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THEMA: Arnold BR 181 fährt nach längerer Standzeit nur sehr langsam

THEMA: Arnold BR 181 fährt nach längerer Standzeit nur sehr langsam
Startbeitrag
hk0872 - 22.01.26 13:38
Hallo alle zusammen,

ich weiß jetzt nicht, wie ich das Problem 100%-ig verständlich beschreiben soll.
Es geht um die Loks der BR 181 von Arnold. Ich fahre digital und fast alle meiner 181er fahren nach längerer Pause sehr langsam los und brauchen dann bestimmt fast zehn Minuten bis sie "normal" fahren.
Hab die Loks auch schon mal geöffnet und den Motor direkt mit Analogstrom versorgt. Er beginnt bei voll aufgedrehtem Trafo sehr langsam an zu laufen. Dabei merkt man, dass er mit der Zeit immer schneller läuft.
Woran kann das liegen? Versteht Ihr was ich meine?

Gruß
Holger


Hallo Holger,
ich kenne den Effekt von einer Hornby-Arnold BR95. Ich habe leider kein Mittel zur Beseitigung gefunden und habe dann irgendwann einen Umbau auf GAM vorgenommen, und so das Problem gelöst.

Grüße

Robert

Hallo Holger,

Motorkohlebürsten und Kollektor versifft -> reinigen (Anleitungen dazu gibt es sehr viele hier im Forum)

Grüße Michael Peters
Das macht meine auch, aber nach ein paar Runden ist es damit vorbei, ist ne klasse Lok

LG

Patrick
Hallo Ihr. Danke für Eure Antworten.

@2 Michael:
den Verdacht habe ich auch. Aber irgendwie trau ich mich nicht daran, den Motor rauszuholen. Ist immer so ein Gefummel mit der Platine drüber und den Kabeln. Wäre ja dann das gleiche Problem wie bei vielen Fleischmann-Modellen.
Hier im Forum habe ich jetzt genau zu dem Modell und dem Thema nichts gefunden. Bin aber wahrscheinlich nur wieder zu doof, richtig zu suchen.

Gruß

Ich habe 4 davon und das gleiche Problem mit einer analogen blauen 181.2. Meine analoge Lorraine hat es nur ansatzweise, und die beiden identischen Loks als Digitalvariante haben es bisher nicht.

LG Mike
Hallo,

auch ich habe eine, und die braucht gefühlte 30 Runden, bis diese dann mal richtig fährt.
Nach einer Pause von ca. 30 Minuten, das selbe Spielchen, vielleicht nicht ganz so krass, aber einen Zug zum fahren zu kriegen (mit beleuchteten Wagen) ist schon fast unmöglich.
Ich habe die Digitale, ursprünglich mit ESU-Decoder, inzwischen mit einem ZIMO MS591N.
Bei beiden Decodern das selbe Spielchen.
Also, ist da irgendwas auf der Steuerplatine? Am Motor?
Das kann ich nicht beurteilen.
Die einzige Verwendung bei mir z.Z. als Lok für den Trix Reinigungswagen 😥

Grüsse
Udo
Da es sowohl analoge als auch digitale trifft, wird es wohl der Motor sein..

LG Mike
Hallo liebe Foristen
Bei meiner Arnold 181 hatte ich das gleiche Problem.
Da war mal wieder zuviel Fett im Getriebe. Nach dem Entfernen läuft die Lok sofort gleichmäßig.

Mit freundlichen Grüßen
Harald
Hallo Zusammen,


ich kenne das von meiner 181.2 auch. Langsam, nach 20 Minuten wird es besser, aber sobald sie wieder abkühlt, geht das Theater von vorne los. Der 627 hat das Problem auch.

Zu viel Fett und verdreckte Motorkohlen sind interessante Tipps. DM-Toys meldet zwar einen Umbausatz, aber bislang nur in Planung, S-Modellbau gar nichts. Und in der Maschine sind meinem Eindruck nach Teile verarbeitet, wie sie sonst im Mobiltelefon üblich sind. Das sorgt auch bei mir für eine gewisse Hemmschwelle …


Grüße


Ralf
Hallo!

