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THEMA: Projekt "Bahnhof an zweigleisiger Hauptstrecke"

THEMA: Projekt "Bahnhof an zweigleisiger Hauptstrecke"
Startbeitrag
Hannah - 10.01.26 19:53
Guten Tag,

Spur-N ist ansteckender als Covid-19 und unheilbar!

Um bereits vorhandenem und zukünftigem (2 ICEs u. 2 Ganz-Züge) Rollmaterial artgerechten Auslauf zu ermöglichen soll eine Modulanlage wie folgt entstehen:

Dieses Bild
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Auf der Hauptstrecke begegnen sich im Wechsel ICEs und Ganz-Züge. An den Bahnsteigen machen Regionalzüge halt.
(Automatisierter Betrieb)

Im kleinen Güterbahnhof können Nahgüterzüge aus beiden Richtungen einfahren und vom Regelverkehr unabhängig rangiert werden.

Das Ensemble kann je nach Lust und Laune im Wohnzimmer aufgebaut, die Module bei Betriebsruhe im Abstellraum der Wohnung gelagert werden.

Freundlicher Gruß

Hannah



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Hallo Hannah,

ist dir ein Denkfehler unterlaufen, oder hattest du bei der Bahnhofsplanung eine bestimmte Absicht verfolgt? Der Bahnhof hat 4 Gleise und 2 Bahnsteige, so weit so gut. Der Anordnung der Bahnsteige nach sind Gleis 1 und 4 erreichbar, aber wie kommen die Fahrgäste zu Gleis 2 und 3?

Oder übersehe ich etwas?

Gruß
Freddie
Moin Freddie,

gibt es einen zwingenden Grund, warum Fahrgäste unbedingt zu Gleis 2 oder 3 kommen müssen?
Falls du mal in Hamburg warst, wie viele Fahrgäste hast du in Züge, die in Gleis 9 oder 10 halten, einsteigen sehen?

Gruß
Kai
Hallo Freddie,

als Echtbahnlaie rate ich dennoch mal mit:

Der Bahnhof hat 6 Gleise, die keine Stumpfgleise sind.

Davon sind 3 an Bahnsteigen (mehr geht nicht, weil einer ein Hausbahnsteig ist).

2 Gleise sind Durchfahrtsgleise und das südliche gehört wohl zum Güterbahnhof.

Was mich eher stören würde: Die Hauptstrecke erlaubt - zumindest soweit im Bild sichtbar - nicht die beiden typischen Gleiswechsel in beide Richtungen, und die Gütergleise sind nur in eine Richtung erreichbar, das sieht irgendwie seltsam restriktiv aus. Das Ladegleis ist nur über Zick-Zack bedienbar.

VG Freetrack
Hi Freddie,
diese Art of Bahnhof mit zwei mittleren Durchfahrgleisen und den Bahnsteigen an den äußeren Überholgleisen könntest du aus GB kennen. Ich bin (damals) auf meiner Reise aus den East Midland zum Fährhafen durch ein paar solcher Bahnhöfe gefahren.

Hi Hannah,
den Güterbereich würde ich anders gestalten. So, wie er jetzt ist, bräuchtest du eine Ortslok, denn die der Züge kann so nicht rangieren. Zwei Güterzüge würden im Original eher selten gleichzeitig dort stehen, deshalb reichen einfache Zufahrten, ein Abstellgleis für den Zug und das zweite könnte als Umfahrung fungieren.

Gruß
Gerald
Hallo ihr Mitratenden,

da ich noch keinen solchen Bahnhof gesehen habe, weder in HH noch in GB (da war ich noch nicht), dachte ich mir halt: frag doch mal nach. Und ja: ich habe die unteren Gleise falsch definiert (Gütergleise). Freetrack hat das besser durchgezählt als ich

Dann ist meine Verwunderung bzw. Frage ja ausreichend geklärt.

Gruß
Freddie
Hallo zusammen,

der Bahnhof Siegburg/Bonn ist ähnlich aufgebaut:

https://www.google.com/search?q=bahnhof+siegbur...lDQWdJRF9rOHFrZGc%3D

LG
Volker
Hallo Hannah,

vom Prinzip kein ganz verkehrter Ansatz, aber das untere Bahnsteiggleis ergibt keinen Sinn. Man baut nicht extra mit zwei Kreuzungen eine Überholmöglichkeit, bei der man zweimal die Gegenrichtung kreuzen muss und die nicht anders genutzt werden kann. Lass das Gleis einfach weg oder mache es als zweites Überholgleis für die Fahrt von links nach rechts.

