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THEMA: Modellbahn Pietsch Berlin schließt

THEMA: Modellbahn Pietsch Berlin schließt
Startbeitrag
Frank W. - 09.12.25 12:11
Hallo,
die Berliner unter uns werden es vermutlich schon erfahren haben:

Der reguläre Geschäftsbetrieb von Modellbahn Pietsch in Berlin endet Silvester.

Ab dem neuen Jahr findet dann voraussichtlich jeden Montag und Dienstag der Abverkauf statt.

Bis dahin gibt es bereits jetzt auf diverses Rollmaterial (Lagerware) vergünstigte Preise.

Damit schließt eine Berliner Institution die seit 1955 mit viel Herzblut uns Modellbahner und Modellbauer begleitet hat.

Beste Grüße
Frank

Hallo Frank,

obwohl Berliner war mir das noch nicht bewusst. Ich verbinde mit Pietsch meine ersten "Modellbahngeschäfterlebnisse", seit ich (1993) in Berlin lebe und ca. 1995 auf N wechselte. Ich habe noch in Erinnerung, wie ich in der Prüßstraße, aber teilweise auch - diese Zweigstelle wurde früh aufgegeben - am Mariendorfer Damm war. Gerade in der Prüßstraße war es immer beeindruckend, den langen Gang mit den Vitrinen unzähligen Rollmaterials zu gehen, ehe man an der Verkaufstheke war.

Zur meiner Wahrheit gehört jedoch auch, dass ich - nicht nur wegen Umzugs von Mariendorf nach Rudow - schon ewig nicht mehr dort war und als Internetkäufer auch mit der Totengräber des Geschäfts war. Insofern will ich keine Krokodilstränen weinen, traurig bin ich dennoch darüber.

Den einzigen Vorwurf, wenn ich das überhaupt machen darf, den ich habe ist, dass Pietsch das Onlinegeschäft derart lieblos gestaltet hat, dass ich mich dort nie angesprochen gefühlt habe. Andere Händler machen das viel besser und hier hätte Pietsch bestimmt ein größeres Stück Kuchen bekommen können.

Ob nun die Aufgabe wegen mangelnder Rentabilität oder personeller Probleme erfolgt (ich vermute letzteres), ist aber nun fast egal.

Nun denn, den bisherigen Inhabern alles Gute für ihren wohlverdienten Ruhestand.

Viele Grüße
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Bis dahin gibt es bereits jetzt auf diverses Rollmaterial (Lagerware) vergünstigte Preise.



Stichprobe im Onlineshop:

                                  DM-Toys          Pietsch
Piko 191                 310->199            320->256
Trix215 (sound)     309->278           309->247
Maus10813            117                      104
Trix232 (sound)    269                      299

Doch schwierig Vergleiche zu finden da viele Produkte bei Pietsch nicht mehr aktuell sind.

So es gibt sie, die "roten Preise" die wirklich welche sind. Andererseits auch wieder nictht. Bei Pietsch gibt es sehr viele "olle Kamellen", also Fleischmann FMZ, wirklich, 2025? Wer auf sowas steht kann fündig werden.

Grüße,
Harald.
Hallo,

In meiner frühen Berlin-Zeit vor knapp 50 Jahren habe ich das Geschäft - damals noch am Mehringplatz - öfters aufgesucht. Damals gab es ein Regal mit Modellbahnartikel zur Grundausstattung noch in jedem zweiten Kaufhaus. Pietsch aber hatte (für mich gefühlt) einfach alles. Später nach einigen Umzügen in der Stadt, der hohen Zahl anderer näherer Geschäfte und einiger anderer Umbrüche in Berlin war es mir zu weit draußen, um dort Stammkunde zu werden. Mit Wegzug aus Berlin waren Modellbahnläden in Berlin bei zeitknappen Besuchen nicht mehr so recht angesagt.

Verständnis habe ich für den Schritt der Geschäftsaufgabe gerade in der heutigen Zeit  Aber schade finde ich das Ende dennoch.

Grüße
Ingo (F.)

