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THEMA: Überzogene Preise gebrauchte Fleischmann Loks

THEMA: Überzogene Preise gebrauchte Fleischmann Loks
Startbeitrag
Georg974 - 17.01.26 17:47
Hallo liebe Eisenbahnfreunde.

Geht es nur mir so oder sind die Preise einiger gebrauchter Fleischmann Loks echt übertrieben teuer?!

Also es geht da zum Beispiel um Loks die mindestens 20 Jahre alt sind … analog Loks von privater Hand

7394 BR E94 für 120-180€

7172 oder 7173 für 90-170€

Ist in den Loks Gold versteckt oder warum diese Preise … da kaufe ich mir doch lieber gleich eine neue Lok.

Wie sieht ihr das? Was sind eure Erfahrungen oder sind die Preise angemessen?

Viele Grüße
Georg


Hallo Georg,

ja manch Preis ist schon utopisch. Aber es gibt wohl Leute die das bezahlen.
Man muss ja nicht kaufen. Dann bleiben sie auf ihrem Sach sitzen.

Gruß Stefan
Hallo

Bei manch Angeboten in der Bucht habe ich den Eindruck das da etwas gewaschen werden soll. Preise jenseits des aktuellen Neupreises.
Da gehe ich direkt weiter.
Ansonsten sollte man schon wissen wie der Gebrauchtpreis liegt.
Wenn es zu teuer ist kaufe ich nicht.
Und in der Weihnachtszeit November bis Februar liegen die Preise gefühlt 20-30% darüber.

Gruß Ringi  Frank Ringsdorf
Hallo Stefan,
....sieh' das mal gelassen und mit einem Augenzwinkern oder suess-saurem Laecheln...
"Kapitalismus pur" - mal sehen was der "Markt" hergibt....🤭🤫😜
...und: Du musst ja nicht kaufen., wie Stefan in #1 schon ganz richtig sagte....
Gruesse
FreddieW
Hallo,

eBay spiegelt längst nicht mehr den Markt ab.

Die Zeiten sind vorbei.

Peter
Moin,

ich schaue mir zur Einschätzung der Marktlage nicht die aktuellen Angebote, sondern die beendeten Angebote an. Da kann man sehr schön sehen, was tatsächlich gezahlt wird und wie lange überteuerte Ware angeboten wird. Derzeit gibt es wieder ein paar Sammlungsauflösungen, da glauben wohl Leute  Modelleisenbahn sei eine werterhaltende Geldanlage (z.B. 2014-ruthn). Die Marktwirtschaft sorgt für einen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage durch erzielte Preise

LG Rimbert
Hallo in die Runde,
ich habe auch, in letzter Zeit häufiger, das Gefühl, dass manche MoBa-Freunde eigenartige Preisvorstellungen haben.
1) ich denke es gibt welche, die sich zum Ausprobieren Fahrzeuge kaufen, dann die 14 Tage Rückgaberecht (versehentlich) verstreichen lassen, und kurze Zeit später sich doch wieder trennen wollen, und dann denken, ist ja noch neu, da reichen einstellige Prozente Nachlass auf den Listenpreis. Aber allein der Haftungsausschluss beim Privatverkauf ist für den Käufer ja schon ein Risiko, welches mit einem deutlichen zweistelligen Nachlass einzupreisen ist und zwar auf den Betrag im Onlinehandel!
2) Ich werde das Gefühl nicht los, dass es Sammler gibt (Vitrine oder Schachtel), die glauben, wenn eine Lok nur lange genug bei Ihnen lagert, dann ist dies zumindest so weit wertsteigernd, dass man auf den damals bezahlten Preis die Inflation aufschlagen kann; und da sind wir schnell bei einer Zahl in Euro, die der Erstbesitzer vor 2001 in DM aufgewendet hat (s. Startbeitrag von Georg). Klar, muss ich nicht kaufen, aber die Kleinanzeigen-Liste wird mit unverkäuflichem Zeug geflutet und macht alles unübersichtlicher.
3) Zum Schluss aber noch mein großes Lob an alle MoBa-Freunde, die einfach ihre Sammlung verkleinern oder ihr Sammelgebiet ändern oder einen Nachlass verkaufen wollen, oder .. oder, und das zu fairen Preisen. Dafür ist unser Forum da!
VG, Frank
Also ich bin regelmäßig bei Ebay unterwegs. Diese hochpreisigen Privatangebote bleiben oft liegen. Wenn Du etwas Geduld mitbringst wirst zum normalen Preis fündig.

Für meine 3 bis 4 Sachen die ich aktuell suche habe ich einen Suchauftrag bei Ebay und bei Kleinanzeigen sowie bei Ricardo Schweiz angelegt.

Manchmal dauert es Monate und plötzlich taucht ein Artikel auf, als Auktion oder zum "normalen" Preis.

Grüße HD
egal welches Produkt, generell beobachte  ich beim Großteil der Gebraucht-Angebote völlig absurde Preisvorstellungen der Verkäufer. Durchaus auch über Neupreis.

Und 40 Jahre alte Modellbahnteile werden ungeniert als "neu" eingestellt.

Kostet mich zum Glück nur einen Lacher. Macht es aber mühsam für ehrliche Verkäufer und kaufwillige Kaufinteressenten.

LG Georg
Moin,
vorausgesetzt wir reden über sehr gut erhaltene Modelle, dann gilt für meine Verkäufe bei eBay:

Form wird aktuell noch vertrieben: 50% UVP

Ältere Modelle z.B. Roco: 75 €

Fehlkäufe (neu) digital/ Sound 75% vom realen Kaufpreis

Die von Dir angesprochene 7394 (Fleischmann DB 194 EP IV) hatte ich mal erworben, weil das Ep III Modell seinerzeit falsch bedruckt wurde. Mittlerweile gibt es eine korrekte Version und ich werde meine 7394 in die Bucht geben. Vermutlich so um die 100 Euro. Gegenprüfung bei Spurweite-N-de ergab, dass ich damit im Rahmen liege und in der Bucht wäre es eines der günstigeren Angebote. Das ist knapp unter der Hälfte vom Preis der aktuellen 194er im Handel. Warum sollte man selbst anfangen seine Modelle zu verramschen? Wenn sie zeitnah keiner will, bleiben sie halt liegen, die fressen doch kein Brot. Wenn ich selbst ein Modell suche dann schenkt man mir doch auch nichts. Nicht selten ist noch eine Wartung fällig oder gar ein Ersatzteil notwendig.

Um an bestimmte Littke Automodelle zu kommen, den Schweizer Elefanten, oder italienischen TEE-Triebwagen musste ich an den Neupreis oder gar deutlich darüber gehen. Da kann ich dem Verkäufer aber auch keinen Vorwurf machen, dass er das nicht zum Festpreis verkaufen wollte. Wahrscheinlich hätte ich so manches Modell auch gar nicht erwischt.

Hier in den Kleinanzeigen gehen die Vorstellungen von Käufern und Verkäufern oft weiter auseinander. Bei eBay regelt es sich eher über Angebot und Nachfrage. Man bekommt ein Gefühl was der Markt hergibt. Da ich mich von PayPal verabschiedet habe und Wero noch nicht allzu verbreitet ist, bin ich derzeit auch nur bei eBay unterwegs und nicht mehr hier in den Kleinanzeigen aktiv.

Einen Tipp kann ich Dir geben kaufe/ verkaufe nicht überstürzt, mit der Zeit bietet sich für einen fairen Handel stets eine Möglichkeit.

Beste Grüße
Frank

... ist Österreich ist "Willhaben" sehr beliebt....

Gruß
Gustl
Hallo Georg,

absolut nichts fundamental Neues:

Der potenzielle (!) Verkäufer VERSUCHT, möglichst teuer zu verkaufen.

Der potenzielle (!) Käufer VERSUCHT derweil, möglichst günstig zu einzukaufen.

Kommt es zur Einigung, folgt ein beide Seiten beglückender Kaufakt.

Und sonst eben NICHT.

Alles völlig banale MARKTwirtschaft, an der prinzipiell absolut nichts auszusetzen ist.

Abgesehen davon: Die Modelle von vor zwanzig + X Jahren verfügten meist über eine bessere Qualität als das heute schnell Zusammengeschusterte und -geölte.

Der halbwegs gewiefte Interessent weiß, wie er damit umzugehen hat. Du zum Glück auch.

[Ende der "hochqualifizierten" BWL-Vorlesung]

😉 & beste Grüße, Norrskenet
Hallo Georg,

was willst Du denn? Ist doch noch alles Supersonnenwintersonderpreis. Es geht noch besser:
https://www.ricardo.ch/de/a/2oe-lima-320319-sbb-speisewagen-rot-1232840856/

Irgendein IH-BÄH Anbieter meinte mal, einen 1. Kl. Städteexpress Wagen von Arnold für 250 Teuronen anbieten zu müssen. "Der Wagen ist selten, darum ist der Preis gerechtfertigt." Meine Antwort: "Dann ersticke doch an Deiner Gier!"

