Anzeige:
THEMA: BR221 digitalisiert, läuft aber nur vorwärts
THEMA: BR221 digitalisiert, läuft aber nur vorwärts
Andreas77 - 18.01.26 11:08
Hallo Forenmitglieder,
ich habe mal wieder ein Problem und hoffe, ihr könnt mir helfen.
Ich habe eine alte BR 221 von Trix digitalisiert. Motor und Beleuchtung habe ich original gelassen, da ich es unverhältnismäßig fand, so viel Geld in eine alte Lok zu stecken. Für das Geld bekommt man ja schon eine gebrauchte digitale Lok. Das habe ich zuvor auch mit einer BR 220 gemacht, und das hat super funktioniert.
Nun zu meinem Problem:
Ich habe als ersten Decoder einen Döhler & Haass DH05C verbaut. Den Umbau habe ich exakt nach dem Video
https://www.youtube.com/watch?v=Sex5obAs2cg&t=964s
umgesetzt.
Die Lok lief auf dem Programmiergleis gut, fuhr vorwärts und rückwärts, und das Licht ließ sich auch schalten. Dann habe ich die Lok auf das Hauptgleis gesetzt, und dort machte sie keine Bewegung mehr – tot. Sie ließ sich auch nicht mehr auslesen oder irgendwie anders ansteuern.
Ich hatte dann die Vermutung, dass der Decoder mit seinen maximal 0,5 A zu schwach war. Daher habe ich mir einen DH10C geholt, der ja 1,5 A leistet. Den habe ich gestern verbaut, wieder genau so wie den DH05C. Auf dem Programmiergleis lief die Lok gut vor und zurück, und das Licht ließ sich auch schalten. Nach ein paar Minuten Hin- und Herfahren auf dem Programmiergleis fuhr sie auf einmal nur noch vorwärts. Rückwärts keinen Millimeter mehr.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt. Beide Decoder sollen ja angeblich für alte Motoren geeignet sein. Aber ich glaube, auch der DH10C ist jetzt defekt.
In den CVs habe ich lediglich CV 9 auf 2 gestellt für niederfrequent.
Bevor ich jetzt noch einen Decoder verbaue, hoffe ich, einer von euch kann mir weiterhelfen.
Gruß
Andreas
ich habe mal wieder ein Problem und hoffe, ihr könnt mir helfen.
Ich habe eine alte BR 221 von Trix digitalisiert. Motor und Beleuchtung habe ich original gelassen, da ich es unverhältnismäßig fand, so viel Geld in eine alte Lok zu stecken. Für das Geld bekommt man ja schon eine gebrauchte digitale Lok. Das habe ich zuvor auch mit einer BR 220 gemacht, und das hat super funktioniert.
Nun zu meinem Problem:
Ich habe als ersten Decoder einen Döhler & Haass DH05C verbaut. Den Umbau habe ich exakt nach dem Video
https://www.youtube.com/watch?v=Sex5obAs2cg&t=964s
umgesetzt.
Die Lok lief auf dem Programmiergleis gut, fuhr vorwärts und rückwärts, und das Licht ließ sich auch schalten. Dann habe ich die Lok auf das Hauptgleis gesetzt, und dort machte sie keine Bewegung mehr – tot. Sie ließ sich auch nicht mehr auslesen oder irgendwie anders ansteuern.
Ich hatte dann die Vermutung, dass der Decoder mit seinen maximal 0,5 A zu schwach war. Daher habe ich mir einen DH10C geholt, der ja 1,5 A leistet. Den habe ich gestern verbaut, wieder genau so wie den DH05C. Auf dem Programmiergleis lief die Lok gut vor und zurück, und das Licht ließ sich auch schalten. Nach ein paar Minuten Hin- und Herfahren auf dem Programmiergleis fuhr sie auf einmal nur noch vorwärts. Rückwärts keinen Millimeter mehr.
Nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich weiß nicht, wo der Fehler liegt. Beide Decoder sollen ja angeblich für alte Motoren geeignet sein. Aber ich glaube, auch der DH10C ist jetzt defekt.
In den CVs habe ich lediglich CV 9 auf 2 gestellt für niederfrequent.
Bevor ich jetzt noch einen Decoder verbaue, hoffe ich, einer von euch kann mir weiterhelfen.
Gruß
Andreas
Multimeter .... Durchmessen vor Gehäuse drauf. Ich rate da ist ein Kurzer drin, irgendwo.
Kleiner Entstörkondensator sollte drin bleiben.
