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THEMA: Raumbeleuchtung
THEMA: Raumbeleuchtung
rigi70 - 08.02.26 19:14
Hallo in die Runde
Ich wollte mal fragen, ob jemand schon Erfahrung mit der
"Lokstoredigital LoDi20606 Startset Beleuchtung- Raumlicht"
hat.
Wen ja, kann ich die mit Traincontroller steuern?
Gruss
Marcel
Ich wollte mal fragen, ob jemand schon Erfahrung mit der
"Lokstoredigital LoDi20606 Startset Beleuchtung- Raumlicht"
hat.
Wen ja, kann ich die mit Traincontroller steuern?
Gruss
Marcel
ChristianL - 09.02.26 13:39
Hallo Marcel,
ich kenne das von Dir erwähnte Produkt nicht.
In unserem Freundeskreis eine kleinen Modellbahnrunde hat ein Kollege einen geschätzt 60 m² große Raum mit Panels ausgestattet und steuert alles mit MobaLedLib. Dieses System kannst Du gut mit TC verbinden (beispielsweise auch zur Signalsteuerung). Für die Beleuchtung des Raumes hat er nach eigenen Angaben ca. 300,00 EURO ausgegeben. Leuchtmittel und Systemkomponenten. Er kann damit die Tageszeiten schalten - Licht am Morgen Mittags(sonne), Abenddämmerung, Nacht -
Hier die Beschreibung des Systems von MoBaLedLib:
https://wiki.mobaledlib.de/anleitungen/quickstart
Wenn Du eine Beschreibung des Lichtsystems willst und einen Kontakt, sende eine PN.
Viele Grüße
Christian
ich kenne das von Dir erwähnte Produkt nicht.
In unserem Freundeskreis eine kleinen Modellbahnrunde hat ein Kollege einen geschätzt 60 m² große Raum mit Panels ausgestattet und steuert alles mit MobaLedLib. Dieses System kannst Du gut mit TC verbinden (beispielsweise auch zur Signalsteuerung). Für die Beleuchtung des Raumes hat er nach eigenen Angaben ca. 300,00 EURO ausgegeben. Leuchtmittel und Systemkomponenten. Er kann damit die Tageszeiten schalten - Licht am Morgen Mittags(sonne), Abenddämmerung, Nacht -
Hier die Beschreibung des Systems von MoBaLedLib:
https://wiki.mobaledlib.de/anleitungen/quickstart
Wenn Du eine Beschreibung des Lichtsystems willst und einen Kontakt, sende eine PN.
Viele Grüße
Christian
Hallo Christian
Danke für Deine Rückmeldung.
Ich habe von Arduino schon gehört, aber mich damit noch nicht beschäftigt.
Was ist der Unterschied zu herkömmlichen fertigen Systemen?
Gruss Marcel
Danke für Deine Rückmeldung.
Ich habe von Arduino schon gehört, aber mich damit noch nicht beschäftigt.
Was ist der Unterschied zu herkömmlichen fertigen Systemen?
Gruss Marcel
SchienenFlechter - 14.02.26 11:27
Hallöle,
wenn sich die Raumbeleuchtung (z.B. LED-Streifen oder Panels) mit einer IR-Fernbedienung steuern lassen, kann man die auch mit einer IR-LED von einem Arduino aus steuern (ggf. als Interface zu anderen Steuersystemen).
Das Hauptproblem dabei ist es, die Bediencodes herauszufinden.
Ich habe das mal für meine Paulmann-Streifen gemacht:
https://trainware.lwh-brainware.de/pr-ws2811.shtml#t_raum
Mit der dort angegebenen Arduino-Bibliothek ist das dann trivial.
LG, Harald
wenn sich die Raumbeleuchtung (z.B. LED-Streifen oder Panels) mit einer IR-Fernbedienung steuern lassen, kann man die auch mit einer IR-LED von einem Arduino aus steuern (ggf. als Interface zu anderen Steuersystemen).
Das Hauptproblem dabei ist es, die Bediencodes herauszufinden.
Ich habe das mal für meine Paulmann-Streifen gemacht:
https://trainware.lwh-brainware.de/pr-ws2811.shtml#t_raum
Mit der dort angegebenen Arduino-Bibliothek ist das dann trivial.
LG, Harald
Was sind aus Eurer Sicht die Unterschiede zwischen:
- Lokstoredigital
- MobaLedLib
- Arduino
Ich könnte mich aktuell noch nicht ganz für ein System Entscheiden.
Gruss
Marcel
- Lokstoredigital
- MobaLedLib
- Arduino
Ich könnte mich aktuell noch nicht ganz für ein System Entscheiden.
Gruss
Marcel
Gunnar Wtal - 18.02.26 20:12
Hallo Marcel,
ich versuche mich mal:
Lokstoredigital
+ (weitestgehend) Plug´n´Play
+ Garantie-/Gewährleitungsanspruch
- teuer (im Vergleich zu MobaLedLib/Arduino)
- zunächst nur auf Funktion Tag/Nacht Schaltung beschränkt
MobaLedLib
+ flexible Einsetzbar (mehr als nur Tag/Nacht Steuerung -- viel, viel mehr)
+ Grundsystem günstig in der Anschaffung
+ Umfangreiche Hilfe im Forum
- Man muss es sich selber zusammenbauen (Löten)
- Man benötigt Microsoft Excel (nicht zwingend, aber es hilft am Anfang schon)
- Man muss sich schon damit beschäftigen
Arduino
+ je nach Komponenten sehr günstig
+ der kann auch noch mehr
+ Programmierung mit Hilfe von KI einfach
- Infos muss man sich zusammensuchen
- Man muss es sich selber zusammenbauen (Löten)
- Man muss sich schon damit beschäftigen
Ich würde dir die Lösung mit der MobaLedLib empfehlen.