Wer über Neupreis zahlt, der ist selber schuld und dem braucht man auch nicht helfen. Meine Meinung!

Gruß Frank U
Nicht vergessen sollte man aber auch, daß viele alte Modelle technisch deutlich besser sind als aktuelle. Allein das Gewicht der Loks (Bleiverbot), alte Motoren kann man instand setzen, usw.

Gruß
Klaus
Hallo,
wie schon erwähnt - Preis nicht angemessen ( da sind die Ermessungsgrenzen aber auch teilweise weit auseinander ) - nicht kaufen.

Zu den utopischen Preisen - oft müssen auch Familienangehörige Sammlungen von verstorbenen Modellbahnern veräusern. Leider schon mehrfach erlebt. Diese Personen haben oft keinen Schimmer von Preisen.
Die Frau weiss manchmal, wieviel Geld ihr Mann für die Eisenbahn ausgegeben hat.
Ich denke so kommen teilweise auch die überzogenen Preise zustande.
Wenn mich jemand frägt - meine grobe Faustformel.
Kauf eine neue Lok, geh aus dem Laden, wenn die Ladentür hinter dir wieder zu ist, ist die Lok nur noch die Hälfte wert.

Gruss Klaus
Hi Rimbert,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name:

werterhaltende Geldanlage (z.B. 2014-ruthn)


Du hast wohlüberlesen, dass das alles Raritäten sind.

Gruß
Gerald
Hallo, da ich ja regelmäßig meine Sammlung verändere, bzw erweitere, gebe ich ja hier einiges auch einmal ab.
Natürlich gibt es da draußen Mondpreisvorstellungen, die natürlich unrealistisch sind.
Auf der anderen Seite, gibt es aber auch Preisvorstellungen , die ich für meine zu verkaufenden Artikel bekomme, die ebenfalls unrealistisch, teils dreist frech schon sind.
Man sollte einen gesunden Mittelweg finden, der für beide Seiten fair sein sollte. 😉

Die Sache ist doch ganz einfach: Dass es ein Angebot über x€ gibt, heißt nicht, dass das auch der zu erzielende Preis ist. Auf Kleinanzeigen.de kann man immer wieder schön beobachten, wie der Preis peu á peu fällt, wenn die Leute ihr Zeug nicht loswerden. Da werden neuwertige Dampfloks älterer Bauart für 80€ eingestellt und gehen am Ende für 35€ weg.
Aber auch aktuelle Neuware erreicht im Privatverkauf quasi nie den seinerzeitigen Kaufpreis. Irgendwelche Drei-Wagen-Sets, die neu 140€ gekostet haben und nie auf der Anlage standen, bleiben teils selbst für 80€ liegen. Das zeigt, dass auch die herstellerseitigen Preise meistens vollkommen überzogen sind. Auch Modelleisenbahn ist definitiv keine Wertanlage, sondern eher Geldverbrennung.
Dass der Altersschnitt ziemlich hoch ist und fast schon an der Regelaltersgrenze der Rentenversicherung kratzt, verschärft das noch, weil auch zahllose Erben Opas Modelleisenbahn auf den Markt werfen. Wobei das dann meistens wirklich alte Ware ist. Verkürzte Bm ohne Inneneinrichtung aus 1969 - aber mit Beleuchtung!!!elf! - werden da zuweilen für 20€ feilgeboten.

Viele Grüße
Falco
Hallo,

dieses ganze Bieten (auch bei Händlern) bei Ebay ist doch eh alle gefaket. Irgend einer bietet da immer hoch. Meine Erfahrung.
Aktuell war eine gebrauchte Fleischmann 043 ist für 182 Euro plus 7,99 Versand weggegangen. Die Lok bekam man für 209 Euro neu bei Lippe.
Noch Fragen?

Grüße
Frank
Das wusste der Käufer vielleicht nicht. Auktionen gehen oft höher als Festpreisangebote. Wahrscheinlich der Jagdinstinkt.
Der Kato VT 18 von vor ein paar Jahren wird auch laufend für weit über 300€ angeboten, obwohl er neu billiger ist.

Gruß
Falco
Naja, das Preise teilweise dem Mond im Knien abgeluchst wurden, das gibts doch schon, seit Gebrauchtware verkauft wird, egal ob Gebrauchthändler oder auf Plattformen. Ich meine aber, die betreffenden Kandidaten sind doch mittlerweile bekannt bzw. tauchen in regelmäßigen Abständen wieder auf, auf Ebay, Kleinanzeigen und Hood. Dann gibts auch langjährige Gebrauchthändler, die scheinen bewusst immer mal wieder ein preisgünstiges Angebot zwischen ihre überteuerten Angebote zu streuen. Das Einzige was dagegen hilft, ist Geduld und Spucke. Am Längsten habe ich auf meine BR18_314 gewartet, nämlich 10 Jahre, bis mir ein Angebot über den Weg lief, was ich bereit war zu bezahlen.

Ja Falco, der VT18.16 ist derzeit geradezu ein Plakativbeispiel. Vom 6-Teiler ist derzeit noch ein Angebot über 400 Euro zu finden, also deutlich über Neupreis.

Den Willhabeneffekt konnte ich gerade vor Weihnachten selbst erleben. Ich hatte auf eine BR41 Reko von Minitrix (16413) mitgeboten. Am Ende ging das Ding für 425,00 €!!! über den Tisch - natürlich war ich lange vorher raus. Habe sie dann wenige Tage später als neuwertiges Gebrauchtangebot für 300,00 € bekommen, obwohl das schon überreizt war.

In den letzten Tagen ging auch ein Handarbeitsmodell von AMA, eine V75/BR107 für 400,00 € weg, obwohl die Lackierung schlecht war, ein Geländer fehlte und im Gegensatz zum Heracek-Modell ohne Beleuchtung.

Tja, es war eben gerade Weihnachten. Der Ruprecht hat bestimmt haufenweise Umschläge gebracht und das 13. gabs bei dem Einen oder Anderen bestimmt auch noch on Top. Also drückt die Börse, so einfach ist das...

Gruß Sven
Hi,

grundsätzlich bestimmen meistens immer noch Angebot und Nachfrage den tatsächlichen Preis....

Es gibt Anbieter, die meinen, was für sie für einzigartige, edle Kleinodien offerieren, und Nachfrager, die möglichst alles umsonst haben wollen (überspitzt gesagt). Es gibt Anbieter, die sich mer oder weniger auf Preiszugeständnisse einlassen, und Nachfrager, die jeden Preis a la "must have" akzeptieren,,,, Niemand ist gezwungen, jeden x-beliebigen Preis zu akzeptieren, und kein Anbieter ist gezwungen, Waren für lau zu verkaufen.... und das alles bei diesem grundsätzlich nicht billigen Hobby. Man sollte sich als Nachfrager im Vorfeld genau überlegen, was man tatsächlich braucht, und was eher "gefälliges Beiwerk" ist.... früher bin ich auch mal in diese Falle getappt: Mehr als 12 Umzugskartons voller nicht benötigter Moba im Dachboden,,,, und jetzt sind es noch 3 im trockenen Kellerraum (zum größten Teil "Neuware")...  und die werden auch noch bei Gelegenheit "geleert".... wech damit, auch, wenn es manchmal nicht ganz einfach ist.... es braucht mitunter mehr als 20 Jahre, bis man zur bedarfsgerechten Vernunft kommt....

Allen Beteiligten sei gesagt, sie mögen doch bitte "die Kirche im Dorf lassen".... und in den online-Verkaufsportalen muss man halt Geduld und Gelassenheit haben, bis sich (beiderseits) das passende ergibt ...
Geduld und Gelassenheit sind halt heute die eigentlichen Mangelwaren

So what....

Viele Grüße
Andreas




Schönen Sonntag

Das die Preise bei manchen Gebrauchten Moba Loks und Wagen übertrieben sind ist schon richtig.
Aber sind sie das bei Neuware nicht auch ?
Wenn ich mir die Preise bei Minitrix ansehe kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Aber auch hier gilt wie bei Gebrauchtartikel man muß ja nicht kaufen

Gruß
Frank
Hallo

Es gab eine Zeit, da konnte man uralt FLM-Loks so um die 40 EUR ersteigern, damals gab es Verkäufer, die fix 69 bis 79 für so eine Lok wollten. Ich fand das damals so wie ihr schreibt: muss man nicht kaufen.

Aber irgendwas ging schief. Die haben die Preise so lange hochvejalten, bis sich die Augen daran gewöhnt haben... dann noch die seltener gewordenen Auktionen und irgendeann habe ich auch aus diesem Segment gekauft.

LG,
Gabor
Noch dazu das diese Sachen schon in der Schachtel kaputt gehen können.

