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THEMA: Umbau Piko BR 65.10 der DR

THEMA: Umbau Piko BR 65.10 der DR
Startbeitrag
thoro - 07.12.25 15:00
Hallo,

obwohl mir durchaus bewusst ist, dass diese Umbaumaßnahme kein High-End Produkt hervorbringen kann, hab ich es trotzdem aus Spaß am Basteln getan.
Die BR 65 von PIKO war meine erste selbst gekaufte Dampflok, die ich mir in den 70igern als Kind von meinem Taschengeld geleistet habe.
Sie war damals ein Produkt ihrer Zeit.
Mich hat aber besonders gestört, dass die Steuerung recht grob und unvollständig ist. Lange war es mein Traum, da mal Abhilfe zu schaffen.
Jetzt hab ich mir das erfüllt und die 65 der DR von PIKO, mit Teilen der 65 der DB von Fleischmann etwas aufgewertet. Sie bleibt dennoch kompromissbehaftet.

Das erste Foto ist die PIKO Lok, die weiteren Bilder zeigen den Umbau.

Viel Spaß beim betrachten.

Herzliche Grüße Thomas

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Hallo Thomas,

....die Piko/Schicht 65er gilt natürlich für ein N-Modell als schon hoch betagt.  
Bedenkt man, dass die Entwicklungsarbeiten vor 60 Jahren begannen, war sie jedoch im Vergleich zu anderen Modellen schon ihrer Zeit weit voraus!

Es stimmten exakt die Länge über Puffer (LüP), das hintere Drehgestell, sowie die Radsatzdurchmesser! In der Höhe über dem Schornstein war sie ebenso korrekt.

Aufgrund des zu dicken Motors musste der Tenderaufbau leider völlig verzogen werden....Das war noch zu ambitioniert, denn niemand hatte damals kleinere und bessere Motoren.

Wegen der damals notwendigen hohen Spurkränze war jedoch das Fahrwerk vollkommen aus den Fugen geraten.
In der Achsmitten zwischen Vorläufer und D-Achse gute 5mm zu lang und mit Hilfe der raffinierten Ansteuerung des hinteren Drehgestells blieben gute 3mm zu viel, die durch zu kurze Puffer bei der LüP ausgeglichen wurden.  Die Lok ist also um die 3mm von Pufferbohle zu Pufferbohle zu lang,

Grundsätzlich könnte man jedoch ein  Fahrwerk der 41er nutzen, denn die 65.10 basierte auf der Konstruktion einer denkbaren Neubau 41er, was ja immer mal wieder diskutiert wurde.

Die Arnold 41 hat demgegenüber nun zu kleine Kuppelradsätze einen Minivorläufer und ist im Radstand immer noch zu lang.....

Insofern ist die Überlegung eine Flm 65.0 zu nutzen folgerichtig, obwohl die eigentlichen Maße nicht passen, was im Modell ja noch lange nichts zu sagen hat!

Nach diesem Ausflug in die Geschichte und meinen Überlegungen dazu,  kann ich mich immer nur lobend äußern, wenn jemand so ein Projekt angeht, konsequent durchzieht und hier vorstellt.

Also von mir gibt's einen πŸ˜πŸ‘...und gerne weitere Umbauten
Vielen Dank
Gruß Sven


Hi Sven, hi Thomas,

Zitat

...In der Höhe über dem Schornstein war sie ebenso korrekt...



Meine Erinnerung mag mich trügen, aber war die Lok damals nicht auch höhenmäßig aus den Fugen geraten? Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, daß die Lok trotz beim Vorbild schon reichlich ausgenutzter Profilgröße im Modell rund 4mm zu hoch wäre? Daß sie sonst auch ein wenig "aus den Fugen geraten" war, ist klar. Man hatte ja nicht so die Möglichkeiten im vorgegebenen "Staatsauftrag" und mußte die Lok quasi um den Motor herum bauen...

Ich hatte das Teil auch in meiner "ersten N-Phase" in den Endachzigern. Gerade so nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung wurde der Gebrauchtmarkt ja "geflutet", die Vorbesitzer waren der DDR-Ware oftmals überdrüssig und wollten "gescheites" N-Material. Aber auch heute ist die Lok noch keine besondere Seltenheit auf dem Gebrauchtmarkt und kein Vergleich zur 55er.

Ich hatte damals bestimmt zwei, drei Anläufe im Versuch, ein vernünftig laufendes Exemplar zu kriegen . Aber so "tricky" die Fahrwerkskonstruktion eigentlich war, so unzulänglich war sie im Betrieb, ich hatte es irgendwann aufgegeben, so eine Lok als Zuglok für die Doppelstockwagen zu verwenden.

