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THEMA: Vergleich GAM und analoger Motor bei kleinen Loks (V36)
THEMA: Vergleich GAM und analoger Motor bei kleinen Loks (V36)
Pico - 12.01.26 12:54
Hallo,
ich bin dabei, mehrere Minitrix V36-Loks auf GAM umzubauen.
Die Loks werden im analogen Zustand erst mal richtig auf Vordermann gebracht, bis alles top läuft.
Wenn der Zustand gut und das Gleis sauber ist, laufen die schon per se analog richtig gut.
Der Umbau auf GAM erfolgt, weil ich gerne DH10C-Decoder einbauen möchte.
Der erste Umbau hat mit zusätzlichem Gewicht (ein GAM direkt einkleben bringt zusätzlichen Platz) gut funktioniert, das läuft rund. Da rattert nichts.
Ich habe dann gleich die zweite mit umgebaut, da verhält es sich genauso.
Das Fahrverhalten auf der Anlage hat mir dann aber nicht mehr gefallen.
Ich habe die entsprechenden Parameter für Glockenankermotoren eingestellt und anschließend die Regelung härter gemacht. Damit geht es einigermaßen.
Das hat mich überrascht.
Das kann man vielleicht noch etwas toppen, wenn man die internen Regelparameter zum Feintuning verwendet. Der Sprung bei den Standardwerten von hart (2) auf sehr hart (3) ist zu heftig.
Ich habe dann die zweite Lok wieder zurückgebaut auf den analogen Motor und mal mit einem DH05C betrieben.
Rein subjektiv finde ich das Fahrverhalten angenehmer.
Wie kann das sein?
Ich habe das Ausrichten der Schnecke zum Zahnrad sehr sorgfältig gemacht. Das läuft völlig gleichmäßig in beiden Richtungen. Das merkt man schnell, wenn das nicht genau eingestellt ist.
Sind kleine Loks zu leicht und laufen die GAMs auch zu leicht? Die flitzen ja ohne Rastmoment schnell los.
Gerade das sanfte Anlaufverhalten ist mit dem alten Motor besser.
Gibt es da Erfahrungswerte?
Es heisst ja immer, der Umbau auf GAMs sei (immer) eine Verbesserung.
Die dritte V36 läuft analog top. Die werde ich mit DH05C betreiben.
Beim Umbau des Liliput-Flirts sieht man den Erfolg in der Kennlinie. Die ist einfach nur klasse.
Optisch (subjektiv) ist das Fahrverhalten annähernd gleich geblieben (jedenfalls nicht schlechter als bei der V36).
Über die Mitteilung einiger Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Josef
ich bin dabei, mehrere Minitrix V36-Loks auf GAM umzubauen.
Die Loks werden im analogen Zustand erst mal richtig auf Vordermann gebracht, bis alles top läuft.
Wenn der Zustand gut und das Gleis sauber ist, laufen die schon per se analog richtig gut.
Der Umbau auf GAM erfolgt, weil ich gerne DH10C-Decoder einbauen möchte.
Der erste Umbau hat mit zusätzlichem Gewicht (ein GAM direkt einkleben bringt zusätzlichen Platz) gut funktioniert, das läuft rund. Da rattert nichts.
Ich habe dann gleich die zweite mit umgebaut, da verhält es sich genauso.
Das Fahrverhalten auf der Anlage hat mir dann aber nicht mehr gefallen.
Ich habe die entsprechenden Parameter für Glockenankermotoren eingestellt und anschließend die Regelung härter gemacht. Damit geht es einigermaßen.
Das hat mich überrascht.
Das kann man vielleicht noch etwas toppen, wenn man die internen Regelparameter zum Feintuning verwendet. Der Sprung bei den Standardwerten von hart (2) auf sehr hart (3) ist zu heftig.
Ich habe dann die zweite Lok wieder zurückgebaut auf den analogen Motor und mal mit einem DH05C betrieben.
Rein subjektiv finde ich das Fahrverhalten angenehmer.
Wie kann das sein?
Ich habe das Ausrichten der Schnecke zum Zahnrad sehr sorgfältig gemacht. Das läuft völlig gleichmäßig in beiden Richtungen. Das merkt man schnell, wenn das nicht genau eingestellt ist.
Sind kleine Loks zu leicht und laufen die GAMs auch zu leicht? Die flitzen ja ohne Rastmoment schnell los.
Gerade das sanfte Anlaufverhalten ist mit dem alten Motor besser.
Gibt es da Erfahrungswerte?
Es heisst ja immer, der Umbau auf GAMs sei (immer) eine Verbesserung.
Die dritte V36 läuft analog top. Die werde ich mit DH05C betreiben.
Beim Umbau des Liliput-Flirts sieht man den Erfolg in der Kennlinie. Die ist einfach nur klasse.
Optisch (subjektiv) ist das Fahrverhalten annähernd gleich geblieben (jedenfalls nicht schlechter als bei der V36).
Über die Mitteilung einiger Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Josef
Hallo Josef,
hast du nur mit CV50=1 oder 2 oder 3 experimentiert? Oder auch mit CV56 - 59?
Es zeigt sich immer wieder, daß alle Fahrzeug-/Motorkombinationen für sie zugeschnittene CV-Einstellungen erfordern.
Die erwähnten CV56 bis 59 haben mit Sicherheit das Potential, den GAMs beste Manieren beizubringen.
DH hat ja einen Vorschlag zur Einstellung, hat aber bei einigen meiner Loks nicht so gewirkt wie gewünscht.
MfG
Rainer
hast du nur mit CV50=1 oder 2 oder 3 experimentiert? Oder auch mit CV56 - 59?
