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THEMA: Früher war eben doch alles besser… zurück zur 218 😎

THEMA: Früher war eben doch alles besser… zurück zur 218 😎
Startbeitrag
NMike - 12.03.26 20:02

Ja, früher könnte man texte noch lesen ohne von kommerzielle Äuserungen überschwemmt zu geraten...
Früher war die Rheinische Post sogar in den Niederlanden erhältlich bei bestimmten Buchhändlern.
Jetzt geht "weiter lesen" nicht ohne Zahlung.

Gruß, Victor
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: VictorPM

Früher war die Rheinische Post sogar in den Niederlanden erhältlich bei bestimmten Buchhändlern.
Jetzt geht "weiter lesen" nicht ohne Zahlung.



Früher war eben doch alles besser.....
als die Buchhändler die Rheinische noch verschenkt hatten.

Grüße Freetrack


Für diejenigen, die kein RP Abo haben… der Niersexpress leidet seit einiger Zeit unter höufigem Ausfall der “modernen” Triebfahzeuge. Daher hat man jetzt eine alte 218 angemietet, die jetzt zusammen mit einigen alten Reisezugwagen im planmässigen Dienst dort eingesetzt wird. Offensichtlich ist die alte Lok zuverlässiger…

LG Mike
Hallo

naja, da kommen ein paar Faktoren mehr zusammen.
Pech mit den eingesetzten Lint Triebwagen, die ebenfalls genutzten Talente sind am Ende der Nutzungsdauer - Ersatz gibt es nicht auf dem "freien Markt", Ersatzteile ebensowenig.
Man hat selbst bei der Bentheimer Eisenbahn eine Garnitur ausgeliehen (die wird erst ab nächsten Jahr für die Ausweitung des Betriebs benötigt,)
Die Nachfolger-Triebwagen  von CAF verspäten seit Jahren  - das ist da dann der Tropfen der dem Fass den Boden aushaut oder so.

Weiterhin hat DB "Netz" die Strecke 2021-2022 für über 100 Mio. "ausgebaut" was die Zuverlässigkeit auch nicht wirklich verbessert hat, am ersten Betriebstag und danach regelmäßig gibt es Störungen bis zum Ausfall gNzer Stellwerke.

Das ganze Ding ist ein Lehrbuch für "wie ruinieren wir eine Bahnlinie"

Und die  Presse erzählt was von "die Bahn" ja welche denn?

Weiterhin fiel die BR 218 schon am 2. Tag aus...

Niederrheiner müssen leidensfahig sein...

Peter
Ja, es gab ein Problem mit der Dieseleinspritzung… konnte aber wohl schnell behoben werden und seitdem läuft sie.

Leider ist das alles symptomatisch für unser ganzes Land… als Bürger bezahlt man viel Geld in Systeme die dann doch nicht funktionieren und sich grösstenteils nur noch selbst verwalten.

LG Mike
Hallo,

das Schlimme ist immer: in dem Fall immer mit Ansage. Vorher wurde groß hinausposaunt: nach der Modernisierung läuft alles besser - aber nichts wurde besser weil nur Halbherzig geplant und durchgeführt.

Die Bahn interessiert den Normalbürger (wenn man sich anschaut wie voll die Bundestraße ab Kleve und die Autobahn Richtung Düsseldorf ist) kaum noch, die haben längst aufgegeben.

Anstatt tatsächlich einmal auch etwas "radikaler" (sprich mehr Ausweichgleise, mehr Kapazität) zu planen - immer nur zögerlich aber dafür wird es immer immer teurer weil die Preis nicht korrekt hochgerechnet wurden ("politische Preise").
Wo bleibt die Verantwortung der ausführenden Bauunternehmer?

Keine Handwerker zu bekommen, keine Experten für die Abnahme. Die Ausreden werden immer verrückter.

Die DB hat die Fachleute selber verjagt, Arbeitsplatzabbau um jeden Preis.
Und heute jammern sie, der Vorstand aber gönnt sich Boni.

Aber solange das so ist wird sich nix ändern und wird auch die neue DB-Chefin wieder scheitern.

Der RE10 ist tatsächlich ein Menetekel, aber die Verantwortlichen schieben die Schuld immer auf "andere" oder  ignorieren es einfach.

Die Politik erwartet Wunder zum Nulltarif was einfach nicht geht. Es muss vor allen Dingen in die Strecken mehr Geld investiert werden - aber richtig.

