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THEMA: Roco Lokmaus 1 oder 2 oder Mobile Station 2

THEMA: Roco Lokmaus 1 oder 2 oder Mobile Station 2
Startbeitrag
DasUrmele - 08.12.25 11:47
Guten Morgen,
bin mit dem Neubau meines Spur N Geländes bald fertig.

Nun stell ich mir die Frage welche Digitalsteuerung soll es
sein?

Meine Vorgaben sind:
- Spur N 200 x 100 cm
- KEINE Oberleitungen
- KEINE Schattenbahnhöfe
- KEINE Signale + Entkuppler
- Weichen nur ANALOG mit Stellpult bedienbar
- KEIN Sound + Licht an/aus
- Max. 8 - 10 Loks

Dazu brauche ich eine Digitalsteuerung,
denke mal eine "ganz einfache, hundsgewöhnliche"
würde mir reichen, welche nicht zu kostenintensiv
ist und ich die Lokadressen ändern kann.

Und das ich zwischen den fahrenden Loks schnell wechseln kann
OHNE das dann die Erste Lok stehen bleibt und weiter fährt!
Mehr braucht es nicht!

Folgende 3 habe ich mal in Betracht gezogen:
1.) Roco Lokmaus 1
    - da gefällt mir das die Maus unten einen Schieberegler hat
      zum schnellen Wechsel zwischen 8 Loks
    - negativ soll ja sein, das es etwas schwieriger ist
      die Lokadresse zu ändern
2.) Roco Lokmaus 2
    - da gefällt mir das ein Display vorhanden ist und man sehen
      welche Lok gerade an der "Maus hängt"
    - es einfacher ist Lokadressen zu ändern

Und für beide gilt die Handlichkeit

und
3.) Mobile Station 2 60653 mit Software Update auf 5.3
    - wohl etwas "überdimensioniert" für meinen Gebrauch
    - und eine 2. MS 2 etwas teuer ist, wenn der Lokwechsel nicht
      schnell und einfach geht.
    - etwas unhandlich

Die MS 2 habe ich bereits, nur noch nicht getestet, da Anlage noch nicht
in Betrieb ist.
Allerdings lässt sich die MS 2 auch für gutes Geld wieder zu verkaufen um
dann die Roco Lokmäuse zu kaufen.

Vielleicht habt Ihr ja entscheidende Denkanstöße, Hinweise die mir die
Entscheidung leichter fallen lässt.

Danke!

Hallo,

Kauf dir eine Startpackung mit einer z21 und Multimaus, dann hast du nicht nur einen neuen Zug und noch paar Schienen sondern ein für dich ausreichendes Digitalsystem. Das vorallem noch erweiterbar ist.

Gruß Tobi
Hi!
Kann mit der ersten Antwort nur dringend anschließen.

MS und die besonders uralten Lockmäuse sind ein ideales Instrument um Analogbahnern zu bestätigen warum sie nicht auf Digitalbetrieb wechseln wollen, sonst gibt es keine Anwendung für diese Ausrüstung. Insbesondere die ersten Roco Teile können vieles nicht. Da hängt noch viel 1980'er Jahre Mief in den Teilen drin. Willst wirklich mit fast 50 Jahren alter Technik rumärgern? Das ist das Niveau das Lenz in den 1990'ern Roco geliefert hat was dort eine sehr kurz dauernden Lieferanten Status eingetragen hat.

Die Betriebswünsche, daß man mit einem Handgerät zu anderen Fahrzeugen wechselt können alle Digitalsteuerungen seit Beginn an. Starte mit aktueller Technik die Wünsche könnten mehr werden, dann hast Du ohne großer Kosten beriets die Ausrüstung dafür.
-AH-
#1 Tobi:
- Ich brauche keine Schienen ect.....erweitert wird auf keinen Fall, z21 + Multimaus ist für mich wie mit Kanonen
   auf Spatzen schießen

#2 -AH-
- wie gesagt die Teile müssen nicht viel können! Loks fahren lassen und Loks eine Adresse zuweisen....
   nicht mehr und nicht weniger
- Wünsche werden mit Sicherheit NICHT mehr, aus dem Alter bin ich raus (geb.1955)
- das alle Steuerungen wechseln können habe ich schon gelesen, meine Frage war ja wie
   schnell bzw. einfach das geht.
- was ich gelesen habe, ist das viele die Lokmäuse gerne noch nutzen, da sie fast "unverwüstlich" sind.

