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THEMA: BR 39 Treibräder blockiert nach Rep am Tender

THEMA: BR 39 Treibräder blockiert nach Rep am Tender
Startbeitrag
Freddie - 16.02.26 20:06
Hallo liebe Community,

ich brauche eure Hilfe bzw. euren Rat. Angefangen hat alles damit, dass meine FLM BR 39 einen Haftreifen verloren hat. Um den zu erneuern, muss der Tender ziemlich weit zerlegt werden. Da ich vor einem guten Jahr die Lok digitalisiert habe, musste natürlich auch der Decoder für diese Aufgabe weichen.
Tendergehäuse abgenommen, Lokgehäuse abgenommen, alle Decoderkabel abgelötet, Motor ausgeclipst und den Tenderrahmen entfernt. Haftreifen erneuert, alles wieder zusammengebaut und eingelötet.
Lokgehäuse wieder montiert und wobei ich nun Hilfe suche: die Treibräder der Lok blockieren an zwei Punkten pro Umdrehung.
Für mich völlig unverständlich, da an der Lok nichts weiter gemacht wurde, als die beiden Kabel (Schiene rechts und links) zum Tender abgelötet.
Alle Treibräder sind fest auf den Achsen, selbst mit Gewalt könnte man da nichts verdrehen, unbeachsichtigt schon gar nicht.
Ich habe von jeder Lokseite 2 Fotos gemacht, jeweils von der Blockade obere und untere Radstellung, ebenso eines von der Unterseite der Lok.

Irgendwie bin ich gerade komplett Rat- und Planlos. Ich möchte nun nichts ins Blaue hinein versuchen, aber wissen würde ich schon gern, wo hier der Hase im Pfeffer liegt.

Danke für Eure Unterstützung. Es grüßt, der verzweifelte
Freddie


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Es könnte ein oder mehrere Kabel verklemmt sein in der Lok-Tender Kupplung. Oder das Triebradfett fängt an zu verharzen
MfG Rudolf.
Hi,

für mich sieht das so aus als wäre die zweite Achse um min. ein Zahn verstellt....

Gruß, Gerd
Hast Du vielleicht das Lokgehäuse beim Wiederbefestigen evtl. leicht verkantet oder die Schrauben zu feste angezogen? Oder Dich beim Auseinander- und wieder Zusammenbau evtl. zu feste am Gestänge abgestützt und dieses dabei ganz leicht verbogen?

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Gerd

für mich sieht das so aus als wäre die zweite Achse um min. ein Zahn verstellt....



Die Lok hat Tenderantrieb, die Lokräder drehen einfach durch.

Somit ist die Antwort Stuss.

Kopfschüttelnde Grüße von Jens
Hi,


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Treibräder der Lok blockieren an zwei Punkten pro Umdrehung.



Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Lok hat Tenderantrieb, die Lokräder drehen einfach durch.

Somit ist die Antwort Stuss.



Und wenn der Antrieb im letzen Wagen wäre würde das nix an den klemmenden Treibrädern ändern...

Somit....

Viele Grüße, Gerd
Hallo Freddie,


also das mit dem einen Zahn verdreht aus Antwort 2 kannst Du gleich mal vergessen.

Im Bereich Schubgestänge scheint mir auch alles in Ordnung. An der Lok selbst hast Du nix gemacht, wenn ich recht verstehe.

Möglichkeit 1:
Die Lok-Tender-Deichsel irgendwie falsch eingehängt damit die Lok durch den Tender leicht entlastet wird.

Möglichkeit 2:
Andruckfeder Nachläufer nicht richtig in der Lage oder etwas verbogen (= höherer Anpreßdruck, und somit die Treibräder entlastet).

Möglichkiet 3 (eigentlich schon weniger wahrscheinlich):
Wie Möglichkiet 2 nur beim Vorläufer.


Das würde mir jetzt einfallen.