Hallo,

wieder einer der alten Geschäfte ,die schließen.Schade,Pietsch hatte immer einige Modelle,die woanders schon längst ausverkauft waren.Sonderserien von Fleischmann,Kleinserienmodelle in Spur N und H0 etc.
Das Geschäft liegt aber auch etwas abseits und die Parkmöglichkeiten sind dort einfach schrecklich.Das Personal war aber immer sachkundig und nett.Aber das reicht wahrscheinlich heutzutage nicht mehr aus.
Wer folgt als nächstes ?Vielleicht Modellbahnen am Mierendorffplatz??
Ich denke am meisten Zulauf haben noch die Dümchenbrüder mit ihren Gebrauchtgeschäften.Die müssen sich keine Sorgen machen.Das Geschäft brummt,auch weil immer mehr Modellbahner versterben und die Erben nicht wissen was der Mann da über Jahre für Werte angesammelt hat.Da werden teilweise Sammlungen fast verschenkt.
Gruß
wolfgang

Moin und Ahoi Zusammen.
Vorab, ich möchte auf gar keinen Fall ein Moralapostel sein, aber:
ich bin am letzten Wochenende wieder in Berlin gewesen und freue mich immer wieder über die Vielfalt der Modellbahn- und Modellbaugeschäfte. Wisst Ihr eigentlich, wie gut Ihr es da habt?

Dazu möchte ich doch gleich den Post von Frank (Lio) einmal aufgreifen. Ist das Geschäft wirklich so weit weg von Rudow, bei den tollen Öffis der Hauptstadt?! Man nimmt sich doch die Zeit, wenn man für die Modellbahn (nicht alltäglich) einkaufen möchte. Ist ja nicht wie im Supermarkt: schnell rein, noch schneller wieder raus. :)

Einfach mal eine Lok oder ein paar Wagen im Jahr weniger kaufen. Dafür dann aber im stationären Fachhandel mit etwas höheren und nachvollziehbaren Preisen. Was der Händler nicht hat oder bestellen möchte, kann dann immer noch im Online-Handel gekauft werden.

Wie gesagt, nur meine Meinung, jeder wie er möchte. Und obwohl ich noch gar nicht so alt bin, vielleicht in dieser Hinsicht sehr "oldschool".

Gruß Mark
@ Mark,

das Problem, was sich in Berlin abzeichnet ist, dass die Ladeninhaber in die Jahre kommen und dann muss sich jemand finden, der das Risiko eingeht einen solchen Laden zu übernehmen.

Herr Pietsch, der Sohn des Geschäftsgründers wird sich wohl nun in die Rente hinüber retten können. In anderen Läden sieht es nicht besser aus. Frau Turberg, wenn auch eher nicht persönlich in den beiden Läden anzutreffen, ist auch schon über 80. Da wird sich dann auch die Frage stellen, wer ein Geschäft in dieser Größe und den dadurch notwendigen Warenbestand übernehmen würde. Für uns N-Bahner war es das dann auch schon. Modellbahnen am Mierendorffplatz hat noch etwas N vorrätig. Meines Wissens ist der Cheffe dort aber auch nicht mehr der Jüngste.

Berlin konnte sich lange dem Abwärtstrend widersetzen und hatte stabile alteingesessene Läden. Die Zukunft sieht hier aber auch nicht mehr rosig aus.

Wie hier schon bemerkt wurde, sind die Berliner Läden auch nicht am Internethandel beteiligt. Pietsch hatte zumindest eine Seite, wo man den Lagerbestand einsehen konnte. Dass man damit aber nicht gegen den Internethandel antreten konnte, war den Leuten aber durchaus bewusst.

Mir tut es leid um die Mitarbeiter, die ja noch nicht im Rentenalter sind.

Die größten Chancen sehe ich derzeit noch für Modellbahnen am Mierendorffplatz, durch deren Werkstatt. Es ist ja nicht das Löten oder gar Fräsen. Trotz Normschnittstelle ist es bei einigen Modellen auch so schon ein Wagnis das Gehäuse zerstörungsfrei zu öffnen, um dann festzustellen, dass es damit gar nicht getan ist und vielleicht die Platine auch noch ausgelötet werden muss. Ich habe da durchaus Verständnis, dass man da mit dem Einbauservice von DM-Toys liebäugelt - nicht selten zum Preis, wie das Modell ohne Decoder beim Händler vor Ort.

