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THEMA: Zahnrad klemmt in Drehgestell Flm 103 (7376)
THEMA: Zahnrad klemmt in Drehgestell Flm 103 (7376)
Friedhelm - 01.03.26 20:41
Hallo,
ich habe ein Problem in beiden Drehgestellen eine Flm 103 (Art. Nr. 7376) Die Lok hatte ihren IC brav in den Schattenbahnhof gezogen und danach rührte sie sich nicht mehr. Die ersten Tests zeigten keinen Fehler, Decoder ok. Licht leuchtete. Ich habe die Lok dann zerlegt und Fehler gefunden, deren Ursachen mir unerklärlich sind. An beiden Drehgestellen werden die jeweils äußeren Achsen der 3 Achsen angetrieben. Die Schnecke bewegt ein Zahnrad in der Mitte und das wiederum treibt über je ein Zwischenzahnrad die Achsen an. An beiden Drehgestellen ist das Zahnrad, das die äußere Achse, also die nächst der Kupplung, antreiben soll, blockiert. Das jeweils andere läuft frei.
Der Drehgestellblock ist aus einen Stück, die Zahnräder darin lassen sich, außer den zentralen, nicht ausbauen. Jedenfalls habe ich keine Möglichkeit dazu gesehen. Ich kann in dem Block auch nicht erkennen, woran das Zahnrad fest hakt. In der Explosionszeichnung für die Ersatzteile ist der Block auch mit den beiden Zahnrädern als ein Teil angegeben und zu allem Überfluss ist der Block als Ersatzteil auch nicht mehr lieferbar.
Kann mir da jemand eine Tipp geben, was da die Ursache sein könnte und wie ich eventuell die fest sitzenden Zahnräder wieder beweglich bekomme?
Viele Grüße
Friedhelm
ich habe ein Problem in beiden Drehgestellen eine Flm 103 (Art. Nr. 7376) Die Lok hatte ihren IC brav in den Schattenbahnhof gezogen und danach rührte sie sich nicht mehr. Die ersten Tests zeigten keinen Fehler, Decoder ok. Licht leuchtete. Ich habe die Lok dann zerlegt und Fehler gefunden, deren Ursachen mir unerklärlich sind. An beiden Drehgestellen werden die jeweils äußeren Achsen der 3 Achsen angetrieben. Die Schnecke bewegt ein Zahnrad in der Mitte und das wiederum treibt über je ein Zwischenzahnrad die Achsen an. An beiden Drehgestellen ist das Zahnrad, das die äußere Achse, also die nächst der Kupplung, antreiben soll, blockiert. Das jeweils andere läuft frei.
Der Drehgestellblock ist aus einen Stück, die Zahnräder darin lassen sich, außer den zentralen, nicht ausbauen. Jedenfalls habe ich keine Möglichkeit dazu gesehen. Ich kann in dem Block auch nicht erkennen, woran das Zahnrad fest hakt. In der Explosionszeichnung für die Ersatzteile ist der Block auch mit den beiden Zahnrädern als ein Teil angegeben und zu allem Überfluss ist der Block als Ersatzteil auch nicht mehr lieferbar.
Kann mir da jemand eine Tipp geben, was da die Ursache sein könnte und wie ich eventuell die fest sitzenden Zahnräder wieder beweglich bekomme?
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo Friedhelm,
dieses Modell ist eigentlich äusserst zuverlässig und Zahnräder im Drehgestell machen normalerweise keinen Ärger.
Es bleibt somit zu vermuten, das vielleicht Fremdkörper z.B. lose Schotterkörner oder ähnliches die Mechanik blockieren.
Zur Not werden immer mal wieder
gebrauchte Teile auf Eb..... angeboten.
Die Demontage der Drehgestelle ist bei Fleischmann ja sehr Anwenderfreundlich konstruiert.
VG Norman
dieses Modell ist eigentlich äusserst zuverlässig und Zahnräder im Drehgestell machen normalerweise keinen Ärger.
Es bleibt somit zu vermuten, das vielleicht Fremdkörper z.B. lose Schotterkörner oder ähnliches die Mechanik blockieren.
Zur Not werden immer mal wieder
gebrauchte Teile auf Eb..... angeboten.
Die Demontage der Drehgestelle ist bei Fleischmann ja sehr Anwenderfreundlich konstruiert.
