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THEMA: Schweres Zugunglïck in Spanien
gestern Abend um 19.43h entgleiste im Nordwesten von Cordoba / Andalusien ein Trenitalia Iryo mit 300km/h die letzten 3 Wagen sprangen aus den Gleisen und kippten auf das gegenüberliegende Gleis, ein RENFE Alvia Triebwagen besetzt mit etwa 200 Fahrgästen stieß mit 200 km/h auf die entgleisten Iriya Wagen und fielen eine 4-6 m tiefe Böschung hinunter.
24 Tote und 15 Schwerverletzte sind es bis zur Stunde.
Die Bergungsarbeiten gestalten sich enorm schwierig, die Menschen waren tw. noch gestern Abend um 23.00h in den Zügen eingeklemmt, da dieser ABschnitt schwer zugänglich ist.
Genaue Gründe des Unfalls können zu diesem Zeitpunkt nicht angegeben werden, feststeht das der Streckenabschnitt für viele Millionen Euro gerade erste erneuert wurde, und beide Züge moderne Einheiten waren.
Trenitalia betreibt in Spanien die Frecchia Rossa als Iryo als Privatunternehmen und steht im Preiskampf zur staatlichen Bahn Gesellschaft RENFE.
Mein Beileid an alle ANgehörigen und der Wunsch nach schneller Genesung der Verletzten
https://www.elmundo.es/
https://elpais.com/
auf Deutsch
https://www.spiegel.de/panorama/spanien-zahl-de...8c-85a2-1df78d23f134
LG
Patrick
bei 1zu160 ist es schon immer üblich und war nie verboten dass auch Zugunglücke gemeldet werden, noch nie musste jemand in solch einem Thema lesen oder darin schreiben wenn er nicht wollte.
Ich denke es wäre angemessen angesichts des Ereignisses wenn es ohne Streit , ohne Schlammschlacht weitergehen würde .
Grüße
Dirk
Den Hinterbliebenen gilt meine Anteilname.
Grüße,
Fabian
ich meine wir haben hier den "vorteil" jemandem im Forum zu haben, der bei den Infos an der "spanischen" Quelle sitzt, ich bin zudem ständiger Nutzer der Strecke, da wir in Marbella / Malaga auch heimisch sind, also ist das kein Nachteil,.
Als in Portugal das Unglück mit der Standseilbahn passierte, gab es hier auch einen Bericht dazu, ebenso wie damals bei dem Unglück in Gallizien als ein Ave mit weit überhöhter Geschwindigkeit aus den Gleisen flog.
Und? Was ist daran anstößig darúber zu sprechen? Die Unfallursache, war so hoffe ich keine Manipulation der Weichen, denn soweit weiss man das, der Frecchia Rossa entgleiste auf einer Weiche die an der Stelle liegt, das warum und wieso, dazu wird es einen Untersuchungsbericht geben, sobald ich das in Spanien erfahre werde ich darüber berichten.
Ganz neutral und ohne Emotionen.
LG
Patrick
grundsätzlich spricht meiner Meinung nach gar nichts gegen solche Beiträge, da stimme ich dir zu.
Nur, nachdem wir derzeit überall zugeschüttet werden mit Krieg und Terror, fände ich es schön wenn das Forum hier wirklich der Entspannung dient.
Sonst postet hier der nächste ab morgen Beiträge, in welchem ukrainischen Bahnhof welche Lok bei welchem Drohnenangriff mit welcher Anzahl an Toten zerstört wurde.
Aber ich wiederhole mich, das soll Ismael entscheiden und jemand wie ich muss hier ja nicht reinschauen. Entspannend finde ich diesen Beitrag nicht und ich weiß auch warum ich hier höchst selten etwas schreibe.
Gruß
Markus
Mit meinem beschränkten Verständnis physikalischer Gesetze frage ich mich immer, wie man Hochgeschwindigkeits-trassen in Gegenden sicher bauen kann, in denen es im Sommer 50 Grad plus und im Winter ohne weiteres in die zweistelligen Minusgrade geht. Ich war vor einigen Jahren in Cordoba im Winter, da hatte es minus 20. Ich glaube, das ist nicht weit weg vom Unfallort.
Ich kenne das aus Chicago, wo es im Sommer plus 40 und in Winter minus 30 hat. Da brechen dann die Stromleitungen, die Leute erfrieren in den Autos aber keiner käme auf die Idee, viel schneller als mit 150 über Schienen zu fahren.
Viel Grüße
Adras
das ist wirklich ein trauriges und für alle Betroffenen sicherlich unfassbares Unglück.
Als wahrscheinlichste Ursache für das Unglück scheint sich ein Schienenbruch in der Nähe einer Verschweißung heraus zu kristallisieren, gefolgt von einer traurigen Verkettung unglücklicher Umstände.