Viele Grüße

Dirk
Hallo Hannah,

die Bedeutung von Gl.2/Gl.3 (durchfahrender ICE oder Ferngüterzug) und von Gl.1/Gl.4 (haltender RE) sind klar erkennbar und inzwischen ausreichend besprochen. Die Gl.5/Gl.6 hast du für die Behandlung von Nahgüterzügen vorgesehen, die dann zur Abstellung oder Rampe rangieren; das klingt plausibel, auch wenn es (wie von Kollegen erwähnt) nicht perfekt ist.

Um die (verständliche) Anmerkung von Dirk (mir persönlich bekannt, beruflich sehr fachkundig zum Thema) zu ergänzen, hier ein Vorschlag von mir. Das Gl.5 hat Bahnsteigzugang, könnte also von Personenverkehr benutzt werden. Lass doch eine kleine RB (z.B. Schienenbus) aus der örtlichen Abstellung (gelb) auf Gl.5 bereitstellen (Rangierfahrt), die dann von dort (Personenverkehr) nach A abfährt. Nach der Rückkehr von der Pendelfahrt kann der Schienenbus wieder in die Abstellung. Dieser Rangierverkehr (auch mit Fensterzügen) stört dann nicht den Durchgangsverkehr auf 1-4, nutzt aber den Bahnsteig auf Gl.5 aus. Dazu wäre es allerdings sinnvoll, diesem Gleis Zugang zu beiden Fahrtrichtungen zu geben, z.B. durch EKW anstelle der Kreuzungen.

Viel Spaß mit deiner ansteckenden unheilbaren "Krankheit" wünscht
Wolfgang (auch längst infiziert)
Guten Morgen Hannah,
Was ich in der ganzen Diskussion ueber Lage und Verbindung(en) der Gleise vermisse ist die grundsaetzliche Frage fuer Dich:

Was willst Du auf Deiner entstehenden Moba
- willst Du in erster Linie fahren bzw Zuege in rascher Folge fahren sehen?
- willst Du eher im Bahnhof rangieren, d h Zuege neu zusammenstellen, Orts Guetergleise bedienen, Personenwagen /zB Kurswagen an haltende Zuege ankuppeln usw?
oder
- willst Du beides zu gleichen Teilen?

Mit anderen Worten - was soll Dein vorrangiges Betriebskonzept sein?
Meine persoenliche, unmassgebliche Meinung ist, dass N nicht unbedingt eine Groesse fuer eine ausgiebige "Rangier" Anlage ist.

Das Betriebskonzept hat starken Einfluss auf Deinen Gleisplan.
Fuer eine "Fahr"Anlage sind Abstellgleise und ihre Erreichbarkeit von jedem Bahnhofspunkt eher optisches "Beiwerk".
Diesbezueglich hast Du mit Deinen "Durchfahr"Gleisen im Bahnhof schon erste Akzente gesetzt.
Diese "Durchfahr"Gleise, die eigentlich die Stammgleise der Strecke sind, koennen auch als "Warte"Gleise fuer Gueterzuege fungieren..
Das Konzept der "Durchfahr"Gleise, durch die "Bahnsteig"Gleise zu "Neben"Gleisen werden, findet man nicht nur in UK Bahnhoefen, sondern haeufig auch in Benelux, Frankreich, der iberischen Halb-Insel als auch in den modernen Neubau Bahnhoefen der DB (zB Kassel-Wilhelmshoehe, Siegburg).

Falls aber Dein Hauptaugenmerk auf "Rangieren" liegt, sollten alle Abstell-/Rangier Gleise von allen Bahnhofspunkten erreichbar sein ohne das komplexe Rangierfahrten (zB "Saege"Fahrten) notwendig sind. Das wuerde normalerweise auch einen wrhoehten Aufwand von Weichen / Weichen Verbindungen bedeuten (auf DKWs wuerde ich, wenn moeglich, verzichten).

Ich wuerde allerdings auch erwaegen eine abzweigende eingleisige Nebenstrecke (= "klassisches" Moba Thema) in Deinen Bahnhofsplan mit einzubauen - einfach um auch reizvolle, typische Nebenbahn Fahrzeuge einsetzen zu koennen.