Auf dem Programmiergleis auslesen. Wenn man fährt ist es kein Programmiegleis mehr.
Grüße
Harald
Kleiner Entstörkondensator sollte drin bleiben.
Auf dem Programmiergleis auslesen. Wenn man fährt ist es kein Programmiegleis mehr.
Grüße
Harald
Hallo Andreas! Manchmal bekommt man für die "unverhältnismäßige" Investition in eine alte Lok etwas Besseres als eine heutige neue Lok. .png)
Bist Du sicher, daß die Decoder defekt sind? Kannst Du das in einem Decoderprüfstand testen?
Deine Beschreibungen könnten darauf hindeuten, daß die Motor-Endstufen der Decoder überlastet waren/sind. Kannst Du einmal messen, wieviel Strom der Motor braucht? Das kannst Du durchaus auch im analogen Betrieb messen. Vielleicht ist der Wert zu hoch.
Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Andreas77
Motor und Beleuchtung habe ich original gelassen, da ich es unverhältnismäßig fand, so viel Geld in eine alte Lok zu stecken.
Bist Du sicher, daß die Decoder defekt sind? Kannst Du das in einem Decoderprüfstand testen?
Deine Beschreibungen könnten darauf hindeuten, daß die Motor-Endstufen der Decoder überlastet waren/sind. Kannst Du einmal messen, wieviel Strom der Motor braucht? Das kannst Du durchaus auch im analogen Betrieb messen. Vielleicht ist der Wert zu hoch.
Herzliche Grüße
Elmar
Hallo,
wurde der Motor potentialfrei gemacht (Lasche!) und das auch kontrolliert?
Welche Zentrale nutzt Du?
Ein paar Fotos wären hilfreich.
Grüße, Peter W
wurde der Motor potentialfrei gemacht (Lasche!) und das auch kontrolliert?
Welche Zentrale nutzt Du?
Ein paar Fotos wären hilfreich.
Grüße, Peter W
spur.n.bahner - 18.01.26 14:00
Hallo Andreas,
Deine Überschrift entspricht nicht Deiner Beschreibung. In der Überschrift schreibst Du, die Lok fährt nur in einer Richt. Im Text steht, sie ist tot. Was gilt den jetzt.
Was passiert, wenn Du die Lok wieder aufs Programmiergleis stellst? Funktioniert sie dann wieder oder ist sie auch dort tot?
Ansonsten wären Antworten auf Peters Fragen hilfreich.
Gruß
Jürgen
Deine Überschrift entspricht nicht Deiner Beschreibung. In der Überschrift schreibst Du, die Lok fährt nur in einer Richt. Im Text steht, sie ist tot. Was gilt den jetzt.
Was passiert, wenn Du die Lok wieder aufs Programmiergleis stellst? Funktioniert sie dann wieder oder ist sie auch dort tot?
Ansonsten wären Antworten auf Peters Fragen hilfreich.
Gruß
Jürgen
Hallo,
ich habe das so verstanden, dass der DH05 tot ist und der DH10 nur in eine Richtung läuft.
Beides ist ein Indiz dafür, dass der Motorausgang abschaltet oder sogar beschädigt wurde.
Grüße, Peter W
ich habe das so verstanden, dass der DH05 tot ist und der DH10 nur in eine Richtung läuft.
Beides ist ein Indiz dafür, dass der Motorausgang abschaltet oder sogar beschädigt wurde.
Grüße, Peter W
Ich habe heute noch einmal alles durchgetestet. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich auch nach dem ersten Decoder DH05C alles noch einmal auf Potenzialfreiheit getestet habe und es kein Piepen gab.
Leider musste ich heute feststellen, dass eine der beiden Polabdeckungen unter bestimmten Bedingungen doch so weit an das Metall des Motorgehäuses kam, dass es dort nicht potenzialfrei war. Nicht immer, aber die Polabdeckung hat etwas Spiel, und wenn ich sie ganz nach rechts Richtung Motor gedrückt habe, bekam sie Kontakt zum Motorgehäuse. Ob das der Grund für meine Probleme ist oder war, kann ich noch nicht sagen, aber ich würde einen neuen Versuch starten.
#Harald … damit solltest du also recht behalten. Irgendwie gab es dadurch sicherlich einen Kurzschluss.
#Elmar … ja, die alten sind oft die Besseren. Vor allem habe ich immer das Gefühl, sie können noch mehr ziehen, da sie noch etwas mehr Gewicht haben. Meine neue CityBahn 218 schafft gerade mal noch 4 Wagen auf meiner Strecke. Die alte analoge schaffte 6 Wagen.
