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THEMA: Velaro…
so langsam wird es absolute Eisenbahn, dass sich ein Hersteller dem Velaro annimmt. Es gibt wieder Zuwachs in den Farbvarianten.
Bisher wären möglich:
- Br 407
- Br 407 ‚Klimaschützer‘
- Br 408
- Br 408 ‚Klimaschützer‘
- Eurostar E320
- velaro der Türkischen Bahnen mit seinem schönen türkisen Design
Neu:
- Velaro für NTV, dem Betreiber der .italo-Flotte. Geplant sind täglich 50 Verbindungen. Hierfür wird ein deutsches Unternehmen gegründet. Die Züge werden allerdings nicht unter .italo fahren. Denkar währe .alleman oder .de 😉. Auch ob die Züge rot sein werden, ist noch nicht geklärt, währe aber unter dem Gesichtspunkt CI denkbar. (Quelle: Bahn News auf Youtube)
- Möglicherweise gibt es auch in den USA - trotz des Präsidenten - bald Velaros für die Hochgeschwindigkeitsprojekte dort.
Also, liebe Hersteller, wer wacht als erstes auf?
Jens
auch wenn mich einige steinigen mögen, aber wenn schon ICE, dann doch bitte von Fleischmann oder zur Not auch noch von Minitrix.
Arnold geht garnicht, denn rollendes Personenwagen-Material ohne inneneinrichtung, und der Möglichkeit die Wagen zu beleuchten: EIN ABSOLUTES NOGO!!! zumal die Preise ja mittlerweile auch nicht mehr warengerecht sind.
KATO: was garnicht geht, ist rollendes Material, welches auf grund eingeschränkter Kurvengängigkeit nicht allen Modellbahnern zur Verfügung steht.
Modellbahner, welche vor 20 Jahren eine Anlage im Grund erstellt haben, und eben auch zumindest Radius 2 verwenden
haben mit KATO Probleme, schon deshalb habe ich selbst auch Abstand vom KATO-ICE genommen, obwohl er mir gefällt.
Fleischmann und Minitrix, wenn Sie schonmal was neues auf die Schienen bringen, ist zumindest für ALLE Modellbahner nutzbar.
Ach ganz vergessen: Piko wäre noch ein Kanditat, denn egal ob Triebzüge oder Loks, was Sie auf die Schienen bringen,
ist perfekt und läuft.
Viele Grüße
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Erpel31
auch wenn mich einige steinigen mögen, aber wenn schon ICE, dann doch bitte von Fleischmann oder zur Not auch noch von Minitrix.
...
KATO: was garnicht geht, ist rollendes Material, welches auf grund eingeschränkter Kurvengängigkeit nicht allen Modellbahnern zur Verfügung steht.
Modellbahner, welche vor 20 Jahren eine Anlage im Grund erstellt haben, und eben auch zumindest Radius 2 verwenden
haben mit KATO Probleme, schon deshalb habe ich selbst auch Abstand vom KATO-ICE genommen, obwohl er mir gefällt.
Fleischmann und Minitrix, wenn Sie schonmal was neues auf die Schienen bringen, ist zumindest für ALLE Modellbahner nutzbar.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...amp;sb3=Erpel31#aw86
Zitat - Antwort-Nr.: 86 | Name: Carste-N
die Wagenkästen des ICE 4 sind deutlich länger, als die sonstiger Wagen. Kann gut sein, dass schlicht das Lichtraumprofil nach NEM nicht reicht. Würde aneinanderschubbernde Fahrzeuge in Kurven bedeuten oder Hängenbleiben an Signalmasten o. ä.
Dein Wunsch dürfte nur mit einem verkürzten Wagenkasten erfüllbar sein, was dann echter »Schrott« wäre.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Erpel31
as garnicht geht, ist rollendes Material, welches auf grund eingeschränkter Kurvengängigkeit nicht allen Modellbahnern zur Verfügung steht.
Modellbahner, welche vor 20 Jahren eine Anlage im Grund erstellt haben, und eben auch zumindest Radius 2 verwenden
haben mit KATO Probleme, schon deshalb habe ich selbst auch Abstand vom KATO-ICE genommen, obwohl er mir gefällt.
Es war ein langer und schmerzhafter Prozess, dass Fahrzeuge nicht mehr auf Krampf R1-tauglich sein müssen. Ich habe die stille Hoffnung, dass der Prozess, um R2 loszuwerden, nicht genauso lang und schmerzhaft ist.
Denn schon vor 20 Jahren war R2 im Grunde "out" und nicht vorbildgerecht. Wer also damals ohne Not R2 gebaut hat dem ist heute nicht zu helfen.
Und Fahrzeuge so zu bauen, dass sie durch R2 passen geht (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur mit Kompromissen. Und die sind häufig so gravierend, dass sie wiederum Modellbahner mit etwas mehr Anspruch vom Kauf abhalten. Schon jetzt gibt es viele Fahrzeuge, deren Fahreigenschaften wesentlich besser sein könnten, wenn sie einen höheren Mindestradius haben könnten. Angefangen bei den tollen 44ern von Fleischmann, die schief im Gleis stehen, weil sie ja unbedingt durch R2 kommen müssen. Dementsprechend flexibel ist das Fahrwerk
Viele Grüße
Rico
auch hier nochmal ganz deutlich: Ich kann aktuelle Modelleisenbahner mit entsprechendem Vermögen ja verstehen, welche auch alte Anlagen wegen genügend Vermögen einfach abreißen, und an heutige Ansprüche entsprechend anpassen, so dass auch ein KATO ICE durch alle Gleise läuft.
Genauso würde ich mir aber auch mehr Tolleranz und Respekt gegenüber Jenen Anlagenbesitzern wünschen,
Die nicht über das nötige Vermögen verfügen, komplette Anlagen, welche mitunter schon 5stellige Bereiche umfassen
einfach abzureißen, nur um Anbieter wie Kato auch auf Ihren Anlagen fahren zu lassen.
Respekt und Tolleranz zeichnet sich doch zumindest so meine Ansicht, auch ein stückweit durch angepasste
Modelle aus, was anscheinend abgsehen von Kato, andere Hersteller immer noch können und berücksichtigen.
Also auch für Dich hier die Bitte:
Schau über den Tellerrand, denn wir hier im Forum sind wahrlich nur ein Bruchteil der N-Bahner,
und auch meine Meinung ist sicherlich nicht maßgebend für neue Modelle.
Viele Grüße
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Erpel31
auch hier nochmal ganz deutlich: Ich kann aktuelle Modelleisenbahner mit entsprechendem Vermögen ja verstehen, welche auch alte Anlagen wegen genügend Vermögen einfach abreißen, und an heutige Ansprüche entsprechend anpassen, so dass auch ein KATO ICE durch alle Gleise läuft.
Genauso würde ich mir aber auch mehr Tolleranz und Respekt gegenüber Jenen Anlagenbesitzern wünschen,
Die nicht über das nötige Vermögen verfügen, komplette Anlagen, welche mitunter schon 5stellige Bereiche umfassen
einfach abzureißen, nur um Anbieter wie Kato auch auf Ihren Anlagen fahren zu lassen.
Es erwartet niemand, dass Du deine Anlage abreißt. Aber ein ICE - zumal ein ICE 4 mit seinen überlangen Wagen - sieht durch R2 gequetscht genauso schlimm aus wie durch R1. Und da ist es einfach die Physik, die dem ganzen hier einen Strich durch die Rechnung macht. Ich heule ja auch nicht rum, weil der Tragschnabelwagen von Trix bei einer 500er-Kurve immer noch ins Gegengleis ragt. Und ich käme gar nicht auf die Idee, den durch irgendwelche engen Radien zu prügeln.
Viele Grüße
Rico
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RF
der Tragschnabelwagen von Trix
...ist das eigentlich ein Modell für reine "geradeaus Strecken", oder "darf" dieses Koloss auch eine Kurve befahren?
Welcher Radius ist denn dann erlaubt/möglich?
