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THEMA: Jumbos im Vorspann-Betrieb, Teil 2
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1493647&ins#unten
LG Mike
LG Mike
Wo willst Du denn mit dem 50-Wagenzug fahren? Euer Stammtischkreis dürfte da doch etwas klein dafür sein und zu Hause glaube ich nicht, dass Du dort den Platz dafür hast.
Bleibt ja eigentlich nur ein Treffen und selbst da brauchst Du dann schon eine Fiddle-Seite um den Zug aufzustellen.
Gruß Micha
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: bomü
Bleibt ja eigentlich nur ein Treffen und selbst da brauchst Du dann schon eine Fiddle-Seite um den Zug aufzustellen.
Gruß Micha
Das wäre ja nun nicht mein erster Zug, den ich im Fiddle teilen muss
Viele Grüße
Rico
das Thema Jumbo und Langer Heinrich hat mich schon früher gut beschäftigt. So habe ich dann auch fleissig Wagen eingekauft, natürlich ungeachtet der Betriebsnummer. (Da bin ich anspruchsloser).
Letztlich wird ein "Langer Heinrich" bei mir aber dennoch nicht fahren können, da ich Theorie und Praxis nicht vereinbaren kann. Wie sagt man so schön: Ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Tatsächlich habe ich gar nicht die sichtbare Gleislänge für diesen Zug. Das habe ich nie bedacht. Die räumliche Situation bedingt eine Längenbeschränkung auf 4 Meter, von denen jeweils 75 cm für die rechten und linken Wendel abzuziehen sind. Wenn man dann noch die Ein- und Ausfahrweichen des Bahnhofs abzieht, bleiben gerade noch 1,80 Meter für ein Durchfahrtsgleis. Soweit für die Optik. (selbst der 14-teilige Kato-ICE4 hat nur Durchfahrtserlaubnis - Bahnsteiglänge für einen Halt zu kurz).
Jetzt die Physik. Da der Bahnhofsbereich nur über die Wendel befahren werden kann, bedürfte es schon generell zweier Zugloks mit Anschub, um diese Wendel zu wuppen. Also kämen ohnehin nur Halbe Heinrich's "zum Zuge".
Da schaue ich mir dann doch lieber die YouTube-Videos von Euch an und träume...π
Gruß aus Nordertown
Deine Wendel links heisst dann “Ürzig” und die Wendel rechts “Bullay” π
LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Eine Verständnisfrage:
Wenn nun 3 Loks den Zug in Bewegung setzen müssen, würden diese ja zusammen mindestens die gleiche Leistung wie die beiden 189er dafür benötigen - und die Fahrleitung dabei nicht überlasten, 2 Loks aber schon?
Nun da die Oberleitung von Abspannung zu Abspannung immer nur eine maximale Länge hat und die Wahrscheinlichkeit das sich alle Loks unter dem gleichen Bereich stehen gering ist ( Zuglänge sind 612 m ) wird die Oberleitung nicht beschädigt da die beiden Loks vorne nicht soviel Leistung aufbringen müssen als wenn sie alleine ziehen würden ( so wurde es mir zumindest erklärt) die maximale Leistung wird ja nur benötigt um den Zug ins Rollen zu bringen danach sinkt der benötigte Strom . Damit das gar nicht erst passiert werden die Züge aber in Cochem erst rausgelassen wenn die Durchfahrt und Einfahrt nach Wittlich gesichert ist. ( Das war allerdings schon immer)
Schöne Grüße von der Mosel
Mathias
Abspannung ist normalerweise (also bei RE 160) alle 1500m, aber das ist ja eine mechanische Sache und hat mit dem Strom nichts zu tun. Dafür müsste man die Einspeisestellen anschauen.
Carsten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Hallo Helmut
Zwischen Koblenz und Trier fuhren,zumindest um 1970 4000t Erzzüge
Ich durfte Einmahl im Mai 1970 auf der vorderen 44er von Bullay (ankuppeln der 50er Schiebelok)bis
Ürzig (abkuppeln der Schibelok mitfahren ,ein tolles Erlebnis
Gruß aus dem Saarland Hape Kronauer
Der ist allerdings sehr konkret: 2 44er, 1 50er, 4000t… also volle Wagenzahl
LG Mike
zum Anfahren... da sorgen die Mittelpufferkupplungen dafür, dass man nicht mehr "schön" anfahren kann. Früher (TM) konnte man als Lokführer beim Bremsen mit etwas Gefühl und etwas Können so bremsen, dass die Kupplungen entlastet waren und die Puffer alle leicht zusammengedrückt waren. Kurz: der Zug stand unter Spannung. Beim Anfahren konnte man dann die Bremse vorsichtig lösen und das führte dann dazu, dass - durch die Federkraft der Puffer unterstützt - der Zug Wagen für Wagen anfuhr. Die Lok musste also nicht auf einen Schlag 2000t (oder so) in Bewegung setzen sondern die Last steigerte sich Wagen für Wagen.