Hier mal ein ganz frisches Einsteiger-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=9GLKwR18t5M
Mit besten Grüßen
Gunnar
ich versuche mich mal:
Lokstoredigital
+ (weitestgehend) Plug´n´Play
+ Garantie-/Gewährleitungsanspruch
- teuer (im Vergleich zu MobaLedLib/Arduino)
- zunächst nur auf Funktion Tag/Nacht Schaltung beschränkt
MobaLedLib
+ flexible Einsetzbar (mehr als nur Tag/Nacht Steuerung -- viel, viel mehr)
+ Grundsystem günstig in der Anschaffung
+ Umfangreiche Hilfe im Forum
- Man muss es sich selber zusammenbauen (Löten)
- Man benötigt Microsoft Excel (nicht zwingend, aber es hilft am Anfang schon)
- Man muss sich schon damit beschäftigen
Arduino
+ je nach Komponenten sehr günstig
+ der kann auch noch mehr
+ Programmierung mit Hilfe von KI einfach
- Infos muss man sich zusammensuchen
- Man muss es sich selber zusammenbauen (Löten)
- Man muss sich schon damit beschäftigen
Ich würde dir die Lösung mit der MobaLedLib empfehlen.
Hier mal ein ganz frisches Einsteiger-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=9GLKwR18t5M
Mit besten Grüßen
Gunnar
Hallo Gunnar
Danke für deine Zusammenstellung.
Ich werde mir das Video anschauen und hoffe es hilft mir ein wenig in der Entscheidung.
Gruss
Marcel
Danke für deine Zusammenstellung.
Ich werde mir das Video anschauen und hoffe es hilft mir ein wenig in der Entscheidung.
Gruss
Marcel
Modellbahnhof - 19.02.26 19:46
Hallo zusammen.
vorab, ich besitze den LODI Shift Commander nicht. Ich habe eine Eigenbau Lösung mittels Arduino.
Ein anderer Bekannter hat die Lösung von LS Digital, die über DMX angesteuert wird.
( Als Anekdote sei angemerkt, daß die Komponenten von LS Digital ebenfalls von Andreas Hornung entwickelt worden sind, dem heutigen Entwickler und Eigentümer von Lokstore Digital. LS digital war nämlich auch eine Abkürzung für Lokstore
Digital gewesen. Andreas Hornung hatte dann damals Marke, als auch Produkte an die Firma Bühler Elektronik in der Nähe von Berlin verkauft. )
Ich habe die Bedienungsanleitung des Lodi Shift Commander jetzt natürlich nicht komplett durchgelesen, sondern nur die Angaben auf der Homepage mal kurz überflogen. Ich gehe jetzt mal ganz stark davon aus dass der Ludi Shift Commander ebenso wie das DMX System von LS Digital nur funktioniert, wenn der Rechner auch eingeschaltet und das Programm hochgefahren ist. Ein standalone Betrieb ist damit anscheinend nicht möglich. ( Ich ich möge aber eines besseren belehrt werden.)
Der Kollege der das DMX Beleuchtungssystem von LS Digital hat, steuert seine Anlage ebenfalls mit TrainController. Damit bei ihm die ganze Geschichte funktioniert, muss ein DMX Steuerungsprogramm im Hintergrund mitlaufen. Er nutzt in diesem Falle das Programm PC-Dimmer. Um dieses Programm nun anzusteuern wird von Train Controller aus mit Hilfe eines Makros ein Ausführungsbefehl an dieses Programm gesendet.
Da der Lodi Shift Commander auch Weichen stellen kann, gehe ich nun mal ganz stark davon aus, daß er auch auf Magnetartikelschaltbefehle reagieren kann. Somit müsste man, wenn die Tag- und Nachtsteuerung nicht im Lodi Shift Commander da im Hintergrund von alleine abläuft, die verschiedenen Lichtstimmungen auch von einem Modellbahnsteuerungsprogramm mit Hilfe von Magnetartikelschaltadressen auslösen können.
Aber auch in diesem Falle müsste immer der Rechner hochgefahren werden, da der Lodi Shift Commander ja nicht direkt von einer Zentrale aus angesteuert wird, mit der man ja eine Magnetartikelschaltalbefehl hätte senden können, wenn man das Licht nur mal eben für Bastelarbeiten oder aus anderen Gründen einschalten möchte. Oder man hat halt in diesem Raum eine weitere völlig unabhängige Beleuchtung.
Eine weitere Steuerung, die hier noch nicht genannt wurde, ist das Intellilight von Uhlenbrock.
Was den Preis angeht, dürfte man da vermutlich ähnlich, wie bei der Lodi Geschichte liegen. ( Bei größeren Räumlichkeiten vermutlich sogar teurer. )
Vorteil wäre, daß das Intellilight auch ohne Zentrale standalone funktioniert und man den Tag- Nachtwechsel, als auch das Gewitter, jeweils zusätzlich auch durch einen Taster auslösen kann.
Für weitere Lichteffekte z. B Arbeitslicht, als auch weitergehende Programmierungen, benötigt man jedoch eine LocoNet fähige Zentrale.
Das ganze System ist Plug and Play fertig aufgebaut es braucht nur zusammengesteckt zu werden und die Leuchtdioden sind bereits auch auf den Lichtstäben vorhanden. Auch wenn es sich bei diesem Leuchtdioden eben nicht um 08/15 Bauteile handelt sondern sie aus Autoscheinwerfern stammen und somit auch eine gewisse Helligkeit mitbringen, kann man damit nicht "so mal eben" einen kompletten größeren Raum mit ausleuchten. Entweder braucht man mehrere davon, was wieder ins Geld geht, oder man montiert sie nur über der Anlage selber, was bei einer an der Wand entlanganlage ideal wäre.
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, habe ich mich für eine Arduino Selbstbau Lösung entschieden.
Nachdem ich mich dann für Arduino und Co interessiert habe, begann die Entwicklung der Moba Led Lib Geschichte. Die ist dann aber so schnell vorangeschritten und es gab so viele Beiträge dazu, daß ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr mitgekommen bin.
Ich will die Qualität der Moba Led Lib damit überhaupt nicht kleinreden, sie ist bestimmt das Beste, was in letzter Zeit so als Open Source Projekt entwickelt worden ist.
So ganz nebenbei erwähnt, auch die Moba Led Lib Technologie fußt auf Arduinos.
Da mir das alles zu viel war und ich "eigentlich" nur an eine einfache Tag und Nachtscheuerung gedacht hatte, hatte ich das mit einem Arduino verwirklicht.
Nur war das mit dem Denken so eine Sache. Wie sagt man bei uns: Man soll das Denken den Pferden überlassen, die haben einen größeren Kopf.
Und wie das nun mal bei Modellbahnern so üblich ist, ist die ganze Geschichte hinterher doch ein bisschen größer geworden.
Und natürlich kann man mit der Moba Led Lib auch Gebäude ( allerdings zentral ) ansteuern und beleuchten.
