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THEMA: Schienenreinigung (die xxx.te) - Tips aus der Praxis

THEMA: Schienenreinigung (die xxx.te) - Tips aus der Praxis
Startbeitrag
NMike - 29.03.26 13:52

Wo bekomme ich zum Testen ATF4 in einem kleineren Gebinde (ca. 100 ml)?
Gruß πŸ˜„tto
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: ottopa

Wo bekomme ich zum Testen ATF4 in einem kleineren Gebinde (ca. 100 ml)?


In der Autowerkstatt deines Vertrauens bei der nächsten Wartung: "Sagen Sie mal, ich bin Modellbahner, da brauch ich für die Schienenreinigung ATF4. Aber da reichen 100ml schon ewig, haben Sie nicht irgendwie 'ne Flasche wo noch ein Rest übrig ist? Und wo ist eigentlich ihre Kaffeekasse?`"

Viele Grüße
Rico
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: RF

In der Autowerkstatt deines Vertrauens bei der nächsten Wartung

...naja, wenn die mobaπŸš‚ noch so lange warten kann...😜

Gruß aus Nordertown

Danke für den Hinweis. Mal schauen ob sich Kundentreue auszahlt.
😁tto
Bevor Du es aufträgst, solltest Du einmal die Schienen richtig sauber machen, Otto. Danach wird die blanke Neusilberoberfäche dann vom ATF vor Korrosion geschützt.

LG Mike
Hallo Ottopa,

noch als Tipp: Nimm ein entsprechendes dicht zu verschließendes und ölfestes Behältnis mit (da reichen 50ml locker, eher deutlich weniger!), nicht dass Du einen "halben Kanister" in die Hand gedrückt bekommst Oft reicht das, was als Rest noch im Behälter drin ist schon aus...
Dann versteht der Mitarbeiter auch, dass Du wirklich nur wenig von dem Zeug willst

Viele Grüße
Michael
Hallo

Ich habe zwei ganz kleine Fläschchen in die Werkstatt mitgenommen. Die haben sie mir gerne gefüllt. Die haben einen Aufkleber "ATF Giftig!" erhalten. Eine Flasche ist für mich und wird mich überleben.
Die andere Flasche leihe ich aus an Probierwillige.

Dietrich
Hallo,
hier gab es immer den Tipp für ATF-Anwendung auf Schienen:
- wirklich ganz wenig nehmen (wenig auftupfen)
- es gibt eigentlich kein zuwenig, nur ein zuviel.
Schönen Gruß
ANdreas
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Idealist

hier gab es immer den Tipp für ATF-Anwendung auf Schienen:
- wirklich ganz wenig nehmen (wenig auftupfen)
- es gibt eigentlich kein zuwenig, nur ein zuviel.



Zur Dosierung sage ich immer: "Das Wattestäbchen kurz von außen an die Flasche halten. Aber nicht zu lange, sonst ist es zu viel."
Wenn irgendwo Züge stocken, hab ich mir zur Angewohnheit gemacht, diese Stelle zunächst gründlich zu reinigen und dann einen winzigen Tropfen ATF quasi als Korrosionsschutz drüber zu wischen.

So wird die Stelle gleich versiegelt und ich schlage quasi 2 Fliegen mit einer Klappe. Es kommt aber wirklich nur alle paar Monate mal vor.

LG Mike
Also ich versiegel nichts, weil Neusilberoxid ohnehin elektrisch leitend ist.
Nach nun 5 Monaten Stillstand der Anlage fahren bei mir die Züge problemlos ohne jegliche Behandlung.
Von ATF rate ich nach eigener schlechter Erfahrung ab.
Muss aber jeder selbst wissen, welchem Aberglauben er fröhnt.

Jürgen H.
Hallo zusammen
Welche Er FAHRUNG N hab Ihr mit No-OX-ID ?
Gruß
Wutz
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Jürgen H.

Neusilberoxid ohnehin elektrisch leitend ist.



Ich hab zwar Chemie abgewählt, aber dass eine Legierung kein Oxid bilden kann, das weiß ich noch. "Neusilberoxid" gibt es folglich nicht, auch nicht im Aberglauben. Was da als Korrosion zu finden ist sind die Oxide der einzelnen Elemente - vorrangig Nickeloxid und Zinkoxid. Zinkoxid ist z.B. ein Halbleiter, leitet also ohne Dotierung auffallend schlecht.