Gruß aus Nordertown
(...der so ein Teil irgendwann mal gekauft und bisher nie auf's Gleis gebracht hat)
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Erpel31
Respekt und Tolleranz zeichnet sich doch zumindest so meine Ansicht, auch ein stückweit durch angepasste Modelle aus,
Deiner Forderung nach Toleranz gegenüber R1-Bahnern, die schon seit über zwanzig Jahren in eine Anlage mit Straßenbahnbögen eine riesige Menge Geld investiert haben, kann ich (auch) nicht zustimmen. als ich vor ca. 50 Jahren meine erste N-Bahn bekam, bzw. selbst kaufte, habe ich mit Fleischmann R4 angefangen, und das passte auf die Platte. R1 & R2 sind zwar auch mal in meinen Fundus geraten, über die sind aber nie regulär die 26,4m-Wagen gefahren.
Es gibt mE keine vertretbare Ausrede, weshalb solche Züge durch Kurven kleiner 30 cm fahren müssen, die 20 cm mehr gegenüber R1 sollten immer da sein. Da stimmt einfach etwas bei der Planung nicht, auch vor über zwanzig Jahren.
Hi Exitus,
es gibt Kurven für das Gerät, nur meistens nicht auf der Heimanlage.
Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Erpel31
Fleischmann und Minitrix, wenn Sie schonmal was neues auf die Schienen bringen, ist zumindest für ALLE Modellbahner nutzbar.
Da der ICE4 von KATO offenbar der Auslöser deines Unmuts ist:
Und wie genau hätten Fleischmann oder Minitrix solche beim Vorbild überlangen Fahrzeuge (nochmals über 10% länger als 26,4 m!) konstruieren sollen dass sie auch im R1 nirgends anecken? Eventuell verkürzt?
Im in #2 verlinkten Thread wurde darüber schon mal diskutiert:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...amp;sb3=Erpel31#aw99
LG Didi
wüsste außer dem ICE 4 nichts von Kato, was nicht durch R2 geht. Also sollte ein Velaro mit Wagenkästen von knapp unter 25m im Vorbild als Kato-Modell keine Probleme mit R2 haben. Von einem Ausnahmezug auf die Eigenschaften des Gesamtprogramms zu schließen ist in meinen Augen dann doch schon mutig. Wenn wir das aber als Maßstab für die Auswahl des Herstellers nehmen: Der BigBoy von Minitrix will mindestens 261,8 mm Radius - also sollte der Velaro auch nicht von Minitrix gemacht werden.
Mein Kriterium wären eher die vorbildgerechte Bedruckung - Inneneinrichtung ist mir dabei egal, da man diese bei halbwegs vorbildgerechter Fenstertönung selbst mit Beleuchtung kaum erkennen dürfte.
Mir ist aber bewusst, dass andere sicherlich nicht immer meine Prioritäten teilen. Also fassen wir mal die möglichen Gesamtanforderungen zusammen:
- R1 tauglich (ohne Verkürzung der Wagenlängen und mit sehr kurzem Kuppelabstand)
- wahlweise mit Sounddecoder, normaler Decoder oder analog, jeweils mit und ohne Beleuchtung ab Werk
- vorbildgerechte Bedruckung
- vorbildgerechte Inneneinrichtung
- stromführende Kupplungen
- Stromabnahme an allen Achsen (natürlich ohne Rollwiderstand)
- Doppeltraktionsfähig mit gut umgesetzter zu öffnender Bugklappe (Achtung: R1!)
- Maximalpreis analog 8-teilig bitte 250,- € (ggfs. leichte Aufpreise für die Versionen mit Innenbeleuchtung und Sound, hier maximal 400,- €)
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen…
Schöne Grüße
Thomas
Pufferspeicher,
elektrisch heb- und senkbare Stromabnehmer,
aber robust, grifffest, kindertauglich und wartunsfreundlich,
auch analog perfekte Kriecheigenschaften,
geichzeitig Höchstgeschwindigkeit umgerechnet 360 bis 540 km/h,
Steigfähigkeit bis x %,
trotz Stromabnahme von allen Achsen soll der Zug trotzdem im stromlosen Abschnitt vor dem Signal stehenbleiben,
natürlich gleich bei Auslieferung in der persönlichen Lieblingsversion,
und wahrscheinlich noch mehr...
LG Didi
Nachdem das Lastenheft ja jetzt endlich steht, sollte das doch ruckizucki umgesetzt werden können.
Nochmal beim Kartellamt nachfragen, ob alle in Frage kommenden Anbieter gleichzeitig zuschlagen müssen, oder ob auch einer den Kranwagen machen darf anstatt.
Ich hab grad auch mal bei meiner Tomix-Kurve c103 nachgesehen. Sauerei! Klappt nicht: die Wagen bilden doch lediglich einen 70°-Winkel. Sowas muss die Kupplungskulisse doch abkönnen...
Schönen Sonntag noch!
wünscht Klaus
wo liegt eigentlich das Problem, umständebedingt auch einmal auf etwas verzichten zu müssen?
Betont unauffällig habe ich daher die vergangenen Jahre zahlreiche EVU in In- und Ausland bewogen, "gefälligst" (wieder) extrem kurzkarossige Talgo-Garnituren einzukaufen.
Neben der ausschließlich hierdurch veranlassten Weiterbeschaffung durch die Renfe haben u.a. deren Tochter Leo-Express sowie DSB, DB und Flix postwendend reagiert.
Lediglich mit der Schmalspur-Version bin ich noch nicht durchgekommen (zugegeben ebensowenig wie mit der 1:1-Gummi-Oberleitung).
Kostenaufwändige Langzeitstudien, 1:160-Talgo-Nachbildungen auch schadenfrei in 192mm-Radien abstellen zu können, sind bereits bei einschlägigen Forschungsinstituten angelaufen.
Beste Grüße, Norrskenet - der aufgrund Regal-Anlage auch R225mm (allerdings mit sanften Übergangsbögen) verwenden muss, jedoch weiß und akzeptiert, dass Wollbiersäue eine seltene und nicht unbedingt sehr adrett anzuschauende Spezies sind: In der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Meister.
(Tragschnabelwagen vonMTX)
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Exitus
Welcher Radius ist denn dann erlaubt/möglich?
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß ein Radius von 1,5 m reicht bei einem Gleisabstand von 25 mm und Begegnungsverkehr mit den damals neuen GFN Popwagen.
Https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb2=&sb3=#aw17
Gruß
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: xenayoo
Also, liebe Hersteller, wer wacht als erstes auf?
Es ist schon klar, dass es nicht DEN Velaro gibt? am krassesten weicht der "Eurostar E320" mit dem verkleinerten Lichtraumprofil ab. Das sind hierfür und auch auch für andere Varianten erhebliche Formänderungen, die einer Neukonstruktion gleichen. Also nix mit einfacher "Farbvariante".
Ein Velaro von Fleischman: Mit drei bis vier Sets für einen vollständigen Zug: unbezahlbar und natürlich trotzdem mit den bekannten Qualtätsproblemen.
Ein Velaro von Arnold: stark vereinfacht, ohne Inneneinrichtung aber immerhin brauch- und bezahlbar.
Ein Velaro von Kato: Das wäre noch am sinnvollsten. Man wird Abstriche bei der Bedruckung machen müssen. Und Next18 oder E24 gibts natürlich nicht. Dafür recht sauber gemacht, praxistauglich und mit Inneneinrichtung und -beleuchtung.
Wer den ICE durch R1 quälen will, da teile ich die vielgeäußerte Meinung: "Tja"... Auch wenn der kürzere Wagenkasten das - egal von welchem Hersteller- im Gegensatz zum ICE 4 begünstigt.
Ich persönlich finde das Ding sowieso hässlich wie die Nacht und würde es nie kaufen. Mir persönlich wäre ein anständiger ICE 3 (BR403 und co.) oder ein ICE TD lieber. Der von Arnold etwas modifiziert mit Inneneinrichtung und anständiger Front (transparente Frontscheibe, schönere Frontscheinwerfer) würde schon genügen. Aber weil es schon zwei Modellumsetzungen gibt, wird das Wunschdenken bleiben.
