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THEMA: ??? zu 4-4-0 Jupiter von Bachmann, auch zur Digitalisierung

THEMA: ??? zu 4-4-0 Jupiter von Bachmann, auch zur Digitalisierung
Startbeitrag
Harald M. - 18.04.26 19:59
Hallo.

Ich plane ja schon etwas länger ein US- Projekt, so in etwa Epoche Nordamerika - Era 1 Wildwest. Eigentlich soll es ein einfacher Bahnhof werden, nach Vorbild einiger alter Italo- Western.

Mir sind nun neben einigen Waggons, Figürchen von Cowboys, Indianern, Pferden und Bisons, Westernhäuschen auch so vier kleine US- Dampfloks von Bachmann, speziell die 4-4-0 Jupiter ( https://www.spurweite-n.de/ncontent/ndb/ndb-ar...how=1&MaxCount=4 ) in verschiedenen Versionen und Zuständen zugeflogen. Zwei davon sind in guten Zustand, bei einer fehlen ein paar Teile, bei einer sind die fehlenden Teile dran, dafür ist was anderes defekt. Summa summarum hätte ich drei funktionsfähige Loks und ein Standmodell.

Nun kommen aber die nächsten Probleme. Sie sind alle analog, ich brauche sie aber zum spielen in digital. Das Antriebskonzept bei diesen Loks ist so ähnlich wie bei der BR36 von Arnold. Der Motor sitzt im Tender, die Stromabnahme erfolgt auch nur am Tender. Angetrieben wird jedoch die Lok durch einen Kardan vom Tender auf zwei Achsen der Lok mit insgesamt vier Haftreifen.

Der Waschzettel gibt leider zur Demontage von Lok und Tender nicht viel her, aus versehen etwas zerstören will ich aber auch nicht. So komme ich nicht direkt an den Motor im Tender ran.

Hat von euch schon mal jemand solch eine Lok weiter demontiert und kann mir jemand Tipps zur Digitalisierung geben. Theoretisch brauche ich nur einen winzigen Decoder für den Fahrbetrieb, den ich im Tender mit verstecken kann. Beleuchtung hat die Lok nicht und ich brauche auch kein Licht.

Bitte helft mir

Harald

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Hallo Harald,
Ich habe die gleiche Lok und wollte sie auch digitalisieren. Es ist nicht einfach. der Tender und der Motor sind nach meiner Erinnerung nicht demontierbar. Das Projekt habe ich aber nicht weiterverfolgt, da der Tender auf den Stammtischgleisen immer wieder entgleist ist. Als Ursache stellten sich dann verformte Drehgestelle heraus, vermutlich die Folge eines Kurzschlusses, den ich nicht mitbekommen habe. Ersatzteile gibt es nicht mehr der ältere Ersatzteilspender, den ich mir besorgt habe, hatte anders konstruierte Drehgestelle.
Mein Plan war den Decoder an der Rückseite des Führerstandes anzubringen, farblich kaschieren und die beiden langen Kontaktstreifen zu ändern um  Stromaufnahme und Motoranschluß zu trennen.
Gruß Micha
In dem Lokmodell ist leider kein Platz für einen Nano-Decoder. Nicht im Tender, nicht im Lokgehäuse. Ich habe die Lok auch. Der metallene Wasserkasten ist noch dazu Masse! Bitte aufpassen, nur sehr große Radien befahren, sonst produzieren die stromführenden Federchen Kurzschlüße am Wasserkastenrahmen! Der Mindestradius ist 11 3/4 inch (Zoll). Ich setze sie auf meinen KATO Unitrack 315 mm Bogengleisen ein, 282er ist schon etwas zu knapp wegenKurzschlußgefahr. Außerdem die DG des Tenders nicht stramm anziehen, aber auch nicht zu lose. Das ganze Gedöns am Tender hält leider nur suboptimal zusammen. Ziehen tut sie je nach Gewicht der Wagen 4 - 6 Wägelchen in der Ebene. Ich hatte mir 4 passende Wagen dazu gekauft. Eine 5 % Rampe mit Gewicht am Haken mag sie dann schon nicht wirklich. Viel Spaß mit den Loks im Analogbetrieb.
Hallo Micha.
Ich hab nach etwas Friemelei den Tender auf bekommen. Das vordere Teil mit dem Loch für den Kardan ist etwas stramm eingepresst, lässt sich aber raus hebeln. Wenn dann alle Teile von der Unterseite ab sind, kann man mit einer spitzen Flachzange den Motor nach vorne raus ziehen. Bilder mache ich morgen mal bei Tageslicht.