So mir passiert nach längerer Pause eine vorher voll funktionsfähige Lok aus der Schachtel gekramt, Kurzschluss. Lok aufgemacht, fällt mir der halbe Tender auseinander. Bei einer anderen ist einach das Gestänge auseinandergefallen. Plastik zerbröselt.

Allerdings halten andere Loks durchaus Ewigkeiten. Mein Fuhrpark ist aus 1990-2002 und von 42 Loks sind 5 kaputt. Der Rest läuft nach wie vor. Aber das kann man ja nicht wissen beim Kauf.

gruß Michael
Hallo,

das betrifft aber nicht nur Modell von Fleischmann, sondern alle Hersteller.

Ist das Modell MIR zu teuer und es kommt nicht zu einer Einigung mit dem Verkäufer kann er es behalten.

Das gilt für alle Angebote von Gebrauchtmodellen.

Und bei Neuware finde ich die Preise durch die Bank weg auch zu hoch, aber das ist nur meine Meinung. Auch hier gilt: IR zu teuer, wird nicht gekauft. Für da Geld rüste ich die vorhandenen Fahrzeuge lieber auch GAM um.

Gruß Detlef
Guten Tag,

für das Projekt 'Schwertransport' benötigte ich eine GELBE Rangierlok und fand eine Fleischmann BR 203

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(ebay / 109,-- €)
Zustand und Fahreigenschaften 'out of box' tadellos. Verkauft als Analogversion.

Typischer JETZT-HABEN-WILL-FALL bei dem sich der Preis aber noch im Rahmen hält.

Freundlicher Gruß

Hannah

Die von Hannah zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo zusammen,
Das ist mir schon lange aufgefallen, darum besuche ich keine Modellbahnmärkte mehr. Da werden Preise verlangt wie Neuware, oder es wird 50 Jahre alter####angeboten.
LG
Hallo,

tja, ich frag mich eh wer da kauft.... Diese "Modellbahnmärkte" kommen mir vor wie Relikte aus einer vergangen Zeit.

Peter
Ist doch ganz einfach:
man zahlt das was es kostet oder man lässt es. Man muss ja nicht kaufen. Angebotsleichen mit überhöhten Preisen auf eBay gibt es, seit es eBay gibt. Aber auch in den hiesigen Kleinanzeigen sind manche Angebote, wo ich mit dem Kopf schüttel.

Es gibt durchaus etliche Modelle die preisstabil sind oder gar teurer werden. Die genannten Beispiele (01.10 Stromline und 194) sind in der analogen Version bis heute vom Hersteller technisch nahezu unverändert. Im Gegenteil kann man bei den alten Modellen tendenziell eine bessere Fertigungsqualität erwarten. Da wundert es mich nicht, dass sie kaum billiger als ähnliche aber jüngere Modelle sind. Bessere Alternativen von anderen Herstellern gibt es auch nicht.

Sehr teuer ist viel in EpII weil es oft nur kurze oder kleine Auflagen gab. Beispiel: Brawa E77 in braun (63000) und grau (63001). Junges Beispiel: Piko ES1 (40354). Ein Beispiel von Flm ist die E32 (737001). Die EPIII E32 war mit brünierten Rädern fast genauso teuer, bis das das Modell von Piko kam.

Gruß
Andi
Es gibt grundsätzlich keinen zu hohen oder zu niedrigen Preis, es sei denn der Preis wird staatlich festgelegt.

Da wir aber (noch) eine freie Marktwirtschaft sind (wenn auch inzwischen schon mit enormer Staatsquote), bekommt man für sein Angebot immer gerade genau so viel wie jemand anderes bereit ist, dafür zu bezahlen.

That’s it.

LG Mike
Hi

Ganz zu schweigen was man dann auch bekommt. Selbst hier in den KE habe ich neulich eine BR151 einem Kollegen abgekauft. Als ich diese auspackte waren beide Puffer und Kupplung auf einer Seite abgebrochen. Rücksendung, Geld zurück. Soweit in Ordnung.
Aber dann erschien die nach einer Woche wieder in unseren KE, geklebt und neu lackiert, ohne Hinweis auf die Reparatur..

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


dieses ganze Bieten (auch bei Händlern) bei Ebay ist doch eh alle gefaket. Irgend einer bietet da immer hoch. Meine Erfahrung.
Aktuell war eine gebrauchte Fleischmann 043 ist für 182 Euro plus 7,99 Versand weggegangen. Die Lok bekam man für 209 Euro neu bei Lippe.
Noch Fragen?



Hallo,

das hinkt an 2 Stellen:
1. aktuell würde das Modell bei Lippe sicher auch deutlich mehr  kosten als damals (war 209 ein normaler Preis oder ein Sonderangebot? Bei letzterem hinkt es noch mehr)
2. dass es das Modell mal gab, nützt den jetzigen Interessenten wenig. Wer jetzt so ein Modell haben möchte, muss dann eben mit dem aktuellen Preis leben, noch dazu, wenn dieser bei einer Auktion erzielt wurde. Und das muss nicht zwangsläufig gefaked sein, nur weil du den Preis nicht zahlen würdest.

VG
Nico
Hallo,

da liegt doch einfach die alte Kapitalisten-Regel zugrunde: Angebot und Nachfrage.

Und solange ein Anbieter zu den von ihm aufgerufenen Preisen die Ware verkaufen kann, besteht also Nachfrage und er hat alles richtig gemacht.

Die Frage, ob für jahrzehntealte Teile nahezu der Neupreis aufgerufen werden darf, ist imho eher moralischer Natur. Die mindere Qualität, die einige MoBa-Hersteller aktuell abliefern, verstärkt imho diesen Trend noch.  

LG
Roland
Hallo!

mir ist auch aufgefallen, dass sowohl auf Börsen, als auch auf ebay sehr hohe, bzw. überhöhte Preise angeschrieben sind. Selbst für Modelle aus den 1960er und 70er Jahren und deutlich bespielte Modelle werden hohe Preise gefordert. Anscheinend gilt hier Alt = Teuer.

In letzter Zeit sind verstärkt Nachlässe auf den Markt gekommen die von den vermutlich Erben selber verkauft werden. Auf den Börsen sind Gespäche über das Preisniveau sind mit diesen Leuten sinnlos. Es fehlt das Verständnis. Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, der Erblasser hat viele Geld für die Modellbahn ausgegeben und diese Geld will man wieder haben. Wenn die Sachen zu den geforderten Preisen nicht verkauft werden, wird sich das von ganz alleine regulieren.  

Bei den kommerziellen Verkäufern auf eBay gibt es manchmal für gleiche Artikel große Preisunterschiede. Dies dürfte den Massengeschäft und dem nötigen Zeitaufwand um die Modelle zu beurteilen, Fotos machen und einstellen geschuldet sein, Es macht da schon einen Unterschied, ob der Händler 5, 15 oder 30 Minuten pro Modell benötigt, wenn er auf einen vernünftigen Stundensatz kommen will.

Als Käufer kann man die Sache einfach aussitzen und nicht kaufen, wenn der Preis nicht passt. Sowohl auf Börsen, als auch auf Ebay und auf den Kleinanzeigen kann man mit Geduld gute Sachen zu günstigen Preisen bekommen.

Grüße
BWB

Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Ringi

Bei manch Angeboten in der Bucht habe ich den Eindruck das da etwas gewaschen werden soll. Preise jenseits des aktuellen Neupreises.


Ich beobachte das nicht nur in der Bucht, sondern mittlerweile leider auch hier auf der 1zu160-Kleinanzeigen-Plattform und das auch nicht nur bei Fleischmann-Modellen. Da habe sich einige Kanidaten hier meiner Meinung nach nur registriert um die kostenlose Kleinanzeigen-Plattform zu nutzen und ja vielleicht auch "was zu waschen". Ich finde man sollte hier die Kleinanzeigen erst nach einer gewissen Mindestanzahl von Foren-Beiträgen nutzen dürfen, müssen ja nicht viel sein, 5-10 reichen schon aus, nur als kleine Hürde.

Gruß Andreas


@35

Und bestimmt so einige Händler. Mehrwersteuer geschenkt und keinerlei Garatie geben !

Grüße
Frank
Ganz aktuelles Beispiel hier aus den Kleinanzeigen Hobbytrain H3052 für 175,00€:

https://www.1zu160.net/scripte/kleinanzeigen/detail.php?id=110272
"Da ich als Privatperson verkaufe, übernehme ich weder eine Garantie noch Gewährleistung. Die Rücknahme ist ebenfalls ausgeschlossen."

