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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: GAM Umbau - Motorhalterung Selbstbau ?

THEMA: GAM Umbau - Motorhalterung Selbstbau ?
Startbeitrag
Technofreak - 25.01.26 18:57
Hallo zusammen,
Habe an einige ältere Loks einige GAM-Umbauten durchgeführt. Bis jetzt hatte ich mir immer die Umbausätze von DM-Toys gekauft.
Jetzt habe ich gesehen das die Preise je Umbausatz erhöht wurden.
Da ich in letzter Zeit immer wieder mal Probleme mit der Motorhalterungen der Sets hatte, habe ich mir überlegt für den nächsten Umbau die Teile einzeln zu besorgen.
Nun stellt sich mir noch die Frage: Welches Material benutze ich für die Motorhalterung. Alu U-Profile, Messing U-Profile oder vielleicht Kunststoff U-Profile. Oder ist es im allgemeinen egal.

Grüsse
Klaus


Moin. Habe auch schon Holz von Supermarkt-Einweggeschirr oder auch mehrere Lagen Isoband benutzt. Je nach Lok und den Einbaubedingungen Bisher hälts.

Grüße,
Björn
Hallo Klaus

Mein Kollege hatte für mich eine Motorhalterung aus Messing hergestellt. Die hatte ich damals für meine beiden Fleischmann BR 44 damit sie mehr Gewicht bekommt.

Vielleicht ist Messing eine Option für dich

Grüße

sandra
Abend


Nachfolgend was zum Lesen....

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb2=&sb3=#aw92

schönen Abend noch
Jens
Hallo Klaus,
ich habe schon mehrfach aus Messing Halterungen gemacht, kannst Du auf meiner Webseite   unter "Umbauten" sehen :

https://uwe-magnus.de

Viele Grüße
Uwe
Hallo Uwe,
Das sieht sehr toll aus und macht sich bestimmt positiv bemerkbar.
Leider hat nicht jeder die passenden Werkzeuge.
Wenn du Adapter aus Messing abzugeben hast, würde ich welche nehmen

VG Roberto
Moin,

für die neueren gekapselten Fleischmannmotoren, die ich wegen allgemeiner Anfälligkeit gerne gegen einen Glockenanker tausche, habe ich mir aus einem Messingrohr 12x8 mm die Motoradapter selbst angefertigt. Hierbei sind aber eine kleine Fräs-, Dreh- und Schleifmaschine fast unverzichtbar.

MfG
Rainer
Moin,

ich habe vor vielen Jahren mal ein ziemlich großes Stück 1mm dickes dachdeckerblei im BM gekauft. Davon schneide ich mir Stücken ab, die ich als Unterlage für den Motor zunächst einmal auf das Fahrwerk klebe. Das Blei kann man auch mehrfach falten, mit einem kleinen Hammer etwas platt drücken usw. Als Kleber verwende ich Pattex Stabilit Express. Auf diese Unterlage klebe ich dann den Motor und wenn der fest ist und alls gut passt dann klebe ich meist noch ein paar Stücken neben den Motor.

Dann hatte ich irgendwann noch eine Idee. Davon hänge ich ohne große Erklärung einfach mal ein Bild an.
Das Ding ist in meiner E77 gelandet, da wollte ich eine Schwungmasse haben und nicht an der Lok rumfeilen.

Grüße Torsten

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Hallo Torsten,

über Deine technische Kreativität und handwerklichen Fähigkeiten bin ich immer wieder erstaunt. Klasse Lösung. Dein Bild als Ideengeber gleich mal auf meinem Rechner unter "Anleitungen" abgespeichert.

Gruß Sven
Hallo Sven,

ich hatte das hier schon mal irgendwo etwas genauer beschrieben. Hatte auch mal in den Kleinanzeigen nach defekten Motoren gesucht, leider kein Erfolg. Funktionieren dürfte das bei allen Brawa-Loks, hatte ihn auch versuchsweise erst mal in ein U-Boot eingebaut. Wenn du mehr Infos brauchst dann schreib mir einfach,

Grüße Torsten
Hallo zusammen,
bei mir kommen die Adapter aus dem 3D-Drucker.
Jetzt ist die Konstruktion so wie ich es mir vorstelle und die Passgenauigkeit perfekt. Erfordert zwar etwas Einarbeitungszeit in ein CAD Programm, hat sich für mich aber gelohnt.
Gruß
Armin
Hallo,
Habe ein bisschen in meine Kram-Kiste gewühlt und noch einige U-Profile und Flach Profile aus Aluminium gefunden.
Werde jetzt mal für eine ältere Lok die Teile einzeln bestellen und schauen ob es damit funktioniert.

#4 sieht sehr professionel aus. Da kann ich aber nicht mithalten.

Grüsse
Klaus
Hallo Thorsten #7,

anscheinend hast Du einen Originalmotor "ausgeräumt" und einen GAM mit Schwungmaße "reingepfriemelt"? Klasse Idee! Du hast zwar geschrieben: "Dann hatte ich irgendwann noch eine Idee. Davon hänge ich ohne große Erklärung einfach mal ein Bild an." Aber hättest Du Lust, doch eine (kleine) Erklärung zu geben? Worauf muss ich achten, wenn ich Deine tolle Idee "klauen" will😉.

Viele Grüße
Fred
Hallo zusammen,

die Idee von Thorsten ist @7 ist ja nicht schlecht, aber hat aber wohl den Nachteil nur kleine Motoren (08xx oder kleiner) zu verwenden oder passen das auch 10xx hinein, und in welcher Länge.