Es zeigt sich immer wieder, daß alle Fahrzeug-/Motorkombinationen für sie zugeschnittene CV-Einstellungen erfordern.
Die erwähnten CV56 bis 59 haben mit Sicherheit das Potential, den GAMs beste Manieren beizubringen.
DH hat ja einen Vorschlag zur Einstellung, hat aber bei einigen meiner Loks nicht so gewirkt wie gewünscht.
MfG
Rainer
ChristianL - 12.01.26 13:25
Hallo Josef,
ich habe eine Tx (Best.-Nr. 12634) mit dem serienmäßigen Motor (Dein Rückbau) und einen D&H 10 (CV 7=50; CV 261 = 102) digitalisiert. Die Lok ist noch nicht eingemessen und läuft demzufolge (außer der Adresse) mit der Decoder Einstellung ab Werk sehr gut. Selbst Bogenweichen von Tx/Roco machen keine Problem
Viele Grüße
Christian
ich habe eine Tx (Best.-Nr. 12634) mit dem serienmäßigen Motor (Dein Rückbau) und einen D&H 10 (CV 7=50; CV 261 = 102) digitalisiert. Die Lok ist noch nicht eingemessen und läuft demzufolge (außer der Adresse) mit der Decoder Einstellung ab Werk sehr gut. Selbst Bogenweichen von Tx/Roco machen keine Problem
Viele Grüße
Christian
Kleiner Hinweis:
Bei der V36 von Mtx muss unterschieden werden, ob es sich um den alten halboffenen Motor oder den kleinen gekapselten - wartungsfreien Motor mit Schwungmasse handelt.
Letzterer, der nach der Überarbeitung in den neueren V36 verbaut wurde, hat ein sehr ausgeglichenes Laufverhalten und wurde daher irrtümlich für einen der ersten GAM bei Mtx gehalten. Schwachpunkt der seither AUCH digital verkauften Lok ist nun der Polyswitch!
Gruß Sven
Bei der V36 von Mtx muss unterschieden werden, ob es sich um den alten halboffenen Motor oder den kleinen gekapselten - wartungsfreien Motor mit Schwungmasse handelt.
Letzterer, der nach der Überarbeitung in den neueren V36 verbaut wurde, hat ein sehr ausgeglichenes Laufverhalten und wurde daher irrtümlich für einen der ersten GAM bei Mtx gehalten. Schwachpunkt der seither AUCH digital verkauften Lok ist nun der Polyswitch!
Gruß Sven
ChristianL - 12.01.26 13:50
Hallo,
es dürfe sich bei mir um den Motor mit Schwungmasse handeln.
Siehe Bilder.
Viele Grüße
Christian
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es dürfe sich bei mir um den Motor mit Schwungmasse handeln.
Siehe Bilder.
Viele Grüße
Christian
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Beitrag editiert am 12. 01. 2026 22:12.
Hallo,
@Rainer: nur mit CV50, CV56-59 meinte ich mit Feintuning
@Cristian: ich habe bei ganz vielen Loks gute Erfahrungen mit den D&H-Standardeinstellungen gemacht
@Sven: es geht erst mal nur um die alten Motoren, die sehr gut mit den Standardeinstellungen laufen.
Die neue habe ich auch, da sind die Schleifer hinüber. KA-Model will mir welche anfertigen, dann kommt da nur noch ein Decoder rein. Der Motor hat ein fantastisches Laufverhalten.
Ich werde weiter experimentieren.
Es geht auch noch um eine Abschätzung Gewicht (Kontaktverbesserung) gegen Pufferschaltung. Wenn ich auf den Puffer verzichte und alle Lücken mit Gewicht auffülle, kommt da auch gut was zusammen.
Die Frage wäre, wie groß muss der Puffer werden, um Vorteile gegenüber dem Gewicht zu haben.
Eine „normale“ 220u wird wohl zu wenig sein und größer bedeutet auch wieder Platzbedarf.
Bei einer V36 bereite ich jetzt eine Kombi GAM, Pufferschaltung und Gewicht vor.
Es bleibt spannend.
Viele Grüße
Josef
@Rainer: nur mit CV50, CV56-59 meinte ich mit Feintuning
@Cristian: ich habe bei ganz vielen Loks gute Erfahrungen mit den D&H-Standardeinstellungen gemacht
@Sven: es geht erst mal nur um die alten Motoren, die sehr gut mit den Standardeinstellungen laufen.
Die neue habe ich auch, da sind die Schleifer hinüber. KA-Model will mir welche anfertigen, dann kommt da nur noch ein Decoder rein. Der Motor hat ein fantastisches Laufverhalten.
Ich werde weiter experimentieren.
Es geht auch noch um eine Abschätzung Gewicht (Kontaktverbesserung) gegen Pufferschaltung. Wenn ich auf den Puffer verzichte und alle Lücken mit Gewicht auffülle, kommt da auch gut was zusammen.
Die Frage wäre, wie groß muss der Puffer werden, um Vorteile gegenüber dem Gewicht zu haben.
Eine „normale“ 220u wird wohl zu wenig sein und größer bedeutet auch wieder Platzbedarf.
Bei einer V36 bereite ich jetzt eine Kombi GAM, Pufferschaltung und Gewicht vor.
Es bleibt spannend.
Viele Grüße
Josef
Michael Peters - 12.01.26 14:37
Hallo zusammen,
für den Umbau der neueren mtx V36 auf GAM habe ich, sofern der Motor nicht defekt ist, wenig Verständnis. So grottenschlecht ist der Motrax 1019 nun auch nicht, Er ist leise und gut regelbar.