Aber auch da wollte ich es persönlich dezentral und relativ einfach haben und steuere mit jeweils einem Arduino entweder ein größeres oder mehrere kleinere Gebäude an.
Am Ende habe ich dann auch noch für den Steuer Arduino ein Gehäuse mit LCD Display und einer Zahlentastatur gebastelt.
Den Code für die Steuerung, als auch die Beleuchtung, habe ich entsprechend meiner Kenntnisse relativ einfach gehalten. Ein professioneller Programmierer wird da wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er das sieht.
MfG Oliver
vorab, ich besitze den LODI Shift Commander nicht. Ich habe eine Eigenbau Lösung mittels Arduino.
Ein anderer Bekannter hat die Lösung von LS Digital, die über DMX angesteuert wird.
( Als Anekdote sei angemerkt, daß die Komponenten von LS Digital ebenfalls von Andreas Hornung entwickelt worden sind, dem heutigen Entwickler und Eigentümer von Lokstore Digital. LS digital war nämlich auch eine Abkürzung für Lokstore
Digital gewesen. Andreas Hornung hatte dann damals Marke, als auch Produkte an die Firma Bühler Elektronik in der Nähe von Berlin verkauft. )
Ich habe die Bedienungsanleitung des Lodi Shift Commander jetzt natürlich nicht komplett durchgelesen, sondern nur die Angaben auf der Homepage mal kurz überflogen. Ich gehe jetzt mal ganz stark davon aus dass der Ludi Shift Commander ebenso wie das DMX System von LS Digital nur funktioniert, wenn der Rechner auch eingeschaltet und das Programm hochgefahren ist. Ein standalone Betrieb ist damit anscheinend nicht möglich. ( Ich ich möge aber eines besseren belehrt werden.)
Der Kollege der das DMX Beleuchtungssystem von LS Digital hat, steuert seine Anlage ebenfalls mit TrainController. Damit bei ihm die ganze Geschichte funktioniert, muss ein DMX Steuerungsprogramm im Hintergrund mitlaufen. Er nutzt in diesem Falle das Programm PC-Dimmer. Um dieses Programm nun anzusteuern wird von Train Controller aus mit Hilfe eines Makros ein Ausführungsbefehl an dieses Programm gesendet.
Da der Lodi Shift Commander auch Weichen stellen kann, gehe ich nun mal ganz stark davon aus, daß er auch auf Magnetartikelschaltbefehle reagieren kann. Somit müsste man, wenn die Tag- und Nachtsteuerung nicht im Lodi Shift Commander da im Hintergrund von alleine abläuft, die verschiedenen Lichtstimmungen auch von einem Modellbahnsteuerungsprogramm mit Hilfe von Magnetartikelschaltadressen auslösen können.
Aber auch in diesem Falle müsste immer der Rechner hochgefahren werden, da der Lodi Shift Commander ja nicht direkt von einer Zentrale aus angesteuert wird, mit der man ja eine Magnetartikelschaltalbefehl hätte senden können, wenn man das Licht nur mal eben für Bastelarbeiten oder aus anderen Gründen einschalten möchte. Oder man hat halt in diesem Raum eine weitere völlig unabhängige Beleuchtung.
Eine weitere Steuerung, die hier noch nicht genannt wurde, ist das Intellilight von Uhlenbrock.
Was den Preis angeht, dürfte man da vermutlich ähnlich, wie bei der Lodi Geschichte liegen. ( Bei größeren Räumlichkeiten vermutlich sogar teurer. )
Vorteil wäre, daß das Intellilight auch ohne Zentrale standalone funktioniert und man den Tag- Nachtwechsel, als auch das Gewitter, jeweils zusätzlich auch durch einen Taster auslösen kann.
Für weitere Lichteffekte z. B Arbeitslicht, als auch weitergehende Programmierungen, benötigt man jedoch eine LocoNet fähige Zentrale.
Das ganze System ist Plug and Play fertig aufgebaut es braucht nur zusammengesteckt zu werden und die Leuchtdioden sind bereits auch auf den Lichtstäben vorhanden. Auch wenn es sich bei diesem Leuchtdioden eben nicht um 08/15 Bauteile handelt sondern sie aus Autoscheinwerfern stammen und somit auch eine gewisse Helligkeit mitbringen, kann man damit nicht "so mal eben" einen kompletten größeren Raum mit ausleuchten. Entweder braucht man mehrere davon, was wieder ins Geld geht, oder man montiert sie nur über der Anlage selber, was bei einer an der Wand entlanganlage ideal wäre.
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, habe ich mich für eine Arduino Selbstbau Lösung entschieden.
Nachdem ich mich dann für Arduino und Co interessiert habe, begann die Entwicklung der Moba Led Lib Geschichte. Die ist dann aber so schnell vorangeschritten und es gab so viele Beiträge dazu, daß ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr mitgekommen bin.
Ich will die Qualität der Moba Led Lib damit überhaupt nicht kleinreden, sie ist bestimmt das Beste, was in letzter Zeit so als Open Source Projekt entwickelt worden ist.
So ganz nebenbei erwähnt, auch die Moba Led Lib Technologie fußt auf Arduinos.
Da mir das alles zu viel war und ich "eigentlich" nur an eine einfache Tag und Nachtscheuerung gedacht hatte, hatte ich das mit einem Arduino verwirklicht.
Nur war das mit dem Denken so eine Sache. Wie sagt man bei uns: Man soll das Denken den Pferden überlassen, die haben einen größeren Kopf.
Und wie das nun mal bei Modellbahnern so üblich ist, ist die ganze Geschichte hinterher doch ein bisschen größer geworden.
Und natürlich kann man mit der Moba Led Lib auch Gebäude ( allerdings zentral ) ansteuern und beleuchten.
Aber auch da wollte ich es persönlich dezentral und relativ einfach haben und steuere mit jeweils einem Arduino entweder ein größeres oder mehrere kleinere Gebäude an.
Am Ende habe ich dann auch noch für den Steuer Arduino ein Gehäuse mit LCD Display und einer Zahlentastatur gebastelt.
Den Code für die Steuerung, als auch die Beleuchtung, habe ich entsprechend meiner Kenntnisse relativ einfach gehalten. Ein professioneller Programmierer wird da wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er das sieht.
MfG Oliver
Beitrag editiert am 19. 02. 2026 20:01.
Hallo Oliver
Danke für Deine Infos.
