsspannung am LV einstellen.
Dennoch: hat das hier jemand so gemacht? Ein 15V-Netzteil wird vermutlich nicht ausreichen, ein 20V-Teil ist vielleicht zuviel des Guten? Und mit 2,4 oder maximal 3A würde ich auskommen.

MfG
Rainer

Ich rate mal weil reingucken kann ich nicht, hab kein solches Teil.

Gleichrichter max 1.4V
Regler ab 1.6V
MOSFET so viel wie nix

Summe 3V extra.


Grüße,
Harald.
In der Bucht wird ein Wanji-Netzteil angeboten.
Dieses 4A-Netzteil (DC) liegt immer bei der älteren ESU-Ecos bei.
Es hat eine Spannung von 14 - 22 Volt, die man stufenlos einstellen kann.
Dadurch kann man es wunderbar bei anderen Spannungen auf der Anlage anpassen.
Also doch relativ viel.
Beim bisherigen Trafo 15V AC waren es 2V.

Dann vermute ich mal beim künftigen Netzteil mindestens 18V.

Rainer


@ Rainer

4A sind mir eigentlich zuviel, mir wären am liebsten 2,5A, auch wegen der Kurzschlussthematik.
Aber eine einstellbare Spannung ist natürlich auch ein Pluspunkt.
Dann wäre da noch die Qualität der Teile.
Made in China kann was taugen oder auch nicht...

Gruß
der andere Rainer
Hallo Rainer,
das speisen mit 4A sollte kein Problem darstellen, ist sogar besser. Der Booster hat eine eigene Überstrombegrenzung und die liegt da drunter. Wäre es umgekehrt, könnte die Überstrombegrenzung des Boosters nicht korrekt arbeiten.
Und was das Thema China angeht: Es gibt sicherlich noch einige Sachen, deren Sicherheit fragwürdig ist, aber mittlerweile hat man in Fernost auch dazu gelernt! Alles pauschal über den Kamm scheren ist sicher nicht zutreffend. Andernfalls müssten wir mittlerweile so gut wie alle elektronischen Geräte heutzutage in die Tonne kloppen. Die Realität hat sich dahingehend schon geändert!
Gruß Holger
Hallo Holger,
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Digimoba

Alles pauschal über den Kamm scheren ist sicher nicht zutreffend.


Klar, mach ich auch nicht, deshalb schrieb ich ja ...kann was taugen oder nicht...

Aber - subjektive Einschätzung von mir - das Vertrauen wächst, China ist lernfähig, die Qualität steigert sich, die Preise sind (noch) ok.

Zum Thema Digitalzentrale/Booster mit Schaltnetzteil findet man im www recht wenige Infos, und auch bei Lenz hat man wohl keine Erfahrungswerte, um hier eine Empfehlung zu geben. Na ja, mal schaun, die Moba hat jetzt Sommerpause, ich muß jetzt nichts überstürzen.

MfG
Rainer

Ich habe gute Erfahrung mit diesem einstellbaren Netzteil gemacht.

https://de.aliexpress.com/item/1005008374805625.html

Man muss aber den Stecker abschneiden, denn er hat im Zentrum Minus.

Gruß von Aron
Hallo,

Super (China-Pfusch) Qualität! Leute, sorry!

Eine Netzleitung mit zweipoligem Netzstecker, die auf einen dreipoligen Kaltgerätestecker endet ist nicht erlaubt. Wenn das Gerät wie auf dem Typenschild angegeben schutzisoliert ist, darf eigentlich kein Schutzleiter angeschlossen sein. Man sieht jedoch, dass die IEC Buchse am Netzteil 3 Pins hat.
https://ae-pic-a1.aliexpress-media.com/kf/Ab616...960x960q75.jpg_.avif
In dem Fall gilt, dass die gesamte Netzleitung durchgehend einen Schutzleiter aufweisen muss, und dieser im Gerät nicht angeschlossen ist.

Häufig ist es so, dass im Gerät die Schutz- und Entstörvorrichtungen gegen PE geschaltet sind und womöglich GND mit PE verbunden ist. Wenn das so ist, und der dritte Kontakt an der Kaltgerätebuchse beschaltet wurde, ist das meinem Verständnis nach verboten und die Schutzklasse II nicht erfüllt.