Peter

Hallo

Deutschland hat in allen Bereichen Jahrzehnte verpennt Egal ob Bahn, Industrie,Autos Soziales usw.
Und dann teilweise die Arroganz Nach dem Motto Was wollen die anderen denn? Zb.China.
Und keine Regierung wird das mehr hinbekommen.Wir werden noch weiter den Bach runtergehen.
Und die Bahn wird in Zukunft keine große Rolle mehr spielen.

Schönes Wochenende
Frank
Hallo,

Dein Ernst?
Deutschland musste sich immer wieder neu erfinden, ob nach dem 1. oder gar nach dem 2. Weltkrieg, ob danach Kohle-Stahlkrise, Krise in der Textilindustrie usw.

Immer wieder kam das Land gestärkt aus einer Krise raus.

Ob allerdings "die Bahn" weiter in der bestehenden Konstellation weitergeht ist eine andere Frage.

Ich denke es wird wie in Frankreich an den Nebenstrecken gespart (z.T. nur eine Handvoll Zugpaare pro Tag) aber ganz den "Bach runtergehen" - das hätten "gerne" nur bestimmte Parteien die ja offen sagen "je schlechter es Deutschland geht desto besser für uns".
Und mit den Pfeifen würde sich Deutschland wirklich gleichzeitig ins linke und rechte Knie schießen.

Peter

Hallo Peter

Ich meinte das nicht so streng ernst wie ich das geschrieben habe.
Aber Tatsache ist doch auch das vieles im Land nicht mehr so richtig klappt.
Da ruft man nach Fachkräften und in der Industrie und anderswo werden Leute entlassen.
Und die Manager der Bahn waren nun mal lange Schlafwagen mäßig unterwegs.
Und Tatsache ist auch das egal wo Leute am Werk sind die schlichtweg keine Ahnung haben
werden aber super bezahlt.
Und von gewissen Parteien nehme ich einen riesigen Abstand. Es ist ein Unding und eine Schande
das es diese in unserem Land gibt. Aber dabei sollte man sich auch fragen Wie es dazu kommen
konnte.
Schöne Grüße
Frank
Moin,

na ja, zumindest das muss man der Bahn lassen: Würde sie von der Autoindustrie gemanaged, würde sie sicher noch mit technologieoffen "hochgezüchteten" Dampfloks à la 1935 fahren.

Was sehr viele in Deutschland immer noch nicht begreifen:

Die bekannten Umstände erfordern dringend einen tiefgreifenden Strukturwandel, der durch die Politik positiv, konstruktiv und gut erklärend begleitet werden muss. Denn Aussitzen ist in einem brennenden Haus garantiert die falsche Wahl.

Dass ausgerechnet die chinesischen Kommunisten uns in vielen Dingen inzwischen sauber überholen, sollte uns zu denken geben:

Nicht, indem wir politisch an die Ränder rücken, sondern unsere Intelligenz und Power zusammen gewitzt einsetzen und nutzen.

Denn eigentlich, wenn wir nicht sitzenbleiben, können wir hier in Europa gemeinsam sehr sehr stark sein.

Das funktioniert jedoch nicht mit Retro-Denken und Retro-Politik und kann auch mal weh tun. Doch weit lieber das, als der totale Absturz.

Zurück aufs Gleis: Auf dass auch die 218er würdige Nachfolger finde!

Beste Grüße Norrskenet

Die BR 218 ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Die Mühlen sind größten Teils bei DB AG im Einsatz seitens Instandhaltung ausgelutscht und sollten längst gem. Planung ausgemustert sein. Das Ersatzkonzept einer Nachfolgebaureihe ist dank politischer Umstände dann obendrein implodiert. DB AG hat dann beschlossen auf Akkuantrieb und Triebzüge statt Lokzüge im Nah- und Fernverkehr umzustellen, sowie Ausbau von Fahrleitung mit Speisung aus Ökostrom. Dumm nur, dass die Industrie gefühlt nur noch unausgereifte Technik bei den Triebzügen abliefert, oder den Bau wieder einstampft, und es zu langen Lieferengpässen und Zulassungen durch Nachbesserungen der Serien kommt. Im Güterverkehr blieben in der Planung dann Hybridloks übrig, da diese in Summe billiger sind. Der Sargnagel für die Umstellung in dem Segment ist nun, dass DB Cargo auch noch pleite ist. Und Ludmilla ist für den verbliebenen Rest robuster - fast unkaputtbar, da brauchts keine 218er im Dieselrestgüterverkehr.
Fazit, sie wird noch ne Weile auf der letzten Rille bei DB AG im Nah- und Fernverkehr, sowie auch Güterverkehr laufen dürfen und müssen.


