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THEMA: Ende einer Oberleitungsstrecke

THEMA: Ende einer Oberleitungsstrecke
Startbeitrag
verifier - 06.04.26 16:11
Hallo,

aus Mangel von Kenntnissen und dem Nichtfinden im Netz:

Wie sieht eigentlich mit Bezug Fahrdraht und Masten das Ende einer Oberleitungsstrecke aus?

- Abzweig einer Strecke ohne Elektrifizierung von einer Hauptstrecke?
- Abzweig in ein Industriegebiet?

Danke Euch und Grüße

Manfred

Hallo Manfred!

Es gibt zwei Möglichkeiten:
Die Oberleitung wird einige Masten über das abzweigende Gleis geführt und endet dann an einem Abspannmast.
Oder sie verläuft über dem Hauptgleis und "ignoriert" den Abzweig.

In jedem Fall muß das Ende der Oberleitung durch ein Schild markiert werden.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Manfred,


bei Apple Maps (oder vielleicht auch Google Streetview) gibt es einen solche Abschluss zu sehen.

Du musst Dich dazu zum Bahnhof Hausach begeben und dort auf die Brücke über die Strecke von Hausach nach Freudenstadt und nach Osten schauen. Man sieht mehre normale Streckenmasten, ein Signal EL 6 (Stop für Oberleitungsfahrzeige) und einige Masten weiter wird der Fahrdraht abgespannt wie in einem Nachspannabschnitt.


Grüße


Ralf
Hallo Manfred,

hier https://www.google.com/search?q=oberleitung+ba...;bih=585&dpr=1.1 gibt es mit Tante Google sehr viel über den Aufbau der Oberleitung und den Betrieb zu lesen und auch auf Fotos und Zeichnungen anzuschauen. Ich kann dir leider nicht viel vermitteln, weil ich vor ca. 40 Jahren in den Schaltdienst und zehn Jahre später in den Vorruhestand gewechselt bin .

Johnnes
Hallo Manfred,

hier sieht man das Ende der Oberleitung in Weil der Stadt:

https://www.flickr.com/photos/gerrybee/54382647317/in/photostream/lightbox/

Auch die Farbgebung der Oberleitungsmasten ist eindeutig zu erkennen

Grüße
Markus
Hallo Manfred,

und so sieht es aus dem Führerstand aus. Wir fahren mit dem RE3 zunächst auf der Hauptstrecke Frankfurt-Mainz-Koblenz und dann bei Gau-Algesheim rüber auf die nicht elektrifizierte Hauptstrecke nach Saarbrücken.

https://youtu.be/aal_Je7jPsk?t=2979

Grüße
Zwengelmann
Hallo Manfred,


und hier noch eine ganz besondere Situation. Bahnhof Biberach (Baden) (Schwarzwaldbahn).

Die Hauptgleise sowie der Gleiswechsel vom Richtungsgleis nach Hausach zum Gegengleis sind überspannt. Der nachfolgende Abzweig in die NE-Bahn in‘s Harmersbachtal dagegen nicht. Auf Höhe der Weiche steht das El 6, etwas ungewöhnlich neben dem Weichenantrieb und nicht oben in der Oberleitung.

Früher wurde der Abzweig nur sehr selten befahren: Ein einzelner Triebwagen der SWEG pendelte auf der Harmersbachtalbahn. Vermutlich verließ er sie nur, wenn ein Werkstattaufenthalt anstand. Außerdem gab es etwas Güterverkehr. Heute sind einzelne Kurse nach Offenburg durchgebunden.


Grüßle

Ralf.


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Euch allen vielen Dank. Eigentlich alles so wie gedacht....

Auf den Gewerbeflächen kann ich ja ein bisschen mit einer Art von festen Quertragwerk spielen....

Euch eine schöne Woche

Manfred
Hallo Manfred,

und vorher das Signal El 6 aufstellen. Bis dahin darf mit gehobenem Stromabnehmer gefahren werden. Das siehst Du bei bei 50:03 Min im oben verlinkten Video.

Gruß
Jürgen

#6 Hallo,

was ist in Hausach da das besondere?

Gruß Tf150150
Moin,
hier habe ich mal ein Foto vom Ende der Oberleitung angehängt:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...r%20Oberleitung#aw79

Gruß, Thomas S.
Hallo

Ganz einfach, weil das Bild in #6 nicht Hausach zeigt, sondern den Bahnhof Biberach mit Blickrichtung Steinach.

