1zu160 - Forum



Anzeige:
FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Vorstellung- ich und mein Projekt

THEMA: Vorstellung- ich und mein Projekt
Startbeitrag
Dikran - 21.12.25 19:31
Hallo zusammen,
nachdem ich hier schon eine Weile mitlese und auch bereits einige unbeholfene Anfängerfragen gestellt habe, möchte ich mich nun kurz vorstellen und mein Anlagenprojekt beschreiben.
Beruflich bin ich Architekt und beschäftige mich daher seit vielen Jahren immer wieder mit dem Bau von Modellen – sei es als schnelles Massenmodell oder als fein detailliertes Anschauungsmodell, das der (nicht bei allen vorhandenen 😉) räumlichen Vorstellungskraft von Bauherren auf die Sprünge helfen soll.
Meine besondere Affinität zu Südtirol mit seiner historischen wie auch modernen alpinen Baukultur hat mich schon länger inspiriert. Vor nicht allzu langer Zeit reifte daraus der spontane Gedanke, ein alpines Diorama bauen zu wollen. Ob man will oder nicht, landet man dabei recht schnell im Modellbauladen – denn Anbieter von Architekturbedarf sind in Bezug auf Materialien und Komponenten doch eher limitiert.
Nachdem der Plan für das Diorama stand und ich mit dem Bau begonnen hatte, häuften sich die Besuche im örtlichen, sehr gut sortierten Modellbauladen in H. Ich will nicht verhehlen, dass ich dort von Anfang an nicht nur nach Material für den Geländebau geschaut, sondern auch ein Auge auf das „rollende Material“ geworfen habe. Den Rest könnt ihr euch vermutlich denken: Aus dem ursprünglich geplanten Fantasie-Diorama mit Weingut und Burg im Hintergrund (u. a. mit dem gut gemachten Kibri-Modell von Schloss Branzoll oberhalb von Klausen) entwickelte sich schließlich eine Anlagenidee aus drei Modulen à 70 × 70 cm, an meiner CAD gezeichnet.
Auf diesen Modulen sollen zwei Gleisovale mit den Radien 280 mm und 317 mm Platz finden. Diese Wahl ergab sich recht schnell, da ich bei den Gleisen von Tomytec (Tomix) gelandet bin, deren Proportionen von Schienen, Schotterbett und Böschung mir besonders stimmig erscheinen.
Begonnen habe ich mit dem rechten der drei Module: eine sanft bergige, teilweise durchtunnelte Landschaft, versehen mit Gleisen aus einem Tomix-Startset. Dazu kam eine erste italienische Dampflok (460er von Fleischmann, Art.-Nr. 715584) mit einigen Lima-Wagen in – wie ich inzwischen gelernt habe – der kurzen und damit nicht ganz vorbildgerechten Version. Hauptsache erst einmal: Bewegung im Diorama 😉
Für den Geländebau habe ich zahlreiche Videos angeschaut und mich für den Aufbau aus XPS-Platten („Styrodur“) entschieden, die es im Baumarkt in verschiedenen Stärken gibt. Sie sind leicht, gut formbar und lassen sich problemlos mit Gips oder Modellierspachtel aus dem Künstlerbedarf überziehen.
Der Modulbau macht inzwischen gute Fortschritte: Das Weingut habe ich aus zwei identischen Faller-Bausätzen zusammengesetzt, daneben einen Showroom in moderner Architekturanmutung platziert und darüber im Hintergrund Schloss Branzoll thronen lassen. Links davon ist aktuell ein zweites, noch nacktes Modulelement angebracht, damit ich die Züge wenigstens auf einem kleinen Oval fahren lassen kann – Plural deshalb, weil mittlerweile eine wirklich schöne Arnold-Elektrolok E656 492 „50. Jubiläumsausgabe“ (HN2645) hinzugekommen ist. Künftig sollen nur noch vorbildgerechte, längere Wagen dazukommen.
Eine neue Erfahrung durfte ich ebenfalls machen: Wagen haben Kupplungen – und die passen nicht immer zusammen … wer hätte das gedacht?
Ich lege hier einmal zwei abendliche Bilder bei und werde euch bei Gelegenheit auf dem Laufenden halten.
Vorweihnachtliche Grüße aus Lüdersen bei Hannover
Peter

Die von Dikran zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Servus Peter,

man sieht, dass du vom Fach bist, das wird interessant.

