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THEMA: Trägheit von Brawa Lokomotiven nach kurzen Betriebspausen

THEMA: Trägheit von Brawa Lokomotiven nach kurzen Betriebspausen
Startbeitrag
Jörgo - 31.01.26 09:40
Guten Morgen!
Viele meiner Brawa Loks benötigen schon nach kurzer Betriebspause eine Einfahrtzeit von ein paar Runden. Ein paar wenige Spezies kommen ohne Erhöhung der Spannung kaum vom Fleck.
Hat jemand hier eine Lösung gefunden die das Problem löst oder mildert?
Viele Grüße
Jörg

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hat jemand hier eine Lösung gefunden die das Problem löst oder mildert?



Regelmäßig Betrieb machen!

Grüße Michael Peters
Hallo Michael,

das ist ein wenig hilfreicher Kommentar.

Hallo Jörg,

das Problem kenne ich nicht von Brawa Loks. Zähes Altfett? Vielleicht hilft, das Getriebe komplett zu entfetten (Waschbenzin) und neu zu schmieren.

Viele Grüße
Nimmersatt
Guten Tag,

Fahrzeuge bei Wohnraumtemperatur (20°-25° C) aufbewahren damit Schmiermittel nicht zäh werden.

Freundlicher Gruß

Hannah
Moin Jörg,

genau das (#2) ist der Punkt:

Das suboptimale, träge Altfett muss immer zuerst auf "Betriebstemperatur" kommen, anstatt bereits beim immerhin bereits wohnraumtemperierten "Kaltstart" (ca. 20 Grad Celsius) richtig zu wirken.

Das Problem besitzen ab Werk primär zahlreiche Brawa-und Arnold-Tfz.

Also das Altfett sorgfältig heraus aus allen Getrieben (insbesondere also aus den Drehgestellen) treiben und sparsam (!) neu schmieren.

Ich persönlich verwende bei allen meinen N-Tfz aufgrund ihrer Filigranität dafür ausschließlich und erfolgreich feines Öl statt "fettes Fett":

Verharzungen kenne ich ab da nicht mehr, auch nicht nach Jahrzehnten.

Btw.: Fleischmann-Tfz stehend lagern.

Beste Grüße, Norrskenet
Danke euch.

Ich will es präzisieren.

Es reicht manchmal schon 1 Tag ohne Betrieb. Ich kann diesen Zug also nicht im Schattenbahnhof bis zum nächsten Tag parken und dann wieder von dort aus in den Betrieb starten.
Das Modellbahnzimmer ist durchgehend über 20 Grad warm.

Das reinigen der Getriebe ist hilfreich. Leider aber nicht immer.

VG
Jörg
@5: Hallo Jörg,

ja, kein Wunder: Denn wie gesagt agiert das Altfett erst richtig bei bereits höherer Betriebs- statt bereits bei normaler Wohnraum-Temperatur.

Und bereits kleine "fiese" Reste von Altfett minderwertiger Konsistenz können dies bewirken.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Zusammen,
...ich habe eine dieser Bo'Bo' Unglücks 118er, die vor vielen  Jahren mal in hohem Bogen die Gleise von sich aus  verlassen hatte.
Ausser dem Verlust der Puffer blieb sie scheinbar ganz....

Aber weit gefehlt.
IM Motor war ein Teil des Permanentmagneten abgebrochen und blockierte ihn.
Ich konnte das Teil heraus fummeln und so läuft sie noch heute, wird aber auch wärmer.

Für mich ist das ein Hinweis, dass es wie auch bei Flm möglich ist, dass sich der Magnet lösen kann und/oder nach unglücklicher Behandlung irgendwie hängt oder bröselt..

Da fällt mal eine Schachtel mitsamt der Lok aus dem Schrank, der Postmann hat die Schachtel mit einem Sack Reis  verwechselt, ein ggf Vorbesitzer  hat mal "was" gemacht....der Varianten gibt es viele aber das Fett...hmmm kann sein aber es kann auch zu wenig sein.
Da würde ich dann doch mal den Motor kontrollieren und nach einer der tausendundeinen Methoden (jeder hat dabei ein Recht auf Recht) gleich ölfrei warten.

Gruß Sven
Da gibts mehrere Möglichkeiten. An einer Komplettzerlegung der betr. Loks kommst Du nicht drum herum. Konzentriere Dich dabei auf folgende Kernpunkte, alles altbekannte Problemstelle und vielfach im Forum behandelt:

- Altfett aus Getrieben auswaschen (z.b. SR 24) und neu ölen bzw. fetten (für die Zahnräder eines Getriebes nehme ich einen Stecknadelkopf Rocofett, für die Achslager Ballistol), aus jedem Getriebe dazu die Achsen sowie das Schneckenzahnrad ausbauen;
- Achsschleifer prüfen, ggf. reinigen und/oder Richten (gerade bei Brawa sind die Achsschleifer sehr dünn und werden bei der Achsmontage leicht von hinter der Radscheibe des Spurkranzes verdrückt),
- den Kardan, dh. die Silikonschläuche möglichst gerade ausrichten, ggf. neuen Schlauch einbauen,
- den Motor überprüfen, mglw. abgefallene Magnete wieder ankleben sowie den Anker auf Schleifspuren prüfen (ich hatte schon mehrere Motoren, da schliff das Blechpaket des Ankers am Magnet - da hilft meist nur, den Anker einen Hauch feinzudrehen, bis das Blechpaket nicht mehr schleift),

Nach der Aufarbeitung der betr. Loks dürfte das von dir geschilderte Problem nicht mehr auftreten, wenn Du sauber gearbeitet hast. Mglw. laufen die Loks sogar etwas schneller, auf jeden Fall aber geschmeidiger wie vorher.

Gruß Sven

P.S.: Ersatzteile gibts bei Brawa zu bestellen. Die Versorgung ist recht gut.
Danke. Ich hab jetzt wohl ne Menge zu tun.😉
Moin,

Die Brawa Motoren haben so eine Art Kugel als Lager. Die sind in die Lagerschilde eingespritzt. So eine Kugel kann sich drehen oder sie sitzt von Anfang an nicht gerade. Ich hatte schon ein paar Motoren auseinander,  hab mit einer Nadel die Dinger hin und her gedreht, ein bissel Fett dran und dann wieder zusammen gebaut. Die meisten zeigen das Problem aus #1 nicht mehr.
Lange Rede, kurzer Sinn, die Lager müssen zur Welle fluchten. Tun sie das nicht dann reibt es anfangs, Lager wird warm, Ausdehnung folgt, läuft. Lager wieder kalt, Lok lahmt. Könnte so sein.
Was du auch probieren kannst, leicht auf die Welle klopfen und so das lager bewegen, den Motor dabei drehen. Mache ich wenn ich zu faul bin zum zerlegen.
Und ich verwende B52 Lokfett. Vielleicht liegt es daran. Jedenfalls sind meine seither weniger störrisch.

Grüße Torsten
Hallo
Bei mir keine Probleme
Tschaui Wolle


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