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THEMA: Welche Decoder (6polig) hat Fleischmann 2004-2010 vertrieben

THEMA: Welche Decoder (6polig) hat Fleischmann 2004-2010 vertrieben
Startbeitrag
Freddie - 09.02.26 17:22
Hallo,

meine Frage ergibt sich aus dem Titel. Ich kann eine BR 011 Lok mit gestecktem "Fleischmann Decoder" erwerben. Waren das damals auch schon ZIMO Decoder oder hat FLM noch etwas anderes im Programm gehabt?

Taugten die Decoder seinerzeit schon, oder sollte man gleich einen aktuellen einsetzen?

Gruß
Freddie

Hallo,

vor Zimo (keine Ahnung ab welchem Jahr) hatte Fleischmann Decoder in Eigenentwicklung eingebaut. Die haben aber nicht wirklich was getaugt.

Laut KI:
Fleischmann hat insbesondere
ab ca. 2010 vermehrt ZIMO Decoder in seinen Fahrzeugen werksseitig verbaut, nachdem die Marke 2008 in die Modelleisenbahn Holding (zusammen mit Roco) überging. ZIMO Sound-Decoder fanden vor allem in diesem Zeitraum verstärkt Einzug in die Modellbahnprojekte der Fleischmann GmbH & Co KG.

Grüße
Frank
Wenn CV8 Fleischmann dann nicht so prickelnd. Flieschmann Steckdecoder kann man recyceln und für Steuerwagen verwenden.

Grüße,
Harald.
Hi,

aus dem 2010 katalog:

685301  6 poligem stecker
685401 6 poligem stecker
69685401  mit 11 litzen
685501 6 poligem stecker

und es gab auch nog TWIN decoder: FMZ und DCC

mfg,
Guus
Danke Guus für die Artikelnummern. Demnach hat jeder Decoder die Kennung 155, also Fleischmann Decoder und noch weit von Zimo entfernt.

Ein DCC Decoder soll es laut Angebot sein, aber wenn das ein altes Teil ist, dann muss ich wirklich nachdenken, die Lok zu kaufen.

Einen MX 622 hätte ich akzeptieren können, aber ich kenne die Fleischmann Decoder nicht und weiß nicht worauf ich mich einlasse.

Gruß
Freddie
Bei aktiviertem Railcom in der Zentrale haben die meist Schluckauf in Form von ruckelnden Fahrverhalten, siehe auch die V60er/Br 360 in DB altrot die damals mit den Decodern ab Werk ausgeliefert wurden.

Gruß, Micha
Hallo.

Railcom ist in der Zentrale deaktiviert. Trotzdem: wenn ich einen neuen Decoder einstecken muss, dann ist die Lok preislich nicht mehr so interessant.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,

ich kann mich über Digitalfahrzeuge aus dieser Zeit nicht beklagen. Die fahren alle gut. Teilweise baute ich auch die von Fleischmann verkauften Decoder ein. Z.B. in die 101, die eine seitliche Schnittstelle hat. Fleischmann hatte Decoder mit Litzen und Stecker. Ich denke, Deine Bedenken sind unbegründet.

Gruß
Jürgen
Servus,

ich besitze 3 Loks von Fleischmann, die diese Decoder von Werk aus eingebaut hatten, die Betonung liegt auf hatten. 2 Decoder quittierten nach ca. 3 Jahren den Dienst. Eine vor 2 Wochen gebraucht gekaufte reagierte auf das Programmiersignal, speicherte aber keine Einstellungen mehr. Einen 6poligen Decoder, den ich 2006 neu gekauft hatte, habe ich nach 2 Jahren mit 2/3 Verlust wieder verkauft, da ich für halb soviel Geld bessere Decoder kaufen konnte.

Zum Glück sind diese Decoder leicht zu tauschen, der Verkäufer der letzten gebraucht gekauften Lok kam mir mit einem Nachlaß entgegen, jetzt fährt sie mit einem PD-MU perfekt.