Viele Grüße
Rico

P.S.: Kupferoxid auf Neusilberschienen ist relativ selten, das kann man aber hervorragend provozieren indem man mit ordentlich Lötfett arbeitet und das Lötfett dann nicht wegputzt... fragt mich bitte nicht, woher ich das weiß
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

.    Welche Er FAHRUNG N hab Ihr mit No-OX-ID ?



Persönlich hab ich keine, aber es gibt auf youtoube ein Video mit dem Titel “I was dumb enough to put this stuff on my tracks” πŸ˜‰ … ich denke das sagt alles.

Die kleinen schwarzen Brandpickelchen nach Funkenflug sind hingegen real, das habe ich sowohl auf meinen Arnold Schienen als auch auf Neusilberschienen schon gehabt. Seit ATF nicht mehr 🀷🏽‍♂️

LG Mike
Hi

Ich hab`aber auch einen Lobhudler in USA / auf YT gefunden.
Was darf ich nun glauben?

Wo ist der Vorteil von ATF?

WE
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Wutz

Wo ist der Vorteil von ATF?



1. gibt es ziemlich viele seriöse Leute (auch hier im Forum) die positive Erfahrungen haben
2. benötigt man nur eine winzige Menge
3. kann man es problemlos mit Isopropyl wieder entfernen wenn man mal zuviel aufgetragen hat
4. haben einige der Lobhudler sich in neueren Videos wieder korrigiert


LG Mike

Hallo zusammen,

ich habe noch nie ATF benutzt und werde es auch nicht tun. Bei mir laufen viele Reinigungszwerge mit und das hält die Schienen sauber. Zumal meine Hauptstrecke und die gesamte Nebenbahn mit Arnoldgleisen gebaut sind, Durch das Profil setzt sich da auch kein Staub ab. Die wurden von Arnold ja auch immer als selbsreinigend verkauft. Bei mir fahren alle Fahrzeuge auch extrem langsam betriebssicher.

Darüberhinaus drehen auch ein Minitrix- und ein Fleischmannreinigungswagen mit Joeger-Filz regelmäßig ihre Runden. Das reicht im normalen Betrieb völlig aus.

Gruß
Jürgen.
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Dietrich M.

Die andere Flasche leihe ich aus an Probierwillige.

...na dann schick mal 'ne Pipette voll rüber.πŸ›πŸ’§

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: spur.n.bahner

Darüberhinaus drehen auch ein Minitrix- und ein Fleischmannreinigungswagen mit Joeger-Filz regelmäßig ihre Runden. Das reicht im normalen Betrieb völlig aus.




Das ist auch mit Sicherheit so, Jürgen. Vor allem wenn Du viel fährst.

Ich merke den Unterschied eigentlich vor allem an den seltener benutzten Drehscheibengleisen. Erstaunlich, dass dort selbst nach wochenlanger Nichtbenutzung problemloser guter Kontakt ist.

LG Mike

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich merke den Unterschied eigentlich vor allem an den seltener benutzten Drehscheibengleisen. Erstaunlich, dass dort selbst nach wochenlanger Nichtbenutzung problemloser guter Kontakt ist.



Im Bw mache ich regelmäßig Reinigungstage unf fahre da mit dem Fleischmann-Reinigungswagen hin und her..

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: spur.n.bahner


Im Bw mache ich regelmäßig Reinigungstage unf fahre da mit dem Fleischmann-Reinigungswagen hin und her..



Und das ersparen sich Mike, und ich, und viele andere durch ATF
Guten Tag

OK; Ich dank Euch!!

(Die Mär von der "Selbstreinigung" muss ich leider entkräften - A* hatte vor 1001 Jahren ein aus Blech gefalzstes Profil, das wegen der Herst. oben gerundet war - um dem mit dem neunen Prof. geometr. gerecht zu werden / kompatibel zu bleiben, wurde die Form beibehalten.....
Das "sich reinigen" mit dem herabpurzelnden Staubkörnchen ist eine "Schutzbehauptung" und nicht zu belegen
Konglomeratschmutz aus Staub+Schmier haftet dort an den SOK ebenso wir sonsto (Radreifen etc etc) )
Heute: "Feature-Itis"

Ich sollte also die Finger vom No-Ox- Id lassen meint Ihr ?!?!

gruß
Wutz
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: RF

Und das ersparen sich Mike, und ich, und viele andere durch ATF  



Dazu nehme ich Isopropanol, entweder auf einem Wattestäbchen oder ein paar Tropfen auf einen Reinigungszwerg. Und es gibt ja auch noch den guten Kesselwagen von Herkat. Dann braucht man kein ATF.