Gruesse
FreddieW
Hi Freddie,

ich bin nicht Hannah, würde dir aber trotzdem nachlegen, das Betriebskonzept (beschrieben im Eröffnungspost) nochmal anzusehen.
Weshalb N nicht für größere Rangierspiele geeignet sein sollte, erschließt sich mir nicht. Vllt. könnte es an den verwendeten Kupplungen liegen, da ist der Arnold-Haken nicht besonders geeignet, auch wenn Fremo N-RE damit aktiv ist (dort wird rangiert), Auch die Fleischmann-Erbse finde ich nur bedingt geeignet, da sie ohne Entkupplergleis kaum von oben trennbar ist.

Gruß
Gerald
Guten Morgen! Schön, dass Dich das Virus endgültig gepackt hat 👍

Schau mal auf Youtube nach „Dom‘s Moba“. Er hat ein ganz ähnliches Modularrangement, an dem er YT-wirksam alle möglichen Dinge ausprobiert und demonstriert.

LG Mike
Guten Tag,

ich will lange EPOCHE-VI-Züge fahren sehen und einfache Rangierfahrten abseits der Hauptstrecke nachstellen.

Für's anspruchsvolle und vorbildgerechte RANGIEREN und DAMPFLOKBETRIEB in Epoche III dient mir mein Rangierdiorama in Baugröße O (1 : 45).

Freundlicher Gruß

Hannah
ANLAGENKONZEPT (Details):

EPOCHE VI.

LAYOUT:
Zweigleisige Hauptstrecke (Gleis 1 und 2) zwischen A-Stadt und B-Stadt mit Ausweichgleisen für Regionalzüge (RB) mit jeweils zugehörigem Bahnsteig.(Gleise 1a und 2a)
Je Fahrtrichtung Abzweigmöglichkeit für Nahgüterzüge auf Ausweichgleise. (Gleis 3 und 4)

BETRIEB:
Durchfahrt von ICEs und Güterzügen im Wechsel. Ein- Ausfahrt von Regionalzügen mit Halt am Bahnsteig.
Übernahme eingehendender Güterwagen und Bereitstellung in passender Reihung auf dem Ladegleis.
Bereitstellung abgefertigter Güterwagen vom Ladegleis auf den Ausweichgleisen.
Aufwändige Rangierfahrten im Rahmen der baugrößenbedingten Möglichkeiten durch die örtliche Rangierlok sind gewollt.

GESTALTUNG:
Hauptgleise mit steckbaren Streckenmasten in vorbildlichem Abstand (80 m / 500 mm), Kein Kettenwerk,
Steckbare Ausfahrsignale an den Ausweichgleisen 1a und 2a,
Hochbauten in vereinfachter Darstellung und einfache Bäume – abnehmbar,
Gleise geschottert, Flächen mit Grasfasern, Erde und Sand,
Hintergrund aus Graukarton abnehmbar mit Klemmbefestigung,
Module der Zugbereitstellung werden nicht gestaltet.

TECHNIK:
Gleismaterial und Weichen Code 55 von PECO,
Weichenantriebe von MTB,
VIESSMANN-Signale oder Eigenbau,
Entkuppler noch offen?

Digital-Equipment für Steuerung, Schalten und Bremsen von LENZ Elektronik GmbH.
Bei erforderlicher Nachrüstung von vorhandenen TFs: ESU LokPilot 5 nano DCC.

STEUERUNG:
Zentrale LZV100 und Funkhandregler LH101-R,
Haupt- und Abzweiggleise über konfigurierte Weichenstraßen und Bremsstrecken,
Im Güterbahnhof Weichen und Entkuppler einzeln über ihre Adressen,
In der Zugbereitstellung über konfigurierte Weichenstraßen und/oder Weichen einzeln.

Freundlicher Gruß

Hannah

Hi Hannah,

natürlich solltest du deinen Betrieb so umsetzen, wie es dir gefällt. Da du (oft) nahe am Vorbild planst, dürfte es bei so einer kleinen Güterstation keine örtliche Rangierlok geben. Diese Aufgabe würde von der Streckenlok übernommen.

Gruß
Gerald
Hallo Hannah,

was die Güterbedienung angeht, erfolgte die üblicherweise aus einer Richtung. Also nicht ein Ng aus A und der andere aus B. Dementsprechend waren die Gleisanlagen von Bahnhöfen diesen Formats so ausgerichtet, dass die Streckenlok ohne viel Umfahren Wagen aus- und einstellen konnten.