Gibt es schon neu und mit Gewährleistung für um 160,00EUR bei diversen Händlern, wie z.B. hier:
https://www.ideeundspiel.com/p/hobbytrain-h3052...000000000000000H3052

Sogar in der Bucht günstiger:
https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=hobbytrain+...p;rt=nc&LH_BIN=1

Gruß Andreas

Moin!
Ganz einfach: So, wie es Angebote mit absoluten Mondpreisen gibt, gibt es genauso viele Käufer die die Sachen am liebsten geschenkt haben wollen. Wo ist das Problem? Soweit ich weiß wird Niemand gezwungen zu kaufen oder halt zu verkaufen. Wenn es nicht "passt" dann halt nicht. Verstehe nicht, dass Erwachsene Menschen offenbar denken, dass solche Posts etwas bewirken würden? Gierhälse und Knauserköppe wird es immer geben und genauso steht jeden Tag mindestens 1 Depp auf der halt nen Mondpreis zahlt oder sich als Verkäufer komplett über den Tisch ziehen lässt.

Die meisten Leute sind aber halt halbwegs vernünftig und informieren sich entsprechend und sind auch in der Lage ggf. einen guten Kompromiss zwischen "Ich möchte einen guten Preis für meine Ware haben" und "Ich möchte nicht zu viel bezahlen" zu finden.

Wesentlich schlimmer finde ich da krude Preisvorstellungen von Herstellern. Denn teilweise versteht man da echt nicht was da für Kurse für "Allerweltsware" aufgerufen wird...und da kann man selten gut handeln, denn jeder Rabatt geht dann zu Lasten des Ladens/Verkäufers. Die Firmen erzielen halt immer ihren Preis...

@37

Das selbe denke ich mir beim Deutschland ICE. (Waiblingen). Muss aber jeder selber wissen, was er hier kauft oder verkauft.
Ich hatte da jedenfalls bisher keinerlei Probleme bei den Kleinanzeigen

Grüße
Frank
Hallo zusammen,

vielleicht sind es einfach nur die überteuerten Angebote, die auffallen? Weil man eben genau das schöne Stück, was man UNBEDINGT haben will, gefunden hat, nur halt zu Mondpreisen, und dann ärgert man sich halt drüber?

Die Angebotsleichen fallen auf. Es gibt ein paar Sachen, die scheinen seit Jahren im Angebot zu sein.

Aber grade bei ebay findet man auch immer wieder günstige Sachen. Ich hatte manches in der Beobachtung, was ich dann vergessen habe oder nicht geboten habe, das ist zu Preisen weggegangen, da hätte ich heulen können.

Unter der Woche sind oft günstige Sachen zu kriegen, weil da wenige Leute mitbieten. Sonntag Abend ist es teurer.

Super-Sonderangebote der großen Händler sind wohl auch kein sinnvoller Maßstab. Wenn es eine 300€-Lok mal in der Lagerräumung für 99€ gab, dann ist ersteres der anzusetzende Preis, nicht das Superschnäppchen.

Tendenziell dürften die Preise sinken. Das viele große Sammlungen ins Angebot kommen, dürfte allein aufgrund der Altersstruktur wahrscheinlich werden. Die Anzahl der potentiellen Käufer sinkt aber eher.

Für seltene Stücke wird es aber auch immer mehr Käufer mit entsprechend viel Kleingeld geben, die werden wohl kaum als Schnäppchen weggehen.

Ansonsten: Kaufen oder bleiben lassen. Der Verkäufer wird wohl irgendwann mit dem Preis runtergehen, grade die Erben ohne MoBa-Bezug wollen wenigstens etwas Geld haben.


Wenn man den Aufwand des Verkaufs sieht - für 2 oder 3 Euro (selbst 10 sind eigentlich noch zu wenig) mache ich mir nicht die Mühe, etwas zu verkaufen. Da steht die Zeit in keinem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen. Das Porto treibt die Endpreise auch grade kräftig in die Höhe.

Gruß René
Guten Morgen,

das habe ich in letzter Zeit auch öfter festgestellt.
Ich bin großteils auf willhaben.at unterwegs und da mehr oder weniger täglich.

Da ich noch eine 1144 mit Wortmarke suche, bin ich auf folgendes Angebot aufmerksam geworden:

https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkauf...y-shuttle-2037986678

Hier wird eine 1144 von Fleischmann und ein 3er Set JC Wiesel Wagen verkauft für Euro 450,--

Das Wagenset hab ich bei der Jägerndorfer Hausmesse für 80 Euro gekauft. Neupreis weiß ich nicht mehr, aber ich gehe von ca. 140,-- Euro aus.
Bleiben also 370 Euro für eine Sound 1144, die sie auch neu nicht gekostet hat. Die aktuell bei dm-toys neu verfügbare 1044 Sound in orange kostet 296,-- Euro.

Also ja, manche versuchen wirklich Blei als Gold zu verkaufen.

LG
Manuel
Ich verkaufe gelegentlich, so auch gerade, einige überzählige Epoche V Artikel aus meiner Sammlung bei Ebay. Ich stelle die Artikel immer ab 1 Euro als Auktion für 10 Tage ein.

Der Preis der dann erzielt wird ist ein fairer Preis, Angebot und Nachfrage.

Künstliches hochbieten wäre mir zuwieder, was soll das? Ausserdem muss ja der "Freund" den Artikel den er fälschlicherweise erworben hat, bezahlen.

Ich vermute nicht hinter jeder Hecke einen Schützen.

Schaut Euch mal die Profis an, Michas Bahnhof zum Beispiel verkauft oft "ohne OVP". Diese taucht dann in anderen Auktionen plötzlich auf, teilweise für über 10 Euro.

Ich freue mich natürlich, wenn der Artikel zu einem guten Preis weggeht. Ehrlich gesagt freue ich mich aber am  meisten darüber, wenn das Modell jemandem eine Freude bereitet statt in der Schachtel bei mir im Schrank zu liegen.

Grüßle HD
Hallo,

wo ist eigentlich genau das Problem mit den "ueberteuerten" Angeboten?

Wenn *mir* ein Modell den Preis nicht wert ist, kaufe ich einfach nicht. Ob das jetzt Neuware ist, in den Kleinanzeigen oder bei ebay. Was mir ein Modell wert ist, hängt dann auch ganz stark vom Modell ab - manche wuerde ich geschenkt nicht nehmen, die Brawa 64313 und 64314 und 64315 auch zum Neupreis;)

Wenn du als Käufer ein Schnäppchen gemacht hast, hat der Verkäufer zu guenstig verkauft;)

/Martin
überteuert oder nicht?

das entscheidet einig der Verkäufer und der Käufer, der Marktpreis ist dann erreicht wenn verkauft. Vor 8-15 Jahren waren die Preise relativ durchsichtig, und kalkulierbar bei E-Bay, heute hängt es mit Glück zusammen, denn Bieterschlachten sieht man (oder sehe ich zumindest) selten, auch bei den gesuchten SNCF Modellen, oder JZ, NS oder anderen Exoten ist schnell der Pike erreicht. Dh. das Preis-Niveau ist gefallen, und wird nur durch völlig überzogene Neupreise eingehalten.

Personenwagen mit Stückpreisen von 70€ + gehen meist nur über Nachlass im Neubereich, und als Gebrauchtware (OVP und unbespielt) verlierst zu 20-30% nach dem Kauf.

Muss halt jeder selbst abwágen was er haben will

LG

Patrick
Hallo zusammen,

ich verstehe ja, dass man als Verkäufer Gewinn erzielen oder wenigstens keinen Verlust machen will und mit "überhöhten" Preisen anfängt.

So ist es in jedem Basar.

Was ich nicht verstehe, sind Leute die solche Preise zahlen oder sogar ihre Wunschlok "für jeden Preis " haben wollen.

Krass ist es, wenn bei einer ebay-Auktion Angebote gemacht werden, die über doppelt so hoch sind, wie beim Händler als Neuware.

Gruß Thomas

@45: Hallo Thomas,

bitte nicht vergessen, dass nicht wenigen Leuten in unseren insgesamt betrachtet superreichen mitteleuropäischen Ländern das Geld sehr locker in der Tasche sitzt und ihnen für eine sorgfältige Marktsondierung Lust u/o Zeit fehlen.

Längst nicht jeder ist Schnäppchen-Jäger (obwohl man in diesem Forum häufig den Eindruck gewinnen kann); viele wollen es auch einfach schnell und bequem haben.

Weil sie sich das leisten können und wollen. Und ihnen das teils auch zusätzliche Befriedigung gibt.

Online-Foren bilden nämlich - und das gilt es auch zu beachten im Kontext mit hiesigen Umfragen und "Statistiken" - keineswegs den Durchschnitt der Bevölkerung bzw. (Moba-)Kundschaft ab.

Und das ist keine Meinung, sondern Tatsache.

Beste Grüße, Norrskenet
@ #44 ja!

Auf ebay war es ja im Herbst recht interessant, als DM-Toys viele Wochen lang massenweise Artikel in Auktionen rausgehauen hat. Ich habe dabei - zumindest bei Loks und Waggons - keinen einzigen Fall gesehen, bei dem der übliche Markt-Neupreis des jeweiligen Modells [ im regulären DM-Toys Onlineshop ] erreicht worden wäre.

