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THEMA: Arnold Doppelstock DB7 Einheit analog - brennt ab

THEMA: Arnold Doppelstock DB7 Einheit analog - brennt ab
Startbeitrag
MiKo - 25.02.26 20:00
Hallo Miteinander,

jetzt der absolute Hammer. Schaut die Bilder an.😫😫😫
Ich bin einfacher analoger Spielbahner. Ihr seht das Loch im Dach und den Ort, wo der Zug Stand im Bahnhof.
Kurzschluss kann nicht sein, denn der Zug mit der 110 fuhr mit dem selben Trafo in die Gegenrichtung. Auf einmal roch ich etwas und sah den Qualm- unglaublich (von vorn verdeckt vom Stellwerk) .
Am Drehgestell gibt es keine Verformungen - habe dummerweise das Bild nicht gemacht.

Also zurück zum Händler und die Antwort: "Wir haben den Zug dem Hersteller übersandt".
Ist ja ein Garantie-/Gewährleistungsfall und damit kein Umtausch. Mal sehen was passiert.

Ich und Kumpels aus dem Forum sind fassungslos. Wer weiß, was da verbaut ist...

Peter #1 aus "Decoder für Doppelstock DBv Einheiten Arnold" - Danke, passt zum Video und hat mich getrieben, diesen Wahnsinn euch zu zeigen.
Habe zusätzlich noch dieses neue Thema aufgemacht!

Mir gefallen ja die Züge auch und mein Zweiteiler lief (der 4-Teiler auch) mit allen Anpassungen am Jakobsgestell, mit Feder usw. bestens.
Also warte ich auf Antwort - das ist schon der Wahnsinn und sogar nicht mal ungefährlich.

Viele Grüße
Michael

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Oha!!
Hallo,

sowas ähnliches ist uns im Verein bei der Ausstellung in Straßhof mit dem Steuerwagen der Wiener Schnellbahn von JC passiert. Es war zwar kein Loch, aber eine Beule drin. Zurück zum Händler, neuen Wagen aus der Schachtel geholt und aufs Testgleis gestellt - und schon hat es wieder geraucht. Was ist an der Schaltung nicht in Ordnung?

Grüße, Peter W
Guten Tag!

Hat der irgendein Geräusch gemacht, wenn Du den auf's Gleis gestellt hast? Ich hatte sowas mal mit einem E5-Steuerwagen. Der summte seltsam, sobald er unter Strom gestellt wurde und ist dabei auch ziemlich heiß geworden. Ich habe ihn aber schnell genug vom Gleis genommen. Ganz geheuer war mir das auch nicht. Da ich den Blindstecker aber eh nicht brauchte, habe ich den natürlich schnell durch einen Decoder ersetzt, aber m.M.n. lag das damals am Blindstecker. Auf jeden Fall sollte das jedem Modellbahner eine Warnung sein. Nicht nur digitale Modellbahnen sind brandgefährlich! Deshalb immer schön umsichtig und Strom aus, wenn man den Raum verläßt! Ich bin jedenfalls froh, daß es "nur" ein Loch im Wagen ist. Man will sich gar nicht ausmalen, was da noch passieren kann, wenn man nicht aufmerksam ist.

Gruß Marc
Hallo Marc,

klingt ja gruselig, Geräusche habe ich nicht wahrgenommen.
Habe ja mehrer E5 Steuerwagen.
Was soll das noch werden?

Hatte das Problem schon früher mit meiner NEG Minitrix Nohab und leider letztens erst mit meiner wunderschönen Kühn-Knödelpresse 230. Da war ich sauer.
Gruß
Micha
Hallo Micha,

das war jetzt das dritte Modell, welches bei dir auf diese Weise abraucht?
Könnte da evt. deine Anlage irgendwas mit zu tun haben. Gibt es da vielleicht irgendwelche Frequenzen im Strom, die Bauteile besonders erwärmen? Keine Ahnung, ob sowas möglich ist. Vielleicht kann ein Kundiger im Bereich Strom hier etwas zu sagen?
VG
Nico
Hallo Nico,

wäre ja schlimm, keine Ahnung. Alles läuft seit Jahren ohne Probleme einfach im Kreis herum.
Die Stromversorgung läuft nur über bekannte Fleischmann-Trafos zu den Gleisen, sonst nichts.🤷‍♂️

LG zurück
Hallo,

wenn ich richtig liege befindet sich in dem Bereich doch der Brückengleichrichter mit der Aufschrift GK B44 MB6F der Analog-Platine?