Praktisch wird es bei der angespannten Marktsituation folgendes geben: nix. Wahrscheinlicher ist ein ICE L. Der gewinnt aber auch keinen Schönheitspreis und wird wahrscheinlich auch nicht zu mir finden.
Ich persönlich finde das Ding hässlich wie die Nacht. Mir persönlich wäre ein anständiger ICE 3 lieber. Der von Arnold etwas modifiziert mit Inneneinrichtung und anständiger Front (transparente Frontscheibe, schönere Frontscheinwerfer) würde schon genügen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
..ist das eigentlich ein Modell für reine "geradeaus Strecken", oder "darf" dieses Koloss auch eine Kurve befahren?
Welcher Radius ist denn dann erlaubt/möglich?
Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: DerEine
am krassesten weicht der "Eurostar E320" mit dem verkleinerten Lichtraumprofil ab.
Ich melde mal Zweifel an. Eurotunnel und HS1 sind nach kontinentalem Lichtraumprofil gebaut. Anders als der E300 (aus dem TGV abgeleiteter Eurostar) entspricht auch der E320 dem kontinentalem Lichtraumprofil, nicht dem britischen.
Viele Grüße
Rico
Als der Eurotunnel eingeweiht wurde, war auf britischer Seite die Neubaustrecke noch lange nicht fertig. Die Eurostar-Züge mußten auf einer Altbaustrecke nach London bummeln, mit seitlicher Stromschiene und natürlich mit dem britischen Lichtraumprofil. Daher das insgesamt etwas merkwürdige Aussehen der ersten Generation der Eurostar-Züge.
Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Nightflier
Mir ist aber bewusst, dass andere sicherlich nicht immer meine Prioritäten teilen. Also fassen wir mal die möglichen Gesamtanforderungen zusammen:
- R1 tauglich (ohne Verkürzung der Wagenlängen und mit sehr kurzem Kuppelabstand)
- wahlweise mit Sounddecoder, normaler Decoder oder analog, jeweils mit und ohne Beleuchtung ab Werk
- vorbildgerechte Bedruckung
- vorbildgerechte Inneneinrichtung
- stromführende Kupplungen
- Stromabnahme an allen Achsen (natürlich ohne Rollwiderstand)
- Doppeltraktionsfähig mit gut umgesetzter zu öffnender Bugklappe (Achtung: R1!)
- Maximalpreis analog 8-teilig bitte 250,- € (ggfs. leichte Aufpreise für die Versionen mit Innenbeleuchtung und Sound, hier maximal 400,- €)
Wo wir uns eh schon uneinig sind: Verkürzte Wagen haben neben dem Einfluss auf den Kurvenradius ja noch den Vorteil, dass der ganze Zug mit Vorbildgerecht allen Wagen ... In Doppeltraktion!!! Auf die leider zu kurzen Bahnsteig/Abstellgleise passt.
Also ergänzen wir noch:
- Masstabsgerecht aber max. 100-120cm lang für den gesamten Zug?
Viele Grüsse
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Elmar W.
Daher das insgesamt etwas merkwürdige Aussehen der ersten Generation der Eurostar-Züge.
Jupp. Und deshalb war ja auch erst Waterloo Endpunkt der Eurostarzüge und erst später wurde es St. Pancras. Aber der "neue" Eurostar, der von Siemens, der Velaro, der hat eben kein britisches Lichtraumprofil. Und auch keinen Abnehmer mehr für die Stromschienen.
Noch zum ursprünglichen Thema: wäre sowas ein Kompromiss?
Viele Grüße
Rico
... "masstabsgerecht, aber max. 100-120cm lang für den gesamten Zug?" - der (#17) war gut!
Ich erinnere mich da an einen ironischen Jugendbuch-Titel, der da lautete "Es muss doch mehr als Alles geben".
Ironisch - denn genau das muss es eben nicht:
● Denn auch das Unerfüllte kann einen bewusstseinserweiternden Sinn besitzen, wie (nur z.B.) die Sehnsucht.
● Denn selbst derjenige, dem gar jeglicher Wunsch erfüllt wird, der wird letztlich auch nicht glücklich.
Glücklich werden eher jene, die auch mal verzichten können. Die gelernt haben, sich auch einmal in Bescheidenheit zu üben:
"Reduce to the max" (#18 😉) bedeutet das ja noch lange nicht.
Also einfach mal ganz tief durchatmen und sagen: "MUSS ja nicht alles".
Beste Grüße, Norrskenet
ich persönlich finde nix schlimmer, als Epoche 6 Rollmaterial auf engen Radien - am besten noch mit Oberleitung, die schön im Kreis gebogen ist, so richtig schön vorbildgerecht. Nette kleine Carrerabahn.
Ich hab 2011 auch versucht, eine Anlage für sowas zu bauen. Es sah aber immer so unendlich schlecht aus, dass ich lieber GAR KEINE Anlage habe, als so einen Unsinn. Da wäre selbst eine Teppich-Anlage mit langen Geraden besser, die man nach dem Benutzen wieder abbaut - und da ist KATO halt perfekt für. Und deshalb wird es wohl auch alsbald keine Fahrzeuge von Kato geben, die NICHT durch den R2 gehen. Japanische Wohnungen sind einfach zu klein und viereckig.
Ist ein Kompromiss. Muss man mit leben. Modellbahn ist und bleibt Spielzeug.
Gruß
Sebastian
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Nightflier
wüsste außer dem ICE 4 nichts von Kato, was nicht durch R2 geht.
Gruß
Eglod
die Quadratur des Kreises
Mehr wollen die Kunden ja nicht von den Herstellern
Gruß
Thomas
... bitte: "Unsinn" (subjektive Verurteilung) gibt es bei der Modellbahn nicht, "Kompromisse" (objektive Tatsache) hingegen schon.
Denn es ist ein HOBBY mit allen - oft aus Zwängen geborenen - Freiheiten, die nun mal dazugehören. Und das auch dürfen.
Wer es wirklich vorbildlich maßstäblich haben möchte, der fahre mit der 1:1-Eisenbahn.
Leider nur ist dort die Innenbeleuchtung meist viel zu hell eingestellt und vom User nicht regelbar. Und das Vorbild fährt - außer auf Testringen - nicht nach Modellbahners Herz im Kreis.
Das Leben ist einfach verdammt hart. Helfen tut in 1:1 wie 1:160 aber immer: Locker bleiben.
Frei aus dem deutschen Grundgesetz zitiert: Die Wohnung und die Moba sind unverletztlich.
Also: MEIN Hobby. Ganz locker. Wie das Kunstwort Velaro.
Eine gute Woche, Norrskenet
na ja, alles ist Meinung. Manche Zählen jede Niete, andere bauen Anlagen, wo sich vier Gleise mit 3 Brücken überlagern ohne jede Logik, mehrfach im Kreis (halt Carrerabahn).
Ich denke wenn man diesen Thread anschaut, ist ziemlich klar, dass es hier um die Quadratur des Kreises geht (volle Zustimmung an Thomas). Man kann dann solche Züge sicherlich über seine 2 mal 1 Meter Anlage jagen, am besten noch "vorbildgerecht" mit 13 Waggons - soll jeder machen, wie er will...
Da ist es dann natürlich auch egal, dass ein Kabel, dass grundsätzlich nur funktioniert, wenn es abgespannt ist, also Schnurgerade, für so eine Anlage in einen 90 Grad Winkel im R2 gebogen wird, weil man "vorbildgetreu" mit Oberleitung fahren will.
Ich finde (wie gesagt, Meinung) dass das so ein Widerspruch ist (warum Kabel drüber hängen, wenn sie eh nicht aussehen "wie echt", anstatt einfach nur die Masten neben die Strecke stellen), dass man direkt beim ersten Blick nen Knoten im Kopf bekommt.