Bei Umbau der uralten V36 kann ich einen Umbau gut verstehen, da habe auch schon 3 Exemplare umgebaut, eine Lok sogar mit r/W Lichtwechsel.
Grüße Michael Peters
für den Umbau der neueren mtx V36 auf GAM habe ich, sofern der Motor nicht defekt ist, wenig Verständnis. So grottenschlecht ist der Motrax 1019 nun auch nicht, Er ist leise und gut regelbar.
Bei Umbau der uralten V36 kann ich einen Umbau gut verstehen, da habe auch schon 3 Exemplare umgebaut, eine Lok sogar mit r/W Lichtwechsel.
Grüße Michael Peters
Moin Josef,
gerne wird bei GAM- Umbauten auf kleine Motoren zurück gegriffen, da so mit Adaptern der originale Motoreinbauraum einfach genutzt werden kann. Der Motordurchmesser (Rotordurchmesser) bestimmt aber das Drehmoment des Motors maßgeblich mit. Drehmoment ist letztlich das, das dem gesamten "Fahrwiderstand" entgegenwirkt. Schwungmassen und der Rotor des Eisenanker-Motors wirken Belastungsschwankungen entgegen.
Auch sind Schwungmassen ein Energiespeicher, der Energieversorgungslücken aus dem elektrischen Schienenkontakt überbrückt. Loks mit GAM ohne Schwungmasse oder ohne Pufferkondensatoren sind auf guten Schienenkontakt angewiesen.
Dekoder können zwar mit Regelung das maximale aus einem Motor heraus holen, aber mehr als das maximale Drehmoment des Motors ist nicht möglich....und wenn das nicht reicht, braucht man einen Motor mit mehr Drehmoment oder muss z.B. mit einem anderen Getriebe dafür sorgen, dass mehr Drehmoment für den Antrieb zur Verfügung steht.... gerade kleine GAM machen ihre Leistung oft über höhere Drehzahlen mit niedrigem Drehmoment..... die Eigenhemmung von Lokfahrwerken kann auch sehr streuen....so kann ein Umbau sehr gut laufen und ein andere kommt an seine Grenzen....
mit Grüßen
Jens
gerne wird bei GAM- Umbauten auf kleine Motoren zurück gegriffen, da so mit Adaptern der originale Motoreinbauraum einfach genutzt werden kann. Der Motordurchmesser (Rotordurchmesser) bestimmt aber das Drehmoment des Motors maßgeblich mit. Drehmoment ist letztlich das, das dem gesamten "Fahrwiderstand" entgegenwirkt. Schwungmassen und der Rotor des Eisenanker-Motors wirken Belastungsschwankungen entgegen.
Auch sind Schwungmassen ein Energiespeicher, der Energieversorgungslücken aus dem elektrischen Schienenkontakt überbrückt. Loks mit GAM ohne Schwungmasse oder ohne Pufferkondensatoren sind auf guten Schienenkontakt angewiesen.
Dekoder können zwar mit Regelung das maximale aus einem Motor heraus holen, aber mehr als das maximale Drehmoment des Motors ist nicht möglich....und wenn das nicht reicht, braucht man einen Motor mit mehr Drehmoment oder muss z.B. mit einem anderen Getriebe dafür sorgen, dass mehr Drehmoment für den Antrieb zur Verfügung steht.... gerade kleine GAM machen ihre Leistung oft über höhere Drehzahlen mit niedrigem Drehmoment..... die Eigenhemmung von Lokfahrwerken kann auch sehr streuen....so kann ein Umbau sehr gut laufen und ein andere kommt an seine Grenzen....
mit Grüßen
Jens
Hallo,
ich habe jetzt eine V36 mit altem Motor und DH05C getestet. Das Ergebnis ist das, was ich erwartet habe, also gutes Fahrverhalten.
Ich werde bei den beiden mit GAM jetzt noch die Pufferung einbauen.
Dann entscheide ich mich, wie ich meine weiteren V36 umbauen werde.
Der DH05 passt zwar irgendwie rein, aber das ist mir doch zu fummelig.
Entweder mit GAM und Puffer, oder ich fräse im Gehäuse noch was weg, dann passt der DH05C in Längsrichtung, Ins Führerhaus und ein paar Millimeter über dem Motor.
Und ja, die Lok mit dem neuen Motor muss nicht umgebaut werden. Die hat mit Decoder ein super Fahrverhalten.
Viele Grüße
Josef
ich habe jetzt eine V36 mit altem Motor und DH05C getestet. Das Ergebnis ist das, was ich erwartet habe, also gutes Fahrverhalten.
Ich werde bei den beiden mit GAM jetzt noch die Pufferung einbauen.
Dann entscheide ich mich, wie ich meine weiteren V36 umbauen werde.
Der DH05 passt zwar irgendwie rein, aber das ist mir doch zu fummelig.
Entweder mit GAM und Puffer, oder ich fräse im Gehäuse noch was weg, dann passt der DH05C in Längsrichtung, Ins Führerhaus und ein paar Millimeter über dem Motor.
Und ja, die Lok mit dem neuen Motor muss nicht umgebaut werden. Die hat mit Decoder ein super Fahrverhalten.
Viele Grüße
Josef
Hallo,
jetzt ist die Entscheidung leicht. 400 µ habe ich rein bekommen.
Das ist ja gigantisch. Keine Ruckler, kein Stehenbleiben und das in allen unteren Geschwindigkeitsstufen.
Ich werde nur noch die Kombi GAM und Puffer verbauen.