Gruß Roland
Hallo Roland,


Danke für den Hinweis. Das ist natürlich Biberach und nicht Hausach.


Grüßle


Ralf
Guten Abend,

dann von mir aus, was ist in Biberach so besonders?

Gruß Tf150150
Hallo Tf150150,


hmmm, ich verstehe die Frage jetzt nicht so ganz.  

EL-Signale stehen meines Wissens nach immer neben oder sie sind über dem Gleis in der Oberleitung. Das Signal in Biberach steht auf Höhe der Weiche dort, wo sonst Zwergsignale sind. Das finde ich ungewöhnlich.

Im Übrigen hatte ich diese Bilder zur Hand. Gemacht, weil meine aktuelle Anlage diesen Bahnhof zum Vorbild hat. Das aber einfach so, nicht wegen der Signalisierung.

Beantwortet es Deine Frage?


Grüßle


Ralf
Hallo,

eine interessante Frage.
Darum hier ein paar Bilder vom Ende der Oberleitung auf einer eingleisigen Strecke (Ende des Bahnhofs Vojtanov auf deutscher Seite).

Viele Grüße,
Uwe

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Hallo gerade noch was zum Thema gefunden nicht nur das Ende der Strippe auf der freien Strecke sondern auch auf Bahnhöfen da passiert das meiste wenn einer pennt, und auch recht selten geworden das Strippenwirrwahr über Drehscheiben. Schönen Sonntag noch Grüße wulf🚂🖐️

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Hallo Wulf,

das ist ein Rangierbahnhof und kein Bahnhof. Dort ist das üblich.

Hier gibt es ein schönes Video zu diesem Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=mjlqq2iO5B0&t=427s

Gruß
Jürgen
Von mir ein kleines Kuriosum: Pfronten-Steinach.
Hier treffen sich die Außerfernbahn (Garmisch - Reutte/Tirol - Pfronten-Steinach) mit Oberleitung und die Strecke Kempten - Pfronten-Steinach ohne Oberleitung. Es gibt nur zwei Gleise, eines überspannt, das andere nicht. Eine E-Lok könnte hier nicht umsetzen!

Gruß Claus


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Moin,

mit Pfronten-Steinach präsentiert Boxcar Claus ein schräges Vorbild, das aber wunderbar modellbahnfreundlich ist.

Wolfgang
#17 Hallo spur.n.bahner,

ein Rangierbahnhof ist kein Bahnhof, sondern?

Mit freundlichen Grüßen

Tf150150
Hallo,

so lange in Pfronten-Steinach ausschließlich elektrische Triebwagen oder Wendezüge eingesetzt werden fällt die fehlende Umsetzmöglichkeit nicht ins Gewicht.
Was aber ungewöhnlich ist dass sind die Signalisierung/Beschilderung nach DB-Norm und die Oberleitung mit ÖBB-Bauart. Diese Kombination dürfte einmalig sein.

Grüße
Markus
Moin Tf150150,

natürlich ist ein Rangierbahnhof auch ein Bahnhof, wie es der Name schon sagt. Ich wollte nur auf die Unterscheidung hinweisen. In Rangierbahnhöfen sind fahrleitungslose Gleise häufig vorzufinden. Da muss man gut aufpassen.

In 'normalen' Bahnhöfen ist das eher selten, gibt es natürlich auch, dass einzelne Gleise nicht überspannt sind. Wie z.B. 2020, als ein Schweizer Hochgeschwindigkeitszug bei der Eröffnungsfahrt auf der Strecke Zürich–München auf ein fahrdrahtloses Geleis fehlgeleitet wurde. Da wird bei der Elektrifizierung eben gespart.

Gruß
Jürgen
Och naja, der Hauptbahnhof Freiburg zum Beispiel war bis zur Elektrifizierung der Rheintalstrecke auch nur im hinteren Teil überspannt. Eben dort, wo man von der Höllentalbahn auf direktem Wege hingelangen konnte.
Es hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Als Foto hier noch das Gleisende der Münstertalbahn in Bad Krozingen. Einen solchen Mast könnte man ebenfalls einsetzen, auch wenn das Gleis weiterläuft.

Gruß
Falco



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