Ganz im Gegenteil, man konnte teilweise wirklich schöne Schnäppchen machen. Mit guter Bieter-Disziplin habe ich etliche schöne Loks, Waggons, D&H Lok-Decoder, MU Weichendecoder und ein paar Faller-Bausätze meist zwischen 50-75% des jeweils aktuellen "Markt-Bestpreises" ergattert. Für meinen Eigenbedarf, im Gegensatz zu manchen Anderen, die seither viele der Teile aus genau diesen DM Auktionen auf willhaben.at zu deutlich höheren Preisen anbieten. Nach meiner Wahrnehmung und auch zu meiner leisen Schadenfreude gehen diese aber anscheinend nicht so gut weg und der erhoffte, schnelle "Abzock-Gewinn" bleibt in den meisten Fällen wohl aus.  

Die DM Auktionen haben m.E. auch sehr gut aufgezeigt, wo "faire Neupreise" liegen würden. UVP über € 300 oder gar über € 400 (mtx!) pro Lok oder zB € 199 für 3-teilige Großserien-Waggon-Sets werden zum Glück von vielen N-Bahnern schlichtweg nicht bezahlt.

Für DM hat es sich wohl nicht so recht ausgezahlt, zumindest stellen sie seither nur mehr "Sofort-Kaufen/Fixpreis" Angebote auf ebay ein - richtigerweise immer zu etwas höheren Preisen als im eigenen online Shop, um die ebay-Kosten abzudecken.      

LG Georg
Hallo,

Zitat

bitte nicht vergessen, dass nicht wenigen Leuten in unseren insgesamt betrachtet superreichen mitteleuropäischen Ländern das Geld sehr locker in der Tasche sitzt und ihnen für eine sorgfältige Marktsondierung Lust u/o Zeit fehlen.

Längst nicht jeder ist Schnäppchen-Jäger (obwohl man in diesem Forum häufig den Eindruck gewinnen kann); viele wollen es auch einfach schnell und bequem haben.

Weil sie sich das leisten können und wollen. Und ihnen das teils auch zusätzliche Befriedigung gibt.



Bei der Marktsondierung sollte man auch beachten, dass Börsen aus Kundensicht nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosten. Man muss zur Börse fahren und bezahlt dort noch 3 bis 5 € Eintritt.

Dann kann man sich überlegen, wenn da das lang gesuchte Wunschmodell liegt, ob man es zum etwas überhöhten Preis mitnimmt oder wartet, bis man es für einen besseren Preis findet. Aber wie viel Geld hat man bis dahin ausgegeben um den Markt zu sondieren? Wie viel Zeit investiert?

Viele Grüße
Rico
Hallo,

ich habe erst vor wenigen Wochen eine Börse besucht.

Irgendwelche Uralt-Wagen aus Prä-KKK-Zeit  (ohne NEM-Kupplungs-Aufnahme) sollen immer noch mehr als 10,- Euro kosten. Auch die meisten der fast antiken Loks liegen preislich nur wenig unter dem DM-Toys Angebotspreisen.

Das Angebot zu sehen war interessant, aber gerade für mich analoge - zu für mich akzeptablen Preisen - waren nicht dabei.

Bei vielen dieser Uralt-Modellen (+20 Jahre) frage ich mich, ob sie tatsächlich noch Käufer finden oder zu finden hoffen.

Egal, wie günstig diese Modelle sind, für mich kommen sie auf keinen Fall in Frage. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es sich für diese Händler wirklich lohnt, ihre Modellbahn-Antiquitäten auf Börsen oder sonst wo zu verkaufen - ich würde mich auch wundern, wenn sich tatsächlich dafür noch Käufer finden würden.

Manche der Angebote in den Kleinanzeigen liegen auch preislich über den Versandhandel-Preisen. Auch hier kann ich die Preisgestaltung nicht nachvollziehen.

Andererseits finde ich hier in den Kleinanzeigen auch immer wieder preislich sehr reizvolle Artikell und faire Verkäufer.

Viele Grüße

Robert

Hallo,

Zitat


Egal, wie günstig diese Modelle sind, für mich kommen sie auf keinen Fall in Frage. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es sich für diese Händler wirklich lohnt, ihre Modellbahn-Antiquitäten auf Börsen oder sonst wo zu verkaufen - ich würde mich auch wundern, wenn sich tatsächlich dafür noch Käufer finden würden.


Als gelegentlicher Verkäufer auf Börsen kann ich dir sagen, dass es durchaus Kaufinteressenten gibt. Klar rennen die dir nicht die Bude ein, aber konstant hab ich auf (fast) jeder Börse eine oder zwei alte Modelle verkauft. Die Begründungen waren dabei ganz unterschiedlich (man quatscht ja auch ein bisschen). Häufig wars halt "das ist alte, robuste Technik, die funktioniert". Es gibt dann doch genug Modellbahner, die nicht auf jede Niete schauen und lieber grobe, aber dafür unempfindliche Treibstangen haben. Natürlich muss der Preis entsprechend sein, aber dann läuft das.

Viele Grüße
Rico
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Nach meiner Wahrnehmung und auch zu meiner leisen Schadenfreude gehen diese aber anscheinend nicht so gut weg und der erhoffte, schnelle "Abzock-Gewinn" bleibt in den meisten Fällen wohl aus.  



Hallo,
warum muss man das gleich als Abzocke betiteln? Jeder Handel funktioniert nach dem Prinzip teurer zu verkaufen als einzukaufen. Selbst DM hat vor vielen Jahren bei Amazon Arnold Schnäppchen für den eigenen Shop gekauft.
Diese Auktionen dienen doch nur der Lagerräumung oder es wurden große Posten nicht ganz so gut verkäuflicher Dinge als Schnäppchen vom Hersteller eingekauft.
Das dieses massenhafte Anbieten die Preise nicht gerade nach oben treibt, ist doch klar.

VG
Nico


Servus,
ich war vor 6 Wochen auf einer Börse in Bergen. Hab bei einem Verkäufer eine belgische Rocodiesellok kaufen wollen. Der Preis war ok, Aussage des VK: bitte am Testkreis des Vereins schnell ausprobieren!

Hat wegen Wartezeit etwas länger gedauert.
Fakt: bei meiner Rückkehr war die Aussage des VK: Glück gehabt, hab meine 5 Kisten (vorwiegend alte Modelle, Loks und Wagen,)
für 2800€ verkauft. Hab die Geldübergabe dann beobachtet.

LG Berti
Hallo zusammen,

eigentlich wollte ich mich zu solchen Themen nicht mehr äußern. Die wesentlichen Punkte sind hier geschrieben worden.

An Auktionen nehme ich grundsätzlich nicht teil. Ich kann den hier geschilderten Sachverhalt so nicht nachvollziehen . Die Modelle, die ich kaufte hatten einen für mich gute Preise. Und.handelte sich um sehr gute Ware.

Man muss aber auch die Verfügbarkeit berücksichtigen. Es gibt Modelle, die so gut wie nicht mehr gehandelt. Die werden oft sehr hochpreisig angeboten. Die sind dann aber rasch verkauft. Das ist eben ein freier Markt. Jeder muss für sich entscheiden, ob er kauft oder nicht.

Gruß
Jürgen
@46 Hallo Norre,

...das es in Europa Leute gibt, die zu viel Geld haben und dazu nicht damit umgehen können, ist ja das Problem.

Unverständlich ist halt, dass man gar nicht weiß, was etwas im Schnitt kostet.

In Zeiten vom Internet ist es doch nicht schwer herauszufinden, was eine Ware neu kostet.

Das mach ich sogar im Moba-Laden, wenn mir ein "Will-plötzlich-haben" über den Weg läuft und ich den Preis nicht nachvollziehen kann.

Gruß Thomas
@54: Hallo Thomas,

Du schreibst "In Zeiten vom Internet ist es doch nicht schwer herauszufinden, was eine Ware neu kostet":

Vielen ist egal, ob die Bio-Milch 1,39 oder 1,59€ kostet.

Nicht gar so wenigen ist aber genauso auch egal, ob ein Tfz 200, 300 oder 500€ kostet:

Warum dann extra im Web herumgucken?

Nein! Vielmehr und sondern:

Gesehen. Gekauft. Mitgenommen. Fertig.

Also einfach mal von der eigenen Denke lösen, die gewohnte eigene "Blase" verlassen.

Beste Grüße, Norrskenet
Moin Thomas,

genau, die eigene Denke mal verlassen... Allgemein, nicht nur bei der Moba...
Es gibt bei mir auf Arbeit Kollegen, die können nicht verstehen wie man 3x im Jahr urlaub machen kann und dabei auch noch weg ist. Und das womöglich wo es "teuer" ist. Ja, man kann für eine Reise z.B. in Südamerika 6000€ pro Teilnehmer für zwei Wochen ausgeben. Man kann aber auch mit 3000€ vier Wochen auskommen, kommt immer drauf an was man selber machen will und wo man sich umhegen lassen will.