Ich muss noch mal mit 200 µ testen, das geht etwas leichter rein.
Super!
Viele Grüße
Josef
jetzt ist die Entscheidung leicht. 400 µ habe ich rein bekommen.
Das ist ja gigantisch. Keine Ruckler, kein Stehenbleiben und das in allen unteren Geschwindigkeitsstufen.
Ich werde nur noch die Kombi GAM und Puffer verbauen.
Ich muss noch mal mit 200 µ testen, das geht etwas leichter rein.
Super!
Viele Grüße
Josef
Wie passt ein Puffer in soch eine kleine Lok? Bitte ein Bild.
Hallo allerseits
grätsche mich da mal rein...
Weil nach Bildern gefragt wurde, hier mein bescheidener Einbau.
PD10MU Decoder, Fischer Ladeschaltung mit 300µF Elko.
In die Lampenfassung habe ich eine LED eingeklebt.
Der Motor ist auf einer in der Höhe genau passenden Auflage mit 5'-2K-Kleber eingeklebt.
Zudem habe ich die Rastnasen ein bisschen runter gefeilt damit man in Zukunft das Gehäuse problemlos ohne Beschädigung entfernen kann.
Beste Grüsse
Samuel
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grätsche mich da mal rein...
Weil nach Bildern gefragt wurde, hier mein bescheidener Einbau.
PD10MU Decoder, Fischer Ladeschaltung mit 300µF Elko.
In die Lampenfassung habe ich eine LED eingeklebt.
Der Motor ist auf einer in der Höhe genau passenden Auflage mit 5'-2K-Kleber eingeklebt.
Zudem habe ich die Rastnasen ein bisschen runter gefeilt damit man in Zukunft das Gehäuse problemlos ohne Beschädigung entfernen kann.
Beste Grüsse
Samuel
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Beitrag editiert am 13. 01. 2026 13:35.
Michael Peters - 13.01.26 11:53
diese Kapazität wirst Du nicht in die Lok bekommen, dazu bräuchtest Du einen Güterwagen als Anhänger
300µF sind schon eher möglich.
Grüße Michael Peters
Hallo,
ich kann später noch ein Bild liefern.
Das geht nur, weil der GAM kleiner ist, und Decoder und Pufferplatine auf diesem aufliegen können.
Unter dem GAM liegt sogar noch Zusatzgewicht.
Die Pufferplatine (relativ groß mit 4 Kondensatoren) sitzt unter dem Führerstand in Längsrichtung, dann der Decoder, der bis über die Schnecke und Beleuchtung ragt.
Das Gehäuse passt ohne zu drücken noch drauf.
Die Platzverhältnisse werden noch viel besser, wenn ich die Pufferung nur mit Diode, Widerstand und 1x470 µ SMD-Kondensator zusammenbaue (viel kleiner).
Das passt dann tatsächlich locker unters Führerhaus rein. Auf dem Motor wären auch noch ein paar mm Platz.
Ich möchte den Decoder möglichst nur etwas über der Schnecke platzieren. Platz zwischen Platine und Schnecke ist aber genug da.
Das ist meine erste Pufferung. Mein Gleissystem (Peco) ist sauber und die gebräuchlichen Loks laufen zuverlässig. Ich packe immer Gewichte aus einem Gardinen Bleiband rein.
Wenn das mit der „kleinen“ Pufferung mit diskreten Bauteilen auch so gut funktioniert (ich gehe davon aus), dann werde ich in einige Loks noch kleine GAMs mit Pufferung einbauen.
Das ist echt super!
Ich vermute mal, dass es auch die Kombi GAM + Pufferung ist. Beim originalen Motor braucht man wieder mehr Energie - und das wiederum kostet Platz, den man dann meistens nicht hat.
Viele Grüße
Josef
ich kann später noch ein Bild liefern.
Das geht nur, weil der GAM kleiner ist, und Decoder und Pufferplatine auf diesem aufliegen können.
Unter dem GAM liegt sogar noch Zusatzgewicht.
Die Pufferplatine (relativ groß mit 4 Kondensatoren) sitzt unter dem Führerstand in Längsrichtung, dann der Decoder, der bis über die Schnecke und Beleuchtung ragt.
Das Gehäuse passt ohne zu drücken noch drauf.
Die Platzverhältnisse werden noch viel besser, wenn ich die Pufferung nur mit Diode, Widerstand und 1x470 µ SMD-Kondensator zusammenbaue (viel kleiner).
Das passt dann tatsächlich locker unters Führerhaus rein. Auf dem Motor wären auch noch ein paar mm Platz.
Ich möchte den Decoder möglichst nur etwas über der Schnecke platzieren. Platz zwischen Platine und Schnecke ist aber genug da.
Das ist meine erste Pufferung. Mein Gleissystem (Peco) ist sauber und die gebräuchlichen Loks laufen zuverlässig. Ich packe immer Gewichte aus einem Gardinen Bleiband rein.
Wenn das mit der „kleinen“ Pufferung mit diskreten Bauteilen auch so gut funktioniert (ich gehe davon aus), dann werde ich in einige Loks noch kleine GAMs mit Pufferung einbauen.
Das ist echt super!
Ich vermute mal, dass es auch die Kombi GAM + Pufferung ist. Beim originalen Motor braucht man wieder mehr Energie - und das wiederum kostet Platz, den man dann meistens nicht hat.
Viele Grüße
Josef
Hallo Samuel,
Hast du die LED selbst gebaut oder gibt es die irgendwo zu kaufen?
Gruß, Marc
Hast du die LED selbst gebaut oder gibt es die irgendwo zu kaufen?
