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THEMA: Kato Nohab mir D&H DHSP10A-4 ?

THEMA: Kato Nohab mir D&H DHSP10A-4 ?
Startbeitrag
N-forever - 11.04.26 13:54
Hallo,

weiß jemand, ober der D&H DHSP10A-4  Decoder in die Kato Nohab Lok passt? Oder ist der zu groß oder zu dick.
Welchen würdet ihr sonst so empfehlen?

Grüße
Frank

Moin Frank,

Ich hab keinen DHSP10A zum testen hier, aber anhand der verfügbaren Höhe passt der Decoder in die Nohab (Kato 2892).
Der Decoder wird (leider) mit der Unterseite in die Schnittstelle gesetzt. Soweit sich das anhand der Bilder raten lässt, sitzt der Kondensator auf der Unterseite und sollte sich problemlos einsetzen lassen.
Kannst du bestätigen ob der Kondensator auf der Unterseite sitzt?

Ich hab einen PD10MU verwendet und bereits mit den Werkseinstellung läuft die Lok wunderbar und lässt sich feinfühlig regeln.

Schöne Grüße
Lukas
Hallo Lukas,

habe den Decoder noch nicht gekauft, daher meine Frage.......

Hier wohl das originalbild des Decoders. Was da nun oben oder unten ist?
Wenn die schwarzen Bauteile des PD10MU unten liegen müssen, ist der Kondensator dann wohl oben. Wenn der Decoder genau so wie auf dem Bild zu sehen ist eingebaut werden muss dann hätte sich das erledigt.

Grüße
Frank

https://www.ebay.de/itm/177653731901?srsltid=Af...7z1R5X8XDyAGirDXoju4

Hallo Frank,

warum muss es denn so ein teuerer Decoder sein? DM-Toys hatte mir beim Kauf einen PD10MU-4 eingebaut. Der reicht doch völlig aus. Schrieb Lukas ja auch.

Gruß
Jürgen
@Jürgen,

dachte da an die Vorteile der Pufferung. Das scheint sich aber ,wie in einem anderen Beitrag geschrieben, nur bei Loks mit unsicherer Stromabnahme zu lohnen, was bei der Nohab ja eigentlich nicht der Fall ist........

Grüße
Frank
Es gibt sicher kaum Loks mit besserem Kontakt als die Katos (gefederte Achsen !!!). Ein PD10MU reicht völlig aus, zumal die Lok nur weisse Stirnbeleuchtung hat.
VG Frank
Schaden tut eine Pufferung eigentlich nicht. Auch bei einer Lok mit guter Stromabnahme. Wenn die Pufferung gut gemacht ist. Und da sind wir genau bei dem Punkt, was ich bei diesem D&H DHSP10A nicht so ganz verstehe:

1. 470µF sind nicht sehr viel, wenn man einen Motor puffern will. Dazu kommt, dass der Decoder mit NEM651 als einfache Nachrüstlösung für nicht ganz so junge Modellkonstruktionen gedacht ist. Diese haben aber meist einen sehr stromhungrigen Motor (ca. 100mA). Der wird den Puffer extrem schnell leersaugen. In der Praxis wird man vom Puffer nur wenig merken. Eine Schwungmasse bringt da mehr. Sinn macht ein Puffer in der Größe m.E. bestenfalls mit einem sparsamen GAM (<20mA).

2. Die Beleuchtung ist systembedingt bei NEM651 grundsätzlich ungepuffert, weil die Rückleitung der Beleuchtung über die Schienenanschlüsse erfolgt. D.h. ohne Umbau der Beleuchtung geht das Flackern von LEDs nicht weg. Bei Modellen mit Glühlampen kann man sich einen Umbau der Rückleitung auch wieder sparen. Zunächst sind Glühlampen "von Natur aus" durch ihr nachglühen Flackerarm. Außerdem saugt der hohe Strombedarf wieder den Puffer leer. Sinnvoll ist Umbau auf LED und dabei Umbau der Rückleitung auf V+ am Decoder. Dann ist das "ich-steck-einfach-einen-Decoder-mit-Puffer-rein" wieder hinfällig.