Gruß Roland
Hallo,

Ich hatte eine Hornby Elite, die einen sehr unschönen Digitalsignal abgab (Oszilloskop), beim erreichen der Pegel gab es einen Überschoss von mehreren Volt Spannung, bis es sich auf dem Sollpegel stabilisiert hat.   Bei.mir jat es nur zum Nichtfunktionieren einea Decoders geführt aber es hätte auch 15V-Kondensatoren killen können, was übrigens bei mir in einem anderen Wagen passiert ist mit einer anderen Zentrale wo man die Spannung manuell einstellen kann und ich das zu hoch eingestellt hatte. Seitdem gint es bei mir max 14V am Gleis.

LG,
Gabor

PS: ich würde, wenn es um digital geht, die Zentrale mit Oszilloskop unter die Lupe nehmen um festzustellen, wie viel Spannung da wirklich rauskommt was Unheil verursachen kann. Bei mir ist mal eine Innnebeleuchtung wegen 17V am Gleis heiß geworden. (Kondensator konnte nur 15V) und der Dach des Wagens schmolz und deformierte.

Wenn hinter dem Gleichrichter ein Kondensator sitzt und es den zum Kurzen durchschlägt dann fällt die grösste Leistung am Gleichrichter ab. Oder sonst ein Kurzer hinter dem Gleichrichter.

Da wird es dann warm.

Die Halbleiter gehen nicht zuerst  kaputt und die sind auch  spannungsfest aber wenn jemand mit billigeren nicht so spannungsfesten Kondensatoren geschummelt hat, dann kann ich mir so ein Resultat schon vorstellen.

Grüße,
Harald


Hallo,

Man müsste sich die Hitzequelle ansehen, also den Analogstecker, ob und wo der das war. Es ist nicht unvorstellbar, dass die Platine einen Designfehler hat und irgendwo die Isolierung zwischen zwei Leiterbahnen nicht ausreicht, oder ein Lötpunkt zwischen Kabel und Platine suboptimal war, oder am Next-18 Stecker oder Buchse ging was schief.

Wenn jemand noch ein Exemplar mit Vorbildnaher Dampfheizung (SCNR) vorfindet, könnte die Angelegenheit vielleicht Fotografisch festhalten....

Wenn es einen Designfehler gab, dann sollte man in Zukunft erste Tests zu Hause ohne Gehäuse und mit (Zeigefinger-)Hitzemessgerät versuchen ind wenn es der Analogstecker ist, dann gleich digitalisieren. Oder anderswo einen next18-Analogstecker kaufen.

LG,
Gabor
Nach meine Meinung ist die hitzequelle nicht am analogplatine sondern am Hauptplatine. Im anderen topic war ein Video gepostet und da war deutlich zu sehen das die analogplatine viel weiter nach hinten und denn großen Bauteil ehr mittig platziert ist. In denn gleichen video konnte man 2 winzigen Dioden erkennen (d7 und d1) welche vom Ort genau passen zur brandloch.

Aber wenn jetzt das dritte Mal ein Zug abbrennt würde ich mir viel mir Gedanken machen das irgendwas mit deine Anlage nicht klar kommt mit denn analog Elektronik in die neuere Zügen.

Meine erste Verdacht ist logischerweise Dein Steuerteil (Trafo). Welches nutzt Du denn?

Mfg Joost van Dijk

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Hallo Joost,

er hat doch bereits geschrieben, es handelt sich um klassische Fleischmann Trafos.