Gruß, Marc
Hallo Marc
nein die LED habe ich nicht selbst gebaut :) das ist eine handelsübliche LED der Grösse 0805.
Aber ich habe die LED in die bestehende Lampenfassung eingebaut, dazu habe ich einfach das Glas zertrümmert und den Kunstoffeinsatz mit einem alten Lötkolben rausgebrannt. Dann die LED mit den zwei angelöteten Kupferlackdrähten mit Weissleim eingeklebt.
Ist ganz einfach, kostet praktisch nichts und passt perfekt.
Beste Grüsse
Samuel
nein die LED habe ich nicht selbst gebaut :) das ist eine handelsübliche LED der Grösse 0805.
Aber ich habe die LED in die bestehende Lampenfassung eingebaut, dazu habe ich einfach das Glas zertrümmert und den Kunstoffeinsatz mit einem alten Lötkolben rausgebrannt. Dann die LED mit den zwei angelöteten Kupferlackdrähten mit Weissleim eingeklebt.
Ist ganz einfach, kostet praktisch nichts und passt perfekt.
Beste Grüsse
Samuel
Hallo,
so, geschafft. Jetzt werkeln 2 V36 mit GAM und Puffer gegeneinander auf der Anlage.
Eine mit 220 µ und die andere mit 470 µ.
Ich musste eine komplett mit Getriebe auseinanderbauen, deshalb fehlt noch das Gestänge.
Sie taumelt etwas, aber ich habe es nicht gefunden. Ich denke, das liegt am Getriebe.
Egal, sie läuft sonst gut und ab einem bestimmten Alter darf man ruhig mal ein wenig wackeln.
Ich habe mir jetzt kleine Puffer mit 470 µ und Schrumpfschlauch gebastelt. Das dickste Teil ist der Kondensator. Ich habe aber schon welche gesehen, die sind nur halb so dick.
Sowas bekommt man beim Umbau mit GAMs sicherlich auch immer untergebracht.
Ich bin begeistert. Auf dem einen Bild ist noch die „Reihenschaltung“ Puffer und Decoder zu sehen. Das habe ich jetzt geändert.
Viele Grüße
Josef
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so, geschafft. Jetzt werkeln 2 V36 mit GAM und Puffer gegeneinander auf der Anlage.
Eine mit 220 µ und die andere mit 470 µ.
Ich musste eine komplett mit Getriebe auseinanderbauen, deshalb fehlt noch das Gestänge.
Sie taumelt etwas, aber ich habe es nicht gefunden. Ich denke, das liegt am Getriebe.
Egal, sie läuft sonst gut und ab einem bestimmten Alter darf man ruhig mal ein wenig wackeln.
Ich habe mir jetzt kleine Puffer mit 470 µ und Schrumpfschlauch gebastelt. Das dickste Teil ist der Kondensator. Ich habe aber schon welche gesehen, die sind nur halb so dick.
Sowas bekommt man beim Umbau mit GAMs sicherlich auch immer untergebracht.
Ich bin begeistert. Auf dem einen Bild ist noch die „Reihenschaltung“ Puffer und Decoder zu sehen. Das habe ich jetzt geändert.
Viele Grüße
Josef
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Hallo Samuel,
danke für die Info, Vielleicht probiere ich das auch mal aus.
Gruß, Marc
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Gruß, Marc
So sehen die neuen Puffer aus:
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Hallo,
noch eine Anmerkung:
die Lok mit 200 µ hatte an ganz bestimmten Stellen in den niedrigsten Stufen kleine Aussetzer.
Ich habe den Kondensator gegen 400 µ getauscht. Jetzt sind die Aussetzer komplett weg.
Ich werde nur noch 400 µ einbauen.
Viele Grüße
Josef
noch eine Anmerkung:
die Lok mit 200 µ hatte an ganz bestimmten Stellen in den niedrigsten Stufen kleine Aussetzer.
Ich habe den Kondensator gegen 400 µ getauscht. Jetzt sind die Aussetzer komplett weg.
Ich werde nur noch 400 µ einbauen.
Viele Grüße
Josef
Moin,
hier mein V 36. Kein GAM, Originalmotor. Auch kein Licht, das auch noch war zu fummelig. Ich fand auch Platz für ein paar Gramm Blei. PD10MU und Puffer von Fichtelbahn, 4 "Steine".
Läuft wie auf Schienen .
.png)
cheers,
Norman
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hier mein V 36. Kein GAM, Originalmotor. Auch kein Licht, das auch noch war zu fummelig. Ich fand auch Platz für ein paar Gramm Blei. PD10MU und Puffer von Fichtelbahn, 4 "Steine".
Läuft wie auf Schienen .
cheers,
Norman
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Hallo Norman,
ja, das ist die mit der Schnittstelle. Da ist Platz. Die baue ich auch nicht auf GAM um, der Motor ist klasse.
Da geht auch locker noch der kleine Puffer (auch 400 µ) rein.
Viele Grüße
Josef
ja, das ist die mit der Schnittstelle. Da ist Platz. Die baue ich auch nicht auf GAM um, der Motor ist klasse.
Da geht auch locker noch der kleine Puffer (auch 400 µ) rein.
Viele Grüße
Josef
Servus,
auf die Schnelle mal noch meine 2ct aus den Erfahrungen der letzten Zeit...