Aber jeder wie er mag. Man kann die Modellbahn auch gerne mit einem Carrera-Controller steuern mit dem Daumen. Lässt sich sicherlich was basteln, die Fahrstufen je nach Drücken des Stempels am Controller einzustellen
Wünsche eine schöne Woche!
danke für Deine Reaktion.
Meinung ja, ganz klar.
Nur bitte nicht herabwürdigend.
Einfach alle mal gerade lassen - auch (nur als Beispiel) bei der gebogenen Oberleitung.
Und ein langer ICE auf kleiner Anlage besitzt doch einen i.a. völlig unterschätzten, ganz gravierenden Vorteil: Man kann die Kupplung zwischen den beiden Triebköpfen sinnvoll nutzen. 😇
In dem Sinne: Lasst doch jedem SEINE Freude.
Naserümpfen kann man auch unbeobachtet ganz allein für sich tun (wie z.B. bei Anlagen mit völlig unbeweglichen Preiserlein: Ertappt?!😉).
Beste Grüße & Freude am Leben, Norrskenet
jeder baut für seine Verhältnisse und fährt darauf was er will, bzw was darauf fahrbar ist.
Zum Thema Hersteller Velaro....Arnold soll lieber den ETR 470 in Angriff nehmen (Vorlage Rivarossi )
Gruß Stefan
hab mir ja lange überlegt, mich hier bezüglich der ICE nochmal zu melden. Fakt ist, dass ich in meiner Anlage abgesehen vom Bahnhofsbereich, wo eben Weichen mit Radius 2 von Fleischmann verbaut sind, Fleischmann Radius 3 und 4 nutze.
Nur eine einzige Auffahrt meiner Anlage hat Anfangs 2 Gleise mit Fleischmann-Radius 2.
ABER:
Hier die Gemeinde aus lauter Experten, welche aus meiner Sicht und Gesprächen mit Bekannten,- welche nicht in Forum aktiv sind -, nur einen Bruchteil der N-Bahner ausmacht, find ich schon teilweise überheblich mit Ihren Aussagen, bezüglich unseres Hobbys.
Auf der einen Seite wird der mangelnde Nachwuchs beklagt, auf der anderen Seite Kompromisslösungen, wie sie ja schon immer auch von allen namhaften Herstellern parktiziert werden und wurden.
Von daher würde ich mir einfach wünschen, dass sich manche Mitglieder hier, ehe Sie antworten, doch einfach vor Augen halten, dass selbst in HO noch Wagen im Maßstab 1:100 verkauft werden,.... warum auch immer sollte sich zukünftig der Ein oder Andere fragen, wenn es bei Spur N um Fleischmann Radius 2 in Anbetracht der Weichen und Gegenweichen im Bahnhof geht.
Was ich persönlich hier mehr und mehr vermisse, sind zielführende und weiterführende Hilferufe oder die Bitte um Hilfe.
Meist kommen nur unhöfliche und wenig hilfreiche Antworten, was ich persönlich schade finde.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
so richtig wahr ist das doch gar nicht: Wenn einer ein echtes Problem hat, dann eilen hier im Forum sehr oft mehrere Leute flugs zur Hilfe. Und das nicht nur, wenn es leicht geht, sondern auch z.T. mit richtig viel Mühe und Zeitaufwand.
Bei den "Wünsch-Dir-was-Fällen", oder Eierlegende Wollmilchsau-Gesuchen, wo keiner richtig helfen kann, da macht sich der eine oder andere halt sein Späßchen. Soo grob ist das doch gar nicht. OK, ganz fein auch nicht immer.
Das Forum ist ja auch ein Hobby für sich und dient der Unterhaltung.
Modelleisenbahn ist ein breites Feld und dort kann Gott sei Dank jeder machen, was er will. Fast alles. Nur wenn ich hier erzähle und durchblicken lasse, das ich meine Meinung generell für wesentlich halte, dann muss ich damit leben, dass mir irgendwer sagt, dass das vielleicht nicht ganz so ist. Alles entspannt, find ich.
weiterhin viel Spaß hier wünscht Klaus
da du Nachwuchs, 1:100-Wagen in H0 und Kompromisse erwähnst:
Minitrix hatte vor wenigen Jahren als eine Art "Versuchsballon" auch ca. 1:188 verkürzte günstige DB-IC-Wagen im Programm. Mittlerweile nicht mehr erhältlich, dürften sie wohl auch beim Nachwuchs kein großer Erfolg gewesen sein.
Beim 407 und 408 dürfte somit kein Bedarf nach Verkürzung bestehen, sowohl von der technischen als auch Marketing-Seite.
Übrigens: die Version Velaro novo bekommt wiederum dieselbe vergrößerte Wagenkastenlänge wie der ICE4 - würde dein Wunschhersteller Minitrix, sollten sie ein solches Modell bringen, nach obigen Erfahrungen verkürzte Fahrzeuge herstellen? Ich bezweifle es, auch weil sie dann den UVP weit unten angesiedelt halten müssten - bei einfachen Wagen wie oben noch möglich, bei einem (vermutlich vollausgestatteten) Triebzug schwierig...
Auch finde ich nicht dass hier im Forum "meistens (sic!) nur unhöfliche Antworten kommen" - es wird wenn möglich jedem geholfen.
LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Genauso würde ich mir aber auch mehr Tolleranz und Respekt gegenüber Jenen Anlagenbesitzern wünschen,
Bist du denn so tolerant, dass du den nicht-R2 Fahrern ihren mit weniger Kompromissen behafteten ICE4 gönnst?
Manche Dinge gehen halt in Spur N nicht, bei R1/2 nicht, ... Jeder Hersteller kann seine Zielgruppe selber wählen.
/Martin
also ich muss schon schmunzeln. Zum Thema R1-Tauglichkeit:
Auch beim Vorbild gibt es nachträgliche Verbesserungen der Linienführung. Warum nicht auch im Modell? R1/2 ist unnötig! Wer es auf älteren Anlagen verbaut hat und detailgetreue Modelle mit R1-Tauglichkeit fordert, ist nicht glaubwürdig! Wer solche eleganten Züge fahren lassen möchte, sollte auch ebenso elegante Gleisführungen umsetzen. R1 hat höchstens bei einer Straßenbahn etwas zu suchen. Ich denke mit Grauen an die vergrößerten Drehgestellausschnitte des Minitrix ICE1 oder den modellbahnerische Supergau Minitrix RAm-TEE. Wer R1 verbaut hat und noch immer nicht erkannt hat, dass das sogar mit kurzen Lokalbahn-Zügen schei** aussieht, der braucht keine ICE. Ich finde sogar die größten Doppelspurradien von Kato grenzwertig.
Wenn man ein bestimmtes Modell fahren lassen möchte, kann man bei einer älteren Anlage durchaus auch mal Umbauten vornehmen und damit gleichzeitig betrieblich problematische Stellen beseitigen. Wer unbedingt auf R1/R2 besteht sollte bei der alten Arnold T3 bleiben und diese mit Vollgas durch eben diese Bögen jagen und sich an seiner vorbildgetreuen Achterbahn erfreuen.
Ich habe nichts gegen die Arnold ICE3, wo als einziges noch der Railbow fehlt. Auch Kato wäre Ok. Beide liefern ansprechende, bezahlbare Modelle die gut fahren. Minitrix mag ich wegen den stromziehenden Motoren und ihrer völlig abgehobenen Preisgestaltung nicht. Als Fleischmann-Modell würde man die 2-teilige Grundeinheit für 299,-€ und jeden weiteren Wagen für 119,00€ bekommen - Nein Danke! (Wer hat mitgerechnet? Richtig: das wären 1013,00€ für einen achtteiligen Zug. Der Kato ICE4 kostet 12-teilig und doppelt so lang gerade mal die Hälfte!
Der Minitrix Metropolitan ist preislich ebenso abgehoben.
Meine Präferenz ist damit klar.
Jens
ich nochmal: Zum einen habe ich zu keinem Zeitpunkt den Anspruch von Fleischmann R1 erhoben!