So ist es bei der Moba auch, klar kann ich gucken was ein Wagen neu kostet. Faustformel aktuell 25€ für zwei Achsen, bei Neuerscheinungen vielleicht auch etwas mehr... ABER, da gibt es dann so ein paar Exoten, die gibt es in anderer Beschriftung heuer noch zu kaufen, dieser eine Wagen, der mir noch fehlt, war aber vielleicht vor 20 Jahren mal in einem Startset... und der fehlt mir in der Sammlung... jetzt liegt der nirgendwo rum und dann kommt eine Mail: da bietet ihn einer an, na klar, mit Auktion. Wenn ich den dann will dann biete ich auch schon mal mehr als die 25€ in der Faustformel. Kann man machen, muss man nicht. Ich freue mich wenn ich den Wagen dann bekomme, der Verkäufer freut sich über einen guten Preis, beide sind glücklich... wer ist nicht glücklich? Diejenigen, die überboten worden sind, und das passiert jedem mal, den einen öfter, den anderen weniger oft. Vermutlich liegt es daran, dass der eine mehr, der andere weniger verdient oder dass exotische, seltene Sachen eben nicht für ne Appel und n' Ei zu haben sind. Aber auch für diese Mitmenschen bietet der Markt entsprechende Angebote. Am Ende hilft kein Schimpfen über hohe Preise für gebrauchte Modelle, der Markt richtet es. Und das tut er eben auch bei überzogenen Angeboten, oder eben nicht wenn es dann doch einer kauft.
Doch mal zu den zu teuren Fleischmann Loks: Wenn ich heute eine 50er kaufen möchte, die ich gern fahren möchte oder für einen Umbau brauche dann würde ich für eine wirklich gut erhaltene 30 Jahre alte mit vierstelliger Artikelnummer eher den Neupreis einer heutigen neuen Lok zahlen als mir eine neue Lok aus selbigem Haus (ist es da selbe Haus?) zu kaufen. Warum? Auch wenn die neue schön brünierte Stangen hat, die alte hat Fleischmann-Qualitäten, die viele neue Fleischmann-Loks leider nicht mehr haben. Oder wie erklärt man mir, dass eine vor zwei, drei Jahren gekaufte Lok, die lag bis zum Umbau vor ein paar Wochen im dunklen Schrank, plötzlich fünf verschiedenfarbige Räder hat? Während die 50 849 von vor 2000 nach 30 Jahren in der Vitrine immer noch super aussieht und alle Räder schön gleichmäßig rot sind? Und sogar die Teile drumherum den gleichen Farbton haben während ich mir an der neueren Lok aussuchen kann welches teil von Rahmen, Umlauf, Luftkessel etc nun farblich zu welchen Rad passt. Gruselig.

Fazit: alte Modelle haben ihre Qualitäten, die der eine oder andere zu schätzen weiß und damit haben sie ihren Preis.

Grüße Torsten
Hallo zusammen,

Der Eindruck viel zu hoher Gebrauchtpreise etwa bei EBay ist auch einer statistischen Verzerrung geschuldet.
Tatsächlich werden zahlreiche Modelle zu sehr fairen und teilweise echt günstigen Preisen angeboten.
Allerdings werden günstige Modelle recht schnell verkauft, während überteuerte Angebote ewig und drei Tage in den Suchlisten auftauchen.
So entsteht der Eindruck, es gäbe nur teure Angebote, weil die günstigen schon weg sind.

Das reimt sich nach 2 Scheinen in Statistik im Grundstudium der grüßende Lange zusammen
@#55 +#56

Was Vernunft mit "Blase" zu tun hat, verstehe ich nicht.

Ich zahle halt für eine Ware (Neu)  nicht mehr als den UVP des Herstellers.

Und eine Lok die mehr als 300€ kostet, sollte mehr als Vorwärts und Rückwärts fahren.

Gruß Thomas
Hallo

Wenn die Welt die Sorgen hätte,die manche hier haben wäre alles in Ordnung

Ganz einfach Modell haben oder nicht haben wollen
Kaufen oder nicht kaufen wollen 😄😄😄

Schöne Woche noch
Frank
Hallo,
bevor das jetzt noch mehr in Richtung Kollegen-Bashing oder "ich schreibe Dir vor, was Du mit Deinem Geld machen darfst, bevor ich dich zum Deppen abstemple" geht:

Zurzeit verkauft Fleischmann die Rola-Waggons mit dem letzten Logo der HUPAC ohne Begleitwagen:

Wer sich nun für den passenden Kato RIC (K23203) entscheidet, bekommt in der Bucht 4 Angebote:

(Preis inkl. Versand)

75,08 € aus Großbritannien
173,95 - 181,16 € Japan

Möglicherweise findet man woanders auch noch Angebote, die dürften sich aber an diesen Preisen orientieren.

Welche Möglichkeiten habe ich?

1) Anderes Modell wählen
2) Zeit investieren und auf ein Schnäppchen warten
3) Kaufen (und vielleicht noch den Preisvorschlag nutzen)

Kauft irgendjemand zu dem Preis, braucht man zumindest bei eBay nicht auf ein Schnäppchen in Zukunft hoffen, denn die bisherigen erzielten Verkaufspreise gehen ja in die Vorschläge beim Erstellen neuer Angebote ein. Wer glaubt, dass Leute bei den hiesigen Kleinanzeigen sich nicht vorher auf anderen Plattformen informieren ist optimistisch - ja, Ausnahmen mag es geben, auch Leute die zu fairen Preisen unter Moba-Kollegen verkaufen.

Die Preisspanne bei Spurweite-N-de ist mit 50-70€ angegeben. Was würde ich selbst machen? Das Ding aus GB für 75 € kaufen. Ich habe meinen Zug komplett, kann mich als Betriebsbahner daran erfreuen und habe den Kopf wieder frei. Würde ich auch die 100 € mehr ausgeben? Das wasserblaue Schlieren-Modell von MW ist nicht lieferbar, alle anderen Modelle passen zeitlich nicht oder sind auch noch von der Form her nicht stimmig.

Es geht nicht um den ehemaligen Verkauspreis, sondern um die aktuelle Marktsituation (Angebot / Nachfrage). Kann man doof finden, aber jeder kann für sich entscheiden, was er für richtig hält.

Ein höheres Angebot kann dazu führen, dass sich jemand überhaupt erst von seinem Modell trennt bzw, die Mühe macht in seinen Keller hinabzusteigen und es hervorzukramen, obwohl er vielleicht im Moment gar keine Lust dazu hat.
Wo ist das Problem, wenn die Preise nach oben gehen und nicht alles verramscht oder gar weggeworfen wird, weil für ein paar € der Aufwand und vielleicht auch noch damit verbundener Ärger sich nicht lohnt?

Nichts gegen eine neutrale Beobachtung und eine Diskussion darüber, ob Gebrauchtpreise fallen oder steigen. Ist interessant und zeigt auch, dass noch genug Interesse an unserem Hobby besteht. Wenn aber jemand einen guten Preis erzielt, egal ob als Käufer oder Verkäufer, dann würde ich diesen eher dazu beglückwünschen, als die andere Seite als dumm zu brandmarken. Das ist halt typisch für uns in Deutschland, dass wir jemandem sein "gutes Geschäft" nicht gönnen.

Beste Grüße
Frank

Thomas,

hat irgendwer (#55 oder 56, also ich) gesagt, dass er für eine Lok oder was auch immer mehr als die UVP des Herstellers bezahlt? Keiner... soviel zur Vernunft

Kommen wir zur Blase, die du jetzt verlassen müsstest um zu verstehen, falls du das überhaupt willst, deine Aussagen zu #55 und 56 lassen mich daran ehrlich gesagt zweifeln.
Ich würde sagen, du steckt gerade in deiner Blase... warum?
Eine UVP des Herstellers gilt eigentlich nur solange ein Artikel seitens des Hersteller auch lieferbar ist.
Was aber ist, wenn der Hersteller das gewünschtes Modell nicht mehr liefern kann?

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, die möglicherweise in deiner Blase nicht vorkommen weil du nur Modelle kaufst, die lieferbar sind und alles andere was es irgendwann mal gab nicht mehr im Bereich des Interesses liegt. Dies kommt bei Vielen vor, die dem Zeitgeist folgen und für die ein Lokmodell nicht mehr interessant ist wenn das Vorbild mit einer neuen Folie beklebt worden ist.