Damit machst Du es mir nicht grad leichter🤔🤯
Könntest Du mir sagen was für Komponente ich bräuchte, damit ich mit einem Arduino eine Tag/Nacht Simulation machen kann? Was für RGB LED's brauchst Du? Wäre dies auch via Traincontroller Steuer bar?
Gruss
Marcel
Danke für Deine Infos.
Damit machst Du es mir nicht grad leichter🤔🤯
Könntest Du mir sagen was für Komponente ich bräuchte, damit ich mit einem Arduino eine Tag/Nacht Simulation machen kann? Was für RGB LED's brauchst Du? Wäre dies auch via Traincontroller Steuer bar?
Gruss
Marcel
Schwejksam - 20.02.26 13:50
Hallo,
klingt alles sehr interessant, aber kann man nicht z. B. auf die normale Haussteuerung aufsetzen? Bei mir sind fast alle Lampen von Philips Hue und gesteuert wird alles über Apple HomeKit. Da wäre doch eine Schnittstelle dahin das effektivste?
Gibt es es denn in der Richtung etwas oder muss man da auch wieder selbst was bauen?
Gruß René
klingt alles sehr interessant, aber kann man nicht z. B. auf die normale Haussteuerung aufsetzen? Bei mir sind fast alle Lampen von Philips Hue und gesteuert wird alles über Apple HomeKit. Da wäre doch eine Schnittstelle dahin das effektivste?
Gibt es es denn in der Richtung etwas oder muss man da auch wieder selbst was bauen?
Gruß René
Hallo Rene
Rocrail kann Philips Hue steuern.
Gruß Andreas
Rocrail kann Philips Hue steuern.
Gruß Andreas
Schwejksam - 20.02.26 19:56
Hallo Andreas,
Danke für die Info. Macht einiges einfacher.
Gruß René
Danke für die Info. Macht einiges einfacher.
Gruß René
Modellbahnhof - 20.02.26 20:47
Hallo zusammen,
vorab eine kurze Info: Ich kann nicht gut tippen. Deshalb nutze ich ein Sprache-zu-Text Programm, muss es aber trotzdem hinterher noch korrigieren. Deshalb können Antworten dauern, vor allem wenn sie länger und etwas ausführlicher sind.
@ Marcel,
viel brauchst Du für erste Übungen erstmal nicht.
Natürlich erstmal einen Arduino, dann ein paar Taster und vielleicht ein oder zwei Potis, um beim ausprobieren mal schnell Zeiten oder Abstände zu verändern. ( Damit man nicht immer neu programmieren muss, wenn man einen Ablauf in der Geschwindigkeit etwas verändern will. )
Pro LED Streifen und Farbe benötigt man dann halt noch einen MOSFET ( als Treiber ).
Dazu noch Kleinkram, wie 10 kiloohm Widerstände und sogenannte Dupontkabel. ( Das sind fertig konfektionierte Flachbandkabel mit Steckern oder Buchsen. ) Manchmal liegen bei Komponenten auch 2,54er Steckleisten bei.
Genauere Angaben werde ich mal zusammen tragen und kurzfristig hier posten.
Ansteuerung via TC geht auf jeden Fall auch direkt, als auch indirekt.
( Nur weiß ich persönlich leider nicht genau wie das direkt geht. )
@ Renè,
dass mit dem Philips Hue System und einem Arduino klappt auf jeden Fall auch. Ich nutze es zwar nicht selber, habe es aber schon mal irgendwo gelesen. Man braucht halt nur einen WLAN fähigen Arduino, um die Daten an das System weiterleiten zu können.
Ich vermute dabei aber nur ganz stark, daß man dafür dann aber auch weitergehende Programmierkenntnisse benötigt.
Und damit Ihr schon mal ganz viel zu lesen habt, ich es nicht tippen muss - wie oben geschrieben, schwierig für mich - habe ich mal Texte, die ich in einem anderen Forum vor längerer Zeit geschrieben habe, mal hier rüber kopiert.
Damit Ihr auch versteht, warum ich persönlich selber keine RGB Streifen benutze.
Und dazu natürlich noch der Nachsatz von James Bond:
Sag niemals nie. Natürlich nutze ich einzelne RGB LEDs, meist in Form von WS 2812, um Lichteffekte wie z. B Schweißen oder offenes Feuer in Gebäuden nachzubilden.
( Und natürlich sind die LED Stripes, was Qualität und Lichtfarben angeht inzwischen besser geworden. )
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Was die Stripes aus dem Baumarkt oder aus Pingpong via Bucht angeht, so rate ich jedem mal einen “Farbtest“ zu machen ! ! !
Nach meinem Empfinden erzeugen diese Lichtfarben aus diesen RGB-Stripes Augenkrebs.
Manche Farbmischungen, so z.B. rot und blau gleichzeitig ( beim Übergang von Tag zur Nacht ) empfinde ich als total abartig. ( Das ist ein richtig ekliges Lila )
Natürlich hat jeder ein anderes Empfinden. Wenn man sich diese RGB LED Streifen aus dem Auktionshaus besorgt, hat man eine preisgünstige Möglichkeit zu testen, ob einem diese Farben angenehm sind oder eben auch nicht.
Ich für meinen Teil habe mich für getrennte farbige LED-stripes entschieden.
Angefangen habe ich mit Weiß und Blau unter der Decke und Rot hinter der Anlage um den Sonnenuntergang besser darzustellen.
Inzwischen habe ich Kalt- und Warm-Weiß, Rot und Blau unter der Decke und Gelb und Rot hinter der Anlage für den Sonnenuntergang.
Mit den kaltweißen Reihen kann dann man auch mal ein Gewitter darstellen oder die Sonne heller scheinen lassen oder mal eine Schlechtwetterfront durchziehen lassen.
Weitere weiße Spots sorgen auch entweder für Gewitter oder sorgen an hellen Tagen für Schattenwurf an den Häusern.
Dann noch ein paar Sätze zu den LEDs.
Bei den, grob gesagt zwei Lichtfarben bei den weißen LEDs, gibt es, abhängig vom Preis, starke Qualitätsunterschiede:
Kaltweiß mit Blaustich - sind dann wegen dem Blaustich die Billigsten.
Kaltweiß fast ohne Blaustich – immer noch etwas kälter als Tageslichtweiß der Neonröhren
Warmweiß – auch noch etwas kälter als das Weiß der warmen Neonröhren.