VG Norman
Hallo Norman,
nach Angeboten der Form "... für Bastler" habe ich schon gesucht und verfolge da auch ein Objekt. Aber die Symmetrie der blockierten Zahnräder und die Gleichzeitigkeit verblüffen.
Viele Grüße
Friedhelm
nach Angeboten der Form "... für Bastler" habe ich schon gesucht und verfolge da auch ein Objekt. Aber die Symmetrie der blockierten Zahnräder und die Gleichzeitigkeit verblüffen.
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo Friedhelm!
Alle Zahnräder haben Achsen. Das geht ja nicht anders. Und wenn Du das Drehgestell komplett auseinandernimmst, solltest Du die Achsen im Drehgestell-Block sehen können. Die lassen sich normalerweise herausdrücken. So habe ich es jedenfalls schon bei anderen Loks gehabt.
Herzliche Grüße
Elmar
Alle Zahnräder haben Achsen. Das geht ja nicht anders. Und wenn Du das Drehgestell komplett auseinandernimmst, solltest Du die Achsen im Drehgestell-Block sehen können. Die lassen sich normalerweise herausdrücken. So habe ich es jedenfalls schon bei anderen Loks gehabt.
Herzliche Grüße
Elmar
Hi ich habe mal ein paar Fotos erstellt. evt. hilft dir das ja weiter.
Die inneren Zahnräder lassen sich nicht so einfach ausbauen. Ich vermute dazu muss man das Drehgestell spreizen.
Norbert
Die von nwb1955 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Die inneren Zahnräder lassen sich nicht so einfach ausbauen. Ich vermute dazu muss man das Drehgestell spreizen.
Norbert
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DschinKhan - 01.03.26 22:47
Moin,
bei meiner 103 lassen sich die Zwischenzahnräder nicht ausbauen. Deren Achsen sind durch den Schleifer der Rad-Stromabnahme verdeckt.
Aber die Antriebs-Achsen konnte ich ausbauen, sodass nur noch die Zwischenzahnräder im Drehgestell waren. Die Zwischenzahnräder ließen sich sehr leicht drehen.
Vielleicht kannst Du auf diese Art die Zähne der Zwischenzahnräder kontrollieren. Evtl. ist ein Zahn des Zwischenzahnrads verklemmt oder verformt.
Gruß, Thomas S.
bei meiner 103 lassen sich die Zwischenzahnräder nicht ausbauen. Deren Achsen sind durch den Schleifer der Rad-Stromabnahme verdeckt.
Aber die Antriebs-Achsen konnte ich ausbauen, sodass nur noch die Zwischenzahnräder im Drehgestell waren. Die Zwischenzahnräder ließen sich sehr leicht drehen.
Vielleicht kannst Du auf diese Art die Zähne der Zwischenzahnräder kontrollieren. Evtl. ist ein Zahn des Zwischenzahnrads verklemmt oder verformt.
Gruß, Thomas S.
Hallo Norbert,
schöne Fotos, so weit bin ich auch gekommen. Ich kann jetzt das in deinem letzten Bild linke schwarze Zahnrad drehen, das rechte nicht. Und ja, Elmar, die Achsen kann ich sehen aber den Block nicht spreizen. Die Enden der Achsen sieht man auch in den Metallstreifen für die Stromführung. Ich vermute, bei der Produktion wurden die Achsen durchgesteckt und dann außen verpresst. Ich könnte die aufbohren, aber dann kann ich sie nicht wieder befestigen. Es wird wohl auf auf dem Erwerb des Modells für Bastler hinaus laufen. Dann werde ich allerdings bei den defekten Drehgestellen versuchen, die Achsen heraus zu bekommen. Ich will einfach wissen, was da blockiert.
Vielen Dank an alle, die sich mit meinem Problem beschäftigt haben!
Friedhelm
schöne Fotos, so weit bin ich auch gekommen. Ich kann jetzt das in deinem letzten Bild linke schwarze Zahnrad drehen, das rechte nicht. Und ja, Elmar, die Achsen kann ich sehen aber den Block nicht spreizen. Die Enden der Achsen sieht man auch in den Metallstreifen für die Stromführung. Ich vermute, bei der Produktion wurden die Achsen durchgesteckt und dann außen verpresst. Ich könnte die aufbohren, aber dann kann ich sie nicht wieder befestigen. Es wird wohl auf auf dem Erwerb des Modells für Bastler hinaus laufen. Dann werde ich allerdings bei den defekten Drehgestellen versuchen, die Achsen heraus zu bekommen. Ich will einfach wissen, was da blockiert.
