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THEMA: Verpackungsmisere bei Hornby

THEMA: Verpackungsmisere bei Hornby
Startbeitrag
Peter W. - 25.01.26 23:40
Hallo,

mindestens zwei Händler hier in Wien haben aktuell mit Verpackungsproblemen bei Produkten der Horny Gruppe zu kämpfen. Bei einem Laden hat es eine Arnold Ware erwischt, bei einem anderen Geschäft H0 Loks (vermutlich Rivarossi).
Sprünge auf der Klarsichtbox, zerbröselnde Inlays, zerbrochene Innenverpackung.

Nichtsahnend habe ich eine Schachtel von der D.445 beim Kauf im Laden nicht kontrolliert.

Das Tiefziegmaterial ist spröde und bricht bei größeren Stößen, wie etwa beim Paketweitwerfen*) eines Deutschen Paket Dienstleisters.

Grüße, Peter W
*) Eigene Beobachung


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Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

... Horny ...



... da bist du hier im falschen Forum;)

/Martin
Laut K.I. sei es bei Sammlerware in D und AT ein Reklamationsgrund, wenn die OVP beschädigt ist, da dies dem Wert mindert.

Die Frage ist nun, ob man bei Arnold solche Tiefzieher überhaupt nach bekommt. Wenn ich die Lok reklamiere und nach Italien oder Spanien einschicken lasse, sehe ich sie vermutlich lange nicht oder überhaupt nie wieder, oder es passiert bei der nächsten Lieferung das Gleiche. Wenn ich vom Widerrufsrecht Gebrauch mache, ist die Lok ebenfalls weg und höchstwahrscheinlich nicht mehr nachbestellbar,

Grüße, Peter W
hallo n-bahnfreunde,

na toll selbst das kriegen die nicht mehr hin. es wird gespart wo es geht.
Material dünner und billiger. Da bleibt nur selbst eine Schaumstoff-Einlage
wie Kato her zu stellen .
Das kann zwar nicht sein aber eine neue Einlage wird mann da nicht bekommen.

Gruß n-bahnhermann
Hallo,

an die Anfertigung einer Schaumstoffeinlage habe ich auch schon gedacht. Wie schneidet man das? Und wie erkenne ich, ob das eine Bröselschaumstoff ist oder ein haltbarer?

Grüße, Peter W
Hallo Peter,

wenn das so ankommt, würde ich das zurückschicken - allein aus Prinzip. Die OVP ist ein Teil des Produktes, darüber würde ich nicht diskutieren anfangen (sonst Widerrufsrecht).

Ich kenne das bisher nur von älteren Fleischmann-Einlagen. Ich weiß nicht, welche D.445 es genau ist und wie exakt es genau diese sein muss - es sind aber noch verschiedeneste D.445 noch zu bekommen - gerade wurde ja eine neue Serie ausgeliefert.

Viele Grüße,

Simon
Hallo Simon,

es ist die braune aus der neuen Lieferung. Du hast formal Recht, habe eigentlich eh nichts anderes erwartet, aber die Lok ist dann eben weg und ich muss sie mit teuerem Versand und gleichem Risiko aus D bestellen.

Grüße, Peter W
Moin,

dieses Inlay-Brösel- und Reiß-Problem gab es bei Hornby-Arnold auch schon in der Vergangenheit öfter.

Neben Plastikschachteln, die sich zu leicht von allein öffnen (Absturzgefahr) oder kaum öffnen lassen und zu engen Umkartonagen.

Allgemein ist die Arnold-Qualität sehr wechselhaft - wenn ich allein an immer wieder zu eng sitzende Tfz-Gehäuse denke oder an nicht lichtdichte (da leuchtet dann nicht nur die Bahnsteig-Beleuchtung durch) u/o mit dem Chassis verklebte Schnellzugwagen-Gehäuse, an nicht waagerecht ausgerichtete Kupplungen und und und ...

Und dann kommen andererseits solche Sahnestücke wie die FS-Aln, die FS-D445er, der SNCF-RGP2 - verstehen muss man es nicht.

