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THEMA: LEO Modellbahnen und Reckzügel - Kataloge oder Listen

THEMA: LEO Modellbahnen und Reckzügel - Kataloge oder Listen
Startbeitrag
UMC - 07.03.26 10:42
Servus an alle ÖBB Freunde!

Beim Sammeln von ÖBB Modellen üben ältere Kompromissmodelle aus den 90ern und frühen 2000ern wie sie von Leo Modellbahnen und Hrn. Reckzügel angeboten wurden, besondere Faszination auf mich aus.

Ich würde meine "Kleinode" gerne korrekt in Ingos Spurweite-N Datenbank erfassen, aber dazu fehlen mir Informationen über die Artikelnummern. Ich wäre auch sehr interessiert an Kopien von Listen oder Katalogen dieser Hersteller.
Zurzeit geht es konkret um eine immer wieder in diversen Angeboten auftauchende 1040: https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkau...raritaet-1248838312/ und die in den angehängten Bildern ersichtlichen Modelle des SRmz 84-30 "Bärliwagen" und eine nicht von MTR stammende 1110 mit Neubaukasten.
Jedes Stückchen Information über diese Modelle ist willkommen.

Gruß aus dem sonnigen Wien
Matthias


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Hallo Matthias,

ich habe Dir eine persönliche Nachricht zugeschickt und könnte Dir einen Katalog von LEO Modellbahnen (1995/97) zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Jörg
Hi,
habe dir ebenfalls eine Liste geschickt.
VG
Wilfried
Hallo zusammen,

es wäre für alle Interessierten vorteilhaft, wenn die Besitzer von Leo-Modellen diese hier mit Foto einstellen könnten.
Wenn es Listen gibt, diese bitte ebenfalls für alle einsehbar hier präsentieren...

Selber verfüge ich nur über ein einziges Leo-Modell, welches ich 2012 erstanden habe. Damals habe ich auch Infos zu "Leo Modellbahnen" im Netz gesucht und Folgendes gefunden:

Aus: Börsenticker August 1995:
"Auch Leo Modellbahnen hat vier Bedruckungsvarianten von ÖBB-Tragtaschenwagen auf Roco-N-Basis vorgelegt:
- Lagermax (4009)    
- Delacher +Co (4010)    
- Transdanubia (4011)  
- Intercont (4012).
Preis der Modelle jeweils 390 öS. Doch die Bedruckung kann nicht besonders überzeugen! Info und Bezug: Leo Modellbahnen, Nordbergstraße 10/3a in A-1090 Wien...." Zitat Ende.

Leo Modelle scheinen extrem selten zu sein mit ganz geringen Stückzahlen. Auf ebay werden nur ganz selten Leo-Modelle angeboten. Den "Delacher" habe ich in bald 17 Jahren nur ein einziges mal entdeckt.

Bin gespannt auf weitere Infos.

Schönen Abend

Reinhard

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Hallo Reinhard,

die 32 der Katalogblätter kann ich hier nicht als Bilddateien hochladen. Aber die beiden Listen aus 1995 und 1997 habe ich als Bilddateien aus den pdf-Seiten umgewandelt und hier eingefügt. Leider sind sie trotz aller Versuche nur "schwach" lesbar.

Viele Grüße
Jörg

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Servus, Ich kann ein paar Fotos der 1063 bei steuern, Das vordere Geländer ist von mir.

lg Andi

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Hallo Jörg,

In der Preisliste von 1997 scheinen unter den Nummer 4009 bis 4013 Taschenwagen (ohne nähere Umschreibung) auf, die sich mit den unter #3 zitierten Speditionen

- Lagermax (4009)    
- Delacher +Co (4010)    
- Transdanubia (4011)  
- Intercont (4012).

verbinden lassen.

Bin gespannt auf weitere Informationen und Bilder...

Gruß Reinhard

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Herzlichen Dank ...

... an alle, die sich hier beteiligen, ganz besonders an Jörg, der mit seine PDFs von den Katalogen 1994/1995 zur Verfügung gestellt hat.