Vielen Dank an alle, die sich mit meinem Problem beschäftigt haben!
Friedhelm
Hi, wenn man die Schleifer vorsichtig nach oben biegt, dann kann man die Steckachse problemlos rausdrücken.
Gerade mal ausprobiert:)
Norbert
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Gerade mal ausprobiert:)
Norbert
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Hallo,
das Drehgestell soweit zerlegen das nur noch die Zwischenzahnräder drin sind und dann das Teil ins Ultraschallbad.
Am besten ein Glas mit Isopropanol in des mit Wasser gefüllte USB. Ruhig ein paar mal machen und immer wieder das Zahnrad bewegen.
Friedhelm, kannst du mal ein Bild von dem Teil einstellen?
Gruß Detlef
das Drehgestell soweit zerlegen das nur noch die Zwischenzahnräder drin sind und dann das Teil ins Ultraschallbad.
Am besten ein Glas mit Isopropanol in des mit Wasser gefüllte USB. Ruhig ein paar mal machen und immer wieder das Zahnrad bewegen.
Friedhelm, kannst du mal ein Bild von dem Teil einstellen?
Gruß Detlef
Hallo,
nimm mal Druckluft und blas das Ding aus, notfalls an der Tanke. Da steckt bestimmt nur ein Fremdkörper drin. Normalerweise kann man das Zahnrad ein Stückchen bewegen bis es blockiert. Hatte ich schon x Mal so.
Tschüß,
Bernd
nimm mal Druckluft und blas das Ding aus, notfalls an der Tanke. Da steckt bestimmt nur ein Fremdkörper drin. Normalerweise kann man das Zahnrad ein Stückchen bewegen bis es blockiert. Hatte ich schon x Mal so.
Tschüß,
Bernd
Hallo,
Norbert hat den entscheidenden Tipp geliefert. Das blockierte Zahnrad ist raus. Und auch die Ursache ist klar. Auf dem zweiten Bild sieht man, dass der Kunststoff dort, wo der Schleifer anlag leicht geschmolzen ist. Da muss es also einen Kurzschluss gegeben haben, vielleicht bei einer Entgleisung. Der Strom muss stark genug gewesen sein um den Kunststoff anzuschmelzen aber nicht stark genug um die Zentrale ab zu schalten.
Vielen Dank allen, die mit ihren Überlegungen geholfen haben, mein Problem zu lösen.
Friedhelm
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Norbert hat den entscheidenden Tipp geliefert. Das blockierte Zahnrad ist raus. Und auch die Ursache ist klar. Auf dem zweiten Bild sieht man, dass der Kunststoff dort, wo der Schleifer anlag leicht geschmolzen ist. Da muss es also einen Kurzschluss gegeben haben, vielleicht bei einer Entgleisung. Der Strom muss stark genug gewesen sein um den Kunststoff anzuschmelzen aber nicht stark genug um die Zentrale ab zu schalten.
Vielen Dank allen, die mit ihren Überlegungen geholfen haben, mein Problem zu lösen.
Friedhelm
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Hallo Friedhelm,
da hat doch jemand mit Lötkolben gebruzzelt....
Schaut mir nicht nach einer Kurzschlußfolge aus.
Viele Grüße
Christian Strecker
da hat doch jemand mit Lötkolben gebruzzelt....
Schaut mir nicht nach einer Kurzschlußfolge aus.
Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Friedhelm!
Das sieht ja bedenklich aus. Ich frage mich, wie es gerade an dieser Stelle dazu kommen kann. Eine mögliche Erklärung könnte vielleicht sein, daß die Achse des Zwischenzahnrades auf beiden Seiten Kontakt zu den Stromabnahmefedern gehabt hat und dadurch einen Kurzschluß erzeugt hat. Aber so ganz überzeugend finde ich diese These selbst nicht.