Viele Grüße
Christian Strecker

Hallo Gerd,


wie soll bei den Treibrädern was um einen Zahn verdreht sein, bei der 39 haben die Treibräder KEINE ZAHNRÄDER!!!!

Und wenn Du es am Gegengewicht ausmachst:
Die 39 war im Vorbild eine Drillingslok. Der Innenzylinder greift auch auf die zweite Achse und durch den Kurbelversatz ergibt sich somit ein anderer Schwerpunkt bei dieserTreibachse..


Viele Grüße
Christian Strecker

Hallo Freddie,

könnte es sein, dass die Treibstange an der Kuppelstange links hängen bleibt. Der Abstand scheint mir etwas gering zu sein. Da die Lok Tenderantrieb hat, kann das nicht ursächlich mit dem zerlegen des Tenders zu tun habe.

Gruß Philipp
Hallo Hilfswillige.

Mit dem Tender kann es absolut nicht zusammen hängen, damit hat Jens schon Recht. Mike, ich dachte das auch zuerst und habe das Lok Gehäuse wieder abgenommen. Trotzdem stehen die Räder. Es ist absolut nichts zu erkennen, ob das Gestänge an den beschriebenen zwei Punkten Kontakt bekommen kann und so zu der Blockade führt. Da ist nichts verbogen.
Ich werde morgen Nachmittag noch einmal das Lok Gehäuse demontieren, alle 3 Kabel wieder ablöten und dann weiter sehen.

Bis dahin erstmal danke
Freddie
Hi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wie soll bei den Treibrädern was um einen Zahn verdreht sein, bei der 39 haben die Treibräder KEINE ZAHNRÄDER!!!!

Und wenn Du es am Gegengewicht ausmachst:
Die 39 war im Vorbild eine Drillingslok mit Antrieb auf die zweite und dritte Achse. Zweite Achse vom Innenzylinder und damit das Gegenwicht in anderer Lage als bei den restlichen.



Ja dann nehme ich alles zurück und Behaupte das Gegenteil
War ja nur so eine Idee...

Gruß, Gerd
Hallo Zusammen,

...das Thema Haftreifenwechsel bei Flm- Tenderschiebeloks haben wir doch schon so oft diskutiert und es stimmt einfach nicht, dass man die Lok bzw den Tender überhaupt zerlegen muss.

Vor 14 Tagen habe ich bei der 50 002 wieder einmal alte Haftis ausgehebelt und zwischen Atrapppe und Radsatz dann wieder die Neuen ein- und übergezogen.

So mache ich das schon immer, es geht auch nichts kaputt und auch die Flm 52er wurde genau so neu bestückt. Es dürfte auch nie Philosophie gewesen sein deswegen Aufwand zu betreiben

Warum klemmt die Lok? Wenn ich es richtig verstehe dann einmal gemäss Foto unten und einmal  oben.
Auch wenn mir so ist, als ob das Thema vor ca 2 oder. 3 Jahren schon einmal exakt so besprochen wurde und niemand glauben wollte, dass die Reparatur in einer anständigen Lokliege erfolgte, so habe ich noch vor Augen, dass damals......bei wem auch immer....das Feinwerkerwerkzeug und in gewisser Weise auch die Geduld fehlten.

Jedenfalls scheint die Innensteuerung am roten Hebel zu haken, weil er festgedrückt sein könnte oder das die Innensteuerung wohl mit der Aussensteuerung kollidiert. Leider komme ich heute auch nicht mehr zu einem,Vergleichsfoto um das näher zu begründen und ich erinnere ich mich auch nicht mehr was es damals war oder ob das Thema dann doch fürs erste versandet war๐Ÿค”