Zur Eklärung:
LEO-Modellbahnen war ein Modellbahngeschäft im Wien der 1990er, dessen Besitzer Leo Pirkfellner unermüdlich in Kleinstserie und viel Handarbeit eine Vielzahl von N-Modellen nach österreichischen Vorbildern geschaffen hat. Einige davon wirken recht improvisiert, andere sind wirklich begeisternd.
Peter Reckzügel war auch von den 1990ern an bis ca. 2005 aktiv und hat in N und H0 Modelle nach öst. Vorbildern gebracht.
Um 2006 herum ist dann Michael Mende vom Modellbahn Team Ries eingesprungen und hat die Werke von Leo und Reckzügel teilweise übernommen und überarbeitet - und noch viel wichtiger, seit damals ist MTR der fast wichtigste Lieferant von österreichischen Spezialitäten.

Ad Veröffentlichung: Bei Gelegenheit werde ich Leo Pirkfellner mal anschreiben, ob er etwas gegen eine Veröffentlichung seines Kataloges auf spurweite-n.de einzuwenden hat.

Peter Reckzügels ehemalige Webpage (members.aon.at/reckzuegel) ist (leider ohne Bilder) auf archive.org abrufbar.

Kleine Korrektur:
Aus der Kombination von den bebilderten Katalogen und den nicht näher ausführenden Preislisten ergibt sich für die Taschenwagen folgendes:
4009 Lagermax (blau/grau)
4010 Gebrüder Weiss Wolfurt (rot)
4011 TRANSDANUBIA (weiß)
4012 Intercont (gelb)
4013 Delacher & Co. (blau)
... die Kataloge waren aber nachweislich nicht frei von (Druck-)Fehlern.

Gruß aus Wien Donaustadt
Matthias


Hi,
wenns um Kleinserienhersteller geht, hätte ich auch eine Frage.

Ich habe drei Taschenwagen von MBA Austria. Wer war der Produzent? Weiß das wer?

Es sind das:
51001 - Gebrüder Weiss
51003 - Müller Transporte Wiener Neudorf
51005 - Spedition Schachinger

LG
Manuel
Hallo zusammen,

Nachdem wir ja hier die Achsstände der 1245 und 1040 diskutiert haben und heute mein Paket angekommen ist, kann ich  mal Vergleichsfotos einstellen.

Schwinghammer 1245
Unbekannter Hersteller 1040 (aus dem willhaben Angebot, dass Christian in #0 verlinkt hat)

Ich gehe davon aus, dass die Schwinghammer 1245 maßstäblich ist und die 1040 zu groß geraten ist.

LG
Manuel

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Servus Manuel,

die 1040 ist, soweit mir bekannt, die Reidlinger- Resin Form aus den 90ern. Glaube nicht, dass es da je eine andere gegeben hat. Die sind rund um ein Roco Gestell gebaut worden und dementsprechend auch nicht maßstabsgetreu. Meine hat immerhin Licht, was viele von denen nicht haben.

Die Formen sind immer wieder von anderen Modellbauern verwendet und repariert worden, womit spätere Güsse dann uU noch größer waren als die frühen.

Viele Grüße

Andras

Hallo,

Für die Resin 1040er wurde das Fahrwerk von einer E44/BR 144 von Roco genommen. Vielleicht deshalb etwas größer

Lg,
Maximilian
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: suNsurfer6

... drei Taschenwagen von MBA Austria. Wer war der Produzent? ...


Servus Manuel,

die Basis Wagen sind Roco Sdkkmss (25155), Roco Sdkmmss (25155) und Roco Sdgkkmss (25211). Die modifizierten Auflieger sind von MBA - Modellbahn Austria, Josef Radax GesmbH, die von 1991 – 98 diese Wagen vermarktet hat.
Mir sind 11 öst. Taschenwagen bekannt, sowie 5 Schweizer Hupac Taschenwagen und 8 Schiebewandwagen mit Brauerei-Aufdrucken.

LG
Matthias




Hallo,

vor knapp 20 Jahren hatte ich eine 1110.5 und ein Gehäuse einer 1141 für relativ kleines Geld kaufen können. Am Ende haben mich die Modellumsetzungen aber nicht überzeugt, so dass ich die beiden bald wieder verkauft habe. Ich bin damals davon ausgegangen, die beiden Modelle gingen auf Leo Modellbahnen zurück, aber das muss ja nicht richtig sein.

