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THEMA: Frage zu Minitrix Betonschwellengleise Flexgleis

THEMA: Frage zu Minitrix Betonschwellengleise Flexgleis
Startbeitrag
Markus_Nbg - 23.01.26 09:16
Hallo zusammen,

ich baue mir gerade wieder eine kleine Anlage (L: 150 cm x B: 100 cm) mit minitrix Betonschwellengleise auf. Ich fahre digital mit der Z21.
Was bei mir gerade eine Frage aufwirft ist, dass in der Anleitung für das Flexgleis steht, das es eine eigene Stromzufuhr benötigt.
Mir wäre das ehrlich gesagt "neu" bis jetzt habe ich immer bei anderen Flexgleisen darauf verzichtet.

Hat jemand von euch schon das Betonschwellengleise Flexgleis und kann berichten ob das wirklich eine Stromzufuhr nötig ist?

Vielen Dank schon im Voraus

Gruß Markus


Hallo Markus,

Wenn ich manche Argumentation einiger Zeitgenossen auch hier im Forum lese, so ist der Hinweis der Märklingruppe deren Rettung vorm EU- Anwalt!

"Flexgleis hat ab Werk keinen elektrischen Anschluss. Den muss man extra kaufen!" "Klar soweit!?" ®️

Würde Forumskollege Erni sagen, dass man doch die Drähte anlöten kann, käme Oberlehrer Bert und würde über die Gesundheitsgefahren bei der allgemeinen und gefundenen Anwendung von Lötzinn dozieren.

Wichtigtuer Krümel würde hinzufügen, dass mit dem Flexgleis eine Zwangsverpflichtung zum Kauf einer Lötstation entstünde und Rumpel spräche dann von Zwangslötkolben und so.

Alle würden lachen und der Intendant die Sendung auf den Index setzen!

🤔Gruß Sven

Hallo #Markus#Sven

Wenn ich seinerzeit  solch ein Un/Nichtwissen gehabt hätte dann wäre für mich ein anderes Hobby aktuell gewesen!

Gruß  Udo
Scheinbar darf man nichts, aber rein gar nichts mehr fragen.
Bei Fleischmann musste ich keine extra Stromzufuhr anlöten

Gruß Markus
Text gelöscht

Hallo Markus,

es handelt sich wohl um dieses neue Flexgleis von Minitrix (Code 60 / Betonschwellen) richtig?

https://www.trix.de/de/produkte/details/article...731b2a2e7db1d31b2828

Hier gibt es eine Anleitung:

https://static.maerklin.de/damcontent/76/92/769...8627a91760430546.pdf

Hier steht es tatsächlich so: Flexgleis 14501
Es ist auf gute Kontaktierung zu achten.
Das Flexgleis benötigt eine eigene Stromeinspeisung.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass an einer Schiene (geeigneten Stelle) eine Stromverbindung zur Z21 angeschlossen werden muss.

Die restlichen Schienen also auch die Flexgleise werden dann alle mit den Schienenverbinder (wenn keine isolierten Schienenverbinder notwendig) verbunden.

Ich würde mir einen kleinen Testkreis aufbauen und testen und es sollte funktionieren Natürlich wenn Gleise ewig lang werden bzw.. getrennt sein sollten bedarf es dann mehere Strom Einspeisungen. Zum Anfang sollte jedoch eine Verbindung reichen. Ich kann mich auch irren. Ich habe auch gerade angefangen die neuen Gleise zu testen, da haben alle Verbindungen geklappt, jeoch noch ohne Flexgleise. Ich bin gesapannt und freue mich auf deine Ergebnisse

Gruß
Alex
Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Minitrix

Das Flexgleis benötigt eine eigene Stromeinspeisung.



Das ist wohl ein Scherz.

So wie Märklin es schreibt, benötigt jedes Flexgleis eine eigene Stromeinspeisung bzw. informiert den Kunden, dass eine Versorgung über Schienenverbinder unzureichend wäre.

Woher soll z. B. ein Neuling oder ein technischer Analphabet (auch die dürfen MoBa haben) es besser wissen als Märklin?

VG Freetrack
Hallo Freetrack ,

ja genau diese Frage habe ich mir auch gerade gestellt.
Es wäre schon ein ziemlicher Aufwand.