Aber das war halt früher, mit heutigen Loks und dem kombinierten Regler geht sowas nicht mehr (iirc)...
Viele Grüße
Rico
jetzt melde ich mich doch noch einmal. Die Aussage des Saarländers hatte ich natürlich gelesen und möchte sie beleuchten. Sie widerspricht einfach den technischen Voraussetzung. Nehmen wir nun die durchschnittliche Neigung von 11 ‰ und stellen der KI die folgende Frage: Wieviel Tonnen können zwei BR 44 und eine BR 50 über eine Steigung mit 11 Promille ziehen
kommt folgendes Ergebnis heraus:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
In einer Kombination aus zwei
BR 44 und einer BR 50 können diese Lokomotiven über eine Steigung von 11 Promille eine Gesamtzuglast von etwa 3.330 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h befördern.
Die Berechnung basiert auf den historischen Lasttafeln der Deutschen Bundesbahn für die entsprechenden Baureihen:
1. Einzellasten bei 11 Promille
Die Anhängelast einer Dampflokomotive ist stark von der Geschwindigkeit abhängig. Für eine Steigung von 10–11 Promille gelten folgende Durchschnittswerte:
BR 44 (Güterzuglok für schweren Dienst): Eine einzelne Maschine zieht bei 25 km/h ca. 1.340 Tonnen.
BR 50 (Einheitsgüterzuglok): Diese leichtere Maschine ist für ca. 650 Tonnen bei gleicher Geschwindigkeit und Steigung ausgelegt.
2. Gesamtkalkulation des Verbandes
Addiert man die Einzelleistungen für einen gemeinsamen Zugverband (z. B. Doppeltraktion mit Schiebelok), ergibt sich folgendes Bild:
3. Einflussfaktoren
Geschwindigkeit: Würde man die Geschwindigkeit auf
erhöhen wollen, sinkt die Zuglast drastisch (auf ca.
pro BR 44).
Witterung: Bei nassen Schienen kann die Reibungslast sinken, was die maximale Anhängelast um bis zu
reduzieren kann, sofern kein Sand gestreut wird.
Anfahren: Das Anfahren am Berg (11 ‰) ist die kritischste Phase. Die oben genannten Werte beziehen sich auf die Beharrungsfahrt.
β
Antwort
Zwei Lokomotiven der Baureihe 44 und eine Baureihe 50 können zusammen etwa 3.330 Tonnen über eine 11-Promille-Steigung ziehen, sofern die Geschwindigkeit bei moderaten
gehalten wird.
Möchten Sie wissen, wie sich diese Last verändert, wenn der Zug eine höhere Geschwindigkeit (z. B.
) erreichen muss?
Natürlich macht die KI auch Fehler, aber ich erkenne die Eckwerte wieder. Vielleicht gibt es hier doch auch Ingenieure, die das bestätigen oder widerlegen können.
Für mich sind die Aussagen des Saarländers und das technische Ergebnis diametral unterschiedlich. Eventuell handelte es sich um das Wunder an der Mosel
Macht euch jetzt bitte selbst ein Bild.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Carsten Hölscher
Beim Anfahren fließt nur wenig Strom durch die Oberleitung, das ist also unkritisch.
Hallo,
die Spannung und die Stromstärke der Oberleitung schwankt in gewissen Bereichen. Aber was passiert mit der Oberleitung im Lastfall beim Anfahren? Die Spannung sinkt und die Ströme steigen gleichzeitig an. Wenn das Netz dafür ausgelegt ist sollte das kein Problem sein.
Beim Anfahren mit einem so schweren Zug muss der Triebfahrzeugführer auf seiner Lok die sogenannten Oberströme der Fahrmotoren im Blick behalten und er darf diese nicht überschreiten. Pro Fahrmotor war bei der 151 in der Mitte des Führerstands hier jeweils eine konventionelle Anzeige vorhanden:
https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/v/t39.3080...FMbQ&oe=69AF309B
Bei modernen Loks gibt es diese konventionelle Anzeigen im Führerstand nicht mehr. Das wird alles auf einem Display angezeigt und durch die Software überwacht.