Und bei Warmweiß gibt es dann auch noch extreme preisabhängige Grünstiche.
Je billiger desto grün.
Aber allen weißen LEDs gemein ist, daß ihnen der Rotanteil fehlt.
Daher muss auch ein zusätzlicher roter Streifen mit unter die Decke, um die Lichtfarbe aufzuwärmen und den Grünstich zu minimieren. Extrem sieht man diese Farbunterschiede dann auf Fotos.
( Ich hatte dazu was beim MIWULA Forum gelesen und dann irgendwann aus Zufall auch LED Streifen zur Beleuchtung von Vitrinen gesehen, bei denen auf zwei weiße LEDs immer eine rote LED kommt )
Ich selbst habe das erst nur über einer kleinen Anlage testen können und festgestellt, daß das LED Licht ein ganz anderes ist, als bei Glühlampen oder Neonröhren, da LEDs das Licht viel punktförmiger und nur in eine Richtung abgeben und es einen ganz anderen Schattenwurf gibt.
Allen Beleuchtungseinrichtungen ist ja gemein, daß sämtliches Licht von oben kommt. Klar - denkt man jetzt - von wo denn sonst – etwa von unten ?
Die Sonne strahlt im Vorbild doch auch von oben. Natürlich gibt es auch im Vorbild Licht und Schatten. Das menschliche Auge ist aber in der Lage das auszugleichen. Das Licht - im Vorbild von der Sonne - kommt zwar von oben, es aber es bricht sich auch in der Natur und beleuchtet Objekte somit auch von der Seite.
Nun zu dem, was mich hat grübeln lassen:
Auf Fotos war z.B. eine Dampflok im Kesselbereich gut ausgeleuchtet, aber vom Fahrwerk hat man fast nichts gehen, da das Fahrwerk durch den Umlauf im Schatten lag und eine einfache Kamera eben nicht in der Lage ist einzelne Bereiche eines Bildes aufzuhellen.
Ich vermute, daß bei einer Beleuchtung mit LEDs, die ja das Licht viel viel stärker nur in eine Richtung abgeben, als bei Neonröhren, dieser Effekt eben so stark ausgeprägt ist.
Es könnte daher gut sein, daß man nicht darum kommen wird, Anlagenteile, die man von beiden Seiten sehen kann, auch von beiden Seiten anzustrahlen. Somit würde kein einzelnes Lichtband mehr über der Anlagenmitte hängen, sondern zwei Lichtbänder, die jeweils am Anlagenrand hängen und dann in Richtung Anlage scheinen.
Mit freundlichen Grüßen
Oliver
PS:
Die Anlage, für die meine Bastelei vorgesehen war, gibt es leider nicht mehr.
Insgesamt war meine Geschichte schon für ein paar qm mehr gedacht.
Jetzt habe ich nun nur noch knapp einen m² als Diorama, halt zum ausprobieren.
vorab eine kurze Info: Ich kann nicht gut tippen. Deshalb nutze ich ein Sprache-zu-Text Programm, muss es aber trotzdem hinterher noch korrigieren. Deshalb können Antworten dauern, vor allem wenn sie länger und etwas ausführlicher sind.
@ Marcel,
viel brauchst Du für erste Übungen erstmal nicht.
Natürlich erstmal einen Arduino, dann ein paar Taster und vielleicht ein oder zwei Potis, um beim ausprobieren mal schnell Zeiten oder Abstände zu verändern. ( Damit man nicht immer neu programmieren muss, wenn man einen Ablauf in der Geschwindigkeit etwas verändern will. )
Pro LED Streifen und Farbe benötigt man dann halt noch einen MOSFET ( als Treiber ).
Dazu noch Kleinkram, wie 10 kiloohm Widerstände und sogenannte Dupontkabel. ( Das sind fertig konfektionierte Flachbandkabel mit Steckern oder Buchsen. ) Manchmal liegen bei Komponenten auch 2,54er Steckleisten bei.
Genauere Angaben werde ich mal zusammen tragen und kurzfristig hier posten.
Ansteuerung via TC geht auf jeden Fall auch direkt, als auch indirekt.
( Nur weiß ich persönlich leider nicht genau wie das direkt geht. )
@ Renè,
dass mit dem Philips Hue System und einem Arduino klappt auf jeden Fall auch. Ich nutze es zwar nicht selber, habe es aber schon mal irgendwo gelesen. Man braucht halt nur einen WLAN fähigen Arduino, um die Daten an das System weiterleiten zu können.
Ich vermute dabei aber nur ganz stark, daß man dafür dann aber auch weitergehende Programmierkenntnisse benötigt.
Und damit Ihr schon mal ganz viel zu lesen habt, ich es nicht tippen muss - wie oben geschrieben, schwierig für mich - habe ich mal Texte, die ich in einem anderen Forum vor längerer Zeit geschrieben habe, mal hier rüber kopiert.
Damit Ihr auch versteht, warum ich persönlich selber keine RGB Streifen benutze.
Und dazu natürlich noch der Nachsatz von James Bond:
Sag niemals nie. Natürlich nutze ich einzelne RGB LEDs, meist in Form von WS 2812, um Lichteffekte wie z. B Schweißen oder offenes Feuer in Gebäuden nachzubilden.
( Und natürlich sind die LED Stripes, was Qualität und Lichtfarben angeht inzwischen besser geworden. )
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Was die Stripes aus dem Baumarkt oder aus Pingpong via Bucht angeht, so rate ich jedem mal einen “Farbtest“ zu machen ! ! !
Nach meinem Empfinden erzeugen diese Lichtfarben aus diesen RGB-Stripes Augenkrebs.
Manche Farbmischungen, so z.B. rot und blau gleichzeitig ( beim Übergang von Tag zur Nacht ) empfinde ich als total abartig. ( Das ist ein richtig ekliges Lila )
Natürlich hat jeder ein anderes Empfinden. Wenn man sich diese RGB LED Streifen aus dem Auktionshaus besorgt, hat man eine preisgünstige Möglichkeit zu testen, ob einem diese Farben angenehm sind oder eben auch nicht.
Ich für meinen Teil habe mich für getrennte farbige LED-stripes entschieden.
Angefangen habe ich mit Weiß und Blau unter der Decke und Rot hinter der Anlage um den Sonnenuntergang besser darzustellen.
