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THEMA: Pimp my Gleiswüste oder: Der gemogelte Kopfbahnhof Deluxe

THEMA: Pimp my Gleiswüste oder: Der gemogelte Kopfbahnhof Deluxe
Startbeitrag
ftranschel - 25.12.25 13:48
Liebe Mitstreiter,

pünktlich zum Fest und der einsetzenden Besinnlichkeit (Weihnachtsgrüße meinerseits übrigens, hohoho) möchte ich mit euch den Stand meiner Entwicklungsarbeit für die in Kürze bei mir zu Hause frei werdende Fläche teilen und um Feedback (fast, s.u.) aller Art bitten:

Dieser Anlagenentwurf steht unter dem vollkommen durchgeknallten Ziel "alles auf einmal und zwar sofort". Wie und warum ich die Todsünde des Modellbaus dennoch umsetzen möchte, wird im Folgenden dargelegt.

Das Grobkonzept ist lange und aus vielfältigen Versuchsaufbauten und technischen Prüfungen hervorgegangen. Auf Kommentare zu "[Straßenbahn]radien", "[untauglichem] Gleismaterial" und "zu viel von [allem]" werde ich nicht eingehen. Ich erhoffe mir von diesem Faden einen konstruktiven Austausch zur Optimierung der Betriebsmöglichkeiten und des Realismus unter Beachtung der Vorgaben.

# Einleitung / Anlagensteckbrief

* Maße: U-Form, 2,8x3,0x2,8m Außenmaße, Tiefe 75cm (links), 75cm (Mitte), 100cm (rechts), Mittelteil 1,25x0,5m abtrennbar
    * Dachschräge: 49° Neigung, Max. Höhe Mitte: 1,72m
    * Anlagenhöhe Ebene 0: 60 cm, Ebene 1 65,5cm, Ebene 2 71,0m
    * Anlagenausführung: i.W. Modulkästen 100x50cm / 100x25cm von modellbahnmodule.de
* Gleisgeometrie: Minitrix Code 60 (Beton) im Bereich der sichtbaren Hauptbahn (außen) u. Weichenstraße Hbf, unsichtbar und Nebengleise Minitrix Code 80 (Bestand ca. 50m Flexgleis MTX Code 80 + ~60 15°-Weichen). Entkupplungsstellen sind im Plan nicht eingezeichnet.
* Umsetzung des Weichenantriebs mittels MTX-Standardantrieben, Unterflur eingebaut. (Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass ich bei meinen Vorüberlegungen festgestellt habe, dass Servos einbauen auch auf knappem Platz in der Weichenstraße zwar möglich, aber extrem zeitaufwändig wäre. Der Trade-Off zwischen "Krach" der Magnetantriebe und dem Zeitpunkt, bis der Bahnhof in der Bauphase (endlich) angefahren werden kann, ist mir daher so lieber.)
* Max. Steigung 2.1% (SFS) - ansonsten keine Steigung.
* Radius: R2 a/b [entspricht 261,8 / 295,4mm bzw. grob 270+300mm im Flexgleis] (unsichtbar u. "HSB" z.T. auch R1/2). Anmerkung: Einzelne Kurvenbereiche sind in MTX-Radien geplant, um sicherzustellen, dass der Platz reicht, werden aber mit Flexgleis gebaut und (wo sichtbar) mit Übergangsbögen ausgerundet und überhöht
* Belegungsmöglichkeit: * 51 Züge Normalspur (Ebene 0 + Ebene 1), 5 Züge HSB (Ebene 2), max. Zuglänge 125cm bzw. 60cm ("HSB")
* Steuerung: DCC mittels Z21 + Rocrail, Rückmeldung u. Weichendecoder vom allseits beliebten "Digitalhersteller".
* Thema: Großstadtbahnhof in gemogelter Kopfform mit angedeutetem Vorfeld (Elok-BW, Museums-Abstellung, Güterausweiche) und ausfädelnder Schnellfahrstrecke, mittelgebirgige Kleinbahn ("HSB" - mit Rollmaterial Normalgröße)
* Epoche: V/VI ab ca. dem Jahr 2000
* Zugänglichkeit: Die Anlage ist i.W. auf einer Ebene ausgeführt und grundsätzlich von vorne umfassend zugänglich. Die beiden "U-Schenkel" sind zusätzlich von der "unteren" Seite aus zugänglich. An den beiden oberen Ecken ist jeweils eine Wartungsluke von unten vorgesehen (bzw. der Holzrahmen wird erst gar nicht überdeckt). Die Praktikabilität dieses Vorgehens habe ich bereits validiert; ich fühle mich "unter" einer Aufbautiefe von 60cm "wohl". (Es muss auch Vorteile haben, wenn man nur 1,62m "groß" ist.) Zusätzlich gibt es eine Wartungsluke ungefähr in der Mitte des rechten Schenkels und der vordere Bereich des mittleren Schenkels ("BW") ist abtrennbar und rollbar gelagert.

# Erläuterung der Ziele der Anlage / Betriebskonzept

Ich möchte die Anlage so gestalten, dass zwei verschiedene Betriebskonzepte ausgeführt werden können. Diese widersprechen sich nach meinem Dafürhalten nicht, sondern stellen einfach verschiedene Spielarten des gleichen Themas mit und ohne Mitspieler [v.a. Kinder] dar. Aufgrund der örtlichen Situation (Dachschräge) möchte ich auf umfangreiche Nutzung der 3. Dimension (Höhe, Ebenen, Steigungen, Zugänglichkeit) bis auf die "nicht angeschlossene Kleinbahn" verzichten.

Weiterhin habe und interessiere ich mich für vielfältiges Rollmaterial und möchte dieses auch gerne sehen, weshalb es absichtlich viel sichtbare Abstellung gibt. Die Gestaltung v.a. des mittigen Bereichs ist angelehnt an die Arbeiten des Mitforisten NMike. Reales Vorbild könnte z.B. der Bereich des BBhfs Hannover Nordstadt mit leicht abgewandelter geometrischer Anordnung sein.

1) Kreisfahrten der Hauptbahnen ("Kinderspiel") - digital mit Handregler

Es hat sich im Laufe der Jahre herausgestellt, dass es - man verzeihe mir den Kalauer - meditative Züge annehmen kann, einfach nur eine Kreisfahrt einzustellen und den Zügen zuzusehen, ohne, dass weiter etwas passiert. Die Kinder nehmen gerne den Handregler und spielen Lokführer, ohne dass groß etwas schiefgehen kann. Deshalb habe ich mehrere Kreise - jeweils innen und außen ein Doppeloval und dazwischen einen Hundeknochen - so angeordnet, dass auch bei Ausfall der Fahrdienstleitung (auf Sicht :-D) die Züge rollen können.

2a) Realistischer Betriebsablauf am (gemogelten) Kopfbahnhof und im Zulauf - vollautomatisiert mit RocRail

Als langjähriger Besitzer einer BC 100 mit Homebase in Hannover weiß ich, wie sich ein großer Kreuzungsbahnhof anfühlt und letztlich war der Wunsch nach Fernverkehr (und zugleich realistischen Zugzusammenstellungen) mit ausschlaggebend für die Wahl der Nenngröße. Das Thema "gemogelter Kopfbahnhof" ist m.E. ideal geeignet, einen großen Bahnhof darzustellen, ohne Platz mit gleich zwei zuführenden Weichenstraßen zu verschwenden. Vorbild der örtlichen Anordnung kann z.B. Hamburg Hbf mit dem "Reiterempfangsgebäude" sein.

2b) Betriebswerk und Loktausch am Gbf

Was wäre eine Modelleisenbahn ohne eigenes Eingreifen?! Da es nicht meinem Wunsch entspricht, steht gleich allen Betrieb für ein bisschen Rangieren zu unterbrechen, ist die Anordnung des BW so gewählt, dass auf den äußeren Gleisen des Kopfbahnhofs und im "Güterhaltepunkt" Lokwechsel durchgeführt werden können, ohne dass der Normalbetrieb unterbrochen werden muss.

# Übersicht der einzelnen Komponenten

## Ebene 0 (gelb) - Kopfbahnhof

Das zentrale Element und Thema der Anlage ist fraglos der 14-gleisige Hauptbahnhof der weltweit bekannten Metropole "Barsingerode", welcher als (gemogelter) Kopfbahnhof ausgeführt ist. Wie der Darstellung ohne "Deckel" zu entnehmen ist, führen die Gleise 2-7 von außen nach innen zu dem Hauptbahn-Oval, der Kehrschleife für die SFS und das S-Bahn-Oval, sodass Züge, die nicht Kopf machen können oder sollen, im Untergrund unter dem Empfangsgebäude verschwinden.

Es stehen mit den durchgehenden Gleisen insgesamt 9 Gleise für Züge der Maximallänge 1,25m zur Verfügung und 5 weitere Kopfgleise für kürzere Regionalzüge. Auf den rechts abgehenden Abstellgleisen finden kürzere Halbzüge von Dieseltriebwagen und/oder einzelne Zuglokomotiven Platz. Zusätzlich befindet sich außen von Gleis 1 eine Abstellung für kürzere infraGo-Einheiten.

## Ebene 0 (rot) - Hauptbahn (außen)

Der klassische Rundkurs mit Schattenbahnhof (6 Gleise) auf dem linken Schenkel. Insgesamt weniger als die Hälfte der Länge ist sichtbar, aber für meine Zwecke als Parade, die größtenteils die Zufahrt zum Hbf zeigt, akzeptabel; bis auf den Teil ganz links unten, der in Gebirge übergeht, industriell geprägte Umgebung, sodass auch durchfahrende Güterzüge annehmbar wirken dürften.

## Ebene 0 (pink) - Elok-BW

Der als physisch abtrennbar gestaltete, vordere Teil der "Mitte" beheimatet ein E-Lok-Betriebswerk, wie es in einer größeren Stadt mit Gbf zu finden sein könnte. Es gibt eine Abstellung vor der Verschiebebühne als Herzstück und außerdem eine kleine Abteilung zur Betankung von Dieseltriebfahrzeugen. Vom Betrachter aus gesehen "oberhalb", also etwa in der Mitte der Szenerie liegt das Museumsgelände des RSV Nöschenrode* mit 5 Gleisen für historische Fahrzeuge. Die Gestaltung soll eine Sonntagsszenerie mit Rheingold-Wagen, Dampfbetrieb etc. pp. darstellen, sodass ich auch meine schönen Museumszüge plausibel unterbringen kann. Der Zugang erfolgt über einen Bedarfsbahnübergang links des Lokschuppens des Betriebswerks, der entsprechend ausgestaltet werden kann und bspw. in Seelze oder Maschen in ähnlicher Form zu finden ist.

## Ebene 0 (lila) - "S-Bahn"

Das innere Doppeloval des gemogelten Kopfbahnhofs dient dem Nahverkehrsbetrieb der Anlage und zeigt einen winzigen Ausschnitt von Zufahrt + Kopfmachen auf etwa zwei Metern Länge. Unter dem Deckel der Großstadt befindet sich ein Schattenbahnhof für insgesamt 8 (kurze) Züge, sodass hier ein lebhafter Betrieb mit viel Abwechslung erreicht werden kann.

## Ebene 0 (braun) - Kehrschleife Hauptbahn

Zwischen der Auffahrt SFS und dem Gbf gelegen ermöglicht die Kehre der Hauptbahn, Züge für den Güterbahnhof der den Schattenbahnhof zu drehen. Im Untergrund befindet sich ein 4-gleisgiger Schattenbahnhof und zwei Abstellgleise mit Maximallänge, auf denen bspw. Ferntriebzüge Kopf machen können.

## Ebene 0 (hellblau) - Umgehung Güterbhf

Dieses Verbindungsstück erlaubt es Zügen vom linken Schenkel der Hauptbahn auf den Kopfbahnhof zufahrenden Züge, "oberhalb" des Güterbahnhofes vorbeizufahren. Insbesondere ist dies betrieblich nötig, wenn in die Kopfgleise 8-14 gefahren werden soll, da diese vom Güterbahnhof aus nicht erreichbar sind und umgekehrt.