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Andras
Mit meinem beschränkten Verständnis physikalischer Gesetze frage ich mich immer, wie man Hochgeschwindigkeits-trassen in Gegenden sicher bauen kann, in denen es im Sommer 50 Grad plus und im Winter ohne weiteres in die zweistelligen Minusgrade geht.
Technisch möglich ist das, solche Umweltbedingungen sind auch im Streckenbau durchaus beherrschbar.. Natürlich wird es allerdings nie eine absolute Sicherheit geben.
Es bleibt abzuwarten, was die Unfalluntersuchung ergibt, d.h. warum genau die Schiene gebrochen ist.
Viele Grüße,
Udo.
ein Blick nach Japan gefällig? Seit 1964, der Inbetriebnahme, kein tödlicher Unfall mit einem Shinkansen.
Die Gründe sind vielfältig, vor allem das fast komplett getrennte Schienennetz, gepaart mit außergewöhnlicher Sorgfalt ob Engineering oder Maintenance und Personal.
Die Winter sind deutlich härter als in unseren Breitengraden und die Sommer ähnlich heiß, von den Erdbeben reden wir jetzt gar nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Shinkansen
Wen es interessiert.
Gruß Rolf
die Winter in Japan Honschu und Hokkaido sind wesentlich milder als bei uns (Ö). Honschu hat ein angenehmes ozeanisches Klima mit netten ziemlich schwülen Sommern und für unsere Verhältnisse warme Winter. Das gilt für ganz Honschu und woanders gibt es eh keine HG Züge.
Das ist mit Wetterextremen in Andalusien nicht vergleichbar.
Andras
Gilt übrigens auch für Süditalien, wo ich teilweise zu Hause bin. Sommer sind heißer als in Japan aber im Winter kaum einmal Null Grad.
vielleicht hilft das beim Verstehen der Physik:
https://www.youtube.com/watch?v=zqmOSMAtadc
Gruß
Kai
Ich bin auch recht sicher, dass die Leute im Großen und Ganzen wissen, was sie tun. Trotz alledem finde ich es irgendwie besorgniserregend, wenn die Schienen, über die man mit 300 km/h fährt sich im Sommer auf 60-70 Grad und im Winter an derselben Stelle auf -10 bis -20 heruntergekühlt werden. Und das über viele Jahre.
Ich kann mich daran erinnern, wie wir in Spanien mit den Expresszügen zwischen Madrid und Malaga mit 80 km/h und ohne AC gedieselt sind. Das fühlte sich auch nicht sicher an.
Andras
keine Ahnung welches Japan du meinst, die Durchschnittstemperatur in Hokkaido liegt im Januar und Februar bei -8 Grad Celsius, in Österreich bei 1,5 - 0 Grad Celsius laut Statista, Zahlen für 2024 und 2025.
Im Sommer ist die Durchschnittstemperatur für Hokkaido 25 Grad Celsius, in Österreich gerade mal bei 18 Grad Celsius.
Sorry, schau es Dir halt mal an. Ist sehr beindruckend, es kann allerdings sein, dass dann auch mal ein Shinkansen wegen zu viel Schnee nicht fährt, Ist jedoch recht selten.
Gruß Rolf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
@ 13 Hallo Patrick,
grundsätzlich spricht meiner Meinung nach gar nichts gegen solche Beiträge, da stimme ich zu.
Nur, nachdem wir derzeit überall zugeschüttet werden mit Krieg und Terror, fände ich es schön wenn das Forum hier wirklich der Entspannung dient.
Sonst postet hier der nächste ab morgen Beiträge, in welchem ukrainischen Bahnhof welche Lok bei welchem Drohnenangriff mit welcher Anzahl an Toten zerstört wurde.
Entspannend finde ich diesen Beitrag nicht und ich weiß auch warum ich hier höchst selten etwas schreibe.
voll und ganz meine Meinung!
kurzes UP Date zu dem Unfall. Auf einem Gleis wurde eine Lücke oder ein Bruch in der Länge von 30 CM gefunden. Urheber https://www.elmundo.es/economia/2026/01/20/696e858ffdddffcd378b45a7.html
43 Fahrgäste werden noch vermisst https://www.elmundo.es/espana/2026/01/20/696f1c25a75cca8941457518-directo.html
Da es nach Menschen Ermessen kaum Hoffnung auf ein Wiederfinden der Vermissten gibt, muss mit 83 Toten gerechnet werden.
Es ist damit das größte und einzige Unglück auf dem spanischen Hochgeschwindigkeitsnetz.
Größere Unglücke gab es nur auf dem Breitspurnetz, darunter eines in der Franco Zeit in Gallizien in einem Tunnel, wo man von 3-500 Toten spricht, die das Regime nie zugegeben hat.
Andras
Ich habe mir den Artikel von Google übersetzen lassen und verstehe das anders: Die 43 Vermißten beinhalten die 41 Toten, die man bislang geborgen hat. Also werden noch ein, zwei Tote in den Trümmern vermutet.