Dann gibt es aber Interessenten, die sind, sagen wir mal, historisch unterwegs. Irgendwann kommt eine Zeitschrift ins Haus geflattert, oder man blättert in einem Buch und da ist dann plötzlich ein interessanter Zug, den man gern auf der Moba bilden und fahren lassen möchte. Hmmm, ein paar Wagen sind schon im Bestand aber da fehlt noch was. Welcher Hersteller hat jetzt diesen fehlenden Wagen im Angebot? Gefunden, kaufen, fertig

und was wenn keiner der Hersteller diesen Wagen im Angebot hat?
Dann könnte es gut sein, dass es den schon mal gab aber er aktuell eben nicht im Angebot ist und man auch nicht weiß, ob da irgendwann noch mal was kommt.
also schauen wir ob wir so einen Wagen irgendwo gebraucht bekommen.
Und jetzt kommen die beiden Möglichkeiten:
1. es gab so viele, dass die Angebotsvielfalt extrem hoch ist, wir suchen nach dem besten Exemplar und vergleichen die Preise.
2. es gab eine einzige Serie, mal ganz kurz, eigentlich wollte diesen Wagen jeder haben aber leider wurden nicht genug produziert, so dass die stolzen Besitzer froh sind einen zu haben. Alle anderen haben halt Pech gehabt, vielleicht auch zu lange gewartet mit dem kauf, in der Hoffnung, der Preis möge fallen.
Und nun kommt so ein Wagen plötzlich in eine Auktion und es passiert genau das was man Markt nennt. Wenig Angebot > Preis nach oben. Das Wagen geht plötzlich für die doppelte UVP weg. Das passiert ein zweites und ein drittes Mal. Das hat jetzt der eine oder andere potentielle Verkäufer beobachtet und richtet sich mit seinem Preis nun drauf ein.

Grüße Torsten
Hallo,
wie schon von jemand anderem geschrieben wurde.
Solange man keine anderen Probleme hat, muss es einen wirklich gut gehen
Ganz einfach gesagt:
Wer etwas kauf
Für den ist es den Preis wohl wert und damit auch Preiswert 😉
Gebrauchtpreise Spiegel bis zubleiben gewissen  Punkt das derzeit ihr Preisniveau
Bei Neuheiten empfinde ich das schon wesentlich  weniger Preisstabil.
Da wird ein Preis von Hersteller genannt und die Händler unterbieten dann oft diesen Preis um einen jeweiligen individuellen Wert,
2-3 Jahre später verkauft sich die Ware dann fast gar nicht mehr.Umsatz wird bei Händlern fast nur mit Neuheiten erzielt.Bestandsware verkauft sich dagegen nur schleppend.
Also was macht Herdsteller und Händler?Abverkauf und die selben Artikel sind oft wesentlich billiger und der Erstkäufer bezahlt  wesentlich mehr als der geduldige Schnäppchenjäger und  bestellt dann nicht mehr vor.
Gruß
Thomas

Gruß
Thomas
Hallo,
wie schon von jemand anderem geschrieben wurde.
Solange man keine anderen Probleme hat, muss es einen wirklich gut gehen
Ganz einfach gesagt:
Wer etwas kauft
Für den ist es den Preis wohl wert und damit auch Preiswert 😉
Gebrauchtpreise Spiegel bis zu einen gewissen  Punkt das derzeitige Preisniveau wieder.
Bei Neuheiten empfinde ich das schon wesentlich  weniger Preisstabil.
Da wird ein Preis von Hersteller genannt und die Händler unterbieten dann oft diesen Preis um einen jeweiligen individuellen Wert,
2-3 Jahre später verkauft sich die Ware dann fast gar nicht mehr.Umsatz wird bei Händlern fast nur mit Neuheiten erzielt.Bestandsware verkauft sich dagegen nur schleppend.
Also was macht Hersteller und Händler?Abverkauf und die selben Artikel sind oft wesentlich billiger dann und der Erstkäufer bezahlt  wesentlich mehr als der geduldige Schnäppchenjäger und  bestellt dann zukünftig nicht mehr vor….
Wenn dann alle auf die Abverkaufsaktionen warten….
Gruß
Thomas


Hallo,

ich kann Frank in Nr 60 nur zustimmen!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Es geht nicht um den ehemaligen Verkauspreis, sondern um die aktuelle Marktsituation (Angebot / Nachfrage). Kann man doof finden, aber jeder kann für sich entscheiden, was er für richtig hält.



Hierzu möchte ich noch ergänzen, das man zusätzlich die Inflation nicht vergessen darf. In den hier oft genannten 30 Jahren oder ähnlich langen Zeitspannen passiert da leider doch so Einiges und man würde sich wundern, was z. B. ein Wocheneinkauf jetzt mehr kostet - die letzten Jahre haben wir alle wahrscheinlich noch recht gut im Blick.
Schon deshalb macht der Blick auf den damaligen Preis als reine Zahl nicht so wirklich Sinn + zusätzlich was der Markt so treibt.
VG
Nico
@58: Hallo Thomas (HIWI),

das mit der "Blase" war von mir ja keineswegs böse gemeint!

Denn Tatsache ist doch, dass jeder in seiner durch mannigfaltige Einflüsse geprägten "Blase" lebt (Kindheitserlebnisse, Einkommen der Eltern, engeres und weiteres soziales Umfeld, Bildungsniveau, eigenes Einkommen, Land, Wohnort, Stadtteil usw. usf.).

Und daraus ergeben sich sehr, ja teils extrem unterschiedliche Ansichten darüber, was (u.a.) "vernünftig" ist.

Darüber lässt sich gewiss geflissentlich endlos diskutieren - was jedoch nichts daran ändert, dass da jeder seinen ganz eigenen (bisweilen Stur-)Kopf besitzt.

Für eine hungernde Familie in Zentralafrika z.B. ist jedwedes Modellbahnern (auch der schlichte alte Wagen zu 3€) an sich völlig unvernünftig, weil man sie nicht essen kann.

Und dann gibt es eben auch das ganz andere, speziell auf der Nordhalbkugel gar nicht mal kleine Ende des Kontinuums: Reichtum. Und der fängt nicht erst bei X an.

Lebensverhältnisse, Einkommen, "Luxus" und "Vernunft": Ein weites, ein sehr weites Feld.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,
mal eine Frage an die wo der Meinung sind ich muß ein Modell zu einen Fairen Preis verkaufen.
Warum sollte ich an eine wildfremde Person ein Modell für 80,- Euro verkaufen wenn ich auch 100,- Euro dafür bekommen könnte?

Gruß Alex
Moin,

Ihr schafft die 100 noch, weiter so!

LG Rimbert
Ihr habt Sorgen!
Jeder von Euch hat ein Gehirn und eine Schulbildung! Damit ausgesattet kann jeder für sich entscheiden, was für ihn zu teuer, günstig oder fair ist! Jeder kann für sich entscheiden, ob er sich das leisten kann oder nicht!
Keiner, und ganz besonders diejenigen, die nicht über ein feudales Einkommen verfügen ist deshalb, weniger wert, als der, der mit Geld um sich schmeissen kann!

@Norrskenet,
Was ist Luxus? Ist Luxus nicht das, was für den anderen Neid ist? Für den einen ist es die 5 Mio Euro Yacht für den anderen ein vernünftiges Bett, etwas zum Essen und ein Dach über den Kopf! Jeder der sich eine Moba, egal ob riesen Anlage oder einfachen Kreis, hat, besitzt schon Luxus! Denn, wenn wir ehrlich mit uns sind, braucht kein Mensch eine Moba zum Leben!

Gruß
Heidi
Hallo zusammen,

gestern war ich bei meinen Händler, der auch Gebrauchtwaren verkauft.
Habe bei ihm eine Fleischmann BR 111 (#7348) aus dem Jahre 1980 für 45 € erstanden. Die Lok war wenig gelaufen.
Auf der Verpackung stand noch der damalige Verkaufspreis auf dem Aufkleber drauf. Sie kostete damals 219 DM (heute ca. 110 €). Das fand ich in Ordnung und kaufte nach Probefahrt die Lok.
Beste Grüße
Klaus
Hallo,
kaufkraftäquivalent lt. Deutscher Bundesbank wäre der damalige Preis von 219 DM heute immerhin 282,51€. Heute sind neue analoge Loks auch nicht teurer....
VG Claurol
@70: Hallo & bon soir Claurol,

genau das war beim Lesen von #69 auch mein Gedanke:

Die Lok kann ja nichts für die außerhalb von Box, Vitrine u/o Anlage schleichende und über die Jahre doch erhebliche Geldentwertung, sprich Inflation:

Die Geldentwertung ändert nichts am elementaren SACHwert der Lok.

Letzterer ändert sich nur durch Einflüsse wie Sonneneinstrahlung, betrieblichen Verschleiß u.ä.

Klaus (#69) sollte also die von ihm gezahlten 45€ eher mit 282,51€ abzgl. (in diesem Falle scheinbar geringer) Alterung in Relation setzen.

Das nennt man dann "altes Schätzchen"!

Nur ein im Sparstrumpf verwelkender "219 DM-Schein" macht die Geldentwertung voll mit:

Also steckt besser Fahrzeuge in den Strumpf*(klingt krude, ist aber was Wahres dran)!