Gruß
Jürgen

Moin Mike,

schöner Beitrag zum Thema reinigen. Da haben wir was gemeinsam. Ich schwöre auch auf Reinigungszwerge und meinen Lux Schienenreinigungszug. Staubsauger & Schleifwagen gezogen, bzw. geschoben von zwei passenden Piko 221 .

ASF muß ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

https://youtu.be/SZJUVNKNbsM

LG Rimbert
Hallo Rimbert
Mit dem Lux Staubsauger habe ich nur positive Erfahrungen gemacht
Hingegen mit dem Schleifwagen bin ich sehr unzufrieden. Er entgleist auf allen Weichen
Ist das bei dir auch der Fall?
Die Ursache ist meines Erachtens das mittlere Drehgestell, wo die Rondos steuert.
LG
Kalle
Moin Kalle,

ja, das war bei mir auch so, bis ich das mittlere Drehgestell ausgebaut habe. Jetzt fährt er problemlos.

LG Rimbert
Moin Rimbert! Ja, die Piko 221 ziehen alles πŸ‘ und ich sehe, Du bist auch ein echter Fan der Doppeltraktion. Hab ich da 25 Selbstentladewagen gezählt?

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name:

ja, das war bei mir auch so, bis ich das mittlere Drehgestell ausgebaut habe. Jetzt fährt er problemlos.



Wie stellst du ohne das Drehgestell die Höhe der Polierrollen ein?
Nach Anleitung soll es so justiert sein, dass der Wagen bei laufenden Rollen so gerade nicht allein rollt.
Damit habe ich keine Probleme mit Entgleisungen und die Reinigungswirkung ist sehr gut.
Ich habe lange Zeit die braunen Leder(?) Ronden verwendet, bis die Anlage sauber war.
Seither nutze ich die weißen Ronden.

Jürgen H.
Guten Tag in die Runde,

Hier im Forum und auch in anderen Foren wurde und wird von ATF- oder Bremsenreinigern, zum Teil schon als Wundermittel berichtet.

Mein Eindruck, der nicht als Besserwissender verstanden werden soll, sondern nur den laienhaften Versuch unternimmt, diese Mittel mit einfachen Worten darzustellen:

Wenn Nutzer hier von ihren guten Reinigungs- oder sonstigen Effekten schreiben wäre es für die Diskussion wichtig, dass sie die Produktbezeichnung mit angeben wird.

Gängige Bremsenreiniger müssen in zwei Hauptkategorien unterteilt werden, nämlich in chlorierte und chlorfreie Reiniger.

Beide Arten haben ihre Vorteile, doch die Wahl zwischen chlorfreiem und chloriertem Bremsenreiniger erscheint zunächst wie eine Wahl zwischen Gut und Böse.

Chlorierter Bremsenreiniger:

Sind seit Langem auf dem Markt und existieren auch heute noch, obwohl seine Hauptbestandteile in anderen Anwendungsbereichen verboten sind. Die Bezeichnung „chloriert“ bezieht sich auf das Vorhandensein von Chloratomen an bestimmten Stellen der Molekülstruktur. Diese Chloratome tragen maßgeblich zu den Lösungsmitteleigenschaften der Chemikalie bei.

Chlorfreie Bremsenreiniger:

Jeder Bremsenreiniger, der keine chlorierten Lösungsmittel enthält.
Diese sind aber deshalb nicht unbedenklich, da viele verwendeten Chemikalien auch problematisch sein können.

Glücklicherweise sind die mittlerweile im Handel erhältlichen Reiniger mit geringer Toxizität, können also in den geringen Auftragsmengen problemlos eingesetzt werden.

Auch der Angriff auf Kunststoffe oder Haftreifen usw., kann ausgeschlossen werden.

Die Beschreibungen was Versiegelung und Korrosionsschutz anbelangt, halte ich für übertrieben da, wenn mühevoll mit Wattestäbchen aufgetragen, die nächste Überfahrt mit dem Reinigungswagen usw., diesen Rückstand wieder entfernt.

Aber nochmals, dieses ist meine Sicht auf die Dinge und wenn jemand mit den beschriebenen Vorgehensweisen zurechtkommt, ist das natürlich auch vollkommen in Ordnung.

