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THEMA: Schluss mit TC für die CH

THEMA: Schluss mit TC für die CH
Startbeitrag
Henri - 11.01.26 12:15

Hallo zusammen
Da will jemand nichts mehr verkaufen in die Schweiz
finde ich eine absolute Frechheit, was sich da Herr Freiwald erlaubt!!

https://www.freiwald.com/forum/viewforum.php?f=11&language=german

"absolute Frechheit" halte ich für total übertrieben.
Er hat die Gründe genannt und ist uns Modellbahnern gegenüber zu nichts verpflichtet, auch wenn einige Leute wie selbstverständlich davon ausgehen...

Rainer

Edit: da halte ich eher das, was die Schweizer "Behörden" hier veranstalten, für eine Frechheit

Hallo Henri,

danke für den Link. Wenn man sich dort die Gründe für die Entscheidung von Herr Freiwald durchliest kann man die Entscheidung meiner Meinung nach sehr gut nachvollziehen.

Es ist eher eine "Frechheit" was sich der Schweizer Staat hier erlaubt. Niemand kann eine Firma dazu zwingen mit der Schweiz zu machen. Man sollte für einen freien Handel Bürokratie ab- und nicht aufbauen. Schlecht für die Kunden in der Schweiz und sicher auch für den Umsatz von Herr Freiwald. Aber unter dem Strich spart sich Herr Freiwald mit dieser offen kommuzierten Maßnahme viel Geld und Arbeit.

Grüße
Markus
@ Markus

Über die "Frecheit" sind wir uns ja dann einig 😁

Gruß
Rainer
Hallo zusammen,

im Detail kann ich das nicht beurteilen, aber es könnte sein, dass hier jemand schlicht vor der Bürokratie kapituliert, weil er nicht den Willen/die Zeit/die Kapazität hat sich damit zu befassen...

SaaS/Download Software kann in die Schweiz recht unkompliziert exportiert werden. Bis 10.000 EUR/Jahre gilt sogar eine Freigrenze. Danach muss sie über ein Online-Portal gemeldet werden. Wie vieles, die Schweiz ist da recht nervig, z.B. müssen selbst Aufenthalte von Vertriebsmitarbeitern nach nur wenigen Tagen gemeldet werden. Aber es geht schnell un unkompliziert.

Mich erinnert das an das Eletro-Schrott-Thema, wo Unternehmen ihren Verkauf eingestellt habe, weil die erforderliche WEEE-Nummer "horrende laufende Kosten" und "gigantische Aufwände" verursache. Da ich zu der Zeit ebenfalls Elektronik importiert hatte, wollte das nicht glauben und habe nachgelesen: zur Registrierung muss sich bei der Stiftung EAR anmelden, es reicht dazu, wenn man einmalig 100 EUR Kaution beim Amtsgericht hinterlegt und dann monatlich eine Mengenmeldung abgibt. Die Meldung dauerte online 1-2 Minuten, wenn man seine Buchhaltung ordentlich führt, also viel weniger als eine einzige Bestellung zu kommissionieren. Man kann aber auch für "horrende Summen" einen Dienstleister beauftragen.

Am Ende ist es die unternehmerische Entscheidung von Herrn Freiwald und er scheint auf das CH-Neugeschäft nicht angewiesen. Es ist nicht die einzige fragwürdige Entscheidung, z.B. dass man einen dauerhaften Internet-Zugang benötigt schränkt doch ein. Selbst marktmächtige wie Microsoft oder Adobe machen das nicht.

Auch gibt es sicherlich Workarounds für Endnutzer... Vor allem gibt es aber gute Alternativen

Viele Grüße,

Simon
Hallo Simon,

was den »dauerhaften Internet-Zugang« für TC bedeutet, kann ich nicht beurteilen, bin kein Nutzer.

Allerdings brauchst du bei Adobe spätestens alle vier Wochen eine Verbindung, um dir die Erlaubnis zur Nutzing aufzufrischen. So ganz ohne geht es dort auch nicht.
Für Microsoft weiß ich es nicht, aber ist das Gängelband bei denen nicht auch sehr kurz gestrickt?

Schöne Grüße, Carsten
Hallo in die Runde

ich sag da nur, was bin ich froh dass ich mich 2020 als CH-MoBa-Anfänger aber als IT-Fachmann für Rocrail entschieden habe...