Durch die Gegen-EMK der führenden Lok bzw. Triebkopf entstehen bei Wendezügen im Analogbetrieb über die Schiene hohe Spannungsspitzen im Steuerwagen. Bei den kleinen Dioden wird anscheinend gerne gespart. Durchgeschlagene Kondensatoren hatten wir im Vereinsbetrieb noch nie, aber Dioden gingen bei mehreren Steuerwagen aus China-Produktion kaputt. Bei JC war die zweite Diode zur Erzeugung des internen Pluspols noch in Ordnung und die Beschriftung lesbar, diese konnte somit als 40 V Typ identifiziert werden. Mehr muss man wohl nicht erklären. Billigsdorfer Collection.

Ein Tausch des Analogstecker löst das Problem in der Regel nicht, wenn Dioden auf der Hauptplatine unterdimensioniert sind.

Ich habe für einen Kollegen die Entstörkondensatoren auf den Analogsteckern aller seiner Steuerwagen von Lemke und JC entfernt und auf dem freien Pad einen SMD Varistor mit Nennspannnung 14 V installiert. Dieser wird messbar bereits ab etwa 20 V mit 1 mA leitend. Das genügt, um Spannungsspitzen zu bedämpfen.

Grüße, Peter W.
Peter,

Hab ich tatsächlich übersehen das er das schon geschrieben hat.

Nun denke ich das du wohl auf dem richtigen spur bist. Auch minitrix hat ne ganze weile analogstecker gehabt wo gerne mal die Doppeldiode abgeraucht ist. (nicht wirklich aber kaputt waren die auf jedenfall)

Mfg Joost van Dijk
Moin Joost,

bei Minitrix waren das eher die Transistoren, die die Beleuchtung vom Motor entkoppeln sollen. Die sterben dann aber tatsächlich gern wenn die Schwungmasse bei abgeschaltetem Trafo noch ihren Dienst tut. In dem Fall erzeugt der Motor weil vom Rest der Welt entkoppelt, eben eine Spannung. Dreht man jetzt den Trafo in die andere Richtung dann wird der Transistor überlastet weil er gegen diese entgegengesetzt gepolte Spannung ankämpfen muss.
Dieses konnte ich tatsächlich in Versuchen nachvollziehen... diese Transistoren kosten pro 50Stück nicht die Welt, da kann man es schon mal testen.
Aber warum sollte man den Trafo solange die Lok noch fährt/rollt in die andere Richtung drehen?
Leider passiert es schon mal, dass man, weil man schnell stoppen will oder muss, einfach den Knopf zu weit dreht. "Normale" Loks haben damit kein problem, die Minitrix 44, 52 Reko oder 58 aber durchaus. Merken tut man das wenn die Lok plötzlich nur noch in eine Richtung fährt.

Grüße Torsten
Sag Mal Peter, was hälst du davon wenn Michael präventiv sowas https://de.wikipedia.org/wiki/Suppressordiode
( Bidirektional) an seinen Gleisanschlüssen installiert? Bei DCC würde ich 24V sagen. Was nimmt man bei analog? Das sollte doch funktionieren so lange es nicht all zu weit vom Zug weg ist. Also mehrere über die Anlage verteilt. Weil jetzt alle Fahrzeuge umbauen wo sowieso wenig Platz ist wäre umständlich.

Grüße
Harald.
Hallo Harald,

kann man auch machen. Im Verein habe ich mich für Scheiben-Varistoren entschieden, das sind handfeste Dinger, unkaputtbar, kann von jedermann problemlos installiert werden und die schalten bei Überspannung nicht schlagartig auf niederohmig sondern haben eine Kurve, das wirkt in erster Linie dämpfend - so können sich auf den langen Leitungen keine Überschwinger mehr hoch schaukeln (cable ringing).
Das Problem bei den klassischen Trafos ist, dass sie nur mit primitiven Bimetallschaltern geschützt sind und diese sehr langsam reagieren. Bei alten Trafos (Gebrauchtware!) funktionieren die Sicherungen oft gar nicht, sehr langsam oder nur mehr bei hohen Strömen. Da sind Kurzschluss-Ströme von mehreren Ampere messbar..
Wenn nun auf einer Gleichrichter-Brücke (4 Dioden für + und -) oder Halbbrücke (2 Dioden für +) mindestens eine Diode in Sperrrichtung leitend wird, gibt es einen schlagartigen Kurzschluss und es fließt ein anständiger Strom, denn die Trafos merken es nicht - wenn der Schalter doch auslöst, ist es fast immer zu spät.