Aber was auch Fakt ist:
Ganz viele Modellbahner haben in Ihren
Bahnhofsbereichen Fleischmannweichen und eventuell noch die alten Fleischmann-Weichen. Allen ist gemein dass sie im Radius 2 auch Gegenbogen beherbergen.
Und nun mal ganz ehrlich: so langsam zweifle ich an dem einen oder anderen geistigen Beitrag, weil so mein Verständnis, Viele zum Einen des Lesens und entsprechendem Verarbeiten des gelesenen nicht mehr mächtig sind,
denn:
einen Radius1 habe ich zu keinem Zeitpunkt erwähnt, aber: ein R2 im Bahnhofsbereich sollte für ALLE Züge möglich sein!Im Bahnhofsbereich mit 7 Durchgangsgleisen fahre ich mit Fleischmannweichen R2, und wenn ein Hersteller solch eine Konstellation nicht hin bekommt, bekommt er aus meiner Sicht eine glatte 6.
Zur Ergänzung: all meine weiteren Anlagenradien sind abgesehen vom Bahnhofsbereich R3, R4 und noch größer.
Mit freundlichem Gruß
Thomas
erkläre uns Modellstraßenbahnern doch mal verständlich, warum wir immer wieder für nicht nur Deine R1 Intoleranz herhalten müssen und unsere vorbildgerechten Bögen mit Spott und Häme belegt werden.
Frank U
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Erpel31
ein R2 im Bahnhofsbereich sollte für ALLE Züge möglich sein!
Nein.
ich nochmal, im Besitz von ICE 1 bis 3 als auch zwei ICE-T, wobei mein ICE 1 mit zwei motorisierten Triebköpfen 2 Meter lang ist, und ALLE ICEs meine Anlage problemlos durchfahren, ist mein Wunsch bezüglich Minitrix oder Fleischmann nicht von ungefähr. Mein längstes Bahnhofsgleis misst knapp 2300mm, aber an einen 650-,00 teueren Sound-Kato-ICE noch hand anlegen, zumal der Triebzug nicht vollständig bedruckt ist!
Das widerspricht meinem Verständnis von Tolleranz
Viele Grüße
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Erpel31
alten Fleischmann-Weichen
Welche alten Fleischmannweichen haben denn R2?
jau, denn nur die kritischen, doch manchmal eben unverzichtbaren Fleischmann-Bogenweichen verfügen über R1 (192mm) und R2 (225mm), alle anderen jedoch - inklusive Doppelkreuzungsweichen - über R4.
@31: xenayoo,
abfällig simple Verlautbarungen à la "R1/2 ist unnötig!" und "Wer unbedingt auf R1/R2 besteht sollte bei der alten Arnold T3 bleiben und diese mit Vollgas durch eben diese Bögen jagen und sich an seiner vorbildgetreuen Achterbahn erfreuen" empfinde ich als anmaßend, arrogant und in keiner Weise dem gemeinsamem Hobby (!) dienlich.
Denn gut kaschierte R1-/R2-Radien können bei z.B. Modul-Anlagen durchaus sehr dienlich sein. Besser jedenfalls, als dort immer hin & her fahren zu müssen.
Und durchaus nicht jeder WILL eine weit ausladende Anlage besitzen.
Und das muss absolut nichts mit etwaig begrenzten finanziellen Möglichkeiten, Raummangel oder "Dummheit" zu tun haben.
Sondern kann ggf. sogar mit sittlicher Reife verbunden sein: Groß, größer, am größten ist nur EINE (mitunter gar einfältige) Dimension.
Gruß Norrskenet
Fleischmann Piccolo Weichen haben R3 im Abzweig. Da war und ist seit Anfang an so. Enger sind die 24° Weichen von Minitrix und Roco.
Grüße, Peter W
Jeder darf seine Meinung haben. Ich für meinen Teil möchte gerne die eleganten Triebzüge der Epoche 6 fahren lassen. Wenn ich dafür optische Einbußen in Kauf nehmen, wie bei Minitrix, dann ganz klar: Nein! Seit Kato verschiedene Radien bringt, kannnman Enge Kurven auch anders bauen . Eine Anlage mit Kato R 282mm kann man in den Kleiderschrank stellen - und da passt ein ICE4 locker durch. Bei einer schmalen Modulanlage könnte mann diese Breite von 60cm mit einem ansteckbaren oder klappbarenTeil erreichen, der nur zum Betrieb in die Position gebracht wird - wenn man wollte. Wer nicht will, muss es nicht, aber von anderen zu verlangen, optisch minderwertige Modelle zu akzeptieren, ist aus deiner Sicht dann ‚sittlich akzeptabel‘?
Hallo Erpel31:
650-€ für einen Soundzug, der 2,3m lag ist sind zuviel um daran nachzuarbeiten? Ich stimme zu, aber die Frage, was der Zug bei Mätrix oder Fleischmann kosten würde, sei mal hier in den Raum gestellt. Locker das doppelte bis dreifache.
@all: Es ist schon erstaunlich, mit welcher Vehemenz hier die Tauglichkeit unmöglicher Radien gefordert wird. Es wird oft ausgeblendet, dass die große Bahn in solchen Fällen die Infrastruktur anpasst und Weichen ersetzt sowie Linienführungen begradigt. Das von Modellbahnern zu erwarten - Au weia! Auch die große Bahn nimmt teilweise einen erheblichen Aufwand in Kauf.
Ja, R1-Bahner dürfen mich durchaus arrogant nennen. Aber wer Vorbildtreue fordert und gleichzeitig an betrieblich wie optisch fragwürdigen Lösungen von früher festhält, der braucht kein ICE. Meine Meinung. Wer diese Züge will, passt sich wie das Vorbild an. Warum hat die Bahn NBS gebaut?
Schönen Tag noch.
Admin: Beleidigungen entfernt - bitte achtet auf euren Umgangston miteinander
ad "Wer nicht will, muss es nicht, aber von anderen zu verlangen, optisch minderwertige Modelle zu akzeptieren, ist aus deiner Sicht dann ‚sittlich akzeptabel‘?":
Ich habe mich ausschließlich gegen pauschale Verunglimpfungen von Modellbahnern verwahrt. Dass nicht alles auf jeden Radius passt, ist logisch (vgl. hierzu auch #12).
Das ändert aber nichts daran, dass die meisten Fahrzeuge ohne jede (merkliche) Abstriche zumindest durch R2 laufen. Sogar L.S.Models-Schnellzugwagen bekomme ich ohne äußere Beeinträchtigung selbst R1-gefügig (zwei solche Gleisstücke ließen sich auf einem nachrangigen Gleis nicht vermeiden - wohlgemerkt: Die Kurven sind kaschiert und jeweils mit Übergangsbögen versehen).
Auf ständiges (De-)Montieren irgendwelcher Anlagen-Teile oder Verstauen in Schränken hingegen habe nicht nur ich keine Lust - u.a. da ich manchmal zum Entspannen oder als Brainstorming-Hilfe nur drei Runden fahre.
Jeder besitzt SEINE persönlichen Prioritäten (ich z.B. "muss" auch keinen ICE.4 besitzen, der R1/R2 ganz natürlich nicht mag). Trotzdem rase auch ich nicht "mit einer T3 über eine Carrera-Bahn": Der Ton macht die Musik; besser ist ohne schlechten Sound.
Also: Einfach mal die Luft anhalten und andere IHREN Kram machen lassen.
It's just a hobby.
Gruß Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: xenayoo
Es wird oft ausgeblendet, dass die große Bahn in solchen Fällen die Infrastruktur anpasst und Weichen ersetzt sowie Linienführungen begradigt.
Herzliche Grüße
Elmar
Köln Hbf ist ein prima ICE-Beispiel.
Oder auch die südliche Bahnhofsausfahrt von Offenburg Richtung Freiburg im Breisgau - Basel.
Ohne ICE, doch mit 26,4m-Wagen fällt mir u.a. noch die beeindruckende Bahnhofseinfahrt des Lindauer Inselbahnhofs ein.