Beste Grüsse
Samuel
Hallo Samuel,
das habe ich mir auch schon überlegt, einfach die Software zu wechseln. Herr Freiwald hat seit TC10 eine andere Richtung eingeschlagen. Da muss ich nicht unbedingt mitgehen. Auch einige Bekannte aus meinem Umfeld, sind nur bis TC9 dabei.
Ich denke auch an Rocrail. Mal sehen, was die Zukunft bringt! 😊
Freiwald ist für mich jedenfalls nicht mehr der Premiumanbieter.
Gruß, Thomas S.
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das Gängelband bei denen nicht auch sehr kurz gestrickt



Klar, aber es ist was anderes, ob man sich alle paar Tage oder gar Wochen verbinden muss, oder das Programm OHNE Internet KEINE Modellbahn steuern kann...

Das kann technisch schwierig sein (Keller), das fällt auch mal aus (gerade dann will man Modellbahn fahren) oder man will es einfach nicht.

Muss jeder für sich wissen.

Viele Grüße,

Simon
Herr Freiwald hat mit dieser offen kommuzierten Maßnahme völlig Recht. Das würde ich genau so machen. Das sage und meine ich als Schweizer Bürger.
Wenn es so ist.
Warum verkaufen den alle anderen Software Hersteller immer noch in die Schweiz?
da ist dch was faul.
Da war mein entscheit auf ein anders Produkt umzusteigen noch im rechtn Moment.
mein Henri
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Henri

Warum verkaufen den alle anderen Software Hersteller immer noch in die Schweiz?



Hallo Henri,

du schreibst ja selbst "noch". Es werden sicher in nächster Zeit noch andere vor allem kleinere Firmen diesem Beispiel folgen. Nur mittlere und größere Firmen können sich diesen zusätzlichen Bürokratie-Aufwand und vor allen auch die Hinterlegung einer vier bis fünfstellige Kaution in Schweizer Franken leisten. Für kleinere Firmen wie Herr Freiwald ist das schlicht und einfach nicht mehr machbar.

Grüße
Markus
Hallo,

trotz allem Bürokratismus haben wir zum Glück in diesem Land in einem vorgegebenen Rahmen die freie Wahl, wie jemand seine geschäftliche Tätigkeit gestaltet. Zweifellos hat er noch vertragliche Verpflichtung aus dem Verkauf der TC11 Lizenzen - daher der diesbzgl. (zeitlich beschränkte) weitergeführte Support. Ich kann zudem die Entscheidung von Herrn Freiwald sehr gut nachvollziehen - es ist seine freie Entscheidung.

Den TC Nutzern aus der Schweiz kann ich Ihren Frust nachvollziehen.

Ciao, Lutz
Bei allem Ungemach kann ich aber gar nicht nachvollziehen, warum man Schweizer Nutzer vom Forum ausschließt. Die haben schließlich bezahlt und ich verstehe nicht, wieso die keine Chance mehr auf Hilfe und Information haben, während Bewohner anderer Länder auch mit Alt-Lizenzen weiter teilnehmen dürfen.

Vielleicht habe ich aber auch was falsch verstanden.

Gruß
Klaus

Hoi,
beim Anklicken des Links muss man erst einmal Cookies akzeptieren, ohne zu wissen, wofür. Normalerweise kann man sowas ablehnen, das ist schon dreist. Ansonsten schiesst er sich wohl eher selbst ins Knie, die allgemein eher zahlungskräftige Kundschaft zu vergraulen, meint
Struwelpeter
Hallo Klaus,

für die Schweizer mit einer Lizenz für TC 11 ist weiterhin der Zugang zum TC-Forum möglich. Die Nutzer älterer Lizenzen müssen ein Update kaufen oder sind nach dem 30.03.2026 ohne Zugang zum TC-Forum.

Grüße
Markus
Hi

Also für tc11 doch noch?
Wieder die nächste Nötigung für ein Upgradezwang?
Hätte lieber tc9 noch behalten und danach ganz gewechselt, das Bauchgefühl lügt selten.

LG ChristiaN

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name:

oder das Programm OHNE Internet KEINE Modellbahn steuern kann...


wie doof ist das denn? Kann mir keine technische Notwendigkeit für solch einen Zwang vorstellen.