Der Formenbau bezüglich des Aufbaus war dabei für die Zeit eigentlich top; mehrere Kollegen hatten mir damals auch erzählt, daß gerne das Fahrgestell der Arnold 41er "druntergepflanzt" wurde. Piko wollte ja eigentlich den umgekehrten Weg gehen und auf dem Fahrgestell eine 41er bringen, was bekanntermaßen nix mehr wurde...

meint grüßend
Roland
Hallo,
hier eine Gegenüberstellung der 65.10er von Piko und Brawa. Letztere wirkt fast wie die deutlich kleinere 83.10, nicht zletzt aufgrund der deutlich zu kleinen Treibräder.
N'schönen
wünscht
Struwelpeter

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Hallo Thomas,

Du hast die Steuerung incl Kuppelstangen von der DB 65 an das Piko Fahrwerk gebaut? Oder das ganze Fahrwerk von Fleischmann unter die 65.10? Dabei hätte sie dann aber die 1500mm Räder von der Fleischmann. So einen Fehler hab ich damals mit nur Rädern von der 65 und einem selber gefeilten Fahrwerk gemacht. Irgendwo gibt's noch ein Bild davon. Das Bild war auch mal unter Umbauten auf der Piko N Seite von Stefan Troitzsch zu sehen.

Naja, lange her.

Grüße Torsten
Autsch....tschuljung, da habe ich mich vermessen.
28,4mm darf sie haben, 31,1mm hat zumindest das gezeigte Modell.

Zur DB65:
Laut Transpress Dampflokarchiv 3 hat auch diese 1600er Radsätze.
Tatsächlich hat sie aber 1500 er.
Wer sich jetzt auf diese Lektüre verlassen hat, ...ist demnach verlassen!

So, da haben wir gleich zweimal Mist®οΈ
aufgedeckt.☝️😁
Gruß Sven




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Hallo miteinander,

vielen Dank für die Beiträge mit all den Fakten.
Ja, das war mir schon bewusst, dass viele Maße nicht stimmen.
Habe die Lok ja auch vermessen und mit den 1 zu 1 Maßen verglichen.
Mir war auch bewusst, dass die DB Lok 1500 mm Raddurchmesser hat.
Dadurch wollte ich ein wenig die übertriebene Höhe reduzieren.
Es hat aber nur ganz minimal was gebracht.
Aber es war auch von Anfang an nicht mein Ziel, eine möglichst maßstäbliche Lok daraus zu machen. Das geht nicht.
Hier wollte ich einfach nur mal wieder basteln.
Nach 5 Jahren Hausbau, gingen mir die feinmotorischen Fähigkeiten etwas verloren. Immer grobe und schwere Arbeit haben ihre Spuren hinterlassen.
Das Projekt schien mir als Übung zum Wiedereinstieg geeignet, da es zum großen Teil aus Teilen aus dem Bastelvorrat besteht und kein großer Schaden entsteht, wenn es schief geht.

Die 65 soll aber auch zum Einsatz kommen.
Die Doppelstockwagen von PIKO sind genau so falsch proportioniert und passen dazu.
Und ich habe meinen Spaß daran.
Unvollkommenheit kann manchmal auch ganz entspannt machen.

Herzliche Grüße Thomas
Hallo Thomas,

....ich kenne das Problem. Man muss erst zur Ruhe kommen und dann die bewährten Handgriffe neu sortieren. Oft fehlt plötzlich irgend ein Werkzeug und man sucht sich dusslig.

Nein, also Kritik gibt's hier keine!

Vor der Garage stünden wir alle mit den Händen in der Hosentsche da....einer würde mit den Schultern zucken, einer nicken und einer mit dem Zeigefinger eine kreisende Bewegung machen, bevor es klickert und pffft macht🍺😁

Gruß Sven

Abend Thomas


Nicht schlecht, da die Brawa Umsetzung auch so seine Problemchen hat, ist das eine "Alternative"
Was jedoch nach dem Umbau auffällt ist der zu große Abstand zwischen D-Achse und Tenderdrejhgestell.
Zu den Piko DBv Einheiten passt die Lok dennoch ....


Grüße Jens

Hallo miteinander,

heute hab ich noch mal kleine Korrekturen am Fahrwerk vorgenommen, bis ich mit den Fahreigenschaften zufrieden war.
Dann ein kurzes Video gedreht.

https://youtu.be/f4X3IIku_-E?si=ZYFnuDVNm_Uxivhi

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Man muss erst zur Ruhe kommen und dann die bewährten Handgriffe neu sortieren. Oft fehlt plötzlich irgend ein Werkzeug und man sucht sich dusslig.



@ Sven, hast du mich etwa beobachtet?
Genau über solche Situationen muss ich manchmal selbst lachen. Da muss ich zum Beispiel, während ich konzentriert am Basteltisch sitze, mal kurz auf Toilette.
Ich komme wieder und suche eine gefühlte Ewigkeit die Pinzette.
Bis ich darauf gekommen bin, dass ich sie nicht aus der Hand legen wollte und mit zur Toilette genommen habe. Dort lag sie noch.

Herzliche Grüße Thomas
Abend Thomas


Die arme Piko DBv Einheit ... ein braunes Dach, ach herje
ein gräuliches Dach steht der Einheit viel, viel besser.  


