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THEMA: Pflasterstraße Juweela oder Joker Ruegen
THEMA: Pflasterstraße Juweela oder Joker Ruegen
Jörgo - 09.03.26 15:16
Moin!
Wie sind die Erfahrungen mit den Pflasterstraßen der beiden Hersteller?
VG
Jörg
Wie sind die Erfahrungen mit den Pflasterstraßen der beiden Hersteller?
VG
Jörg
SchienenFlechter - 09.03.26 15:53
Hallo, Jörg,
Joker ist m.E. etwas zu groß. Juweela habe ich nicht im Einsatz, habe aber gute Erfahrungen mit ch-kreativ,
LG, Harald
Joker ist m.E. etwas zu groß. Juweela habe ich nicht im Einsatz, habe aber gute Erfahrungen mit ch-kreativ,
LG, Harald
PitterjuNg - 09.03.26 16:44
Hallo Jörg,
habe Juwela "verlegt" in einer Baustelle.
Grüße aus dem sonnigen Köln.
Peter
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habe Juwela "verlegt" in einer Baustelle.
Grüße aus dem sonnigen Köln.
Peter
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Hallo Jörg,
..es kommt darauf an:
Juweela stellt ein Kopfsteinpflaster "wie gedruckt" her.
Sowas gibt es eigentlich nicht, aber in einer Lasercutstadt, kann das den "gewissen Eindruck" gut vervielfältigen.
Joker Rügen eignet sich für eine Landschaft mit Baugruppen von Noch, wie das Steinviadukt und auch hier passt es wunderbar zum Gesamteindruck einer Styroporwelt.
Auhagen bietet uns zwei Straßenpflaster in verschiedenen Grössen in unregelmäßigiger Prägung und auch noch das Kleinpflaster in Bogenverlegung.
Für die Welt der klassischen oder gemischten Bauweise, aber auch Dioramen würde ich dieses Pflaster wählen, wobei es natürlich immer noch etwas farblich behandelt werden sollte.
Anbei das Vorbild, danach Joker und zuletzt Auhagen groß und klein. Auf das Bogenpflaster verzichte ich mal, weil das nicht gefragt war.
Gruß Sven
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..es kommt darauf an:
Juweela stellt ein Kopfsteinpflaster "wie gedruckt" her.
Sowas gibt es eigentlich nicht, aber in einer Lasercutstadt, kann das den "gewissen Eindruck" gut vervielfältigen.
Joker Rügen eignet sich für eine Landschaft mit Baugruppen von Noch, wie das Steinviadukt und auch hier passt es wunderbar zum Gesamteindruck einer Styroporwelt.
Auhagen bietet uns zwei Straßenpflaster in verschiedenen Grössen in unregelmäßigiger Prägung und auch noch das Kleinpflaster in Bogenverlegung.
Für die Welt der klassischen oder gemischten Bauweise, aber auch Dioramen würde ich dieses Pflaster wählen, wobei es natürlich immer noch etwas farblich behandelt werden sollte.
Anbei das Vorbild, danach Joker und zuletzt Auhagen groß und klein. Auf das Bogenpflaster verzichte ich mal, weil das nicht gefragt war.
Gruß Sven
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Beitrag editiert am 09. 03. 2026 19:01.
Moin,
ein Thema, das mir aus noch bevorsteht. Was haltet Ihr von redutex. z.B. https://www.dm-toys.de/files/produktfotos/Redutex/2021/Redutex_160CF311.jpg
LG Rimbert
ein Thema, das mir aus noch bevorsteht. Was haltet Ihr von redutex. z.B. https://www.dm-toys.de/files/produktfotos/Redutex/2021/Redutex_160CF311.jpg
LG Rimbert
Hallo Jörg, ich habe Juwela tlw. verlegt.
Ist aus meiner sicht etwas zu grob. Verarbeitung ist topp, einfach zu verfugen.