In diesem Sinne wünsche ich Allen ein schönes Osterfest

Hubi

    
Moin Mike,

gut gezählt, es sind 27 Mehr geht nicht, weil der Zug sonst nicht durch den KSM-Abschnitt passt. Doppeltraktion bei mir PC-gesteuert, , ankuppeln und los ... (ok, die Loks müssen eingemessen sein)

#28 Jürgen:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie stellst du ohne das Drehgestell die Höhe der Polierrollen ein?
Nach Anleitung soll es so justiert sein, dass der Wagen bei laufenden Rollen so gerade nicht allein rollt.



Ich lasse sie auf den Schienen laufen. Der Wagen kann sich ja nicht alleine bewegen, weil die Lok davor ist
Bislang habe ich nur die weißen Filzrollen genutzt, die anderen habe ich noch nicht ausprobiert. Muß ich mal machen.

LG Rimbert
Hallo Hubi

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Hubi

Hier im Forum und auch in anderen Foren wurde und wird von ATF- oder Bremsenreinigern, zum Teil schon als Wundermittel berichtet.

Ich habe bislang nur vom Wundermittel ATF zur Kontaktverbesserung gelesen. Das habe ich probiert und kann den Effekt voll bestätigen.
Das einzige Problem dabei ist die Dosierung. Meist wird viel zu viel benutzt..
Ich mache es wie folgt:
ATF in sehr KLEINER Flasche. Kleinen Stofflappen (5 x 5 cm) auf die Flaschenöffnung drücken und Flasche kurz auf den Kopf stellen. Flasche verschließen.
Mit dem Lappen ein ca. 5 cm langes Schienenstück an häufig befahrener Stelle benetzen, das verteilt sich dann beim Fahren von alleine auf der ganzen Anlage. Ich mache das am oberen Ende meiner Gleiswendel. Zu Beginn jedes Monats wiederholen.

Bremsenreiniger kenne ich auch, benutze ihn aber NICHT für die Modellbahn.

Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Du bist auch ein echter Fan der Doppeltraktion.



Nur der kleine Hinweis, die 221 ist nicht doppeltraktonsfähig, auch das ist ein Vorspann

Aber Spaß beiseite, ich nutze lieber die 221 von Fleischmann oder die Ludmilla von MTX zum Ziehen von Reinigungszügen. Bei den beiden Herstellern machen die Motoren das mit. Auch die 50 Jahre alte 221 von Arnold kann da mithalten. Schwer und robust. Bei den anderen Herstellern vermeide ich hohe Lasten.

Gruß
Jürgen
Da hast Du wohl leider recht, Jürgen (mit den Piko Motoren). Aber jetzt ist ja die neue Serie raus. Mal schauen ob die besser sind.

LG Mike
Hallo,
hier noch ein Link zur Schienenreinigung.

https://youtu.be/gHKAZczJX2I

Viel Spaß beim schauen und frohe Ostern.

Gruß Udo
Hallo ihr fleißigen Schienenreiniger,

lest mal diesen Artikel (englisch):
https://www.alaskarails.org/HO/RTL/pix/2020_06_18/DiaElec1.pdf

Der Artikel beschreibt die physikalisch-chemischen Hintergründe der Bildung des isolierenden Belags auf unseren Schienen.
Ich habe ATF versucht (kleine Menge von einem Forumsmitglieds gespendet und auf FLM Bettungsgleis angewandt) und fand es nicht hilfreich. ATF ist nicht-leitend. Nach Lektüre des Artikels verwende ich WD-40 Kontaktspray. Ich finde es funktioniert und hält auch ein wenig vor. Klar, nach einiger Zeit muss erneut gereinigt werden, aber seltener und weniger intensiv.

Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang, den Artikel haben wir hier im Forum schonmal diskutiert, und es war der Grund warum einige von uns sich nicht mehr nur auf Isopropanol (dielektische Konstante 18) verlassen. Vor allem wenn man bedenkt das fast immer 70% Isopropyl verkauft wird und dann 30% der Lösung Wasser mit einer dielektrischen Konstante von 80 sind,

Egal welches Mittel Du aus den „oberen Rängen“ verwendest, jedes wird hilfreich sein. Es muss garnicht elektrisch leitend sein, es muss nur die Mikrofunkenbildung verhindern, damit sich keine winzigen schwarzen Pickelchen in die Metalloberflächen einbrennen die dann letzten Endes zusammen mit Haftreifenabrieb und Staub einen nur sehr schwer entfernbaren Belag bilden.

Zu ATF gibt es halt bei weitem die meisten positiven Erfahrungsberichte von seriösen Modellbahnern.

