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THEMA: MoBa-Steuerung auf KI-Basis / Analog & Digital
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Freetrack
ich hab's ja schon irgendwo mal gepostet: Ich halte Modellbahnsteuerungssoftware für ein Softwaresegment, das in besonderem Maße durch überwiegend KI-gestützte Modelle, die viel mehr können würden und wesentlich weniger Können des Users voraussetzen würden als bisher. bedrängt werden kann.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb3=Freetrack#aw11
Servus,
ich komme auf meinen Post vom Februar zurück:
Hier das Prinzip einer analogen SBhf-steuerung mittels Kameraüberwachung.
Die KI ist nicht nur für die Logik verantwortlich, sondern auch für den Code.
https://youtu.be/swllpvOImgQ?t=8
und danach eine einfache Anlagen-Steuerung bereits mit Fahrzeugerkennung, Basis ist Rocrail und die Überwachung durch KI.
Eine massive Reduktion von Codeentwicklungskosten durch den Einsatz der KI in Kombination mit den Möglichkeiten der KI, die Logik einer Modellbahnsteuerung an sich zu interpretieren, lässt erahnen, wohin die Reise hingehen wird.
VG Freetrack
https://youtu.be/swllpvOImgQ?t=213
diese Ansätze habe ich mir in den Videos auch sehr interessiert angesehen, wobei es dort in dem Bericht noch sehr allgemein blieb.
Im Rocrail-Forum gibt es 2 etwas ältere Threads, die sich etwas genauer damit befassen, mit konkreteren Hinweisen, wie sich das heute bereits umsetzen lässt.
Das eine Thema ist von den Modellbahnfreunden Sulmtal https://www.rocrail.info/t29183f46-Schattenbahnhofsteuerung-mit-KI.html , die eine Schattenbahnhofsteuerung damit realisiert haben. Das andere bezog sich auf ein Youtubevideo und der Autor hat dann sogar seinen Programmcode im RR-Forum gezeigt https://www.rocrail.info/t31695f70-Interessant...kmelder-steuern.html .
Nachahmer könnten also jederzeit loslegen.
Das größte Problem für die üblichen Anlagen ist aber die Kameraplatzierung, da die Erfassung der Lok-/Zugpositionen für eine genaue Steuerung eben (noch) zumeist schön weit von oben erfolgen muss.
VG Ulrich
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: elkulk
Das größte Problem für die üblichen Anlagen ist aber die Kameraplatzierung, da die Erfassung der Lok-/Zugpositionen für eine genaue Steuerung eben (noch) zumeist schön weit von oben erfolgen muss.
Servus Ulrich,
habe die beiden Links von dir durchgeschaut, danke.
Das mit einer optimalen Kameraplatzierung halte ich eher für ein temporäres Problem, weil im Prinzip kann ja KI beliebig viele Kameras, Mikros und sonstige Sensoren inkl. der klassischen MoBa-Sensoren auswerten und das erhöht natürlich die Siginifikanz erheblich. Man denke nur an simple Barcodes an Fahrzeugunterseiten anstatt RFid etc.
Dass KI teils schon recht vernünftigen Code (da profitiere ich im bescheidenen Bereich selbst davon) generieren kann (und fraglos auch unfassbaren Müll produzieren kann), interpretiere ich so, dass in nicht ferner Zukunft bei einem überschaubarem Maß menschlichen Aufwandes da einiges passieren wird.
Naheliegend wäre für mich, dass KI über Kameras, Mikros und sonstige Sensoren an relativ offene Systeme wie Rockrail zusätzliche Informationen übermitteln wird, die die Abläufe noch sicherer machen und den Bedarf an Decodern etc. reduzieren helfen.
Lange bevor native KI-gestütze Steuerungssystem auf den Markt kommen.
VG Freetrack
habe selbst noch keine Erfahrung mit KI-Programmierung.
Mit KI könnte man erkennen, welcher Zug auf welchem Gleis (SBH, Bahnhof) steht. Ich als Neuling bin mir nicht sicher, ob das mit den heutigen Steuerungen schon gelöst ist. Ob dazu aber ein Raspberry ausreicht ??
Auf jeden Fall kann man gespannt sein, was die Zukunft bringt. Ein Anfang ist gemacht.
Gruß Rainer
dass es Alternativen zu Kameras geben wird, davon gehe ich auch aus. Es hat aber vllt noch keiner gemacht oder, was wahrscheinlicher ist, noch keiner davon berichtet (oder wir wissen nicht, wo davon berichtet wurde).
Alles "noch", deshalb schrieb ich auch von "noch".