Redutex habe ich mir in Stuttgart bei N-Teile angeschaut und war vom Straßenpflaster nicht überzeugt, die Ziegel/Fliesen sind allerdings super.
Ich habe in Kleinarbeit die Straße aus RTS Spachtel und einer geformten Aderendhülse bearbeitet. Macht sehr viel Arbeit, durch die Unregelmäßigkeit sieht das aber realistisch aus.
Dann mit Lasur und etwas Pulverfarben bearbeiten.
Anbei ein Bild mit Juwela
Gruß Ingo
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Ist aus meiner sicht etwas zu grob. Verarbeitung ist topp, einfach zu verfugen.
Redutex habe ich mir in Stuttgart bei N-Teile angeschaut und war vom Straßenpflaster nicht überzeugt, die Ziegel/Fliesen sind allerdings super.
Ich habe in Kleinarbeit die Straße aus RTS Spachtel und einer geformten Aderendhülse bearbeitet. Macht sehr viel Arbeit, durch die Unregelmäßigkeit sieht das aber realistisch aus.
Dann mit Lasur und etwas Pulverfarben bearbeiten.
Anbei ein Bild mit Juwela
Gruß Ingo
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Hallo Rimbert,
Kopfsteinpflaster habe ich mir von verschiedenen Herstellern probeweise gekauft (Noch, Faller, Auhagen,CH-Creativ und Redutex). Am besten gefallen mir die Redutex 160CF312, wobei ich den Gehweg abgeschnitten habe und durch entsprechende Platten ersetzt habe.
HG
Franz
Kopfsteinpflaster habe ich mir von verschiedenen Herstellern probeweise gekauft (Noch, Faller, Auhagen,CH-Creativ und Redutex). Am besten gefallen mir die Redutex 160CF312, wobei ich den Gehweg abgeschnitten habe und durch entsprechende Platten ersetzt habe.
HG
Franz
Hallo Rimbert,
...auch bei Redutex kann ich kein stimmiges Pflasterbild erkennen.
Das sieht sogar richtig schlecht aus.
Lustlos gemacht! Tut mir leid!
Wir hatten ja das Thema schon und echte Experten äußerten sich im Forum dazu.....
Für jene also, die das Cutermessermesser nicht gerne ansetzen wollen oder sich mit der Recherche schwer tun, gibt es zumindest bei Joker auch Kurven und Kreuzungsansätze.
Wer natürlich vieeeel Zeit hat und sich auch noch ein Dutzend Stempel anfertigen mag, na der prägt in Gips oder macht in Styrodur!
Gruß Sven
...auch bei Redutex kann ich kein stimmiges Pflasterbild erkennen.
Das sieht sogar richtig schlecht aus.
Lustlos gemacht! Tut mir leid!
Wir hatten ja das Thema schon und echte Experten äußerten sich im Forum dazu.....
Für jene also, die das Cutermessermesser nicht gerne ansetzen wollen oder sich mit der Recherche schwer tun, gibt es zumindest bei Joker auch Kurven und Kreuzungsansätze.
Wer natürlich vieeeel Zeit hat und sich auch noch ein Dutzend Stempel anfertigen mag, na der prägt in Gips oder macht in Styrodur!
Gruß Sven
Ich werf mal "Model Scene" in den Ring:
https://www.model-scene.com/1-144-1-160-c12_35_2.htm
das Verlegemuster der Pflasterstraßen finde ich schon überzeugend. Inklusive Gullis in regelmäßigen Abständen. Mittlerweile gibt es auch Gehsteige, leichte Kurven und Kreuzungsstücke. Farblich behandeln muss man selbst. Geliefert wird nämlich gelaserter, hellbrauner Karton.