Kann das wirklich 5 A bei 24 V? Das wären 120 W. Ab 75 W ist eine aktive Leistungsfaktorkorrektur (PFC) erforderlich, Davon steht nirgends etwas...

Den Hohlstecker muss man bei der Lenz Zentrale wie auch bei vielen anderen Geräten, die an der Niederspannungsbuchse sowohl Gleich- als auch Wechselspannung vertragen, nicht abscheiden.

Wenn ich den Bildern trauen darf, steht bei der Lenz LZV200 an der Buchse "UV", was suggeriert, dass die Kontakte zur Schraubklemme parallel geschaltet sind. Das war schon beim Lenz Compact so, wenn ich mich richtig erinnere - auch bei dem Roco-Lokmaus-Zentralbooster war das so, nur bei der z21/Z21 ist die Polung glaube nicht egal.

Das Netzteil wird mir gerade um EUR 0,87 angeboten...

Grüße,  Peter W.

Hallo Peter,

Vorteil für dich: du bist der Fachmann, viele hier sind es nicht und "müssen" im Zweifelsfall und bei dieser gewaltigen Masse an angebotenen Produkten das try & error-Prinzip anwenden.

Wer sich aber ein Netzteil für 0,87€ (oder unwesentlich mehr) anschafft, hat wohl - in Anlehnung an den Herrn Lagerfeld - die Kontrolle über sein Leben verloren.

Rainer
#5 Holger

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Digimoba

das speisen mit 4A sollte kein Problem darstellen, ist sogar besser.



Eine gewisse Künstliche Intelligenz bietet mir das an (siehe Anhang).

Hm...

Rainer



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Werter Peter W.

Das von mir vorgeschlagene Netzteil ist sowohl schutzisoliert, als auch mit 3-poliger Kaltgeräteschnur europäischem Standards versorgt. Genau wie es eines meiner Netzteile zu einem DELL Laptop ist (siehe Bild). Das DELL Netzteil für 18V/6,7A hat jedoch einen amerikanischen Kaltgerätestecker. Wenn deine Aussagen richtig sind, und dieses unzulässig ist, dann darfst du deinen Völkerhass auch über die USA ablassen.

Das vorgeschlagene Netzteil hat, von mir gemessen, keine elektrische Verbindung zwischen Schutzerde und Niederspannung und der Kurzschlussstrom ist auf 600 mA begrenzt. Auch bei hohen Strömen bleibt es kalt wie eine Hundeschnauze.

Der Preis des China Netzteils ist für Stammkunden von Aliexpress über 5 €. Dein genannter Preis, ist ein Lockangebot für Neukunden.

Gruß von Aron

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Hallo Rainer
Für meine Zentrale verwende ich ein Universalnetzteil von Hama mit einstellbarer Ausgangsspannung.
Z.B. so etwas
https://www.hama.com/ch/de/universal-notebook-netzteil-12-22v-90w-00200004
Da kannst Du die zu Deiner Gleisspannung passende Spannung wählen. Am besten 1-2Volt höher.
Ist zwar auch vermutlich Fabriqué au Chine, aber mit in Europa zulässigen Komponenten .

Gruss von Kracherl-Günther
Auf den Produktbildern bei Ali ist ein Kabel abgebildet dass von zweipolig Stecker auf dreipolig Buchse geht. Auch gleich noch zweimal in USA und EU Steckerausführung. So ein Kabel gaukelt am Apperatende Schutzerde vor, hat es aber nicht. Also verboten.

Dann dein 3 poliges Dell Teil hat auch in den USA einen dreipoligen Stecker mit Schutzerde

Dann inwieweit die Schutzerde wenn sie im 230V Kontakt vorhanden ist mit der Sekundärseite verbunden sein muss, darüber scheiden sich wohl die Geister. Ich habe schon 3 Varianten gemessen:
* 0 Ohm
* 1MOhm
* Unendlich
Das Doppelquadrat darf nur im letzen Fall und bei genügender Isolierung vergeben werden, doch das kann man kaum kontrollieren. Ich halte mich an gebrauchte Netzteile von IBM, Fujitsu, Lenovo HP, Dell. Ich hoffe dass die ihre Lieferanten im Zaum halten.