LG Mike
Moin zusammen,

Hier gibt es 99,9 % Isopropanol
https://ferdotec.de/products/isopropanol-99-9-spruhflasche

LG Rimbert
Hallo!

Das hochprozentige Isopropanol habe ich mir in der Apotheke geholt; man muss da nur sagen, dass man das "zum Tonkopfreinigen" braucht darunter können sich viele noch was vorstellen
Mit ATF (ein Automatikgetriebeöl) habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, aber das darf wirklich nur sehr sparsam (Zahnstocherspitze eintauchen, am Glasrand gut abstreifen, dann ca.5cm der Schienenköpfe bestreichen -- und danach viel fahren!) verwendet werden. Auch nach einer mehrjährigen Fahrpause gab es zu meiner Überraschung keine Kontaktprobleme (analog). Keine Ahnung, warum das funktioniert, ist mir auch egal -- aber Hauptsache, es funktioniert

Viele Grüße
Michael
Hi

Laut Tabelle im Artikel, könnte man ja gleich Kerosin, WD40 Kontaktspray oder Diesel nehmen anstatt ATF, die sind ja alle besser, und bekommt die doch auch für wenig Geld?

LG ChristiaN

Könnte man durchaus, ChristiaN. Aber da gibt es nur Einzelaussagen. ATF… da gibt es durchaus viele Berichte. Und Automatikgetriebe reagieren sehr empfindlich auf Schmutz bzw. Abrieb im Öl. Daher könnte ich mir vorstellen, dass die Reinigungskomponente neben der Polarität eine Rolle spielt.

LG Mike
Hallo Mike,

was sind Aussagen von seriösen Modellbahnern?

Sind Modellbahner, die über Bremsen- und sonstige Reiniger berichten, unseriös.

Ich schätze deine Beiträge und würde mir wünschen, keinerlei derartige Aussagen mehr zu lesen.

Auch hier zeigen doch die vielen Einträge immer das gleiche Muster.

Jeder hat seine Erfahrung mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mittel gemacht.

Eine objektivere Beurteilung wäre nur einigermaßen möglich, wenn die Anwender in ihren Berichten, den exakten Produktnamen angeben würden.

Dann könnte man zumindest anhand von dem Sicherheitsdatenblatt, eine Zuordnung finden und Angaben zur Produktidentifikation usw. herauslesen.

Weitere Zusatzinformationen (Zusätze), werden von den Herstellern natürlich nicht angegeben.

Aber eine grobe Zuordnung wäre möglich

mit österlichen Grüßen vom Bodensee

Hubi



Hallo zusammen,

nach einer "gründlichen" Reinigung mit den Trix-Reinigungswagen 15500 (sowieso ein mal pro Woche) habe ich zu Ostern mal den Versuch gewagt an 5 Stellen mit einer Stecknadel ein winziges Tröpfchen SR24 (in Ermangelung von ATF) auf zu träufen.
Ich bin in diesem Thema bestimmt kein Spezialist, aber mir ist aufgefallen, das 3 bis 4 meiner "Problemkinder" seither ohne Probleme anfahren und abbremsen, ohne das diese dabei "stottern", oder gar abrupt stehen bleiben (Kontaktverlust?).

Der "reibungslose" Betrieb meiner "Problemkinder" freut mich natürlich so richtig.
Ich hoffe jetzt natürlich, das da keine "Langzeitfolgen" für meine Loks entstanden sind.

Oder, was kann es sonst noch so sein, das diese nun plötzlich so laufen?

Grüsse
Udo

Hallo Hubi, ich habe Deinen Post gerade erst gelesen. Es liegt mir fern, Deine oder andere Berichte über Bremsenreiniger, Waschbenzin o.ä. als unseriös zu bezeichnen. Ich halte eigentlich die allermeisten Modellbahner hier im Forum für hochgeradig seriös. In #36 habe ich ja auch geschrieben, dass wahrscheinlich alle Mittel aus den “oberen Rängen” der o.g. Tabelle hilfreich sind. Letzten Endes geht es darum, den Microfunkenflug und die Korrosion/Verschmutzung der Neusilberoberfäche zu verhindern. Wie man das erreicht, ist eigentlich egal.

Aber bei ATF gibt es wirklich mindestens 100x mehr positive Berichte als von allen anderen Mitteln zusammen. Ähnlich gross ist der Konsens eigentlich nur bei Isopropanol zum Reinigen. Viele schreiben es so wie Udo in #42 und trauen dem Braten erstmal nicht so recht. Ein viertel- oder halbes Jahr später folgen dann Berichte dass immer noch alles super läuft. Das habe ich bisher (!) eben nur von ATF gehört.