So recht glauben kann ich es nicht. Mir ist nur noch auf Seite 3 afgefallen, dass das Bild die sog. Kontaktlasche zeigt, eine kleines Loch aufweist? Hat es ggf. dadurch keine Verbindung? Ich weiß nicht möchte es mir eigentlich nicht so vorstellen? Ggf. habe ich mich vertan? Der Name "Kontaktlasche" kommt mir auch merkwürdig vor?

Schade ich habe leider nicht die Flexgleise.


Normale Schienverbinder:
https://www.trix.de/de/produkte/details/article...731bb4bf37d736671c06

Gruß
Alex
Servus Alex,

du glaubst nicht, was Chat GPT alles daherbringt zum Thema "Löcher in Kontaktlaschen von Minitrix". Ich wäre gerade mal auf Litzendurchführung vor dem Anlöten gekommen:

Gründe:

Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Chat GPT

1. Mechanische Fixierung beim Einbau

Die primäre Funktion ist die mechanische Arretierung:

Die Kontaktlaschen werden beim Einsetzen in das Gleisbett durch Rastnasen oder Kunststoffzapfen der Schwellenlage gehalten.

Das Loch sorgt dafür, dass die Lasche positionsgenau sitzt und sich beim Einbau oder Betrieb nicht verschiebt oder verdreht.

Gerade bei N-Spur (Minitrix) ist das wichtig, weil bereits kleine Toleranzen Kontaktprobleme verursachen können.


2. Entlastung der Lötstelle (Zugentlastung)

Bei Kontaktlaschen, an die Drähte angelötet werden:

Das Loch ermöglicht es, den Draht durchzuführen oder umzulegen, bevor er verlötet wird.

Dadurch entsteht eine mechanische Zugentlastung, sodass Zugkräfte nicht direkt auf die Lötstelle wirken.

Das erhöht die Langzeitzuverlässigkeit deutlich.


3. Fertigungs- und Montagehilfe

Aus Sicht der Serienfertigung:

Die Löcher dienen als Greif-, Positionier- oder Referenzpunkte für automatische Montagewerkzeuge.

Sie erleichtern das exakte Platzieren der Laschen im Spritzgussteil.

Das ist bei Minitrix-Großserienbauteilen ein relevanter Aspekt.


4. Material- und Spannungsoptimierung

Ein Nebeneffekt, der konstruktiv durchaus beabsichtigt ist:

Das Loch reduziert minimal die Materialmenge und sorgt für eine gleichmäßigere Spannungsverteilung im dünnen Federblech.

Dadurch bleibt die Kontaktkraft stabil, ohne dass sich die Lasche bei Temperaturschwankungen oder häufiger Belastung verformt.

Was die Löcher nicht sind

Keine Schraubpunkte

Keine elektrischen Kontaktflächen

Keine Belüftung im eigentlichen Sinne

Hallo in die Runde,

ich beschäftige auch näher damit. Ich würde versuchen über Kontaktschuhe (Schienenverbinder) Kabeln anzulöten. Und dann mit den Flexgleisen verbinden, wenn es hier um Einspeisung geht.

Direkt am Betongleis anzulöten, ohne, dass die Schwellen einschmelzen dürfte wohl schwierig werden. Denn Metall muss ja erstmal ordentlich erwärmt werden, bevor Lötzinn aufgetragen wird.

Bei Holzschwellen habe ich ganz selten überhaupt so hinbekommen, so dass Holzschwellen nicht eingeschmolzen sind.

Bei Betonschwellen dürfte wohl noch schwieriger werden. Bin mal gespannt.

Grüße Henning
Hallo Leute,

eine Vermutung meinerseits:
Es gab doch mal die Information, dass die ursprünglich von Minitrix geplanten kleinen Schienenverbinder für die Ströme bei Digital zu schwach für den Strom waren und deshalb größere Verbinder verwendet werden mussten. Vielleicht kommt der Satz im Katalog noch aus dieser Zeit, in der die Verbinder durch den Extraanschluß strommäßig entlastet werden sollten?

Wobei es grundsätzlich nicht schadet, jedes (Flex-)Gleis (oder längeren Gleisabschnitt) mit einer eigenen Leitung an die Versorgung anzuschließen...