Auf der Spessart-Rampe Lauffach - Heigenbrücken musste die Einspeisung in den achtziger Jahren nachträglich angepasst werden da hier ebenfalls ein schwerer Erzzug verkehrte. Der ca, 3500t schwere Zug war planmäßig mit zwei 151 bespannt und wurde zusätzlich mit zwei 194 nachgeschoben. Für diese Spitzenlast mit vier sechsachsigen Elektroloks in einem Speiseabschnitt war die Stromversorgung zuvor nicht ausgelegt gewesen.
Grüße
Markus
Wegen der Dampfloks: Man wird die 4000t wohl auch mit 3 Loks fahren können. Man muss ja nicht zwingend die 25 km/h erreichen. Die Formel wäre angenähert: vMax = Leistung / ( Masse * Erdbeschleunigung * Neigung)
Also z.B. 4200 kW / ( 4000t * 9,81 m/s² * 0,01) = 36 km/h
Kommt natürlich noch der Rollwiderstand dazu (und die Eigenmasse der Loks).
Carsten
die Lasttafeln der Baureihe 44 stammen aus den dreißiger Jahren. Im Eisenbahnjournal Sonderausgabe Br 44 (2/2003) sind diese abgedruckt. Eine 44er konnte auf einer 10 Promille Rampe mit 20 km/h 1440t ziehen. Diese Werte wurden damals durch Fahrversuche ermittelt. Aber die Güterwagen damals waren bis auf sehr wenig Ausnahmen alle noch mit Gleitlagern ausgerüstet. Nach dem 2. Weltkrieg wurden moderne Güterwagen mit Rollenlagern gebaut und vorhandene Wagen teilweise mit Rollenlagern nachgerüstet. Die letzten Güterwagen mit Gleitlagern verschwanden bei der DB in den siebziger Jahren (diese Wagen durften im Regelfall auch nur maximal 65km/h schnell laufen). Durch die Güterwagen mit Rollenlagern reduzierte sich die Rollreibung seht deutlich und alle Lokomotiven konnten teilweise 25-30% schwerere Züge ziehen. Die Grenzlasten für gemischte Güterzüge wurden bei der DB durch die Umrüstung aller Güterwagen auf Rollenlager innerhalb zwei Jahrzehnte teilweise verdoppelt.
Die Lasttafeln wurden von der DB für die Dampfloks aber nicht mehr aktualisiert und sind daher in der Tat historisch. Wenn du damit die KI fütterst kommt natürlich genau das raus was du auch raus bekommen hast
Klaus und Ingo meinen dazu:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Erhöhung der Grenzlasten bei der Deutschen Bundesbahn (DB) im Güterverkehr, insbesondere auf Werte im Bereich von 1600 Tonnen oder mehr, war eng mit der Modernisierung der Wagenflotte, speziell dem Übergang von Gleitlager auf Rollenlager, verbunden. Dieser Prozess vollzog sich primär zwischen den 1950er und 1970er Jahren.
Rollenlager vs. Gleitlager: Der Wechsel von Gleitlagern auf Rollenlager reduzierte den Fahrwiderstand (insbesondere beim Anfahren) erheblich. Während Güterwagen mit Gleitlagern anfälliger für „Heißläufer“ waren und geringere Zuglasten erforderten, ermöglichten Rollenlager höhere Geschwindigkeiten und deutlich höhere Zugmassen.
Grenzlastenerhöhung: Durch die Ausrüstung der Güterwagen mit Rollenlagern konnte die Deutsche Bundesbahn die Grenzlasten (die maximal zulässige Anhängelast für eine Lokomotive) auf Hauptstrecken anheben. Dies war essenziell, um schwere Güterzüge, wie sie im Kohle-, Erz- oder Ganzzugverkehr vorkommen (z.B. 1600t bis 2000t und mehr), wirtschaftlich zu befördern.
Der Erzzug war damals zu 100% mit Rollenlagen ausgestattet. Es ist also kein Wunder dass der 400ot schwere Zug damals auf dieser Strecke verkehren konnte und auch mit einer 50er als Schublok nach Ürzig hoch kam
Du kannst dir jetzt auch mal ein Bild machen,
Grüße
Markus
gratuliere, Du hast es wieder geschafft!! Das ist der Nachweis, jetzt kannst Du zufrieden sein. Ich denke, auf Leute wie mich, kann man verzichten.
Gruß
Jürgen
Dabei riskieren sie hier mit offenen Augen und verbitterter Tastatur den Forenfrieden.