Wenn man die wilden Verlegemuster des Originals nachbilden will, wird man aktuell kaum um eine aufwändige einzelne Bearbeitung herum kommen. Exakt gerade Straßen oder konstante Radien gibts beim Original auch eher selten. Ich könnte mir vorstellen, dass man in nicht so ferner Zukunft entsprechende Verlegemuster bei gegebener Umrandung/Begrenzung durch KI erstellen und dann lasern oder 3D-drucken lassen kann. Bis dahin selber basteln oder nehmen was es gibt.
Gruß
Andi
https://www.model-scene.com/1-144-1-160-c12_35_2.htm
das Verlegemuster der Pflasterstraßen finde ich schon überzeugend. Inklusive Gullis in regelmäßigen Abständen. Mittlerweile gibt es auch Gehsteige, leichte Kurven und Kreuzungsstücke. Farblich behandeln muss man selbst. Geliefert wird nämlich gelaserter, hellbrauner Karton.
Wenn man die wilden Verlegemuster des Originals nachbilden will, wird man aktuell kaum um eine aufwändige einzelne Bearbeitung herum kommen. Exakt gerade Straßen oder konstante Radien gibts beim Original auch eher selten. Ich könnte mir vorstellen, dass man in nicht so ferner Zukunft entsprechende Verlegemuster bei gegebener Umrandung/Begrenzung durch KI erstellen und dann lasern oder 3D-drucken lassen kann. Bis dahin selber basteln oder nehmen was es gibt.
Gruß
Andi
Ich danke euch und ich weiß noch nicht final weiter. Landstraße, dörfliches Umland, DDR in den 80ern..
Jörg
Jörg
Hallo Jörg,
....ein Großteil der Fernverkehrsstraßen war bis zu max 3 Tonnen Achslast ausgelegt und das war das klassische Kleinpflaster ... im Vorbildfoto rechts zu sehen. Oft wurde das Legejahr mittels dunkler Steine eingelegt.
Innerstädtisch wählte man das Großpflaster. Industriestraßen und -flächen bekamen oft das günstigere Wildpflaster
Über Land, war noch bis Anfang der 70iger die gewalzte Schotterdecke oder die bitumengetränkte Kiesdecke denkbar.
Dann jedoch wurde zügig asphaltiert, wobei jetzt der Aufbau nicht zur Debatte steht.
Über Land und in Neubaugebieten war durchaus die Verlegung von Betonplatten, denkbar und später wurde die Straßen auch geschalt und betoniert
Autobahnen waren in Ortsdurchfahrten und allen Abfahrten übrigens auch mit Kleinpflaster bis Anfang der 90iger ausgestattet. Hat mancher schon vergessen!
Soweit Fußwege im Dorf existierten endete der Regeneinlauf in einem kiesgefüllten gemauerten -, später Betonring mit Blechdeckel im Fussweg und mit Glück gab's eine Drainage zum nächsten Bach.
Schleusendeckel in Straßenmitte gab's nur in der Stadt. Auf dem Dorf wurde bestenfalls in die Kleinkläranlage, im Normalfall aber auf den Misthaufen g'schissn der dann als Rinnsal über den Dorfplatz entwässerte um dann dem Dorfbach etwas mehr Flüssigkeit zukommen zu lassen.
Heute bleibt er daher im Sommer trocken!
Landstraßen waren und sind immer leicht schräg oder bogenförmig angelegt und entwässern über das Bankett zwischen Strassenbelag und - graben.
Fazit:
Schleusendeckel auf Landstraßen sind entbehrlich
Gruß Sven
....ein Großteil der Fernverkehrsstraßen war bis zu max 3 Tonnen Achslast ausgelegt und das war das klassische Kleinpflaster ... im Vorbildfoto rechts zu sehen. Oft wurde das Legejahr mittels dunkler Steine eingelegt.
Innerstädtisch wählte man das Großpflaster. Industriestraßen und -flächen bekamen oft das günstigere Wildpflaster
Über Land, war noch bis Anfang der 70iger die gewalzte Schotterdecke oder die bitumengetränkte Kiesdecke denkbar.
