1zu160 - Forum



Anzeige:
WAWIKO

THEMA: Kato VT18 / BR175 Spitzen- und Schlusslicht

THEMA: Kato VT18 / BR175 Spitzen- und Schlusslicht
Startbeitrag
anuyahong - 28.01.26 18:17
Hallo,

ich habe mir im Herbst die Kato BR 175 zugelegt (analog). Nach nur wenigen Tagen war das Spitzenlicht in beiden Richtungen defekt.
Beim Ersatzmodell waren ebenfalls innerhalb kürzester Zeit sowohl Spitzen- als auch Schlusslicht defekt, ebenfalls in beiden Richtungen.
Auch beim dritten Modell: Innerhalb kurzer Zeit sind alle Lichter defekt.

Der Lieferant schickt mich zum Hersteller, laut Lemke hat Kato aber keine Lösung dafür.
Eine Internet-Suche ergibt wenig Hinweise, daß es sich hier um einen Serienfehler handelt (alternativ: falsche Suchbegriffe). Aber daß ich nun drei defekte Modelle habe, ist mir doch zu viel des Zufalls.

Ich habe sonst alle großen Hersteller im Haus, von Kato ist es allerdings mein erstes Modell.

Kennt das Problem noch jemand, eventuell von früheren Kato-Modellen? Gibt es hier eine Selbsthilfe-Möglichkeit? Da das Licht erst funktionierte, dann im Betrieb schnell aufgibt, würde für mich auf eine schwache Verbindung hinweisen, die sich durch die Bewegung löst...

Vielen Dank im Voraus,
Frank



Das Problem hatte ich auch. Die LEDs sind durchgebrannt. Die Vorwiderstände waren falsch ausgelegt. Ich habe die LEDs beim Dekodereinbau getauscht und andere Widerstände eingesetzt.
Gruß Dennis
Hallo,
das Thema hatten wir hier mehrfach, war glaub der erste, der drüber gemeckert hat, auch alle LED abgefackelt.

Problem: Ein gemeinsamer zu schwacher Widerstand (waren 570 Ohm glaub).

Ich habe es noch defekt gelassen, Lösungsvorschläge waren diesen gemeinsamen Widerstand gegen ca. 1000 Ohm
zu ersetzen, ich persönlich würde eher an die LEDs direkt noch Vorwiderstände zusätzlich einbauen.

Zumindest bin ich ja offensichtlich nicht der einzige, dem die LEDs mal bei über 12 Volt abfackeln, zudem denke ich in Sperrrichtung wohlgemerkt. Viele andere Fahrzeuge vertragen problemlos bis 15/16 V, 14 V sollte eigtl. normal sein.
polle
Hallo,

ja das Problem wurde hier schon einmal besprochen. Find über das Handy gerade den Link/Beitrag nicht. Bei meinem 175er habe ich, bevor ich Decoder Einbauten den Widerstand von 560 Ohm in einem mit 1,2 kOhm getauscht. Ist alles sehr fummelig aber es geht. Und bis heute geht's sehr gut!
Vielleicht kaufst du neue LEDs und 1,2 kOhm in SMD Bauart und lötest es um.

Viele Grüße Sylvio
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Vielleicht kaufst du neue LEDs und 1,2 kOhm in SMD Bauart und lötest es um.

...liegt das nicht eher in der Verantwortung des Herstellers, solche Fehler zu korrigieren?
Gerade im Hinblick auf die serienmäßigen Ausfälle kann es nicht dem Kunden aufgebürdet werden.
Bananenpolitik: Gerät reift beim Verbraucher.
Das entspricht nicht meinem Rechtsempfinden.

Gruß aus Nordertown
Es stehen ausdrücklich 12 V in der Anleitung. Wenn wir 15 V durchjagen, weil für europäische Alttrafos üblich, ist das keine bestimmungsgemäße Verwendung, wir als Endverbraucher sind Schuld.
Hai Pollemar ,

Es waere nett wenn der Modellbahnhaendler den Kaufer VORAB ( d. h. VOR Ankáuf  ) warnen wuerde und kundenfreundlich .
Vlt.  ein LERNMOMENT fuer MODELLBAHNSHOPhaendler  UND    IMPORTOER !

Rae
Moin,
sind CAPSLOCK und der aggressive Ton in den Niederlanden normal? Zudem wird mein gewählter Username klein geschrieben, nur mal so.

Sonst wie gesagt: 12 V stehen als Empfehlung/Warnung, wie auch immer, drin, hab mich selbst nicht dran gehalten, zu optimistisch an Reserven geglaubt. hier halt nicht vorhanden. Unschön, defket lassen oder reparieren, und daraus lernen, nämlich Kato-Modelle meiden. Das ist dann potenzieller Lerneffekt bei denen.