LG  Berti
Hallo,

mein Ur-Fleischmann-Decoder dürften wegen verschiedenen Defekte weitgehend ersetzt sein, zuletzt in einer V100 Ost.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

siehe auch die V60er/Br 360 in DB altrot



Die o/b ruckelt mit Railcom genauso - hier muss noch getauscht werden...

Also: solange es läuft, alles gut, aber in vielen Fällen läuft es nicht so lange... Mit Railcom schon gar nicht.

Viele Grüße,

Simon
Hallo,

die TWIN-Decoder und das TWIN-Center sind damals von Uhlenbrock gefertigt worden. Ich gehe mal davon aus dass vor dem Wechsel zu Zimo auch die reinen DCC-Decoder in den Fleischmann-Loks von Uhlenbrock gefertigt wurden (mit der Herstellerkennung Fleischmann).

Grüße
Markus
@10 ja es gab UB Decoder, erkennbar am Platinendesign mit den auffälligen runden VIAs. Auch Roco hatte nach der ESU Phase einige Zeit lang UB Decoder in H0 im Einsatz.
-AH-
Hallo Freddie,

ich habe alle Fleischmann decoder (hoffe ich jedenfalls) gegen D&H getauscht weil ich bei FL probleme mit dem Einmessen für TC hatte.

Viele Grüße
Christian
Hallo,

die Twins und die reinen DCC Decoder mit der Fleischmann-Kennung waren angeblich NICHT von Uhlenbrock, das wurde damals seitens GFN negiert, die sollen von einem anderen Ingenierbüro konstruiert worden sein, das eigentlich nichts mit Modellbahnelektronik am Hut gehabt habe. Diese Sache wurde bis jetzt nie offiziell aufgeklärt. Layout und Bauteilewahl trugen definitiv nicht die "Handschrift" von Uhlenbrock. Möglicherweise hatte sie Uhlenbrock produziert, die machen ja auch Lohnbestückung.

Eigene Decoder von UB waren m.W. aber nur in H0 verbaut, vornehmlich bei Wechselstrom-Modellen. In N hatten sie andere Decoder: Zuerst die Twin, anschließend reine DCC die nicht Railcom kompatibel und vergesslich waren und zuletzt etwas bessere mit Railcom, bevor der Wechsel zu Zimo kam.

In N gab es auch Modelle mit Esu Technik: Die Pendolinos und Desiros mit Sound, sowie das 218er-Doppel bestehend aus einer Lok mit Motor und einer mit einer Loksound-Platine.

Grüße, Peter W.
Das klingt alles sehr spannend und lehrreich.

Ich muss mal etwas auf die angebotene Lok eingehen dürfen: es handelt sich um eine 011 aus den Jahren 2004 - 2010. Sie sagt mir eigentlich deshalb zu, da sie schon mit brüniertem Gestänge ausgerüstet ist und eine Steckschnittstelle hat (bis dahin bei Fleischmann in einer Dampflok nicht zu finden).
So, wie sie jetzt angeboten wird, liegt sie knapp unter 100 EUR und macht einen optisch guten Eindruck (was man auf den Bildern erkennen kann). Sollte der Decoder tatsächlicht nicht viel taugen, dann wäre ein Austausch auf einen PD10 preislich noch denkbar.

Sollte man trotz der relativ schlechten Decoderbewertungen durch euch zuschlagen? Ich bin irgendwie hin und her gerissen.

Gruß
Freddie
Nimm die Lok und Verkauf den Decoder weiter 😎

Gruß, Micha
Hallo Freddie,

dann kauf sie und schau, ob sie mit dem Decoder läuft. Und wenn nicht, baue den PD10MU ein. Damit machst Du nichts falsch.

Dennoch würde ich gerne verstehen, warum ich überhaupt keine Probleme mit den alten Fahrzeuge habe. Ich habe eben auch noch einmal in der z21 nachgeschaut, Railcom ist dort aktiviert.

