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THEMA: FM Bogenweiche 15° Angabe Bezug auf?
Bei den FM Bogenweichen sind in der Übersicht vom Hersteller zwischen dem Innen-Radius R1 und dem Außen-Radius R2 ein der Zeichnung „15°“ angegeben.
Worauf beziehen sich diese 15 Grad? Wo ist hier ein gemeinsamer Bezugspunkt um das sauber kontruieren zu können?
Wenn man ein Stück R1 auf die Bogenweiche legt, so ist dies deckungsgleich mit dem Innengleis und selbes gilt für ein R2 Stück außen (beide je 45 Grad).
Rein technisch kommt dabei aber kein so großer Winkel zu Stande (ca 3,3 Grad Unterschied zueinander)
Hat es mit dem Übergang von Bogenweiche zu Bogenweiche zu tun (Von dem R1 Teil geht es in den R2 Teil der 2. BW über? Was vielleicht auch wichtig ist, dass zu jedem Teil der Gleismittenabstand 33,6mm als Grundlage dient?
Ich freue mich auf eure Meinung/ Antworten.
Beste Grüße
N Bahner Jan
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theoretisch sollten die Bogenweichen 3 Forderungen erfüllen:
1. Innerer Bogen 45° und R1
2. Äußerer Bogen 45° und R2
3. Übergang innen/außen und außen/innen immer möglich.
Diese 3 Forderungen sind geometrisch gleichzeitig unmöglich zu erfüllen. Also wird irgenwo ein wenig geschummelt.
Viele Grüße
Nimmersatt
diese Lektüre könnte helfen:
https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/schienenfa...nweichen.pdf?lang=en
Ciao
U
Ohne diese Spreizung kann man die 33,6mm Parallelabstand nicht innerhalb 90° überbrücken. Jedenfalls nicht mit nur R1 und R2 Bögen.
Ich habe es mal anschaulich gemacht: links im Bild, parallel angeordnet berühren sich das orange und das blaue Gleis nicht. Das geht nur wenn sie zueinander gedreht werden, beide um etwa 2,7°.
Gruß, Victor
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Nein, haben sie nicht. Das macht nur H0 mit dem 30°-Raster in dem sie Arbeiten. Bei 45°-Weichen ist praktisch nur dieser Trick anwendbar.
Oder man nimmt Peco, dort ist wirklich 10° der Unterscchied aber mit 10 Grad des doppelten Radius wie der Innenbogen, ddr 20 Grad des Kreises bildet. Nachteil: damit kann man keine konentrische Kreise verbinden.
LG,
Gabor
Ich denke man wollte damit die Käufer nicht verunsichern, und zeigen, dass sie zu den 15-Grad-Weichen passen. Oder jemand war komplett Ahnungslos und es flutschte durch. Auf jeden Fall ist das Unsinn. Bei Peco wäre dort 10° jedoch richtig.
ich verstehe es so:
wenn beide Enden der Bogenweiche mit geraden Schienen verlängert werden, stehen diese Geraden Schienen in einem Winkel von 15° zueinander.
Gruß, Thomas S.
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Gabor
Nein, haben sie nicht. Das macht nur H0 mit dem 30°-Raster in dem sie Arbeiten. Bei 45°-Weichen ist praktisch nur dieser Trick anwendbar.
Wenn ich 3 Weichen hintereinander lege, die mittlere Herausnehme, und diese miteinander verbinde, kommt doch ein GERADES Gleisstück raus
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Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: DschinKhan
Moin,
ich verstehe es so:
wenn beide Enden der Bogenweiche mit geraden Schienen verlängert werden, stehen diese Geraden Schienen in einem Winkel von 15° zueinander.
Gruß, Thomas S.
So meint Fleischmann es in ihrer Zeichnung. Ist aber unsinn, in Wirklichkeit stehen die gerade Schienen dann in einem Winkel von etwa 2,7° zueinander.
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: LaNgsambahNer
Auf dem linken Teil der Zeichnung von Victor #3 ist das blaue Gleis falsch bezeichnet.
Kai
Nein, blau und grün sind beide 9125, und orange und gelb sind beide 9120. Was ich zeigen wollte, ist das man die orange und blaue Gleise zueinander drehen muss, um die Verbindung möglich zu machen.
Das orange Gleis stellt den Innenbogen einer 9177 Weiche dar, das blaue Gleis den Außenbogen einer 9176 Weiche.
Gruß, Victor
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Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: helko
Wenn ich 3 Weichen hintereinander lege, die mittlere Herausnehme, und diese miteinander verbinde, kommt doch ein GERADES Gleisstück raus
In Wintrack. Aber nicht mit den realen Weichen.