Hallo Frank.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der metallene Wasserkasten ist noch dazu Masse! Bitte aufpassen, nur sehr große Radien befahren, sonst produzieren die stromführenden Federchen Kurzschlüße am Wasserkastenrahmen! Der Mindestradius ist 11 3/4 inch (Zoll). Ich setze sie auf meinen KATO Unitrack 315 mm Bogengleisen ein, 282er ist schon etwas zu knapp wegenKurzschlußgefahr.


Ich habe ja mehrere Versionen, auch welche die zwischenzeitlich überarbeitet wurden. So gibt es unterschiedliche Kardanwellen, die Drehgestelle unter dem Tender sind auch nicht frei tauschbar und bei den Kupplungsaufnahmen gibt es auch 2 unterschiedliche. Aber bei meinen 4 vorhandenen Tendern ist keiner aus Vollmetall, die Drehgestelle lassen sich auch nicht so weit verdrehen, dass es einen Kurzschluss gibt. Das kann nur passieren, wenn das zusätzliche Plastikteil zwischen den Drehgestellen fehlt, dass das verdrehen verhindert. Auch mit dem Radius habe ich kein Problem, sie sind alle 3 inzwischen auf meinem Testoval mit R1 problemlos gefahren. Gut, die Zugkraft ist nicht sehr hoch, ist halt durch das gleiche Antriebskonzept wie bei Arnolds BR36. Da ich aber so was wie in den alten Italo- Western plane ist die Zugkraft kein Problem. Steigungen sind nicht geplant und es kommen max. 4 Drehgestellwagen mit guten Achsen dran.
Gruß
Harald
Mag so sein bei Dir. Meine hat ein mehrfarbig bedrucktes Metalltendergehäuse. Und im Waschzettel steht auch aus gutem Grund drinn, dass man nur größere Radien fahren darf. Wenns bei deinen nicht so ist, dann ist es doch schön damit kleine Radien zu befahren.
Hi,
ich hab eine der ersten Ausführung digitalisiert, Fazit ist den Aufwand eigentlich nicht wert !
Wenn dann eine 4-4-0 von Atlas die kann alles besser.

Gruss
Arne
Danke für den Tipp mit der Atlas Lok! Muss ich doch mal meinen Händler ansprechen.
Hallo.
Wer zählen kann ... Ich hab nicht 3, sondern 4 und eine zum basteln.
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_3.jpg
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_8.jpg
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_13.jpg
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_17.jpg
Bei der zum basteln habe ich den Motor endlich aus dem Kunststoff- Tender bekommen. Er lief eh nicht mehr, also habe ich hinten in der Kupplungsaufnahme ein Loch rein gebohrt und dadurch den Motor nach vorne raus gedrückt. Drinnen sind noch die Magnete und das hintere Lager. Jetzt weiß ich zumindest, wie der Tender aufgebaut ist.
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_26.jpg
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_27.jpg
https://www.marsch-modellbau.de/pagefiles/image/52681995_1000_28.jpg
Bei den anderen Loks werde ich den Motor anders heraus holen. Ich denke mal, dass ich die anderen Tender im Unterboden von vorne bis fast hinten an den Seiten einschneide. Dann kann ich den Unterboden etwas abspreizen und bekomme die Motoren einfacher heraus.  
Der originale Motor ist 20 mm lang. Wenn ich für den Neuaufbau einen GAM 0812 verwende, habe ich im Tender hinten knapp 8 mm Platz für den Decoder. Das probiere ich aber erst mal am Tender der Bastellok aus. Dies wird aber noch etwas dauern, mein rechter Arm ist nach einem komplizierten Bruch noch in einer Orthese.
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name:

ich hab eine der ersten Ausführung digitalisiert, Fazit ist den Aufwand eigentlich nicht wert !