Klaus
die Vergleiche zwischen Japan (mit Küste, Flachland und Bergen und vielen unterschiedlichen Klimazonen) mit der Alpenrepublik (keine Küste, überwiegend Bergland und einer Klimazone) bringen doch nichts.
Durch Spanien fahren auch nicht erst seit vorgestern Hochgeschwindigkeitszüge. Die klimatischen Bedingungen sind vermutlich nicht die Ursache für das Zugunglück in Spanien.
Der Schienenbruch kann die Ursache aber auch die Folge vom Unfall sein.
Wenn einen das Thema nicht interessiert muss man den Thread auch nicht anklicken und auch keine Beiträge dazu verfassen. Das Forum spiegelt eben nicht nur die heile Modellbahnwelt wieder
Grüße
Markus
über diese Vermissten wird hier noch gestritten....Mittlerweile sind es 41 Tote plus 2 die noch in einem der Wagen des Alvia sind, ich werde mich bemühen hier noch mehr Informationen zu bekommen
LG
Patrick
die Vermissten könnten sich auch auf eigene Faust auf den Heimweg gemacht haben oder im Schockzustand irgendwo in der Gegend noch umher irren. Bei den winterlichen Temperaturen im Bergland kann das für die Betroffenen aber auch fatal enden.
Grüße
Markus
Dass Weichen immer ein besonderer Risikofaktor für Entgleisungen sind, ist ja hinlänglich bekannt. Beim Vorbild und auf der Modellbahn.
Ob ein Gleisbruch/Weichenproblem Ursache oder Folge dieses Unglücks war, wird erst noch herauskommen.
Am entgleisten, liegenden iriyo Schlusswagen/hinterer Zugkopf scheint mir auf den Bildern zumindest 1 Rad am hintersten Drehgestell zu fehlen. Kann ebenso Ursache oder Folge des Unfalls sein - also evtl. ähnlich wie damals in Eschede ein Rad(reifen)bruch. Bei 300km/h ist der Spielraum für Defekte jeglicher Art auf jeden Fall sehr minimal.
Lg Georg
nochmals zu den Vermissten, Ich habe es mir eben im spanischen Fernsehen angesehen (lebe ja hier und spreche Spanisch), es sind tatsächlich 40-41 Vermisste die von ihren Angehörigen als vermisst gemeldet sind.
43 Tote hat man bis dato entdeckt und gezählt, und auch aus den Passagierlisten und deren Abgleich fehlen wohl 40 Menschen, In Spanien wird im Unterschied zu Deutschland, das Ticket Personenbezogen für einen Sitzplatz vergeben, beim einchecken, wie am Flughafen wird abgezählt (über QR Code), so wissen die wie viele Passagiere an Bord von jedem Zug waren, bis wohin die gebucht waren, und so weiter (welche Kreditkarte, etc)
Dh. diese 40 Passagiere fehlen tatsáchlich sowohl in Krankenhäusern als auch auf der Liste der Toten die alle identifiziert sind.
Leider wird da noch einiges auf die Angehörigen zukommen, im übrigen sind auch Deutsche unter den Opfern, das hat die Botschaft in Madrid schon bestätigt.
Ein Herumirren halte ich für ausgeschlossen, zudem in der Menge, man hat wohl einen kompletten Wagen bis dato nicht bergen können.
Zu dem schwierigen Zufahrtswegen, halte ich für eine Mähr. (das Unternehmen für das ich als Verkaufsleiter tätig bin, vermietet Fahrzeuge für die Unterhaltswege der RENFE- ADIF), alle spanischen HGV Strecken haben sowohl rechts als auch links sogenannte Unterhaltswege und Strassen, diese sind normalerweise nicht asphaltiert aber mit jedem normalen Fahrzeug zu befahren, um auch bei Schlechtwetter auf diesen Wegen fahren zu können, haben alle Firmen die für den Unterhalt von Weichen, Signalen, Gleisen und Überwachung Vierrad getriebene Fahrzeuge (Pick-Ups) und Leichte Nutzfahrzeuge von DÁngel aus dem Stellantis Konzern. (Da habe ich vorher 20 Jahre gearbeitet), dh. man kommt überall hin. Mit großen Kränen wird es schwierig, wenn es Steigungen gibt.
Gut das wars damit bis zum nächsten Update
Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: gruby911
43 Tote hat man bis dato entdeckt und gezählt, und auch aus den Passagierlisten und deren Abgleich fehlen wohl 40 Menschen
Laut Kronen Zeitung stimmt die Zahl der Vermissten mit der Zahl der Toten überein, es seien also keine zusätzlich Vermissten.
Dennoch könnten noch Opfer unentdeckt in schwer zugänglichen Trümmern sein.