## Ebene 0 (türkis) - Kehrschleife SFS

Hinter den Gleisen 4/5 des Kopfbahnhofes verbirgt sich eine als Kehre ausgeführter Schattenbahnhof mit insgesamt 6 Blöcken, die vorwiegend von nicht-wendefähigen Fernzügen und Güterzügen verwendet werden sollen.

## Ebene 1 (türkis) - SFS

Ausgehend von den Mogelgleisen des Kopfbahnhofes "mittig" liegt die Ausfahrt in Richtung der "Schnellfahrstrecke", die auf dem linken Schenkel in eine als 4-gleisiger Schattenbahhof ausgeführte Kehre führt, sodass die Wiederkehr der Schnellzüge hier relativ groß gehalten werden kann. Zugleich dürfte im Automatikbetrieb eine hohe Zugfolge erreichbar sein.

## Ebene 2 HSB

Vollständig vom Betrieb der normalspurigen Bahn abgetrennte Nebenbahn in loser Nachahmung der HSB (aber *NICHT* in in Nm, sondern N ausgeführt) mit Hauptbahnhof und Kehrschleifen an beiden Seiten, sodass sowohl im Hundeknochen als auch im Oval gefahren werden kann. Der Fokus dabei liegt mehr auf dem Fahren der Zuggarnituren denn einem realistischen Ablauf.

## Geplante (d.h. darstellbare) Abläufe im Einzelnen:

Nahverkehrszüge, die aus dem S-Bahn-Tunnel kommend die Kopfgleise benutzen, sollen typischerweise nach dem Kopfmachen die Kehrschleife der Hauptbahn befahren und dann auf ihren vorherigen Platz im Schattenbahnhof durch die Mogelgleise 6/7 des Kopfbahnhofes zurückfahren. Züge, die das innere der beiden Ovale befahren, werden indes die Kehrschleife Hauptbahn zweimal hintereinander verwenden und teilweise dazwischen einmal die ganze Hauptbahn befahren.

Fernverkehrszüge, die die SFS benutzen, machen entweder Kopf und gehen zurück auf die Schnellfahrstrecke oder gehen, wenn sie nicht Kopf machen sollen oder können, in den "Sbf SFS" unter dem Stadt-Deckel. Es ist denkbar, dass Fernzüge grundsätzlich nur selten direkt auf die SFS zurückfahren, sondern eher eine Runde über die Hauptbahn oder die Hauptbahn-Kehrschleife drehen, bevor sie über die SFS zurück gehen. In beiden Fällen wird die Wiederkehr in den Hbf so lange dauern, dass die Vorstellung, hier eine andere Garnitur derselben Linie wiederzufinden jeweils nachvollziehbar erscheinen dürfte.

Einzelne Fernverkehrszüge, vor allem ECs nach dem südlichen Ausland und Flixtrains, verwenden die SFS nicht und werden im Kopfbahnhof auch wirklich Kopf machen und die Lok wechseln. Gelegentlich werden diese Zusammenstellungen (im manuellen Betrieb) nach Abkuppeln der Zuglok im Gbhf abgestellt.

Die Museumszüge fahren typischerweise aus dem BW in den Kopfbahnhof, drehen eine Runde über Hauptbahn oder Hauptbahn-Kehrschleife und stellen sich mit hoher Wiederkehrzeit zurück in das BW. Ein Lokwechsel erfolgt eher im BW denn im Kopfbahnhof.

* Als "Ganzzüge" charakterisierbare Güterzüge (d.h. von 1,25 m Länge) befahren die Hauptbahn und die Hauptbahn-Kehrschleife. Wenn sie die Hauptbahn befahren, gehen sie im Kopfbahnhof durch die Gleise 2/3 und wenn sie die Hauptbahn-Kehrschleife befahren, so gehen sie im Kopfbahnhof durch Gleis 4 und wenden im Sbf-SFS, bevor sie durch Gleis 5 zurückgehen. Der normale Betrieb sieht vor, dass die meisten Züge nicht wenden.

* Einzelne kurze Güterzüge im Zubringerverkehr können die S-Bahn verwenden, die ist aber selten, bzw. auf Dienstzüge mit Staubsauger, Polieraufgabe, Kamera o.ä. beschränkt.

* Wie bereits erwähnt, werden bei den abgestellten Güterzügen regelmäßig die Tfz getauscht und von/nach dem BW rangiert. Dies soll auf dem linken Schenkel über das Ausziehgleis erfolgen, auf dem rechten Schenkel über die Abstellung zwischen den Gleisen 3/4 bzw. die Abstellung außerhalb Gleis 1.

* Der Betrieb auf der "HSB" ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend überschaubar. Es gibt zwei Züge mit Dampfloks plus Donnerbüchsen, ein "Harzkamel" (das nur eine normalspurige 110 ist...) mit Betriebswagen wie Kesseln und Rungenwagen und einen Umbautriebwagen. Diese werden entsprechend vom Bahnhof "Wernigehausen" (womit sowohl Heimat- und Wahlheimatstadt erklärt wären) zu den Schattenbahnhöfen hinter der Kulisse fahren und gedreht oder in gleicher Reihung wieder zurück fahren. Gelegentlich kann auch rangiert werden, z.B. in Form eines Loktauschs.

## Konkrete Fragen an die geschätzten Mitforisten

* Die "Umgehung Güterbahnhof" ist eingleisig ausgeführt, weil ich es interessant finde, hier einen kleineren betrieblichen Flaschenhals zu haben.
--> Wäre es realistischer, dies 2-gleisig auszuführen?
--> Wäre es realistischer, statt der Einmündung in die Hauptbahn auf dem linken Schenkel beide Strecken parallel zu führen und vielmehr einen doppelten Gleiswechsel zu setzen? (Vom Platz her würde es wohl gerade so gehen, aber ggf. dann etwas beengt wirken?)

* Gibt es Betriebsabläufe, die nicht wie dargelegt umgesetzt werden können?

* Gibt es Betriebsabläufe, die zu einem (gemogelten) Kopfbahnhof gehören würden, aber nicht aufgeführt wurden und mit der dargelegten Gleisplanung nicht, bzw. mit Abwandlungen aber schon realisierbar wären?

* Wie viele Booster sind für die Anlage erforderlich? Ich habe Erfahrung mit zwanzig zeitgleich aufgegleisten (und davon ~ 7-8 gleichzeitig fahrenden) Zügen. Hier sprechen wir ja eher von der dopelten Anzahl...

Viele Grüße
Fabian

PS. Die Abkürzung RSV steht hier für "RangierSportVerein", stellt aber tatsächlich einen gemeinnützigen Verein mit dem Ziel der Erhaltung von einer BR-01, einer BR-03, einer E19, einer E10, einer V200, von zwei E103 nebst Rheingold- und ähnlichen Museumswagen dar...


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Hey ftranschel,

schreib noch einen Gruß und dein Namen unter den Post. Sonst kommt die Forumpolizei ;)

Jetzt zu deinem Anliegen. Die Idee eines solchen gemogelten Bahnhofs find ich auch schon immer witzig.
Du hast dir schon echt Gedanken drüber gemacht wie, was und wo fährt.

Was mir bei deinem Gleisplan in die Augen fiel, war die Menge an Gleisen. Ich finde es überladen und alles bis zur Kante an den Rand gebaut. Ich nehme den Querschenkel als Beispiel man hat das große BW, Gütergleise und noch zwei weitere Strecken. Alles wirkt gleich von der Geometrie, steril an der Kante lang und viel. Alles knickt auf der gleichen Höhe ab.
Das bringt einen überladenen Eindruck mit sich. Vielleicht hast du auch zu viele Ideen und Träume die du alle unter einen Hut bekommen möchtest. Das ist natürlich für mich störend, muss es natürlich nicht für dich sein :D

Ein paar Gedanken wie das aufgelockert werden könnte:
Das BW wirkt mächtig. Ist aber dafür nicht gut angebunden. Man könnte das BW mehr Richtung des linken Schenkels verlegen und diese beiden Doppelgleise über der Schiebe bühne sparen. Die rote Strecke könnte in den Vordergrund rutschen. Dann als durchgehende Strecke mit ein paar Ausweichgleisen für die Güterzüge. Die türkise Strecke und die hellbraune könnten sich noch etwas die Gleise teilen ehe die hellbraune sich ausfädelt.
Im Bahnhof sind die Hälfte der Gleise nur über eine DKW erreichbar. Das könnte ein Nadelöhr sein.
Über die Betriebssicherheit von DKWs bei Minitrix wird sicher noch jemand etwas schreiben können.

Trau dich etwas weniger zu bauen und zu verzichten. Du musst das alles aufbauen und bei Störungen es reparieren (Erreichbarkeit?). Eine Bauruine macht dich (euch) nicht glücklich.

Gruß
Flo

Hallo ftranschel
Mir gefällt die Gleiswüste. Irgendwie finde ich Weichenstraßen und viele parallele Gleise cool.

Was mir durch den Kopf ging:
- da du moderne Züge fahren lassen möchtest und eine SFS planst. Es tut mir beim zuschauen weh wenn die langen Personenwagen so böse abknicken in engen Kurven. Ist bei der SFS im sichtbaren Bereich ein größerer Radius möglich (zur Not auf Kosten von 1-2 anderen Gleisen. Den Gleiswechsel allenfalls erst nach der Kurve statt mit der Bogenweiche mit fixem Radius.
- Sind die Bogenweichen im verdeckten Bereich betriebssicher genug?

MfG Michael
Hallo Fabian,


ich kann da nur einen Autor eines Buchs zum Thema Bau von Modellbahnen zitieren: "Das sieht aus wie ein Ring Bratwürste in einer zu kleinen Pfanne".

Den Rest hat Flo, #2, schon geschrieben. Schließe ich mich voll und ganz an.


Grüßle


Ralf
Schönen Tag,

sehr lobenswert, wenn man sich Gedanken macht und das Konzept FÜR SICH auch niederschreibt.

Allerdings - wie viele Forenmitglieder sich diese lt. MS Word 2064 Wörter tatsächlich reinziehen, bevor sie einen Kommentar abgeben, ist eine andere Frage.

Hätten sie es getan, wäre den drei ersten kurzen Absätzen (weiter kam ich auch nicht) gleich zu entnehmen gewesen, dass die bisherigen Kommentare betreffend Radien, Überfrachtung etc. sämtlich sinnlos waren:

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ftranschel

Auf Kommentare zu "[Straßenbahn]radien", "[untauglichem] Gleismaterial" und "zu viel von [allem]" werde ich nicht eingehen.



ebenso wie technische Einwände:

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ftranschel

Das Grobkonzept ist lange und aus vielfältigen Versuchsaufbauten und technischen Prüfungen hervorgegangen.



Feedback ist zwar erwünscht, aber unter Beachtung der beiden obenstehenden Zitate:

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ftranschel

möchte ich .... um Feedback (fast, s.u.) aller Art bitten:



VG Freetrack
Moin Fabian,

ich habe mir die Mühe gemacht und Deinen ganzen Text gelesen. wie freetrack schon angemerkt hast, willst Du das (meiner Meinung) wesentliche Feedback garnicht hören. Ich formuliere es kurz: Du willst zuviel auf der Fläche und wirst am Ende keine Fahrfreude daran haben.

Im Rahmen des von Dir erwünschten Feedbacks:
- Abstand zwischen den Ebenen ist viel zu niedrig, Du wirst an Deine Abstellgleise schlicht nicht vernünftig rankommen.
- MTX mit Unterflur rate ich von ab. Ist auf Dauer nicht betriebssicher genug.
- wie willst Du auf einer Fläche ca. 280 x 75 cm die Stadt abnehmen oder hochklappen, um an die Gleise darunter zu kommen?
- Du planst als Anlagenhöhe mit 71 cm. Ich nehme an, das ist der Tatsache geschuldet. daß Du unterm Dach baust. Die Höhe des Raumes gibts Du mit 172 cm in der Mitte an. Ich unterstelle mal, daß Du größer als 150cm bist, wie willst Du da arbeiten, ohne sofort Rückenschmerzen zu bekommen?