Schöne Grüße, Carsten

PS: bin froh, dass meine Art Moba zu spielen, keine Steuerungssoftware ausserhalb meines Kopfes braucht 🤓
Hallo zusammen

Ob es nun gute Gründe gibt oder nicht. Die Art und Weise der Kommunikation ist unterste Schublade.

Um eine gute Software zu schreiben braucht es eben keine Sozialkompetenz…

Grüsse, Kessi

Hallo

die wirtschaftlichen Gründe mögen nachvollziehbar sein. Wenn der ganze Umtrieb für jemandem zu kompliziert ist, ist es sein gutes Recht, darauf zu verzichten.

Was ich nicht verstehe, ist das Ausperren der Kunden mit älteren Versionen als TC11 aus dem Forum. Das empfinde ich als eine Frechheit. Wer eine Lizenz rechtmässig erworben hat, sollte noch die Möglichkeit haben, im Fall um Support zu fragen. Das empfinde ich als Nötigung zum Update.

Gerade wegen der unsympathischen Geschäftsgebaren von Herrn Freiwald habe ich mich damals gegen TC entschieden. Wie ich sehe, habe ich die richtige Entscheidung getroffen. Der Anbieter meiner jetzigen Software verkauft weiterhin ohne Probleme in der Schweiz. Was er besser macht als Herr Freiwald weiss ich nicht, ausser der Software natürlich. Da ja TC kein Railcom oder BiDiB richtig unterstützt, war das ein weiteres Argument. TC hatte sich für mich ins Abseits geschossen.

Gruss

Stephan
Als in keiner Weise Betroffener (weder in der Schweiz noch User der Software) habe ich leicht reden, abder ich finde die Entscheidung des Anbieters, seine klar dargelegten Argumente und die Kommunikation per se durchaus nachvollziehbar. Allenfalls den Aspekt "kein Forumszugang mehr für User älterer Versionen" finde ich etwas seltsam.

Aber als Unternehmer sehe ich es genau gleich und akzeptiere auch keine überbordenden bürokratischen Hemmnisse, wenn ich anderswo wesentlich einfacher Geschäfte in ausreichendem Umfang machen kann.
Wirtschaftssanktionen werden in den Staaten des Westens doch allgemein begrüsst und angewendet. Auch wenn sie direkt gegen das Völkerrecht verstoßen. Warum nicht auch ausgeübt von der Privatwirtschaft?

Ich war auch ein Hersteller von früher so genannter Shareware. Weil die heutigen Steuerverträge zwischen den Staaten es ungeheuer kompliziert machen und dieses Handling nur Spezialfirmen bewältigen können, habe ich auch über die Firma Digital River verkauft. Nachdem diese vor über einem Jahr betrügerischen Bankrott gemacht hat (7000€ Schulden bei mir), habe ich mit 70 Jahren den Verkauf beendet und verschenke jetzt meine Software. Weiterentwicklung habe ich eingestellt.

Der Westen erstickt in Bürokratie!

Gruß von Aron

Naja, zumindest wir hier mal bemerkt, dass nicht immer nur Deutschland eine überbordende Bürokratie hätte. Jedes andere Land auf dieser Erde hat seine eigenen Bürokratiegesetze und wenn es kriminielle Bürokratie, d. h. Schutzgeld o.ä. ist.
Was mich vor allem immer verwundert, wie viele Menschen Deutschland wegen angeblich immer schlechter werdender Lebensqualität (dazu gehört auch vermeintlich zunehmende Bürokratie) den Rücken kehren, da irgendwo im Ausland immer alles besser sei. Eigenartigerweise scheint dabei aber die gleichzeitige Aufgabe der deutschen Staatsbürgerschaft kein Thema zu sein. Ich kann mich daher des Eindrucks nicht erwehren, dass es bei uns doch nicht so schlecht ist und der "Joker Staatsbürgerschaft" ganz bewusst als sichere Bank behalten wird.

Tja, auch viele andere Länder haben teils ganz "hässliche Töchter" .

Gruß Sven
...ich nochmal:
Na, wenn ich das so lese...