Digitale Gleisbauprogramme können mit den 2,7° nichts anfangen, daher hat jedes Programm so ihren Tricks um die Anschließende Gleise doch parallel zu kriegen.
Auch Anyrail forciert die Weichenenden parallel. Entspricht aber nicht die Realität.
Gruß, Victor
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mit "exakter" Geometrie kommt man mit real existierenden Bogenweichen nicht weiter. Problem:
Die Weichenzungen dürfen nicht am Ende der Weiche anliegen, denn sonst könnte man dort keine Schienenverbinder montieren. Die Zungen müssen grundsätzlich ein Stück ins Weicheninnere verschoben werden. (Das gilt übrigens auch für Weichen mit geradem Durchgang, nicht nur für Bogenweichen). Folglich kann mindestens einer der Radien nicht am Weichenende beginnen.
Den Bock schießt dabei die Märklin-Bogenweiche im M-Gleissystem ab, bei der es vor dem Außenbogen erstmal ein ganzes Stück geradeaus geht.
Die Hersteller biegen das im wahrsten Sinn des Wortes irgendwie hin. Bei manchen Gleissystemen bekommt man auch nach Gleisanlagenbuch des Herstellers die gewünschte Geometrie nicht exakt hin, Es muss gedrückt und geschoben werden. Ein Fall für Variogleise oder für Säge oder Feile. Bei anderen Herstellern funktioniert es ganz gut.
Die Hersteller von Gleisplanungsprogrammen müssen sich entweder an die Unterlagen der Hersteller halten (Gleisanlagenbücher, etc.) oder ausmessen. Das Ergebnis ist nie zu 100% korrekt.
Man sollte deshalb aus der Gleisplanung keine Wissenschaft machen. Entweder Kompromisse eingehen oder handwerklich nacharbeiten.
Grüße
Zwengelmann
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: zwengelmann
mit "exakter" Geometrie kommt man mit real existierenden Bogenweichen nicht weiter.
Doch, das Märklin M system und die Nachfolger davon sind geometrisch exact.
Ganz einfach: zweimal R1 30°, um den Parallelabstand gerade versetzt.
Passt immer.
Probleme entstehen erst wenn ein Hersteller will dass der Innenbogen einer Weiche R1 entspricht und der Außenbogen R2.
Wie bei Fleischmann N mit und ohne Bettung, und Minitrix.
Gruß, Victor
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und um die Eingangsfrage (Thema) zu beantworten:
Nach der Skizze der Technischen Universität Dresden (#2/T3) bezieht sich die Angabe auf den Abzweigwinkel vom Weichenmittelpunkt bis zum Weichenende.
Worauf sich Gleismaterialhersteller mit der Gradangabe beziehen ist von ihnen nicht dokumentiert.
Freundlicher Gruß
Hannah
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Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: helko
Und genau das ist ein GERADES Gleisstück. Unverständlich, wieso es immer abgestritten wird
Ich streite nur ab dass es ein gerades Gleisstück bei den realen (nicht den digitalen) Bogenweichen von Fleischmann N mit Bettung / ohne Bettung / Minitrix gibt. Gibt es nicht. Außenbogen entspricht R2, Innenbogen R1.
Gruß, Victor
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: VictorPM
Außenbogen entspricht R2, Innenbogen R1.
Im Sinne dass man damit innerhalb eines 90 Grad-Bogens R1 mit R2 verbinden kann. Die Geometrie dieser Bogenweichen entspricht jedoch nicht exakt zweier übereinander gelegter R1 und R2-Bogengleise, sondern ist etwas "geschummelt" sonst ginge es sich nicht aus.
LG Didi
Dann müssten ja die R1 (links) bzw R2 (rechts) Radien gleich sein
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https://www.fleischmann.de/fde/produkte/gleise/...enweiche-rechts.html
Die realen Weichen bestehen wirklich aus einmal 9120 und einmal 9125 - aber eben 2,7° auseinander gedreht.
Gruß, Victor
Was viel wichtiger ist:
- weil es keinen Geraden am Anfang gibt,
- und die Weichenzungen etwas weiter hinten anfangem
---> gibt es tatsächlich eine kleine Spurweitenerweiterung bei den Weichenzungen. Ja, deshalb simd die Laufflächen der Räder in N so breit, damit da ja nichts reinfällt. Zierliche Räder haben dann ein Problem.
LG
Gabor
PS: das betrifft auch Normalweichen, wo das eine Gleis komplett gerade und das andere durchgängig gebogen ist.
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