Herzliche Grüße
Elmar
Das sieht ja bedenklich aus. Ich frage mich, wie es gerade an dieser Stelle dazu kommen kann. Eine mögliche Erklärung könnte vielleicht sein, daß die Achse des Zwischenzahnrades auf beiden Seiten Kontakt zu den Stromabnahmefedern gehabt hat und dadurch einen Kurzschluß erzeugt hat. Aber so ganz überzeugend finde ich diese These selbst nicht.
Herzliche Grüße
Elmar
Hi Friedhelm, meine Vermutung, da hat wohl jemand versucht mittels Lötkolben oder ähnlich die Schleifer wieder mit dem Drehgestell anzubraten.
Ein Tropfen kleber wäre hier besser gewesen.
Norbert
Ein Tropfen kleber wäre hier besser gewesen.
Norbert
spur.n.bahner - 02.03.26 09:57
Hallo zusammen,
ich denke auch eher an einen Kurzschluss, der den Kontakt stark erwärmt hat. Daduch ist dann das Zahnrad festgebacken worden.
Gruß
Jürgen
ich denke auch eher an einen Kurzschluss, der den Kontakt stark erwärmt hat. Daduch ist dann das Zahnrad festgebacken worden.
Gruß
Jürgen
Norrskenet - 02.03.26 11:56
Moin,
die Sache ist ganz einfach:
Grundsätzlich dürfen dort, wo Metallachsen beidseits das Licht der Welt erblicken, keine Kontakte am Drehgestell-Block anliegen.
Denn sonst können jene Metallachsen - wie bereits angedeutet - die Kontakte beider Pole verbinden, und sei es nur zeitweise wie z.B. bei Weichen-/Kurvenfahrt: Autsch. Kurzschluss. Und bei Unaufmerksamkeit Anschmoren.
Ich hatte dies Problem einst ganz massiv bei einer Fleischmann-Lok des Baumusters DR-V200 (m.E. MAV oder SZD): Insbesondere außerhalb von Geraden produzierte die Lok munter Kurzschlüsse und stockte im Stakkato.
Auf meinen Hinweis hin hat Fleischmann (nicht ohne im ersten Schritt alles abzuweisen, doch ich blieb beharrlich ...) für spätere Serien die Drehgestellblock-Kontakte dann so umformatiert, dass sie keine Verbindung mehr mit den Metallachsen gewinnen können.
Beste Grüße, Norrskenet
die Sache ist ganz einfach:
Grundsätzlich dürfen dort, wo Metallachsen beidseits das Licht der Welt erblicken, keine Kontakte am Drehgestell-Block anliegen.
Denn sonst können jene Metallachsen - wie bereits angedeutet - die Kontakte beider Pole verbinden, und sei es nur zeitweise wie z.B. bei Weichen-/Kurvenfahrt: Autsch. Kurzschluss. Und bei Unaufmerksamkeit Anschmoren.
Ich hatte dies Problem einst ganz massiv bei einer Fleischmann-Lok des Baumusters DR-V200 (m.E. MAV oder SZD): Insbesondere außerhalb von Geraden produzierte die Lok munter Kurzschlüsse und stockte im Stakkato.
Auf meinen Hinweis hin hat Fleischmann (nicht ohne im ersten Schritt alles abzuweisen, doch ich blieb beharrlich ...) für spätere Serien die Drehgestellblock-Kontakte dann so umformatiert, dass sie keine Verbindung mehr mit den Metallachsen gewinnen können.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Friedhelm,
allso war es nun doch kein, von aussen reingeratener, Fremdkörper.
Auf diese andere Ursache hätte man vielleicht auch kommen können.
Hat sich mir so aber, zum Glück, noch nie dargestellt mit dem bruzelndem Kurzschluss.
Man lernt ja aber immer gern dazu. 😊
VG Norman
allso war es nun doch kein, von aussen reingeratener, Fremdkörper.
Auf diese andere Ursache hätte man vielleicht auch kommen können.
Hat sich mir so aber, zum Glück, noch nie dargestellt mit dem bruzelndem Kurzschluss.
Man lernt ja aber immer gern dazu. 😊
VG Norman
DschinKhan - 02.03.26 12:34
Moin,
wenn die Fotos 10 Minuten eher gekommen wären, hätte ich das auch gewusst! 😉
Gruß, Thomas S.
wenn die Fotos 10 Minuten eher gekommen wären, hätte ich das auch gewusst! 😉
Gruß, Thomas S.
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