3. Vor Jahren habe ich viel mehr mit D&H, auch mit Pufferschaltungen gebaut. Damals hatte die Stromsparfunktion des Decoders folgende Funktion: Fällt der Strom von der Schiene aus, deaktiviert der Decoder Motor- und Funktionsausgänge. Es bleibt mehr Energie im kleinen internen Kondensator-Pufferspeicher übrig, damit er die aktuelle Fahrstufe nicht vergisst. Der interne Strombedarf ist so gering, dass das bis zu einigen Sekunden funktioniert. Wenn kurz darauf der Strom wieder da ist (Schwungmasse, Schwung --> Schmutzstelle vorbei), fährt der Decoder mit der gespeicherten Fahrstufe weiter. Deaktivierte man die Stromsparfunktion, passierte Folgendes: Motor- und Funktionsausgänge werden nicht deaktiviert, wenn die Stromzufuhrdurch Schmutz unterbrochen wird. Sie saugen den internen Kondensator sofort leer und es bleibt keine Energie mehr, damit der Decoder sich die aktuelle Fahrstufe merken kann. Wenn der Strom wieder da ist, bleibt die Lok apprupt stehen und fängt langsam das Beschleunigen an, weil der Decoder nicht mehr weiß, wie schnell er gerade gefahren ist. Wenn ich damals einen zu kleinen Pufferspeicher eingebaut und die Stromsparfunktion deaktiviert habe, hatte das einen ähnlichen Effekt. Das Ergebnis ist mit zu kleinem Puffer also sogar SCHLIMMER geworden, weil die Lok bei jedem mittelgroßen Aussetzer stehen blieb, Sound deaktivierte und neu startete. Es hängt zwar stark von Lok/Motor ab aber erfahrungsgemäß benötigt mit Sound ca. 600-800µF, bevor es besser wird. Ohne Sound ca. 400-500µF. Der DHSP10A ist also genau am Kipppunkt. Wenn das deaktivieren der Stromsparfunktion heute noch so funktioniert, dann kann ich vorstellen, dass das Ergebnis mit diesem Decoder bei hohem Strombedarf in der Lok sogar kontraporduktiv ist und nur bei einer sparsamen Lok was bringt. Vielleicht kann uns ein Wissender aufklären, ob das bei D&H heute besser gelöst ist? So wie bei Zimo: Motor- und Funktionsausgänge werden nur so lange aus dem Puffer mitversorgt, bis eine gewisse Schwelle erreicht ist, dann werden sie deaktiviert, damit genug Energie für das Gedächtnis des Decoders übrig bleibt. Das ist bei Zimo übrigens die Standardeinstellung und mit eine der Gründe, warum ich für die meisten Umbauten gewechselt habe.

Meine Meinung: für einen ordentlichen Pufferspeicher muss man ordentlich umbauen. Wenn es wirklich was bringen soll auch den Motor und Beleuchtung auf LED. Der D&H DHSP10A ist m.E. nur sinnvoll, wenn Beleuchtung puffern nicht wichtig ist und der Antrieb sehr sparsam ist.

Zur Info: meine noch analoge Nohab hat unbelastet eine Gesamtstromaufnahme von ca. 60-70mA. Davon wird der Anteil der Front-LED vernachlässigbar sein. Nicht DER Stromfresser aber auch nicht sparsam. Rein physisch passt der D&H DHSP10A-4 sicher nicht ohne Anpassungen weil die Schnittstelle unmittelbar über der Platine liegt. Der Kondensator (von den Bildern zu urteilen ist der am Decoder unten) wird angehen.

Gruß
Andi
Moin Frank,

Ja das Bild von DM-Toys hat mich auch irritiert, nach der Zeichnung in der Anleitung von D&H ist der Kondensator unten.
Ich hab mir das Bild von DM-Toys nochmal genauer angesehen, ich gehe davon aus, dass die Decoder Rückseite ob ist, weil es sich leichter fotografieren ließ. Die Pins der Schnittstelle sind bei D&H auf der Oberseite angelötet und die freien Pads sind auf der Unterseite.

Ich kann Frank in #5 nur zustimmen, meine Nohab läuft über Schienen bei denen alle anderen Loks schon stehen und flackerndes Licht hatte ich bisher auch noch nicht.

#7 Andi ich stimme dir da zu, der Kondensator müsste auf der Unterseite sein. Damit wird er aber in die Nohab passen, die flache Oberseite zeigt Richtung Platine und der Kondensator nach oben, da sind bei mir etwa 3mm Platz, insgesamt etwa 4,5mm. Mit 3,6mm Gesamthöhe vom DHSP10A sollten da keine Anpassungen notwendig sein.

Schöne Grüße
Lukas



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