#Peter … ja, potenzialfrei wurde sie gemacht … aber wie sich gezeigt hat, nicht perfekt.
#Jürgen … es ist nur der DH05C ganz tot, der DH10C läuft noch vorwärts. Ich werde den DH10C zumindest noch als Funktionsdecoder für die Wagenbeleuchtung verwenden können. Licht lässt sich ja noch schalten. Aber mir geht es grundsätzlich auch nicht um das Geld – die Decoder sind ja nicht so teuer. Mir ging oder geht es bei meiner Nachfrage eher darum, dass ich nicht irgendetwas übersehe, was die Probleme auslöst. Eure Anmerkungen, dass es wahrscheinlich ein Kurzschluss ist, haben mich natürlich noch einmal dazu bewegt, jedes noch so kleine Teil noch einmal zu prüfen. Und so bin ich ja auch letztendlich darauf gekommen, dass die Polabdeckung einen Kurzschluss auslöst.
Ich hoffe, dass das Problem damit erledigt ist. Mal sehen … ich werde berichten.
Leider musste ich heute feststellen, dass eine der beiden Polabdeckungen unter bestimmten Bedingungen doch so weit an das Metall des Motorgehäuses kam, dass es dort nicht potenzialfrei war. Nicht immer, aber die Polabdeckung hat etwas Spiel, und wenn ich sie ganz nach rechts Richtung Motor gedrückt habe, bekam sie Kontakt zum Motorgehäuse. Ob das der Grund für meine Probleme ist oder war, kann ich noch nicht sagen, aber ich würde einen neuen Versuch starten.
#Harald … damit solltest du also recht behalten. Irgendwie gab es dadurch sicherlich einen Kurzschluss.
#Elmar … ja, die alten sind oft die Besseren. Vor allem habe ich immer das Gefühl, sie können noch mehr ziehen, da sie noch etwas mehr Gewicht haben. Meine neue CityBahn 218 schafft gerade mal noch 4 Wagen auf meiner Strecke. Die alte analoge schaffte 6 Wagen.
#Peter … ja, potenzialfrei wurde sie gemacht … aber wie sich gezeigt hat, nicht perfekt.
#Jürgen … es ist nur der DH05C ganz tot, der DH10C läuft noch vorwärts. Ich werde den DH10C zumindest noch als Funktionsdecoder für die Wagenbeleuchtung verwenden können. Licht lässt sich ja noch schalten. Aber mir geht es grundsätzlich auch nicht um das Geld – die Decoder sind ja nicht so teuer. Mir ging oder geht es bei meiner Nachfrage eher darum, dass ich nicht irgendetwas übersehe, was die Probleme auslöst. Eure Anmerkungen, dass es wahrscheinlich ein Kurzschluss ist, haben mich natürlich noch einmal dazu bewegt, jedes noch so kleine Teil noch einmal zu prüfen. Und so bin ich ja auch letztendlich darauf gekommen, dass die Polabdeckung einen Kurzschluss auslöst.
Ich hoffe, dass das Problem damit erledigt ist. Mal sehen … ich werde berichten.
Noch eine Frage: die Glühbirnen in der Lok haben ja auch noch Kontakt zur Masse. Müssen sie ja auch. Ist das ok? Oder muss man das anders verkabeln?
Hallo Andreas,
ja, die Glühbirnen haben einerseits Kontakt zum Gehäuse (=eine Schienenseite) und andererseits zum entsprechenden Lichtausgang des Decoders.
(vom Potential her ist allerdings der Decoderausgang "-" und das Gehäuse "+".)
Beste MobaGrüße
Gerhard
ja, die Glühbirnen haben einerseits Kontakt zum Gehäuse (=eine Schienenseite) und andererseits zum entsprechenden Lichtausgang des Decoders.
(vom Potential her ist allerdings der Decoderausgang "-" und das Gehäuse "+".)
Beste MobaGrüße
Gerhard
Das kann man so lassen. Bei Glühobst geht das vielfach ja auch garnicht anders.
Wenn man auf LED umbaut kann man den *Minus-Pol* auch alternativ mit den GND-Anschluss des Decoders verbinden, wenn der denn einen hat. Aber niemals den Decoder-GND mit dem 'Masse'-Anschluss (schwarz) verbinden, das sind zwei vershiedene Potentiale.