Gruß Sven
Hallo Freddie,
Versuche durch vorsichtiges Drehen der Treibräder mit dem Finger rauszufinden, an welcher Stelle der Rotation die zwei von dir beschriebenen Widerstände auftreten. Da muss sich etwas berühren. Ich hatte das bei einer BR 39 auch schon, es reicht hier wenn eine der Stangen oder Steuerungselemente minimal verbogen ist. Oft berührt z.B. eine Stange einen Bolzen, was auch gut erklären würde, dass es 2 Mal pro Umdrehung passiert. Wie gesagt, du musst es dir ganz genau ansehen, ggf. mit einer Lupe.
Viel Erfolg, beste Grüße,
Jan
Hallo Freddie schau noch mal auf Bild 1, die Gegenkurbel scheint mir verkehrt montiert zu sein. Der obere Gelenkpunkt an dem die Schwingenstange befestigt ist muss zur Achsenmitte montiert werden sonst kann es dort zu Blockaden kommen. Ich glaube, das ich richtig liege.
Gruß elber
Als Vergleich kannst du die rechte Seite anschauen.
Hallo nochmal,

auch ohne den gesamten Aufbau blockieren die Räder an 2 Stellen nach je einer halben Umdrehung. Es berührt sich absolut nichts am Gestänge.
Falsch montiert kann auch nichts sein, denn die Lok lief ja noch bis vor meinem Eingriff einwandfrei (bis auf den einen fehlenden Haftreifen). Da ich null und nichts am Gestänge gemacht habe, ist es mir total Schleierhaft, warum jetzt bei einer Radumdrehung zwei extrem schwergängige Punkte auftreten. Es ist ja auch nichts auseinander gefallen, was ich hätte falsch zusammenbauen können.
Wenn der Blockadepunkt erreicht ist und ich mit dem Finger weiter drehe, dann "fluppt" es über den Punkt hinweg und springt quasi zum nächsten. Es ist eine Leichtgängigkeit bis zu den beiden Punkten vorhanden.
Wie ich schon schrieb: das Gestänge hakt nirgends.

Für heute brauche ich erstmal etwas Abstand.

Gruß
Freddie

@ elber: keine Ahnung, welche Gegenkurbel du meinst, das rote Kunststoffteil, was so halb senkrecht und nur auf der linken Seite vorhanden ist? Vielleicht kannst du das ja einkreisen und wieder posten.
Freddie, nimm Isopropanol und pinsele die Achsen und das Gestänge sauber. Reinige mit Druckluft. Vielleicht ist ja irgendwo ein Staubkörnchen reingekommen.

Ich persönlich würde dann auch noch einen winzigen Tropfen PTFE Öl auf die Achsen und Gestängepunkte geben, aber das ist bei einigen Experten hier verpönt.

Und ja, Sven hat recht… mithilfe einer Pinzette, einer Nadel und etwas Geduld kann man die Haftreifen wechseln, ohne irgendwas auseinander zu bauen.

LG Mike
Ich glaube die Stellung der vorderen Kuppelachse ist verdreht.
Die Kuppelstange scheint mir nicht gerade über alle 4 Achsen zu liegen.

Gruß von Karl - Michael
Hallo Freddie
Wenn man die Lok anfasst kann es schonmal passieren,dass man das Gestänge dabei leicht verbiegt.
Kontrolliere mal, ob das Gestänge bei jeder Radumdrehung einmal hakt.
Grüsse Dieter
Moin,

Man kann in der blockierten Stellung mal die Treibachsen einzeln leicht berühren/verschieben und so feststellen welche Achse blockiert...

Ich hatte mal bei einer BR39 Achse, dass diese leicht rauh war und sich in der Bohrung etwas festgefressen hatte und teilweise schwer drehte - war sogar eine relativ neue Lok...
habe dann den mittleren Teil der Achse neu poliert und dann lief es. - da wäre der Zeitpunkt - das Zusammenfallen - dann eher Zufall

die Stromschleifer könnte man auch kontrollieren, ob die alle auf der richtigen Bahn schleifen....

das wären zunächst meine Ideen

mit Grüßen

Jens
Hallo,
Vielleicht wurde bei den Arbeiten am Tender die Deichsel zur Lok etwas verbogen, so dass die Lok etwas angehoben und entlastet wird.
Man könnte mal zur Probe etwas Gewicht auf die Lok legen und gucken, ob es besser wird.
MfG Torsten
Moin,
ehrfurchtsvoll zurückgezogen.
Gruß, Thomas S.