Und nicht jedermanns Priorität liegt ja beim Hochgeschwindigkeitsverkehr der Epochen V/VI mit schier endlos langen (Bahner-Ausdruck) "Weißwürsten".
Last but not least sind auch die R3/R4 keineswegs vollbahngerecht: Also besser erst gar keine Modellbahn aufbauen? 🤔
Nö.
Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: Norrskenet
Last but not least sind auch die R3/R4 keineswegs vollbahngerecht: Also besser erst gar keine Modellbahn aufbauen?
Wie recht Du mit dieser Aussage hast, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Die ICE-Strecke Hannover - Würzburg hat Kurvenradien ab 3200 m. Teil man diese durch unseren Maßstab, ergibt sich ein Radius von 20 m. Daraus ergibt sich: Wollte ich das vorbildgetreu nachbilden, würde mein komplettes Grundstück gerade einmal für einen Viertelkreis ausreichen. Für einen Halbkreis müßte ich meinen Nachbarn fragen. Ich tue es nicht, denn ich weiß, was er mir antworten würde.
Da bleibe ich doch lieber bei R3 und R4 auf Haupt- und R2 auf Nebenstrecken. Die "Vorbild-Nähe" unterscheidet sich ja wirklich nur graduell. Da fällt mir ein: Weißt Du zufällig, welchen Radius die Kurve in Köln hat? Es würde mich nicht wundern, wenn der umgerechnet noch größer als R4 wäre.
Herzliche Grüße
Elmar
nein, den Kölner Radius beim Dom kenne ich nicht - da müssen Netz-Fachleute ran.
Doch zumindest im Vergleich mit der direkt daneben stehenden Kapelle der Baugröße LGB erscheint er mir völlig unvorbildlich engstirnig von einer HO-Heimanlage abgeleitet.
Also besser entspannt auf den Rhein mit seinen in verschiedenen Maßstäben gehaltenen Schiffen gucken, welche unberechenbare Radien pflügen ...
Beste Grüße, Norrskenet
der Radius zwischen Dom und Hohenzollernbrücke ist klein aber er müsste im Bereich von ca. 180-200m liegen. Über die DSO-Diskussion zum Thema ESTW in Köln bin ich auf diese Info gestoßen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,11237740,page=all
Mit einem Radius von 200m wären das in Spur ein Radius von 1250mm. Zu viel für die meisten Spur N Anlagen
Grüße
Markus
Es ist schon interessant, dass in meinem Beitrag eine vermeintliche Beleidigung gelöscht wird, obwohl ich damit einen vorangegangenen Beitrag zitiert habe…Aber gut..
Nichts desto trotz wünsche ich mir den Velaro in allen Ausführungen und dafür eignet sich Kato am allerehesten. Sowohl was Qualität als auch Preis angeht. Wenn er Mindestradius R250mm verlagt, ist das für mich mehr als OK. Übrigens: Bereits der orangene TGV von Bachmann erforderte Mindestradius 222mm - das ist fas 40 Jahre her!
Jens
Admin: Die gelöschten Wörter waren keine Zitate, sondern deine eigenen Aussagen
Einspruch Euer Ehren: Das Abzweiggleis der Fleischmann-Normalweichen besitzt nicht R3 (396,4mm), sondern definitiv R4 (430mm).
Das findest Du u.a. bestätigt, indem Du ein R4-Gleisstück mit der Art.-Nr. 9136 darüber legst, welches Fleischmann in seinem Zubehör-Katalog zudem nicht umsonst als "Gegenbogen für Weichen" bezeichnet.
@46: Hallo Markus,
mithin sind wir "einhellig zu einer festen Meinung, ja gar Überzeugung" gelangt:
ALLE mit Radien von unter 1,25m, auf freier Strecke von unter rund 5,00m, sind "bloße, abschätzig zu belächelnde Spielbahner, die auch mit der Brio-Holzeisenbahn gut bedient wären".
ACHTUNG: Ironie-Modus jetzt besser aus:
Denn das würde sicher das Aus der gesamten Modellbahn-Industrie bedeuten.
Beste Grüße, Norrskenet
Dem wäre noch hinzuzufügen, daß diese Radien von 1,25 m dann nur vorbildgetreu mit umgerechnet maximal 30 km/h befahren werden dürften. Daran sieht man, wie weit entfernt vom Vorbild ALLE Modellbahner sind. Aber was macht's? Die Hauptsache ist, es macht Spaß.
Herzliche Grüße
Elmar
sag mal: hast Du eigentlich eine geeignete Rennstrecke für Deine Geschosse? So mit Radius >2000 mm oder so? Nur so aus reiner Neugier...
Nicht nur - aber auch- Mangels geeigneter Strecken habe ich mich erst mal auf Epoche 1 kapriziert. Da klappts auch mit den 30 km/h.
Schönen Sonntag wünscht Klaus
die in #44 genannten "ab 3.200m" Kurvenradius auf SFS (SchnellFahrStrecken) entsprechen 160mal verkleinert >20.000mm, sprich gar über zwanzig Metern.
Einfach umwerfend (!), was man sich bei der kindergarten-begleitenden Abkehr von der Brio-Bahn als ernsthafter Modellbahner doch alles für Sachzwänge eingeheimst hat.
Auf einem 2,00m-Radius dürfte man ernsthaft nur mit umgerechnet ca. 50 bis 60km/h verkehren: Spaßgebremst.
Die einzig wahre Lösung also lautet nicht "42", sondern in der Tat schlicht "Epoche 1". Es sei denn, man baut sich eine Rotonde ans Haus, die dem Genfer Teilchenbeschleuniger ähnelt:
Brave New World!
Wir müssen jetzt einfach verdammt tapfer und betont locker bleiben; beste Grüße Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: stadtverkehr
erkläre uns Modellstraßenbahnern doch mal verständlich, warum wir immer wieder für nicht nur Deine R1 Intoleranz herhalten müssen und unsere vorbildgerechten Bögen mit Spott und Häme belegt werden.
Gegen eine vorbildgerechten Einsatz hat doch niemand etwas, nur ist ein ICE keine Straßenbahn.
@ Erpel & andere R1/R2-Verfechter
Wer son enge Kurven verbauen muss, hat etwas falsch gemacht, besonders wenn daran anschließend ein 2,3 m langer Bahnsteige ist. Dieser Anspruch, dass alles durch diese Winzkurven fahren können muss, hat schon so manches Modell verunstaltet. Da gibt es Loks (vor Kurzen in einem anderen Faden im Kontext Bahnsteigabstand) und Wagen (Fleischmann, vierachsige preuss. D-Zugwagen) mit unsinnig weit abstehenden Tritten und Leitern oder Dampfloks mit dicken Backen, herumschlabbernden Radsätzen und Riesenabstand zwischen Lok und Tender, Kupplungen, die sich an den Puffern verhaken, und vieles anderes Elend, das diesem Anspruch geschuldet ist.
Wer es nicht schafft, mit mindestens 30 cm Radius zu bauen, hat so wenig Platz, dass dort auch keine langen Wagen und Züge fahren können. Das ist das altbekannte Großer-Appetit-kleiner Teller-Problem, meistens wegen fehlendem Willen nicht kurierbar.
Toleranz? - Nein, ich möchte nicht geduldig irgendwelchen Unsinn ertragen, der nur entsteht, weil andere ihren Teller überfüllen müssen.
Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 52 | Name: GuteSeite
Wer son enge Kurven verbauen muss, hat etwas falsch gemacht,
Warum? Jeder hat seinen eigenen Anspruch und seine eigenen Vorlieben - deswegen muss es nicht falsch sein. Und es muss auch kein Unsinn sein, nur weil es nicht den eigenen Ansprüchen entspricht.
lg
ismael
ad "Wer es nicht schafft, mit mindestens 30 cm Radius zu bauen (...), hat etwas falsch gemacht":
Da ist er wieder, dieser quasi totalitäre Tenor, der insbesondere bei einem und auch unserem gemeinsamen Hobby definitv nichts zu suchen hat.