Und diese Berichte kommen oft von Modellbahnern oder Vereinen, bei denen ich weiss dass sie grosse Anlagen haben und viel Betrieb machen. Die sind für mich natürlich glaubhafter als wenn jemand etwas schreibt der seine Modelle hauptsächlich in der Schachtel oder Vitrine aufbewahrt und nur ab und zu auf einen Testkreis schickt. Der Begriff “seriös” ist daher vielleicht unangebracht und ich sollte ihn durch “Praktiker” o.ä. ersetzen. Einverstanden?

Ich will hier niemanden zum rechten Glauben konvertieren. Vielmehr wollen wir herausarbeiten, was nach unserer gemeinsamen Erfahrung tatsächlich hilft und was eher nicht. So haben wir alle was davon!

LG Mike
Guten Tag Mike und ins Forum,

zunächst Danke an Mike, der Eintrag überzeugt und der Rest ist Vergangenheit!

Die Aussage zum AFT - was die mittlerweile deutliche Mehrheit bestätigt - stimmt.

Was mich umtreibt ist die Tatsache, auch hier sprechen wir von einem Basisöl und jetzt kommts, weiter von einem Additivpaket, welches mittlerweile - auch meiner Meinung nach - zu den beschriebenen, guten Eigenschaften führt.

Der Verschleißschutz so meine Einschätzung ist evtl. ausschlaggebend, aber um dieses exakt beurteilen zu können, müsste man Chemiker mit dem notwendigen Hintergrundwissen sein.

Jetzt wiederhole ich meine Ausführungen aus einem vorausgegangenen Bericht von mir:

Wenn AFT-Nutzer hier von ihren guten Reinigungs- oder sonstigen Effekten schreiben wäre es für die Eingrenzung wichtig, dass sie die Hersteller- und Produktbezeichnung mit angeben.

So könnte man evtl., anhand des Datenblattes, die Sache etwas eingrenzen und für zukünftige Nutzer würde die Produktauswahl vereinfacht werden.

In diesem Sinne, Grüße vom Bodensee

Hubi
Hallo Zusammen,

also wir sollten uns dann schon auf einen richtigen Begriff für das ATF einigen und erklären, dass es sich um  
ATF-Additive als Automatengetriebeöle  oooooder um Kerosin handelt.

Die KI beschreibt uns - ohne Lernaufforderung - das Getriebeöl in etwa so:
"ATF-Additive (Automatikgetriebeöl-Additive) bestehen im Wesentlichen aus einer Kombination von Dichtungsregeneratoren, Verschleißschutzkomponenten, Reinigungsmitteln (Detergenzien/Dispergiermittel) und Viskositätsindex-Verbesserern. Sie optimieren das Reibungsverhalten, pflegen Gummi/Kunststoffdichtungen und schützen vor Oxidation. Typischerweise sind sie frei von Feststoffen wie Graphit oder MoSβ‚‚"

Geht es aber um "Düsenjägerbenzin" dann meint sie:
"Flugturbinenkraftstoff (ATF) ist ein Gemisch aus raffinierten Kohlenwasserstoffen, das strenge Spezifikationen erfüllen muss. Er besteht aus Kerosin oder einem breiten Kraftstoffspektrum mit einem Siedebereich von 150–300 °C . Zu den wichtigsten Eigenschaften zählen Säuregehalt, Aromaten, Olefine, Schwefelgehalt und Rauchpunkt.
Ich denke, das meinen wir nicht!

Schließlich wollen wir ja nicht, dass ein paar Herren mit Sonnenbrille hier einige 160er Modellbahnkeller stürmen lassen und illegale Sabotagesimulationsanlagen für kritische Infrastruktur ausheben, .....nur weil deren Betreiber sich heimlich ein paar Fässchen vom "Guten Stoff" haben abfüllen lassen!

πŸ˜‰Sven
Hallo Hubi,

genau das ist das Problem:
Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: Hubi

Wenn AFT-Nutzer hier von ihren guten Reinigungs- oder sonstigen Effekten schreiben wäre es für die Eingrenzung wichtig, dass sie die Hersteller- und Produktbezeichnung mit angeben.