Ich habe die Hoffnung als ebenfalls kaum Programmiererfahrener, dass jemand mal ein freies Tool zur Verfügung stellt, mit dem man recht schnell als Laie Kameras anlernen und Kamera-Bilder auswerten und die Daten z.B. RR zur Verfügung stellen kann. Die Leute in den beiden verlinkten Threads haben das ja schon gemacht. Bei DCC-Ex gibt es auch schon etwas, habe ich gerade gefunden: https://github.com/DCC-EX/EX-SensorCAM
Kamera-Bilder deshalb, da einzelne Kameras eben einen recht großen Bereich einer Moba abdecken können.
Wobei hier Deine Idee mit ein paar sehr guten Mikros auch funktionieren könnte, wenn darüber ein räumliches Abbild der Anlage und der Positionen der Züge möglich würde.
Gruß Ulrich
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: elkulk
Wobei hier Deine Idee mit ein paar sehr guten Mikros auch funktionieren könnte, wenn darüber ein räumliches Abbild der Anlage und der Positionen der Züge möglich würde.
Servus Ulrich,
vor allem könnte ich mir vorstellen, dass die KI den akustischen Verlauf der Zuggeräusche umrechnet in ein Modell, das in Abhängigkeit vom fahrenden Material und der Topologie der Anlage realistische Zuggeräusche, also Lok inkl. Waggons, auf die 5.1 Anlage der MoBa bringt.
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: elkulk
Ich habe die Hoffnung als ebenfalls kaum Programmiererfahrener, dass jemand mal ein freies Tool zur Verfügung stellt, mit dem man recht schnell als Laie Kameras anlernen und Kamera-Bilder auswerten und die Daten z.B. RR zur Verfügung stellen kann.
Servus nochmal,
im Prinzip kennen wir das schon seit Jahren, indem wir z. B. Gesichtern in Fotoalben deren Echtnamen zuordnen können und die Bilder werden dann entsprechend katalogisiert, beschriftet bzw. sind die Ordner nach diesen Namen dann durchsuchbar. ("Such mir Bilder, auf denen Onkel Max, Cousin Heinrich und Oma Luise drauf sind. Aber nur solche ohne Nervensäge Greta".)
Eine schnelle KI Anfrage hat 3 Beispiele unterschiedlicher Zugänge zu dem Thema ergeben:
Kameras wie Huskylense bzw. Nachfolger Huskylense2, die im Lowpricesegment schon trainierbare Wiederkennungsfähigkeiten haben sollen. Im Prinzip drückst auf einen Knopf und die Kamera erkennt das aktuelle Objekt wieder, wenn es später wieder in den Fokus gerät.
Online kann man ad hoc mit Teachable Machine Versuche starten, irgend ein Google-Experiment glaube ich.
Relativ konkret für die MoBa einsetzbar wäre wohl die freie Frigate-Software. Auch hier trainiert man mittels Schnappschüssen und Fotos die Wiedererkennungsqualität. Eigentlich gedacht für Überwachungskameras, die dich dann auf dem Smartphone anrufen und sagen "Herr Müller steht vor der Türe", "Heute hat mal UPS ein Paket abgestellt und nicht DPD", "auf den Teppich gesch.... hat nicht Rex sondern Waldi"......
Man muss also im Prinzip nur "abwarten und Tee trinken", weil da kommt wohl einiges auf uns zu.
VG Freetrack
Von Wagen noch gar nicht geredet.
Bei Lokwechsel lerne ich dann die KI erneut an?
Jürgen H.
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Jürgen H.
Und bei mehreren Lok gleicher Baureihe gibt's Probleme?
Von Wagen noch gar nicht geredet. ...
wenn man in der Hinsicht visuell mehr erwartet als bisher von Automatiksteuerungen, die aufgrund der gestellten Fahrwege "wissen", welcher Zug wohin fährt, und nur über die Rückmelder erfahren müssen, wann er an welcher Stelle ist, und wenn die Kamera nur von oben schaut, dann müsste man eben sehr gute Kameras haben und Loks und Wagen individuell altern ;) - Lösungen gibt es für vieles, aber sicherlich ist Railcom, so man es hat, nicht ganz so einfach zu ersetzen.
Mit Mikros halte ich prinzipiell so einiges für möglich, weil das Geräusch jeder Lok und jedes Wagens auch derselben Baureihe vermutlich ziemlich individuell ist und dabei auch noch ermittelt werden könnte, an welcher Stelle genau sich jeder Wagen gerade befindet, da sicherlich jedes sich bewegende Teil an jeder Stelle der Anlage ganz spezifische Geräusche erzeugt..
Aber das wäre eben auszuprobieren ... Man kann es natürlich auch gleich schlechtreden.
Ich halte weder von allzu großer Euphorie und absoluter Gewissheit viel, noch davon, gleich in Pessimismus zu versinken. Einfach mal sehen, was mit der Zeit möglich sein könnte, Ideen entwickeln, ausprobieren.