VG Freetrack
https://www.merkur.de/assets/images/41/181/4118...muz-spanien-Pn7d.jpg
Ein Artikel dazu
https://www.merkur.de/welt/mindestens-tote-bei-...pi-chapter_heading-0
LG Georg
Aussage von RENFE Präsident Álvaro Fernández:
Das schlimmste was wir jetzt tun können ,ist spekulieren
In diesem Sinne .
Gruß
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: markus67
Nur, nachdem wir derzeit überall zugeschüttet werden mit Krieg und Terror, fände ich es schön wenn das Forum hier wirklich der Entspannung dient.
Sonst postet hier der nächste ab morgen Beiträge, in welchem ukrainischen Bahnhof welche Lok bei welchem Drohnenangriff mit welcher Anzahl an Toten zerstört wurde.
Hallo!
Also ich teile diese Bedenken nicht. Warum sollte es denn in der Rubrik "Vorbild" verboten sein über Unglücke zu diskutieren? Das wäre für mich ein Grund dieses Forum zu verlassen.
Es wird ja keiner gezwungen alle Beiträge zu lesen. An der Überschrift ist ja klar zu erkennen worum es hier geht.
zum Thema "Entspannung": Ich lese hier auch oft Threads zum Thema Modellbahn in der die Verfasser keineswegs entspannt sind und sich ganz fürchterlich über Kleinigkeiten aufregen.
Wer entscheidet dann, was auf der Modellbahn erlaubt ist? Unfallszenen, brennende Häuser, Rettungsfahrzeuge im Einsatz, nachgestellte Straftaten, Preiser-Tiere die nicht artgerecht gehalten werden, und so weiter. Das alles sieht man z.B. im MiWuLa.... Ich habe darüber noch keine Beschwerden gehört...
Gruss,
Frank
Das schlimmste was wir jetzt tun können ,ist spekulieren"
na klar, dass es dem nicht passt. Ich sehe keinerlei Grund, warum man nicht bis zur eventuellen Klärung des Sachverhalts ... irgendwann .. nach Herzenslust Überlegungen zu den möglichen Ursachen eines Unfalls anstellen und- sofern man möchte - auch mit anderen diskutieren sollte. Es schadet nichts und niemandem. und wenn es den Bahnbossen und Politikern unangenehm ist, umso besser.
lg georg
Vielleicht weil es um menschliches Leid und nicht um irgend eine beliebige Modell Besprechung geht?
Ganz nebenbei wird hier wohl keiner die wirkliche Unfallursache durch Spekulieren herbeireden können.
Empathie und Feingefühl gegenüber den Opfern und den Angehörigen?
Gruß
Thomas
Frage warst Du bei diesem schrecklichen Unglück dabei? Halte Dich doch mal mit
Spekulationen zurück.
Gruß
Bernd
2 weitere Unfälle mit der spanischen Eisenbahn von soeben, beide im Nahverkehrssystem von Barcelona.
Die Geschwindigkeiten zwischen Madrid und Barcelona werden abschnittsweise per sofortiger Wirkung auf 160 km/h heruntergesetzt (von 300 km/h)
es ist irgendwas faul
lg aus Madrid
Patrick
Ein Pressefotograf findet ein abgerissenes Drehgestell an Böschung der Bahntrasse, 300m vor Crash Stelle.
NY Times Artikel:
https://www.nytimes.com/2026/01/20/world/europe...e4&smid=tw-share
Bild1: da liegt 1 Drehgestell
https://static01.nyt.com/images/2026/01/20/mult...ity=75&auto=webp
Bild2: grösseres Bild
https://static01.nyt.com/images/2026/01/20/mult...ity=75&auto=webp
Bild3: und am Zug fehlt 1 Drehgestell
https://static01.nyt.com/images/2026/01/20/mult...ity=75&auto=webp
Auch keine Spekulation: Unfallauslösend kann immer noch sowohl ein Problem am Triebwagen oder ein Problem an den Schienen sein oder beides gewesen sein.
LG Georg
hier bei der Beweisaufnahme an der Stelle des Schienenbruchs, noch weiss man nicht, ob hier der Auslöser für den Unfall zu finden ist.
https://www.elmundo.es/economia/2026/01/20/696fd4d221efa0437f8b4581.html
LG
Patrick
Georg bist Du Unfallsachverständiger? Wenn ja, sofort zum Unglücksort nach Spanien
Gruß
Bernd
das Thema von der Berichterstattung der NY Times, hat man hier seitens der Guardia Civil mit Kopfschütteln aufgenommen. Die Guardia Civil ist mit der Aufklärung des Unfalls beschäftigt, und hat sofort nach dem Unfall per Drohnen vom Unfallort detaillierte Bilder erstellt. Danach wurde ein 3 D Modell konstruiert, auf dem sind alle diese Drehgestelle aufgenommen. Von einem Abriegeln der Drehgestelle wurde abgesehen, weil kaum zugänglich zudem kann man dieses Teil mal eben mitnehmen.