Hallo Arne.
Kannst du mir entgegen zu meinem Plan mal bitte deine Methode schildern? Ja und ob es das wert ist ... sie sollen nicht viel ziehen, alles nur ohne Steigungen und Licht brauchen sie bei mir auch nicht. Ich finde diese alten Loks aber richtig niedlich, aber analoges fahren geht bei mir nur auf dem Testoval.
Gruß
Harald

Hi Frank,

die Atlas-Loks sind bestimmt besser, vergleichen kann ich sie nicht, da ich keine von Bachmann habe.
https://www.spookshow.net/loco/atlas440.html
Ob die dein Händler helfen kann bei einer Lok, die vor 13 Jahren verkauft wurde ...
Ich habe mein aus der Bucht gefischt.
Eine Alternative wäre noch diese (eigentlich japanisch Schmalspurlok):
https://www.spookshow.net/loco/atlas260.html

Btw. EP I, die 4-4-0er sind eher EP 0, Denn der Wilde Western in den späten 1860ern und den 1870ern. Da wird das mit den passenden Wagen nicht einfach. Die von Bachmann passen gut vom Typ, nur ist das 70er-Jahre Spielzeug, aktuell zu gehobenen Preisen (habe ich alle wieder verkauft), die von MTL sind fast zu alt und wie die von Roundhouse (36' Boxcars und Reefer, eher ab 1890) fast nicht mehr gebraucht zu bekommen, neu schon gar nicht mehr.
Bei den Personenwagen gibt es ein bisschen Auswahl, die sehr schlichten von Bachmann und Arnold, und die langen Overland von Roundhouse, die manchmal in der Bucht zu finden sind. Die kurzen Overton von Roundhouse sind wohl Fantasiemodelle. So Kurze gab es in 1:1 vllt. 2, 3 Stück insgesamt.
Und dann noch die Kupplungen ... die Standard-N-Kupplungen sehen bei den zierlichen Wagen und Loks ziemlich grob aus. Von MTL gab es mal ein Link & Pin-Imitat - gab, dann ob Atlas das wieder auflegt, wisen die in New Jersey wahrscheinlich selbst noch nicht.

Gruß
Gerald
Moin. Jo, hab auch schon heraus gefunden, dass Atlas bis auf 1 Modell keine Dampfer mehr baut. Kei n Problem, ich fahr dank DCC-EX Zentrale auch analoge Loks 100 % "digital". Beste Grüße.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ja und ob es das wert ist ... sie sollen nicht viel ziehen, alles nur ohne Steigungen und Licht brauchen sie bei mir auch nicht. Ich finde diese alten Loks aber richtig niedlich, aber analoges fahren geht bei mir nur auf dem Testoval.



Hi,
es gab eine Anleitung bei den Amis irgentwo im Net ist halt schon über 10 Jahre her,
der Decoder wird auf die Kohle geklebt, das ist die Ausführung mit Plastiktender, es gibt immer Kontaktschwierigkeiten und mechanisch ist diese Serie noch schlechter als die Nachfolgenden.
d.h. die Lok fährt, kann Wagen ziehen ist aber am besten auf einen Gleis ohne Weichen unterwegs. Die Nachfolgende Serie ist mechanisch geringfügig besser aber kein Vergleich mit Atlas oder Athean.
Der Umbau lohnt sich aus meiner Sicht nicht. Ich habe die 4-4-0 von Atlas aber noch nicht umgebaut und von Athean die 4-6-0 umgebaut auf DCC beide von der Mechanik und Ausführung um welten besser.
Personenwagen gibt oder gab es, wie immer bei den Amis meist nur eine Fertigungsserie und danach nur gebraucht.
Gruß
Arne

hier noch ein altes Video https://www.youtube.com/watch?v=MKO11xRpR4M


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