Gruß Ulrich
die Idee, mittels Bildanalyse – ob mit oder ohne KI – eine Blockerkennung zu realisieren, ist meines Wissens nicht ganz neu, auch wenn mir jetzt noch keine überzeugenden Implementierungen über den Weg gelaufen sind. Ehrlicherweise muß ich allerdings zugeben, daß ich bislang auch nicht danach gesucht habe. Auch deshalb, weil natürlich in unterirdischen Strukturen das System eher unpraktikabel ist und mehr für "oberflächliche" Modellbahn geeignet ist..
Das vollautomatische Programmieren, zur Zeit unter dem Begriff "vibe coding" bekannt, wird im Moment in Fachkreisen sehr heiß diskutiert und die Kritik, die daran geäußert wird, halte ich für berechtigt und schwertragend. Es ist ein extrem blauäugiges Vorgehen. Natürlich machen nicht nur Menschen Fehler, die AI bekanntlich auch. Und wer garantiert, daß die KI nicht vorsätzlich Fehler oder Hintertüren einbaut? Das Vertrauens- und Reputationsprinzip, das in der realen Welt bislang vorherrscht, wird von den Protagonisten völlig aus den Angeln gehoben. Und wer formuliert, was die KI programmieren soll? Das zu spezifizieren erfordert Erfahrung, und diese Fähigkeit wächst nicht nach, wenn man für das "Kodieren" menschliche junge Entwickler eliminiert und durch KI ersetzt. Man sägt den Ast ab, auf dem man sitzt.
Klaus
https://youtu.be/qbE2pE3CPV8
VG Freetrack
Auch ohne französisch-Kenntnisse recht bewegend...
Zumindest bis der arme Fisch im Gasthof "zur berühmten Forelle" landet.
https://youtu.be/wVhU7IenIaE?t=456
Das Video ist schon der Hammer. Da ich aus dem IT Bereich komme, könnte das meine bereits eh schon vorhandene Lust an der MoBa noch einmal deutlich steigern
Aber unabhängig von dem:
Das Video ist unglaublich gut gemacht.
da Kameras angesprochen wurden, möchte ich auf https://www.stummiforum.de/t243680f5-FRANKYcam...mera.html#msg2930392 verweisen.
Da es "nur" um die Einsparung von Belegtmeldern geht, ist es eine reine Differenzauswertung und keine Erkennung von individuellen Fahrzeugen. Die hierzu notwendige Anlernphase wäre mir im Verhältnis zum Nutzen zu aufwändig. Dafür kann man https://www.stummiforum.de/t243259f5-QR-Barcod...Modelleisenbahn.html auch ohne KI nutzen.
Beide Lösungen sind mit je ca. 20 Euro auch ziemlich preisgünstig.
Den Zahn mit "Kamera weit oben und somit großer Erfassungsbereich" muss ich euch aber ziehen, siehe Beitrag 5 im ersten Link.
Um beim Thema KI zu bleiben: die kommt zwar nicht in der Software vor, ackert aber davor und erstellt die Software (Google Antigravity).
Viele Grüße
Frank
Was haben diese Videos mit Modellbahn- und bau zu tun?
Wenn ich nichts mehr selber kann, lass ich das den Computer machen? Tolle neue Welt.
Braucht kein Mensch.
Rudi
Es tut mir leid zu sagen, aber ich finde beide Videos ziemlich furchtbar. Die Menge der Artefakte ist so groß, daß ich es nicht lange ausgehalten habe. Und das Ding mit der KI-Steuerung ist ja völliger Murks, die Texte aus dem Off zeugen von keiner Kenntnis, weder von Eisenbahn, noch von KI. Signale und Weichen mit eigener lokaler, autarker KI. Woher soll das Signal wissen, ob es Halt oder Fahrt anzeigen soll? Woher soll die Weiche wissen, ob sie nach rechts oder links führen will? Lokal kann das weder eine künstliche noch eine natürliche Intelligenz entscheiden. Hinter jeder Zugbewegung steht ein Plan, und wenn er auch noch so einfach ist (fahre ein bestimmte Route im Kreis). Aber ohne Kenntnis dieses Planes, neben der Kenntnis, wo sich Züge gerade auf der Anlage befinden, kann man keine Signale oder Weichen steuern. Mich würde es nicht wundern, wenn das ganze Konzept dieses Videos auch von einer KI ausgedacht wurde, so sinnlos ist es.
Das andere Video, bei dem jemand seine Modellbahn per KI belebt hat, mag ja ganz nett sein. Ich bin aber mit solchen Videos mittlerweile gesättigt.
Klaus
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