Grüße,
Harald.
@ Günther

Danke für den Link, die Hama hatte ich auch schon im Visier und einen Favoriten ausgemacht:

https://www.hama.com/de/de/universal-notebook-netzteil-15-19v-45w-00200001

Allerdings geht hier nur 15 oder 19V, also entweder zuwenig oder zuviel (gewünschte Spannung am Gleis: 15V).

Gruß
Rainer

Also ein Lenz Teil braucht 3 bis 4V mehr damit es selber regeln kann. Im Gegensatz dazu:  Die CSB1 braucht 0.2V mehr (also so gut wie nix) und lässt das Netzteil regeln.

Hama gibt max 3A also sollte der Booster bei sagen wir mal 2.8A abschalten.


Grüße
Harald.
Hallo Rainer,

Lenz empfiehlt  in der Beschreibung des LV 103 bei reiner Gleichspannung eine Eingangsspannung zwischen 14 und 24 Volt. Es gibt auf der Lenz Homepage eine ausführliche Anleitung zur LV 103 zum Download in der alle Fragen beantwortet werden

Grüße, Oliver
Ich würde ja gerne nachsehen ob da wirklich steht welche eingangsspannung zu welcher Ausgangsspannung passt aber Lenz kann es gerade nicht so gut mit dem Internet.

Grüße
Harald

Die von haba zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Da ist die BA vom 103er -> https://www.lenz-elektronik.de/media/de/de/11/...03.pdf?ts=1734009821

Die von Lenz verkaufen 45 und 70 VA Trafos geben 15 Volt AC am Ausgang ab.

Gruß, Micha
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Spannung am Gleis kann aber in
Abhängigkeit von der Spannung und der Leistungsfähigkeit des
versorgenden Trafos tatsächlich geringer sein als der eingestellte
Wert



So redet man sich also in der Anleitung raus wenn man keine genauen Angaben machen will. Peinlich, Lenz.

Grüße
Harald.
Moin zusammen,

also: ich hatte meine bisherigen LV102 an den Lenz TR150 mit 15V und 4,67A hängen (16,9V am Trafoausgang, Booster eingestellt auf 15V = 14,9V am Gleis), Zentrale LZV200 ist unabhängig davon, da sie nur schaltet.

Weil ich jetzt ein bissel Railcom möchte, ersetze ich die geschätzt fast 20 Jahre alten Booster durch zwei LV103 - durch die Lenz Tauschaktion sogar recht attraktiv.

Gleichzeitig könnte ich die TR150 zu neuen Stromversorgungszwecken auf der Anlage einsetzen.
Deshalb kam mir jetzt die Gedankenspielerei mit einem Netzteil, sofern da alles passt, was aber näturlich wieder mal nicht so einfach ist.

Plan B wäre: ich nehme wieder Trafos, die TR100 mit 15V und 3A, dann hab ich meine Ruhe und kann mich um die nächsten definitiv auftauchenden Problemchen kümmern.
Mal schaun, hab noch Bedenkzeit...

Gruß
Rainer
Hallo Harald,

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: haba

So redet man sich also in der Anleitung raus wenn man keine genauen Angaben machen will. Peinlich, Lenz.



Das war auch die Aussage von dem Herrn Gradl, als ich ihn zu dem Thema befragte. Ich denke schon, daß er wollte, zumal er mir schon einige Male geholfen hatte, aber er konnte halt nicht...

Rainer

Eigentlich wäre es ganz einfach...

Lösung 1: man guckt rein was verbaut ist, liest Datenblätter und ermittelt so einen theoretischen Wert.

Lösung 2: man nimmt ein stellbares Netzteil am Eingang und ein Oszi am Ausgang und fährt die Spannung langsam am Eingang runter bis die Spannung am Ausgang auch runter geht. Dann hat man die kleinste notwendige Erhöhung per Versuch ermittelt. Noch 0.5V dazuzählen und fertig.