Tomix ist eine gute Wahl.

Den Hosenträger würde ich eher links oder rechts platzieren und nicht mittig.
Dann können Züge halten und einen Gleiswechsel durchführen, ohne zwei Gleise zu blockieren.

VG Freetrack

Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Freetrack

Den Hosenträger würde ich eher links oder rechts platzieren und nicht mittig.
Dann können Züge halten und einen Gleiswechsel durchführen, ohne zwei Gleise zu blockieren.



Servus,
danke für die Anregung- das mache ich!
Da ich je eine analoge und eine digitale Lok habe, müsste eine von beiden auf dem Abstellgleis stromlos gemacht werden. Wie macht man das am besten mit den Tomix Weichen? Da muss ich wohl mal forschen...
Beste Grüße
Peter
Hi Peter,

entweder fährst du beide analog (vertragen die meisten Decoder), oder du rüstest die Analoge nach 8Decoder gibt es ab 20 €).
Mischbetrieb würde ich vermeiden.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Dikran

Da ich je eine analoge und eine digitale Lok habe, müsste eine von beiden auf dem Abstellgleis stromlos gemacht werden. Wie macht man das am besten mit den Tomix Weichen?



Servus,

auch von mir: die analoge Lok digitalisieren oder digitalisieren lassen.

Bei deiner Anlage kannst du drei digitale Loks/Züge manuell steuern (Roco W-Lan-Maus etc.), ohne die Übersicht zu verlieren. Dazu brauchst du dann keinerlei Gleis-Trennungen und keine Software etc., nur genügend Einspeisungen für die Stromversorgung.

Die Weichen kannst du analog manuell steuern. Du benötigst wahrscheinlich nur 2 Weichenschalter. Einer schaltet den Hosenträger und der andere die beiden Einzelweichen auf gerade oder Abzweig.

Das bleibt also sehr übersichtlich.

VG Freetrack
Hallo Peter,

willkommen bei 1zu160!

Auch ich rate vom Mischbetrieb analog/digital dringend ab. Wenn eine analoge Lok mal aus Versehen (Abschalten vergessen, Trennstelle überbrückt, potenzielle Fehlermöglichkeiten gibt es beliebig viele) an Digitalspannung gerät, kann (nicht muss) binnen weniger Sekunden bis Minuten der Motor zerstört werden. Das wird dann schnell teurer als ein Dekoder.

Billigste Variante: Du fährst nur mit einem analogen Fahrpult, die Kosten für eine Digitalzentrale können (erstmal) eingespart werden. Moderne digitale Lokomotiven können auch analog gefahren werden.

Einfachste Variante: Du lässt den Hosenträger komplett weg, also keine Gleisverbindung zwischen Innenkreis und Außenkreis, wird damit schon wieder billiger. Auf dem Außenkreis (elektrisch isoliert von allen anderen Gleisen) fährst du deine analoge Lok mit einem analogen Fahrpult. Auf dem Innenkreis (mit Überholgleis) fährst du deine digitale(n) Lok(s) mit digitalem Fahrpult.

Beste Variante: Du rüstest deine (einzige) analoge Lok auf Digitalsteuerung um, ein Dekoder kostet nicht die Welt. Falls du dir das (noch) nicht selbst zutraust, wird dir dein Moba-Händler oder einer der vielen 1zu160-Freunde hier dabei helfen.

Freetrack und die anderen Kollegen haben das auch schon richtig gesagt.
Viel Erfolg und frohe Weihnachten wünscht
Wolfgang (kurz hinter Helmstedt)

P.S.: Besuch doch mal den 1zu160-Stammtisch in Braunschweig jeweils am 1.Montag im Monat! Dort wirst du mich und viele andere Freunde treffen.


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;