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THEMA: Flm-Loks reagieren nicht bei Einschaltung ECOS
ich steuere meinen Versuchskreis derzeit mit einer ECOS. Dabei beobachte ich bei allen Fleischmann-Loks folgendes Phänomen. Nach Hochfahren der Digitalzentrale funktionieren zwar Licht- und Geräuschfunktionen, aber die Lokomotiven (derzeit zwei SBB 193er und eine DR 118) fahren bei Betätigung des Geschwindigkeitsreglers nicht los. Erst wenn ich die ECOS auf Stop setze und dann wieder einschalte, reagieren die Loks auf den Fahrregler.
Ich fahre DCC und Railcom ist von Werk aus bei den Zimo-Decodern ja nicht eingeschaltet.
Bei den Minitrix-Lokomotiven habe ich dieses Phänomen nicht.
Hat jemand von Euch hierfür eine Erklärung?
Vielen Dank und einen schönen Abend,
Steffen
versuche mal an der ECOS alle anderen nicht benötigten Formate abzuschalten (mfx, Selectrix und Märklin Motorola).
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Steffen
Railcom ist von Werk aus bei den Zimo-Decodern ja nicht eingeschaltet.
danke für den Tipp, so funktioniert es ohne "Zweiteinschaltung".
@Dietrich, sicher? Also trotz aktiviertem Railcom meldet sich nicht eine meiner Fleischmanns-Loks automatisch an der ECOS an, haben sich bei Roco auch die H0-Loks nicht und lt. einem Mitarbeiter hat die Modelleisenbahn GmbH dass auch ausgeschaltet, warum auch immer..
ESU-Decoder melden sich übrigens sofort über Railcom an.
Aber vielleicht mache ich hier ja etwas falsch...
Schönen Abend,
Steffen
in der Anleitung für Zimo Decoder steht allerdings: Railcom ist von Haus aus aktiviert, siehe CV 28 und 29.
Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Magdeburger
Also trotz aktiviertem Railcom meldet sich nicht eine meiner Fleischmanns-Loks automatisch an der ECOS an, haben sich bei Roco auch die H0-Loks nicht und lt. einem Mitarbeiter hat die Modelleisenbahn GmbH dass auch ausgeschaltet, warum auch immer..
ESU-Decoder melden sich übrigens sofort über Railcom an.
Hallo,
kann es sein, dass hier eine Verwechslung zwischen Railcom und "Railcom plus" besteht?
Gruß,
Helmut
Rocoloks melden sich im DCC Mode auch nicht automatisch an der ECOS an. Irgend jemand gab hier im Forum mal den Hinweis, dass ZIMO kein Railcom Plus in den Dekodern implantiert hat. Bitte korrigiert mich, fals ich was falsches sage. Im N-Bereich kann ich leider nichts sagen, da die Zentrale kein Railcom Plus kann.
Grüsse Robert
RailcomPlus nutzt den Transportweg von Railcom macht aber was eigenes normwidriges und gibt nicht allen Firmen Zugriff drauf. Daher ist das vorhersehbar eine Sackgasse
ZIMO wiederum hat über Jahre mit aufwändigen Vorschlägen die Railcom Anmeldung verzögert.
In ROCO/FLM Decodern ist sehr häufig eine andere CV Einstellung drin als die ZIMO Voreinstellung, da kann es Abweichungen geben.
Die Railcom Normen sind auf der WEB Seite der Railcomminity zugänglich.
Zum UP Problem warum die nach dem Start nicht gleich fahren kann ich nichts beitragen.
-AH-
danke für die hilfreiche Diskussion. Die Modelleisenbahn GmbH bleibt also weiterhin eine Wundertüte
Einen schönen Mittwoch,
Steffen
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Arnold_Huebsch
ZIMO wiederum hat über Jahre mit aufwändigen Vorschlägen die Railcom Anmeldung verzögert.