Es kommt immer darauf an was will man mit den Geräten? Und für das was ich geschrieben habe reichen alle
3 Zentralen...mehr brauch icht nicht, werde ich auch nicht in Zukunft brauchen, nada

Und die MS 2 habe ich geschenkt bekommen, sonst hätte ich die auch nicht
Hallo,

Ich nutze für Deine Ansprüche am Liebsten die Piko Smart Control. Diese hat gegenüber der Lokmaus viele Vorzüge. Die CS zwei habe ich auch, aber diese überzeugt mich nicht. Ich nutze sie nur an einem kleinen Testoval auf einem Brett und habe sie betriebsfertig dran angebracht.

Die Piko Smart Control dient mir zur steuerung meiner Anlagen, von denen ich neben der „großen“ auch noch ein paar kleinere Dioramenanlagen  habe.

Grüße

Randy
Lokmaus 1 System kann nur 14 Fahrstufen und maximal 8 Fahrzeuge

Lokmaus 2/3/Multimaus System mit dem schwarzen Verstärker kann 14/28/126 Fahrstufen und je nach abgeschlossener Maus nur bis 99 Adressen und ebenfalls wie das Lokmaus 1 System kann es keine Decoder auslesen!

Nimm eine z21 (auch die Weiße tut es) und Du kannst später noch nachrüsten falls es doch mehr werden muss, alternativ tut es auch eine Lenz LZV100 aus dem Gebrauchtmarkt.

Gruß, Micha
Hi!
Was ich noch ergänzen will: Die Gesamtlösung sollte auch CVs auslesen können.
-AH-
Hallo namenloses Urmele,

ich kann mich hier nur anschließen, kauf Dir eine Startpackung mit einer z21. Du kannst sie auch alleine kaufen, dann zahlst Du aber das Gleiche oder mehr.

Wenn das für Dich schon Kanonen sind, mit denen man auf Spatzen schießt macht es wohl wenig Sinn, Dir Ratschläge zu geben. Weniger wäre dann nur analog zu fahren.

Gruß
Jürgen
Hallo Urmele,

Wenn Du die MS2 schon hast, dann nutze sie doch einfach. Sie ist voll und ganz ausreichend für Deine Bedürfnisse.

Sie kann im DCC Betriebsmodus alle Decoder-CVs lesen und schreiben.

Und beim Lokwechsel am Regler bleibt die vorherige Lok auch nicht einfach stehen. Und bei der angegebenen Anlagengröße reicht auch Gleisbox mit ihrer Leistung völlig aus.

Ich nutze selbst die MS2 mit Gleisbox für meine DCC gesteuerte Anlage. Neben den Loks werden auch die Weichen, Lichtsignale und Funktionsdecoder darüber gesteuert. Ein Raspberry Pi zero v2 mit einem Canbus-Interface, etwas Linux und der Rocrail Software komplettiert das System. Kosten für MS2, Gleisbox, 2 Netzteilen, RasPi, Canbus Interface und Software liegen zusammen bei deutlich unter 200 Euro. Mit dieser Ausstattung hättest Du dann z.B. auch die Möglichkeit, per Handy-App Über WLAN Deine Loks zu steuern, könntest Dir in Rocrail ein Gleisbild Deiner Anlage erstellen und auch die Weichen digital steuern. Beim letztgenannten kämen dann noch Kosten für Weichenantriebe und -Decoder dazu.

Ich selbst nutze die o.g. Grundausstattung in Verbindung mit Weichen- und Signaldecodern sowie S88 Rückmeldern. Die Bedienung der Anlage erfolgt über die MS2 sowie das Web-Interface von Rocrail im „.Handbetrieb“.

Also, ich sehe keine Notwendigkeit, mehrere Hundert Euro für eine neue Zentrale mit Regler auszugeben.