Umbauen muss man nur Fahrzeuge, wo die Analogstecker einen Chipkondensator parallel zum Gleis enthalten aber keine ausreichende Last vorhanden ist: Es betrifft somit zu 99 % Steuerwagen mit LED-Licht und Schnittstelle.

Für Digitalanlagen sind die Suppressordioden sicher besser geeignet, weil sie viel schneller sind und die Zentralen/Booster über eine schnelle Abschaltung mit definiertem Schwellenwert verfügen. Außerdem gibt es keine Entstörelemente an den Einspeisungen und auch keine Kondensatoren parellel zum Gleis in den Fahrzeugen, die würden einem sonst um die Ohren fliegen.

Grüße, Peter W.
Hallo Micha,

das ist je ärgerlich was da Arnold wieder produziert hat! Unglaublich 😨 da fehlen mir die Worte! Wie wird sich das wohl im digitalen Betrieb verhalten?

Viele Grüße Sylvio
Hallo Michael,

bitte prüfe mal mit einem lastfreien Messgerät, ob bei Nullstellung des Trafos noch eine Wechselspannung (AC) ansteht.
Dazu müssen aber wirklich alle Loks und Wagen von der Anlage.
Diese "kriechende" bzw. gar induzierte geringe Wechsel- oder "Schwindelspannung" von 2-3V erzeugt formal zwar keinen richtigen Stromfluss aber führt Oberwellen mit sich.

Da wir uns im Analogbereich mit den bei mir in keinem guten Ruf stehenden Fleischmann-Trafos befinden  (Thema hatten wir schon, ich bin ein Einzelfall....🤔) , würde ich auf einen hochprimitiven Fehler tippen, wo zB eine abstehende  AC-Zubehörlitze kontakt zum DC-System hat.

Das kann auch entstehen, wenn man Bedienpulte aneinander reiht und auf dem optisch aber nicht technisch verbundenen Nachbarpult zwar  bloß DC- "Unterbrechergleise" schaltet, aber sich ein abgeknipster Nagel mit Karacho an einer blöden Stelle verklemmt hat.

Noch eine Frage zum Foto:
Sind das dort Entkuppler vor dem Bahnübergang?
Hmmmm....!🧐 ......und die sind wirklich "aus"?....

Gruß Sven

Zur Einleitung: Bei uns ist von einer TT-V60 eine Achse "verschmolzen" und schon mehrere Widerstandsachsenfahrzeuge und bei mir 3 (drei) Achsen vom alten SVT BR 175 geschmolzen! Beim SVT keine weiteren schäden! alles Digital. Allerdings: Wie kann eine Achse aus 2 Radscheiben mit Achsstummen und Isolierplast in der mitte so heiß werden das nach dem losfahren die Achse Zusammengebogen im Gleis liegen bleiben ohne das es weitere Schäden am Fahrzeug oder Drehgestell gegeben hat?

Zum eigendlichen Fall: Für mich sieht es nach einem Kurzschluss in der Beleuchtung mit anschließender Überlastung der vorgelagerten Bauelemente aus! Da dort nur wenige mA Fließen sollen reichen da 50-100mA-Dioden, wenn dort nun mehrere 100mA Fließen werden diese Dioden sehr schnell so heiß, das man sie nicht mehr anfassen kann. Gleichzeitig vereringert die Diode als Heißleiter ihren Internen Widerstand kurzzeitig das diee Diode noch Heißer wird und durchbrennt. Aber jeden Transformator mit 1-2A juckt sowas garnicht! Bei meinen SVT-Achsen (und auch den Widerstandsachsen) gehe ich davon das es zu einem "nebenschluß" oder durch Dreck auf den Rädern zu extremen Übwrgangswiederständen gekommen ist die dann zur Überhitzung führten!