Das war purer Sensationalismus und Spain-Bashing,
Der Schienenbruch stellt sich derzeit als die wahrscheinlichste Unfallursache heraus, die drei Züge die vorher über diese Strecke liefen, weisen nach einer Untersuchung der Radreifen ähnliche Schäden wie der verunfallte Iryo Zug auf. (Quelle -El Mundo https://www.elmundo.es/economia/2026/01/21/697145d5fc6c83105c8b45c5.html )
Die Geschwindigkeiten auf allen HGV Strecken wurden auf 160 km/h heruntergesetzt, als erste Massnahme. Die Politik ist nun mit der Erklärung gefragt, da man das Netz jahrzehntelang auf Anschlag abgefahren hat, und kaum Geld in den Unterhalt geflossen ist, zudem hat man Aufträge an Firmen vergeben die mit den derzeitigen Korruptions-Skandalen in Verbindung gebracht werden. Die Lokführer streiken nun landesweit, nachdem bekannt wurde, dass sie mehrfach vor den Gefahrenstellen gewarnt haben (schriftlich) und nichts gemacht wurde.
Daher wird es in den nächsten Wochen spannend.
Meine persönliche Meinung: Spanien hat mit dem Bahnverkehr mehrmals in den letzten Jahrhunderten die falsche Entscheidung gefällt; zunächst Breitspur, dann hat man die Milliarden nicht in die Umspurung des gesamten Netzes investiert, sondern in Prestige-Trächtige Schnellfahrstrecken. Dieses kann nicht mehr wirtschaftlich unterhalten werden, zumindest nicht von ADIF als staatliches Unternehmen. Zudem werden die Hochgeschwindigkeitsstrecken heute von 3x mehr Zügen genutzt als anfangs vorgesehen. Das kommt davon, dass man nun mit der SNCF (QUigo) und FS (Irya) auch die Konkurrenz zur Renfe ans Netz lassen musste.
In das Nahverkehrsnetz von Barcelona hat man keinen Cent investiert, zumindest nicht ins Netz, die Strecken befahren sich wie in meiner Jugend in den 1985 Jahren als ich in Barcelona lebte. Wer das mal erleben will, der soll mal einen Zug von Sants nach Terrassa nehmen.
Alles in allem geht hier die Spange zwischen haben wollen, und bezahlen können immer weiter auf, gemischt mit Korruption ist das ein ganz gefährlicher Mix
LG Patrick
Ich hab das auch gelesen. Jetzt einmal von dem katastrophalen Unfall abgesehen, ist die Eisenbahn ein extrem sensibles System, das meistens wenig Reserven hat. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass man bei HG-Strecken keine Untersuchungen durchführt, die dem Stand der Technik entsprechen. Zu verheerend sind Unfälle nicht nur für die Betroffenen sondern für das System als Ganzes. Aber irgendwo wird der Bruch im System sein und den wird man wohl finden.
Nichtsdestotrotz sieht man, was die Eisenbahn nicht kann. Die Strecke wird auf Monate geschlossen sein, Ersatzverkehre gehen dann entweder auf ohnehin überlastete Alternativstrecken oder müssen auf die Straße ausweichen.
Die EU-Politik, die darauf abzielt, schnelle Personenverkehre für eine Lawine von Geld auf die Schiene zu bringen, die nie profitabel werden, während man den an sich profitablen und flexibleren Flugverkehr reduzieren möchte, ist ein ziemlicher Ritt auf dem Tiger.
Viele Grüße
Andras
anbei noch ein Foto der Unfallstelle, dazu die Arbeitsanweisungen von ADIF, wenn jemand das durchliest, dann wird man schnell feststellen, wo der Fehler lag
Diese Unterlagen wurden mir von einem Ingenieur einer Signalbaufirma, die für ADIF arbeitet, zur Verfügung gestellt, das Foto kommt von der Guardia Civil und wurde sofort nach dem Unfall aufgenommen
Das Thema wird derzeit intensiv diskutiert im Lande
Die von gruby911 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich habe den TEXT von ADIF zusammengefasst und ins Deutsche übersetzt
ADIF – Hochgeschwindigkeitsverkehr
In analoger Weise können in Ausnahmefällen und nach vorheriger Antragstellung bei ADIF sowie mit Genehmigung des zuständigen technischen Bereichs zwischen Gleisbauteilen¹ folgende Mindestabstände² akzeptiert werden:
Zwischen zwei aluminothermischen Schweißnähten: 2,4 m
Zwischen einer elektrischen Schweißnaht und einer aluminothermischen Schweißnaht: 1,8 m
Zwischen einer aluminothermischen Schweißnaht und einer Schiene mit Stoß bzw. einer geklebten Isolierstoßverbindung: 3,6 m
Zwischen einer elektrischen Schweißnaht und einer Schiene mit Stoß bzw. einer geklebten Isolierstoßverbindung: 3,0 m
3.4 – SCHWEIẞNÄHTE UND MINDESTLÄNGE DES RESTSCHIENENSTÜCKS
Die Arbeitsgänge zur Durchführung einer aluminothermischen Schweißung sind: Ausrichtung und Höhenausrichtung der Schienen, Einbau der Form, Vorwärmung der Schienen, Gießen des Zusatzwerkstoffs in die Form, Entfernen des überschüssigen Materials, Schleifen, Entgraten der Schweißnaht, Markierung sowie Durchführung des geometrischen Endprofils der Schweißnaht.