Insgesamt müsste seitens der marktmächtigen Firma Hornby endlich mehr gesunder Druck auf bestimmte seiner unterschiedlichen Hersteller ausgeübt werden.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

möglicherweise sind da a) nicht immer dieselben Konstrukteure und b) nicht immer derselbe Produktionsbetrieb in China am Werk.

Es gibt leider auch so Ausrutscher wie der „Etnanol“ Kesselwagen (der Druck wurdé nachgebessert) und der rote ÖBB Eurofima im Mozart-Set (der zu schmale Streifen wurde nicht nachgebessert).

Grüße, Peter W
Guten Morgen zusammen,

die Bedenken und Anmerkungen von Norrskenet teile ich vollumfänglich.

Vor einigen Monaten sammelte ich eine ähnliche Erfahrung mit Arnold-Reisezugwagen. Die OVP war komplett hinüber, der Wagen aber Gott sei Dank unbeschädigt. Aus meinem Fundus ersetzte ich die Plastikschachtel gegen ein anderes Original. Aber über solche Ärgernisse kann sicher jeder seine Freude gut verbergen.

Ebenso machen mich viel zu stramm sitzende Arnold-Lokgehäuse stutzig.
Ein Beispiel dafür sind meine beiden DR 250 (Vorserie und oleanderrot). Das sind Lokomotiven, die möchte man einfach nie wieder öffnen müssen, nachdem die Decoder erfolgreich eingesetzt wurden. Zwar schadenfrei gelungen, aber servicefreundlich sind solche Fertigungstoleranzen wahrhaftig nicht.

Obwohl Arnold wirklich herausragende Modellumsetzungen abliefert - die von mir persönlich so empfundene Qualitätsstreuung, sowie Service, Ansprechbarkeit und Ersatzteilbeschaffung sind m.E. deutlich ausbaufähig.

Viele Grüße
uNdercover

Hallo

Wenn möglich sollte man die Loks in Vitrinen aufbewahren. In einer beleuchteten Standvitrine sieht das auch gut
aus wenn man die Loks etwas dekorativ hinstellt.
Bei älteren Wagen habe ich die Innenschachtel entfernt und auf dem Boden und rundherum Papiertaschentücher
zurecht geschnitten. Seit vielen Jahren noch nie Probleme gehabt.
Aber die Fertigung vieler Artikel ist leider heutzutage eine Frechheit und ich sage es ganz offen ohne jemanden
Weh tun zu wollen das liegt auch an der billige Produktion in China oder sonst wo.

Schöne Woche
Frank
Hallo,

das
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Innenschachtel entfernt und auf dem Boden und rundherum Papiertaschentücher zurecht geschnitten


kaNn es ja wohl nicht sein! 🙄
meint Michael
@8: Hallo Peter W,

wie ich im Schlusssatz meines #7 schrieb, sind für Hornby in der Tat mehrere Hersteller tätig (von denen nur ganz bestimmte seitens Hornby ein deutliches Feedback benötigen).

Dies allein schon aus Risiko-Gründen, damit man weder wirtschaftlich von einem Mono- bzw. Oligopol abhängig ist, noch im Falle eines Hersteller-Ausfalls (vgl. die einstige Erfahrung durch L.S.Models mit Modern Gala) dumm dasteht.

Dass es verschiedene Herdteller sind, bemerkt man nicht nur an den recht unterschiedlichen Qualitäten, sondern en detail auch an den unterschiedlichen Ausführungen der Modelle.

Wie die von mir beispielsweise genannten Tfz zeigen, bekommt man (schließlich kommen ja fast alle unsere Fahrzeuge einschließlich jene von L.S.Models und ASM von dort) auch aus China Qualität: Man bekommt schlicht und ergreifend  was man
a) anständig bezahlt und
b) anständig kontrolliert und
c) sorgfältig und gezielt sanktioniert.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Michael #11

Natürlich nur bei alten defekten Und die Wagen sehen aus wie am ersten Tag

Frank


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