Ich habe in der Autowerkstatt nach "ATF" (da ist natürlich "Automatic Transmission Fluid" naheliegend, kein Kerosin!) gefragt und hatte ein kleines Fläschchen dafür abgegeben. Der Mechaniker ist damit kurz im Hintergrund verschwunden, ich sah noch, wie er einen riesigen Kanister darüber balancierte, dann kam er mit dem Fläschchen und einer rötlichen Flüssigkeitn darin wieder zurück. Keine Ahnung, was er da genau eingefüllt hat, auf die Entfernung konnte ich nur was von "Automatic" entziffern.
Aber das Zeug tut´s ganz offensichtlich, denn erst neulich habe ich nach gut 2 Jahren Fahrpause auf dieser Strecke was ausprobiert: Fahrzeug aufsetzen, Trafo anklemmen und aufdrehen, das Fahrzeug (nichts getuntes!) fährt zu meinem Erstaunen sofort ohne großes Ruckeln los! Ohne großes Putzen vorher. Und der Raum ist bestimmt nicht staubfrei...

Viele Grüße
Michael
Hallo,

ich habe seit Jahren die gleiche Erfahrung wie Michael gemacht,
Bei mir ist diese ATF:

elf
Renaultmatic D2
Automatc Gearbox Oil

Ist aber eigentlich egal von welchem Hersteller, haupsache ATF.

SR24 hat damit nichts zu tun. Es ist Kerosin mit einem bestimmten Siedebereich, also ein Mitteldestillat.
Es verdunstet nach längerer Zeit komplett.

Ein GC-MS vor Jahren hat gezeigt das SR24, Trix Reinigungs/dampföl und aromatenfreies ! Lampenöl im Komponenten- uns Siedebereich der Alkane sehr ähnlich sind.

Ich nehme daher seit Jahren zu Reinigungzwecken das wesentlich billigere Lampenöl.
Soll es schnell trocknen, spüle ich mit Isopropanol nach.

Gruß, Roland

Moin zusammen, ich nehme ATF4... aus dem einfachen Grund, weil a) ich einen alten Chevy habe der das Zeug sowieso braucht und b) die ersten Berichte über die Wirkung bei Modellbahnen vor Jahren aus den USA kamen. Und da Modellbahner meistens ältere Herrschaften sind, fahren die fast alle ältere Pickups, die genau das Zeug brauchen

LG Mike
Hallo,
ich habe ATF vor einigen Jahren zum erstenmal benutzt. Seitdem brauche ich nur alle 12 Monate die Gleise reinigen, obwohl ich längere Pausen zwischen dem Fahren habe und in der Zeit an der Anlage bastel.
Vor dem Auftragen reinige ich die Gleise mit Tunerspray und danach ein bisschen ATF an verschiedenen Stellen.
Die Loks liegen bis zu zwei Jahren in der Verpackung bis Sie wieder einige Runden drehen. Und die Loks laufen sofort.
Von daher null probleme mit ATF.
Grüsse
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 46 | Name: MHAG

Ich habe in der Autowerkstatt nach "ATF" (da ist natürlich "Automatic Transmission Fluid" naheliegend, kein Kerosin!) gefragt und hatte ein kleines Fläschchen dafür abgegeben.  



So ähnlich wars bei mir... unser Küster ist hauptberuflich Automechaniker, da hab ich mal Sonntag früh gefragt, ob er nicht eine Flasche hat, in der ein Rest übrig geblieben ist... beim nächsten Gottesdienst stand dann so eine Flasche an meiner Orgel bereit.
Hallo zusammen,
auch wenn schon alles gesagt wurde, fasse ich noch mal zusammen.

Schwarze Krümel auf den Schienen sind tatsächlich Metalloxide. Die elektrische Durchschlagfeldstärke liegt in Luft um 33 kV/cm, d.h. wenn das Rad keinen direkten Kontakt hat, aber weniger als 0,000 03 mm von der Schiene entfernt ist, zündet ein kleiner Lichtbogen (‚Plasma‘) mit Temperaturen bis einige tausend Grad. Entfernt sich das Rad von der Schiene, brennt der Lichtbogen dann einige Zeit weiter, weil Plasmen gute Leiter sind. Dadurch verdampfen Kupfer und Nickel aus dem Neusilber und bilden mit dem Luftsauerstoff schwarze isolierende (oder halbleitende) Oxidkrümel.