LG
Roland


Hi Urmele,

du kannst bis zu 10 MS2 gleichzeitig an einer Gleisbox betreiben. Dazu muss nur noch ein Splitter (?) zwischen geschaltet werden. Die Einrichtung von Loks ist einfach aber etwas umständlich. Wenn es geschafft ist läuft es recht zuverlässig. Ohne Splitter können zwei MS2 an die Gleisbox angeschlossen werden.

Zu anderen Systemen kann ich nichts sagen.

Mit Grüßen
Günter
Hallo,

wichtig ist: man sollte die CVs (vor allen Dingen auch als Anfänger) auslesen können, "blind" programmieren bringt nix.

Damit sind die alten Mäuse eh vom Tisch.

Die MS2 kann man problemlos nehmen, erweitern ginge auch z.B. mit dem CAN-Projekt wenn es denn sein sollte/müsste.

Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

peter



Danke Peter, dann ist der Fall geklärt und es bleibt bei der MS2
Muss jetzt dann nach Inbetriebname der Anlage mal testen wie lange es dauert von einer zur anderen Lok
zu wechseln, nicht das ich zu spät wechsle und nen Unfall baue - oder eine weitere MS2 dran hängen muss

Gruß Urmele (Jörg)

Es gibt da Leute die behaupten DCC-EX und EngineDriver auf Android würde ihre Wünsche preiswert erfüllen. Weiss aber nicht ob das was für dich ist.

Grüße,
Harald
Moin Urmele,

meine Lokmaus 2 empfinde ich als angenehm kompakt, aber sie kann nur wenige Lokfunktionen ansprechen. Daher habe ich inzwischen auch eine Multimaus für die ganzen erweiterten Funktionen.

Allerdings sehe und kenne ich Dein Problem einer möglichst einfachen und schnellen Umschaltung zwischen den Loks, wenn man ohne jede Automatisierung fährt.
Als brauchbarer Workaround erscheint mir die parallele die Nutzung beider Steuergeräte, Lokmaus und Multimaus, an meiner z21.

Ob an die MS2 auch ein zweiter Fahrregler passen würde, weiß ich nicht. Das könnte vom Gedanken her aber eine hilfreiche Lösung sein.


Der Schieber an der Lokmaus 1 erscheint für Deine Zwecke zunächst nett, aber die Lokmaus 1 ist nicht kompatibel zum späteren System ab Lokmaus 2. Es gibt zwar einen Adapter (Übersetzungsmodul 'Roco 10759'), mit dem das wohl an der z21 ginge, aber der ist auch gebraucht noch ganz schön teuer. Würde sagen: das scheidet aus.

Gruß von Jorne
Hallo Diskutierende,

ich habe Anfangs auch mit einer Multimaus und einer Lokmaus von Roco gearbeitet. Für den Anfang ausreichend, allerdings konnte ich keine CV auslesen und das war nervig und unpraktisch. Innerhalb der letzten 10 Jahre wurde auf z21 start mit 3 Multimäusen umgestellt, da es immer mehr Loks wurden.
Jetzt sind sie MMs nach Dampf-, Diesel,- und E-Loks sortiert, aufsteigend nach Baureihenbezeichnung. Die Lokmaus liegt seither bei mir ungenutzt im Schrank.

Und ja: man kann an der "Gleisbox" durchaus mehrere Regler anschließen: einfach einen Telefon-Mehrfachverteiler (bei mir 6-fach) auf den entsprechenden Port stecken. Da es ein Bus-System ist gibt es da keine Probleme.

Die Lösung mit mehreren Lokmäusen ist für mich aber, als würde man einem Marathonläufer Krücken in die Hand drücken und sagen: nun lauf mal schön.

Ich habe 2015 als Analog-Bahner gestartet und schnell gemerkt, wie schön und einfach Digital sein kann. Ich würde heute keine Lokmäuse mehr empfehlen. Ist ähnlich wie mit dem Röhrenfernseher....

Alles hat seine Zeit.

Gruß
Freddie
Lieben Dank für Eure Meinungen und Tipps!