Hallo zusammen,


grundsätzlich hat Thomas in Nr. 20, aber wenn ich mich recht erinnere hat Fleischmann bei der 39er richtig nach Vorbild gebaut und hier einen Versatz von 120 Grad gemacht, wie es für eine Drillingslok richtig ist.

Bei solchen Loks läuft das Schubgestänge grundsätzlich nicht komplett gleichmäßig - gut, Loks waren auch früher keine Hochpräzisionsartikel...
Aber die zweimal hängenbleiben lassen mich nicht aus. Sind die beiden Hängerpunkte ziemlich genau nach jeweils 180 Grad, oder kommen da 120 Grad, 90 Grad?

Hätte auch schon an die Radschleifer der Lok gedacht. Aber die liegen hier von hinten an den Rädern an und nicht von oben (= Radschleifer abgerutscht?)

Das mit der verdrehten Achse glaube ich weniger. Für die Fotos hat Freddie die Räder in verschiedene Positionen gedreht. Dazu kommt noch das Höhenspiel der Radsätze zueinander. Und der Gleichlauf wird hier nur über die Kuppelstange erzeugt (die hat hier wirklich eine mechanische Funktion). Das muß Spiel zueinander haben.

Ich würde mich nach wie vor auf den Bereich Vorläufer/Nachläufer und deren Andruckfedern fixieren.


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo,
wie auch schon geschrieben wurde die zweite Achse ist verdreht, kann man gut an den Gegengewichten erkennen. Die müssen immer die gleiche Ausrichtung haben.
Grüße
Thomas
Hallo Thomas,


FALSCH!!!

Hab ich weiter oben schon geschrieben, die 39er ist eine Drillingslok im Vorbild und da läuft auf der zweiten Achse die Kropfachse für den Innenzylinder, was einen anderen Gewichtsverlauf bei der Umdrehung bewirkt. Schau mal an, in welcher Position bei der zweiten Achse das Gegengewicht zum Bolzenloch hat - das liegt hier einfach nicht direkt gegenüber wie bei den anderen drei Achsen.

Modellwissen alleine ist recht und schön, kann aber bei fehlendem Vorbildwissen in die Sackgasse führen.


Viele Grüße
Christian Strecker


Hallo,

schau Mal ob auf beiden Seiten der Kolben/Kreuzkopf wenn er nach vor geht Luft zum Zylinder hat. Das Problem hatte ich als ich mir eine 22er baute! Das ganze ging leicht an den Zylinder und blockierte dann kurz. Hab damals auch geschaut und nach einer Weile diesen Fehler gefunden.

Viele Grüße Sylvio
Moin,

Für alle "Besserwisser" die hier falsche Ratschläge geben.

So sieht das Triebwerk der P10 aus:

https://www.dampfsound.de/39/39230-werkf-mbgkacs.jpg

Das hat Fleichmann vorbildgerecht umgesetzt!

Ergo: Die zweite Treibachse sieht nach den Bildern oben in Ordnung aus!

Gruß Jens
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: tomh

wie auch schon geschrieben wurde die zweite Achse ist verdreht, kann man gut an den Gegengewichten erkennen. Die müssen immer die gleiche Ausrichtung haben.  



Falsch, wie kommst du darauf????
Bei 3-Zyl.-Triebwerken gibt es einen Versatz der Gegengewichte.

Bei der 01 10 von Fleischmann und der 03 10 von Minitrix wurde dieses übrigens vorbildwidrig nicht berücksichtigt!