Grundsätzlich sind praktisch alle Metalle (außer einigen Edelmetallen wie Platin) in Gegenwart von Luft oder Feuchtigkeit mit Oxid- oder Hydroxidschichten bedeckt, auch Neusilber, Edelstahl oder Chrom. Da die Schichten dünner als die Wellenlänge des Lichts sind, sieht man sie meist nicht. Andererseits sind sie meist Keramiken, isolieren also wie Porzellan. Entfernt man sie durch kratzen, so bilden sie sich in tausendstel Sekunden neu, allerdings sehr dünn, und wachsen dann, immer langsamer, immer weiter (logarithmisches Wachstum).

Warum fährt dann der Zug? Einmal drückt das Rad durch Belastung die Oxide weg, darum haben schwere Loks besseren Kontakt. Zweitens schlagen die sehr dünnen Oxide schon bei sehr kleinen Spannungen durch. Dann ist die lokale Energie sehr klein, kein Plasma zündet und makroskopisch bemerkt man nichts.

ATF: Für uns sind drei Komponenten interessant, Schmieröle, Inhibitoren und Komplexbildner. Fette und Öle isolieren zwar, behindern aber die Weiteroxidation und werden, da sie weich sind, vom Rad leicht weggedrückt. Inhibitoren (z.B. Benzimidazole) behindern das Oxidwachstum oder die oxidative Auflösung der Metalle durch Bildung sehr dünner, festhaftende Schichten auf dem Metall. Komplexbildner halten bereits aufgelöste Metallatome in der Schwebe und verhindern eine Ausfällung als Partikel.

ATF wirkt bei mir begrenzt gut, aber ich halte die Schienen sowieso mechanisch sauber. Staubpartikel kann es nicht entfernen, aber die oben genannte Oxidbildung verlangsamt sich. Gut anwenden kann man es, mit der vierfachen Menge Waschbenzin verdünnt, wenn man es auf den Filz von Putzzwergen aufträgt. Der sammelt dann zugleich den Staub.

Soweit mein Senf,

viele Grüße
Nimmersatt
Unterm Strich ähnelt die Debatte ums ATF der Diskussion bei den 2-Takt - Fahrern seinerzeit, um die Verwendung des Beschichtungszusatzes "Slick 50".  
Ich habs verwendet und meine, dass der Motor damit länger hielt. Beweisen kann man's freilich nicht!

Die Anwender beschwören den Nanoeffekt und die Tester kritisieren die fehlende Bereitschaft zum Langzeittest. Wie hier auch!

Insofern kann man - zurück zum ATF - wohl alles aufs Gleis schmieren, was diesen Nanoeffekt auslöst und die Wirkung auf Haftreifen oder Kunststoffradsätze, aber auch dauerhaft bei geschobenen Kuppelradsätzen in Plastefassungen wie bei Flm prüfen und die positive Wirkung besiegeln....oder eben nicht.

Herausgelesen habe ich letztlich, dass wohl eher die konservierende Wirkung des ATF bei gelegentlichem Gebrauch von entscheidender Bedeutung ist und letztlich bleibt die Frage, wie das Zeug im Tunnel aufgebracht wird. Die Lösung aus #38, dass die Loks dann durch eine für 5cm ausgelegte "Pfütze" fahren sollen ist ja gewiss nicht ernst gemeint.

Könnte es demnach sein, dass eine Brünierung den gleichen Effekt erreicht?
Ich verwende ja Tillig brüniert, solange mir die Schwellenbänder zur Verfügung stehen.. Ich meine, dass dieses Material eine bessere Stromaufnahme gewährleistet als die unbrünierten Schienen, wobei ganz nebenbei auch der "Schmierfilm" auf "Brüniert" deutlich geringer ist als bei reinem Neusilber,

Gruß Sven

Zitat - Antwort-Nr.: 52 | Name: SSEB

  letztlich bleibt die Frage, wie das Zeug im Tunnel aufgebracht wird.  



Dann hast Du nicht richtig gelesen, aber ich helfe dir gerne weiter: ETF wird nicht flächendeckend aufgebracht. Es reicht die auf 5cm ausgelegte Pfütze, die sehr wohl ernst gemeint ist. Natürlich soll es keine wirkliche Pfütze sein, die Dosieranleitung da ist auch ernst gemeint. Oder wie ich es häufig formuliere: ein Wattestäbchen neben die Flasche mit ATF halten, aber bloß nicht zu lange. Man braucht da wirklich nur kleinste Mengen.

Viele Grüße
Rico
Hallo

Meine ATF-Dosieranleitung in #31 ist ernst gemeint und erprobt!

Dietrich


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