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THEMA: Digital PIKO E91 Lichtfunktionen.

THEMA: Digital PIKO E91 Lichtfunktionen.
Startbeitrag
DocRalle - 07.04.26 20:07
Hallo,

Die E91 von Piko hat zahlreiche Lichtfunktionen. also Fahrrichtungsabhängiges unteres Frontlicht, zuschaltbare Zugschlussleuchten und vorbereitet Spitzensignal(e), Führerstandsbeleuchtung und Maschinenraumbeleuchtung. Dazu habe ich den dazu passenden Decoder 46502 von Sonneberg mitgenommen.

-> https://www.piko-shop.de/de/artikel/piko-smart...protokoll-33962.html

Leider bekomme ich die anderen Lichtfunktionen nicht zum Spielen. Wer hat schon damit gekämpft?

Mit dem Brückenstecker leuchtet da auch nix.

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Hallo DocRalle,
die Dunkelheit ist Folge der Programmierung. Pijo verwendet bei seinen neueren Loks eigene Lichtdecoder, dokumentiert diese aber nur sogut wie gar nicht. Im Nachbarthread beschreibt DieterN die Schritte, die nötig sind, die zusätzlichen Funktionen zu aktivieren.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: DieterN

Zum Funktion Mapping noch ein Hinweis von mir ...  ðŸ˜‰
Bei der Lok ist Licht FV und FR mit F0 verbunden, fahrtrichtungsabhängig
AUX1 und AUX2 sind Rücklicht hinten und Rücklicht vorne
Auf der Platine ist sehr wohl ein Lichtdecoder, der die Ausgänge AUX3 und AUX4 verstärkt.
AUX3 ist mit der Führerstandbeleuchtung verbunden und auf der Platine richtungsabhängig verschaltet.
AUX4 ist mit der Maschinenraumbeleuchtung verbunden.
Damit AUX3 und 4 funktionieren, muss statt SUSI auch AUX3 und 4 ausgegeben werden.
Auf welche F-Tasten Du die dann mappst ist Dir überlassen.


LG
Roland
Ok, dann ist alles soweit klar. Somit gehen nur Primärfunktionen und beim Auslesen mit der intelli 1 kommt halt eine Fehlermeldung. Reinschreiben geht aber. Da schaue ich mal, welcher Next 18 da geht.

entweder so einer: https://www.haertle.de/Modelleisenbahn/Digital...137263295886d0c0f42e

oder, weil ESU-Fachhändler in Stadtbergen: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfP...138479a6005e98a84c11

Muss ich mal schauen. Aber es ist tatsächlich frech von PIKO. Ich dachte, alles sei genormt. Außer vielleicht einige CV. Aber das ist wie bei Arnold, der falsche Weg. In der PIKO E18 habe ich einen Uhlenbrock drinnen und dieser spielt.

Aber, wenn ich die schon offen habe, einen Lokführer reinsetzen....
Hallo DocRalle,

warum willst Du jetzt einen anderen Decoder kaufen? Deiner muß doch nur entsprechend programmiert werden. Programmiere hierzu einfach in CV47 Bit0 auf 1!

LG
Roland
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

te, alles sei genormt. Außer vielleicht einige CV.


Definiere "alles". Da die NMRA desinteressiert ist, und nur ihr uraltes, in der Praxis unbrauchbares Mapping mit den verschoben Bits als "Norm" anerkannt hat, haben alle Hersteller eigene Lösungen entwickelt.  Das gilt auch für Uhlenbrock!
Man muss aber erkennen,  dass die Intellibox 1 und 2 hinsichtlich der Programmierung sehr veraltet sind, und da vom Hersteller auch nichts kommt. Das möchtest Du unterstützen,  indem Du noch einen Decoder von der Firma mit einer der heute schlechtesten Motorregelungen am Markt kaufen möchtest? Die von Piko beim 5.1 ist um Welten besser.!

Im übrigen gibt es doch eine Dokumentation zu den Lichtdecodern von Piko. Man muss halt einmal einen Haufen CVs lesen und sich einen Plan machen,  wenn man nicht in einen Piko Programmer investieren möchte. Da kommt heuer sogar eine günstigere Lösung heraus.

Grüße,  Peter W

Danke, jetzt funktionierts. Habe zwar das größere Heft ausgedruckt, aber noch nicht durchforstet. Zumal es doch recht verwirrend beschrieben ist. Bleibt nur noch das Problem mit dem Spitzenlicht, da muss ich noch schauen, also messen, ob was ankommt und wie weit. Aber das eilt jetzt nicht mehr.

Was die Intelli betrifft, ist klar, aber diese war im Verhältnis recht günstig zu bekommen. Und das eigentlich wegen der MiniTrix 243 Sound. Mittels einer Zusatzbox kann die Intelli ja auch W-LAN. Das Lok-Net-Protokoll ist ja offen. Das Ding nennt sich MXION Multi. Und Railbox. In der Grundversion sind nur 10 Fahrzeuge möglich. Das Empfohlene X21-W-Lan will sich nicht mit der Intelli verbinden.
Hallo DocRalle,

nachdem der erste Schritt erledigt ist, bringen wir doch noch alle Features, die Piko vorgesehen hat, auf den Weg.