Viele Grüße,
Gerd
Wenn man auf LED umbaut kann man den *Minus-Pol* auch alternativ mit den GND-Anschluss des Decoders verbinden, wenn der denn einen hat. Aber niemals den Decoder-GND mit dem 'Masse'-Anschluss (schwarz) verbinden, das sind zwei vershiedene Potentiale.
Viele Grüße,
Gerd
hier noch mal ein Bild vom DH10C. Da sieht man auch das Teil, was durchgeraucht ist.....was auch immer das für Teil ist.
Die von Andreas77 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Die von Andreas77 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Hi,
das ist ein Leistungstreiber der Motorendstufe.
Gruß,
Gerd
das ist ein Leistungstreiber der Motorendstufe.
Gruß,
Gerd
R.I.P
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Gerd
... Wenn man auf LED umbaut kann man den *Minus-Pol* auch alternativ mit den GND-Anschluss des Decoders verbinden ...
... das wird so nicht gehen. Der "Minus-Pol" (Kathode) der LED kommt an den Licht-/Funktionsausgang des Dekoders und die Anode (+) an eine Schienenseite, besser aber an "Dekoderplus", also VS oder das blaue Kabel, falls am Dekoder vorhanden. Natürlich mit entsprechendem Vorwiderstand.
Beste MobaGrüße
Gerhard
Die ist hinüber. Wenn der Ausgang vom Prozessor noch OK ist dann könnte man die Endstufe tauschen. Geschick vorausgesetzt. Ich weiß nicht ob ich das noch könnte.
Grüße
Harald
Grüße
Harald
Harald, ich kann das nicht reparieren. Das kann ich mit Sicherheit sagen. Den Decoder zu Döhler und Haass einzuschicken lohnt sich vermutlich ebenfalls nicht. Eventuell könnte man ihn noch als Funktionsdecoder nutzen, zum Beispiel zum Schalten einer Wagenbeleuchtung. Licht an und aus hat ja noch funktioniert.
Falls es hier jemanden gibt, der so etwas reparieren kann, darf er sich gern melden, vorausgesetzt, die Reparatur übersteigt den Neupreis nicht.
Gruß
Andreas
Falls es hier jemanden gibt, der so etwas reparieren kann, darf er sich gern melden, vorausgesetzt, die Reparatur übersteigt den Neupreis nicht.
Gruß
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... das wird so nicht gehen. Der "Minus-Pol" (Kathode) der LED kommt an den Licht-/Funktionsausgang des Dekoders und die Anode (+) an eine Schienenseite, besser aber an "Dekoderplus", also VS oder das blaue Kabel, falls am Dekoder vorhanden. Natürlich mit entsprechendem Vorwiderstand.
Womit du recht hast. Bei Digital ist das shwarze Kabel ja kein 'Minus', ist ja alles Wechselspannung.
Gruß, Gerd
spur.n.bahner - 18.01.26 17:01
Hallo Andreas,
abweichend von Luis Vorgehensweise digitalisiere ich ältere Minitrix Loks etwas anders. Ich entferne zwar das Kontaktfähnchen am Motor und löte das graue Kabel dort an, nutze aber das Chassis weiterhin als einen Pol. In der Regel klemme ich das schwarze Kabel dann an eine der Befestigungsschrauben der Platine. Damit funktionieren dann auch die Glühbirnen einwandfrei.
Auch an der Motorfrequenz habe ich bislang nichts verändert.
Gruß
Jürgen
abweichend von Luis Vorgehensweise digitalisiere ich ältere Minitrix Loks etwas anders. Ich entferne zwar das Kontaktfähnchen am Motor und löte das graue Kabel dort an, nutze aber das Chassis weiterhin als einen Pol. In der Regel klemme ich das schwarze Kabel dann an eine der Befestigungsschrauben der Platine. Damit funktionieren dann auch die Glühbirnen einwandfrei.
Auch an der Motorfrequenz habe ich bislang nichts verändert.
Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,
aber das schwarze Kabel hat doch über die Platine Kontakt zum Gehäuse, im Video bei 21:41 gut zu sehen an der kleinen Kupferfahne an der Unterseite. Wo liegt dann der Unterschied, ob das schwarze Kabel über die Platine oder über die Schraube Kontakt zum Gehäuse hat?
Du schreibst, dass du an der Motorfrequenz bislang nichts verändert hast. Was genau meinst du damit? Welche Motorfrequenz ist bei dir eingestellt und welche Decoder verwendest du?