Zitat:
"Um die Situation für uns zu entspannen – und auch deshalb, weil wir auf die Einnahmen aus der Software nicht mehr zwingend angewiesen sind – haben wir uns zu folgendem Schritt entschlossen:

Ab dem 30.03.2026 gehen wir für die Schweiz keine neuen vertraglichen Verpflichtungen mehr ein. Wir konzentrieren uns auf die bestehenden Schweizer Nutzer von TrainController 11."...


1. Freiwald ist damit nach eigenem Bekunden auf die Einnahmen aus dem Verkauf seiner Software nicht mehr angewiesen. Könnte das bald auch auf ältere Softwareversionen oder auf die gesamte TC-Software hier zutreffen? Der Satz ist durchaus missverständlich.

2. Die weiter unten im betr. Tread aufgeführten Maßnahmen lesen sich für mich eher wie eine Maßnahme zur Umsatzsteigerung in der Schweiz. Die Eidgenossen scheinen offenbar sehr zögerlich beim Kauf von Softwareupdates zu sein.

Na, schaun wir mal wie sich das weiter entwickelt. Die Mitteilung löst bei genauerem Lesen eher Bedenken aus als Aufklärung für die Entscheidung.
Hallo,

tja, der "freie Markt" ist längst nicht mehr so frei.

Fast jedes Mitgliedsland der EU erfindet immer wieder neue Nickeligkeiten... die Schweizer sind aber nicht einmal Mitglied der EU und dann doppelt nickelig.

Niemand ist verpflichtet an jemanden zu liefern, oder?

Und ganz ehrlich: ich steh altersmäßig auch kurz vor Rente und überleg mir sehr wohl an wen ich liefer oder auch nicht.
Ich reg mich schon lange nicht mehr über Ausschreibungen mit 150 Seiten und Anhängen auf (bei einem Leistungsverzeichnis mit einer Position bei geschätzen 2000 Euro Gesamtpreis). Das landet in der "Rundablage".


Peter
Hi Peter,

Ja man muss nicht jeden beliefern. Wenn man aber mit dem Forumvorteilen und Support für das Produkt wirbt wird es Teil des Angebots und des Vertrages.

LG ChristiaN
Hallo

Das ist die viel gelobte Freiheit im Westen. Tatsächlich gibt es sie nicht wirklich, weil andere die Bedingungen festlegen oder die Freiheit teuer erkauft werden muss. Durch die Digitalisierung lässt sich das Kundenverhalten beeinflussen und eben gleichzeitig steuern, was für ne Leistung der Kunde bekommt. Wir werden damit leben müssen!

Grüsse
ROBERT


#25 ChristiaN
und man ist, ja auch frei wo man einkaufen will,
es giebt ja soviele mit bewerber die weiterhin in die Schweiz liefern zu erträglichen Preisen.
und mit einem freundlicheren Suport etc.
Henri
Hallo,

*noch* gibt es die Anbieter

Denn der ganze Quark spielt nur den ganz großen Läden in die Hände.

Das Bestreben der ganzen Bürokratie egal wo auf der Welt ist es den Mittelstand an die Wäsche zu gehen. Die großen Anbieter haben genug Juristen um sich wehren zu können.

Die Kleinen verschwinden vom Markt. Warum verschwinden immer mehr Geschäfte? Weil sich kein Neuling mehr das "antun" will.

Peter
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss Herr Freiwald die MwSt erst ab einem jährlichen Umsatz in der Schweiz von CHF100'000.- abrechnen. Wenn er der Meinung ist, dass er abrechnen muss, dann macht er also einen Umsatz von jährlich mindestens CHF100'000.- alleine in der Schweiz.

Zum einen bezweifle ich, dass er das wirklich macht, zum anderen darf man auch mutmassen, was der Herr mit seiner Software verdienen muss, wenn er alleine in der Schweiz schon einen Umsatz von über CHF100'000.- macht und wenn er auf diesen Umsatz nicht mehr angewiesen ist... Er entwickelt und verkauft Software. Das heisst, seine Fixkosten werden überschaubar sein.

Ok, dass geht uns nichts an und es ist auch nicht verboten, viel Geld zu verdienen. Und nein, es ist (wahrscheinlich) auch nicht verboten, nicht mehr in die Schweiz zu liefern.

Gleichzeitig muss er damit leben, dass sein Handeln zu Diskussionen und Mutmassungen führt.
Hallo

Bei Zugkraft Stucki in der Schweiz ist die Software gelistet. Er wird wohl die Steuerabrechnung mit dem Staat machen.