Dessen ungeachtet:
● Bei wirklich durchdachter Konstruktion braucht es keine "unsinnig weit abstehenden Tritte und Leitern" (oder man gestaltet sie potenziell nachrüstbar)
● und ebenso keine Dampfer mit "dicken Backen" (Außenzylindern).
● "Herumschlabbernde Radsätze" mit der Folge schräg im Gleis laufender Loks kann man ganz schlicht mit Unterlegscheiben o.ä. an den äußeren Radsätzen bändigen; das habe ich mit Erfolg bei Dampfern und z.B. der Fleischmann-E19 exerziert.
● Der "Riesenabstand zwischen Lok und Tender" konnte mit Erfindung der Kurzkupplungskulissen in den 1980er-Jahren maximal reduziert werden.
● "Kupplungen, die sich an den Puffern verhaken" können gibt es nur, wenn man vorbildlich tief liegende Fahrzeuge mit der zugegeben inzwischen etwas archaisch wirkenden, klobigen Standardkupplung kombiniert - für sie existieren jedoch inzwischen zig Alternativen, deren Aufzählung ich hier dem geneigten Publikum erspare.
Wenn all jene Modellbahner, die angeblich "etwas falsch gemacht haben" vom Markt verschwinden würden, würden gewiss auch rund 97,5% der Moba-Industrie verschwinden, da dann die ökonomisch erforderlichen Skalen-Effekte nicht mehr erzielt werden könnten.
Ein Benchmark: Warum wurde "IC '79" mit der 2. Klasse eingeführt und warum floppte der Metropolitan mit ausschließlich 1. Klasse?
Denken in "demokratischen" Lösungen ist letztlich für alle der weitaus bessere Weg.
Gruß Norrskenet
ist der Titel richtig geschrieben?
Heißt es nicht
Volare https://share.google/PPwm7wAe5Bqvq4nnP
Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
warum floppte der Metropolitan mit ausschließlich 1. Klasse?
Weil er nicht in das sonstigen Tarifsystem der Bahn eingebunden war, obwohl die Firma eine 100%ige Bahntochter war. Fahrkarten konnten nicht durchgelöst werden was die Fahrten unnötig verteuerte.
ja, das Tarifliche war EIN Punkt. Doch ganz so einfach ist es nicht: Es waren insgesamt fünf (seinerzeit vorhersehbare) Knackpunkte, an denen das Projekt "Metropolitan" letztlich gescheitert ist; die Konzentration auf die erste Klasse jedoch ein ganz entscheidender, weshalb man ihn bald zum Zweiklassen-Zug machte.
Es geht hier aber gar nicht um diesen Zug selbst, sondern um das dahinterstehende ökonomische PRINZIP, dass - abgesehen von reinen Luxus-Produkten - erst das margenschwächere, doch weit paxreichere Mengengeschäft zumindest eine schwarze Null ermöglicht.
Beste Grüße, Norrskenet
[EDIT: Als seinerzeit extern Projektinvolvierter unterliege ich zu Details der Schweigepflicht]
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
Da ist er wieder, dieser quasi totalitäre Tenor, der insbesondere bei einem und auch unserem gemeinsamen Hobby definitv nichts zu suchen hat.
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
Denken in "demokratischen" Lösungen ist letztlich für alle der weitaus bessere Weg.
entweder wirfst du [Norrskenet] unbekümmert Buzz-words in den Ring, oder neigst zum publizistischen Framing. Was, bitte, ist so schlimm, sich an Normen wie der NEM zu orientieren?
Ist Mathematik böse, da nach deiner Ansicht extrem totalitär? Wo siehst du demokratische Ansätze in den Naturwissenschaften? Als Krönung sei noch die DIN genannt, die absolute Ausgeburt des Bösen. Sie hat gesetzesartigen Charakter und wird von ein kleiner Schar Leute definiert, die irgendwie in dieses Gremium gekommen sind.
Aber zurück zur Problemstellung: wir haben einen MoBa-Entwurf, auf dem lange Wagen und Loks in längeren Zügen verkehren sollen. Weshalb geht R1 [20 cm], aber ein Radius von 30 cm ist eine unverschämte Forderung? Bei gleicher Grundanordung geht es hier um jeweils 20 cm in der Länge und Breite, bei einer angenommenen Länge von > 2 Meter.
Hast du nicht über in deinem Plan? Vllt. ist der Plan ja doch nicht so gut. In einem guten plan werden, neben den individuellen Wünschen auch technische Rahmenbedingungen beachtet.
Vllt. ist ja auch der Platz für das, was man möchte, nicht vorhanden. Da könnte der selbstkritische Modellbahner auf die Idee kommen, seine Wünsche an seine Möglichkeiten anzupassen.
Für das, was die MoBa-Industrie liefert, hast du einige Verbesserungsvorschläge.
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
Bei wirklich durchdachter Konstruktion braucht es keine "unsinnig weit abstehenden Tritte und Leitern" (oder man gestaltet sie potenziell nachrüstbar)
Das kannst du bitte an dem von mir genannten Beispiel mal explizit erklären. - Sollen die Tritte an den Drehgestellen angebracht sein, so wie früher? Oder gleich ganz fehlen? Die Roco-Variante mit den ausschwenkenden Stufen kollidiert mit der KKK. Diese zierlichen Tritte mit den winzigen Haltern als Zurüstteil selbst anbringen? Entweder braucht man einen Applikator* dafür, um die dünnen Stifte in eine Presspassung zu bringen, oder muss sehr schnell sein, damit der Hauch Kleber nicht vorher trocknet.
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
"Herumschlabbernde Radsätze" mit der Folge schräg im Gleis laufender Loks kann man ganz schlicht mit Unterlegscheiben o.ä. an den äußeren Radsätzen bändigen; das habe ich mit Erfolg bei Dampfern und z.B. der Fleischmann-E19 exerziert
Genau, ich zerlege ein frisch gekaufte Lok, z.B. BR 82, BR 94 oder BR 95, um diese 'Toleranzen' zu verringern. Eine schöne Beschäftigung, die Radposition an die Zahnräder anzupassen. Da gebe ich doch gerne 200+ € aus.
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
Der "Riesenabstand zwischen Lok und Tender" konnte mit Erfindung der Kurzkupplungskulissen in den 1980er-Jahren maximal reduziert werden
Ja, in den letzten Jahren ist es bei ein paar Modellen gelungen. Nicht gelungen ist es, zum Beispiel, bei der BR 18 von Minitrix, Arnold und Hobbytrain.
Zitat - Antwort-Nr.: 54 | Name: Norrskenet
"Kupplungen, die sich an den Puffern verhaken" können gibt es nur, wenn man vorbildlich tief liegende Fahrzeuge mit der zugegeben inzwischen etwas archaisch wirkenden, klobigen Standardkupplung kombiniert - für sie existieren jedoch inzwischen zig Alternativen, deren Aufzählung ich hier dem geneigten Publikum erspare.
Oder man zwängt seine Wagen nicht durch zu enge Kurven.
Du trittst hier mit einer ähnlichen Erwartungshaltung wie Erpel und die Puko-Gemeinde auf, die verlangt, das alles durch die uralten Notkurven fahren können muss, weil du nicht bereit bis, der technischen Entwicklung zu folgen. Hast du schon probiert, mit deinem Demokratieverständnis Windows 3.11 oder, ganz 'modern', Windows 95 wiederzubeleben? Das ist doch eigentlich eine Frechheit, dass auch dem guten 486er der aktuelle Browser nicht so richtig läuft.
Gruß
Gerald
*) Gibt es bei japanischen Dieselloks von Kato.
... weder "verlange" ich irgendetwas, noch habe ich irgendwelche "unverschämten Forderungen" aufgestellt: Das sind alles aus dem muffigen Keller geholte Unterstellungen.
Ich sehe nur, was alles geht und denke positiv.