Gruß Jens
Moin,
dann ziehe ich meinen Gedanken mit der Selbsthemmung ehrfurchtsvoll zurück. ๐Ÿ˜Š
Ich will ja hier keinen Unsinn verbreiten.
Gruß, Thomas S.

Hallo, ich will versuchen, es noch genauer und verständlicher zu erklären:

die Lok liegt kopfüber ohne Tender, ohne Gehäuse, Vor und Nachläufer vor mir. Wenn ich die Räder drehen will habe ich an 2 Punkten (ziemlich genau gegenüber) einen sehr hohen Widerstand, den ich nur durch ziemlichen Fingerdruck in der Drehbewegung überwinden kann. Man muss sich das in etwas so vorstellen: der Widerstand baut sich über wenige mm auf und wird höher, dann folgt der Punkt des Springens und der nornmalen Leichtgängigkeit bis zum nächsten Punkt.

Ich habe mir zum Vergleich zwei Bilder der 39 aus dem Netz heruntergeladen: das Gestänge steht bei meiner Lok genau wie auf den Vergleichsbildern. Ich wüßte auch nicht, wie sich das verdreht haben sollte, wenn ich doch am vorderen Teil der Lok nichts gemacht und dadurch "verbastelt" haben könnte. Natürlich könnte beim Abziehen des Lokgehäuses etwas verbogen worden sein, das kann ich nicht ausschließen. Allerdings würde dann das Gestänge irgendwo haken müssen und das würde man sehen können. Aber auch dort entsteht keinerlei Kontakt.

Es ist zum Haare raufen. Am meisten nervt es mich, dass ich 45 Jahre in einem (elektro) mechanischen Beruf gearbeitet habe und jetzt vor solch einem, wahrscheinlich winzigen Effekt, kapitulieren muss. Das frisst an mir gewaltig.
Ich könnte die Lok als Bastelobjekt bei eBay anbieten, aber genau das will ich nicht. Das Ding muss doch wieder ans Laufen kommen.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,

drehst Du mit dem Finger nur an einem Rad oder mehreren gleichzeitig?
Hintergrund der Frage:
Da die Stangen die Bewegung übertragen sollen, könnte durch den gewollten Versatz um 120° bei der Mitnahme der anderen Räder eine Hemmung entstehen, wenn nur _ein_ Rad mit dem Finger bewegt wird. Steht die Lok auf einem Gleis, werden durch die Fahrbewegung ja auch die anderen Räder mitbewegt, unterstützt durch die Stangen.
Ist jetzt nur so eine Idee; es könnte sein, dass das anders läuft, wenn mehrere Räder gleichzeitig bewegt werden.
Vielleicht helfen bei der Analyse mehrere Fotos (z.B. nach jeder Achtel-Umdrehung und Kennzeichnung, bei welcher Stellung die Hemmung eintritt und wo sie wieder weg ist...

Viel Erfolg bei der Suche und Bereinigung
Michael
Hallo Michael,

im Grunde eine gute Idee mit mehreren Fotos: allerdings geht das nicht, da die Treibräder sofort nach Überwindung der Blockade zum nächsten, blockierenden Punkt verspringen.

Die Bilder im Ausgangspost zeigen rechts wie links die beiden Stellungen.

Gruß
Freddie

Hallo Freddie,


nach Deiner Beschreibung habe ich mir Deine Fotos nochmal angesehen.

Mein Gefühl für die Fehlerregion:
Rechte Lokseite, 1. Kuppelachse. Der Bolzen der Kuppelstange kommt mit Kreuzkopf oder Treibstange zusammen.

Mag jetzt absurd klingen, ist mir aber auch schon mal passiert. Beim "Bearbeiten" der Lok ganz gewohnheitsgemäß die Lok da genommen/gehalten und dabei habe ich die Kreuzkopfgleitbahn ganz leicht verdrückt - und schon klemmte es.

Wird jetzt schwierig, da alles irgendwie Ferndiagnose.