Jeder hat sicher schon einmal mit 2 Drähten aneinander getestet ob der Trafo spannung liefert und dabei die "funken" gesehen. Damit diese Funken so schön leuchten sind Partiziell extrem hohe Temperaturen nötig die aber nur durch für die kleine Kontaktfläche und deren Übergangswiderstand zu erreichen sind! Man kan schon mit 100mA Schweißen wenn der Übergangswiederstand passt, der beweiß sind "kleben" gebliebene Drähte wo die sicherung erst nach einiger Zeit auslöst.

Ich habe bei unsere N-Anlage diese selbstheilenden Sicherungen mit 0,8-1A in jede Einspeisung eingebaut, damit fahren noch alle Züge, aber der Strom ist auf unter 1A begrnzt so das zumindest ein teil der Risiken minimiert ist
Eigentlich ist dieser Fred doch ein Argument dafür, Abstellgleise/Drehscheibenabgänge etc. stromlos zu schalten und nur die jeweils benötigten Fahrzeuge mit DCC Strom zu versorgen. Denn die sind ja unter Beobachtung.

LG Mike
Hallo Mike,

Genau das machen wir bei analogen Anlagen und so macht es auch der MiKo... aber, dann hängt der Zug halt hinter der im stromlosen Abschnitt stehenden Lok ein Wagen mit Schlusslicht, ein Steuerwagen war es ja nicht mal. Und dann fährt da irgendwo eine andere Lok mit 8V oder so und im stehenden Zug funzeln die LED weiter und irgendwas bringt dort eine kleine Diode, die nicht dazu gedacht ist, zu leuchten und heizen.
Sowas vermeidet man eher nicht mit einem auf 20V ausgelegten Varistor, Z-Dioden oder sonst was. Im ersten Augenblick als Micha mir das geschrieben hat, dachte ich noch an einen defekten Tantal, jetzt wissen wir aus dem Video, dass da eine kleine Diode sitzt. Tja, vermutlich ein Kurzschluss, aber durch was verursacht?

Und wie solche Defekte vermeiden? Strombegrenzug bringt's wohl eher nicht, 1A reichen auch locker. Abschaltung bei Überstrom und zwar schnell und das möglichst ohne nachher eine Feinsicherung tauschen zu müssen.
Die Frage ist, woher, wenn nicht selber bauen, bekommt man solch eine Technik? Und wenn selber bauen, wer kann und vor allem will das? Falls es einer will, ich hab das gebaut und noch nie ein derartiges Problem gehabt, und ich hab einen Schaltplan, mit einfachen Bauteilen und verständlich erklärt. Leider funktioniert es nicht im Zusammenspiel mit einem Trafo, es braucht dann einen elektronischen Fahrregler, der im Schaltplan ebenfalls enthalten ist.

Bei den Digitalos kommen solche Dinge wohl öfter vor, Abschalten von nicht genutzten Gleisabschnitten führt euch dann wieder zur Z-Schaltung und damit ins Absurde. Wozu braiche ich denn digital wenn ich wieder mit stromlosen Abschnitten usw hantieren soll? Egal, ich sowieso nicht.

Grüße Torsten
Hallo Leute,

was macht ihr denn aus dieser Sache?

Ich habe keine Entkuppler, es sind einfache Arnold Trenngleise und die haben halt diese Form.
Wie gesagt eine Spielbahn - ursprünglich Pikogleise und 2016 renoviert mit Arnold. Das war´s.

Die Minitrix NOHAB  rauchte vor 20 Jahren ab und hat nix mit dieser Anlage heute zu tun.
Torsten hat wahrscheinlich wieder den Nagel auf den Kopf getroffen und hat hier oft den Elektronikmist beschrieben!

Die NOHAB (ohne Schwungmasse) hat zum Glück keinen Gehäuseschaden, es wurde nur heiß.
Die Kühn 230 fuhr auf dem Außenring ganz normal, wie auch die zweite, eine BR 180.

Dort arbeitet der zweite Trafo - einfacher Fleischmann - und jeder Kreis ist einfach analog angeschlossen.
Leute, das ist Modellbahn wie vor ...zig Jahren.

Also muss es in der Elektronik irgend einen Fehler geben. Siehe auch das Licht im Anold Steuerwagen, die Kühn-Dostos und Kato-SVT175.