Inzwischen habe ich Kalt- und Warm-Weiß, Rot und Blau unter der Decke und Gelb und Rot hinter der Anlage für den Sonnenuntergang.
Mit den kaltweißen Reihen kann dann man auch mal ein Gewitter darstellen oder die Sonne heller scheinen lassen oder mal eine Schlechtwetterfront durchziehen lassen.
Weitere weiße Spots sorgen auch entweder für Gewitter oder sorgen an hellen Tagen für Schattenwurf an den Häusern.
Dann noch ein paar Sätze zu den LEDs.
Bei den, grob gesagt zwei Lichtfarben bei den weißen LEDs, gibt es, abhängig vom Preis, starke Qualitätsunterschiede:
Kaltweiß mit Blaustich - sind dann wegen dem Blaustich die Billigsten.
Kaltweiß fast ohne Blaustich – immer noch etwas kälter als Tageslichtweiß der Neonröhren
Warmweiß – auch noch etwas kälter als das Weiß der warmen Neonröhren.
Und bei Warmweiß gibt es dann auch noch extreme preisabhängige Grünstiche.
Je billiger desto grün.
Aber allen weißen LEDs gemein ist, daß ihnen der Rotanteil fehlt.
Daher muss auch ein zusätzlicher roter Streifen mit unter die Decke, um die Lichtfarbe aufzuwärmen und den Grünstich zu minimieren. Extrem sieht man diese Farbunterschiede dann auf Fotos.
( Ich hatte dazu was beim MIWULA Forum gelesen und dann irgendwann aus Zufall auch LED Streifen zur Beleuchtung von Vitrinen gesehen, bei denen auf zwei weiße LEDs immer eine rote LED kommt )
Ich selbst habe das erst nur über einer kleinen Anlage testen können und festgestellt, daß das LED Licht ein ganz anderes ist, als bei Glühlampen oder Neonröhren, da LEDs das Licht viel punktförmiger und nur in eine Richtung abgeben und es einen ganz anderen Schattenwurf gibt.
Allen Beleuchtungseinrichtungen ist ja gemein, daß sämtliches Licht von oben kommt. Klar - denkt man jetzt - von wo denn sonst – etwa von unten ?
Die Sonne strahlt im Vorbild doch auch von oben. Natürlich gibt es auch im Vorbild Licht und Schatten. Das menschliche Auge ist aber in der Lage das auszugleichen. Das Licht - im Vorbild von der Sonne - kommt zwar von oben, es aber es bricht sich auch in der Natur und beleuchtet Objekte somit auch von der Seite.
Nun zu dem, was mich hat grübeln lassen:
Auf Fotos war z.B. eine Dampflok im Kesselbereich gut ausgeleuchtet, aber vom Fahrwerk hat man fast nichts gehen, da das Fahrwerk durch den Umlauf im Schatten lag und eine einfache Kamera eben nicht in der Lage ist einzelne Bereiche eines Bildes aufzuhellen.
Ich vermute, daß bei einer Beleuchtung mit LEDs, die ja das Licht viel viel stärker nur in eine Richtung abgeben, als bei Neonröhren, dieser Effekt eben so stark ausgeprägt ist.
Es könnte daher gut sein, daß man nicht darum kommen wird, Anlagenteile, die man von beiden Seiten sehen kann, auch von beiden Seiten anzustrahlen. Somit würde kein einzelnes Lichtband mehr über der Anlagenmitte hängen, sondern zwei Lichtbänder, die jeweils am Anlagenrand hängen und dann in Richtung Anlage scheinen.
Mit freundlichen Grüßen
Oliver
PS:
Die Anlage, für die meine Bastelei vorgesehen war, gibt es leider nicht mehr.
Insgesamt war meine Geschichte schon für ein paar qm mehr gedacht.
Jetzt habe ich nun nur noch knapp einen m² als Diorama, halt zum ausprobieren.
Beitrag editiert am 20. 02. 2026 21:06.
Modellbahnhof - 21.02.26 17:00
Hallo zusammen,
hier noch ein paar Hinweise zur "Einkaufsliste":
Als allererstes benötigt man natürlich einen Arduino. Davon gibt es aber schon jede Menge unterschiedliche Versionen. Und wie könnte man es nicht anders vermuten, auch schon jede Menge günstige Nachbauten.
Ich habe wie viele andere auch mit einem Arduino Uno angefangen. Der ist handlich und nur einseitig bestückt. Es sind schon alle wichtigen Steckbuchsen drauf und die Beschriftung der einzelnen Anschlüsse ist gut erkennbar.
Diese Nachbauten sind so für 6 bis 8 Euro das Stück zu bekommen. Bei diesen Nachbauten steht dann aber auch fast immer das Kürzel CH340g bei. Das ist die Bezeichnung des Treibers, den man sich noch zusätzlich herunterladen muss. Es handelt sich dabei nämlich nicht um den original Arduino Treiber.
Auch herunterladen muss man sich die sogenannte Arduino IDE.
In diesem Programm wählt man aus, welchen Arduino man hat und kann dann damit das Programm auf den Arduino drauf spielen.
Es beinhaltet auch schon ein paar einfache Beispielprogramme. Im Netz finden sich dazu jede Menge Tutorials und Beschreibungen.
Ich habe es auch auf diese Art und Weise durch Nachmachen gelernt.
Der Arduino kann über das USB-Kabel mit Strom versorgt werden. Und wenn er später mal ohne Rechner laufen soll, kann man da auch ein kleines Steckernetzteil mittels Hohlstecker anschließen. Das sollte so 7 bis 12 Volt liefern. Man kann da irgendwas nehmen, was man noch in der Restekiste findet.
Dann braucht man einen Treiber um die LED Stripes anzusteuern. Dafür nimmt man anfangs meistens erstmal einen sogenannten Mosfet* (* Wort berichtigt ) mit der Bezeichnung IRF 520. Die sind dafür zwar nicht die allerbesten, aber in der Arduino Szene weit verbreitet. Dafür sind sie sehr einfach anzuschließen. Sie müssen halt, wenn man sie etwas stärker belastet, gekühlt werden. Später kann man ja was hochwertigeres nehmen.
Diese IRF 520 gibt es auch gleich mit Steckkontakten für Dupontkabel und Schraubklemmen zum Anschluss der Stripes fertig auf einer kleinen Platine.