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Christian,

mir ist klar, wie schwer eine Fehlersuche per Foto ist. Also: auch auf der rechten Seite ist alles freigängig. Sollte eine der Kuppelstangen irgendwo anhaken, dann wäre es tatsächlich ein Haken. Hier verhalten sie die Räder, als würden sie über einen federgespannten Exzenter laufen. Der Durck baut sich auf, dann kommt der obere Totpunkt und bis zur nächsten halben Umdrehung ist alles frei (vielleicht 3mm Raddrehung), dann baut sich der Gegendruck wieder auf und so geht es Umdrehung für Umdrehung.

Da stößt nichts aneinander.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,


klemmt ein Kreuzkopf jeweils am Ende der Gleitbahn? Noch so ein Ansatz...  Treibräder langsam durchdrehen und schauen wie sich der Kreuzkopf im Bereich Kehrpunkt bewegt, ob sich da was verspannt. Bitte das für beide Seiten machen.

Das wird immer mehr der Bereich unvorstellbar - aber man hat schon Pferde kotzen gesehen.


Viele Grüße
Christian
Christian,

Das hatte ich oben auch schon erwähnt, nur das es bei mir vorn am Zylinder ansties! Übeltäter war der Kreuzkopf wo der Voreilhebel drin steckt.

Gruß Sylvio
Hallo Freddi in #14, ich habe mal dein Bild her genommen und die Gegenkurbel mit einem Pfeil gekennzeichnet. Der obere Punkt ist der , der die Schwingen Schieberstange bewegt und der Gegenpunkt ist dann die Schwinge. Der Gelenkpunkt der Gegenkurbel muß zur Achsenmitte (ungefähr) ausgerichtet sein. Durch das drehen der Räder bleibt dieser Punkt immer in Achsenmitte. Auf deinem Bild schaut es so aus, als wäre da ein Versatz nach außerhalb der Achse. Wenn dem so ist, kann es sein das es irgendwo klemmt / anstößt.
Ich habe mal meine 39er daraufhin kontrolliert, die Gegenkurbel stehen richtig und es Klemmt nichts.
Kann es sein, das Bild 1 + 2 von dir die gleiche Seite zeigen und nur die Räder anders stehen? Es ist die linke Seite. Hast du mal die rechte Seite angeschaut? wie steht da die Gegenkurbel? Möglich wäre natürlich auch ein leicht verbogenes Gestänge wie es weiter oben schon vermutet wurde. Das letzte Bild ist von meiner Lok mit der Radstellung wie bei deiner Lok.
Gruß elber  der hofft das der Fehler gefunden wird. Übrigens, wenn du die Lok über Kopf repariert hast, kontrolliere auch mal die Schwinge wenn die nach oben steht, steht sie falsch. Sie muß hängen auf beiden Seiten. Das wird gerne übersehen.

Die von berndt* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Sylvio,


tja gut und auch berechtigt. Solche Sachen hatte ich in vielen Spielarten auch schon. Gleibahn auf einmal zu kurz, der Kreuzkopf drehte sich schlagartig seitwärts und kollidierte irgendwo usw.... Es kann alles davon irgendwie sein.

In erster Linie ging es mir drum daß Freddie nicht anfängt Räder auf Achsen zu drehen oder Gegengewichte auszufeilen und neu einzugießen. Da geht mir auch mal was unter.

Das alles ist verdammt fieselig und manchmal in natura unter der Lupe zu sehen. Und jetzt mit Fotos... Ich kann auch nur mit Schilderungen von Freddie einen Zahn weiterdenken.

Wie ich auch schon geschrieben habe, das kann beim Tenderanhängen einfach nur ein unbewußtes Festhalten der Lok an der "falschen Stelle" gewesen sein. Soll jetzt kein Vorwurf an Freddie sein - da kommt man erst drauf, wenn man sieht wo's klemmt (im wahrsten Sinne des Wortes).