Lade Dir die Piko Smartprogrammer App herunter und installiere sie. Von der Piko Website kannst Du darin die aktuell verfügbaren Piko Projekte herunterladen. Da sind auch einige für die E91 dabei. Öffne hierin alsdann eines der Soundprojekte im Expertmode (da sind alle Funktionen de Modells drin vereint) und schau Dir in Ruhe an, was bei Deinem Modell fehlt. Die entsprechenden CVs mit den zugehörigen Werten werden angezeigt. Per CV Programmierung kannst Du den fehlenden Funktionen Deines Modells Leben einhauchen. Dazu benötigst Du übrigens keine Piko Programmer Hardware.

Ich denke, so kommst Du flotter zum Ziel als mit dem Studium der öden Papierdoku.

Viel Spaß und gutes Gelingen
Roland

Mal schauen. Kress liefert zu ihren digitalen Fahrzeugen brauchbare Waschzettel. Bei meinem 173 001, habe ich viele Einstellungen dafür übernommen.

Bei PIKO steht dummerweise auf dem kleinen was anderes, als auf dem großen Zettel. Zumindest bei dem Decoder.  
Hallo DocRalle,

ein kleiner Hinweis noch zu E91 von Piko:
Damit die Verzögerungswerte in CV3 und CV4 wirksam werden, muss in CV53 der Wert 255 eingetragen werden.

Bester MobaGruß
Gerhard
Das funktioniert auch Problemlos. Die Lok reagiert etwas verzögert beim "Bremsen" und "Anfahren".

Aber jetzt die F-Tasten, ausgehend von der Intelli-Oberfläche.

F0 = Fahrtrichtuungsabhängig Spitzenlicht unten!
F1 = Zugschlusssignal Führerstand 2
F2 = Zugschlusssignal Führerstand 1
F3 = Fahrrichtungsabhängig Führerstandsbeleuchtung
F4 = Maschinenraumlicht
F5 = Das einzelne Spitzenlicht oben, auch wieder Fahrrichtungsabhängig und unabhängig schaltbar.

F5 ist mittels Lok+F1 erreichbar, oder direkt über die App Railbox einrichtbar. Es gib noch einen Rangiergang und die Möglichkeit, 2 zusammen zu schalten.
Ich habe auf Piko.de noch was gefunden. Jedenfalls ganz versteckt.

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Auf der Allwissenden Müllhalde habe ich noch folgendes gefunden, was das extra schaltbare Spitzenlicht betrifft:

Die Deutsche Bundesbahn führte das Dreilicht-Spitzensignal ab 1956 zunächst auf einzelnen Strecken ein.[4] Verpflichtend und flächendeckend eingeführt wurde es zum 1. September 1957 mit Inkrafttreten der Spitzensignalverordnung vom 26. Juli 1957 (BGBl. II S. 1268). Dabei war eine Übergangszeit von zwei Jahren für Bahnstrecken mit technisch nicht gesicherten Bahnübergängen bzw. vier Jahren für Strecken mit technisch gesicherten Bahnübergängen und Strecken ohne Bahnübergänge vorgesehen. Während dieser Übergangszeit durften auf einer solchen Strecke wahlweise ausschließlich die alten oder ausschließlich die neuen Signale verwendet werden.

In Deutschland wurde das Dreilicht-Spitzensignal in seiner heutigen Bedeutung zuerst im Signalbuch von 1958 (Deutsche Reichsbahn) beziehungsweise 1959 (Deutsche Bundesbahn) erwähnt, die allgemeine Einführung erstreckte sich über einen längeren Zeitraum. Das Signalbuch der Deutschen Reichsbahn in der Ausgabe von 1958 legte fest, dass das seinerzeit mit Zg 1a bezeichnete Signal nur auf Strecken mit Wegübergängen ohne technische Sicherung auf Anordnung der Reichsbahndirektion zu führen war.

Das Dreilicht-Spitzensignal ist das Nachtzeichen des Signal Zg 1, das Züge am führenden Fahrzeug führen müssen. Bis 2006 war es am Tag auch möglich, unter bestimmten Bedingungen (z. B. keine Tunnel) ohne Spitzensignal zu fahren. Das Signal unterliegt der Eisenbahn-Signalordnung (ESO) und als Ausführungsbestimmungen dem Signalbuch, vorgeschrieben durch §â€¯14 EBO.

Der Abschnitt XII. der ESO „Signale an Zügen (Zg)“ bezeichnet das „Signal Zg 1 – Spitzensignal“ als „Kennzeichnung der Zugspitze“ und legt zunächst fest, dass als Tageszeichen kein besonderes Signal gegeben wird. Für das Nachtzeichen werden zwei Fälle unterschieden:

    Wenn das erste Fahrzeug ein Triebfahrzeug oder Steuerwagen ist, zeigt es vorn drei weiße Lichter in Form eines A (Dreilicht-Spitzensignal),
    andernfalls zeigt es zwei weiße Lichter in gleicher Höhe.

Mit den Nachtzeichen soll ein herannahender Zug bei Dunkelheit erkannt und eindeutig von Straßenfahrzeugen unterschieden werden können. Die Nachtzeichen sind auch bei Tage zu führen. Ursprünglich war nur das Erkennen der Züge von Bedeutung. Bei der DB wurde beginnend mit der Baureihe 120 (1979) auch ein abblendbares Fernlicht vorgesehen, das das Sichtfeld des Triebfahrzeugführers wahlweise heller ausleuchtete.[5]

Hier der Link zum vollständigen Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Dreilicht-Spitzensignal

Und auch mit vieel Werbung im Eisenbahnmagazin: https://eisenbahn.de/eisenbahn-magazin/zugspit...-gesehen-werden_8106




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