Beides weiß Lenz eigentlich, weil sie haben das Teil ja entwickelt.

Grüße,
Harald

PS: Bei der Messung Lastwiderstand nicht vergessen.
Es würde sogar noch einfacher gehen:
Lenz bietet selbst ein passendes Netzteil an.

Rainer
Auf der Homepage sehr ich einen Wechselstromtrafo 15V. Ich zweifle dass der die maximal einstellbare Spannung und Strom des LV103 halten kann weil er keine 110VA liefert. Ist also nicht universal für LV103 geeignet.

Außerdem schreibt Lenz selber:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Trafospannung sollte der
gewünschten Gleisspannung möglichst angepasst sein. Eine zu hohe
Trafospannung erzeugt nur unnötige Verlustwärme im Verstärker,



Ok, dann verratet uns aber bitte die Magie der korrekten Anpassung.

Grüße
Harald
Hallo,

ich gehe sogar soweit und spreche allen Netzteilen die kein stilisiertes Loksymbol tragen die nötige Sicherheit ab....

https://de.wikipedia.org/wiki/Spielzeugtransformator

Weiterhin: bei einer Modellbahn liegt recht viel relativ offen mit recht hohen Stromstärken im Digitalbereich und entsprechend hohen Kurzschlußströmen.

Und tatsächlich lässt sich mit einem Verantwortlichen in der EU auch besser leben wenn tatsächlich was sein sollte.

Ansonsten bin ich froh das wir ein Einfamilienhaus haben und mir damit relativ egal sein kann was Nachbarn verbasteln.

Peter

Du brauchst übrigens keine Angst von " zuviel Ampere"  beim Netzteil haben, die LV103 hat ja eine einstellbare Begrenzung.

Grüße
Harald.
Tja Peter....

Hier eine Diskussion über das Roco 10857 das im Gegensatz zum 10851 kein Loksymbol trägt (darf? Kann?)

https://www.stummiforum.de/t211516f5-Roco-Schal...-Z-Dual-Booster.html

Ich denke wer ein Loksymbol will der nehme z.B
Roco 10851.

Und alles was wir hier diskutieren ist um Welten besser als Sachen die ich im DCC-EX Discord schon mitansehen durfte. Da graust es einem richtig.


Grüße
Harald.
Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich gehe sogar soweit und spreche allen Netzteilen die kein stilisiertes Loksymbol tragen die nötige
Sicherheit ab....


Das ist sicher nicht der Fall. Achte auf diverse elektrotechnische Prüfzeichen und TÜV-GS.

Grüße, Peter W.
Hallo Harald,

ich möchte hier noch einmal auf die Bedienungsanleitung verweisen. Bei einem Netzteil das reine Gleichspannung liefert soll die Eingangsspannung am LV 103 um 2 Volt höher sein. D.h. für 15 Volt am Gleis sollte das Netzteil 17 Volt Ausgangsspannung haben. Falls Du einen Trafo anschliesst, sollte die Ausgangsspannung des Trafos gleich oder etwas niedriger sein als die Spannung am Gleis. D.h. Für 15 Volt Gleisspannung sollte der Wechselstromtrafo 14 oder 15 Volt am Ausgang haben.

Grüße, Oliver
Asche auf mein Haupt, es steht in Kapitel 4 und ich hab es überall nur dort nicht gesucht. Also ist die Antwort: Mindestens 2V mehr bei Gleichstrom.

Danke Oliver,
Harald.
Ok, danke an alle, dann hat sich jetzt doch herauskristallisiert:
ein z.B. Notebook-Netzteil mit 17V, vielleicht doch besser 18V bei 3 bis 4 A. Das oben verlinkte Hama mit 19V könnte auch noch gehen und ist preislich nicht übertrieben.
Die Booster kann ich einregeln auf 15V Gleisspannung und 3A (Sollwerte des LV103: 2,5 bis 5A). Die Suche kann beginnen...

Grüße
Rainer


https://www.voelkner.de/products/3501946/VOLTCR...=ffs_voltcraft%20nps

Der vorläufige Favorit.






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