Ich behaupte mal, ohne dieses PingPong wäre dieser zweite Thread noch nicht erforderlich geworden.
Gruß aus Nordertown
wie Exitus in #15 schon schreibt, komme ich auch zu der Meinung daß das eigentlich sehr interesante Thema massiv unter die Räder geraten ist. Wo du nun in #10 mit der KI, mit den unausgegorenen Sätzen, kommst hört für mich die Seriosität auf. Schade für deine (für mich fundierten) vorherigen Beiträge. Ich als Laie täte gerne was dazu lernen, so jedoch weiß ich so viel wie zuvor.
Meine zwei Cent dazu.
mit Moba Grüßen
Jörg
Was die Bespannung an der Mosel betrifft hätte ich mal ein Video gesehen ( weiß leider weder Titel noch ob EK oder vom SWR produziert) wo es um die Dampfbespannung an der Mosel ging. Dort wurden mehrere alte Lokführer interviewt und auch der Erzzug war Thema wobei man auch entsprechende Bilder sieht. Leider finde ich es nicht mehr. Dort wurde gesagt das die Züge von Cochem bis Wittlich nachgeschoben wurden. Und eine 44 Züge bis 2000 t alleine von Koblenz nach Trier fuhren.
Bespannt wurden die Züge vom BW Koblenz- Mosel und der Nachschub von Cochem.
Was die KI da als Referenz nimmt weiß ja keiner
Schöne Grüße von der Mosel
Mathias
im Buch "Schluss-Akkord" (Der Bundesbahn-Dampfbetrieb 1970 - 1975) sind zwei Bilder der 4000t Erzzüge auf der Moselstrecke vorhanden.
https://bahnbuchshop.de/Schluss-Akkord-Der-Bund...mktyPYqNIF9KQJ588tkL
PS
Das Buch gab es Anfang März auf dem VGB-Messestand in Mannheim im Abverkauf für 19,95€. Auch bei den kommenden Messen dürfte es zu diesem günstigen Preis noch erhältlich sein (im oben genannten Webshop ist es bereits vergriffen).
Auch von der Emslandstrecke sind Bilder der 4000t Erzzüge mit zwei "Jumbos" abgebildet.
Grüße
Markus
LG Mike
der Lange Heinrich bestand normalerweise aus 50 Wagen mit je 80 Tonnen, in Summe also 4000 Tonnen.
Viele Grüße
Tobi
zur damaligen Zeit waren 20t Achslast auf Hauptstrecken noch das Maximum. Heute sind es in Deutschland und vielen andere europäischen Ländern bis zu 22,5t.
Wie Tobi schon schrieb waren es damals 50 Wagen mit je 80t.
Grüße
Markus
....bitte entschuldige, wenn ich dieses extrem spezielle Thema mit genauester Kilometersteinangabe und definierter Flachstelle an Wagen 49 des halbgeteilten ganzen Heinrich störe und vollkommen abschweife:
Mir ist ein Video untergekommen und da wird im Doppelgespann .... stattdessen geschoben!
3x 50er und ein schwerer Heinz dazwischen...
https://youtu.be/3Rfbi6FZ8Xk?si=_DmrWhXGyrPe2Xa3
ππSven
LG Mike
zwischen Aachen Hbf und Aachen-West wurde auf der Steilrampe Richtung Belgien mit zwei Dampfloks nachgeschoben. Auch zwischen Laufach und Heigenbrücken und zwischen Erkrath und Hochdahl wurde mit zwei Dampfloks nachgeschoben. Als Besonderheit waren hier zwischen Erkrath und Hochdahl teilweise zwei Dampfloks vorne und zwei Dampfloks am Zugschluss im Einsatz.
Grüße
Markus
...also ich kenne mich ja nicht überall aus und daher war wieder klar, dass der Heinz nun auch besetzt ist, wie der Max bei uns.
Also,ist es der schwere Ulfπ€£! Den kennt noch keiner.
πGruß Sven
https://youtu.be/Fofo8b4T2KQ?si=DsWxl9gMFWav3DUL
LG Mike
https://www.youtube.com/watch?v=jvfxNaMwXLo&t=25s
Beide 44er von Roco mit neuem (Glockenanker-)Motor
Gruß
Klaus
LG Mike
https://youtu.be/UiDVRHYvbUs?si=eEehVNYJ8vJCn8FO
Hier noch ein paar Filmchen....
Gruß Sven
LG Mike
LG Mike
ja, man kann auch im zweiten Film gut sehen, wie die beiden Loks schon fest gekuppelt gemeinsam an den Zug rollen.