# Puffer haben ist besser als Puffer brauchen!
Grad in kleinen Loks ist das natürlich eine Kunst. Aber selbst 100-200µF bringen manchmal was. Allerdings will der Puffer auch geladen sein, das dauert je nach Art der Ladeschaltung etwas. Aus dem Stand ist also der Vorteil noch klein. Ein Zimo Staco braucht da länger bis er seine Goldcaps geladen hat. Dafür hat man dann auch etliche Sekunden Nachlaufzeit weil 0.3F schon eine ganz andere Hausnummer sind wie 400µF. Und muss das dann schon wieder etwas die Nachlaufzeit limitieren (ZIMO hat da eine CV für!).png)
# Ein GAM bringt nicht zwingend eine bessere Laufkultur
Meistens schon, keine Frage. Aber wenn die Kiste aber ein extrem schlechtes Getriebe hat mit Spiel usw. ist das keine Garantie das man dann direkt ein lautlos gleitendes Fahrzeug bekommt. Manche Fahrzeuge schaffen das aber auch ohne GAM. Unter Umständen muss man noch andere Komponenten tauschen (können).
Und es gibt ja auch noch andere Maßnahmen die man immer in Betracht ziehen sollte wie das Optimieren das Kontaktfreudigkeit. Wenn eine Drehgestell-Lok schlechten Kontakt hat ist das eigentlich schon seltsam. Ein zweiachsiges Fahrzeug kann das aber perse schon schlecht etc. Also immer kucken was da los ist!
# Ein GAM hat idR weniger Stromaufnahme
Klassische Motoren ziehen einen Strom so im Bereich 100-200mA... GAM idR deutlich weniger. Ich hab mal 30-40mA gemessen, aber das wird je nach Modell dann schon streuen. Das hat direkt zur Folge das die Energie im Puffer deutlich weiter reicht und der damit besser wirkt. Selbst bei 1000uF merkt man bei einem klassischen Motor immer noch nicht allzu viel.
# Ein GAM bringt idR immer Platz für Puffer und Decoder
Das alleine kann schon ein Grund sein den Motor zu tauschen. Durchblick durch die Kabine ist dann kein Problem mehr. Und manche Soundumbauten werden so überhaupt erst möglich!
Und wenn ein Motor mal durch ist das sowieso die erste Wahl, inzwischen gibt es genug Anbieter wo das auch mit nur wenig Bastelgeschick kein Problem mehr ist. Das die heute üblichen günstigen Motoren aus Fernost generell länger leben als die von den Herstellern gilt es noch zu belegen, dazu ist das Thema noch nicht alt genug. Echte Faulhaber sind schon eine andere Liga, aber halt eben auch nicht so günstig. Das schmälert den Nutzen der günstigen GAM nicht, dennoch bau ich die Motoren möglichst so ein das ich sie auch wieder tauschen könnte.
Grüßle
Elvis
P.S.: was möglich ist...
https://www.instagram.com/p/DRpvliNjOsu
auf die Schnelle mal noch meine 2ct aus den Erfahrungen der letzten Zeit...
# Puffer haben ist besser als Puffer brauchen!
Grad in kleinen Loks ist das natürlich eine Kunst. Aber selbst 100-200µF bringen manchmal was. Allerdings will der Puffer auch geladen sein, das dauert je nach Art der Ladeschaltung etwas. Aus dem Stand ist also der Vorteil noch klein. Ein Zimo Staco braucht da länger bis er seine Goldcaps geladen hat. Dafür hat man dann auch etliche Sekunden Nachlaufzeit weil 0.3F schon eine ganz andere Hausnummer sind wie 400µF. Und muss das dann schon wieder etwas die Nachlaufzeit limitieren (ZIMO hat da eine CV für!)
# Ein GAM bringt nicht zwingend eine bessere Laufkultur
Meistens schon, keine Frage. Aber wenn die Kiste aber ein extrem schlechtes Getriebe hat mit Spiel usw. ist das keine Garantie das man dann direkt ein lautlos gleitendes Fahrzeug bekommt. Manche Fahrzeuge schaffen das aber auch ohne GAM. Unter Umständen muss man noch andere Komponenten tauschen (können).
Und es gibt ja auch noch andere Maßnahmen die man immer in Betracht ziehen sollte wie das Optimieren das Kontaktfreudigkeit. Wenn eine Drehgestell-Lok schlechten Kontakt hat ist das eigentlich schon seltsam. Ein zweiachsiges Fahrzeug kann das aber perse schon schlecht etc. Also immer kucken was da los ist!
# Ein GAM hat idR weniger Stromaufnahme
Klassische Motoren ziehen einen Strom so im Bereich 100-200mA... GAM idR deutlich weniger. Ich hab mal 30-40mA gemessen, aber das wird je nach Modell dann schon streuen. Das hat direkt zur Folge das die Energie im Puffer deutlich weiter reicht und der damit besser wirkt. Selbst bei 1000uF merkt man bei einem klassischen Motor immer noch nicht allzu viel.
# Ein GAM bringt idR immer Platz für Puffer und Decoder
Das alleine kann schon ein Grund sein den Motor zu tauschen. Durchblick durch die Kabine ist dann kein Problem mehr. Und manche Soundumbauten werden so überhaupt erst möglich!
Und wenn ein Motor mal durch ist das sowieso die erste Wahl, inzwischen gibt es genug Anbieter wo das auch mit nur wenig Bastelgeschick kein Problem mehr ist. Das die heute üblichen günstigen Motoren aus Fernost generell länger leben als die von den Herstellern gilt es noch zu belegen, dazu ist das Thema noch nicht alt genug. Echte Faulhaber sind schon eine andere Liga, aber halt eben auch nicht so günstig. Das schmälert den Nutzen der günstigen GAM nicht, dennoch bau ich die Motoren möglichst so ein das ich sie auch wieder tauschen könnte.