Gruß
Jürgen
Servus Freddie,
die letzte von mir gekaufte war die 87184 BR50 mit Normaltender. Sie war optisch top, 99,90€ gebraucht. 20€ zurück erhalten.
Die 011er ist noch leichter zum Umrüsten, da ist Platz bis zum Abwinken im Tender.

LG Berti
Ich habe sie jetzt bestellt und werde schauen, wie ich mit dem Decoder klar komme (oder der Decoder mit mir). Zur Not habe ich noch einen PD10 mit Stiftleiste hier liegen.

Und wenn die Lok so gar nicht laufen mag, dann geht sie zurück. Das Porto riskiere ich einfach mal.

Gruß
Freddie
Hallo.

Die Lok ist heute geliefert worden und sieht (bis auf etwas Staub) sehr gut aus. Horror ist der verbaute Decoder der nicht von Fleischmann ist. Ein Kuehn N025 ist im Tender gesteckt. Damit war die Entscheidung einfach: Kuehn raus, PD10 mit Stiften versehen und eingesetzt. Damit läuft sie jetzt ordentlich.
Was mich trotzdem noch interessiert: im Tender ist das obere Gewicht nicht vorhanden. Weil es ab Werk nie drin war oder weil es weg ist? Der PD10 ist sehr viel flacher und das Original-Gewicht müsste passen.

Kann da jemand ein Feedback geben?

Gruß Freddie
Hallo Freddie,
bei meiner 7172 BR o12 war oben auch kein Gewicht im Tendergehäuse, nur unten neben dem Motor.

LG Berti
Hallo Berti,

dann ist das wohl der Steckschnittstelle geschuldet. Ich werde dem Decoder oben und unten eine Lage Iso-Band gönnen und dann etwas Dachblei unter dem Kohlevorrat einkleben. Es muss ja nicht so ein riesen Ding wie in der alten 01 werden.
Etwas mehr Gewicht wird dem Tender gut tun. Über eine weitere Achse mit Haftreifen muss ich auch nachdenken.

Danke für die Info.

Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Freddie

Horror ist der verbaute Decoder der nicht von Fleischmann ist. Ein Kuehn N025 ist im Tender gesteckt.  



Seit wann sind Decoder vom Torsten Kühn ein Horror?
Torsten war der bislang einzigste der 1,8 Volt Technik verbaut hat, damit die Fahrzeuge im Analogbetrieb nicht mit einem Bocksprung losfahren!

Gruß, Micha

Moin Micha,

das sollte keine Abwertung des Decoders oder Herrn Kuehns Ingenieurleistung sein, sondern viel mehr eine persönliche Meinung aus meiner eigenen Erfahrung heraus: als ich Digital wurde habe ich in alle Loks (damals noch sehr wenige) die N025 verbaut, da sie sehr günstig waren und mein Budget etwas begrenzt.
Ich habe allerdings auch sehr schnell bemerkt, wie begrenzt die Decoder waren (Einstellmöglichkeiten). Daraufhin habe ich angefangen, die alten Loks zu verkaufen oder die Decoder zu ersetzen, anfänglich mit DH10 und Zimo MX622. Heute bin ich wieder bei den günstigen Decodern angelangt, die dennoch mehr Möglichkeiten bieten als das damals bei den Kuehn Decodern der Fall war (auch nur persönliches Empfinden). Ich finde sie einfach nicht mehr Zeitgemäß. Die Beschreibung "Horror" bezog sich auf den Schreck nach Öffnung des Tenders. Seit Einführung der Kuehn Decoder sind ja nun mal einige Jahre der Weiterentwicklung vergangen.

Wenn du ihn haben magst, kurze PN an mich. Ansonsten verbaue ich ihn irgendwann als reinen Funktionsdecoder.

Ich habe eben bei zwei Loks (1x DH10C, einmal PD10MU) im Analogmodus getestet und konnte die von dir beschriebenen "Bocksprünge" beim Anfahren nicht feststellen. Und selbst wenn, dann wäre es für mich nicht wichtig da ich nunmal Digital steuere.

Gruß
Freddie

Hallo Freddie,

hab ich genauso gemacht.

LG Berti


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