Das stimmt natürlich nicht was unter anderem daran erkennbar ist, dass ZIMO als einer von nur 2 Herstellern die RailCom Anmeldung implementiert hat.
können sich Zimo Decoder nun an der Ecos automatisch anmelden oder nicht?
mfx-fähige (wenn aktiviert) müssten sich an der Ecos sowie Märklin MS und CS über mfx anmelden, richtig?
Welches Protokoll hat Priorität und unter welchen Umständen kann das Protokoll gewechselt werden?
Grüße, Peter W.
sie können es weil es implementiert ist (so auch aus der Anleitung ersichtlich), die in den Soundloks bei der Modelleisenbahn GmbH verbauten Zimo-Decoder können es aber nicht, weil die GmbH die Funktion von Hause aus deaktiviert hat....
Viele Grüße
Steffen
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Peter W.
Hallo,
können sich Zimo Decoder nun an der Ecos automatisch anmelden oder nicht?
mfx-fähige (wenn aktiviert) müssten sich an der Ecos sowie Märklin MS und CS über mfx anmelden, richtig?
Welches Protokoll hat Priorität und unter welchen Umständen kann das Protokoll gewechselt werden?
Grüße, Peter W.
Ja, allerdings nur via MFX und nicht via RailCom+.
Und leider schlummert im aktuellen Release ein unguter Bug im MFX/DCC Mischbetrieb der im Nachbarforum eh Tod diskutiert wurde.
Die RailCom Anmeldung wird man bei ESU wohl nicht einbauen...
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Vincent Hamp
Die RailCom Anmeldung wird man bei ESU wohl nicht einbauen..
Doch natürlich, die ECOS kann RailCom und alle ESU-Decoder ebenfalls! Da funzzt es mit der Anmeldung!
Bei Zimo ja theoretisch auch, wenn es die Modelleisenbahn GmbH denn bei seinen Modellen von Hause aus zulassen würde...
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Magdeburger
Doch natürlich, die ECOS kann RailCom und alle ESU-Decoder ebenfalls! Da funzzt es mit der Anmeldung!
Bei Zimo ja theoretisch auch, wenn es die Modelleisenbahn GmbH denn bei seinen Modellen von Hause aus zulassen würde...
Wir reden aneinander vorbei. Es gibt bei RailCom Stand 2026 zwei konkurrierende Anmeldeverfahren und eines davon (RailCom+) wird quasi ausschließlich von ESU selbst genutzt. Die werden in Neu-Ulm wohl kaum ein Konkurrenzverfahren zu ihrem eigenen implementieren.
Der Begriff "RailCom" (ohne +) bezeichnet lediglich eine Technologie für Stromrückmeldungen von Decodern aber kein Anmeldeverfahren. Vergleichbar wäre etwa Ethernet und Internet.
Es gibt einen genormten Standard den ZIMO einhält, kann man auf der VHDM Seite nachlesen und wird(ist) auch NEM Norm. ESU meint in der Sache aber den Standard nicht nutzen zu wollen sondern hat seine Methode, die normwidrig ist, RailCom Plus genannt. Nur der Transportweg wird von beiden ident genutzt aber nicht der Inhalt der Nachrichten.
Die Idee von Lenz und ESU war vor vielen Jahren den Markt aufzuteilen und befreundeten Firmen Zugang zu geben und jenen die nicht nach ihren Vorstellungen waren das zu verweigern. Angefangen hat das, weil nachdem LENZ RailCom vorgestellt hat ZIMO simpel per SW Update alle Decoder ab etwa 2001 auf RailCom hochgerüstet hat und auch eine Zentrale mit voller RailCom Funktionalität auf den Markt gebracht hat. Das fand man in Gießen nicht so lustig, zumal sie bis heute nix brauchbares haben. ZIMO Kunden hatten so ab MX64, MX63 und alle späteren Decoder RailCom für die Bestandskunden als SW Upgrade zur Verfügung. Mit dem MX31ZL eine komplette Zentrale mit USB Anschluß am Markt das war etwa 2005.