Dann jedoch wurde zügig asphaltiert, wobei jetzt der Aufbau nicht zur Debatte steht.
Über Land und in Neubaugebieten war durchaus die Verlegung von Betonplatten, denkbar und später wurde die Straßen auch geschalt und betoniert
Autobahnen waren in Ortsdurchfahrten und allen Abfahrten übrigens auch mit Kleinpflaster bis Anfang der 90iger ausgestattet. Hat mancher schon vergessen!
Soweit Fußwege im Dorf existierten endete der Regeneinlauf in einem kiesgefüllten gemauerten -, später Betonring mit Blechdeckel im Fussweg und mit Glück gab's eine Drainage zum nächsten Bach.
Schleusendeckel in Straßenmitte gab's nur in der Stadt. Auf dem Dorf wurde bestenfalls in die Kleinkläranlage, im Normalfall aber auf den Misthaufen g'schissn der dann als Rinnsal über den Dorfplatz entwässerte um dann dem Dorfbach etwas mehr Flüssigkeit zukommen zu lassen.
Heute bleibt er daher im Sommer trocken!
Landstraßen waren und sind immer leicht schräg oder bogenförmig angelegt und entwässern über das Bankett zwischen Strassenbelag und - graben.
Fazit:
Schleusendeckel auf Landstraßen sind entbehrlich
Gruß Sven
Hallo
Ihr müsst euch mal von der Vorstellung verabschieden, alles ganz genau in 1:160 nachbauen zu wollen und können.
Das funktioniert einfach nicht.
Dafür ist unsere Baugröße nicht gedacht. Es gibt andere Vorzüge dafür.
Wie ihr ja schon wisst, interessiert mich die Bahn kaum, sondern mehr das Umfeld. Und deswegen erlaube ich mir, diese Theorie zu verbreiten.
Habt ihr euch schon mal überlegt, warum Kopfsteinpflaster im Modell fast immer komisch aussieht? Dann schaut euch das original an.
Jeder Stein ist unterschiedlich. Größe, Form und Farbe. Und ganz wichtig. Es liegt nie ganz gerade. Vertiefungen sind durch Fahrzeuge erzeugt, Auswaschungen, Absackungen durch schlechten Untergrund, usw.. Und das wollt ihr überzeugend in N bauen? Dann viel Spaß.
Das einzigste überzeugend gebaute Kopfsteinpflaster habe ich mal in H0 gesehen. In HP1 wurden vor Jahren Bilder gezeigt. Mit perfekten Schienen verlegt und alles. Eben H0 pur.
Oder schaut euch mal Gehwege an. Fertige Gehwegplatten mit umgerechnet 20cm Fuge gibt's zu kaufen. Jede Platte sieht aus wie die daneben und davor und dahinter. Super. Wem es gefällt, warum nicht.
Bei meinem Bahnhof Berchtesgaden in H0 habe ich mir mal die Mühe gemacht und Gehwegplatten so zu verlegen, wie fast in echt. Dünne Polystyrolplatte eingefärbt, geschnitten und wild durchgeschüttelt. Erst danach wurde Platte für Platte in Kleber verlegt. Stoß an Stoß. Dadurch entsteht trotzdem eine Fuge. Aber kaum sehbar. Sch....arbeit, aber lohnt sich.
Aber das in N?
Also zum Schluss.
Man kann meiner Meinung viel in N machen, aber manchmal ist es besser, es nicht zu machen. Die Kunst des weglassen und trotzdem ist es irgendwie da.
Rudi
Ihr müsst euch mal von der Vorstellung verabschieden, alles ganz genau in 1:160 nachbauen zu wollen und können.
Das funktioniert einfach nicht.
Dafür ist unsere Baugröße nicht gedacht. Es gibt andere Vorzüge dafür.
Wie ihr ja schon wisst, interessiert mich die Bahn kaum, sondern mehr das Umfeld. Und deswegen erlaube ich mir, diese Theorie zu verbreiten.