Viele Grüße,

Udo.

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Servus Udo,
vielen Dank für Deinen (Foto-)betrag. Das 1141 Gehäuse würde ich auf jeden Fall LEO zuordnen, denn er hatte in der 1997er Preisliste eine "Art.nr. 1018, 1141 blutroange".

Die 1110 003-9 ist etwas kniffliger. Mittlerweile kenne ich 3 Klein(st)serienversionen aus den 90ern:
LEO Modellbahnen hatte eine 1110 in der Preisliste von 1997 - kann gut sein, dass Dein Foto dieses Modell zeigt. Wobei ich nicht herausfinden konnte, auf welchem Fahrgestell die läuft. LEO hatte üblicherweise relativ kompromissbereit seine Gehäuse auf Großserienfahrwerke gestellt. Die Drehgestellblenden Deines Fotos haben nichts mit einer 1110 zu tun, aber ich habe auch kein passendes Industriemodell gefungen
Franz Reidlinger (ehemaliger Clubobmann des MEC N-Spur Austria) hat auch ein wohl auch ein Modell gebaut, von dem es einige Abgüsse geben dürfte. Hier gilt analog, was ich über die Drehgestellblenden Deines Fotos gesagt habe.
Mein Exemplar hat ein recht ordentlich gemachtes Gehäuse, sitzt aber auf einem hanebüchen zurechtgepfuschten Minitrix Ae 6/6 Fahrwerk.

Übrigens, sowohl Dein Foto als auch eine mir bekannte Reidlinger Version sind mMn falsch beschriftet, denn eine 1110 mit Bremswiderstandsaufbauten am Dach müsste eine 1110.5 sein.

... to be continued ... (fallls neue Beiträge hier einlangen)

Frohe Ostern!
Matthias
Servus Matthias,

die Leo Formen stammten doch durchwegs von Reidlinger, oder? Zumindest war es, was man in den 90ern auf den Ausstellungen gehört hat. Nur die Modelle, die Reidlinger damit gebaut hat, waren wesentlich besser.

Es ist aber im Grunde egal. Nach heutigen Standards ist es schwierig, die gleichzeitig mit den Jägerndorfer Modellen zu verwenden. Die handgemachten Sachen sind auf damals verwendeten Fahrwerken aufgesetzt und nehmen deren Schwächen mit, sie sind breiter und in den meisten Fällen höher als sie sein sollten und außerdem biegt sich der Resinguss an diversen Stellen, wo man es nicht braucht.

Andras

Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Andras

Nach heutigen Standards ist es schwierig, die gleichzeitig mit den Jägerndorfer Modellen zu verwenden.  


Danke Andras,
für Deine Erklärungen. Ich war zwischen 1992 und Ende 2023 komplett weg vom Hobby und außerdem habe ich damals noch nicht in Wien gelebt. Somit kenne ich Pirkfellner, Reidlinger und Reckzügel nur vom Hörensagen.

Als Illustration zum zitierten Satz - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Vorne LEO auf Basis Flm DB 628.2 Fahrgestell, hinten Arnold.
LG
Matthias

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An alle ÖBB-N-Bahner,

sehr gern erinnere ich mich an Leo Pirkfellner, zu dem ich nach Wien gepilgert war und (ebenso gern) etliche tausend Schilling gelassen habe, um in den 90er-Jahren so heiß begehrte Fertigmodelle wie 2043, 2060, 5047, aber auch den "richtigen" Vorbau für die 1020, die ich dann selbst lackierte, oder die 1010.500 (letztere als Messing-Bausatz, den er womöglich von jemand anderem hatte, mir aber verkaufte), zu besitzen - siehe einige Fotos.
Das letzte Modell, die 1040, hatte ich später privat in Graz von einem anderen Sammler gekauft - hier weiß ich den Erbauer nicht.
Jedenfalls verdanke ich es Leo auch, dass ich die doch realistischeren Peco-Code 55 Schienen entdeckt habe.

Liebe Grüße aus Graz
Stephan

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Weitere Fotos ...

