1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: MINITRIX Br 144 Umbau auf Glockenankermotor

THEMA: MINITRIX Br 144 Umbau auf Glockenankermotor
Startbeitrag
Bahnalltag - 08.02.26 15:11
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken meine Minitrix Br. 144 mit dem Umbausatz von Micromotor.eu auf einen Glockenankermotor umzubauen.

https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Microm...HVK509hgLpceHAEty653

Ich erhoffe mir ein langsameres, weicheres Fahrverhalten.
Bisher fährt sie mir zu ruckig an und ist generell eher in der Kategorie "Formel 1" zu Hause!

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Umbausatz und dieser Lok?
Kann das ohne Getriebeänderung überhaupt gehen?

Danke für eure Hilfe!

Hallo Bahnalltag,

speziell diese Modell habe ich nicht umgebaut das ich es nicht habe, aber schon einige andere.

Ganz allgemein kann man sagen das sich die Endgeschwindigkeit in der Regel deutlich reduziert und das anfahrverhalten sich deutlich verbessert. Das leigt daran das sich herkömmliche 3-Poler erst bei 2-3 Volt in Bewegung setzen, dann aber teilweise doch deutlich spürbar. GAM drehen hingegen schon unter 1V los. Durch vorschalten von Dioden und besser Z-Dioden läßt sich das analog auch noch verbessern, bzw. die Endgeschwindigkeit reduzieren. Digital geht das über entsprechende Decoder-Einstellungen.

Einen Umbausatz ohne Schwungmasse würde ich nach Möglichkeit nicht verwenden. Nur wo es so gut wie nicht möglich ist (z.B. Köf2 von Arnold) habe ich darauf verzichtet.
Umbauten mache ich mittlerweile wenn es geht ohne irgendwelche Motorhalterungen, da die auch oft auch die SM verzichten. SB Modellbau hat aktuell auch kein Umbauset im Programm, das alte setzte auf eine 1017 mit SM. daran orientiert sollte ein 1015 mit SM passen, was sich auch versuchen würde.

Gruß Detlef
Hallo "Bahnalltag",

ich habe die Minitrix E 44 erst kürzlich mit diesem Motor versehen.

Der Umbau war - nicht zuletzt auf Grund der detaillierten Einbauanleitung - sehr einfach. Mit dem analogen Fahrverhalten bin ich zufrieden; sie läuft schon bei geringer Stromzufuhr geschmeidig, vorallem aber hat sie sich die Raserei abgewöhnt.

Beste Grüße

Jussuff
Vielen Dank euch!
Das hört sich ja toll an!
Hallo,
Wie verhält es sich nach dem Umbau mit der Zugkraft der Lok?
Ich gehe mal davon aus das sie dadurch leichter wird?
Ist eine Frage da ich selber auf GAM umbauen möchte mir nur noch nicht sicher bin wegen dem Gewichtsverlust.

Lg
Peter
Hallo,

ich würde diesen Umbausatz nicht nehmen. Allgemein baue ich in keine Lok einen GAM ohne Schwungmasse ein. Prinzipiell ist das mit den Motoradaptern eine schöne Sache, für mich nur wenn dann außerhalb des Adapters noch Platz für Schwungmasse ist, z.B. weil da original schon eine war. Lange Rede kurzer Sinn,

mein erster Umbau einer E44 war mit einem 10mm Maxon-Motor. Die Lok läuft mit dem allererste Sahne, lässt sich gut regeln und ist deutlich langsamer geworden. Vor dem Motor sitzt noch ein Auslaufmodul und zusätzlich zwei antiparallele Dioden. Damit fährt sie mit meinen alten Trix-Trafos tatsächlich mit etwas 3km/h an. Bei 12V ist sie immernoch etwas fix aber ich habe nur feste 8,5V am Gleis und damit kommt sie nicht auf umgerechnet 100km/h.
Aber, der Maxon war etwas zu dick für den Lokrahmen, wir reden von 2/10mm etwa. Was tun? Lokrahmen ausfräsen wollte ich nicht, vielleicht muss man den originalen Motor irgendwann wieder einbauen? Ich hab den Motor ganz vorsichtig etwas abgedreht, Schwungmasse drauf, mit etwas Blei den Rahmen aufgefüttert und den Motor festgeklebt. Gut, sowas machen wir nicht noch mal.

2. Lok, mit eben diesem Motortyp aus dem Angebot oben, aber nur den Motor, Schnecken, Schwungmasse und Adapterrohre gekauft. OK, zunächst mal die falschen Schnecken aufgeklebt, so ist das wenn man mehrere Projekte parallel macht. Am Ende den Motor wieder auf Blei geklebt, 1mm aus dem Dachdeckerbedarf. Elektrisch wieder wie oben. Diese Lok ist noch einen Tick langsamer als die erste.

Zugkraft hat sich meiner Meinung nach bei beiden nicht verändert. Wobei ich da keine Tests vorher nachher gemacht habe. Dies schon allein aus dem Grund weil die Loks vorher so schnell waren, dass ich mir nicht getraut habe sie auf der Anlage mit Zügen einzusetzen. Egal, die von mir für sie zugedachte Aufgabe erfüllen sie.

Grüße Torsten



Die von dampfrailfan zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

#5dampfrailfan - 09.02.26 08:55
Hallo,

...... Vor dem Motor sitzt noch ein Auslaufmodul und ........



Hallo Thorsten, was ist ein Auslaufmodul ??
Der digital unbedarfte 😯tto
Hallo Otto,

das ist eine kleine Schaltung, die Motor und Lampen elektrisch "rückwärts" trennt. Das ist beim Einbau eines GAM in eine Lok mit Glühlampenbeleuchtung sinnvoll, damit die Birnen nicht als E-Bremse arbeiten und den Auslauf ausbremsen.

Grüße, Peter W.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Otto

was ist ein Auslaufmodul ??
Der digital unbedarfte

Das ist was Analoges, das der Digitalfahrer nicht mehr braucht!

Erklärung: Beim Abschalten der analogen Gleisspannung arbeitet der Motor als Generator. Die erzeugte Spannung wird z.B. an der Beleuchtung verbraucht und dadurch die Lok abgebremst ("Elektrische Bremse"). Die Wirkung einer Schwungmasse wird dadurch verkleinert.
Eine Auslaufschaltung trennt den Motor in diesem Fall von den Verbrauchern ab, dadurch längerer Auslaufweg.
Digital trennt der Decoder den Motor von Gleis und Beleuchtung ab.  

Dietrich
Edit: Zu langsam, Peter war schneller.
Danke Kameraden. Bin jetzt informiert.
😄tto


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;