Also: egal wie lange Du das für Dich geplant und durchdacht hast, ich kann Dir nur raten: reduzieren, verkleinern, verschlanken. Ich halte Dein Konzept so für nicht realisierbar und vor allem für nicht betriebssicher zu betreiben. Und das ist es ja, was Du willst: möglichst bald Züge fahren lassen.

LG Rimbert

Hi,

Du hast ziemlich viel Schmalz und Zeit verwendet, so einen Plan zu kreieren.

Auf den ersten Blick, ohne in die Details gegangen zu sein: Ist so sicherlich machbar, aber ob das so auf Dauer modellbahn-mässig "glücklich" macht, ist eine andere Frage angesichts der Dir selbst gestellten Mammut-Aufgabe.... Bauzeit 5, 10, 20 Jahre....
Beim Querlesen des Eingangsthreads bekommt man den Eindruck, dass die Anlage nach dem vorhandenen Rollmaterial ausgerichtet ist, und nichtumgekehrt.... Von jedem ein bißchen, ohne ein Thema überzeugend aufzugreifen und dieses dann einigermaßen konsequent durchzuziehen. Thematisch kann einiges schlief gehen.
Ich denke mal, dass das Projekt um so langweiliger wird je länger die Bauzeit wird,  dann kommt irgendwann der Stillstand, und dann irgendwann in ein paar Jahren der Abriss des halbfertigen Torsos....
.
Soviel Platz, wie Du zur Verfügung hast, hätte ich nur gerne ansatzweise, und wenn ich diesen hätte, würde ich darauf keine größtmögliche Ansammlung von halbherzigen Themen  platzieren.

Viele Grüße
Andreas

edit: Schaue Dir mal -als Tipp- den 1:1-Betriebsbahnhof Burgsinn ["Burgsinn Bbf"]  (- nicht zu verwechseln mit Burgsinn Bf an der unweit gelegenen Altbau-Strecke, Bahnhof Burgsinn Bbf liegtetwa,2 km südlich davon) an der SFS Fulda-Würzburg spaßeshalber auf Google earth als Anregung an....

nochmal edit: Im sichtbaren Teil maximal ein Duzend Weichen, maximal ein Dutzend Signale, ein modernes Stellwerk, ein Gebäude für die Stellwerktechnik und fertig, dann können die ICEs standesgemäß fahren..... und die alte Hobel sind eher was für die ganz vereinzelten Museumsfahrten .... oder z.B. eine Anlage a la Nordhausen mit Harz-Rollmaterial, dann schließen sich ICEs & Co. aus.
Ich denke, man sollte sich erst einmal klar werden, was für EIN Thema man umsetzen möchte, und dann gezielt ausschließlich auf dieses Ziel hin ausrichten, und .... alles andere weg, auch wenn es mitunter schmerzhaft ist....
Aber alles kaufen, was gefällt, ist eine Falle, in die ich vor Jahrzehnten auch getappt bin. Und selbst heute, nach einigen ebay-Kampagnen, habe ich noch einiges zuviel... 😉

Hast du dir eigentlich auch überlegt, was mit der überaus komplexen Anlage machen willst, falls du einmal irgend eines Tages aus irgendwelchen Gründen umziehen musst oder willst?

Hi ftranschel,

zu vielen wesentlichen Dingen möchtest du, deswegen hier nur Hinweise, die nicht auf deiner Ausschlussliste stehen.

- Deine rote Haupttrecke geht durch das, was ein 'Güterbahnhof ' sein soll. Das ist unrealistisch, die Strecke sollte daran vorbei führen. Züge fahren gewöhnlich nicht durch solche Anlagen. Die kleine Umfahrung zur anderen Strecke ist viel zu wenig.
- Das 'Güterding' ist weder ein Güterbahnhof, da dort keine Waren umgeladen werden können, noch ist es ein Rangierbahnhof, denn es kann nicht rangiert werden. Das Rangieren mit Benutzung der roten Hauptstrecke widerspricht der Idee der Hauptstrecke.
- Das BW braucht keine Schiebebühne, Mehdorn hätte sie sofort durch Weichen ersetzt. Schiebebühnen werden hauptsächlich in AWs benutzt.
- Vom BW zum Güterding gibt es keine direkte Verbindung, es gebt nur mit Fahren, einschl. Richtungswechsel, über die rote Hauptbahn und widerspricht der Idee der Hauptbahn. Auch für den Hauptbahnhof ist das BW kaum zu brauchen.
- Gibt es keine sichtbare Abstellanlage für Personenwagen/-züge?
- Diese Gleisstummel am Bahnhof erscheinen mir nicht sinnvoll, da zu kurz und kaum zu erreichen. Museum, dort?Eher nicht.
Da du zu den Dingen auf deiner Auschlussliste nichts hören möchtest, bleibt nur: Probier es nochmal, nachdem du dir Gedanken über Betriebabläufe gemacht hast, oder mach weiter und werde glücklich (i.e. mecker später nicht, wenn es nicht gefällt).

Gruß
Gerald

Moin Freetrack,

diesen Abschnitt hatte ich in der Tat gelesen. Ich möchte ftranschel trotzdem vor einem drohenden Misserfolg bewahren. Seine Vorstellung ist es ja automatisch Züge fahren lassen, damit er seinen Kindern und/oder den Zügen beim Fahren zuschauen kann.
Mit dem Gleisplan sehe ich das einfach nicht. Da nehme ich mir lieber die Freiheit heraus hier übergriffig zu sein um diese Punkte anzusprechen.

Andreas hatte es gut auf den Punkt gebracht. Es wurde geguckt was an Rollmaterial da ist. Dann wurde so geplant das alles auf einmal drauf passt. Sieht man extrem am BW. Das ist zur Präsentation da wo es ist und wahrscheinlich auch in der Größe.

Als Idee kann ich an dieser Stelle Aufgleisgleise oder Befahrbare Vitrinen ins Spiel bringen. Spart ein paar Gleise im Schattenbahnhof und man trotzdem das Rollmaterial austauschen.

Grüße
Flo
Hallo liebe Forensiker,

Fabian hat sich da sehr viele Gedanken gemacht und vor Allem: sehr viel Zeit in die Planung gesteckt, was sicher auch seinem Beruf geschuldet ist.
Nun zerredet das bitte nicht sofort. Sicher sind immer irgendwelche Verbesserungen möglich. Aber wenn ihm das so gefällt, dann ist das auch gut so.

Von mir bekommt er den Daumen hoch. So richtig viele Verbesserungsmöglichkeiten sehe ich auch nicht. Klar bringt jeder seine eigenen Gedanken zu einem Gleisplan ein, das war bei mir vor 5 Jahren auch so (und hat auch was gebracht da ich einiges übersehen habe). Aber: es bleibt ein Hobby und soll kreatives Gestalten erlauben. Das ist ihm, meiner Meinung nach, gelungen.

Jetzt muss er nach aller Planung nur noch die Zeit für den Bau der Anlage finden, das wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern...

Viel Erfolg wünscht
Freddie
Servus,

nachdem sich der TO vornehm zurückhält: vielleicht kann mir jemand das Brett vor dem Kopf entfernen, das ich offensichtlich habe:

Links befinden sich 3 Ebenen im Abstand von 5,5 cm inkl. der Grundplatten.
Rechnet man Gleisaufbau und den statischen Aufbau weg, bleiben nur wenige mm zwischen Rollmaterial und der jeweiligen Oberkonstruktion:
*** Werden die Pantographen mit Sekundenkleber unten gehalten?
*** Wo werden die Kabel für Ebene 1 geführt?

Auf Ebene 0 zähle ich 12 Gleise nebeneinander inkl. Kehrschleifen und Stumpfgleisen.

Die Zugänglichkeit der Gleise beschreibt der TO als grundsätzlich von vorne und von unten gegeben.

Zu 11 von diesen 12 Gleisen kommt man aber von vorne nicht und von unten ebenso wenig.

Müssen die Gleis-führenden Ebenen 1 und 2 jedes mal abgenommen werden, wenn man zum SBf gelangen will?

Die ganz Anlage ist nur gebückt, sitzend oder kriechend baubar, bespielbar und wartbar. Selbst der kleingewachsene TO kann nur in der Mitte des Raumes stehen - solange er keinen hohen Schuhe trägt.

VG Freetrack
Hallo,

Ja, die Inspiration von Hannover Hbf ist betrieblich nicht zu übersehen. Mich fasziniert auch immer wieder, auf wie engem Stadtraum hier ein intensiver vielfältiger Betrieb inkl. Abstellung das Vorbild hat entstehen lassen.

Der Nachbau reizt, gerade in N, wo lange Zuggarnituren noch machbar sind  ist aber meines Erachtens überschlagsmässig eine Lebensaufgabe. Daher würde ich noch überlegen, welche Teilbereiche schon funktionsfähig fertig gestellt werden können, um auch schon mal ein paar Züge fahren zu lassen, solange das Gesamtwerk (ohne detailierte Landschaftsgestaltung) fertig gestellt ist.

Ebenfalls würde ich noch kalkulieren, wieviel Gleis- und Weichenmaterial usw. gebraucht wird und was die Beschaffung ggfs. kostet.

Im Übrigen erinnert mich der Ebtwurf mit vielen dicht liegenden Gleisen an manch britische Anlage, wo im städtischen Gebiet auch ein Gleis neben dem andern ist, die Stadt allenfalls am Anlagenrand und auf dem Hintergrund angedeutet ist - und nach Fertigstellung doch ein stimmiger Eindruck entsteht.

Zu Geralds Anmerkung zur Schiebebühne im E-Lok-BW: Mich erinnert es an den zentralen Rangierbahnhof der Hamburger Hafenbahn für ankomnende ubd,abfahrende Güterzüge. Da gibt es seit einigen Jahren auch einen  Abstellbereich mit zahlreichen Gleisen und einer kleinen Halle für kleine Wartungsarbeiten. Die meisten Loks stehen aber im freien.

Viele Grüße
und frohe Festtage
Ingo (F.)

Moin,
der Kollege wird seinen "Spaß" mit verdeckten Bereichen haben, sei es wegen stehenbleibenden Loks, Schienenputzen oder Austausch von Technik.
Ellok-BW schlecht angebunden oder roter Bereich seltsam gelöst wurde ja schon angesprochen.

Für mich sieht das nach maximal zugegleistem Abstellbahnhof aus, dem etwas Bahnhof und Betriebsmöglichkeiten eingehaucht wurden, dann künstlich mit "Landschaft" überdeckt.

Würde zu weniger ist mehr raten.
polle
Fabian,
die Kurven müssen nicht so eckig sein. Es gibt auch flexibles Gleis 730 mm mit Betonschwellen (Minitrix 14501) .
Sag Bescheid, wie sich das Code60 Gleis im Bau und Betrieb verhält...
Der Rest ist ja schon gesagt. Es muss nicht realistisch oder praktisch sein. Deine MoBa ist der Ort, an dem Du Gott sein darfst. Leb es aus! Es ist wahrscheinlich der einzige Ort. Spiele, probier es aus und wenn es für Dich gut ist, ist es gut. Wenn der Plan zum Spiel gehört: auch gut.
Frohe Weihnachten
wünscht   Klaus
Guten Morgen!

Habt Ihr schon mal längere Zeit im Hauptbahnhof Hannover gestanden und den Zugverkehr beobachtet? Wenn ja, wird Euch aufgefallen sein, daß dort fast nie ein Güterzug zu sehen ist. Und das hat seinen Grund: Es gibt in Hannover eine Güterumgehungsbahn, die den Hauptbahnhof im Süden weiträumig umfährt. Diese Umgehungsbahn verbindet drei große Güterbahnhöfe: Lehrte im Osten, Hannover-Linden im Süden und Seelze im Westen. Diese sind alle diverse Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt.

Im vorigen Jahrhundert gab es direkt westlich im Anschluß an den Hauptbahnhof einen Postbahnhof und eine Stückgut-Abfertigung. Das ist inzwischen alles weg.