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Peco-Code 40 Schienen


@ 17 Hallo Stephan, Code 40 Profile (das wäre 2mm Finescale) gibts bei Peco nicht, es sind die Code 55. Aber ja, ich war in den 1990er Jahren auch noch im Geschäft von LEO zuerst in der Nordbergstraße (das war sogar ziemlich groß), später ist er dann in die Nähe vom Praterstern in ein kleines Geschäftslokal umgesiedelt. Habe mich damals aber mehr für British N interessiert, denn er hatte als einziger Händler in AT auch Graham Farish im Programm
Beste Grüße, Phil
@ #19: Danke Phil, mir war es selbst eigenartig vorgekommen. LG Stephan
Herzlichen Dank...

... an alle, die hier mit Bild und Wort beitragen. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass der im Eingangspost gezeigte "Bärli-Wagen", den ein(e) bekannte(r) Grazer Händler(in) als Reckzügel amgeboten hat, in Wirklichkeit ein Leo Modellbahnen Art.nr. 5021 ist.

Ob Fensterteilung oder Inneneinrichtung - an dem Wagen passt nix, Aber die schlimmste Lackierung, die der ÖBB in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte eingefallen ist, verleiht dem Ding seinen eigenen Reiz.

Gruß aus Wien Donaustadt
Matthias

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Liebe ÖBB-Freunde,

es gibt Neuigkeiten. Leo Pirkfellner hat uns erlaubt, seine Kataloge in der Spurweite-N Datenbank online zu stellen:
https://www.spurweite-n.de/NDBPics/LEO-Modellbahnen/PUB1994.pdf
https://www.spurweite-n.de/NDBPics/LEO-Modellbahnen/PUB1997.pdf

Ich hoffe, dass noch weitere Jahrgänge bzw. Ergänzungsseiten auftauchen.

Grüße aus der Donaustadt
Matthias
Vielen herlichen Dank,

das ist großartig, wenn auch schon ziemlich historisch.

Lg, BS
Hallo Matthias,
danke für die Liste.

Steht in dem zweiten Link in der Preisliste tatsächlich eine ÖBB310 um 9.900,-- Schilling?
Die würd ich gerne mal sehen....

LG
Manuel
Servus Manuel,

ich habe so eine 310 nie gesehen, aber Leo Pirkfellner hat sie im persönlichen Gespräch mit gewissem Stolz erwähnt. Vermutlich viel Handarbeit, viel Metall... Aber wie's halt so ist, bei uns in Österreich endet die Vernunft bei einer 310er. Vor allem wir nicht so ganz jungen verbinden Erinnerungen damit - technisches Museum, 150 Jahres Eisenbahn in Ö Jubiläum, ...

Zum Glück nicht mein Sammelgebiet   Obwohl - genau nachgedacht doch. Denn in die Jahre zwischen 1986 und 1992 (mein Sammelgebiet) fällt die betriebsfähige Restaurierung dieser Legende.

Aus, aus, aus, nicht weiter nachgedacht.

Gruß aus dem Norden Wiens
Matthias
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: UMC

ich habe so eine 310 nie gesehen



Ich schon. Durfte mal so ein Exemplar in N bestaunen bei einem Sammler. Es gibt sie also. Seinen Aussagen zufolge sei dies eines von vielleicht 3 oder 4 Exemplaren. Ob es sich dabei um das Modell von Pirkfellner handelt oder nochmals ein anderer die Lok hergestellt hat, weiss ich nicht mehr.
Guten Morgen
Das dürfte wohl eine 310.23 von Gerard gewesen sein. Siehe auch
https://www.mobablog.info/blog.php?id=1785
LG Robert
Hallo Matthias,

Großserie wirds nie geben.

Aufgrund des sehr engen Abstands zwischen den Treibrädern, könnte die Lok in N kaum einen Spurkranz haben. Das bedeutet entweder kann sie nur in der Vitrine stehen, weil nicht fahrbar, oder ein Kompromiss bei den Treibrädern.
Und wenn sie ein Hersteller so machen würde wie das Gerard Modell in dem mobablog Beitrag, dann möcht ich gar nicht wissen, wie groß das Geheule der Vorbildfetischisten ist.

Wobei ich sagen muss, dass mir des Modell, das Gerhard da gebaut hat, sehr gut gefällt.