Für mich stellt sich tatsächlich die Frage, zu einem anderen Fachhändler in Berlin zu wechseln, versuchen diesen durch meinen Einkauf am Leben zu halten, obwohl ich dabei nicht nur draufzahle, das Risiko beim Decodereinbau trage, nun wohl auch Anzahlungen bei Vorbestellungen leisten muss oder überhaupt bestellen muss, weil die Vitrine selbst ja auch nichts mehr hergibt. Auch wenn es kaltherzig scheinen mag. Jetzt wo der Händler, dem ich mich gegenüber verpflichtet gefühlt habe, weil er mich seit meiner Kindheit begleitet hat, bald nicht mehr existiert, kann ich für mich persönlich einen Schlußstrich ziehen. Das heißt für mich, dass ich künftig nicht nur die komplizierten Triebfahrzeuge bei DM-Toys kaufe, sondern wahrscheinlich dort meine kompletten Einkäufe tätigen werde. Weil ich dort tatsächlich den Service - auch für meinen Bestand - bekomme, den ich halt in der Qualität bei den Fachhändlern vor Ort nicht mehr erhalte.

Viele Grüße
Frank
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

bei DM-Toys kaufe, sondern wahrscheinlich dort meine kompletten Einkäufe tätigen werde. Weil ich dort tatsächlich den Service - auch für meinen Bestand - bekomme, den ich halt in der Qualität bei den Fachhändlern vor Ort nicht mehr erhalte.



Das ist doch genau der Knackpunkt!

Sicherlich hat niemand die Fa. Pietsch davon abgehalten, ebenfalls einen attraktiven Online-Shop mit entsprechendem Service, und Reparatur/Decodereinbaudiensten aufzubauen. Manchmal ist die Welt doch Schwarz-Weiß. Die einen bewegen, die anderen werden bewegt. Letztere oft ins Abseits oder gar Nirvana.

Zusammen mit einem großen Offline-Einzugsgebiet wie in Berlin hätte das gut und zukunftssicher funktionieren können. Es zeigt sich, dass gute Online-Händler auch mit Ladenstandorten in weniger metropoligen Orten über die Runden kommen, beispielsweise in Issum, Germering, Wachau, Gammelshausen; Losheim, Nördlingen, Aspach oder Hilden.

Zudem: der "USP" ist eigentlich abgedroschen, trotzdem hilft er. Beispielsweise schaffen sich einige Händler mit Eigenprodukten einen zusätzlichen, exklusiven Markt mit besseren Margen (wie Spur-N-Teile, DM-Toys, MTR), Menzel und Kramm haben ein besonderes Angebot internationaler Hersteller.

Ich habe einige Händler gehen sehen, die in ihren gefühlt oder gar real verstaubten Läden über den Geschäftsrückgang jammerten - da kamen manchmal mehrere Dinge zusammen, z.B. auch die Quasi-Verweigerung der digitalen Modellbahn. "Haben Sie auch einen Decoder für die Lok?" "Nein, das führen wir nicht / Nein, das haben wir nur für Märklin/Ich weiß nicht, was für ein Decoder in die Lok passt".

Da das Geschäft nach gleichlautender Info vieler Händler dieses Jahr extrem zäh läuft (sieht man auch an den Abverkaufsaktionen), wird der Markt die nicht mehr attraktiven Händler noch gnadenloser aussortieren.

Nun, über die konkreten (Hinter)Gründe bei Pietsch weiß ich nichts. Nachfolgethemen sind oft auch irrational. In meinem eigenen familiären Umfeld gab es einen Fall, wo ein funktionierender Einzelhandel geschlossen wurde, obwohl Mitarbeiter den Laden übernehmen wollten, weil "der Alte" (Sohn des Gründers) bockig war.

Viele Grüße,

Simon




Das Problem der immer noch überwiegend analogen und nur rudimentär vorhandenen digitalen Prozesse haben ja nicht nur die alteingesessenen Modellbahngeschäfte, sondern grosse Teile der deutschen Wirtschaft und vor allem der deutsche Staat in seiner Verwaltung.

Man hat halt das gemacht, was man immer gemacht hat, weigert sich Neues zu integrieren und geht dann jetzt in Rente.