Quasi zum Abspann wäre noch zu klären, ob da im Hintergrund ein anderer Zug beschleunigt oder der Heinrich doch tatsächlich hinten nachgeschoben wird,.... aber die Filmrolle alle war und der Filmer das bloß nicht zugeben wollte.π
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: NMike
Interessant dass eine einzelne 043 immerhin 28 Erzwagen ziehen konnte!
Hallo Mike,
in einem Buch habe habe ich für eine einzelne 043 von bis zu 3000t Zuglast auf der Emslandstrecke gelesen. Das ging mit einer Lok auch nur in der norddeutschen Tiefebene. Da die Züge auf einer Hauptbahn fuhren mussten sie auch ihre im Fahrplan vorgesehenen Geschwindigkeiten ausfahren.
Die zweizylindrige Baureihe 43 wurde in der DDR mit ähnlichen und z.T. noch höheren Zuglasten gequält. Hier ist sogar von 5000t die Rede:
https://www.bahn-galerie.de/Dampflok/043/Baureihe-43.htm
Danke an alle für die Links zu Youtube. Das sind beeindruckende Züge. Damals reisten Eisenbahnfreund weltweit an um im Emsland diese Züge mit 012/042/043/044 noch in Betrieb zu sehen.
Grüße
Markus
5000t… das wäre ein “Doppel-151-langer Heinrich”, gezogen von einer einzigen Lok, noch dazu mit nur 2 Zylindern!
LG Mike
...besonderes Merkmal waren die hohen Aufbauten, wie bei der Nullserien 44er.
Bei der DR konnte man zeitweilig in den 60igern die 43 von der 44 kaum unterscheiden, da sie auch diese hochliegenden Windleitbleche hatte.
Als Museumslok freilich ist sie auf dem Stand ihrer Erscheinung, also weder mit Wagner - und schon garnicht mit Witte- Windleitblechen..
5000t...nun das geht nur im "Urstromtal", weder im MP- Gebiet noch im Mittelgebirge und gewiss nur mit weniger als 60 km/h in der Spitze.
Bei den vielen abgebauten zweiten Gleisen halt ein schöner Spaß fürs ND! Mehr nicht.
Kramer hat dann gewiss dem Spuk ein Ende bereitet.
Pressefritzen waren halt schon immer anders und jene, die stets auch gerne mal einen Schneeball im Ranzen bis nach Hause trugen. Sonst wären sie es ja nicht geworden....π€£
Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: SSEB
Den Film kannte ich schon - ab 4:00 Min. die Ausfahrt aus Emden Rbf ist das Beste was ich auf Youtube gesehen habe.
Ob der Zug nachgeschoben wurde, kann sein. Ich habe davon gelesen, dass diese Züge öfters mal Anfahrhilfe bekommen haben - um aus den Rbf rauszukommen musste man ja zuerst mal ein paar Meter hoch, was auf dem Video deutlich zu sehen ist im Nachschuss ab 7:25 Min.
Aber die Schiebelok war dann eher eine Rangierdiesellok als eine zusätzliche 50er wie auf der Moselstrecke.
50er gab es ja am Ende auch nicht mehr in Emden.
Und auch mit Schiebelok ist es ja nicht so dass die Zugloks nicht zu tun haben!
Gruß, Victor
Teil 1: (Programmierung mit Multimaus)
https://youtu.be/Ls8BzC0L2nI?is=L0-d1C5CUgLWrZ5p
Teil 2: (50 Wagen am Haken
https://youtu.be/eol7i4Mu5y8?is=Jns0n8K3CIHpD4EX
Viel Spass! LG Mike
Gruß, Victor
LG Mike
Also Leute, nach diesem Video weiss ich… jeder der bei der Modellbahn in Geräuschdämmung investiert handelt krass vorwildwidrig π
LG Mike
Holy smokes! Der Feinstaubausstoß stellt jedes Kohlekraftwerk in den Schatten. Und die zweite Lok raucht viel mehr; da muß wohl der Partikelfilter hinüber sein
Trotzdem imposant, was die ollen 44er da so wegschleppen. Nicht mehr ganz zeitgemäß, aber auf der Modellbahn ohne Luftverschmutzung darstellbar.
Gruß,
Andy
Aber zurück zur 44er. Auf dem YouTube Kanal ANNEX VII gibt es schöne Videos von den 44ern bei der DR: https://www.youtube.com/watch?v=xF3SUgKHwVw . Hauptdarsteller sind der Lokführer Karl-Heinz und der Heizer Wolfgang.
Gruß
Jürgen
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