Viele Grüße
Michael
Hallo

Ich habe mir auch ein paar Flexgleise zur Probe und natürlich auch zur Neugier bestellt. Mein  Eindruck nach Vergleich mit den Peco Code 50 und 80 sowie den Flexgleis von Fleischmann und dem alten  Minitrix Flexgleis.  Deutlich filigraner und auch in der Höhe deutlich niedriger als die anderen. Hätte ich nicht von dem Peco soviel,  ich würde mehr nehmen. Das Gleis hat bereits Schienenverbinder dran und Rastnasen unten an den Enden. Allerdings ist mir aufgefallen , ich bekomme sie schwer zusammen und es bleibt ein Spalt der doch recht gross ist. Wenn mal ein bisschen Zeit ist will ich mal das mit dem Strom ausprobieren.  
Dirk
Hallo Markus#3
....es geht doch nicht darum ob man etwas fragen darf oder nicht! Im Gegenteil.

Flexgleis hat nur die Eigenart, dass man genau die beschriebene Nut und Feder, durch individuelle Nutzung der Gleisstücke mittels biegen und kürzen,  eben entfernen kann oder muss, sodass auf einer Seite eben keine Arretierung mehr besteht.

Man müsste demnach das angegossene Übergangsstück abtrennen und unter Verlust des Reststückes neu ansetzen, damit die angedachte Märklin Click- Funktion vollständig erhalten bleibt.

Bisher gab es das zwar mit dem Trix- System  auch, aber die Weichen hatten zB keine Steckvorrichtung und das Profil war stabiler.

Interessant bleibt daher, dass der Hersteller mit Code 60 darauf besteht, dass sein System in der Form nur mit dem Übergang zu nutzen ist, wenn man weiß, dass die Gleisverbinder noch kurz vor Einführung "Stromfest" gemacht werden mussten..
Für Henning dazu der Hinweis, dass erst noch zu prüfen ist, ob die Verbinder nicht doch wie bei Fleischmann aus Eisenblech
bestehen. Dann kann man löten und es wird doch nichts gescheites.

Anlöten ans Gleis kann in der Tat dazu führen, dass die Schiene aus den Kleineisen herausbricht, denn im Gegensatz zu Peco liegt das schmale Code 60 ja wirklich auf der Schwelle!

Also und damit sind wir wieder ganz am Anfang:

Der Hersteller haftet nur für anweisungsgerechte Anwendung und zwar MIT Anschlussgleis UND korrektem Kabelquerschnitt.

Ansonsten kann doch jeder machen was er will. Mir ist das völlig egal!🙄

Gruß Sven
Hinweis:
Die Zitate in #2 stammen aus " Fluch der Karibik", daher mit ®️ gekennzeichnet und die Figuren stammen aus der Sesamstraße mit genau diesen Eigenschaften...  
Hallo zusammen,

nach dem ich mich über den zweiten Kommentar wieder beruhigt habe möchte ich zunächst sagen, das ich von Technik schon ein bisschen Ahnung habe.
Mich wundert es nur das ein Flexgleis eine eigene Stromversorgung benötigt. Das ist aber nur das Flexgleis mit den Betonschwellen, das alte Flexgleis benötigt komischer weise kein eigene Einspeisung.

Wenn ich an das neue Flexgleis an beiden Enden doch eh jeweils einen Schienenverbinder anbringen muss, dann müsste doch eigentlich auch der Strom komplett durch fließen, oder sehe ich das falsch?

Gruß

Markus
#11 Dirk

Ich vermute mal, das bei Flexgleis, falls nur geradeaus verlegt werden sollte, mit Absicht einen kleinen Spalt gemacht wird, denn kann schon vorstellen, dass die langen Schienen im Sommer etwas mehr ausdehnt. Gerade auf dem Dachboden kann das schon heftig werden. Dann verlaufen die Schienen nicht mehr gerade…

Und das tolle ist doch, das man auch ab und zu klack klack klack hört, dann hat man schon alles richtig gemacht.


Grüße Henning
#13  Markus

Vergleich man die Schienenverbinder für Beton und Holz, dann ist das schon gewaltig. Holz Schienenberbinder sind auch robuster und länger und können einen sicheren Stromfluss gewährleisten. Die für Beton fallen schon filigraner aus und können unter Umständen weniger Strom durchfließen. Deshalb die Idee, zusätzlich wegen der Betriebssicherheit einzuspeisen.

Das alles ist natürlich spekulativ, da hier eindeutig
Erfahrungswerte fehlen.