Die Kombination mit ICE klingt nacht recht moderner Bahn. 1991, als es mit den ICE losging, wäre ein Bf mit intensiver Güterbehandlung noch gut denkbar, heutzutage eigentlich nicht mehr.
Es ist für uns MoBahnerInnen immer ein Dilemma, moderne Bahn mit intensivem Rangieren zu verbinden, also Elemente von Ep III bis VI zu mixen. Da muss jeder seinen Kompromiss finden.

Apropos rangieren, schau dir mal die Entkuppelei à la Fremo an. Da wird mittels »Schaschlikspieß« o. ä. genau da entkuppelt, wo der Wagen stehen soll und nicht dort, wo ein Entkuppler verbaut ist.
Das ließe sich bei deiner Planung wunderbar machen, da die Gütergleise gut erreichbar sind, verglichen mit wesentlich tieferen Anlagen. Es ließe sich auch prima mit durchrauschenden ICE&Co vereinbaren.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Hannah,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Schaschlikspieß« o. ä



ich nutze Haken von der Zahnärztin meines Vertrauens.

Gruß Manfred

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Moin Hannah,

sehr schönes vorbildnahes Projekt, das Du Dir überlegt hast. Du sprichst von langen Zügen fahren lassen. Was lange Züge sind, hat sicherlich immer etwas mit persönlichen Präferenzen und Platzvorstellung zu tun. Ich habe für mich als langen Zug mal Züge zwischen 190 und 200 cm festgelegt. Sieht schon toll aus, wenn so einen Zug über eine 4 m lange Paradestrecke fährt. Bei Dir sind es vermutlich etwas kürze Züge, sonst sieht das meiner Meinung nach auf 270 cm nicht so gut aus.
Für die Züge brauchst Du Platz und den solltest Du maximieren. Deshalb würde ich die Anbindung des SBhf anders aufbauen. Ich habe es mal schematisch mit Kato-Gleisen für eine Seite gezeichnet. Längere Gleise auf verfügbarem Platz, bekommt man, indem man die Weiche in die Kurve legt. Ich hoffe, das Prinzip wird deutlich

LG Rimbert

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Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: RJK

Längere Gleise auf verfügbarem Platz, bekommt man, indem man die Weiche in die Kurve legt. Ich hoffe, das Prinzip wird deutlich



Servus Rimbert,

das Prinzip wird mir bei deinem Entwurf nicht "ganz deutlich":

Warum dann nicht konsequent mit den Weichen schon frühestmöglich am linken Anlagenrand beginnen? Also 90 Grad versetzt zum Originalplan des TO?

VG Freetrack

PS.: Dein Entwurf bzw. meine "Radikalisierung2 desselben setzen voraus, dass die Breite der "Wendemodule" nicht mit dem Radius der Kurvengleise begrenzt ist.
Guten Tag,

geplante Zuglängen: Regionalzüge ca. 400 bis 800 mm, ICEs ca. 1.300 mm und Güterzüge ca. 1.800 mm:

Dieses Bild
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Weichen in den Bögen müssen zugunsten der Modulabmessungen entfallen. Weichen in Bögen stehe ich eher skeptisch
gegenüber.

Freundlicher Gruß

Hannah

.

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Hallo Hannah,
Dein Konzept entspricht haargenau dem, woran ich schon seit Jahren baue. Aufbau in der Wohnung möglich, lange Züge und ein wenig Güterverkehr. Allerdings ist mein Bahnhof mit 3x180 doppelt so lang. Mein Freund Thomas hat ein schönes Video dazu gedreht:
https://youtu.be/OmHe7dfANt0?si=DBLG_9YFTAsob0da
Inspiriert war ich von den Bahnhöfen am Berliner Außenring. Genshagen-Heide, Saarmund. 4-gleisig mit außenseitigen Bahnsteigen
Einen Gleisplan hab ich nicht, aber ein paar Bilder aus der Bauphase. Nur so für dich als Anregung.
Gruß aus Berlin
Ralf

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#5 Guten Abend,

schau dir mal Dinkelscherben, Gessertshausen, Dachau, Petershausen und Vaihingen an der Enz SFS-seitig an.

Mit freundlichen Grüßen

Tf150150

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Tf150150

schau dir mal....................................................................SFS-seitig an


Guten Tag,

was bedeutet SFS?