Aluminothermische Schweißungen sind gemäß der Norm NAV 3-2.1 auszuführen. Es ist sicherzustellen, dass die gelieferten Lose abgenommen, geprüft wurden und die in der ET 03.360.155.0 sowie in der UNE-EN 14730-1 festgelegten technischen Anforderungen erfüllen.
In den Fällen, in denen elektrische Schweißungen eingesetzt werden, ist der gesamte Schweißprozess gemäß der Norm NAV 3-2.6 durchzuführen.
Hinsichtlich des in freier Strecke einzuhaltenden Mindestabstands zwischen zwei aluminothermischen Schweißnähten, zwei elektrischen Schweißnähten, zwischen aluminothermischer und elektrischer Schweißnaht oder zwischen aluminothermischer/elektrischer Schweißnaht und Schienenende, gelten folgende Mindestabstände:
6 m für Strecken mit einer Geschwindigkeit von ≤ 160 km/h
9 m für Strecken mit einer Geschwindigkeit von > 160 km/h und < 200 km/h
18 m für Strecken mit einer Geschwindigkeit von ≥ 200 km/h
Im Fall von zwei elektrischen Schweißnähten kann dieser Abstand auf 12 m reduziert werden.
das ist wie man auf den Fotos sehen kann klar nicht gegeben
danke für die Übersetzung und das Foto. Das erklärt auch die merkwürdig Bruchstelle auf dem Bild von Beitrag 35. Die Schiene sieht nicht nur wie gebrochen sondern wie zersplittert aus. Durch zwei Schweißnähte in so kurzem Abstand könnte es zu Spannungen im Material gekommen sein.
Grüße
Markus
eine Frage dazu als in dieser Technik Unbedarfter
Kann es sein, daß in Spanien auf eine solche Überwachung verzichtet wird? Denn dann hätte ja bei einem solchen Bruch die Strecke in dem Blockabschnitt sofort auf "Halt" gehen müssen. Was ja offensichtlich nach den Berichten nicht geschah, vorher die Stelle passierende Hochgeschwindigkeitszüge wiesen lt. Bericht die gleichen Spuren an den Drehgestellen auf...
fragt grüßend
Roland
auf einer Schnellfahrstrecke gibt es keine Blockabschnitte. In Spanien gibt es mit Lina de Trens ein mit der deutschen LZB vergleichbares System.
Ob in Spanien Schienenbrüche elektronisch überwacht und erkannt werden weiß ich nicht. Wenn die Schiene genau in dem Moment bricht wo der Zug drüber fährt bringt auch solche eine Überwachung nichts.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Nach Schienenschweißungen – etwa infolge eines Schienenbruchs oder nach Ersatz „ausgefahrener“ Bögen – kann direkt neben der Schweißstelle erneut ein Bruch auftreten. Das ist kein normaler Verschleiß, sondern die Folge einer nicht fachgerecht durchgeführten Instandsetzung
Quelle:
https://www.trackopedia.com/lexikon/infrastrukt...s-und-schienenfehler
Auch hier wird ein Problem mit einer nicht fachgerechten Schweißnaht vermutet:
https://www.lok-report.de/news/europa/item/6454...farbeitung-sein.html
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
habe aber selbst (in D) schon mitbekommen, daß ein Schienenbruch dazu führte, daß der Block sofort auf Rot fiel
Konkret zeigte die Gleisfreimeldeanlage belegt. Schienenbrüche führen auf Gleisfreimeldeanlagen mit Gleisstromkreisen zu einer Belegtanzeige, da der Schienenbruch den Stromfluss der einen Schiene unterbricht (wie ein Radsatz, der ein Kurzschluss zur anderen Schiene erzeugt).
Das ist so nicht korrekt. Auch auf einer Schnellfahrstrecke gibt es Blockabschnitte, am Unfallort ist LZB-Verbaut, also gibt es LZB-Blöcke, diese werden in D mit einem LZB-Blockkennzeichen abgegrenzt. https://de.wikipedia.org/wiki/Linienf%C3%B6rmi...en-Weil-am-Rhein.jpg
In Spanien werden - wie auch in Deutschland - auf Schnellfahrstrecken m.W. nur Achszähler verwendet, die prinzipbedingt keine Schienenbrüche erkennen können.
Falls du Gleisstromkreise statt Blöcke gemeint hast:
In Frankreich werden auf den Schnellfahrstrecken Gleisstromkreise verwendet (Zugsicherungssystem TVM 300/TVM 450), d.h. es gibt sie auch dort.