ZIMO wiederum hat dann 15 Jahre lang "bald" weiteres auf den Markt gebracht MX10 und MX32 waren faktisch ein Jahrzehnt nur Prospektware!. Rund um die Lokanmelderei war es aber ZIMO die die Sach' massiv verzögert haben mit irrwitzig möglichst verwirrend komplizierten Forderungen wie zB. FileTransfer vom Decoder zurück zur Zentrale. Daher ist die genormte Anmeldung deutlich verzögert publiziert worden und hat erst den Platz aufgemacht für RailCom Plus von ESU, das eben im Wesentlichen ESU für sich alleine macht. Die Verwirrung die daraus entstanden ist liest man hier. Grundsätzlich sieht man: Normen zu verzögern (ZIMO) zur Selbstbefriedigung ist nicht sehr klug und ebenso unklug ist es Normwidriges in den Markt einzudrücken (ESU).
-AH-
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Arnold_Huebsch
Rund um die Lokanmelderei war es aber ZIMO die die Sach' massiv verzögert haben mit irrwitzig möglichst verwirrend komplizierten Forderungen wie zB. FileTransfer vom Decoder zurück zur Zentrale. Daher ist die genormte Anmeldung deutlich verzögert publiziert worden und hat erst den Platz aufgemacht für RailCom Plus von ESU, das eben im Wesentlichen ESU für sich alleine macht. Die Verwirrung die daraus entstanden ist liest man hier. Grundsätzlich sieht man: Normen zu verzögern (ZIMO) zur Selbstbefriedigung ist nicht sehr klug und ebenso unklug ist es Normwidriges in den Markt einzudrücken (ESU).
Tatsächlich war die ZIMO Anmeldung nicht einmal annähernd so kompliziert wie das Verfahren das letztendlich in der RailCommunity aufgenommen wurde. Es kam mit weniger Befehlen aus, war durch weniger Zustände simpler und weniger Fehleranfällig und hat auch keine "Kanalbündelung" der beiden RailCom Kanäle gebraucht. Unsere Einwände wurden aber leider ignoriert und das entstehende Problem durch die Bündelung durch absurde Workarounds nachträglich wieder ausgebügelt.
OT: Neben mfx und RailCom Plus wird es nun Rail-Com-A geben. Dazu müssen Zentralen das auch auswerten. Für Zentralenhersteller die keine Decoder bauen ein Eiertanz und für Kunden noch komplexer.
Sorry liebe Hersteller, aber ich bin da als erfahrener Anwender nicht mit happy. Irgendwann ist nämlich mal ende mit noch mehr Streuung, was auch gut "Kohle" kostet. Und "Kohle" ist ein knappes Gut. Wieviele Zentralen dürfen es denn dann sein? Und was wenn sich nicht genug Zentralenersteller finden, die Rail-Com-A implementieren? Ich weiss von mind. 1 Hersteller, der im Moment aus Kostengründen kein Interesse daran hat. Schade, dass ESU und Märklin mit den Kollegen da nicht zusammen gefunden hat. Der sog. Spielemehrwert ist mir als Kunde dafür mittlerweile zu teuer. Und die Entwicklungskosten müssen auch erst mal in einem derzeit schwierigen Gesamtwirtschaftlichen und Lieferkettenstreßigen globalen Umfeld verdient werden.
Fazit: das was da snormale RailCom kann reicht mir. Es kann z. B. bei D&H QoS, Geschwindiglkeit, Loknummer, Aufgleisrichtung, Befüllung eines Behälters aussenden. Mein DR5088RC kann diese Signale alle auswerten.
Ansonsten weiterhin gute Geschäfte.
Frank
ich persönlich bin ja für DCC-Pur. Also wirklich ohne alles. Das macht eigentlich immer was es soll.
Gruß, Gerd
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