Habt ihr euch schon mal überlegt, warum Kopfsteinpflaster im Modell fast immer komisch aussieht? Dann schaut euch das original an.
Jeder Stein ist unterschiedlich. Größe, Form und Farbe. Und ganz wichtig. Es liegt nie ganz gerade. Vertiefungen sind durch Fahrzeuge erzeugt, Auswaschungen, Absackungen durch schlechten Untergrund, usw.. Und das wollt ihr überzeugend in N bauen? Dann viel Spaß.
Das einzigste überzeugend gebaute Kopfsteinpflaster habe ich mal in H0 gesehen. In HP1 wurden vor Jahren Bilder gezeigt. Mit perfekten Schienen verlegt und alles. Eben H0 pur.
Oder schaut euch mal Gehwege an. Fertige Gehwegplatten mit umgerechnet 20cm Fuge gibt's zu kaufen. Jede Platte sieht aus wie die daneben und davor und dahinter. Super. Wem es gefällt, warum nicht.
Bei meinem Bahnhof Berchtesgaden in H0 habe ich mir mal die Mühe gemacht und Gehwegplatten so zu verlegen, wie fast in echt. Dünne Polystyrolplatte eingefärbt, geschnitten und wild durchgeschüttelt. Erst danach wurde Platte für Platte in Kleber verlegt. Stoß an Stoß. Dadurch entsteht trotzdem eine Fuge. Aber kaum sehbar. Sch....arbeit, aber lohnt sich.
Aber das in N?
Also zum Schluss.
Man kann meiner Meinung viel in N machen, aber manchmal ist es besser, es nicht zu machen. Die Kunst des weglassen und trotzdem ist es irgendwie da.
Rudi
Dazu hatte ich vor vielen Jahren einen Beitrag bei Mobablog hochgeladen: https://www.mobablog.info/blog.php?id=2332
Ich stimme Rudi ausdrücklich zu! In N wird es schwierig bis unmöglich maßstabsgerecht zu bleiben, am Ende zählt der Gesamteindruck.
Grüße
Erik
Ich stimme Rudi ausdrücklich zu! In N wird es schwierig bis unmöglich maßstabsgerecht zu bleiben, am Ende zählt der Gesamteindruck.
Grüße
Erik
Hallo,
Die Diskussion hatte ich auch schon im Zusammenhang mit Mauerwerk. Das Problem:
- Lasert man die Fugen mit maßstäblicher Tiefe und Breite sieht man sie nicht mehr und kann es auch lassen.
- Lasert man die Fugen so, dass man sie sieht sind sie weit weg von "maßstäblich".
Am Ende möchte das Auge aber gerne die Fugen sehen. Warum? Weil wir die Perspektive, aus der wir normalerweise Anlagen betrachten, gar nicht in 1:1 kennen. Klar, wenn ich im gleichen Abstand auf die Welt gucken würde dann sähe ich auch keine Fugen mehr. Aber das kennt mein Auge nicht, das kennt Mauerwerk mit sichtbaren Fugen. Und deshalb erwartet es das auch bei den Modellbahnmauern.
Und genau das ist der Punkt mit dem Gesamteindruck. Der muss stimmig sein.
Anderes Beispiel ums nochmal zu verdeutlichen: die üblichen Weichenradien - selbst die großen von Peco - sind weit, weit entfernt von den Radien, die in 1:1 so verbaut werden. Trotzdem kann ich mit den 3 Radien von Peco einen stimmigen Bahnhof bauen. Die langen Weichen in die durchgehenden Hauptgleise, die mittleren dann für die weiteren Bahnhofsgleise, die kleinen Weichen an der Ladestraße und den Abstellgleisen. Schon hab ich einen stimmigen Eindruck.
Viele Grüße
Rico
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: BGL-Rudi
Ihr müsst euch mal von der Vorstellung verabschieden, alles ganz genau in 1:160 nachbauen zu wollen und können.