Die Sache mit falscher Pinbelegung der Schnittstelle ist im Übrigen auch noch, denke Buchse mit Stecker verwechselt.
Ist mir bei D-Sub selber schon passiert, umlöten, gut war. Alelrdings sollten solche Fehler nicht in den Handel.
polle
Moin,

12V oder 15V, gerade du, polle, müsstest mittlerweile im bilde sein warum die Dinger ausfallen, warst du doch an allen Diskussionen bisher beteiligt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Problem: Ein gemeinsamer zu schwacher Widerstand (waren 570 Ohm glaub).



Möglicherweise zu einem Teil,... ab hier hab ich es doch beschrieben

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...b1=Sperrspannung#aw7

das kann man jetzt als gegeben hin nehmen oder doch einfach nur den Widerstand vergrößern, was das Problem vielleicht ein wenig entschärft, weil vielleicht mit größerem Widerstand in der Sperrrichtung NICHT der Strom zustande kommt, der nötig ist die LED zu himmeln. Kann man hoffen, technisch die richtige Lösung ist es nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

liegt das nicht eher in der Verantwortung des Herstellers, solche Fehler zu korrigieren?



Sehe ich auch so, also schickt die Dinger wieder zurück und bittet um Besserung. Oder besser noch, fordert eine Besserung. Ob das zum Erfolg für den Einzelnen führt muss man dann sehen.

Und ja, es wäre schön wenn der Händler vor dem Verkauf sagen würde: hey, das Ding wird bei der ersten oder zweiten fahrt sein Licht verlieren, es sei denn du digitalisierst es... ach, wo schon beim Thema sind, das geht auch nicht so recht, oder doch, hui, ich hab da so einen Adapterstecker von Kato bekommen, den gebe ich dir mal mit, bitte schön.
Ich lach mich tot, sowas würde der eine oder andere vermutlich im Laden lassen... aber ja, ehrlich wäre es und es wäre auch besser für die Umwelt und unsere Nerven.

Grüße Torsten

Moin,
hatte mich insbesondere auf #4 und dann #6 bezogen. Der Hersteller gibt 12 V vor. Das dürfte rechtlich sauber sein, Problem wird dem Kunden aufgebürdet.
Natürlich könnt ihr die Dinger zurückgeben, Korrektur beim Hersteller sehe ich da keine Verpflichtung.
Erwartet da nicht zuviel.

Rest wurde ja schon mal ausführlich durchgegangen, jetzt auch mit Link. Da meine Tastatur sich auch bald himmelt, keine Lust zum suchen des Themas gehabt.

VG
polle
der einige Buchstaben über ALT+Zifferncode eingeben muss
Hallo Alle,

dann warte ich mal auf die Reaktion des Verkäufers, ein erneutes Zurücksenden ist wenig sinnvoll, wenn Kato auch nur keine Lösung hat.

Eine Überspannung schließe ich bei mir übrigens aus: Die Testanlage läuft mit Piko-Startpackungs-Trafos, die eigentliche Anlage hat Dank der Mecktronics-Steuerung ebenfalls ganz sicher keine 15V anliegen.

Aber erst mal vielen Dank für die Informationen. Mein Beitrag basierte auf der - berechtigten - Hoffnung, daß wieder einmal die Kundschaft das (alte!) Problem besser kennt als der Hersteller...

Vielen Dank,
Frank
Moin,
hm, mess das lieber mal aus. Vielleicht reichen ach schon 13-14 V, dass die LED abfackeln. Ist leider so blöd.
polle
Hallo Frank,

wir hatten das Thema am Freitag beim Stammtisch auch als ein analoger VT175 seine Runden drehte.
Der Besitzer hatte auch vorweg die BA gelesen und das steht wohl auch explizit drin das die Beleuchtung nur maximal 12V= verträgt. Ich empfand die vorderen Lichter schon als sehr hell, die Rücklichter wirkten nicht so krass.

Verdrahtung kann ich nur vermuten, WS und RT LED antiparallel mit 1 Vorwiderstand, und der wohl auf 560 Ohm. Ergibt ein LED im Grenzbereich was den Strom angeht
Einen Widerstand von 1K Ohm sollte Abhilfe schaffen, selbst wenn die Spannung höher ist. Bei 15V Gliesspannung dürfte den LEDs nicht passieren, Sagt der Taschenrechner.
PWM, da wäre es eine Interessante Überlegung, da wäre wohl ein Wert von 2K um sicher zu gehen einzulöten.

Gruß Detlef
Hi,

da können schon 5V reichen... Systemfehler im Design, immernoch kein Problem mit Überspannung, auch nicht wenn man es noch 1000x wiederholt... Polle

@Detlef, die LED sind eben NICHT antiparallel, Genau das ist das Problem.