Schienen werden nicht kontinuierlich überwacht, da es bislang keine (kritische) Fehlerquelle war. Im konkreten Fall scheint eine unsachgemäße Schweißnaht die Ursache zu sein. Inwiefern man mit einer Überwachung reagieren kann, ist fraglich, da sie plötzlich versagen kann und den hinteren Zugteil zur Entgleisung bringen kann. Im konkreten Fall deuten die Spuren an anderen Radsätzen darauf hin, dass der Fehler bereits zuvor bestand.
Viele Grüße
Simon
Die spanische Eisenbahn hat mehrere Sonderfahrzeuge, welche die Schnellfahrstrecken überwachen sollten, einer von Ihnen heisst SENECA, und der hat Sensoren an Bord die sowohl das Gleis als auch Weichen etc elektronisch überwacht. Derzeit wird überprüft ob dieser Zug überhaupt einsatzfähig war, und wenn nicht, seit wann
https://www.msn.com/es-es/noticias/tecnologia/d...d562a472d&ei=11.
Zudem gibt es noch 3 Züge mit Dieseltraktion von Stadler die aber keine "so guten" Informationen liefern können, einer davon befindet sich noch in der Homologation und war gesichert, nicht einsatzfähig.
Diese Züge werden Nachts auf dem ganzen Schnellfahrnetz eingesetzt da es dort keinen regulären Betrieb gibt, in Spanien gibt es keinen Güterverkehr auf dem Netz.
Sollte SENECA nicht einsatzfähig gewesen sein, man behauptet, dass dies seit Monaten der Fall ist, ist das eine grobe Fahrlässigkeit von ADIF dem Netzbetreiber. Und danach sieht es schon seit dem ersten Tag aus! Das Problem ist, dass die Leute an der Spitze dieser Unternehmen, alles politisch ausgewählte "Experten" sind, die sich mit Schienenverkehr etc. gar nicht auskennen, und meist eigene Interessen oder irgendwelche parteipolitischen Interessen verfolgen.
Gesichert ist, dass ADIF den Verkehr von 3 x soviel Zügen genehmigt hat, als diese vorgesehen waren, aber im Gegensatz den Unterhalt zu Gunsten den Budgets vernachlässigt hat. Und das nicht nur bei den Hochgeschwindigkeitszügen sondern auch im Nahverkehr in Barcelona (wer das einmal gesehen hat, fragt sich wie es überhaupt funktioniert). Wieder andere Strecken wie diese von Madrid nach Burgos im Breitspurnetz, hat man nach einem Tunneleinsturz, einfach gar nicht mehr aufgebaut und dutzende Ortschaften vom Schienenverkehr ausgeschlossen. Man könnte das endlos weiterführen, aber das würde den Faden sprengen
Sie vermuten nun, dass der Zug mit dem verloren gegangenen Bogie dress Iryo-Zuges kollidiert sein könnte, wodurch dieser am seine jetztige Position geschleudert wurde und der Zug entgleiste.
Wir sind viele Jahre ohne allgemeine Haushaltpläne ausgekommen.
MfG
Miguel
der erste Zwischenbericht der Unfalluntersuchungsbehörde CIAF liegt vor.
Das Drehgestell im Wasser kommt nicht vor. Wo liegt das überhaupt, mit der Google Earth-Auflösung konnte ich keinen Durchlass und Wasser finden.
Wie so oft zeigt sich, dass nicht viel für einen mutmaßlich glimpflichen Ausgang gefehlt hat (zwei Wagen hätten es noch über den Schienenkopf schaffen müssen - oder viel schlimmer, wenn ein weiter vorne laufender Wagen entgleist wäre.
Hier der Bericht:
https://descargables.elpais.com/comision-invest...roviarios-Adamuz.pdf
Google übersetzt:
COMISIÓN DE INVESTIGACIÓN DE ACCIDENTES FERROVIARIOS (CIAF)
Mitteilung der CIAF zur Untersuchung des Unfalls von Adamuz: Aktualisierung der in den ersten Stunden nach dem Ereignis verfügbaren Informationen
Ziel dieser Mitteilung ist es, die in der von der CIAF nach den ersten 24 Stunden veröffentlichten Mitteilung enthaltenen Informationen zu vervollständigen und zu aktualisieren. Es werden die Maßnahmen beschrieben, die das CIAF-Team nach der Veröffentlichung jener Mitteilung am Unfallort durchgeführt hat, sowie die ersten Untersuchungsergebnisse und die nächsten Schritte.
Letzte Maßnahmen am Unfallort
Am 20. Januar wurde zunächst der Ort erneut inspiziert, an dem die Entgleisung des Iryo-Zuges begann. Es erfolgte eine grafische Dokumentation des Schienenbruchbereichs, der einer Schweißnaht zwischen zwei Schienenstücken entspricht. Am Vormittag wurden die Schienenproben festgelegt, die für eine Laboranalyse ausgeschnitten werden sollten:
Teile des Bruchbereichs auf beiden Seiten der Bruchstelle (jeweils ein Meter Schiene).