Der Hauptbahnhof Hannover ist also ein typisches Beispiel dafür, daß ein Bahnhof unter komplettem Verzicht auf Güterzug-Anlagen vorbildgetreu sein kann. Und er ist bei weitem nicht der einzige.

Herzliche Grüße und noch einen schönen 2. Weihnachtstag
Elmar
Vielleicht ein vorgezogener Aprilscherz?

Die Proportionen der Zeichnung weichen deutlich von den angegebenen ab.
Eine Wartungsluke mit 25 cm Breite ist auch etwas sportlich?

zugegeben - mit Geometrie habe ich wenig am Hut, aber wenn:
die Anlage 3 Meter breit ist
die maximale Raumhöhe in der Mitte gerade 1,72 Meter beträgt
Die Dachneigung 49 Grad beträgt...

gehen sich diese Anlagenhöhen doch gar nicht aus.

Selbst wenn die Dachneigung nur 45 Grad betragen würde, wäre die Ebene 0 maximal 22 cm hoch.

Bei 49 Grad Dachschräge beträgt die Höhe von Ebene 0 bei Raumhöhe 172 cm und Anlagenbreite von 300 cm ziemlich genau 0 cm.

Bitte korrigiert mich, wenn ich komplett falsch liege.

VG Freetrack



Hallo,

mit Dachschrägen muss man bei der Anlagenplanung auf der Hut sein. Ein in 2D erstellter Gleisplan kann meist problemlos in einem normalen Raum mit senkrechten Wänden realisiert werden. Bei Zimmern direkt unter dem Dach kommt bei solchen Plänen dann oft erst später das böse erwachen. Bei Win Track kann man sich die Dachschrägen mit Hilfe eines schräg erstellten Hintergrunds in der 3D-Ansicht anzeigen lassen. Da sieht man dann ob das so funktioniert oder nicht. Die ca. 100€ für Win Track sind gut investiertes Geld

Grüße
Markus

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Hall zusammen,

ich habe gesehen, wie ein mittlerweile 18-jähriger in H0 in einem Jahr ein ca. 6 qm großes Zimmer mit drei Ebenen und zwei Gleiswendeln selber aufbaute und digital verdrahtete. Große, lange Schattenbahnhöfe, in denen pro Ebene zehn vorbildgerecht lange H0-Züge abgestellt werden können.
Ziel: vorbildgerechter Tagesfahrplan mit realistisch langen Zügen.
Er kann darauf bereits fahren und nebenbei macht eine Ausbildung zum Triebfahrzeugführer.
Ein Fuhrpark mit Rollmaterial, das einem kleinen Modellbahnladen entspricht... der absolute Wahnwitz.

Insofern kenne ich zumindest ein etwas vergleichbares Konstrukt.

Was ich dabei mitnahm:
- der Gleisteil, der sichtbar ist, ist der komplizierte, weil es mit Klothoiden und einer ansprechenden Geometrie ohne Knicke schon zum mehrfachen Aufbauen kommen kann, wenn es nicht vorkonstruiert wurde.
- Betriebsteile so gestalten, dass sie betriebssicher bleiben. Er hat sich auf ein Minimum an Weichen konzentriert und nur so viele noch eingebaut, die für die verschiedenen Betriebsabwicklungen erforderlich sind.
- Ein Zug bleibt an der unmöglichsten Stelle stehen.
- Wenn die Gleisfreimeldung noch nicht fertig ist, kann es jederzeit zu Crashs kommen, die nur deshalb glimpflich ausgehen, weil man rechtzeitig und leicht hingreifen kann und es ggf. sieht. Vorteil von H0 zu N.
- Man muss die Motivation haben, das gesamte Werk einer Woche oder von Monaten einfach einzustampfen und von vorne zu beginnen. Er stellte von Holz auf leichte Lochblech-Profile um und baute mehrmals den Schattenbahnhof um, bis es passte.
- Mindestens ein Kreis sollte zu jedem Zeitpunkt betrieblich möglich sein, das Motivation schafft.
- Verkabeln gelingt in der digitalen Welt extrem elegant. Aber es ist auch Aufwand.
- Tauschbarkeit von Komponenten frühzeitig mitdenken.
- Viele Probleme werden erst sichtbar, wenn es steht.

Die Quintessenz für Dich:

- Deine Gleislänge ist nochmals doppelt so viel, wie die H0-Anlage. Es sind sehr viele Magnetartikel dabei.
- Ich würde für sich selbstständige Betriebsteile testweise aufbauen und schauen, ob es das tut, was es soll und dann fixieren. Die Betriebsanlagen anfügen, die für den jeweiligen Zweck wichtig sind.
- Die Beherrschbarkeit eines Betriebsteils testen und damit spielen. Dann den nächsten dazu.
- Den Verkabelungsaufwand trotz Digital nicht unterschätzen und beachten, dass für Begrasen später Decoder weder raus müssen, da sie durch den Elektrostat zerstört werden können.
- Dafür ein gutes Werkzeug zum Abisolieren und Crimpen kaufen. Es wird extrem häufig gebraucht werden.
- Alles so verkabeln, dass Decoder und die Weiche leicht entfernt oder getauscht werden können.

Gruß
Firefox


Hallo zusammen,

vielen Dank für die überwiegend konstruktiven Anmerkungen. Auf die für mich interessanten möchte ich eingehen.

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Floletni

Das BW wirkt mächtig. Ist aber dafür nicht gut angebunden.



Das stimmt, basiert aber auf zwei wesentlichen Überlegungen: Zum einen habe ich vor, hier rein manuell zu fahren, sodass mehr als ein Übergang zur "weiten Welt" gleichzeitig nicht vorkommen wird. Zum anderen ist der "pinke" Anlagenteil wie erwähnt abtrennbar. Um dies sicher zu gestalten möchte ich mich auf möglichst wenige Übergänge beschränken, damit diese auch betriebssicher sind.

Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: MTK

Den Gleiswechsel allenfalls erst nach der Kurve statt mit der Bogenweiche mit fixem Radius.



Das habe ich in Erwägung gezogen, aber verworfen, weil das bedeuten würde, dass auf der "Umgehungsbahn" kein ganzer Block an Länge vor dem Abzweig zur Hauptbahn bleiben würde. Und was gibt es schöneres als einen verspäteten Fernzug, der auf Einfahrt warten muss :)

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RJK

wie freetrack schon angemerkt hast, willst Du das (meiner Meinung) wesentliche Feedback garnicht hören



Genau, deswegen habe ich auch darauf hingewiesen. Ich belasse es deshalb bei diesem einen Kommentar dazu.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RJK

MTX mit Unterflur rate ich von ab. Ist auf Dauer nicht betriebssicher genug.



Meine Erfahrung ist dabei anders und dafür ausschlaggebend.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RJK

wie willst Du auf einer Fläche ca. 280 x 75 cm die Stadt abnehmen oder hochklappen, um an die Gleise darunter zu kommen?



Ich plane mit 5x60cm breiten Styrodur-Platten, die entsprechend abgelängt werden.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: RJK

Ich unterstelle mal, daß Du größer als 150cm bist, wie willst Du da arbeiten, ohne sofort Rückenschmerzen zu bekommen?



Vorwiegend im Sitzen vor und unter der Anlage. Habe ich bei der jetzigen Testanlage auch gemacht und keinerlei Probleme damit gehabt.

Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: AK

Beim Querlesen des Eingangsthreads bekommt man den Eindruck, dass die Anlage nach dem vorhandenen Rollmaterial ausgerichtet ist [...]



Mir war nicht bewusst, dass das modellbahnerisch nicht zulässig ist. Ich werde trotz des sicher nett gemeinten Rats dennoch daran festhalten.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

- Deine rote Haupttrecke geht durch das, was ein 'Güterbahnhof ' sein soll. Das ist unrealistisch, die Strecke sollte daran vorbei führen. Züge fahren gewöhnlich nicht durch solche Anlagen. Die kleine Umfahrung zur anderen Strecke ist viel zu wenig.



Zum einen: Ich bin zu der Zeit, als ich täglich mit IC/ICE Hannover-Bremen gependelt bin, im Schnitt etwa alle zwei Wochene einmal wegen irgendwelcher Umstände *durch* Seelze Rbf gefahren anstatt nördlich daran vorbei. Zum anderen: Deswegen fragte ich ja. Man könnte die Hauptstrecke mit etwas Abstand davor führen und dafür das BW einkürzen.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

Das 'Güterding' ist weder ein Güterbahnhof, da dort keine Waren umgeladen werden können, noch ist es ein Rangierbahnhof, denn es kann nicht rangiert werden. Das Rangieren mit Benutzung der roten Hauptstrecke widerspricht der Idee der Hauptstrecke.



Ich möchte in erster Linie meine Güterzüge sehen anstatt in Kisten oder dem Schattenbahnhof verstecken. Dass es betrieblich nicht ganz glaubhaft ist, sehe ich ein, darum geht es bei dem Konstrukt aber auch nicht unbedingt. Man kann es sicher als eine etwas größere Ausweiche gestalten und auffassen, sodass Güterzüge, die den Hbf passieren müssen, dort auf ihre Trasse warten können.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

Das BW braucht keine Schiebebühne,



Ich aber! :)

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

Vom BW zum Güterding gibt es keine direkte Verbindung, es gebt nur mit Fahren, einschl. Richtungswechsel



Irgendetwas muss man ja zu tun haben im manuellen Betrtieb. Es ist aber ja im Allgemeinen nicht unüblich, dass man BWs nicht immer auf direktem Wege und ohne Kreuzung anderer Wege erreichen kann.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

Gibt es keine sichtbare Abstellanlage für Personenwagen/-züge?



Auf die Gefahr hin, dass es bei meinem Entwurf ein bisschen lächerlich klingt: Dafür war kein Platz. Ich werde aber überlegen, ob nicht ein Teil des mittleren Schenkels dafür verwendet werden kann. Man könnte den "Güterbahnhof" auf eine zweigleisige Ausweiche reduzieren und dann eine Abstellung für Personenzüge hinzufügen.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

Diese Gleisstummel am Bahnhof erscheinen mir nicht sinnvoll, da zu kurz und kaum zu erreichen. Museum, dort?Eher nicht.



Das scheint mir ein Missverständnis zu sein. Als Museum sind die oberen fünf Gleise des pinken Bereichs gedacht. Die Stumpfgleise im Bahnhofsbereich sind für die Abstellung von Zug- und Rangierloks sowie sehr kurzen Triebwagen gedacht.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: GuteSeite

mecker später nicht, wenn es nicht gefällt



Mir erscheint es einigermaßen unwahrscheinlich, dass ich nur ansatzweise so viel an der fertigen Anlage auszusetzen habe, wie "ihr" es hier zu den Bereichen macht, die nicht zur Debatte stehen. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei all jenen, die einen konstruktiven Umgang erreichen.

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Freetrack

Wo werden die Kabel für Ebene 1 geführt?



Auf der Ebene 1 neben den Geleisen bis zu der Stelle, an der ein Durchbruch opportun ist. Übrigens "die Ebene 1" gibt es eigentlich gar nicht, sondern nur ein paar Trassenbrettchen für die Gleise der SFS.

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Infra

Daher würde ich noch überlegen, welche Teilbereiche schon funktionsfähig fertig gestellt werden können



Bis zur ersten Fahrt auf der S-Bahn ist es nicht viel Arbeit. Generell würde ich den Ablauf so sehen, dass ich die Gleise lege, die S-Bahn mit Fahrstrom versorge und dann sukzessive mehr verkable. Dann erst Weichendekoder, dann Rückmeldung, dann erst bei vollständiger Funktion die Fixierung. Mir ist auch wichtig, möglichst wenig Downtime zwischen dem Abbau der alten Anlage und dem "Neubetrieb" zu haben, aber das sehe ich als kleines Problem an.

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Infra

Zu Geralds Anmerkung zur Schiebebühne im E-Lok-BW: Mich erinnert es an den zentralen Rangierbahnhof der Hamburger Hafenbahn



Mich auch :)

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Firefox

Mindestens ein Kreis sollte zu jedem Zeitpunkt betrieblich möglich sein, das Motivation schafft.