Möchte/muss vielleicht noch erklärend ergänzen, warum die ganzen GUTEN Empfehlungen von Euch, für mich nicht geeignet sind:

1.) Ich hatte vor 2 Jahren einen gravierenden gesundheitlichen Schlag erlitten, bei dem ich u.a. 3x reanimiert werden
    musste. seitdem bin ich nicht nur Schwerbehindert, sondern auch mein Gehirn hatte deutlichen Schaden genommen.
2.) Deshalb muss die digitale Locksteuerung so EINFACH wie möglich gehalten sein um sie zu bediehnen und
     geistig folgen zu können.
3.) Deshalb sind die wirklich guten Ratschläge wie z.B. Multimaus, z21 usw. klasse ohne Frage, aber für mich
     in der Praxis nicht anwendbar, da ich die ganzen Abläufe und Möglichkeiten geistig nicht folgen kann,
     geschweige denn begreifen.
4.) Auch irgendwelche Funktionen wie Sound, Anfahr-/Bremsverzögerungen usw. bekomme ich nicht mehr
     "auf die Reihe"
5.) Für mich muss die digitale Steuerung nur folgendes tun:
     - Lok vorwärts + rückwärts fahren lassen
     - evtl. eine neue/gebrauchte Lok eine neue Adresse zu weisen/programmieren
     - und die Menge von max. 9 Loks werden kaum überschritten werden.

Was ich bisher erfahren habe im www:
- Bei der Lokmaus 1 ist halt das Problem, das es nur 14 Fahrstufen hat und
   schwer ist ne Lok eine neue Adresse zu "verpassen"
- Bei der Lokmaus 2 ist es leichter einer "neuen" Lok eine neue Adresse anzulegen
   und ist schön handlich klein....und vom Preis her gesehen bekomme ich eine
   komplette LM2 + 2 Regler günstiger als eine 2. Mobile Station 2 ohne Zubehör
- Nur hätte ich dann 2x so unhandliche MS 2 Teile mit vielen Funktionen die ich nie,
   wirklich nie nutzen werde.

Hallo Jörg,

dann würde sich vielleicht noch eine Alternative aufzeigen, die erstens günstig und zweitens am Ende auf deine Bedürfnisse zugeschnitten wäre...

Allerdings liest sie sich anfangs vielleicht etwas komplizierter, es käme letztlich darauf an, wie "fit" eventuelle Bekannte, die dein Hobby teilen, sind oder alternativ vielleicht ein Club, eine AG in deiner Nähe wäre, der dir dafür hilft. Es gäbe sicher auch "Profis", die dir da was "zurechtschrauben", aber das würde dann sicher wieder die Kosten enorm in die Höhe treiben.

Was ich meine, ist DCC-Ex über eine App gesteuert. Komplette Station, natürlich als Bausatz, inkl. der zu verwendenden Erweiterungen auf Basis des Arduino (der auch dabei ist...) kriegt man beispielsweise bei Ebay für ~ 40 €, vielleicht noch ein Gehäuse mit Ein- und Ausgangsbuchsen oder Klemmen, ~ 10 - 15 €. Damit ist man eigentlich auch schon "am Ende der Kosten", wenn man ein Handy zuhause hat. Und das kann durchaus ein ausgedientes sein, die Hardware-Voraussetzungen sind mit Android 6 recht niedrig. Mit MacOs (12.0) und iOS (15.0) kenne ich mich zu wenig aus in den Versionen, aber ich nehme an, da ist es ähnlich. Die entsprechende Software, Treiber und Oberfläche für's Handy ist kostenlos, es gibt diverse Oberflächen, je nach "Geschmack". Unterschiede in den Fähigkeiten sind bei dir ja nicht entscheidend; weil Adressen programmieren, aufrufen und damit fahren kann eigentlich jedes der Proggies. Und man kann sogar bei Bedarf einen Bluetooth Gamepad Controller einbinden, sowas, wie das:
https://dcc-ex.com/_images/bt_controller2.jpg

Alles, was du dafür bräuchtest, wäre jemand, wie oben erwähnt, der dir das Paket fertig konfiguriert und testet; für dich bliebe anschließend das entspannte Zurücklehnen, die bequeme Wahl deiner Lok und das Schieben des Reglers zum Fahren.