Letzten Endes bestimmt aber der Kunde welche Geschäftsmodelle überleben werden, siehe Frank in #6. In der staatlichen Verwaltung dauert es mangels Konkurrenz etwas länger 😎

LG Mike

Guten Morgen,

"digitale prozesse verschlafen" JA und NEIN
Wenn man in dieser Liga mitspielen will (muss) hat man einiges zu stemmen.
Insbes wenn es nicht B-B ist (Bürokratie + Vorschriften; Abfall Blabla etc)
Abgesehen davon benötigst Du wen, der einen Shop füttert und am Laufen hält.
Klingt erst man easy - "Mach doch auf Onlinehandel"
Ja macht einfach mal bitte!

Wir hatte in 82110 auch einen engagierten, wenn auch "eigenwilligigen" Händler
Nicht nur den hat es hinweggespült, sonder auch zahlreiche in MUC UND DA war/ist der Einzugsbereich auch nicht gerade klein.

Ich kenne aus Besuchen einige Berliner Händler (chon eine Weile her) Ich mochte zT auch die 2ndHandWare die es gab
Nur fürchte ich, dass sich die zeiten geändert haben und das NICHT NUR hinsichtlich Onlineshop + Co

Denkt doch an die Hersteller:
Eine GFN 110 gab es im Katalog für UVP basta
Die gab es in 199x ebenso wie in 199x+1 +2 +3 +4 ... etc
Heute gibt es die genau 1/2 Jahr lang
Erst Mond UVP
Dann Ramschware
Was willst Du da als ladengeschäft machen?
10 oderen um den KD zu bedienen
5 zu -10 loswerdenn um dann auf 5 sitzen zu bleiben?
Die dann keiner kauft weil Hinz + Kunz die für -50 rausballern?!

Ich denke es auf ein "Verschlafen von Neuem" harbzubrechen ist zu einfach ?!

Hinzu kommt, dass wenn HerrX und/oder Frau Y 65+ sind, sich die Frage stellt:
- will ich noch
- kann ich noch
- kann ich das überhaupt
- was kostet das
- rechnet sich das

Ist sicher ein Mix aus vielen Faktoren

Gruß
Wutz
Hallo,

das war schon immer so, mein damaliger Chef war allen Neuerungen abgeneigt, in den 80er Jahren selbst die Anschaffung eines PCs.
Dafür wurde eine Speicherschreibmaschine, die fast die Hälfte eines PC-Systems mit Drucker gekostet hätte angeschafft.

Er war der Meinung das für ein modernes Unternehmen eine Telefonanlage mit viel Mechanik (aus den 70ern), ein Fernschreiber (kennt das noch jemand?) und Karteikarten und Schreibmaschinen ausreichen würden.

Naja, die 90er hat der Laden nicht mehr gesehen, 1988 war Feierabend...

Ich kenn noch immer viele Händler die immernoch in diesem "Geist" hinterm Tresen stehen und sich wundern das die Zeit immer schneller rennt. Ich will nicht sagen das alles Neue gut ist aber dennoch...

Peter

Guten Morgen,

über Modellbahnen am Mierendorffplatz wird auch gemunkelt das er bald schließt. Der Eigentümer sucht einen Nachfolger, findet aber nicht so recht einen.

Und so sieht es meiner Beobachtung nach in ganz Deutschland aus. Ich bin viel in Deutschland unterwegs und musste letztens feststellen, das es innerhalb der Stadtgrenzen von Stuttgart (Landeshauptstadt mit 600.000 Einwohnern in einer wirtschaftsstarken Region! ) keinen einzigen Modellbahn-Händler mehr gibt. Außer eben Schweickhardt in Waiblingen vor den Toren der Stadt.

Und wenn ich mal die bei den Internetseiten der Hersteller auf die Händlerverzeichnisse schaue und dann diese Geschäfte bzw. Geschäftsadressen bei einer Suchmaschine suche - da findet man meistens nichts.

Und so sieht es in vielen Regionen in Deutschland aus - Modellbahnhändler-freie Zonen.
So bleiben dem geneigten Modellbahner am Ende nur noch ein paar Online-Shops.

LG Christoph
Hi,

ja, es ist so, der kleine hat es nicht leicht - selbst wenn er das wollen würde !
MUC hat einen Dunstkreis von 2,5 Mio....
Zählt (Sucht mal) die Händler.......

Wir hatten im "Dorf" (40.000 Satelit von MUC) dereinst einen Schreiner wo ich mein Holz geholt hatte
Und einen Eisenwarenladen wo es jede Schraube gab; und Rasenmäher + Kettensägen etc etc
Beide weg......
Dafür hatten wir dann einen großen OB der dann ain HAG wurde und kaum 3 km weg einen PRA der ein OB wurde und einen Hornie....