Was Uwe (Magnus) macht ist schon ganz groß, aber dafür braucht man auch entsprechendes Werkzeug und Wissen wie es zu verwend ist. Nachteil aber auch hier: der Durchmesser des Motors.

Ich gehe eine etwas anderen weg, weniger fachgerecht, mehr Bastelaufwand aber funktioniert.
Mit Messingrundmaterial 4/2mm Rohr mache ich mir auflagen die in den Rahmen geklebt werden, mit 2mm Stab kann man das innen noch auffüllen. Warum das Rohr in den Maßen, weil es bei meinem 1 Umbau gerade da war und gut funktioniert hat.
Läßt man das Rohr innen hohl kann man noch Litze durchführen.
Bearbeiten läßt sich das mit der Proxxon, sowie diversen Feilen, also ohne großen Werkzeugpark

Bei 2 Modellen von Rivarossi war der 10xx Motor zu dünn, und auf die Ideen eine passenden Dickeren zu besorgen bin ich nicht gekommen Da habe ich dickwandiges Messingrohr 15/10mm bzw. 14/10mm verwendet wo der Motor eingeklebt wurde.
Bearbeite mit Proxxon, handelsüblichem Accu Schrauber, diversen Feilen sowie Schleifkörpern und Trennscheiben für die Proxxon.

Gruß Detlef


Hallo Fred,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

anscheinend hast Du einen Originalmotor "ausgeräumt" und einen GAM mit Schwungmaße "reingepfriemelt"?



genau so ist das, und zwar mit einem Brawa-Motor für die E77.

@Detlef
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

den Nachteil nur kleine Motoren (08xx



richtig, es wurde ein 0816D eingebaut. Diesen Typ Motor habe ich vorher bereits sehr erfolgreich in zwei DB 120er von Fleischmann eingebaut. Die leistung der beiden Loks nach dem Umbau haben mich derart überzeugt, dass ich diesen motor gern auch schon in andere Loks eingebaut habe um sie für meine analogen Bedürfnisse langsamer zu bekommen. Bei der E77 sollte es nicht unbedingt langsamer werden, deswegen habe ich bei der den 0816DH eingebaut. Wie gesagt, ich wollte eine Schwungmasse in der Lok, der Platz in Längsrichtung ist jedoch durch die Länge des Mittelteils der Lok begrenzt und die Kardanköpfe musste auch wieder an ihre Stelle. Daher kam die Idee die Schwungmasse und den Motor zusammen maximal so groß werden zu lassen wie den originalen Brawa Motor.
Nun hatte ich einen defekten (Anker) und habe mit dem folgendes gemacht:
dazu die Bilder

1 Zerlegen und Teile ordnen

2 die umspritzten Wellenlager aus dem Kohlenhalter und dem Lagerblock auf der anderen Seite raus drücken.  Kohlenhalter innen auf 8mm erweitern (da ist nicht viel weg zu nehmen)

3 Lager. Um den Motor mit der originalen Motorhalterung wieder in das Fahrwerk bauen zu können brauchen wir nach außen die originale Kontur. Innen NICHT.
Deswegen habe ich von dem schwarzen Kunststoffteil wo das Lager drin war einiges abgeschnitten. Das Ergebnis seht ihr im Bild rechts unten. Dieses Teil klebe ich dann in das metallteil des Motorgehäuses, den Stator der jetzt ohne die Magnete daher kommt.
Als nächste den Motor in den Kohlenhalter gesteckt, etwas 1mm dickes dachdeckerblei drum gewickelt, so kommt man schon in etwa auf auf die 10mm die innen Platz sind. Es wäre also auch denkbar einen 1015 Motor einzubauen, nur wird das dann schwierig mit der Schwungmasse weil im ehemaligen Kohlenhalter vermutlich nicht Luft für 10mm gemacht werden kann. Kommt man mit 8mm Schwungmasse aus dann wäre die dort denkbar. Ich wollte eher den umgekehrten Weg, also eine 10mm Schwungmasse auf 8mm Motor. Die kommt jetzt nebst Adapterrohr auf das Wellenende.
Dann die Drähte anlöten.

4 Wir bauen den ehemaligen Stator drumherum und richten die Motorwelle aus. Dafür hatte ich mir tatsächlich ein Röhrchen mit innen 1,5mm (die etwas aufgerieben damit das Adapterrohr nicht klemmt) und außen mit dem Innenmaß des Lagerschildes (hab ich nicht mehr im Kopf wieviel mm). Ausrichten im Schraubstock wie auf dem Bild würde sicher bei Motoren, die keine Schnecke tragen auch gehen. Hab ich nicht probiert.

Wenn es ausgerichtet ist den Motor mit Stabilit einkleben und fertig ist das Wunderwerk.

viel Erfolg beim Nachmachen.

Grüße Torsten


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Hallo Torsten 👍👍!

Der kommt ganz oben auf die Merkliste!

BG, Lutz!
Vielen Dank Torsten,

ich konstruiere zwar auch Aufnahmen in 3d und versuche, mich an den Originalmaßen der Motoren zu orientieren, aber manchmal "kneift" dann doch das Gehäuse und will nicht mehr so recht passen. Der Originalmotor passt da natürlich immer.
Nochmals: tolle Idee. Und auch nochmals: Danke.

Viele Grüße
Fred


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