Viele Grüße Micha
Hallo,

das ist keine Überlastung, das war kein Kurzschluss, sondern eine Diode deren Sperrspannung überschritten wurde durch Impulse von einer im selben Stromkreis fahrenden Lok. Das hat nichts mit 8 V Gleichstromanteil zu tun, da waren Überschwinger die kann man mit normalem Equipment nicht messen.

Die 20 V Diode und der 14 V Variastor werden nicht durch die 8 V DC leitend werden, sondern alles was über 20 V ist wird sie kappen: Wackelkontakt, Überschwinger, HF. Zugegen für Elektrolaien schwer zu verstehen, da muss man erst den Herrn Fourier kennen, und was ein Doppelstoß (zwei Spikes in zeitlichem Abstand) auf der Frequenzebene  bewirkt. Da gehts nämlich ordentlich zur Sache.

Grüße, Peter W
Danke Peter, so sehe ich das auch.

Also bei Analogbetrieb ....' raus mit dem Zeug und für die smd die passenden Widerstände.davor.

Hat der HN Service- Kollege natürlich hier mitgelesen, dann haben hier alle einen Bärendienst geleistet und nun kommt es auf die Kulanz an, denn immerhin wurde ja ein Serienfehler entlarvt!

..meint grüssend Sven

Hi Sven,

so denke ich lange Zeit immer, danke!!!

VG Micha
Hallo Peter W.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

da muss man erst den Herrn Fourier kennen, und was ein Doppelstoß (zwei Spikes in zeitlichem Abstand) auf der Frequenzebene  bewirkt.



Eben diesen Herren müssen nicht wir sondern der Inverkehrbringer solcher Schaltungen kennen. Wir müssen keine Fourier-Analyse auf unserer Modellbahnanlagen fahren, das muss der Designer, und der müsste mit seinem Geraffel ins EMV-Labor und den Kram dort unter modellbahntypischen Umweltbedingungen testen. Hier wird der Hund begraben sein denn ich vermute, es wird dort keine detaillierte Definition der Testbedingungen geben und wenn doch dann gehen sie an genau den Gegebenheiten vorbei. Wobei wir hier nicht von der Störaussendung reden sondern von der Störbeeinflussung.

Ich halte es tatsächlich wie Sven,
raus mit dem Kram... wird natürlich dann problematisch wenn man doch mal eine Lok wieder verkaufen will.

Grüße Torsten
Ich habe gerade mit erstaunen festgestellt, dass mein Fleischmann_6260041 mit Doehler & Haass Decoder doch auch spürbar warm wird. Der zieht auch 30mA, wenn rot und weiß gleichzeitig an sind (ok, das ist nicht der übliche Fall). Mal mit anderen Fahrzeugen/Loks gegengecheckt. Licht an/aus macht fast immer so 10mA Unterschied. Das finde ich schon recht viel, das ist normalerweise schon ne Menge Licht.
Und das schlimme ist ja, 80% der Leistung wird da vermutlich in einem Vorwiderstand verbraten. Da verstehe ich dann, wenn Leute auf dem Abstellgleis abschalten. Hätte eigentlich erwartet, eine LED mit wenig Leistung ist unproblematisch. Aber in der Summe zieht das dann ja schon einiges und wenn es auch noch punktuell warm wird, ist das nicht schön.

Gruss,
Steffen
hi,
gilt da nichtdie EN 71 und wäre damit nicht der Produzent/in Verkehrbringer angreifbar ?

Gruß Arne
Hallo Arne,

EN 71 ist für Spielzeug... Problem: meist werden Modellbahnerzeugnisse NICHT mehr als Spielzeug ausgewiesen, steht auch so in den Anleitungen, dass sie erst für Personen ab 14 Jahren gemacht sind.

Grüße Torsten
Schade dann läuft das aber webigstens als in Verkehr bringen von gefährlichen Produkten, z.B. Brandgefahr. Denn da liegt ja wohl ein konstruktionsfehler vor.