Das sehe ich ganz genauso. Deshalb sind ja beispielweise auch Startpackungen bei allen außer absoluten Profis beliebt

Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Firefox

Ich würde für sich selbstständige Betriebsteile testweise aufbauen und schauen, ob es das tut, was es soll und dann fixieren. Die Betriebsanlagen anfügen, die für den jeweiligen Zweck wichtig sind.



Das habe ich in den vergangenen vier Jahren bereits gemacht, und meine Abwägungen basieren bereits darauf. Auch wenn ich verstehe, dass es viele MTX-Skeptiker gibt, ist es für meine Zwecke an vielen Stellen der beste Kompromiss.

Viele Grüße allerseits
Fabian
Hallo Fabian,
Der Traum fast aller Modellbahner ist eine große Anlage wo man alles abbbilden kann. Dies erweist sich manchmal aber als eine große Fehleinschätzung.
1. Werden solche Anlagen kaum fertig. Da kommt immer was dazwischen was letztendlich zu frust führt, weil man einfach nicht fertig wird.
2. Planungsfehler. Mal kommt man nicht an die Züge heran, wenn diese entgleisen. Eine Reinigung wird erschwert, weil die Höhen zu knapp sind oder die Züge kommen die Steigungen nicht herauf.
3. Man übernimmt sich finaziell, besonders wenn die Elektrik ins Spiel kommt.
4. Wenn man es wirklich schafft soweit zu kommen, das die Züge rollen, erkennt man mitunter, das der Gleisplan Fehler aufweist und dann versucht man wieder alles zu ändern.
5. Die Landschaft nicht vergessen. Da vergeht sehr viel Zeit, besonders beim Einschottern der Gleise, der zusammenbau der Gebäude oder das gestalten der Landschaft. Da kann am Ende einen schon die Lust vergehen. Ich spreche da aus Erfahrung.
Daher sage ich immer "weniger ist mehr".
Das sind nur gutgemeinte Ratschläge. Am Ende muss jeder selbst für sich entscheiden ob man solch eine Aufgabe angehen möchte oder vielleicht doch lieber ein bisschen kleiner plant und dann am Ende die Anlage zu Ende baut und Spass daran hat.
Grüsse
Klaus
Moin,
mutmaßend aus #18 haben wir es hier mit dem Großgott der N-Bahner zu tun, der völlig ohne Einschränkungen alles schon im Blick hat und alles auch zügig perfekt umsetzen kann. Wir können noch viel von ihm lernen.
polle
Moin Fabian,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mir erscheint es einigermaßen unwahrscheinlich, dass ich nur ansatzweise so viel an der fertigen Anlage auszusetzen habe, wie "ihr" es hier zu den Bereichen macht, die nicht zur Debatte stehen. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei all jenen, die einen konstruktiven Umgang erreichen.


Ich glaube keiner der Kollegen hier hat etwas an Deiner Anlage „auszusetzen“ und (fast) alle Hinweise sind konstruktiv gemeint. Auch wenn Du nicht darum gebeten hast, sind es alles Erfahrungen von Kollegen, die vor vielen Jahren vielleicht einmal ähnlich angefangen haben wie Du und nun einfach nur andere davor bewahren möchten, dieselben Fehler nochmal zu machen. Dennoch lernt der Mensch am meisten aus seinen eigenen Fehlern.

Da Du für Dich ja schon eine Testanlage erfolgreich aufgebaut hast, bleibt mir insofern nicht anderes übrig, als Dir viel Erfolg beim Realisieren Deines Traums von einer Modelleisenbahn zu wünschen.

Vielleicht lässt Du uns an Deinen Erfahrungen und dem Baufortschritt hier im Forum teilhaben. Es gibt hier sehr viel Interesse an Bauberichten und leider viel zu wenige Foristen, die vom Bau Ihrer kleinen oder großen Anlage von Anfang an über die gesammelten Erfahrungen berichten. Daraus könnte man meiner Meinung nach sehr viel mehr lernen, als durch reines Studium von Büchern oder YouTube-Videos.

LG Rimbert
Ich kann und will nicht viel zu dem Plan sagen. Aber dass er eine Schiebebühne haben will, kann ich gut verstehen! Spielspass muss sein 👍

LG Mike
@Elmar #14

Ich habe öfters die Betriebssituation in Hannover Hbf zu verschiedenen Tageszeiten beobachten dürfen.
Nach 22 Uhr und bei Störungen auf der Güterumgehubgsbahn bzw. der Strecke Lehrte - Celle (Richtung Hamburg) hatte urplötzlich der Güterverkehr zugenommen.  

Aber ich gebe dir recht. Hannover Hbf ist ein gutes Beispiel (ähnlich wie Hamburg Hbf ) wie reger Zugverkehr mit unterschiedlichsten Personenzügen statt finden kann, ohne Güterzüge vorzusehen.

Aber nehmen wir uns Bremen Hbf zum Vorbild. Da rauscht alle naselang ein Güterzug durch und bleibt manchmal auch stehen. Allerdings hat die (Regio-)S-Bahn keine eigenen Gleise, sondern teilt sie sich mit dem übrigen Regional-, Fern- und Güterverkehr.

Grüße
Ingo (F.)
Hier hätte ich gerne mal vom User Helko einen Kommentar.
Ansonsten Fabian, mein Beileid das Du keine Kritik, nicht einmal konstruktive, annehmen willst.

Kai
Hallo,

ich finde, wir sollen den Kollegen bauen lassen und schauen, wie er voran kommt. Es ist schließluch sein Vergnügen im Modelleisenbahnbau.

Grüße
Ingo (F.)
Hallo Fabian,

bevor du dich jetzt mit dem Bau deiner Bahn zurückziehst, beantworte doch zumindest zwei meiner Fragestellungen von unten. Offenbar hast du auf so gut wie jeden unserer Einwände, jede Frage deine Antwort längst parat und alles für dich schon bedacht und meist sogar ausgetestet und die Umsetzung siehst du als wenig herausfordernd an, siehe
Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: ftranschel

Mir erscheint es einigermaßen unwahrscheinlich, dass ich nur ansatzweise so viel an der fertigen Anlage auszusetzen habe, wie "ihr" es hier zu den Bereichen macht, die nicht zur Debatte stehen.



meine beiden Fragen:

zu#10.: Im linken Bereich auf Ebene 0 sind ca. 50 lfm Gleise und ca. 15 Weichen im unsichtbaren Bereich als SBHf verbaut.

Jeweils nur 5,5 cm höher befinden zwei weitere Ebenen mit Gleisen.

Wie wartest du hier Ebene 0?


zu #15: wie kommst du bei 49 Grad Dachschräge, einer maximalen Raumhöhe von 172 cm und 3 Meter Anlagenbreite auf 60,0, 65,5 und 71 cm Anlagenhöhe für deine 3 linken Ebenen? Kannst du einen Querriss zeichnen?

Neugierige Grüße Freetrack
Guten Tag,

Fabian hat's doch selbst vorweggenommen:
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: ftranschel

.....vollkommen durchgeknallten Ziel........die Todsünde des Modellbaus......


KOPFSALAT DELUXE!

Guten Rutsch und freundlicher Gruß

Hannah
Hallo,

Zitat

Mir war nicht bewusst, dass das modellbahnerisch nicht zulässig ist. Ich werde trotz des sicher nett gemeinten Rats dennoch daran festhalten.


Tja, dann kommt demnächst die Modellbahnpolizei bei dir vorbei und nimmt dich mit.

Ernsthaft: Natürlich ist das zulässig, aber wenn die Anlage genau auf das vorhandene Material zugeschnitten ist (und nur auf genau das) kann es sein, dass Du später Probleme hast bzw. dich ärgerst. Ich hab das bei meiner ersten Anlage gemacht, ich war jung und hatte wenig Geld. Also hab ich den Schattenbahnhof so geplant, dass er für das, was ich aktuell hatte, vollkommen ausreicht. Naja...

Viele Grüße
Rico
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: RF

Also hab ich den Schattenbahnhof so geplant, dass er für das, was ich aktuell hatte, vollkommen ausreicht. Naja...



Hallo,

den Fehler hatte ich vor rund 30 Jahren auch gemacht. Man wird aber älter, nimmt vielleicht ein paar Kilo zu aber vor allem wird man im Laufe der Jahre immer unbeweglicher. In meinen Schattenbahnhof bin ich größtenteils nur von der Seite oder von unten hingekommen. Das habe ich später bei jeder Störung bereut und war auch ein Grund dafür die alte Anlage komplett abzubauen.

Ich bin gerade auch am Bau einer Anlage. Der Schattenbahnhof ist der nächste Schritt. Da plane ich aber nochmal um und vergrößere den Abstand zwischen den Parallelgleisen.

@Fabian

Die 33,6mm Parallelgleis auf der linken Seite des Schattenbahnhofs (Standard bei Minitrix/Roco, Fleischmann und Arnold) sind für den Einsatz des Zweifinger-Krans zu eng. Da hilft nur den Parallelgleisabstand zu vergrößern und ggf. auch auf das eine oder andere Parallelgleis zu verzichten. Das gleiche gilt auf der rechten Seite des nicht sichtbaren Abschnittes des gemogelte Kopfbahnhofs.

Zum Bw:

Ein Teil der langen Abstellgleise oberhalb der Schiebebühne würde ich zu einer Abstellharfe für Loks machen. Das sieht dann aus der Vogelperspektive so aus:

https://maps.app.goo.gl/umLSeZqLqJamyFup7

Das Bild von mir zeigt die Abstellgruppe des damals neu eröffneten Rangierbahnhof München-Nord. Davor gab es in München zwei ältere Rangierbahnhöfe. Mitten durch den Rangierbahnhof Berg am Laim fuhren bis 1994 alle Reisezüge durch.

Grüße
Markus

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Hallo,
meine damaligen Anlagen waren ALLE schlecht geplant, besonders die Schattenbahnhöfe waren das übel. Mann kam nicht dran oder die Höhen waren zu niedrig. Immer war der Abriss die Folge.
Bei meiner jetzigen Anlage bin ich auf nummer sicher gegangen und habe die Anlage "Weyersbühl II" in Spur N einfach nachgebaut. Vielleicht war da auch ein bisschen Faulheit im Spiel, aber ich wollte einfach meine Nerven durch Planungsfehler nicht noch weiter ruinieren.
Der Schattenbahnhof liegt jetzt am hinteren offenen Rand, so das ich ganz bequem an die Züge komme. Ferner liegt die Höhe nach oben bei ca. 40cm. Selbst das Gleisreinigen von Hand ist da kein Problem mehr.

Grüsse
Klaus
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: RJK

Auch wenn Du nicht darum gebeten hast, sind es alles Erfahrungen von Kollegen, die vor vielen Jahren vielleicht einmal ähnlich angefangen haben wie Du und nun einfach nur andere davor bewahren möchten, dieselben Fehler nochmal zu machen. Dennoch lernt der Mensch am meisten aus seinen eigenen Fehlern.



Rimbert, ich schätze Deine Beiträge sehr und habe aus Deinem/Eurem Konstruktionsthread schon viel gelernt. Da ich aber vorab sicher wusste, dass mein Entwurf in seinen inhaltlichen Aspekten sehr kontrovers sein wird, wollte ich eigentlich vermeiden, dass viele geschätzte Kollegen Zeit dafür aufwenden, mir Bedenken zu nennen, für die ich meine Lösungen (oder Ausreden ) gefunden zu haben.

Außerdem habe ich den Faden nicht begonnen, um Fishing for compliments zu betreiben (das reicht bei Erfolg oder Misserfolg meines Ansinnens immernoch), sondern weil ich mir konkretes Feedback erhoffe und auch konkrete Fragen gestellt habe. Für den ersten teil davon schien mir der gebotenen Kontext erforderlich, aber das kann man freilich anders sehen.

Ein Stück meiner Bedrückung ist sicherlich dem geschuldet, dass ich z.B. überhaupt keine Info zum Thema Booster bekommen habe, was mir aber sehr wichtig ist, denn daran hängt die Vorplanung der elektrischen Auslegung ja maßgeblich. Und dafür hilft es m.E., die räumlichen Dimensionen zu kennen.

Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: RJK

Vielleicht lässt Du uns an Deinen Erfahrungen und dem Baufortschritt hier im Forum teilhaben. Es gibt hier sehr viel Interesse an Bauberichten und leider viel zu wenige Foristen, die vom Bau Ihrer kleinen oder großen Anlage von Anfang an über die gesammelten Erfahrungen berichten.



Ich lese Bauberichte auch mit viel Interesse, würde dies aber nur tun, wenn es dementsprechend überhaupt Interesse dafür gibt, zumal Thema und Ansatz "Gleiswüste" die meisten Puristen ja nicht ansprechen. Mein Mitteilungsbedürfnis kann ich beruflich umfassend befriedigen.

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Freetrack

zu#10.: Im linken Bereich auf Ebene 0 sind ca. 50 lfm Gleise und ca. 15 Weichen im unsichtbaren Bereich als SBHf verbaut.

Jeweils nur 5,5 cm höher befinden zwei weitere Ebenen mit Gleisen.

Wie wartest du hier Ebene 0?

zu #15: wie kommst du bei 49 Grad Dachschräge, einer maximalen Raumhöhe von 172 cm und 3 Meter Anlagenbreite auf 60,0, 65,5 und 71 cm Anlagenhöhe für deine 3 linken Ebenen? Kannst du einen Querriss zeichnen?



Freetrack, ich habe Dir eine räumliche Ansicht angehängt. Ich vermute, dass das fehlende Element für Dich der Umstand ist, dass konstruktionsbedingt der Raum nicht mit dem Giebel abschließt. Ich versichere Dir aber, dass die Breite stimmt :)

Und ja, mir ist bewusst, dass die durch die Dachschräge ragenden Teile der angedeuteten Kulisse nicht realisierbar sind :-D

Zur Wartung: Es gibt für die linke Seite zwei Zugänge: Erstens von unten (gebe zu, habe vergessen es einzuzeichnen), d.h. in der Mitte des Halbkreises werde ich auf eine Abdeckung über den Segmentkästen verzichten. Zweitens von "vorne": Die Verdeckung wird über Styrodur-Segmente erreicht, die abtrennbar sind, sodass im Ergebnis die äußeren zwei Spuren von außen und die inneren zwei Spuren von unten zugänglich sind. Da dies nicht für alle Fälle reicht, wird der SFS-Schattenbahnhof als "Pizzablech" ausgeführt, ich hatte ja schon geschrieben, dass es eine durchgehende "Ebene 1" eigentlich nicht gibt: Ein auf 4-6 Stativstangen gelagertes Alublech mit den verdeckten Geleisen der SFS lässt sich nach Entfernen der Fixierschrauben und des Rollmaterials nach vorne entnehmen, sodass dann ~11,0cm Höhe für den Zugriff zur Verfügung stehen. Das sollte für die Tiefe von kaum 70cm ausreichen. Für den hinteren Teil ist die Luke "oben rechts" M.E. nach ausreichend, aber auch dort ist die Verdeckung abnehmbar.

Zitat - Antwort-Nr.: 27 | Name: Hannah

KOPFSALAT DELUXE!



Ich hatte auch gedacht, dass der nicht frei von Selbstironie gewählte Titel zusammen mit einem 2000-Worte-Disclaimer ausreichen würde, aber es ist wie es ist :)

Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: RF

Ich hab das bei meiner ersten Anlage gemacht, ich war jung und hatte wenig Geld. Also hab ich den Schattenbahnhof so geplant, dass er für das, was ich aktuell hatte, vollkommen ausreicht.



Deswegen lautet die Devise ja auch, so viel Abstellung wie möglich zu erhalten. Es ist nicht jeder Block, aber mehr als ich zugeben mag...

Ich habe einen unterirdischen Schattenbahnhof in erster Linie deshalb verworfen, weil es die Unterkonstruktion massiv verkomplizieren würde (und ich schnell [wieder] fahren möchte) und weil die Anzahl zusätzlicher Abstellung im Verhältnis zu Steigungsstrecke und Kapazität mir nicht optimal erscheint.

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: MarkusR

Man wird aber älter, nimmt vielleicht ein paar Kilo zu aber vor allem wird man im Laufe der Jahre immer unbeweglicher. In meinen Schattenbahnhof bin ich größtenteils nur von der Seite oder von unten hingekommen. Das habe ich später bei jeder Störung bereut und war auch ein Grund dafür die alte Anlage komplett abzubauen.



Es mag seltsam anmuten, aber ich gehe nicht davon aus, dass dies die Anlage für mein Altenteil ist, sondern maximal 15 Jahre stehen wird. Mit Mitte 50 wird sich das dann anders ausgehen, da bin ich sicher.

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: MarkusR

Die 33,6mm Parallelgleis auf der linken Seite des Schattenbahnhofs (Standard bei Minitrix/Roco, Fleischmann und Arnold) sind für den Einsatz des Zweifinger-Krans zu eng. Da hilft nur den Parallelgleisabstand zu vergrößern und ggf. auch auf das eine oder andere Parallelgleis zu verzichten.



Ich habe bei meinem jetzigen Schattenbahnhof den Einsatz voin 33,6cm Abstand nicht bereut (Höhenabstand 8,5 cm, Tiefe 35 cm). Falls eine Garnitur den Weg zur Havarie versperrt, wird sie ebenfalls entnommen. Falls es mehrere sind, ist das eben so. Mir ist hier und jetzt mehr Abstellgleis wichtiger als die absolute Zugänglichkeit.


Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: MarkusR

Ein Teil der langen Abstellgleise oberhalb der Schiebebühne würde ich zu einer Abstellharfe für Loks machen.



Das finde ich interessant, aber gibt es das wirklich oft? Auch in Ep. VI sind viele Abstell-/Betriebs-/Ausbesserungsbereiche ja eher historisch gewachsen.

Viele Grüße
Fabian




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Moin Fabian,

vielen Dank für Dein ausführliches Statement. Eigentlich hatte ich mich entschlossen nichts mehr zu schreiben, weil Du auf mich sehr überzeugt von Deinem Ansinnen wirkst, immerhin machst Du das aber mit einer gewissen Ironie.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

  mir Bedenken zu nennen, für die ich meine Lösungen (oder Ausreden ) gefunden zu haben.

. Und nimmst damit in Kauf aus Deinen eigenen Fehlern zu lernen. Das schätze ich.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich lese Bauberichte auch mit viel Interesse, würde dies aber nur tun, wenn es dementsprechend überhaupt Interesse dafür gibt, zumal Thema und Ansatz "Gleiswüste" die meisten Puristen ja nicht ansprechen.

Gerade wegen des Themas „Gleiswüste“ glaube ich, ist ein Baubericht von besonderem Interesse. Du hast Dir sehr viele Gedanken zur Konstruktion gemacht, hast schon Testaufbauten erstellt und willst jetzt in die Umsetzung gehen. Das wird viele interessieren. Es gibt hier viele „Nicht-Puristen“ im Forum, die leider nur lesen und wenig posten, weil sie sich die häufig unqualifizierten Beiträge nicht antun wollen. Es würde mich freuen, wenn es gelingt, das zu ändern. Dafür braucht es ein paar starke Charaktere, die Ihr Ansinnen durchziehen. Du scheinst mir so einer zu sein.

Zu Recht weist Du daraufhin, daß niemand bislang auf Deine Frage nach den Boostern geantwortet hat.
Ich halte mich nicht für besonders kompetent in Fragen der elektronischen bzw. digitalen Steuerung. Beim Bau meiner Anlage stoße ich da regelmäßig an meine Grenzen. Deshalb habe ich mich zu diesen Themen bislang zurückgehalten. Da aber auch sonst keiner geantwortet hat, kann ich zumindest meine Lösung teilen.

Ich habe für meine Anlage vier Booster verbaut. Je Schattenbahnhof mit anschließender Paradestrecke einer, einer für den Hauptbahnhof und einer nur für Weichen. Der Booster für Weichen ist der Ansteuerung der Servos über DCC-Decoder geschuldet. Damit lassen sich alle Weichen auch noch ansteuern, wenn in einem Abschnitt ein Kurzschluss den dortigen Booster ausgeschaltet hat. Die gesamte Gleislänge meiner Anlage beträgt ca. 140m, die Schattenbahnhöfe bieten Platz für ca. 50 Züge. Im Lastbetrieb (mehr als 35 Züge hatte ich noch nicht auf der Anlage) habe ich bislang keine Probleme feststellen können. Jede Lok zieht ja auch im Stand ein wenig Strom und auch wenn vielleicht nur 5 - 7 Züge gleichzeitig fahren, ist im sequentiellen Zugspeicher ja immer Bewegung, weil die Züge laufend vorrücken. Vielleicht hilft das zur Einschätzung. Irgendwo habe ich mal eine rechnerische Betrachtung gesehen ø Stromverbrauch einer Lok x Anzahl Loks in einem Abschnitt muß kleiner sein als die Maximalleistung des Boosters. Wie gesagt, Elektronik ist nicht gerade meine Paradedisziplin beim Modellbau.

Freue mich auf Erfahrungsberichte von Dir! Ich muß mal mit NMike sprechen, vielleicht laden wir Dich in unseren Bauthread ein, dann hätten wir drei ganz unterschiedliche Ansätze zum Bau von größeren Anlagen:
„Kato ebenerdig schnell“
„Peco vorbildnah aufwendig“
„Minitrix Gleiswüste“

LG Rimbert

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich lese Bauberichte auch mit viel Interesse, würde dies aber nur tun, wenn es dementsprechend überhaupt Interesse dafür gibt, zumal Thema und Ansatz "Gleiswüste" die meisten Puristen ja nicht ansprechen. Mein Mitteilungsbedürfnis kann ich beruflich umfassend befriedigen



Moin zusammen,

ich schliesse mich Rimbert an. Ich finde, je gegensätzlicher die Anlagenkonzepte in einem Thread sind, umso interessanter wird es für die Leser (und auch für uns selbst). Da kann man viel lernen. Falls Du also irgendwann noch nebenberufliches Mitteilungsbedürfnis haben solltest… you‘re welcome 😎

Weiterhin muss ich sagen, dass ich inzwischen wohl selber eine Gleiswüste habe. Im Gegensatz zu Euch beiden habe ich nur mit einer auf Papier gekritzelten einfachen Skizze begonnen, es sollte eigentlich nur eine doppelgleisige Strecke mit viel Landschaft werden. Was soll ich sagen, es kam Gleis um Gleis dazu, inklusive 3 BWs mit drei Drehscheiben und einer Schiebebühne. Da ich ebenfalls keinen unterirdischen SBH wollte, kann ich nun rund 25 Züge plus 65 zusätzliche Loks auf meiner Anlage (auf nur einer einzigen Ebene) abstellen und habe immer noch die doppelgleisige Hauptstrecke frei. Also… ich kann Dich verstehen 😜

Da Du offensichtlich sehr meinungsstark bist, habe ich garnicht erst versucht Deinen Plan zu kommentieren. Jedem Tierchen sein Pläsierchen!  Zum Thema Booster kann ich sagen, dass ich (bis jetzt) keinen brauche (ich fahre mit der weissen Z21). Da ich die Stopweichenfunktion der Kato Weichen belassen habe, und ebenso die Drehscheiben und die Schiebebühne nur das jeweils angefahrene Gleis mit Spannung versorgen, bleibt die Zahl der tatsächlich gleichzeitig unter Strom stehenden Loks überschaubar. Dein Plan bietet sich für eine ähnliche Lösung an.

LG Mike
Servus Fabian,

danke für deine Antworten und die 3D-Skizze.

Die 3D-Skizze hat meine Frage zur Raumgeometrie so aufgelöst, wie ich es vermutet hatte (teils abgehängte Decke unter dem Giebel, auf die im Eingangsposting halt nicht verwiesen wurde). Bei der Skizze fällt mir auf, dass die verdeckten Gleise auf der rechten Seite verdeckt bleiben, auf der linken Seite aber teils großzügig sichtbar bleiben?