Viele Grüße
Christian
Hallo,

es scheint ja soweit erkennbar alles in Ordnung. In solchen Fällen - und da hatte ich schon mehrere, u.a. auch meine 39 - hat es bei mir nur geholfen, die Lok weiter zu zerlegen.

Als meine 39 auch "auf einmal" ein àhnliches Problem hatte, habe ich nach und nach alles demontiert, bis ich nur noch den Rahmen mit den Achsen in der Hand hatte. Da konnte ich dann feststellen, dass die erste Kuppelachse schwergàngig war. Die musste ich dann auch noch ausbauen um die Bohrung im Rahmen vorsichtig aufzureiben.

Ich gehe nicht davon aus, dass Deine 39 dasselbe Problem hat. Aber wenn an der fertig montierten Lok alles in Ordnung scheint und es aber eben doch nicht ist, hilft das Demontieren bei der Ursachenfindung.

Z.B. könnte man das Thema "Kreuzkopft stößt am Zylinder an" durch Demontage der Kuppelstangen gut testen bzw. ausschließen.

Viele Grüße,

Udo.
Hallo

@ Elmar: die Bilder 1 und zwei zeigen die Lok von der linken Seite und zwar einmal vor jeder blockierenden Position. Ich habe dann die Lok umgedreht und die gleichen Aufnahmen der rechten Seite gemacht. Wenn ich mir nun das Bild deiner Lok anschaue, dann sehe ich da keinen Unterschied in der Position, ebenso bei meinen Vergleichsbildern aus dem Netz.

@ Udo: das komplette vordere Gestände vor den Zylindern ist frei beweglich.

Vor allem könnte das ganze Gedöns vorn an der Lok nicht zu meinem vorhandenen Effekt führen, es ist einfach zu viel Gegendruck vorhanden wenn die Räder von Hand bewegt werden. Man würde es auch sehen, wenn etwas aus dem vorderen Bereich den Gegendruck erzeugt. Dabei müsste es sich, sagen wir mal, wölben. Wie ich oben schon schrieb: als würde ein Federgespannter Exzenter den Radlauf bremsen/blockieren. Man muss schon sehr viel Kraft aufwenden, um den Blockadepunkt zu überwinden.

Gruß
Freddie
Sorry,
den orginalgetreuen Versatz der zweiten Achse hab ich garnicht gekannt.
Aber kann es sein, dass der Versatz auf beiden Seiten nicht gleich gross ist?
Ein Rad der 2. Achse leicht verdreht?
Grüße
Thomas
Ich habe die Blockade gefunden und könnte mich dafür Ohrfeigen

Als ich den Tender bzw den Decoder neu verkabelt habe war mir das Kabel zur Lampe (vorn) immer im Weg. In der Mitte der roten Stromabnehmerplatte ist eine Kerbe im Kunststoff und dort wollte es einfach nicht liegen bleiben. Das alte Kabel war dort auch schon verklebt. Dieses mal muss der Tropfen Kleber wohl etwas zu groß ausgefallen sein: er ist direkt in das bewegliche, rote Kunststoffteil gelaufen, welches eine Verbindung zum Gestänge der Lok hat. Dadurch war es vorbei mit der Beweglichkeit.

Es ist zum k....zen, aber meine Dämlichkeit. Trotzdem danke an alle, die hier ihr Bestes gegeben haben, auf sowas könnt ihr natürlich nicht kommen. Ich habe es auch erst bemerkt, als ich die Treibstange abgehebelt hatte und plötzlich alles leichtgängig war. Es tut mir echt leid, dass ich für so einen Schei.. eure Zeit beansprucht habe.

Dann muss ich jetzt nach einer gebrauchten Stromabnehmer Platte 60713901 suchen. Spur N Teile hat nichts und Fleischmann möchte dafür mehr haben als ich für die Lok bezahlt habe.