Die Deutschen sind auch nicht viel besser. Nach Zuschicken von 4 defekten Achsen zum Zahnräder aufziehen wurde sb-Modellbau Zoll berechnet. Trotz richtiger Deklaration.

Grüsse
ROBERT

Hi Henry #27

Sobald du mir das bezahlte Geld für tc9 und tc 10 gibst gebe ich dir gerne Recht.

Und wer lesen kann ist im Vorteil. Er verkauft weiterhin tc11 in die CH, also wenn er wieder an der tc11 Lizens verdient dann schon (schrieb er nicht er wäre nicht drauf abgewiesen??).
Er stellt aber das Forum für tc10 und davor ab. Also dein Pech wenn du nichts upgradest...

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das heisst, seine Fixkosten werden überschaubar sein.


@ Kessi
Bei SW sind die Fixkosten hoch und nicht unüberschaubar, es sind die Variablen die überschaubar sind

LG ChristiaN

Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: MobafaN160

Und wer lesen kann ist im Vorteil. Er verkauft weiterhin tc11 in die CH, also wenn er wieder an der tc11 Lizens verdient dann schon (schrieb er nicht er wäre nicht drauf abgewiesen??).



Hallo Christian

dann solltest du es nochmal lesen. TC11 wird nur bis zum Stichtag verkauft. Danach finito, basta.

- Stichtag 30.03.2026. Danach:
- Kein weiterer Verkauf von Lizenzen in der Schweiz.

weder TC11, 12, 13 oder was da alles noch kommt.

Gruss

Stephan
Hallo zusammen

Na ja, wer aus der Schweiz nun TC 11 kauft oder darauf updatet:

Wann ist dann der nächste Stichtag? Wann wird man aus dem Forum verbannt, wenn man nicht auf TC13 aufrüstet?

So ein Stichtag kann jederzeit wieder für Schweizer Leute eingeführt werden. Und das, obwohl jemand aus der Schweiz für die Software V11 Gold (Wechselkurs am 13. Januar Franken-Euro, plus 8.1% Mehrwertsteuer Schweiz, minus 19%Mehrwertsteuer Deutschland) ca. 272 Euro mehr bezahlt?

Griessli
Tipsi

Wegen Reichtum geschlossen !

Gruss
Tim
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: ChristiaN

@ Kessi
Bei SW sind die Fixkosten hoch und nicht unüberschaubar, es sind die Variablen die überschaubar sind



Ok, die Lohnkosten scheinen sogar exorbtiant zu sein...

Für den Rest halten sich Fix- und Variablen kosten sehr in Grenzen.

Grüsse, Kessi
Hallo Zusammen

Mich würde einmal interessieren, wo die erwähnten Gründe für diesen Entscheid zu finden sind. Diese sind ja in der Ankündigung nirgens aufgeführt.

Gruss

Sigi
Mahlzeit,

was sind denn jetzt die Gruende?

Auf der Homepage findet sich nur noch "die ursprünglich hier veröffentlichte Ankündigung wurde inzwischen durch eine auf die wesentlichen Inhalte reduzierte Fassung ersetzt. Bitte lesen Sie hier weiter."

Da zwischendurch irgendwas von Mehrwertsteuer auftauchte: Eigentlich muesste er ja auch beim Verkauf in Länder der EU die dort lokale Mehrwertsteuer abfuehren.. Was ist daran aufwendiger als mit der Schweiz?

/Martin
Hallo Martin,

innerhalb der EU zahlt man die Mehrwertsteuer des Verkaufslandes. Die jeweiligen Verkäufer haben also keinerlei Probleme.

Wolfgang
Hi Wolfgang,

Komisch, dass mir Silverfast im Warenkorb bei Bestell-Land Deutschland 19% Umsatzsteuer anzeigt, bei Schweden 25% und bei Finnland 25.5%, genauso wie bei "richtiger" Ware.

Genauso wie dmtoys und Co bei einer Auslandsbestellung.

Genau aus dem Grund hab ich nachgefragt.

/Martin
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: Wolfgang K.

innerhalb der EU zahlt man die Mehrwertsteuer des Verkaufslandes.



Sicher? Ich dachte, das Gegenteil ist der Fall.