Ein ca. 40 cm langes Fragment, das sich aus dem Bruchbereich gelöst hatte.
Schienenproben aus nicht vom Bruch betroffenen Bereichen auf beiden Seiten (jeweils ein Meter Länge).
Ein Stück der gegenüberliegenden Schiene des Gleises, einschließlich der Schweißnaht parallel zur gebrochenen Stelle (jeweils ein Meter Schiene zu beiden Seiten).
Diese Proben wurden am Nachmittag des 20. Januar unter Aufsicht der Justizpolizei und des CIAF-Personals entnommen und in die Obhut der CIAF übergeben. Zudem wurden am selben Tag die Fahrtenschreiber des Iryo-Zuges und des Alvia-Zuges in Zusammenarbeit mit der Justizpolizei sichergestellt. Sowohl die Schienenproben als auch die Fahrtenschreiber wurden am späten 21. Januar in die Räumlichkeiten der CIAF nach Madrid überführt und dort unter Verschluss gehalten.
Am 21. Januar erfolgte eine gründliche Inspektion der Laufflächen der rechten Räder (in Fahrtrichtung) des Iryo-Zuges. Zudem wurde die Infrastruktur vor dem „Nullpunkt“ der Entgleisung inspiziert, einschließlich des Tunnels vor dem Bahnhof, wobei keine unfallrelevanten Beweise gefunden wurden. Das CIAF-Ermittlerteam schloss die Beweisaufnahme vor Ort am 21. Januar 2026 gegen 19:00 Uhr ab.
Erste Erkenntnisse
Bei der Inspektion des Iryo-Zuges wurden Kerben in den Laufflächen der rechten Räder der Wagen 2, 3, 4 und 5 festgestellt. Diese Kerben finden sich an allen Rädern der ungeraden Achsen dieser Wagen. In den Wagen 2, 3 und 4 weisen die Kerben ein einheitliches Muster auf und sind mit einem Aufprall auf den Schienenkopf vereinbar.
Arbeitshypothese zum Bruchmechanismus: Es wird vermutet, dass die Schiene bereits gebrochen war. Da die Kontinuität der Schiene unterbrochen war, sackte der Teil vor dem Bruch unter dem Gewicht des Rades leicht ab. Da der Teil nach dem Bruch nicht mehr fest mit dem vorderen Teil verbunden war, entstand momentan eine Stufe, gegen die der Radkranz prallte.
Dass nur die ungeraden Achsen (die jeweils erste Achse eines Drehgestells) betroffen sind, stützt diese Hypothese: Das erste Rad prallt auf den Schienenkopf.
Bei Geschwindigkeiten von ca. 200 km/h folgt das zweite Rad so schnell (ca. 3 Hundertstelsekunden später), dass die Schiene keine Zeit hat, in ihre ursprüngliche Position zurückzufedern, weshalb das zweite Rad nicht auf die Stufe prallt.
In Wagen 5 weisen die Kerben (Achsen 17 und 19) ein anderes Muster auf. Dies deutet darauf hin, dass die Schiene während der Passage von Wagen 5 bereits nach außen kippte. Wagen 6 war der erste, der aufgrund der vollständig fehlenden Gleiskontinuität entgleiste. An der Schiene nach der Bruchstelle wurden seitliche Radspuren am Schienensteg gefunden, was bestätigt, dass die Schiene beim Überrollen bereits umgekippt war.
Darüber hinaus wurden ähnliche Kerben an drei anderen Zügen gefunden, die die Stelle vor dem Unfall passierten:
Renfe-Zug 130: ca. 19:09 Uhr.
Iryo-Zug 109-003: ca. 19:01 Uhr.
Iryo-Zug 109-011: ca. 17:21 Uhr.
Dies lässt die Hypothese zu, dass der Schienenbruch bereits vor der Passage des verunglückten Iryo-Zuges bestand.
Nächste Schritte
Die Schienenproben werden an ein metallografisches Labor geschickt, um die Ursache des Bruchs zu klären. In den kommenden Wochen werden zudem die Daten der Fahrtenschreiber ausgetauscht und analysiert.
Danksagung und Beileid
Die CIAF dankt allen beteiligten Einsatzkräften (Notdienste, Feuerwehr, UME, Polizei, ADIF, Renfe, Iryo etc.) für die hervorragende Zusammenarbeit. Unser tiefstes Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen.
HINWEIS: Diese Informationen sind vorläufig. Nur der Abschlussbericht enthält die gültigen Endergebnisse. Die CIAF ermittelt ausschließlich zur Verbesserung der Sicherheit und nicht zur Feststellung von Schuld oder Haftung.
Madrid, 23. Januar 2026
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