Das funktioniert einfach nicht.
Die Diskussion hatte ich auch schon im Zusammenhang mit Mauerwerk. Das Problem:
- Lasert man die Fugen mit maßstäblicher Tiefe und Breite sieht man sie nicht mehr und kann es auch lassen.
- Lasert man die Fugen so, dass man sie sieht sind sie weit weg von "maßstäblich".
Am Ende möchte das Auge aber gerne die Fugen sehen. Warum? Weil wir die Perspektive, aus der wir normalerweise Anlagen betrachten, gar nicht in 1:1 kennen. Klar, wenn ich im gleichen Abstand auf die Welt gucken würde dann sähe ich auch keine Fugen mehr. Aber das kennt mein Auge nicht, das kennt Mauerwerk mit sichtbaren Fugen. Und deshalb erwartet es das auch bei den Modellbahnmauern.
Und genau das ist der Punkt mit dem Gesamteindruck. Der muss stimmig sein.
Anderes Beispiel ums nochmal zu verdeutlichen: die üblichen Weichenradien - selbst die großen von Peco - sind weit, weit entfernt von den Radien, die in 1:1 so verbaut werden. Trotzdem kann ich mit den 3 Radien von Peco einen stimmigen Bahnhof bauen. Die langen Weichen in die durchgehenden Hauptgleise, die mittleren dann für die weiteren Bahnhofsgleise, die kleinen Weichen an der Ladestraße und den Abstellgleisen. Schon hab ich einen stimmigen Eindruck.
Viele Grüße
Rico
Kai Eichstädt - 10.03.26 23:16
Moin,
ich habe es mal versucht, rechts noch mit Alfreds Stempelmethode, links außen dann geritzt, die Längsfugen mit Lineal, die Querfugen frei Hand, einige Steine mit anderen Farben behandelt:
Damals (vor über 20 Jahren) stand ich vor der Frage, wie ich die große Fläche im Hafen von Burgstaaken gestalte. Alles ist gepflastert, die Gleise mit Flexgleis nicht unbedingt gerade verlegt, Karton nicht so toll, anderes eher nicht verfügbar. Das war ein erster Test. Er führte dazu, daß ich versucht habe, große Teile mit einer selbst erstellten Silikonform Gipsplatten erstellt habe und die Bereiche zwischen den Platten in den noch frischen Gips gerizt habe. Auf eine aufwendige Bemalung hatte ich allerdings verzichtet...
https://fehmarnbahn.hier-im-netz.de/Bilder/Burgstaakenb.jpg
Im Hafen von Orth ist es leider ähnlich, dort wurde alles frei Hand geritzt.
Gruß
Kai
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Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: BGL-Rudi
Jeder Stein ist unterschiedlich. Größe, Form und Farbe.
ich habe es mal versucht, rechts noch mit Alfreds Stempelmethode, links außen dann geritzt, die Längsfugen mit Lineal, die Querfugen frei Hand, einige Steine mit anderen Farben behandelt:
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Damals (vor über 20 Jahren) stand ich vor der Frage, wie ich die große Fläche im Hafen von Burgstaaken gestalte. Alles ist gepflastert, die Gleise mit Flexgleis nicht unbedingt gerade verlegt, Karton nicht so toll, anderes eher nicht verfügbar. Das war ein erster Test. Er führte dazu, daß ich versucht habe, große Teile mit einer selbst erstellten Silikonform Gipsplatten erstellt habe und die Bereiche zwischen den Platten in den noch frischen Gips gerizt habe. Auf eine aufwendige Bemalung hatte ich allerdings verzichtet...
https://fehmarnbahn.hier-im-netz.de/Bilder/Burgstaakenb.jpg
Im Hafen von Orth ist es leider ähnlich, dort wurde alles frei Hand geritzt.
Gruß
Kai
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