Freundlicher Gruß

Hannah
Hallo Hannah,

hier https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_Mannheim%E2%80%93Stuttgart gibt es eine ausführliche Erklärung dafür.

Johannes
Guten Tag Johannes

und vielen Dank für die unverzügliche Antwort.

Dazu noch von mir: https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke

Freundlicher Gruß

Hannah
#9 Guten Abend FreddieW,

"Diese "Durchfahr"Gleise, die eigentlich die Stammgleise der Strecke sind, koennen auch als "Warte"Gleise fuer Gueterzuege fungieren."
Diese Gleise nennt man in Deutschland Durchgehendes Hauptgleis.

Mit freundlichen Grüßen

Tf150150
Hallo Hannah,


Ich finde Deinen Plan gut, Einzig die Kreuzungen passen für mich nicht so ganz zum Thema Schnellfahrstrecke.

Alle Weichen auf einer SFS sind sehr flach. Sie haben bewegliche Herzstücke und keine Radlenker, damit die Schiene nicht unterbrochen wird:

https://www.dw.com/de/neue-weichen-f%C3%BCr-die-bahn/a-49472451 ,Bild zu ‚ Weichen für rasante Strecken‘

Eine vergleichbarer Konstrukt für eine Kreuzung ist mir nicht bekannt. Vermutlich gibt‘s das nicht, Statt dessen würde man statt eine Kreuzung zwei Weichen hintereinander setzen.


Grüßle


Ralf
Guten Tag,

die zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke ist an die Vogelfluglinie Kopenhagen-Hamburg angelehnt und keine SFS https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelfluglinie

Schnellfahrstrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr sind in der Bundesrepublik Deutschland ohnehin dünn gesät.

Statt der Kreuzungen 4 Weichen zu verbauen ist mir schlicht zu teuer.

Freundlicher Gruß

Hannah
Hallo, Hannah,

Dein Entwurf gefällt mir.

Ich finde Modulanlagen immer wieder faszinierend. Man kann die Module nach und nach bauen. Wenn eins nicht mehr gefällt oder dir doch weniger befriedigend ist, kann man dies Modul durch ein anders Gebautes ersetzen. Wenn du die Schnittstellen zu den Nachbarmodulen bei der Gleislage möglichst einheitlich gestaltest, kannst du die Anlage mal größer, mal kleiner aufbauen. Ein Bahnhof etwa über mehrere Module verteilt erlaubt eine großzügige Länge die evtl noch durch weitere Zwischenmodule ergänzt werden kann.

Dein Konzept zum Bahnhof mit außen liegenden Bahnsteiggleisen zu innen liegenden Durchfahrtsgleisen finde ich heutzutage nicht ungewöhnlich. Es errinnert mich an Bahnhöfe wie Lemförde an der Rollbahn Osnabrück - Bremen (hat allerdings keine Güteranlage) oder an diverse Unterwegsbahnhöfe an der Strecke Hamburg - Berlin wie Barnstorf, Boizenburg oder auch Büchen (wobei da noch die Strecke Lüneburg - Lübeck kreuzt)

Eine Frage habe ich zur Ausführung: Planst du frei stehende Module mit eigenen Unterbau oder Tischmodule, die auch auf klappbaren Tapeziertischen stehen können?

Grüße
Ingo (F.)




Hi Ralf,

Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name:

Eine vergleichbarer Konstrukt für eine Kreuzung ist mir nicht bekannt. Vermutlich gibt‘s das nicht,



sowas gibt es und heißt Flachkreuzung. https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzung_(Bahn)#...ückspitzen).jpg

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Carste-N

was die Güterbedienung angeht, erfolgte die üblicherweise aus einer Richtung. Also nicht ein Ng aus A und der andere aus B .... ... Apropos rangieren ... .


Guten Tag,

- S-Bahn(neu) und Nahgüterzüge in passender Wagenreihung kommen jetzt via Nebenstrecke aus B.

- Rangieren mit N-Würmchen bereitet nicht wirklich Freude, wenn man diesbezüglich von Baugröße-Null-
...Modellen verwöhnt ist: Deshalb wird der Güterbereich auf ein Ladegleis mit Umfahrung reduziert.

- Kreuzungen sind Geschichte.

Freundlicher Gruß

Hannah

Die von Hannah zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login





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