LG
Manuel
Leo Pirkfellner und Franz Reidlinger haben einiges gemein (beide war Obmann beim MEC N-Spur Austria), haben aber nicht wirklich zusammen gearbeitet.

Ad Reckzügel: man könnte mal bei Tina Modellbahn nachfragen, ob sie Kontakt herstellen könnte wegen einer Liste.

Wer hier bis jetzt vergessen worden ist, ist Andreas Cinibulk, der z.B. die 1044.210 gemacht hat. Zu dem hab ich leider keine Kontaktmöglichkeit gefunden.

lG
Norbert
Servus Norbert (und alle, die hier mitlesen),

von ACM bzw. Hrn. Cinibulk hatte ich noch nie gehört. Nach ein wenig Recherchieren finde ich aber keine Spuren, dass er was in N gemacht hat.

Aus jüngerer Vergangenheit, aber leider auch spurlos verschwunden erscheint Modellbahnzubehör Gerda Gaishofer. Von Gaishofer gab es ja einen 5045, eine 2045 (!) und Schlierenwagen. Ersteres und letzteres gibt es ja in guter Qualität von JC und Arnold, aber die 2045 bleibt ein wunder Punkt.

LG
Matthias
Servus,

Gerda Gaishofer, eigentlich Peter Gaishofer (Die Firma lief auf den Namen der Frau) hat aus Gesundheitlichen gründen aufgehört........

lg Andi
Hallo,
die im Beitrag 30 genannte 2045 würde ich Herrn Besenhart zuschreiben,
zumindest weiß ich das Er die Baureihe in Kleinserienqualität gemacht hatte LG Manfred
Hallo,
die 2045 gab es tatsächlich auch von Haushofer:
https://www.1zu160.net/neues/news.php?id=1372

LG Ismael
Hallo!

Zum Thema Gerard 310..

Bei willhaben.at werden immer wieder 310er Bauteile verkauft.  Der Verkäufer ist in Wien zuhause und dürfte Teile des Gerard Sortiments abverkaufen oder nachproduzieren.

LG
Wolfgang
Guten Abend in die Runde,

also bezüglich 2045 - folgende Modelle sind mir bekannt:
Leo-Modellbahnen Kat.Nr. 2012 "2045 alt" (ob das tannengrün oder blutorange mit Flügelrad bedeutet, weiß ich nicht)
Leo-Modellbahnen Kat.Nr. 2013 "2045 neu" (blutorange mit Pflatsch - B.nr. 2045.01)
FSM (Besenhart) 2045 Ursprungsversion in braun
FSM (Besenhart) 2045.13 in blutorange mit Pflatsch
FSM (Besenhart) 2045.13 blutorange mit Flügelrad
FSM (Besenhart) 2045 009-4 Lärmgedämmte Vorbauten, blutorange mit Platsch
Gaishofer 2045.17 tannengrün mit Flügelrad (ob es auch andere Versionen gab, weiß ich nicht)
1zu160 Forum User "wiesi" 3D-Druck Gehäuse ehemals über Shapeways vermarktet

Also in Summe gab es zumindest 3 Kleinserienanbieter, die sich der legendären 2045 angenommen haben, wobei das Besenhart Modell mit Abstand das schönste ist. Vor nicht allzu langer Zeit hat MTR eine verkauft.

LG
Matthias
@umc:

Cinibulk Andreas hat einiges in N gemacht, war lange auch in beratender Tätigkeit bei Jägerndorfer. Leider wurde das anscheinend beendet.

Und bei der 2045er gibt es noch ein paar mehr Hersteller, das Gehäuse wurde ja auch auf Shapeways verkauft. Bis heute haben einige Leute verschiedene Unterbauten (Kato, Flm 1043, Roco 290, etc.) dafür eingesetzt, manchmal wurde nur ein Stück produziert, manchmal mehr. Leider leben von diesen Leuten ein paar nicht mehr, z.B. hat einer vor 20 Jahren aus einer 1044er und ein paar Waggons einen wirklich tollen 4010 gemacht! Und eine 2067! Allerdings nur für sich.

Was ich bis vor 1 Jahr nicht wusste: es existiert sogar eine 214er in N! Weiß zwar nicht, wer die gemacht hat, aber es gibt sie.