@11: wahre Worte, Norrskenet 👍

Bzgl. der Parteien: das es sie gibt, kann man kaum verhindern. Aber man muss sie ja nicht unbedingt wählen. Wenn das dennoch so viele Bundesbürger tun, stimmt entweder etwas mit eben diesen Bundesbürgern nicht, oder die anderen Parteien bieten den vom Wähler geforderten Politikwechsel nicht an - und es wird dann eben aus Protest so gewählt.

LG Mike
Hallo,

DB Cargo hat sich selber überflüssig gemacht.
Hohes Ross (bestimmte Artikel wurden nicht mehr transportiert, Mindesttransportmengen), MORA, rückläufige Mengen bei Massengütern - seit über 40 Jahren läuft es bei der DB im Güterverkehr nicht.
Dann wurde Stückgut verkauft, Expressgut eingestellt, gefühlte 95 % aller Güterverkehrsstellen gestrichen - und fähige Verkäufer herausgedrängt die gerne vom Wettbewerb ob auf Straße oder Schiene übernommen wurden und auch ihre Stammkunden gleich mitbrachten.

Die Aufteilung der "Konzernbereiche" hat nur Murxs hervorgebracht, der Kauf von Schenker hat eigentlich mit den Gewinnen aus dem Bereich das Chaos nur mühselig überdeckt - was jetzt nach dem Verkauf von Schenker böse auffällt.

Eigentlich hätten die Oberpfeifen der letzten 40 Jahre alles sehen können wenn sie es gewollt hätten- aber die sitzen jetzt im satten Ruhestand.

BTW gibt es gute Loks am Markt aber die DB-Oberen wollen ja immer eine Extrawurst und wundern sich dann über die Kosten.

Peter
#14 Hallo,

und wieviel davon waren politische Entscheidungen?

Gruß Tf150150
Hallo,

ich schätze ein 1/4. Den Rest haben schon die Manager zu verantworten.

Peter
Zurück zur 218
Gruß Björn

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Danke Björn... für die schönen Fotos, aber auch für die Mahnung, nicht zu sehr in die Politik abzuschweifen.

Die lokbespannten Züge in der Eifel haben u.a. die 218er genossen. Leider wird das wohl aufgrund der laufenden Elektrifizierung der Eifelstrecke Geschichte bleiben.

Eifelgrüsse
Rainer
Hallo Norrskenet #11,

nun ja "sauber überholt" von den chinesischen Kommunisten sieht für mich anders aus.

LG
Werner V.

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Der Vergleich von Erzeugung und Verbrauch scheint mir etwas zu hinken...
... #20 danke; zudem sprach ich vom hochdynamischen, rasanten ÜberholVORGANG und nicht (ja, das sind die Kniffe ...) vom statischen IST-Zustand eines zufällig ausgewählten Kriteriums. Zumal China erst vor wenigen Jahren von einem quasi archaisch tiefen Niveau gestartet ist.

Ich finde es es toll, dass die treue, uns "ans Herz gewachsene" 218er nunmehr von moderneren sowie Hybrid-Loks und Akku-Triebwagen abgelöst wird, denn was heute in Europa noch massenhaft unter Draht (sowie auf Zweigstrecken) herumgedieselt wird, das geht auf keine Kuhhaut.

Gerade nachdem zunehmend viele Autofahrer quasi nichts mehr für ihren "Sprit" bezahlen müssen (denn der kommt vom eigenen Hausdach) und politische Krisen kaltlassen, muss die Bahn auch in komparativer Hinsicht  auf die Sprünge kommen: Traktionswandel II eben.

Beste Grüße, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gerade nachdem zunehmend viele Autofahrer quasi nichts mehr für ihren "Sprit" bezahlen müssen (denn der kommt vom eigenen Hausdach)


Das erzähle mal bei den momentanen Spritpreisen (die sich sichern nach unten nicht mehr groß ändern werden) den Pendlern, die kein eigenes Haus mit Solar haben. Nein, ich habe etwas mehr Glück und muss nicht pendeln.
Es gab mal einen Spruch - Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund, heute sind wir schon ein Stück weiter.

Gruß Raimond
Noch etwas Vorbild 218
Gruß Björn

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/OT
Hallo zusammen,
darf ich mal etwas fragen ? Was ist das Besondere an der 218 in #17, gleich erstes Foto ?
Hier sind die Abgashutzen versetzt angeordnet, sonst immer nebeneinander ? Grund/Ursache ?
Schönen Gruß, Andreas
Hallo Andreas, das hängt mit den Motoren und der Abgasanlage zusammen. Musst mal die anderen Bilder durchschauen, da sind noch mehr Loks mit versetzten Hutzen bei.

Gruß Björn


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