Um die Stripes mit Strom zu versorgen braucht man ein etwas stärkeres 12 Volt Netzteil. Ich habe anfangs auch erst mal einfache 1 Ampere Netzteile genommen, da diese Stripes ja nicht so lang waren.
Als Taster kann man wieder irgendetwas nehmen, was man in der Bastelkiste findet. Entweder diese einfachen Taster mit den beiden Lötfahnen oder vielleicht auch ein Weichenstellpult.
Es ist nur ganz wichtig, daß an die Ausgänge dieser Stellpulte sogenannte pull-down Widerstände kommen. Dafür sind diese 10 Kiloohm Widerstände vorgesehen. Der Tasterausgang, der über ein Kabel mit dem Eingang des Arduinos verbunden ist, wird an dieser Stelle mit einem Widerstand nach Masse/GND gezogen. Das dient der Entstörung.
Die Potentiometer müssen ebenfalls einen Wert von 10 Kiloohm haben. Ein Arduino hat maximal 6 Eingänge, an die man ein Poti anschließen kann. Zum Anschluss kann man ja an so ein Poti auch wieder Dupont Kabel anlöten.
Ich habe halt nur festgestellt, daß diese einfachen billigen Potis aus der Bucht, die so ungefähr 1 € kosten, nicht wirklich lange halten. Aber auch da kann man ja dann später eine bessere Qualität nehmen. Und vielleicht braucht man ja auch gar keine Potis zum einstellen, da man das dann entweder schon fest programmiert hat oder Eingaben über Tasten machen kann.
Jetzt aber noch ein vernünftiges Tutorial über die Programmierung zu schreiben, würde meine Fähigkeiten aber überschreiten. Zum einen gibt es da schon sehr vieles und zum anderen können das andere bestimmt besser. Wenn aber fest steht, wo, was angeschlossen wird, könnte ich aber auch hier einen einfachen Sketch ( so heißt der Programmablauf in der Arduino Welt ) einstellen.
Mfg Oliver
hier noch ein paar Hinweise zur "Einkaufsliste":
Als allererstes benötigt man natürlich einen Arduino. Davon gibt es aber schon jede Menge unterschiedliche Versionen. Und wie könnte man es nicht anders vermuten, auch schon jede Menge günstige Nachbauten.
Ich habe wie viele andere auch mit einem Arduino Uno angefangen. Der ist handlich und nur einseitig bestückt. Es sind schon alle wichtigen Steckbuchsen drauf und die Beschriftung der einzelnen Anschlüsse ist gut erkennbar.
Diese Nachbauten sind so für 6 bis 8 Euro das Stück zu bekommen. Bei diesen Nachbauten steht dann aber auch fast immer das Kürzel CH340g bei. Das ist die Bezeichnung des Treibers, den man sich noch zusätzlich herunterladen muss. Es handelt sich dabei nämlich nicht um den original Arduino Treiber.
Auch herunterladen muss man sich die sogenannte Arduino IDE.
In diesem Programm wählt man aus, welchen Arduino man hat und kann dann damit das Programm auf den Arduino drauf spielen.
Es beinhaltet auch schon ein paar einfache Beispielprogramme. Im Netz finden sich dazu jede Menge Tutorials und Beschreibungen.
Ich habe es auch auf diese Art und Weise durch Nachmachen gelernt.
Der Arduino kann über das USB-Kabel mit Strom versorgt werden. Und wenn er später mal ohne Rechner laufen soll, kann man da auch ein kleines Steckernetzteil mittels Hohlstecker anschließen. Das sollte so 7 bis 12 Volt liefern. Man kann da irgendwas nehmen, was man noch in der Restekiste findet.
Dann braucht man einen Treiber um die LED Stripes anzusteuern. Dafür nimmt man anfangs meistens erstmal einen sogenannten Mosfet* (* Wort berichtigt ) mit der Bezeichnung IRF 520. Die sind dafür zwar nicht die allerbesten, aber in der Arduino Szene weit verbreitet. Dafür sind sie sehr einfach anzuschließen. Sie müssen halt, wenn man sie etwas stärker belastet, gekühlt werden. Später kann man ja was hochwertigeres nehmen.
Diese IRF 520 gibt es auch gleich mit Steckkontakten für Dupontkabel und Schraubklemmen zum Anschluss der Stripes fertig auf einer kleinen Platine.
Um die Stripes mit Strom zu versorgen braucht man ein etwas stärkeres 12 Volt Netzteil. Ich habe anfangs auch erst mal einfache 1 Ampere Netzteile genommen, da diese Stripes ja nicht so lang waren.
Als Taster kann man wieder irgendetwas nehmen, was man in der Bastelkiste findet. Entweder diese einfachen Taster mit den beiden Lötfahnen oder vielleicht auch ein Weichenstellpult.
Es ist nur ganz wichtig, daß an die Ausgänge dieser Stellpulte sogenannte pull-down Widerstände kommen. Dafür sind diese 10 Kiloohm Widerstände vorgesehen. Der Tasterausgang, der über ein Kabel mit dem Eingang des Arduinos verbunden ist, wird an dieser Stelle mit einem Widerstand nach Masse/GND gezogen. Das dient der Entstörung.
Die Potentiometer müssen ebenfalls einen Wert von 10 Kiloohm haben. Ein Arduino hat maximal 6 Eingänge, an die man ein Poti anschließen kann. Zum Anschluss kann man ja an so ein Poti auch wieder Dupont Kabel anlöten.
Ich habe halt nur festgestellt, daß diese einfachen billigen Potis aus der Bucht, die so ungefähr 1 € kosten, nicht wirklich lange halten. Aber auch da kann man ja dann später eine bessere Qualität nehmen. Und vielleicht braucht man ja auch gar keine Potis zum einstellen, da man das dann entweder schon fest programmiert hat oder Eingaben über Tasten machen kann.
Jetzt aber noch ein vernünftiges Tutorial über die Programmierung zu schreiben, würde meine Fähigkeiten aber überschreiten. Zum einen gibt es da schon sehr vieles und zum anderen können das andere bestimmt besser. Wenn aber fest steht, wo, was angeschlossen wird, könnte ich aber auch hier einen einfachen Sketch ( so heißt der Programmablauf in der Arduino Welt ) einstellen.
Mfg Oliver
Beitrag editiert am 22. 02. 2026 15:23.
Hallo Oliver
Danke für Deine Erklärungen-
Frage:
- Wenn ich 5V Strips nehme muss ich dann auch Moffset haben?