Grüßle
Elvis
P.S.: was möglich ist...
https://www.instagram.com/p/DRpvliNjOsu
Beitrag editiert am 14. 01. 2026 09:36.
Hallo Norman,
ich habe heute versucht, das „Brett mit den 4 Steinen“ von fichtelbahn auch in meine V36 einzubauen.
So, wie auf deinem Bild.
Bei mir passt das aber von der Höhe nicht.
Hast du was gefräst oder sonst irgendwas verändert, damit das bei dir passt?
Ich habe dann meine eigenen Puffer mit den diskreten Bauteilen (400 µ) in das Füherhaus gepackt.
Das passt.
Viele Grüße
Josef
ich habe heute versucht, das „Brett mit den 4 Steinen“ von fichtelbahn auch in meine V36 einzubauen.
So, wie auf deinem Bild.
Bei mir passt das aber von der Höhe nicht.
Hast du was gefräst oder sonst irgendwas verändert, damit das bei dir passt?
Ich habe dann meine eigenen Puffer mit den diskreten Bauteilen (400 µ) in das Füherhaus gepackt.
Das passt.
Viele Grüße
Josef
Hallo Elvis,
ja, zu der Laufkultur:
bei zwei V36 mit GAM und Puffer bekomme ich nicht so ein schönes Anlaufverhalten hin, wie bei der dritten mit dem originalen Motor (das ist die mit Schnittstelle und gekapselten Motor mit Schwungscheibe).
Die CV für Anfahrspannung ist bei allen 0
Mit den GAMs bekomme ich das ganz langsame Anfahren nicht so hin, wie beim originalen Motor.
Die laufen immer etwas schneller los.
Gibt es da vielleicht noch Einstellungsempfehlungen?
Ansonsten laufen alle sehr gut.
Viele Grüße
Josef
ja, zu der Laufkultur:
bei zwei V36 mit GAM und Puffer bekomme ich nicht so ein schönes Anlaufverhalten hin, wie bei der dritten mit dem originalen Motor (das ist die mit Schnittstelle und gekapselten Motor mit Schwungscheibe).
Die CV für Anfahrspannung ist bei allen 0
Mit den GAMs bekomme ich das ganz langsame Anfahren nicht so hin, wie beim originalen Motor.
Die laufen immer etwas schneller los.
Gibt es da vielleicht noch Einstellungsempfehlungen?
Ansonsten laufen alle sehr gut.
Viele Grüße
Josef
Servus Josef,
eigentlich ist die Regel das GAM's wegen der fehlenden Masse und Hemmung reaktionsfreudiger sind und deswegen die Regelung weicher (CV 50 = 3) und hochfrequent (CV 9 Bit 0 = 0 bzw. ein gerader Wert) sein sollte um näher an eine DC Ansteuerung zu kommen. Vereinfacht gesagt muss man einem GAM halt nicht so in den Hintern treten wie einem klassischen Dreipoler....png)
Generell sind die D&H ja auch gerade dafür bekannt aufgrund der Architektur out-of-the box nur wenig Gefummel nötig zu haben. Die beiden CVs sollten das eigentlich tun. Oben wurde ja schon praktisch alles genannt...
Welche Werte hast du denn jetzt in den relevanten CV's stehen? Also CV 9, CV 50, CV 49 und ggfs. CV 56-59 (falls CV 50 = 0)?
Stellst du den Regler auf einen Wert und hast größere Werte in CV3/4 eingetragen und lässt den Dekoder den Rest machen? Oder drehst du langsam am Regler die Fahrstufen hoch? Nur um ein Gefühl zu bekommen an was du dich störst...
Grüßle
Elvis
eigentlich ist die Regel das GAM's wegen der fehlenden Masse und Hemmung reaktionsfreudiger sind und deswegen die Regelung weicher (CV 50 = 3) und hochfrequent (CV 9 Bit 0 = 0 bzw. ein gerader Wert) sein sollte um näher an eine DC Ansteuerung zu kommen. Vereinfacht gesagt muss man einem GAM halt nicht so in den Hintern treten wie einem klassischen Dreipoler...
Generell sind die D&H ja auch gerade dafür bekannt aufgrund der Architektur out-of-the box nur wenig Gefummel nötig zu haben. Die beiden CVs sollten das eigentlich tun. Oben wurde ja schon praktisch alles genannt...
Welche Werte hast du denn jetzt in den relevanten CV's stehen? Also CV 9, CV 50, CV 49 und ggfs. CV 56-59 (falls CV 50 = 0)?
Stellst du den Regler auf einen Wert und hast größere Werte in CV3/4 eingetragen und lässt den Dekoder den Rest machen? Oder drehst du langsam am Regler die Fahrstufen hoch? Nur um ein Gefühl zu bekommen an was du dich störst...
Grüßle
Elvis
Hallo Elvis,
vielleicht kann ich ja über die Standardeinstellungen hinaus noch etwas Feintuning machen.
Also, zur Zeit CV9=0 CV49=1 oder 2 (nach Gehör eingestellt) CV50=3 (sehr weich)
CV3/4=0 (das Steuerprogramm soll das machen).
Ich teste den Anlauf mit Reglerstufe 1, dann 2 und dann 3 bis 10 (126 Stufen)
Mit Stufe 1 ist der Sprung schon zu hoch, das bekomme ich noch nicht weg.
Bei dem originalen Motor kommt mit Stufe 1 überhaupt etwas in Bewegung, wenn ich die CV2 (Anfahrspannung) etwas höher stelle.