Ich kenne das Phänomen von Traxx-Loks von Arnold, dazu noch kombiniert mit einer erbärmlichen Zugkraft. Ich habe das Problem gelöst, indem ich den Loks Glockenankermotoren spendiert habe.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Zusammen,

dieses Problem betrifft die komplette Serie der Arnold BR 181.2 .
Und nein, es ist nicht der Motor!
Das Problem liegt am Fett in den beiden Drehgestell / Getriebe / Achskombinationen, welches verharzt bzw. austrocknet und so für die Schwergängigkeit sorgt. Die Kunststoffachsen laufen dann in den Kunststoffführungen trocken.
Gerade bei den Digitalbahnern Obacht, dieses Problem nicht ignorieren, da der Decoder durch die Last möglicherweise Schaden nehmen kann. Auch der Motor wird sehr heiß.
Abhilfe schafft flüssiges Modellbahnöl links und rechts neben die sichtbaren Zahnräder mittig der Drehgestelle an der Unterseite geben, sodass das Öl in die Kunststofflager der Achsen gelangt.

Viele Grüße

Jan

PS: Die letzten 20 - 30 SEL Loks, die wir versendet haben,  hatten allesamt das Problem und wurden von mir vor Auslieferung an den jeweiligen Kunden entsprechend nachgeölt.

Danke Jan! D.h. ein Tröpfchen Öl unten an die Zahnräder ohne Demontage der Drehgestelle?

LG Mike
@11 aber leider gerade meine SEL-Lok macht am meisten Probleme. U.a. auch Geräusche, die ich noch nicht einordnen kann, wo sie herkommen könnten.
@#12

Hallo Mike, eher links und rechts neben die Zahnräder, damit das Öl zu den Lagerungspunkten der Achsen kommt.
Für Diejenigen, die es sich zutrauen die Drehgestellblenden zu lösen, habe ich eine Grafik angehängt, an welche Punkte zwingend nachgeölt werden muss.

@#13

Hallo Holger,
im Zweifel mir das Modell zuschicken, dann kann ich es mir anschauen.

Viele Grüße

Jan

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Hallo zusammen,

ich halte es nicht für sinnvoll, Öl auf verharztes Fett zu geben. Das wird einen kurzfristigen Erfolg geben, aber nach kurzer Zeit wird das Problem zurückkommen, weil sich das Öl verflüchtigt hat. Es hilft nur, die Drehgestelle zu zerlegen, das alte Fett vollständig entfernen und mit neuem Fett erneut zu schmieren. Das Fett sollte sparsam verwendet werden und auch nur an den Stellen, wo es etwas zu schmieren gibt.

Freundlich grüßt
Andreas
Hallo,

vollste Übereinstimmung mit dem Beitrag von Andreas #15.

Soetwas gehört auseinandergebaut und manuell gereinigt.
Nur allzu oft habe ich gebrauchte Lokomotiven auf dem Tisch und kann mich nur über das Abölen wundern. Das Öl verflüchtigt sich in jede Ecke des Modells und richtet auf Dauer nur Schaden an. Leider ölen manche Leute auch die Motorlager ab. Soetwas kann dem Motor im Zweifelsfalle sogar das "Leben" aushauchen. Das Öl gerät in die Wicklungen und auf den Kollektor. Schlimm, einfach schlimm. Wenn überhaupt, dann sollte nur harzfreies Spezialfett zur leichten Benetzung einer Motorwelle genutzt werden. Deutlich weniger, als ein Stecknadelkopf. Ebenso bei Getrieben.

Das aber ladenneue Modelle vom Handel nachgeölt werden - hmm...🤔

Viele Grüße
uNdercover


@14 Jan: danke für Deine Tips! Kannst Du uns vielleicht noch kurz schildern, wie wir bei der 181 die Abdeckung des Drehgestells lösen können?

LG Mike
Also ich habe jetzt mal bei einer Lok in die Drehgestelle geschaut. Von Fett ist da nichts zu sehen. Alles recht ölig. Aber das dürfte doch nicht die Ursache für das beschrieben Verhalten sein? Bei Fett hätte ich sofort zugestimmt.

Gruß
Holger


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