Dein Konzept hat mir eigentlich von Anfang an sehr gefallen, was ich aber nicht gleich gepostet habe, weil ich nicht schon zu Anfang mit "Komplimenten" um mich zu werfen pflege, bevor ich nicht ein wenig gestichelt habe.

Mir war Entsprechung einer MoBa mit der "Echtbahn" noch nie ein Anliegen und so finde ich dein BW, deinen Durchfahrtsbahnhof und den teils gemogelten Kopfbahnhof einerseits ideal für abwechslungsreiches Spielen und andererseits ideal, um Besucher möglichst lange im positiven Sinn zu verwirren, da durch die großen verdeckten Bereiche inkl. der zahlreichen Kehrschleifen es eine Zeit dauern wird, bis Beobachter das großzügige Wirrwarr an unterschiedlichen Zugfolgen entschlüsseln können.

Schon beim Durchsehen der Pläne aus dem Eingangsposting hatten mich aber 2 Dinge gestört, und tun sie es immer noch:

zum einen eine kaum erkennbare praxistaugliche Zugänglichkeit wesentlicher verdeckter Bereiche. Zum anderen der fehlende Anschluss von Ebene 2 an Ebene 0.

Der mittlere Bereich deines Kopfbahnhofs bietet hervorragende Anbindungsmöglichkeiten für eine S-Bahn / Regionalbahn / Tram an Ebene 2.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Konstrukt inkl. Kehrschleifen-Schattenbahnhof auf Ebene 1 in seiner Eigenständigkeit komplett verzichtbar ist und stattdessen schlicht als organische Verbindung zu Ebene 2 verwendet wird, die links durchaus 15 bis 20 cm Höhe erreichen könnte (auch wenn sie dadurch etwas schmäler würde) und natürlich auch die Stadt auf Ebene 1 auf der rechten Seite hier einbezogen werden sollte. Und diese gesamte Strecke dann lieber eingleisig mit Ausweichen statt zweigleisig, um der Gleiswüste auf Ebene 0 einen Ruhe- und Gegenpol zu bieten.

Dadurch würden sich auch die Eingriffsmöglichkeiten in die - trotz deiner letzten Ausführungen -  für mich immer noch zu aufwändig wartbare linke Seite von Ebene 0 mit doch immerhin 12 nebeneinander liegenden SBhf-Gleisen signifikant verbessern.

Jedoch bleibt für mich der Knackpunkt beim ganzen Konzept die Erreichbarkeit der verdeckten Gleise. Die großzügigen Abdeckungen entschädigen zwar das Auge für den sichtbar gebliebenen "Gleissalat" auf Ebene 0 und machen diesen Großstadtbahnhof auch glaubwürdiger. Wäre die Bahn von den Außenseiten gut zugänglich, würde ich das Konzept sofort "unterschreiben", aber das fällt ja flach.

Ich befürchte immer noch, dass die erwartbare Zahl an nötigen Eingriffen / Entgleisungen / Entkupplungen / Wartungen / Schienenreinigungen / Weichen- & Elektronikproblemen etc. in Relation zum Aufwand, im Bedarfsfall an die jeweiligen Bereiche zu gelangen, in einem deutlichen Missverhältnis stehen wird, das den Spielspaß mittel- bis langfristig kippen lassen könnte. Auch wird dein offenbar zahlreich vorhandenes Rollmaterial wesentlich im Wege stehen, wenn du in den verdeckten Bereichen zugreifen musst. Domino-Day lässt dann grüßen.

VG Freetrack

PS.: mir kam so vor, als käme man vom (roten) Durchgangsbahnhof nicht ohne Zickzack-Fahrt oder die Umfahrung über die linken Kehrschleifen der Ebene 0 auf die lila und gelben Gleise im Kopfbahnhof. Ist das gewollt?

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: MarkusR

(Standard bei Minitrix/Roco, Fleischmann und Arnold)


Nein, Arnold hat 30 mm Parallelgleisabstand. Daher ist bei Arnold ein Kreuzungswinkel von 15° auch wirklich 15°, und bei Fleischmann Piccolo 16,8° (bei gleicher Geradelänge von 111 mm).

Gruß, Victor
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Fabian

Das finde ich interessant, aber gibt es das wirklich oft? Auch in Ep. VI sind viele Abstell-/Betriebs-/Ausbesserungsbereiche ja eher historisch gewachsen.



Hallo Fabian,

Maschen Rangierbahnhof wurde 1977 in Betrieb genommen. Bin mir nicht sicher ob die Abstellgruppe seitdem umgebaut wurde oder ob die dort schon immer so aus sah. Aber die Abstellgruppe von Maschen Rbf ist wie München Hbf aufgebaut:

https://maps.app.goo.gl/6zutSVQ7u4rD1vgi7

Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: VictorPM

Nein, Arnold hat 30 mm Parallelgleisabstand.



Hallo Victor,

da hätte ich vor dem "Antwort eintragen" ein Blick in ein Arnold-Katalog werfen sollen. 30mm wären ja noch weniger Platz für den Zweifinger-Kran und den von Freetrack angesprochen "Domino-Effekt". Aber klar, du hast recht. Die genannten Gleissystem sind nur annähernd gleich aber unterscheiden sich in Nuancen

Grüße
Markus
Guten Abend zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 33 | Name: NMike

Da ich die Stopweichenfunktion der Kato Weichen belassen habe, und ebenso die Drehscheiben und die Schiebebühne nur das jeweils angefahrene Gleis mit Spannung versorgen, bleibt die Zahl der tatsächlich gleichzeitig unter Strom stehenden Loks überschaubar. Dein Plan bietet sich für eine ähnliche Lösung an.



Ich vermute, eher nicht, denn ich bevorzuge (bis auf das BW/AW) eine lückenlose Rückmeldung.

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Freetrack

[...]andererseits ideal, um Besucher möglichst lange im positiven Sinn zu verwirren, da durch die großen verdeckten Bereiche inkl. der zahlreichen Kehrschleifen es eine Zeit dauern wird, bis Beobachter das großzügige Wirrwarr an unterschiedlichen Zugfolgen entschlüsseln können.



Genau so nämlich! :)

(Man stelle sich noch vor, dass es die eine oder andere doppelte Garnitur gibt, die die Verwirrung komplett macht...)

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Freetrack

Bei der Skizze fällt mir auf, dass die verdeckten Gleise auf der rechten Seite verdeckt bleiben, auf der linken Seite aber teils großzügig sichtbar bleiben?



Nee, in der Darstellung nur ausgeblendet. Es kommen wie rechts auch "Felsen" und Stützmauern auf Styrodur-Grundlage davor, damit man den Schattenbahnhof leicht freilegen kann.

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Freetrack


Zum anderen der fehlende Anschluss von Ebene 2 an Ebene 0.

Der mittlere Bereich deines Kopfbahnhofs bietet hervorragende Anbindungsmöglichkeiten für eine S-Bahn / Regionalbahn / Tram an Ebene 2.



Ich vermute, dass ich verstehe, was Du meinst. Ich möchte auf weitere Steigungsstrecken aber in Bezug auf Baufortschritt, Zugänglichkeit und ausdrückliche Vermeidung des Themas "mit *angeschlossener* Nebenbahn" verzichten. Außerdem erlaubt es mir, auf der Ebene 2 = HSB etwas ausschweifender Harzer Landschaft zu zeigen, als wenn ich dort noch einen Übergabebahnhof mit Betriebswerk zeigen müsste (bzw. dann wollte :)).

Zitat - Antwort-Nr.: 34 | Name: Freetrack


Dadurch würden sich auch die Eingriffsmöglichkeiten in die - trotz deiner letzten Ausführungen -  für mich immer noch zu aufwändig wartbare linke Seite von Ebene 0 mit doch immerhin 12 nebeneinander liegenden SBhf-Gleisen signifikant verbessern.



Ich gebe es nur ungern zu, aber Dein Einwurf hat mich dazu gebracht, einmal zu prüfen, ob es nicht ohne die grüne Strecke geht, ohne allzu viele Betriebsmöglichkeiten einzubüßen. Die bessere Zugänglichkeit liegt auf der Hand, aber ich nehme von der Phantasie, zumindest den Anfang einer SFS anzudeuten nur ungern voreilig Abschied.

Vorteile, die ich aktuell sehe: Oberhalb der roten Strecke ließe sich eine schicke Überwerfung konstruieren, um die beiden Zweige der Kehrschleife zu entflechten. Außerdem erinnert mich die Gleisführung dann verdächtig an die Abzweigstelle Bremen Sebaldsbrück, die ich oft passiert habe...

Umgekehrt gibt es dann dafür links unten das Problem, dass da plötzlich vier Gleise nebeneinander geführt werden wollen und eigentlich beide Richtungen sowohl Güterabstellung/Hauptstrecke als auch die Umfahrung erreichen können sollten, was mir dann allerdings etwas arg voll vorkommt. (Nicht, dass ich grundsätzliche Probleme damit hätte, weitere Weichen einzuplanen...)

[Der Anhang zeigt den zwischenzeitlichen Änderungsstand, man sehe mir die unfertige Anbindung zum Kopfbahnhof und die unklare Lage zur roten Strecke nach.]

Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: MarkusR

Maschen Rangierbahnhof wurde 1977 in Betrieb genommen. Bin mir nicht sicher ob die Abstellgruppe seitdem umgebaut wurde oder ob die dort schon immer so aus sah. Aber die Abstellgruppe von Maschen Rbf ist wie München Hbf aufgebaut:



Das ist eine tolle Info, dann ist es schonmal nicht mehr so "exotisch" wie von mir vermutet. Weiß zufällig jemand, wie die "Besetzung" geregelt ist? Wird da nach irgendeinem System (EVU?) sortiert?

Viele Grüße
Fabian

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Hallo zusammen.

ich nehme mal aufgrund der resoluten Abwehr-Diskussion schwer an, dass das "akademische Conschtrukt a la Stuttgart 21" schon ziemlich fertig gebaut ist und es sich bei diesem thread angesichts der Beratungs-Resistenz lediglich nur um die "Legitimation posthum" des eingeschlagenen Holzwegs geht... Warten wir mal ab, wann Stuttgart 21 eröffnet wird - das bundesweite Nadelöhr erster Klasse mit 5 Sternen   Geplante 90 Sekunden für Ein- und Ausstieg bei doppelter Gleisbesetzung Nicht Fisch, nicht Fleisch, sau-teuer für ein Unternehmen, dessen börsenfähige Postanschrift "Knapp an der Pleite" lautete, und absolut ineffizient ist. Fortschritt ist irgendwie anders.... Schönreden ist halt Zeitgeist....
beim genaueren Hingucken offenbart sich der akademische Dilettantismus

Viele Grüße
Andreas

eine neue Studie: 16-jährige können zu einem nicht zu ignorierenden Prozentsatz weder einen Stift halten, noch die Schuhe mit einer Schleife binden noch allein aufs WC gehen....
Joh, und ich sprach kürzlich mit einer Grundschullehrerin: Die sagte, dass Grundschüler bis zu 18 Stunden ("wegen schlechtem Wetters") am Handy an einem einzigen Wochenende zocken mussten, weil deren Eltern keine Zeit oder keinen Bock hatten, sich mit ihren eigenen Kindern zu beschäftigen....   Und das Schulgebiet ist keine Bronx, sondern "wohlfeiler Mittelstand".... Lost Generation.... Generation "B"...

Hallo Fabian

Die 2 extra Gleise links unten habe ich mir von Anfang an gewünscht aus betrieber Sicht.

Anstatt auf die "SFS" würde ich eher auf die "HSB" verzichten. Damit ist auch der linke Anlagenteil viel besser erreichbar (allenfalls sogar nur hinter einer Kulisse als offener Schattenbahnhof).
Ist ja eh komplett getrennt und wenn die Grundebene +SFS stehen und funktionieren kann immer noch überlegt werden einen draufzusetzen/eben nicht/das Thema auf einer separaten Anlage aufzugreifen?