Und, immer dabei im Hintergrund, der "innere Schweinehund" ist oft mächtiger, als man selbst glaubt. Ich weiß natürlich nicht (und es geht mich auch nichts an!), inwieweit deine Schädigungen dabei physisch sind und dauerhaft zurückbleiben. Oder ob du längerfristig zumindest einen Teil deiner kognitiven Fähigkeiten zurückerlangen kannst, was bei Schlaganfällen ja durchaus nicht von der Hand zu weisen ist. Auch bei Ausfällen von Gehirnregionen ist das Gehirn durchaus in der Lage, mittelfristig solche Kapazitäten in andere Gehirnregionen "auszulagern". Denn in dem Falle hättest du ein System zur Hand, das sich, wenn eingerichtet "spielend leicht" so bedienen läßt, wie du es wünscht und brauchst. Aber gleichzeitig ist das System trotz des günstigen Preises so mächtig, daß erweiterte Funktionen, wie digitales Bedienen des Zubehörs, Weichen, Signale, etc. oder auch Rückmeldung jederzeit aktivier- und erweiterbar ist. Solltest du also Fähigkeiten zurückerlangen, die dir momentan eben Schwierigkeiten bereiten, müsstest du dich nicht darüber ärgern, daß dies und jenes nicht geht mit der Hardware, die du nutzt. Es ist alles dann schon da, muß nur aktiviert und eingebunden werden...

meint grüßend
Roland

Hallo Jörg,

ich kann Dich gut verstehen. Und es tut mir leid, dass Dir die Gesundheit solche Steine in den Weg legt. Wir haben in der Einrichtung ebenfalls nach einer guten (und zugleich professionellen) Lösung gesucht und haben mit der Piko Smart Control die besten Erfahrungen machen können. Deine Anforderungen die Du beschreibst sind mit dem Gerät locker und vor allem sofort verständlich gelöst und kinderleicht bedienbar.

Was ebenso wie bei allen Zentralen und auch im Analogbetrieb sicher nicht funktionieren kann, ist die schnelle Umsetzung des Gedankens, dass man zwei Loks bei Kollisionsgefahr durch schnelle Lokalanwahl und entsprechendem Bremsvorgang oder ähnlichem aus der Gefahrenzone nehmen könnte, wie Du das weiter oben mal erläutert hast.  Das kann schon mal klappen, ist dann aber eher zufällig.

Für diesen Zweck bieten ALLE Zentralen den sofortigen Not-Stop und bei anlogen Steuerungen eben der Strom-Notschalter.

Und was die Piko betrifft, diese ist recht modern,  der Handregler ähnlich der Lokmaus ist sehr gut auch für klamme Hände wie ich sie nach meinem Unfall habe zu bedienen. Ein so knappe Begrenzung der Loks wie man es von anderen Zentralen kennt gibt es nicht und dennoch bietet das System so ziemlich alles, was man für eine Eisenbahnanlage - sei sie groß, oder sei sie klein - benötigt. Und zugleich kann man ohne Weiteres einfach den Loks eine Nummer geben und sie über das Wahlrad auswählen oder einfach die Nummer entippseln.

Einzig für eine professionelle komplexe Steuerung meiner großen Anlage möchte ich eine "große" Zentrale wie die ESU Eco einsetzen, da diese sehr gut mit meinen Macs arbeitet.

Mit besten Grüßen

Randy

Moin Urmele,

zunächst mal Hut ab für die Offenheit zu Deiner Situation!

Nach dem Lesen habe ich mir mal ein Erklärvideo zur MS2 angesehen und würde sagen, dass die im Fahralltag schon einfacher und intuitiver erscheint:
* Lokwechsel mit dem Drehrad
* grafische Anzeige der eingestellten Lok
* Symbole neben den Funktionstasten

Bleib erstmal dabei, wenn Du ohnehin schon eine hast und probiere einfach aus, wie du zurecht kommst.
Einmal sinnvoll programmiert kommst Du vermutlich mit den acht Funktionstasten aus und der Lokwechsel ist mit der Shift-Taste plus dem Drehrad wirklich sehr leicht getan.