Gruß
Andreas
aber das schwarze Kabel hat doch über die Platine Kontakt zum Gehäuse, im Video bei 21:41 gut zu sehen an der kleinen Kupferfahne an der Unterseite. Wo liegt dann der Unterschied, ob das schwarze Kabel über die Platine oder über die Schraube Kontakt zum Gehäuse hat?
Du schreibst, dass du an der Motorfrequenz bislang nichts verändert hast. Was genau meinst du damit? Welche Motorfrequenz ist bei dir eingestellt und welche Decoder verwendest du?
Gruß
Andreas
Beitrag editiert am 18. 01. 2026 18:15.
Hallo,
Wenn ich etwas ätzen darf: Wir schreiben das Jahr 2026 und ich frage mich, ob es denn nicht möglich wäre, den bekanntesten aller Fehler, nämlich den Kurzschluss von Motorausgang zur Schienenspannung, abzufangen ohne dass der MOSFET zerstört wird?
@Harald: Die H-Brücke wird hier vom Asic angesteuert und auf Spannungsabfall Source-Drain überwacht. Wenn es den Asic nicht mit gerissen hat, könnte man den MOS tauschen.
@Andreas: D&H ist sehr kulant und macht Dir sicher ein Angebot wenn Du nachfrägst ob Du sie auch bei Selbstverschulden hin schicken könntest. Schreib einfach genau was passiert ist, dass sich der Bürstendeckel des alten MTX Motors verschoben hatte. Es ist wirklich dumm gelaufen.
Mit einem GAM Umbausatz um EUR 29,- hättest Du übrigens einen DH10C gespart. Da wäre das Motorgehäuse durch den Adapter aus Kunststoff vollständig isoliert worden.
Grüße, Peter W
Wenn ich etwas ätzen darf: Wir schreiben das Jahr 2026 und ich frage mich, ob es denn nicht möglich wäre, den bekanntesten aller Fehler, nämlich den Kurzschluss von Motorausgang zur Schienenspannung, abzufangen ohne dass der MOSFET zerstört wird?
@Harald: Die H-Brücke wird hier vom Asic angesteuert und auf Spannungsabfall Source-Drain überwacht. Wenn es den Asic nicht mit gerissen hat, könnte man den MOS tauschen.
@Andreas: D&H ist sehr kulant und macht Dir sicher ein Angebot wenn Du nachfrägst ob Du sie auch bei Selbstverschulden hin schicken könntest. Schreib einfach genau was passiert ist, dass sich der Bürstendeckel des alten MTX Motors verschoben hatte. Es ist wirklich dumm gelaufen.
Mit einem GAM Umbausatz um EUR 29,- hättest Du übrigens einen DH10C gespart. Da wäre das Motorgehäuse durch den Adapter aus Kunststoff vollständig isoliert worden.
Grüße, Peter W
Hallo Peter,
Welchen GAM könntest du denn für die BR221 empfehlen? Gibt es da unterschiedliche Hersteller? Ich kenne immer die von Justandersson. Habe da schon mal einen in eine BR218 verbaut.
Gruß
Andreas
Welchen GAM könntest du denn für die BR221 empfehlen? Gibt es da unterschiedliche Hersteller? Ich kenne immer die von Justandersson. Habe da schon mal einen in eine BR218 verbaut.
Gruß
Andreas
spur.n.bahner - 19.01.26 10:41
Hallo Andreas #8,
ich belasse den Grundaufbau, dass der zweite Pol über das Chassis läuft. Das rote Kabel wird nach unten zu den Kontakschleifern geführt. Der zweite Pol wird von den Drehgestellen an das Chassis übertragen. Da reicht es, das schwarze Kabel mit dem Chassis zu verbinden. So hatte ich das mit zwei 110ern, einer 111 und einer 216 gemacht.
Man muss nur das Kontaktfähnchen vom Motor entfernen, so dass der Motor keine Verbindung mehr hat.
Die CV9 habe ich bisher noch nie angepasst. Ich verwende in der Regel die PD10MU-3 Decoder für solche Loks. Gerade gestern hatte ich damit eine V90 von Roco aus den 1990er Jahren digitalisiert. Die läuft mit den Standardwerten einwandfrei.
Auf dem beigefügten Bild sieht man das bei genauem Hinsehen. Das schwarze Kabel wurde auf der Platine neben der Befestigungsschraube angelötet.