Gruß Arne
Hallo Arne,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Denn da liegt ja wohl ein konstruktionsfehler vor.



und wo genau nimmst du diese Weisheit her? Bisher hat niemand die Schaltung analysiert und wir wissen auch nicht was genau mit der Schaltung von micha passiert ist. Anders als beim VT18.16, wo ich selber die Schaltung aufgenommen und im entsprechenden Thread auch kommentiert habe, sehe ich hier bisher kein wirkliches Futter. Ohne die genau Schaltung zu kennen kann niemand behaupten oder gar wissen, was diese Erhitzung verursacht hat.
Was wir wissen ist, dass Spannung angelegen hat und eine andere Lok sich im selben Stromkreis befunden hat. Allein das ist nichts besonders, das hätte auch die Zuglok des Dostos sein können.
Weiter kennen wir wir ein Foto aus einem Video, das einen geöffneten Zug zeigt. Nach diesem Foto und dem Schadensbild kombinieren wir, dass die Hitzequelle wohl eine Diode gewesen sein müsste.
Wir haben wir noch? ich sehe nix, Du?

Grüße Torsten
Hallo zusammen,


sehe es wie Thorsten.

Und wenns ein Konstruktionsfehler wäre, dann müßten doch ein paar mehr Einheiten ein solches Schadensbild zeigen. Aber dafür ist es hier im Forum erstaunlich ruhig.

Hauptsache Simon ist mit seinen Spur-N-Nachrichten gleich entsprechend draufgesprungen...


Nachdenkliche Grüße
Christian Strecker
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: em200a

Hauptsache Simon ist mit seinen Spur-N-Nachrichten gleich entsprechend draufgesprungen...



Also ich habs jetzt extra nochmal angesehen, ich sehe dein Problem nicht. Simon berichtet, dass es passiert ist, mehr auch nicht. Und dass da etwas passiert ist, das ist ja nicht zu leugnen. Ob es nun ein Konstruktionsfehler ist oder eine fehlerhafte Diode lsäst sich wohl nicht mehr nachvollziehen.

Viele Grüße
Rico
Hallo Rico,
hallo zusammen,


hab mir die Passage im Bericht nochmal angesehen. Gut, es wird sich hier aufs Forum berufen, ist ja üblich. Simon sagt zwar auch, daß es nicht komplett nachvollziehbar ist, wo jetzt der Fehler genau lag - schreibst Du auch.
Aber warum er dann eine "offizielle Belenus-TV-Rüge" erteilt... Für mich nicht nachvollziehbar... Es ist nicht nachgewiesen, daß hier ein Konstruktionsfehler vorliegt - es ist alles nur Ferndiagnose.

Und eben, soweit bisher hier bekannt nur ein Einzelfall.

Also ist die "Rüge" von Simon gegenüber Arnold und Grundlage und FALSCH!!!

Ich finde eine neutrale, unabhängige Berichterstattung sehr wichtig und richtig. Aber sie soll auch fundiert sein und dazu reicht dieses Forum hier eben nicht (mehr). Da brauchts halt gute Kontakte.
Ich bin auf die nächsten Spur-N-Nachrichten gespannt.


Viele Grüße
Christian Strecker

PS: Ich will jetzt hier keinem, vor allem dem TO einen Vorwurf machen. Aber ist gesichert, daß die komplette (!) Konfiguration der Anlage dargestellt wurde. Vielleicht ist noch ein elektronisches Bauteil drin wie eine elektronische Schienenreinigung oder ein Beleuchtungsgenerator. An sowas denkt nicht gleich jeder Anlagenbetreiber, wenn er einen Schadesverhalt darstellt. Muß ja nicht gleich eine böse Absicht sein, wenn man das von sich aus nicht angibt.
Nur dann wird der Sachverhalt gleich ganz anders...

Guten Abend Gemeinde,

Hallo Christian,

du hast es ja zumindest versucht, es seriös zu beurteilen.

Klarstellung nochmal:
Meine Anlage ist eine einfache analoge Spielbahn wie aus der Startpackung von 1970.
Es gibt hier keine Beleuchtungsgeneratoren, weder ein Schaltgleis und sonstige elektronische Schalter für Automatik - alles reine Handarbeit.