Mehr ist dann gar nicht nötig und Du kannst Dich auf das eine Handgerät konzentrieren.

Gruß von Jorne
Ich nochmal:

dem Rat von Jorne schließe ich mich auch an. Für das wofür Du da brauchst, sind beide Zentralen gleich gut geeignet. Als Unterschied ist einmal, dass der Regler bei der Piko ein echter Handregler ist und bei der Mobilstation sieht das eher aus, wie ein zu groß geratenes Steuerpad einer Spielkonsole, vom handling her also reine Geschmackssache.

Einzig wenn Du insgesamt mehr Anforderungen hättest, fährst Du mit der Piko deutlich besser (Hat ja schon alles).

Mein Fazit: Ich würde Deine MS nehmen, die hast Du ja eh schon hast, oder mal die Piko (kostet halt Geld) probieren.

LG

Randy

Hi Urmele,

wenn du nach einer einfachen und günstigen Digitalsteuerung suchst schau mal nach der alten Roco Digitalzentrale (10761, 10764). Die kannst du mit Lokmaus oder Multimaus betreiben. Mir hatte die lange Jahre für meine kleine Anlage mit ein paar Loks ausgereicht; erst mit Lokmaus 2 und als es doch mehr Loks wurden dann mit Multimaus.

Gruß Dominik
Moin zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

schau mal nach der alten Roco Digitalzentrale



ich glaube, den Vorschlag hatten wir schon. Für mich stellt sich jetzt nur die Frage, sind die Bedienbarkeit und/oder der Preis die Kriterien?

Wenn es um die Bedienbarkeit geht, kann ich wieder nur auf die z21 verweisen. Ob ich die MultiMAUS am Verstärker oder an der z21 betreibe, ist so erst einmal egal. Beim Digitalverstärker hat man aber die Einschränkung, dass man keine CVs auslesen kann.. Daher wäre die z21 die bessere Wahl. Ich sehe die z21 für ihn auch unter den Rahmenbedingungen als bedienbar an.

Wenn es um den Preis geht sollte er die vorhandene Zentrale nutzen.

Gruß
Jürgen
Zu #4: Ist die Piko Smart Control nicht nur für analoge Bahnen?
Grüße, Armin.
Hallo Armin,

Nein, die Piko Smartcontrol die hier gemeint ist eine komplette Digitalzentrale (Smartcontrol light mit kabelgebundenem Controller und Smartcontrol WLAN mit kabellosem Controller ).  
Ich habe mit der light den Einstieg ins Digitale günstig begonnen, Vorteil war, dass es hier bereits einen Anschluss fürs Programmiergleis und eine eingebaute Kehrschleifensteuerung (nicht bei der WLAN-Ausführung) gab.
Deren Controller selbst verwende ich neben der Z21-App immer noch am X-Bus der Z21, da er mir von der Funktionsweise lieber ist als die Multimaus: Es können auf dem Display mehr Informationen angezeigt werden, wie z.B. mehr Zeichen bei der Lok-Benennung, den Funktionen könne Piktogramme zugeordnet werden und zwischen zwei Loks kann über eine Zwei-Tastenkombi schnell hin und her geschaltet werden. Das fehlt mir bei der Z21 App 😉.

Auf die Z21 bin ich dann hauptsächlich umgestiegen weil mit der Z21-App meine steigende Anzahl an Soundloks mit vielen Funktionen diese leichter konfiguriert werden können und ich mein Stellpult auf digital umgestellt habe. Aber das scheidet bei Urmele ja aus.

Grüße Stephan
Moin Allerseits,

Die hier gemeinte Piko SmartControl light ist eine leicht abgespeckte Uhlenbrock Daisy II in einem Piko-Eigenem Gehäuse.

Mit anderen Worten: Als Daisy II gibt es die nach wie vor zu kaufen.

Viele Grüße von Jens
Moin Stephan,

Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name:

Deren Controller selbst verwende ich neben der Z21-App immer noch am X-Bus der Z21, da er mir von der Funktionsweise lieber ist als die Multimaus:



daß du deine Piko-Regler an der Z21 weiter verwendest, glaube ich dir gerne. Aber daß du diese am X-Bus der Z21 angeschlossen hast, eher nicht. Auch, wenn die Buchsen passen, funktioniert es wohl nicht...