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich belasse den Grundaufbau, dass der zweite Pol über das Chassis läuft. Das rote Kabel wird nach unten zu den Kontakschleifern geführt. Der zweite Pol wird von den Drehgestellen an das Chassis übertragen. Da reicht es, das schwarze Kabel mit dem Chassis zu verbinden. So hatte ich das mit zwei 110ern, einer 111 und einer 216 gemacht.
Man muss nur das Kontaktfähnchen vom Motor entfernen, so dass der Motor keine Verbindung mehr hat.
Die CV9 habe ich bisher noch nie angepasst. Ich verwende in der Regel die PD10MU-3 Decoder für solche Loks. Gerade gestern hatte ich damit eine V90 von Roco aus den 1990er Jahren digitalisiert. Die läuft mit den Standardwerten einwandfrei.
Auf dem beigefügten Bild sieht man das bei genauem Hinsehen. Das schwarze Kabel wurde auf der Platine neben der Befestigungsschraube angelötet.
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Hallo,
ist das die 221 mit dem klassischen Trix-Motor (3-poler) und Schwungmassen? Meine war ab Werk total verfettet mit einer klebrigen braunen Pampe, bis die Kohlenandruckfedern abgeraucht sind, die steht bei mir selbst auf der Liste.
Im Verein bestellen wir GAM einfach bei dm Toys mit, sieh Dir den Konfigurator dort an:
https://www.dm-toys.de/de/glockenankermotoren-finden.html
Viel nachgedacht haben wir da eigentlich noch nicht. Abgesehen von sb, vermute ich die anderen sind alle so ziemlich gleich,
Grüße, Peter W.
ist das die 221 mit dem klassischen Trix-Motor (3-poler) und Schwungmassen? Meine war ab Werk total verfettet mit einer klebrigen braunen Pampe, bis die Kohlenandruckfedern abgeraucht sind, die steht bei mir selbst auf der Liste.
Im Verein bestellen wir GAM einfach bei dm Toys mit, sieh Dir den Konfigurator dort an:
https://www.dm-toys.de/de/glockenankermotoren-finden.html
Viel nachgedacht haben wir da eigentlich noch nicht. Abgesehen von sb, vermute ich die anderen sind alle so ziemlich gleich,
Grüße, Peter W.
Hallo Peter und Jürgen,
danke für eure Info´s. die helfen mir gut weiter. Ich werde mir doch noch mal einen GAM bestellen. Dann raucht nicht noch ein Decoder. Döhler und Haass habe ich auch mal kontaktiert. Die schicken mir nach Einsendung meiner defekten Decoder vergünstigte Austauschdecoder zu. Wirklich sehr kulant.
Ich werde berichten, wenn alles läuft.
Danke noch mal
Gruß
Andreas
danke für eure Info´s. die helfen mir gut weiter. Ich werde mir doch noch mal einen GAM bestellen. Dann raucht nicht noch ein Decoder. Döhler und Haass habe ich auch mal kontaktiert. Die schicken mir nach Einsendung meiner defekten Decoder vergünstigte Austauschdecoder zu. Wirklich sehr kulant.
Ich werde berichten, wenn alles läuft.
Danke noch mal
Gruß
Andreas
Hallo Forenmitglieder,
ich wollte nur noch einmal Rückmeldung geben: Die BR221 läuft mit neuem GAM von DM-Toys und nach der Umrüstung auf LED mit dem DH10C super.
Ich hatte nur noch etwas Probleme mit dem Lokgehäuse, da dieses wegen meiner Metallschichtwiderstände nicht mehr richtig draufgehen wollte. Ich habe mir dann ein paar SMD-Widerstände besorgt, jetzt passt alles und sie fährt wirklich sehr schön.
Danke noch einmal an alle für die Infos!
Viele Grüße
Andreas
ich wollte nur noch einmal Rückmeldung geben: Die BR221 läuft mit neuem GAM von DM-Toys und nach der Umrüstung auf LED mit dem DH10C super.
Ich hatte nur noch etwas Probleme mit dem Lokgehäuse, da dieses wegen meiner Metallschichtwiderstände nicht mehr richtig draufgehen wollte. Ich habe mir dann ein paar SMD-Widerstände besorgt, jetzt passt alles und sie fährt wirklich sehr schön.
Danke noch einmal an alle für die Infos!
Viele Grüße
Andreas
spur.n.bahner - 03.02.26 09:44
Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine Rückmeldung. Schön, dass sie jetzt läuft.
Gruß Jürgen
vielen Dank für Deine Rückmeldung. Schön, dass sie jetzt läuft.
Gruß Jürgen
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
