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THEMA: Lichtleiter Herstellung.. wie?

THEMA: Lichtleiter Herstellung.. wie?
Startbeitrag
Ivanek - 18.01.26 17:03
Hallo Zusammen,

eine Frage auf die Basler… Ich muss verschieden Lechleiter herstellen und suche Material und Anleitung wie man es am bestem machen konnte. Ich habe ein Paar Beiträgen im Forum gefunden aber immer noch bin ich nicht 100 % sicher, was geht und was geht besser oder schlecht.
Gibt es irgendwo eine Übersicht oder Anleitung …. Material und was damit geht und wie? Angelschnur, 3Ddruck,….
Ein Beispiel was ich brauche ist auch auf dem Bild.

Vielen Dank

Gruss Ivan


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Hallo Ivan,

wenn es einfach und günstig gehen soll, dann gibt es z.B. bei Conrad Lichtleiter in verschiedenen Durchmessern zu kaufen (Meterware).

Wenn du aber für deine Lok einen neuen Lichtleiter brauchst, dann würde 3D wohl nicht gehen, weil der Drucker in Schichten druckt und damit das Licht brechen würde. Aber ich bin bei diesem Thema kein Profi und das wäre nur eine Vermutung.
Hallo Ivan,

3d Druck geht

Hier SLA

Vg wassi

Ps: nur das "versilbern" war kontra produktiv. Man müsste vor dem finalen aushärten die Oberfläche besser polieren.

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ps: nur das "versilbern" war kontra produktiv. Man müsste vor dem finalen aushärten die Oberfläche besser polieren.

Vor dem Edit wollte ich geradenoch fragen, ob die Reflexionsecken poliert sind :D So hätte ich das nämlich probiert. transparentes Harz habe ich schon da aber ein Projekt wo ich das gebraucht hätte, habe ich noch nicht umgesetzt. Meist reicht ein kurzes Stück Lichtleiter-Schnur oder die LED wird direkt aufgeklebt und mit Kristal Klear aufgefüllt.

Das Silber habe ich auch schon mal bei einem Projekt genutzt, wo ich aus einem blinden Einsatz einen "Lichtleiter" gebastelt hat. Sagen wir so: kontraproduktiv war es nicht, geholfen hat es aber auch nicht.

Ansonsten: Anglerschnur geht, es gibt aber auch spezielle Lichtleiter-Schnüre, die man in verschiedenen Durchmessern bekommt. Das ist auch irgendein Kunststoff PA, PC oder so. Beim Kürzen mit dem Seitenschneider bricht es spröde und sollte dann geschliffen werden. Für unsere Zwecke muss an der Stirnfläche nicht poliert werden.

Gruß
Andi
Hallo,

beim Bemalen eines Lichtleiters habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Ich nutze dann eher Aluklebeband, wenn ich eine Reflexion brauche oder bemale die Flächen mit Wasserfarbe, bloß keine klassischen Farben mit Lösungsmittel! Oder einfaches Isolierband.

Als Lichtleiter kann man übrigens auch diese klaren "Kunststoff-Hosenklammern" nutzen, die in Kleidungsgeschäften oft in Umkleidekabinen herumliegen Die lassen sich man mit Hitze auch vorsichtig biegen oder ziehen, schneiden und schleifen geht ebenfalls, erfordert aber gründliches Polieren.

Oder eben die "klassischen" käuflichen Lichtleiter aus Monofilamenten; aufpassen, in seltenen Fällen findet man auch Multifilament (mit Kunststoffummantelung), die bestehen anscheinend aus vielen echten Glasfasern -- für uns nur zur Darstellung einer Springbrunnenfontäne geeignet
Für die Kerzen auf meinem Friedhof habe ich zur Darstellung der "Kerzenflammen" 0,5mm-Monofilament spitz angeschliffen, nach einem Schnitt mit einer sehr scharfen Klinge war nur ein flächiger Lichtpunkt zu sehen. Sowas geht damit auch.
Manche Angelschnüre eignen sich auch, muss man ausprobieren...

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen,

bei gedruckten Lichtleitern kann man auch dünn Rein aufpinseln und mit einer UV Lampe härten. Dann wird die Oberfläche glatt. Den Pinsel beim Härten aber gut abschirmen.

Grüße
Simon
Hallöle,

das wichtigste bei einem Lichtleiter sind die Oberflächen, da nicht der Kunststoff das Licht "leitet", sondern es durch Totalreflexion an den Flächen "einsperrt".
Ein gutes Beispiel kann man an einem vollen Wasserglas beobachten: wenn man außen den Finger draufdrückt, erscheint in der silbrigen Fläche der Fingerabdruck, weil an diesen Stellen die Totalreflexion durch das Hautfett gestört wird.

Daher ist jede Oberflächenbeschichtung von Übel, es sei denn, es handelt sich um ein ebenfalls klares Medium mit genau passendem (geringeren) Brechungsindex, das ist aber bei Kunststoffen schwierig.
Metallbeschichtungen (=Spiegel) sind nur da sinnvoll, wo das Licht  z.B. um 90° umgelenkt werden soll, der Effekt lohnt aber kaum, vor allem, wenn die Schicht nicht sauber aufliegt.

Daher die Oberflächen nur polieren und alle Fremdstoffe (Kleber, Farben, Metalle etc.) so fern wie möglich halten.

Die geringen inneren Brechzahlschwankungen durch den 3D-Druck sollten hier nicht stören, sofern die Oberflächen glatt sind.

LG, Harald
Hallo zusammen
danke für die Tips. Ich werde entweder mit LED direkt "in der Lampe" oder mit dem Resin Drucker gehen. Gibt es auch speziell  „klar“ Resin dafür  (so was weiter noch „zusammen fließt“ bei drucken) oder nur „klar“ Resin?
Danke Ivan
Hallo Ivan,
könntest Du noch etwas genauer beschreiben was Du meinst? Grundsätzlich muss man bei klarem 3D-Druck-Resin beachten, dass viele einen leichten Gelbstich haben oder mit der Zeit bekommen. Es gibt aber auch welche bei denen das nicht so ausgeprägt ist. Wie z.B. das High Clear Resin von Anycubic. Bei warmweißer oder roter Beleuchtung ist das in 1:160 vermutlich vernachlässigbar. Wenn man mit dem Resin noch andere Sachen drucken möchte, kann das aber wichtig sein.
Grüße
Simon
grüss euch
damit funktioniert das nicht ?

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Grüsse Gustl
Hallo Gustl,
prinzipiell ja. Solche Lichtleiter gibt's z.B. auch bei Schönwitz in diversen Stärken. Kann man die Lichtleiter gerade oder in einem Radius verlegen, der groß genug für die Totalreflexion ist, geht das gut. Muss man ausprobieren. Auch in wie weit sich der Lichtleiter biegen lässt.
Grüße
Simon
Hallo, ich habe bei einer V320 zwei fehlende Lichtleiter ersetzt. Das Material stammte von Fohrmann ich habe es über einen Bleistift um 90 Grad mit einem Föhn gebogen und die Enden so an den Lampenkörper geführt.
Gruß elber
Ich hatte mir von Erhard (3dprint4Moba) mal ein paar Lichtleiter für einen Talent 1 von BRAWA drucken lassen, welche er nachgebaut hat, da sie im original rot waren und ich sie in weiß benötigt hatte.

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