Vielen Dank für´s Misstrauen meiner Aussagen.

Niemand hat von grundsätzlichen Fehlern von Arnold gesprochen, sondern dass es Mängel in der Fertigung geben kann.
Es fehlt heute die allgemeine Qualitätskontrolle und das hat mit Sicherheit auch Simon so gemeint und bestens dargestellt.
Das betrifft alle Hersteller...
...besonders bei der Elektronik.

Nächster Gag von Arnold:
Ich habe ja die neue 18 201 mit Doppeltender (habe auch hier die Trennung der Tender beschrieben) und da leuchtet bei der Analog-Lok (höre) beim Rückwärtsfahren die Triebwerksbeleuchtung,
Ich kann Bilder zeigen - wahrscheinlich aber nicht notwendig. Also Nachdenken!!!

Warum wird die Kühn 230 im Außenkreis bei einfacher Fahrt, ohne zweite Lok und im anderen äußeren Stromkreis einfach heiß?
Keine Verbindung zum Innenkreis und andere Trafo    ???

Du kannst es uns sicher erklären.

Ich glaube, es sind nur zufällige Fertigungsfehler, wie bei meiner 25 Jahre alten Minitrix NoHab,
Die wurde auch heiß damals und auf einer anderen alten PIKO Anlage mit anderen Trafos (PIKO).

Ich hatte nur noch Sorgen mit den Kühn-Dosto-Steuerwagen (Licht) - keine Ahnung.
und mit dem VT18.16, das ist aber von Torsten bestens beschrieben!

Ich wünsche euch allen noch viel Spaß mit dem geilsten Hobby.

VG Michael


#31
Hallo Thorsten,

ich sehe ein Schadensereignis da bei sorgfälltiger Auslegung beim Versagen einer Komponente nicht eintreten dürfte und da es nicht zur Abschaltung der Versorgungsspannung kam finde ich mehr als Merkwürdig.

Gruß
Arne
Hallo Arne,

ist alles merkwürdig!
Könnten vielleicht die Arnoldweichen mit der Abschaltung da vielleicht Schaden machen?
Ich verstehe das auch nicht.

Gruß Micha
Hallo Micha,


ist mal ein Ansatz.

So wie Du beschreibst, habe ich das Gefühl, daß Du irgendeine Spannung am Gleis hast, die nicht drauf gehört. Eine Art Schleichstrom, weil ein Kontakt nicht richtig trennt (z. B. Weichen), vielleicht irgendwo ein Isolierschuh nicht mehr zuverlässig isoliert (hatte ich bei meiner ersten Anlage nach 6 oder 7 Jahren Betriebszeit - das war ein Spaß bei der Suche!) oder irgendwo in der Verkabelung.

Bewaffnen mit einem Multimeter, Spannungen messen, Durchgänge prüfen usw. - kann eine####arbeit werden. Und nachher ist es in einem Bereich, wo man nie vermutet hätte...

Durch Widerstand können das so kleine Spannungen oder Ströme sein, daß eine "klassische" Lok oder die "bekannten Fleischmanntrafos" gar nicht reagieren, aber eben moderne Fahrzeuge mit Mirco-Bauteilen.

Was mir beim Betrieb immer eine gute Kontrolleinheit war ist ein analoges Amperemeter zwischen Trafo und Gleisanschluß, Meßbereich 0 - 2 A. Hat mir auch so manchen Fleischmann-Dreipoler oder Arnold-Köf-Motor gerettet...


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo miteinander,

ich habe meinen ersten "abgebrannten" DB7 (Einstiegsthema) vom Händler umgetauscht bekommen.
Nun hoffe ich, dass es klappt.
Alle ursprünglichen "Verbesserungen" sind daran wieder durchführt  und er rollt wie der erste.

Es hätte weitere Berichte gegeben, dass der Zug warm werden würde und umgetauscht ist.
Wen es betrifft, der könnte sich ja mal hier melden und berichten - würde uns freuen.

Jedenfalls erkenne ich noch nicht den ursächlichen Grund für den Brand.

Ich habe es nochmal lieber hier eingestellt, passt besser

Grüße
Michael


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