Beim GAM steht die schon auf 0.
Aber dein Hinweis muss ich mal testen, die CV3/4 mal höher zu stellen. Vielleicht wirkt sich das ja auch schon bei Reglerstufe 1 aus.
Dabei müsste ich dann aufpassen, dass die Decodereinstellungen der Steuerprogrammkennlinie noch folgen können.
Viele Grüße
Josef
vielleicht kann ich ja über die Standardeinstellungen hinaus noch etwas Feintuning machen.
Also, zur Zeit CV9=0 CV49=1 oder 2 (nach Gehör eingestellt) CV50=3 (sehr weich)
CV3/4=0 (das Steuerprogramm soll das machen).
Ich teste den Anlauf mit Reglerstufe 1, dann 2 und dann 3 bis 10 (126 Stufen)
Mit Stufe 1 ist der Sprung schon zu hoch, das bekomme ich noch nicht weg.
Bei dem originalen Motor kommt mit Stufe 1 überhaupt etwas in Bewegung, wenn ich die CV2 (Anfahrspannung) etwas höher stelle.
Beim GAM steht die schon auf 0.
Aber dein Hinweis muss ich mal testen, die CV3/4 mal höher zu stellen. Vielleicht wirkt sich das ja auch schon bei Reglerstufe 1 aus.
Dabei müsste ich dann aufpassen, dass die Decodereinstellungen der Steuerprogrammkennlinie noch folgen können.
Viele Grüße
Josef
Servus,
ja, klingt plausibel. Hab das grad ein einer alten MTX V100 (DH05C, Staco, GAM von justanderson) etwas durchgepielt. CV3 = 0 ist schon sehr hart, das stell ich nie ein. Ab 5 wirds besser, 10 fand ich angenehm. Dafür bauen wir ja die Puffer ein damit das gut funktioniert..png)
Hängt aber auch von der SW ab, iTrain beispielsweise kommt auch sehr gut mit Soundloks klar die ja teils sehr lange Zeiten brauchen damit das vernümftig klingt. Wenn man die Werte dafür entsprechend im Datensatz hinterlegt berechnet die SW das dann ein und bremst trotzdem rechtzeitig.
Grüßle
Elvis
ja, klingt plausibel. Hab das grad ein einer alten MTX V100 (DH05C, Staco, GAM von justanderson) etwas durchgepielt. CV3 = 0 ist schon sehr hart, das stell ich nie ein. Ab 5 wirds besser, 10 fand ich angenehm. Dafür bauen wir ja die Puffer ein damit das gut funktioniert.
Hängt aber auch von der SW ab, iTrain beispielsweise kommt auch sehr gut mit Soundloks klar die ja teils sehr lange Zeiten brauchen damit das vernümftig klingt. Wenn man die Werte dafür entsprechend im Datensatz hinterlegt berechnet die SW das dann ein und bremst trotzdem rechtzeitig.
Grüßle
Elvis
Hallo,
ich habe noch was gefunden. Es ist die Impulsbreite.
Mir war hier beim Schreiben über CV49 nicht bewußt, dass das die Impulsbreite ist.
Ich hatte damit etwas experimentiert und dabei ist die bei der einen Lok auf 2 und bei der anderen Lok auf 1 stehen geblieben.
Mit den Decoderprogramm (ich verwende dafür iTrain - mit POM) habe ich dann auch die Beschreibung zur CV gesehen.
Die muss auf 0!
Das ist zwar nicht ganz so gut wie beim Nicht-GAM aber annähernd so.
Damit bin ich jetzt zufrieden.
Viele Grüße
Josef
P.S.: ich hatte die alten V36 aussortiert und hatte dann nur noch die mit der Schnittstelle. Irgendwann waren die Schleifkontakte kaputt (ich gebe zu: kaputtrepariert). Halbwegs wieder zusammengelötet, aber sie lief damit nicht mehr ganz so gut. Damit standen alle V36 nur noch im Regal.
Ich bin jetzt hellauf begeistert, wie man mit den GAMs, Decoder und Puffer die alten Schätzchen wieder so flott bekommt. Auch die Laufprobleme der Lok mit den gelöteten Schleifern werden komplett weggepuffert.
Drei V36 laufen absolut zufriedenstellend und 2 kommen noch später hinzu.
ich habe noch was gefunden. Es ist die Impulsbreite.
Mir war hier beim Schreiben über CV49 nicht bewußt, dass das die Impulsbreite ist.
Ich hatte damit etwas experimentiert und dabei ist die bei der einen Lok auf 2 und bei der anderen Lok auf 1 stehen geblieben.
Mit den Decoderprogramm (ich verwende dafür iTrain - mit POM) habe ich dann auch die Beschreibung zur CV gesehen.
Die muss auf 0!
Das ist zwar nicht ganz so gut wie beim Nicht-GAM aber annähernd so.
Damit bin ich jetzt zufrieden.
Viele Grüße
Josef
P.S.: ich hatte die alten V36 aussortiert und hatte dann nur noch die mit der Schnittstelle. Irgendwann waren die Schleifkontakte kaputt (ich gebe zu: kaputtrepariert). Halbwegs wieder zusammengelötet, aber sie lief damit nicht mehr ganz so gut. Damit standen alle V36 nur noch im Regal.
Ich bin jetzt hellauf begeistert, wie man mit den GAMs, Decoder und Puffer die alten Schätzchen wieder so flott bekommt. Auch die Laufprobleme der Lok mit den gelöteten Schleifern werden komplett weggepuffert.
Drei V36 laufen absolut zufriedenstellend und 2 kommen noch später hinzu.
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