Auch legendär ist die Produktion von Spanten aus deutschen Umbauwagen, wunderbare Modelle von Hans Peitsch. Die gingen glatt als Großserienmodelle ohne Fehler durch. Oder auch die Bausätze von HF Modelle in den runden Blechdosen, der in Messing z.B. N28 gemacht hat.

Vieles ist verloren gegangen, weil die Erben nach dem Tod es nicht erkannt haben, welche Schätze da sind, vieles ist auch überholt worden von der Industrie. Als ich angefangen habe, gab es 2 reine ÖBB Modelle: 1042, 1044. Alles andere waren Loks, die von anderen Bahnverwaltungen kamen: 1043, Köf, 52, 86, 1020 (ich erinnere mich mit Grauen an die Pizzaschneider in rot und 3 Fenstern!), einige Dampfer von Hobbytrain (657, 693, 674). Und ich erinnere mich noch gut auf meinem Messebesuch in Wien, als ich direkt zum Märklinstand hin ging und mich für die angekündigte 1016/1116 bedankte, mit dem Hinweis, dass es gerade bekannt gegeben wurde, dass die DB ebenfalls den Taurus kaufen würden. Na die haben sich gefreut. Funfact: in der Vitrine stand bereits ein Handmuster eines ÖBB-Tauruses, das auf dubiose Weise dort hin kam. Gebaut hatte den ein Wiener Modellbauer, und der war stink wütend, als er dort sein Modell sah, weil er davon nichts wusste.

Um wieder zurück zu kommen: Pirkfellner und Reckzügel haben vieles gemacht, aber von der (bis heute) sehr aktiven Community gibt es noch viel, viel mehr!

lG
Norbert
Guten Morgen,

wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere, hat die Besenhart 2045 ein erhebliches Problem mit kleineren Radien und ich hatte nie kleine Radien auf meinen Anlagen.

Viele Grüße

Andras

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gebaut hatte den ein Wiener Modellbauer, und der war stink wütend, als er dort sein Modell sah,


Genau diese Einstellung der österreichischen und Wiener Modellbauszene hat mich immer geändert. Jeder war mit jedem irgendwie nicht gut, weil irgendwas wieder abgegossen oder kopiert worden war, ohne Millionen an Tantiemen einzustreifen, und immer hieß es: Schaut her was wir alles haben, aber das ist nur für mich und meine Freunde, mehr gibt die Form nicht her.
Die Spanten auf Fleischmann Gehäuse musste ich damals in Deutschland kaufen, kein lokaler Händler wollte etwas machen in N (sie wollen das in N? Naaa, hamma ned, des kömma ned), mit Ausnahme des legendären Modellbahn West. Aber in H0, da wollten sie und da konnten sie plötzlich alles was angeblich "unmöglich" machbar sei!

Grüße, Peter W
@Peter W.

Ich weiß nicht, wie Du reagieren würdest, wenn Du ein Modell baust, dass an jemandem verkaufst und es dann auf einmal prominent auf einer Messe präsentiert zu bekommen! Alleine die Probleme, die durch das Finanzamt entstehen könnten, willst nicht haben.

Dass es unter den einzelnen Modellbauern zu Befindlichkeiten kam, will ich nicht absprechen, war aber nicht übermässig so, es gab da durchaus Modelle, wo mehrere Leute beteiligt waren, heute vielleicht sogar mehr als damals. Und es wurden auch durchaus Sachen von anderen im Auftrag vertrieben.

In Österreich gab und gibt es eine gute Modellbauszene, die kreativ und innovativ ist/war. Und von der sich auch die Industrie das eine oder andere Stück abgeschnitten und dann selbst auf den Markt gebracht hat. Gott sei Dank! Und ich hoffe, das noch mehr österreichische Modelle kommen, ich weiß von zwei, die es möglicherweise geben könnte.

lG

Norbert
Servus,

zur 2045, Karl Hofmann hat auch welche gemacht
Und neben Wiesi hat auch Ulrych Herbert welche in 3D Druck gemacht.

lg Andi

@Andras

Guten Abend Andras,

Mit der 2045 von Wolfgang Besenhart durchfahre ich selbst Bögen im Radius R1 ohne Probleme.

LG Christoph


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