Gruß
Kai
Sorry Kai, hab natürlich den L-Bus gemeint. Ist ja Loconet.

Grüße Stephan
Guten Morgen und allen ein gesundes neues Jahr 2026!

Zuerst einmal danke für Eure Tips und Erfahrungen.

Ich konnte jetzt mal solche Handregler wie Multimaus oder Piko in der Hand halten
und muss sagen:

DAS IST ABSOLUT NICHT MEIN FALL

Also bleibt für mich 2 Optionen:

- Mobile Station 2 behalten
   - da habe ich jetzt eine weitere "Defekte" MS2 für 10€ erhalten.
      Der Defekt war "Blinkendes Display nach gescheitertem Update Versuch"
      An meine MS2 dran gehängt und ein neues Update von MS zu MS aufgespielt.
      Jetzt habe ich 2 funktionierende MS 2  

oder

Ein Twin Center von Fleischmann mit neuen Drehreglern und letztmöglichen Update.
Vorteil: 2 Loks GLEICHZEITIG steuerbar und kaum größer als eine MS2. Würde ich für 100€ erhalten

Müsste ja auch reichen, da weder Weichen, noch Signale, noch Entkuppler damit gestellt
werden sollen. Und Sound brauch und will ich nicht bei den Loks.

Und: Es wird NIE vergrößert werden oder zig Loks gesteuert werden, auch nicht WLan oder PC
kommt in Frage.
Meine Weichen stelle ich mit den Schalthebeln (glaub von Trix Express waren die), die gefallen mir.
Sieht ja aus wie in einem Stellwerk von früher
Moin.

Zu Beitrag #27

Behalte die 2 Trix / Märklin MS2 Handregler plus passender zugehöriger Gleisbox 60116 (neu) oder 60113 (alt). Reicht für dein Anforderungsprofil. Sollte Märklin/Trix mal noch ein Softwareupdate machen, kann man das an jeder CS3 aufspielen lassen. Die passende DCC Gleisspannung kann man über die Eingangsspannung eines Schaltnetzteils absenken / erhöhen. Das Schaltnetzteil darf bis zu 36 Watt Leistung haben -> Gleisbox Limit. Ein 15,00 Volt DC / 2,40 Ampere Schaltnetzteil an der Gleisbox reicht somit vollkommen aus. Wichtig ist auch, daß Du im Gegensatz zu DC bei DCC mehr Einspeisepunkte für den Gleisstrom einbauen musst, um das DCC Signal stabil zu halten.

EDIT: Bei Einsatz von 2 MS2 an der Gleisbox ist eine als Master und eine als Slave einzustellen.

Frohes Neues und Gruß.

Frank

Hallo,

nutze das womit Du am Besten klarkommst.

Das Twincenter mit dem letzten Update (wird bei Uhlenbrock in Bottrop durchgeführt) hat ein recht gutes Bedienkonzept.

Peter
zu #28

- Die Strecke welche fertig gebaut ist, ist jeweils nach einem Peco Code 55 Flexgleis (als 920mm)
   einmal eine Einspeisung.
- die ganze Strecke ist/wird nur mit Flexgleisen gebaut
- denke mal das genügt für ein sicheres, gleichstarkes "DCC-Signal"

Das mit Master/Slave habe ich gemerkt beim einstecken
Grobe Faustformel: Je lfd. Gleismeter auch Bahnhöfe eine Einspeisung bei DCC Systemen. Bei DC etwa alle 2 Gleismeter. Kabelquerschnitte je nach Situation der Energieversorgung 0,25 - 0,75 mm². Die Box hat glaube ich 0,25 mm². Das reicht für 2 Loks die gleichzeitig umherfahren und paar Wagen dran haben.Viel Spaß.

#31
Na dann mein Gefühl das richtige eingeflüstert
Die Gleislänge der Strecke ist bei Dir mit Bahnhof so um die 2 Meter? Das macht 2 Stück. Fertig.


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