Grüße Torsten
Übrigens empfiehlt ChatGPT folgende Schaltung nach meiner Frage, wie man den VT 18 ohne direkten Eingriff am Triebwagen effektiv absichern könnte, wenn man einen PWM-Trafo einsetzt (hier Roco ASC-1000) und drüberhinaus eventuell Trix e.m.s. nutzen möchte.
Eingesetzt wird neben einem Kondensator eine TVS-Diode.

Edit: Da man ja in beide Richtungen fahren will, gilt die Schaltung der zweiten Skizze.

Gruß
Falco

Die von GrafKrolock zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Ganz Ehrlich??

Vielleicht überlegt ihr mal ob KI so die rechte Lösung ist!

Wenn man keine Ahnung hat, sehen die Antworten richtig toll aus ... je nach Thema sind die Antworten bis zu 80% falsch!
Wenn man Daten analysieren will oder Fleißaufgaben zu erledigen hat: Alles toll.

Seit wann beschaltet man eine LED mit nem Kondensator?
Die korrekte Vorgehensweise - auch von Kato - wäre gewesen pro LED einen Vorwiderstand. Inzwischen nutze ICH für die MoBa in Fahrzeugen zwischen 1 und 2 kΩ für LEDs.

Ich finde es inzwischen erschreckend, was alles als "Top" Lösung präsentiert wird!

ICH baue die LED Schaltung nicht um, weil ich Decoder einbaue und darüber die LEDs betreibe.

Franzi
Moin Franzi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Vielleicht überlegt ihr mal ob KI so die rechte Lösung ist!



gefällt mir

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

pro LED einen Vorwiderstand



prinzipiell ja, ABER. Problem ist hier, dass eine zu hohe Sperrspannung auftritt. Die LED kann nun mal nur 5V sperren und wenn kein Strom fließt dann ist die LED ein unendlich großer Widerstand, was bedeutet, dass egal wie groß der Widerstand ist in Sperrrichtung mehr als 5V anliegen, die Sperrschicht durchbricht und wenn jetzt der Strom groß genug wird die Sperrschicht und damit die LED beschädigt werden. Da kann man lamentieren wie man will, um die Anti-Parallelschaltung einer die LED schützende Diode kommt man nicht herum. Wie und warum das so ist hab ich unter #8 verlinkt, wer ab da aufmerksam weiter liest und sich die Bilder anschaut der versteht es oder lässt es bleiben.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Seit wann beschaltet man eine LED mit nem Kondensator?



so ganz aus der Welt ist das nicht. Bevor es digital gab hatten schon einige, auch ich, Lust Wagen im Stand zu beleuchten bzw. die Helligkeit während der Fahrt konstant zu halten. Um das zu realisieren hat schon jemand in den 70ern die Idee gehabt der Gleichspannung für unsere Fahrzeuge eine niederfrequente, leicht oberhalb des hörbaren liegende, Wechselspannung aufzumodulieren. Die musste im Fahrzeug von der Gleichspannung für den Motor entkoppelt werden und dazu wurde ein Kondensator in Reihe zum Lämpchen oder der/den LED geschaltet. Es gab sogar Hersteller, die derartige Geräte unter der Bezeichnung "Dauerzugbeleuchtung" angeboten haben. Elektronikbastler haben das selber hin bekommen, man brauchte "nur" einen Sinus-Tongenerator, dem ein kräftiger kurzschlussfester NF-Verstärker. Manche nahmen einfach einen älteren HIFI-Verstärker mit strombegrenzter Endstufe. Zum Entkoppeln des Fahrtrafos brauchte es noch eine Spule und fertig war die Dauerzugbeleuchtung. Das als kurzer Ausflug in die Vergangenheit.
Digital ist die Sache heute natürlich einfacher, die LED oder Lämpchen nutzen einfach das verstärkte digitale Signal und leuchten weil die Spannung nur in feinen Nuancen variiert mit konstanter Helligkeit. Und Kato hat seine Schaltung praktisch für digital ausgelegt, darauf deuten der gemeinsame Widerstand und die fehlende Rücksichtnahme auf die Sperrspannung in. Mit antiparallel geschalteten Dioden wäre die Schnittstelle nicht so trivial einfach möglich.


Grüße Torsten
Der Kondensator rührt primär aus meiner Vorgabe an ChatGPT, denn ein solcher mit 2,2 mikroF wird im Handbuch der ASC-1000 angegeben, um mit PWM störungsfrei Trix e.m.s. betreiben zu können. Insofern ist er sicher nicht nötig, um das spezifische Kato-Problem zu beheben, aber ich wollte ja beides.

Definitiv werde ich nicht auf der Platine des Zuges rumlöten, um Widerstände zu ergänzen, und deshalb war die Frage, ob es eine ansatzweise probate Methode gibt, die Spannung speziell vom PWM-Netzteil direkt am Gleis zu begrenzen. Man könnte ja durchaus noch öfter auf derart fehlkonstruierte Loks stoßen.

Gruß
Falco



Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;