So ist das

WE

PS: Sucht mal Tante Emma.....
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Einfach mal eine Lok oder ein paar Wagen im Jahr weniger kaufen. Dafür dann aber im stationären Fachhandel mit etwas höheren und nachvollziehbaren Preisen. Was der Händler nicht hat oder bestellen möchte, kann dann immer noch im Online-Handel gekauft werden.



Hallo, wenn ich wohltätig aktiv sein möchte, dann spende ich für arme oder kranke Menschen/Tiere oder helfe in Einrichtungen, die sich um solche kümmern. Ich werde aber garantiert nicht bewusst und ohne jegliche Mehrleistung teurer einkaufen als es sowieso schon ist, nur damit ich eine Entwicklung etwas aufhalte aber letztlich doch nicht ändern kann. Das kann man bei Geld im Überfluss gern machen, aber die meisten müssen ebenso hart für ihr Geld arbeiten und kaum einer wird wohl auf eine Lok verzichten, nur damit ein Händler etwas mehr verdient. Und nein, dass ist nicht kaltherzig, sondern rational denkend.

VG
Nico
Hi,

zum EVP kaufen .....
Das gab es doch schon mal
Den Ausgang kennen wir....
Nein, ich lasse mir nicht diktieren was ich wo zu welchem preis; das führt auch in den Abgrund.

und machen wir uns bitte nichts vor.
Wenn ich den SNCF Wahn habe und eine CC xxxxx von HN will, dann kauf ich im laden keinen vectron, nur weil der Händler eben den gerade da hat

WE

Hallo

Nicos Worten kann man nur zustimmen
Wenn ich mich richtig erinnere und an frühere Anzeigen denke die im NBM oder anderen Magazinen
standen war Pietsch bei manchen Artikeln immer teurer als andere.
Viele haben in der heutigen Zeit zu kämpfen. Nicht nur Hersteller und Händler auch viele Privathaushalte.
Und es interessiert niemanden. Das wird nur immer vergessen.

Gruß
Frank
Hallo allerseits,

auch wenn die gesamte Lage in Deutschland bzgl. Fachhhandel mehr als traurig ist, so gibt doch besserePreise, wo man günstiger einkaufen kann, als bei manchem Händler. Und wer ausschließlich zur UVP oder sogar darüber seine Ware verkaufen möchte, wird darauf sitzen bleiben.

In meiner Region gibt es noch zwei Händler: in Mainz-Weisenau und in Hofheim.

Merke: Inflationäres Denken und Handeln führt zwangsläufig zum Big Crash. So wird es kommen, dagegen war der Crash von 2008 nur ein kleiner Pups!

Gruß
Hauwi
Moin zusammen,

eigentlich wollte ich mich hier nicht beteiligen, weil solche Diskussionen eher ein Austausch von Spekulationen sind.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Simon hat sie in #7 sehr gut auf den Punkt gebracht. Aber ohne den Grund zu kennen spekuliere ich nicht weiter. Nach so vielen Jahren könnte es eine alterbedingte Geschäftsaufgabe sein.

Was mir nur auffällt, als Hersteller vermisse ich z.B. Doehler&Haass. Decoder scheinen hier nicht so im Fokus zu stehen. Gerade für Digitalfahrer ist es ein sinnvolles Add On, wenn man als Händler analoge Modelle auch mit einem Decoder ausstatten kann.

Dann sehe ich Texte wie:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Achtung! FMZ-Artikel – dieser funktioniert weder mit DCC-Digital noch analog - FMZ ist ein Digitalsystem , welches mit nichts anderem kompatibel ist



Das zeigt mir, dass Digitalkenntnisse nur sehr schwach ausgeprägt sind. Ein nicht so versierter Digitalfahrer kauft das nicht.
Man kopiert offenbar jahrzehnte alte Texte.

Ich denke, die wichtigste Vorraussetzung für das Bestehen am Markt ist, dass man sich mit den Technologien weiterentwickelt. Wer stehen bleibt bildet irgendwann ein Schlusslicht. Dazu gehört auch das Anbieten von Zusatzprodukten.

Gruß
Jürgen



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