Mit einer Träne im Auge schließe ich diesen peinlichen Thread.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,


ein Tropfen Kleber... wenn Du das gleich gesagt hättest..

Von meiner Seite keine Ursache, gerne. Aber wie ich irgendwo oben schon geschrieben habe, wenn man den Fehler dann findet, dann weiß man auch wo und wann es passiert ist.

Ist dir der Kleber in den Steuerungsantrieb für den Innenzylinder gelaufen? An der Lok links und daran ein Metallteil das zur 3. Kuppelachse führt? Welcher Kleber? Ein lösemittelhaltiger? Na dann, "herzlichen Glückwunsch".

56,20 € für die Isolierplatte ist auch eine Ansage. Evtl. eine nicht mehr ganz so schöne 39er gebraucht wo kaufen als Ersatzteillager, wenn gar nichts mehr anderes überbleibt.


Viele Grüße
Christian Strecker
Hallo Freddie,
Ich zumindest fand diesen Thread erfrischend und habe mitgefiebert, ob der Fall „aufgeklärt“ werden kann. Wie beim Tatort war die Auflösung dann etwas „ungewöhnlich“…

Ich schließe mich Christian an: Welches rote Teil meinst du? Die Schwingen links am dritten Treibrad? Die treibt die Heusinger Steuerung am Mittelzylinder an. Eventuell wäre eine Option, diese Kurbel auszubauen und die Lok Heusinger-technisch zu einer Zweizylinderlok zu machen…

Beste Grüße,

Jan

Hallo Christian,

da muss es wohl passiert sein, ich nenne das jetzt mal das "pendelnde" Teil auf der linken Seite der Lok. Das pendelt nun nicht mehr und ja: es war Sekundenkleber. Normalerweise klebe ich so etwas mit einer Stecknadel, warum ich hier die Flasche genommen habe, ich kann es selbst nicht mehr nachvollziehen. Ich muss mal schauen, wie ich weiter vorgehen werde. Vorerst wird die Lok ohne die Stange laufen müssen. Irgendwann kann ich das defekte Teil wohl auswechseln.

Bis dahin lasse ich die Lok entgegen dem Uhrzeigersinn laufen, da fällt das Fehlteil nicht so auf.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,


das mag jetzt vielleicht ein wenig überheblich klingen, aber das was Dir passiert ist bestätigt mich.

Sekundenkleber - das Zeugs kommt mir nicht ins Haus.

Mein Lieblingskleber für solche Sachen ist UHU extra. Der ist lösemittelfrei, heftet diverse Teile gut an, mit der Stecknadel oder Zahnstocher gut zu plazieren und !!! läßt sich auch mal entfernen und damit so manches retten.

Das sind bei mir Erfahrungen aus inzwischen 40 Jahren Modellbahnerei. Und: Ich lerne immer noch dazu.


Und ja, wir sprechen vom gleichen Teil an der Lok.


Viele Grüße
Christian Strecker
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: Freddie

Mit einer Träne im Auge schließe ich diesen peinlichen Thread



Das muss Dir nicht peinlich sein. Sowas in der Art haben wir alle schon fabriziert. Gut dass Du die Ursache gefunden hast!

LG Mike

Hallo Freddie,
suche mal über Google nach Mittel die Sekundenkleber lösen Aber kein Aceton. Öl, Essig, Speichel habe ich gefunden. Ist einen Versuch wert. Pattex empfiehlt Brennspiritus.
Grüße, Wolfgang
Edit: Brennspiritus hinzugefügt.

Hallo Freddie

Wenn man sich im Nachhinein Bild 1 und Bild 2 ansieht dann erkennt man das die Kurbel zum Mittelzylinder an der gleichen Stelle steht. Aber da muss man erstmal drauf kommen.

Gruß Dietmar

Die von N21 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Freddie,

sowas passiert halt, das muss Dir nicht peinlich sein. Abspeichern in der Rubrik: Seltene aber böse Fehler.

Gruß Philipp


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