MfG

Michael
@ Andreas #38: Da hat Dich heute nacht aber der DB-Weltschmerz geritten! Ich kenne zwar auch Grundschullehrerinnen die genau so von ihrem täglichen Erleben mit den jüngeren Generationen berichten, und auch ich glaube nicht an vernünftige Planung bei S21… aber das hat nix mit diesem Faden zu tun.

Der TE ist zwar selbsterklärtermassen beratungsresistent in fairerweise von vornherein kommunizierten Teilaspekten seiner Planung, ist aber - glaube ich - weder 16 Jahre alt noch hat er die Anlage schon weitestgehend fertiggebaut.
Im Gegenteil, er plant ja durchaus professionell und bedient sich dabei moderner Hilfsmittel, ausserdem ist er schon sprachlich auf einem ganz anderen Level als der durchschnittliche heutige 16jährige.

So what! Wenn er es denn gerne so bauen möchte dann soll er das tun. Gibt schlimmere Gleispläne.

LG Mike
Hallo Fabian,

ich bewundere ganz aufrichtig deinen Mut und deine Tatkraft.

Trotzdem möchte ich dir für den Anfang als ersten Schritt zu einer kleineren Anlagen (evtl. Modulen) raten, die überschaubar fertig wird, an der du die Technik ausprobieren und Erfahrungen sammeln bzw. deine Fertigkeiten steigern kannst. Diese erste kleinere Anlage kann dann ja in ein größeres Projekt übernommen werden.

Rechne dir bitte vorher ehrlich die Kosten für Gleismaterial und Technik aus. Gutes verzugsfreies Holz ist auch teuer. Wenn du es dir leisten kannst, dann umso besser!

Aus eigener leidvoller Erfahrung bei den unteren Ebenen: Man wird älter und unbeweglicher.  

Wenn der Gleisplan so wie vorgestellt genau dein Ding ist, dann nur zu und viel Spaß und Erfolg! Bei unserem Hobby darf jeder unbedingt nach seinem Flakon (oder so ähnlich) selig werden. Meine ganz subjektive Meinung dazu: Besser ein kleiner Bahnhof auf einer großen Anlage als ein großer Bahnhof auf einer kleinen Anlage, allerdings bin ich auch ein Landschaftsfan.    

Regelmäßige Bauberichte finde ich immer spannend und freue mich darauf.

Schöne Grüße und alles Gute zum Neuen Jahr


Ulrich Analogfahrer,

der seit fast 10 Jahen an einer kleinen Nebenbahn-Anlage werkelt


Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: MTK

Die 2 extra Gleise links unten habe ich mir von Anfang an gewünscht aus betrieber Sicht.



Ich denke, ich muss die linke Seite komplett abräumen, um zu sehen, ob das doch irgendwie ginge. Ich bin mit dem doppelten Gleiswechsel an der Stelle gar nicht glücklich, möchte aber andererseits auf keine der Fahrmöglichkeiten verzichten.

Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: MTK

Anstatt auf die "SFS" würde ich eher auf die "HSB" verzichten. Damit ist auch der linke Anlagenteil viel besser erreichbar (allenfalls sogar nur hinter einer Kulisse als offener Schattenbahnhof).



ich habe es eigentlich nicht in Erwägung gezogen, die oberste Ebene abtrennbar zu gestalten. Es geht sicherlich, ist aber recht komplex, weil die überspannte Fläche in der jetzigen Planung recht groß ist. Wenn man auf den Bahnhof unten verzichtet und "nur" eine eingleisige Strecke (vvlt. mit Ausweiche) darstellt, vielleicht möglich.

Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name: Analogfahrer

Trotzdem möchte ich dir für den Anfang als ersten Schritt zu einer kleineren Anlagen (evtl. Modulen) raten, die überschaubar fertig wird, an der du die Technik ausprobieren und Erfahrungen sammeln bzw. deine Fertigkeiten steigern kannst. Diese erste kleinere Anlage kann dann ja in ein größeres Projekt übernommen werden.



Zum einen ist es nicht meine erste Anlage, sondern, je nach Zählweise, die dritte oder fünfte, zum anderen finde ich rückblickend nichts furchtbarer als die Vorstellung von an Noch-Fertiggelände angesetzte Klappbretter, deren Gleisplan sich am Anschluss und nicht am Gelände orientiert. Nein, das werde ich sicher nicht machen.

Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name: Analogfahrer

Regelmäßige Bauberichte finde ich immer spannend und freue mich darauf.



Ich denke darüber nach. Es wird noch etwa ein Vierteljahr vergehen, ehe ich realistisch die Holzsegmente an Ort und Stelle bringen kann, aber bis dahin muss ja auch noch der elektrische Plan gemacht werden. Die meisten Komponenten indes habe ich hier bereits vorliegen.

Viele Grüße
Fabian
Hallo Fabian,
wenn ich das richtig sehe willst du R 1/2
Bogenweichen verbauen, würde ich möglichst darauf verzichten.
Bei der SFS sind auch welche eingeplant, ICE 4 von Kato kann da z. B. nicht fahren.

Die HSB-Strecke könnte als eingleisiger
Hundeknochen gebaut werden, mit kleinem Kreuzungsbhf., und die zweite Wendeschleife oben in der Stadt

Vielleicht solltest du doch über einen Schattenbhf nachdenken, braucht ja nur eine Doppelwendel als Zufahrt sein, dann musst do oben nicht so viele Abstellgleise unterbringen.

Mit freundlichem Gruß
Thomas

Hallo Thomas,

Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: tomh

wenn ich das richtig sehe willst du R 1/2 Bogenweichen verbauen, würde ich möglichst darauf verzichten.]



Ich habe das Material, was auf der Nebenbahn fährt, ausführlich mit den Bogenweichen getestet, handelt sich ja hauptsächlich um kurze Fahrzeuge. Wenn ich den Plan ändern sollte, wäre das aber etwas, das ich vermeiden würde.

Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: tomh

Bei der SFS sind auch welche eingeplant, ICE 4 von Kato kann da z. B. nicht fahren.



Das ist falsch. Richtig ist: Man muss bei den Kato ICEs an fast jeder Achse das Radsatzmaß korrigieren und man muss bei den Bogenweichen vor dem Herzstück schauen, dass die äußeren Schienenstränge nicht zu weit stehen, sodass die Achsen nicht hinein fallen. Wenn sie aber sauber eingebaut sind, fährt fast alles darüber, mein ICE 4 jedenfalls schon. Insbesondere soll man MTX-Bogenweichen immer absolut plan einbauen. In der Steigung ist es schwierig.

Viele Grüße
Fabian
Hallo,

und jetzt ein klitze-kleiner Kommentar von mir, ausgelöst durch eine Aussage von Rimbert:

Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: Rimbert

weil sie sich die häufig unqualifizierten Beiträge nicht antun wollen



Exakt das ist der Grund warum der Baubericht meiner derzeit noch Holz- und Gleiswüste in einem anderen Forum ist, obwohl ich die Planung hier präsentiert habe und kommentieren ließ. Wahrscheinlich wird es Fabian ähnlich gehen. Der Umgangston in diesem Forum ist teilweise unterirdisch!

Nix für ungut, und v.a. nix gegen Rimbert oder diejenigen die Fabian hilfreiche Hinweise geben. Oder mir damals gegeben haben.

Viele Grüße
Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: Mike

Der Umgangston in diesem Forum ist teilweise unterirdisch!


Hallo,
Kann Mike nur zustimmen. Genau aus diesem Grund gibt es von mir weder Gleisplan noch Baubericht ....

Alles Gute für 2026
Rainer
Oooooch, ich finde es hat sich gegenüber früher deutlich verbessert. Ab und an gibt es noch ein paar Ausreisser. Aber die muss man ja nicht ernst nehmen.
Es gibt auch sehr viele sehr nette und hilfsbereite Leute hier.

LG Mike

Moin Mike, moin Rainer,

schade, daß Ihr hier nicht postet. Ich sehe es wie NMike, der Ton ist im zu Ende gehende Jahr besser geworden. Und wie interessant Bauberichte sein können, Ziegen Mike und ich doch laufend. Und da gibt es nicht einen kritischen Kommentar. Mein Wunsch für 2026: Mehr Bauberichte !

LG Rimbert
Andere Foren mögen evtl. freundlicher sein, dafür ist hier aber geballter Sachverstand. Man bekommt recht schnell qualifizierte Auskunft wenn man Fragen hat (und ich habe ja immer viele Fragen 😉)

Muss man auch berücksichtigen.

LG Mike

Neues Jahr - Neues Glück!

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Freundlicher Gruß

Hannah

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name: LaNgsambahNer

- 26.12.25 22:11
Hier hätte ich gerne mal vom User Helko einen Kommentar.



Wenn ich dazu nichts schreibe, ist es doch Antwort genug, was ich davon halte
Guten Tag,

nachdem die Kohlendioxyd- und Feinstaubschwaden abgezogen sind kehrt hoffentlich projektbezogene Nüchternheit ein und das "Dressing für den Kopfsalat" aus gemogeltem Kopfbahnhof, opulentem ELok-Depot und mehrgleisigen Trassen wird neu abgeschmeckt.

All Das lässt sich in einer Dachabstellkammer auf einer Fläche von 280 x 300 x 280 Zentimeter großen Fläche - für's Eisenbahnerauge gefällig - nicht wirklich umsetzen.

Sechzig MINITRIX-Weichenantriebe, über Weichendecoder geschaltet, dauerhaft betriebssicher zu installieren und zu betreiben klingt allein schon nach "Die unendliche Geschichte". An die Anzahl an Signalen, Belegt- und Rückmeldern gar nicht zu denken.

Wünsche gutes Gelingen und grüße freundlich

Hannah




Hallo Hannah!

Was hast Du gegen "unendliche" Geschichten? Ich bastele an meiner Anlage seit 1982, und ein Ende ist nicht in Sicht. Meine Anlage hat über 140 Weichen, alle mit Decoder geschaltet, und die entsprechende Anzahl von Belegtmelde-Abschnitten, Signalen, Stellwerkstastern usw. Irgendwie hat die Vorstellung, alles könnte fertig sein, doch auch etwas Unheimliches, oder? Dann wäre ja gar nichts mehr zu tun.

Herzliche Grüße
Elmar
Zitat - Antwort-Nr.: 53 | Name: Elmar w.

Was hast Du gegen "unendliche" Geschichten?


leidvolle Erfahrung, Elmar.

Meine war eine U-Anlage 4,8 m x 2,8 m x 5,8 m auf zwei Ebenen mit Wanddurchbruch zur Abstellkammer in Baugröße HO mit Gleismaterial und Magnetartikeln von FLEISCHMANN. (32 Weichen und 16 Entkuppler)

Flüssiger, störungsfreier Betrieb scheiterte immer wieder an der GEHT/GEHT_NICHT FUNKTION der Magnetartikel Das war insbesondere im Schattenbahnhof sehr "nervig". Außerdem war das Konstrukt ein riesiger Staubfänger.

Das konsequente Ende vom Lied:

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(Teile der Anlage die ich nicht verkaufen konnte)

Seither baue ich Dioramen die fertig werden und funktionieren in den Baugrößen O, Om, Oe und neuerdings N.

Freundlicher Gruß

Hannah

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Moin,

zum Thema sicherer Betrieb kann ich aus meiner Erfahrung beitragen, auf Minitrix zu verzichten. Meine 16 Minitrix-Weichen habe ich inzwischen alle entfernt. Insgesamt habe ich jetzt knapp 50 Peco-Weichen mit Servo in Betrieb, ohne Probleme. Betriebssicherheit ist mir sehr wichtig und dazu habe ich auch schon einiges an Lehrgeld gezahlt. Einzelne Weichenstraßen habe ich viermal gebaut, bis sie sicher genug zu befahren sind. Allerdings hat das auch viel mit dem eingesetzten Rollmaterial zu tun. So wie Fabian, der keine Dampfloks einsetzen will, ist das Entgleisungsrisiko deutlich geringer. Bleibt die Unzuverlässigkeit der MTX-Magnetantriebe.

LG Rimbert


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