- Brauchst Du ein RGBW Strip oder vier Einzel Farben?
Gruss
Marcel
Danke für Deine Erklärungen-
Frage:
- Wenn ich 5V Strips nehme muss ich dann auch Moffset haben?
- Brauchst Du ein RGBW Strip oder vier Einzel Farben?
Gruss
Marcel
Modellbahnhof - 22.02.26 16:26
Hallo Marcel,
ich muss mich erstmal berichtigen. Die Treiber heißen MOSFET und nicht Moffset. Vermutlich habe ich beim Sprechen genuschelt oder die Autokorrektur hat zugeschlagen.
Die Spannung ist eigentlich egal, man braucht halt einen Verstärker ( Treiber ).
Für größere Ströme sind diese MOSFET eben gut geeignet.
Für kleinere Ströme nimmt man auch gerne den Darlington Treiber ULN 2003.
5V Strips sind halt nur sehr unüblich. Ich musste erstmal suchen, um überhaupt welche zu finden. Diese 5 Volt Versionen nimmt man anscheinend bevorzugt bei batteriebetriebenen Stripes.
Hinzu kommt, daß die auch noch stromverschwenderisch sind, da jede einzelne LED mit einem eigenen Widerstand versehen ist.
In diesem Widerstand wird immer etwas Strom vernichtet ( wird dabei in Wärme umgewandelt ).
Bei den 12 Volt Versionen sind immer drei Leuchtdioden in Reihe geschaltet und haben nur einen Widerstand davor. Wenn man in der Bucht schaut, findet man regelmäßig eigentlich auch nur die 12 Volt Versionen, hier und da aber auch mal 24 Volt Versionen.
Da mit 12 Volt zu arbeiten, ist am einfachsten und mit am günstigsten.
Und dann muss man noch wissen dass das Kürzel RGB nicht für Rot-Gelb-Blau, sondern für Rot-Grün-Blau steht.
Und wenn man nun die Farbe Gelb haben will, muss man Rot und Grün gleichzeitig einschalten, um diese Farbe Gelb dann dadurch zu mischen.
Man braucht somit für jede Farbe immer eine eigene Treiberstufe. Wenn man also RGBW hat braucht man 4, und bei RGBWW sogar 5.
Und dann kann man auch jeden Stripe in seiner eigenen Farbe aufhängen.
Ich habe halt für mich herausgefunden, daß es für eine gleichmäßige Ausleuchtung immer besser ist mehrere Stripes nebeneinander liegen zu haben, als einen starken in der Mitte.
Aber jede Räumlichkeit ist ja anders. Wir wissen ja auch nicht wie groß Dein Raum und Deine Anlage sind.
Ich kann mich halt da nur an die Geschichte erinnern, daß für eine Ausstellung mal ein Lichtdesigner engagiert worden ist und das Endergebnis eine Vollkatastrophe war. Die Lichtfarbe war total unangenehm und die Objekte waren total schlecht ausgeleuchtet.
Deshalb eben testen, testen, testen.
Mfg Oliver
ich muss mich erstmal berichtigen. Die Treiber heißen MOSFET und nicht Moffset. Vermutlich habe ich beim Sprechen genuschelt oder die Autokorrektur hat zugeschlagen.
Die Spannung ist eigentlich egal, man braucht halt einen Verstärker ( Treiber ).
Für größere Ströme sind diese MOSFET eben gut geeignet.
Für kleinere Ströme nimmt man auch gerne den Darlington Treiber ULN 2003.
5V Strips sind halt nur sehr unüblich. Ich musste erstmal suchen, um überhaupt welche zu finden. Diese 5 Volt Versionen nimmt man anscheinend bevorzugt bei batteriebetriebenen Stripes.
Hinzu kommt, daß die auch noch stromverschwenderisch sind, da jede einzelne LED mit einem eigenen Widerstand versehen ist.
In diesem Widerstand wird immer etwas Strom vernichtet ( wird dabei in Wärme umgewandelt ).
Bei den 12 Volt Versionen sind immer drei Leuchtdioden in Reihe geschaltet und haben nur einen Widerstand davor. Wenn man in der Bucht schaut, findet man regelmäßig eigentlich auch nur die 12 Volt Versionen, hier und da aber auch mal 24 Volt Versionen.
Da mit 12 Volt zu arbeiten, ist am einfachsten und mit am günstigsten.
Und dann muss man noch wissen dass das Kürzel RGB nicht für Rot-Gelb-Blau, sondern für Rot-Grün-Blau steht.
Und wenn man nun die Farbe Gelb haben will, muss man Rot und Grün gleichzeitig einschalten, um diese Farbe Gelb dann dadurch zu mischen.
Man braucht somit für jede Farbe immer eine eigene Treiberstufe. Wenn man also RGBW hat braucht man 4, und bei RGBWW sogar 5.
Und dann kann man auch jeden Stripe in seiner eigenen Farbe aufhängen.
Ich habe halt für mich herausgefunden, daß es für eine gleichmäßige Ausleuchtung immer besser ist mehrere Stripes nebeneinander liegen zu haben, als einen starken in der Mitte.
Aber jede Räumlichkeit ist ja anders. Wir wissen ja auch nicht wie groß Dein Raum und Deine Anlage sind.
Ich kann mich halt da nur an die Geschichte erinnern, daß für eine Ausstellung mal ein Lichtdesigner engagiert worden ist und das Endergebnis eine Vollkatastrophe war. Die Lichtfarbe war total unangenehm und die Objekte waren total schlecht ausgeleuchtet.
Deshalb eben testen, testen, testen.
Mfg Oliver
Hallo Zusammen
Nach all den Infos und diversen Schlaflosen Nächte🤣 habe ich mich glaub für ein System Entschieden.
Ich werde es mit dem Arduino versuchen.
Werde mir nun ein System zusammenstellen.
Danke allen für die wertvollen Infos.
Solltet Ihr noch weitere Infos haben, nur her damit🤭
Gruss
Marcel
Nach all den Infos und diversen Schlaflosen Nächte🤣 habe ich mich glaub für ein System Entschieden.
Ich werde es mit dem Arduino versuchen.
Werde mir nun ein System zusammenstellen.
Danke allen für die wertvollen Infos.
Solltet Ihr noch weitere Infos haben, nur her damit🤭
Gruss
Marcel
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