Grüße Henning
Hallo,

es ist grundsätzlich erstmal positiv zu bewerten das es zum neuen Flexgleis von Minitrix eine Anleitung gibt. Dass in der Anleitung für das Flexgleis steht, dass es eine eigene Stromzufuhr benötigt wird, ist ebenfalls gut. Wirft allerdings auch Fragen auf. Denn in die Anleitung gehören dann auch Infos wie dann diese Stromzufuhr erfolgen muss. Auch Infos zur Gleisbefestigung wären für manche Hobbykollegen auch noch hilfreich.

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: MHAG

Es gab doch mal die Information, dass die ursprünglich von Minitrix geplanten kleinen Schienenverbinder für die Ströme bei Digital zu schwach für den Strom waren und deshalb größere Verbinder verwendet werden mussten.



Klar, der böse Digitalbetrieb ist wieder mal Schuld an allem Die Code 60 Schienenprofile wurden unverändert von der Spur Z übernommen. Die Schienenverbinder wollte man ursprünglich ebenfalls unverändert von Märklin Miniclub übernehmen. Man hat dann in Göppingen aber selbst bemerkt dass diese für Spur N von der Mechanik nicht ausreichend dimensioniert sind. Daher kam es zu Verzögerungen und es gibt jetzt für Minitrix stabilere Schienenverbinder. Digitale Gleisnägel werden allen Unkenrufen zum Trotz nicht benötigt

Grüße
Markus
https://modellbau-schoenwitz.de/media/image/pro...schwellen-spur-n.jpg

Wir sprechen die ganze Zeit über diese Laschen hier ( s, link)

Mal weg von der Herstellerhaftung:und hin zu einem Verdacht, der sicher schnell zerstreut werden kann, hoffe ich!

Ich hoffe doch wohl nicht, dass der Hersteller allen Ernstes erreichen wollte, dass jedes Flexgleis mit Hilfe dieser Laschen quasi zusätzlich zu den Gleisverbindern  "durchgekupfert" werden sollte, weil die Verbinder überhitzen könnten!?

Sie könnten demnach nur überhitzen, weil der Widerstand alle 70cm bereits einen signifikanten Spannungsfall generiert und von daher soll oder muss nun nach "reiflicher Überlegung" des Herstellers stattdessen jedes Flexgleis separat versorgt und quasi eine Hilfsleitung unter der Anlage mitgeführt werden.

Was aber bitteschön ist mit dem konfektionierten Gleisstücken mit vielen Verbindern. Muss da auch alle 70cm eine Einspeisungslasche gesetzt werden?

Also wenn sich hier der Hersteller hinter einem technischen Mangel verstecken will, dann frage ich mal nach dem Zulassungverfahren des technischen Spielzeugs und ob hier für eine Zulassung schlicht "getrixt" wurde.

Wenn also ein Gleis mit umständlichen Erklärungen "auf Funktion" gebracht werden soll, dann ist das wie das Geschwätz über mehr Brutto im Netto und eine nicht haltbare Volldeckung im Verantwortungsfall.

Ich hoffe, dass ich mich irre, aber fürs Erste klingt das nicht gut und Markus #1 hat eine berechtigte Frage, die mit "anlöten" eben nicht geklärt ist!
Gruß Sven
Moin zusammen,

#Markus: Erstmal finde ich, ist jede Frage zulässig und sollte auch angemessen beantwortet werden. Inwieweit dies in diesem Thread der Fall ist, möge jeder für sich selber entscheiden.

Deshalb: Warum sollte das Minitrixflexgleis in irgendeiner Weise anders behandelt werden als jedes andere Flexgleis?
Best Practise Empfehlung zu Flexgleisen (bei digitalem Betrieb):
- ca. alle 2 - 3 m eine Stromeinspeisung vorsehen,
- die Schienenstöße verlöten.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

LG Rimbert
Hallo zusammen,

ich habe mir gerade die Schienenverbinder der anderen Betonschwellen Gleise angesehen, groß/lang sind sie, im Vergleich zu den alten Gleisverbinder wirklich nicht.
Das längste Gleis was ich zur Zeit da habe ist das 14502 mit einer länge von 312,6 mm, dies benötigt komischer weise keine direkte Einspeisung.
Es ist jetzt nur die Frage, ob es sich, bei meiner kleinen Anlage überhaupt lohnt extra Strom einzuspeisen.
Man sollte es auf einen Versuch ankommen lassen (No Risk, no Fun)

Gruß Markus


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