Beste Grüße, Norrskenet

* darf auch Box, Vitrine oder Anlage sein.
Dabei gehst Du aber davon aus, dass die Lok seit 1980 keinen Wertverlust erlitten hat. Hat sie aber. Auch ein neuwertiger Röhrenfernseher oder eine Atari-Spielkonsole aus diesem Jahr hat heute nur mehr Schrottwert.
Eine Modellbahnlok ist nun mal kein Wertgegenstand, sondern ein technisches Hobbygerät, das einer Weiterentwicklung unterliegt. Ein nagelneues Auto steigt auch nicht im Wert mit der Inflation, wenn man es einfach stehenlässt.

Viele Grüße
Falco
@72: Hallo Falco,

ich verstehe, was Du sagen möchtest, doch mit Röhrenfernseher, Atari-Konsole und Auto hast Du Beispiele für Gegenstände mit bekannt erheblichen zeitlichen Wertverlusten herausgesucht.

Fehlen nur noch Dampflok, MusiCassette, Glühbirne und Wählscheiben-Festnetztelefon.

Eine gut lackierte, gepflegte Lok von 1980 hingegen ist für den Analog(!)fahrer ein Schätzchen, welches von Kleinigkeiten abgesehen einem aktuellen Modell mit störenden Rücklichtern, Überölung, schwächelndem Polyswitch, Raspelkollektor und und und (das Forum ist voll davon) keineswegs nachsteht.

Das hat nicht nur mit Vorlieben / Prioritäten zu tun.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

es gibt keine überzogenen Preise, es handelt sich um Angebote. Dem muß man als potentieller Käufer nicht entsprechen. Man kann sich informieren. Wer einen angebotenen Preis bezahlt, hat dafür seine Gründe und für den ist der Preis dann nicht überzogen, sondern akzeptabel.

Noch leben wir in einer freien Wirtschaftsordnung und das Verhalten von Anbietern und Nachfragern ist individuell in Ordnung. Die Diskussion hier hat eigentlich keinen Inhalt.

PS: Ich habe hier in den Kleinanzeigen einige sehr preiswerte Loks gekauft (oder es gelassen).

Schöne Grüße

Ulrich Analogfahrer


  

#68  Heidi

Ähm, für‘s Leben braucht man kein Moba. Gebe ich dir recht. Aber ein Leben mit Moba ist viel schöner als ohne Moba. Man freut sich immer, wenn man ins Mobazimmer reingeht. Das sind die Dinge, die man sich erfreuen kann. Auch wenn man nur mal 25 Euro Waggon erstanden hat. Das sind für mich unbezahlbare Glücksmomente… besser als in der Kirche.
Der Mensch braucht keine Hoffnung, der Mensch braucht Glückmomente, nur so kommt man über die Runden.  Für mich ein Leben ohne Moba echt schwer vorstellbar. Habe auch andere Hobbys, aber Moba ist die schönste.

Viele Grüsse

Henning  
#75 Henning,
mit keiner Silbe habe ich gesagt, das die Moba kein schönes Hobby sein soll. Im Gegenteil, sonst wäre ich ja nicht hier.
Mich nervt nur das ständige Gejammere bezüglich der Preise.
Soll doch jeder das kaufen was er/sie sich leisten kann.
Für den einen sind 45€ okay, für den andern 280€. Eben jeder wie er kann und es für fair hält.
Ich finde es etwas übertrieben bei einem "Luxusproblem" solch eine, zumt Teil kontroverse Diskussion zu führen, als wäre es das Ende der Welt.

Gruß
Heidi
Hallo zusammen,

ich kann auch dieses ständige Gejammere über Preise nicht mehr hören und lesen. Und immer wieder Versuche, hier betriebswirtschaftliche Erklärungen einfließen zu lassen. Natürlich finden Angebote ihre Nachfrage. Diese Zusammenhänge lernt jeder BWLer oder VWLer. Weichen die Preise nach unten oder oben ab, gibt es einen Nachfrage- bzw-. Angebotsüberhang. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Auch scheinen Modellbahnen eine geringe Preiselastizität der Nachfrage zu haben. Gekauft wird doch.

Und sind wir mal ehrlich, wir sind doch in den Augen 'normaler' Menschen bekloppt, was wir für die Modellbahn ausgeben. Das ist eine Welt für sich. Mich würde mal interessieren, welchen Zeitwert eine Versicherung im Falle des Verlust bezahlen würde.

Daher sehe ich auch keinen Sinn in diesem Faden. Was soll denn jetzt das Ergebnis der Diskussion werden? Sollen die Anbieter ihre Preise senken?

Übrigens sind gerade die Mogelpackungen des Jahres gekürt worden. Spitzenreiter ist die Milka Schokolade. Reduktion des Gewichts von 100 auf 90 Gramm bei einer Preiserhöhung von 1,49 auf 1,99 €. Das sind die wichtigen Probleme unseres täglichen Lebens, die uns berühren sollten.

Gruß
Jürgen  
Moin Falco,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dabei gehst Du aber davon aus, dass die Lok seit 1980 keinen Wertverlust erlitten hat. Hat sie aber



ich nehme an, du sprichst hier von der 111, die der Kollege jetzt für 45€ erstehen konnte und die damals mal219DM gekostet haben soll... Ich denke, der Preis von 219DM ist NICHT der Originalpreis von 1980. Selbst nach 1990 war eine 111 nicht so teuer im laden, ich selbst habe z.B. 1991 meine 23 105 für 158DM im Laden in Göttingen gekauft. Im Vergleich zu einer Schlepptenderdampflok war 1991 eine Drehgestelllok von Fleischmann, auch wenn sie Stromabnehmer hatte, doch noch etwas günstiger. Wie auch immer, die 111 aus der Zeit ist eben die 111, die leider in den falschen Farbtopf gefallen ist und sie ist vonmit der richtigen Farbe lackierten Modellen abgelöst worden, sogar unter der selben Artikel-Nr mit DBAG Keks. Trotzdem wird so eine 111 meist mit einem höheren Preis als 45€ gehandelt und findet auch Käufer,

Das ist ein Beispiel, aber es gibt andere, die haben kaum Wertverlust weil es einfach noch nichts besseres gibt.
Zum Beispiel die U-Boote von Brawa. Alte Modelle aus den 90ern sind mit ein oder zwei Ausnahmen heute deutlich teurer als sehr gut erhaltene Exemplare mit OVP usw als sie damals im lden waren. Der Preis, der damals in DM auf der Box stand, bei meiner ersten 119 waren es 119DM (wie passend) wird heute von guten Exemplaren in € erzielt. Und wenn ich mal ein paar Jahre weiter gehe dann war die Auflage der dann erschienenen Modelle vielleicht kleiner? Auf der Box stand damals jedenfalls um die 80€ und jetzt geh mal mit dem Preis im Kopf los und versuche Brawa 119 mit Art.Nr. 61123. Die bekommst du nicht unter 110€ und selbst da ist Glück bei, meist gehen sie über 130€ weg. Und da sind wir in etwa bei dem Preis für ein neues Modell, falls es noch mal eins gibt. Wertverlust? kaum.

Vor allem geht der Wert einer Lok nicht gegen 0 weil von der Technik, Zeitgeist usw überholt. Sicher, das wird irgendwann passieren wenn kein nachwuchs mehr kommt, der sich für die heute für uns interessanten Epochen der Eisenbahngeschichte interessiert und so keiner mehr eine DB-Epoche III Lok mehr nachfragt., Oder doch? Wer von uns hat denn aktiv die Epoche III noch miterlebt? Ich nicht, trotzdem interessiere ich mich gerade auch für die Zeit um 1965 rum, also in etwa die Zeit in die ich hinein geboren wurde. Erlebt habe ich die 70er und 80er, aktiv interessiert habe ich mich für die große Eisenbahn erst in der 90ern, da waren wir schon in Epoche V,

Grüße Torsten


Hallo

Also 219 DM
hätte ich 1980 nicht bezahlt (konnte ich auch nicht. War da mit Wehrdienst beschäftigt 😭😭)

Gruß
Frank

Hallo Jürgen#77

Du hast mit der Milka Schokolade hast Du völlig recht. Die Verteuerung der allgemeinen Lebenskosten sollte uns
wichtiger sein als was eine Moba Lok kostet. Egal ob Neu oder gebraucht.
Aber manche machen aus der Moba eine Weltanschauung. Aber das ist mir persönlich des guten zuviel

Gut gemeinte Grüße

Frank
@80: Hallo Frank,

... à pro pós "Weltanschauung":

Hmh, als der Satz "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" geprägt wurde, gab es nun mal die Modellbahn noch nicht.

Was unbedingt Anlass geben sollte für einen völlig neuartigen Diskursansatz.

Dessen ungeachtet falle ich jetzt erstmal völlig philosophiefrei in die Bettstatt ...

Beste Grüße, Norrskenet


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