"Buzz-words", "Framing"? Und nicht erkennen und verstehen können/wollen, dass ich das Wort "demokratisch" in diesem Kontext in Anführungsstrichen - sprich im übertragenen / weiteren Sinne verwendet habe; stattdessen auch darüber abwertend herziehen?
"Mathematik und Normen wie DIN und NEM böse"? Habe ich das je behauptet?
Mein Plan sei nicht gut? Das willst DU wissen?
Und es braucht auch keine verschiebbaren Trittstufen à la ex-Roco, wie z.B. ASM und L.S.Models beweisen. Und Kollisionen von Kupplungen mit Puffern haben primär ganz andere Gründe als Radien. Und zum Lok-Geradestellen gibt es auch U-förmige Unterlegscheiben, die man einfach einklemmt; da muss man überhaupt nichts demontieren. Usw. usf. - da wird man ja ganz müde von.
DEINE Probleme habe ich alle zum Glück gar nicht. Vielleicht bin ich einfach aufgrund meiner Lebens- und Moba-Erfahrung sowie flexiblen Lösungsorientiertheit nicht derart negativ und abfällig drauf.
Oder bin einfach mehr an der frischen Luft (allein die Art Deiner Worte verrät viel).
Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: 58 | Name: GuteSeite
Als Krönung sei noch die DIN genannt, die absolute Ausgeburt des Bösen. Sie hat gesetzesartigen Charakter und wird von ein kleiner Schar Leute definiert, die irgendwie in dieses Gremium gekommen sind.
Zum Thema Mindestradius ist es doch ganz einfach: Die Hersteller entscheiden, was gebaut wird. Offenbar kommen die bei ihren Analysen zu dem Schluss, dass es noch genug Code80-R1-"Altlasten" bei zahlungswilligen Kunden gibt. Deswegen gibt es auch weiterhin die Klaue und Pizzaschneider. Mir wäre mit Mindestradius 282 Anderes auch lieber. Da kann ich mich auf den Kopf stellen aber das wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern. Mich würde es ja schon freuen, wenn es geschlossene Schürzen und andere Anbauteile für größere Radien zum Anbauen dazugeben würde. Ist ja schon besser geworden aber tendenziell (wohl aus Kostengründen) die Ausnahme. Ich kann Kleinserie empfehlen!
Welches Gleissystem sollen die Leute denn verbauen? Selbst das allerneueste Betonzeug aus Göppingen hat nur R1 abgeschafft und R2 ist nach wie vor in aller Munde (Sprich: Startpackung). Alle mehr oder weniger aktuellen Gleissysteme haben ähnlich enge und noch engere Radien. Mit dem Tempo dauert es noch 100 Jahre, bis wir bei R300 in den Startpackungen angekommen sind. Auch wenn ich es nicht bauen würde, gibt es durchaus legitime Gründe auch heute enge Radien zu verbauen. Schonmal was von einer Regalanlage gehört? Ggf. lang genug für einen Velaro aber ein 60+cm tiefes Brett um die Kehre unterzubringen ist nach allgemeinem Sprachgebrauch kein Regal mehr. Dann gibt es auch genug Leute, die bei einer raumfüllenden Anlage im Schattenbahnhof, Kehre, Gleiswendel oder sonstwo damals einen engen Radius verlegt haben, der nachvollziehbarerweise nicht "mal schnell" vergrößert werden kann.
Die genannten 18er kann man wegen dem genormten Kupplungsschacht und dem Abstand zur letzten Tenderachse kaum anders bauen. Betrifft auch viele andere Tender. Bei mir kuppeln sie trotzdem eng. Man muss nur die richtige Kupplung verwenden und nicht warten bis "die da oben" oder Normausschüsse in die Pötte kommen. Wer schon einmal was mit einem Normenausschuss zu tun hatte, weiß warum das so lange dauert bzw. garnichts passiert. Abgesehen davon passen "normgerechte" Kupplungen in Höhe und Länge (7mm) auch heute leider ohne Not nur bei der Minderheit der Fahrzeuge. Vielleicht 20-30% (inklusive Waggons!). Blanke Katastrophe ist da Hobbytrain. ich glaube ich habe nicht ein einziges Modell dieses Herstellers, das eine anständige funktionierende und normgerechte Kupplungsaufnahme hat. Fleischmann war da mal mit Abstand führend, das ist heute nicht mehr so. Interessanterweise ist da m.E. heute Mätrix am Besten. Interessant ist das, weil die die ja sonst gerne auf anerkannte Normen, vor allem im elektrischen Bereich sch....en und einfach ihren eigenen Mist bauen. Für die Kupplungen hat der Markt seine eigene Lösungen gefunden. Als Anwender kann man das einfach nutzen oder sich über die "die da oben" ärgern. Sogar die großen Hersteller "da oben" haben mittlerweile Magnetkupplungen entwickelt. Hat lange genug gedauert. Deren Lösungen finde ich aber eher traurig als Innovativ.
Fazit: nimm was da ist und mach das Beste draus. Wenn es zu großer Mist ist und nicht auf deine Gleise passt, lass es liegen. Mir persönlich sind meine Nerven mehr wert als die damit verbundene Alternative.
Gruß
Andi
da läßt man Euch einmal ein paar Stunden allein, schon haut Ihr Euch...
Guckt Euch lieber zwischendurch mal an, wie manche Engländer Loks selber bauen:
https://www.rmweb.co.uk/topic/65499-whats-on-yo...h/page/191/#comments (runterscrollen)
Wenn man sowas auch mal selber gemacht hat, dann versteht man auch, was leicht geht und was man sich mit Kompromissen erkaufen muss. Die 2mm Finescaler dort (wie auch unsere deutschen FiNescaler) fangen bei Radien übrigens erst bei so 1m an. Hafenbahn ausgenommen. Wenn man enger baut, dann wachsen die Probleme und die Behelfskonstruktionen werden immer auffälliger. Das mag der eine akzeptieren, der andere mags nicht. Hat mit Demokratie nix zu tun, gern aber jeder nach seinem Gusto. Man kommt nur schwer auf einen Nenner. Jeder hat andere Ansprüche, keinem kann mans recht machen.
Würde ich Modellbahnen entwerfen und hätte ich hier mitgelesen: ich würde keinen Velaro anbieten. Höchstens als Farbvariante von was bereits Existierendem.
Aber wer weiß: vielleicht doch. Denn ich bin ja kein Hersteller, sondern andere. Und die wollen Geld verdienen. Wenn die die Chance sehen, machen die das und wenn nicht, dann nicht. Für R1 oder R2000. Ich bin für 2000.
Apropos: Thomas /Erpel hat uns offenbar verlassen...
Guts Nächtle Klaus
-Oh, jetzt war Andi schneller mit den beschwichtigenden Worten... Danke!
Ich hoffe auf einen technisch akzeptablen, optisch kompromisslosen, bezahlbaren Velaro. Nach meinen persönlichen Erfahrungen ist Kato dafür am ehesten geeignet, gefolgt von Arnold, aber da scheiden sich die Geister. Minitrix würde daraus vermutlich ein Clubmodell machen, dass im Bereich von 800-1000€ liegt und bei Fleischmann dürfte es nicht viel anders sein. Für mich benötigt das Modell keine R1/R2-Tauglichkeit, da ich im verdeckten Bereich mit 30cm Mindestradius arbeite.
Ich denke, das stellt ein vernünftige Basis für ein brauchbares Modell dar. Vermutlich wird der Zug trotzdem R1/R2 schaffen, da die Wagen wie beim ICE3 erheblich kürzer sind als beim ICE4.
Dass ich persönlich R1/R2 für technisch wie optisch für absolut unvertretbar halt, habe ich bereits deutlich zum Ausdruck gebracht. Und weiter bin ich der Ansicht, dass jeder, der es wirklich will, Lösungen finden würde, wenn es Modellradien erst ab 30cm geben würde - selbst für eine Regalanlage. Wenn R1-tauglichkeit zu optischen Vollkatastrophen wie den Minitrix Ram-TEE führt, dann verzichte ich lieber!
In diesem Sinne, ein schönes Hobby noch,
Jens
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