Die Mehrwertsteuer und die Einfuhrumsatzsteuer bekommt ja das Finanzamt des Ziellandes, egal, aus welchem Land das Packerl kommt. Und im Zielland gibt es nur die Steuersätze des eigenen Landes.

VG Freetrack
Ich zitiere die KI:
"Fazit: Als Privatperson ist es am einfachsten: Die im Preis enthaltene MwSt. ist die des Kauflandes."

Das ist ja der Vorteil für uns Kunden, kein Rechentrara.

Innerhalb der EU gibt es auch keine Einfuhrumsatzsteuer.

Für Privatpersonen! Für Geschäftskunden mag es anders sein.
Ich habe einer andere KI. Und aus der Praxis: egal aus welchem Land ich bestelle, zahle ich privat 20 % MwSt in Österreich, und aus UK 20 % Einfuhr USt. Seit mehreren Jahren ist das jetzt so.

Meine KI meint:

Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: KI Google

"Privatpersonen zahlen beim Kauf von Waren aus anderen EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich den Mehrwertsteuersatz des Bestimmungslands (in der Regel ihr Heimatland)....

Die Höhe richtet sich nach den nationalen Sätzen des Landes, in dem der Käufer ansässig ist:


VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name: Wolfgang K.

Die im Preis enthaltene MwSt. ist die des Kauflandes."



Nein, wir haben doch beide die selbe KI.

MwSt-Satz vom Kaufland, nicht vom Verkaufland, meint auch deine KI.

VG Freetrack
Hi

Also ich zahle im Kaufland immer 19% MwSt. egal ob Spätzle oder Gurken. Auch bei Rewe.

LG ChristiaN
Jetzt haben wir es:

" Kauf als Privatperson (B2C)
Als Privatperson zahlen Sie beim Einkauf in einem anderen EU-Land in der Regel die Mehrwertsteuer des Ursprungslandes. Der Nettopreis plus ausländische Mehrwertsteuer ergibt den Endpreis.
Ort des Kaufs: Sie kaufen im Geschäft/Onlineshop des EU-Auslands und zahlen dessen MwSt..
Versand/Online-Handel (Fernverkauf): Wenn ein Online-Händler Waren aus dem EU-Ausland an Sie nach Deutschland versendet, gelten seit dem 1. Juli 2021 neue Regeln.
Übersteigt der Gesamtumsatz des Händlers in die EU 10.000 € pro Jahr, muss er die Mehrwertsteuer des Bestimmungslandes (also 19% MwSt. in Deutschland) berechnen.
Bei geringeren Umsätzen gilt meist noch die Steuer des Ursprungslandes."

Die Regel ab 1. Juli 2021 war mir nicht bekannt.
Faszinierende Bürokratie! Warum einfach, wenn es auch umständlich geht.
Hallo

Bei Einfuhr in die Schweiz (und um das geht es hier) wird ab ca. 60 Franken auf dem Postweg die Mehrwertsteuer erhoben und zwar egal ob wie bei DM Toys auf Waren mit deutscher MWSt. oder auch ohne deutscher MWSt anderer Händler. Bis anhin wurde Software und andere kostenpflichtige Dataien digital ohne Schweizer Mehrwertsteuer verschickt. Damit ist es jetzt vorbei.
Es gibt alles, Händler die liefern ohne deutsche MWSt., Händler welche die deutsche MWSt. nicht abziehen, und eben solche die nicht liefern. Oder anders ausgedrück: Manche können es, manche eben nicht. Auf menschliche Eigenheiten, welche zu gewissen Entscheidungen führen, gehe an dieser Stelle aber nicht ein und wäre auch Kaffeesatzlesen.

Grüsse
Robert
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: Christian

Also ich zahle im Kaufland immer 19% MwSt. egal ob Spätzle oder Gurken. Auch bei Rewe.

Achtung, schlechtes Beispiel! Für viele Lebensmittel beträgt der Mehrwertsteuersatz 7 %.

Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Also ich zahle im Kaufland immer 19% MwSt. egal ob Spätzle oder Gurken. Auch bei Rewe.



Die genannten Artikel fallen unter dem ermäßigten MWSt.-Satz und der beträgt in Deutschland 7 %.

Peter
Hi

7%? Dann habe ich ja 12% gespart!


LG ChristiaN


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