Und was einen Versuch wert erscheint, wäre die Radreifen der 65iger rot zu lackieren, das würde dir Räder vielleicht "optisch" größer wirken.


schönen Abend noch
Grüße Jens
Hallo Thomas,

  Aus der Entfernung fallen die Kompromisse garnicht auf.

Es gibt ja kaum Modelle die speziell bei den Radsätzen, Radständen  etc pp. kompromisslos korrekt wären und sie haben sich locker fast 50 Jahre als Großserie gehalten. Bei, der P8 hatten wir das auch gerade zum Thema gemacht.

Ich wünsche dir weiter viel Erfolg mit deinen Umbauten und der Anlage..πŸ™‚πŸ‘Œ
....und bin auf die nächsten Beiträge gespannt.

@ Struwelpeter:
Wenn deine PIKO65er nicht fährt, dann schau dir bitte mal die Stellung des Voreilhebels an. Ich glaube, da musste nochmal ' ran. ...🀭

Gruß Sven
Hallo Jens,

die Idee mit den roten Radreifen ist ja genial! Da hast du Recht, das werde ich noch machen.

Das rehbraune Dach gefiel mir damals eigentlich gut, wollte nur etwas Abwechslung, da ich das silbergrau, wie es war, etwas über hatte.

Herzliche Grüße Thomas
Thomas bedenke, dass DB- Loks ein karminrot haben, während man zumeist das DR Signal- oder Feuerrot vorrätig hat.

Mit dem Edding "rot" zwei bis  dreimal nachgezogen, erreicht man den Farbton wenn....ja wenn sich der Hersteller daran gehalten hat.
Da Flm aber nur bunte Plaste verwendet, kommt es dann doch auf den Versuch an

Gruß Sven


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Hallo Sven,

hast du das nur mit dem Edding gemacht?
Ich hatte das schon mal an der Kato 57 probiert. Nach einer Zeit ist das leider wieder verblichen.
Da habe ich dann doch wieder zu einem ganz feinen Pinsel gegriffen.

Bei der 65 habe ich die erste Schicht mit dem Edding drauf. Vielleicht hält es jetzt länger, wenn ich mehrere Schichten auftrage.
Versuch macht klug.

Herzliche Grüße Thomas
Abend Thomas


Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: thoro

Bei der 65 habe ich die erste Schicht mit dem Edding drauf. Vielleicht hält es jetzt länger, wenn ich mehrere Schichten auftrage.




Meiner Erfahrung nach eher nicht.
Von daher gleich eine Pinsellackierung vornehmen und dabei gleich den Luftbehälter, Tenderdrehgestell usw. mit lackieren.


Wie man bei Svens BR65.10 die schöne unterschiedlichen Rottöne sehen kann, dies hat vor allem bei der optischen Wahrnehmung einen negativen Einfluss, so das der sehr schöne  Führerhausaufstieg dabei irgendwie fast nicht fällt.


Und wenn möglich bitte ein Bild von der neueren Ausführung der BR65.10 veröffentlichen.
Dann kann man da sich das mal anschauen ob das einem gefällt oder eher nicht.

Schönen Abend noch
Grüße Jens

Hallo,

durchaus ein schöner Umbau.
Ich bin vor ca. 50 Jahren im Alter von 17 Jahren den umgekehrten Weg gegangen und eine DB 65 auf Piko Basis gebastelt, da es zu dem Zeitpunkt noch keine von Flm gab.
Die Bastellok läuft zwar noch, ist jetzt natürlich nur noch in der Vitrine.....

Gruß Gabriel

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Hallo Gabriel,

alle Achtung! Im Alter von 17 Jahren, in dieser Zeit schon frei stehende Kesselleitungen!
Aber inzwischen ist der Pflegezustand schon dem Alter entsprechend.

Wie ich sehe, sind dort nicht nur Teile von PIKO verbaut.

Schöne Erinnerungen für dich.

Herzliche Grüße Thomas
Hallo,

jetzt habe ich mich doch für den Edding entschieden. Hab nämlich an der BR 57, die ich vor ein paar Jahren schon mal mit Farbe nachbehandelt habe, kleine Lackabplatzer an den Radreifen entdeckt.
Also, für die Ewigkeit sind beide Methoden nicht.
Da genieße ich erst mal den jetzigen Zustand und beobachte die Entwicklung.
Beim nächsten Aufenthalt im RAW wird dann eben wieder neu lackiert.

Herzliche Grüße Thomas

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Abend Thomas


Nach mehrmaliger Betrachtung finde ich schon eine wahrnehmbare Verbesserung, aber so wie ich es mir erhofft hätte, ist es aber auch nicht.
Dennoch sieht die 65.10 nun so gelungener bzw. "stimmiger" aus, es bringt schon was, wenn auch nur Minimal.

Danke für das Veröffentlichen.


schönen Abend noch
Grüße Jens
Hallo Torsten,
...was meinst du mit aktuelle 65.10?
Die gezeigte 65 hat in der Tat eine neue C- Kuppelachse bekommen, denn da ging eine dieser U- Scheiben verloren und konnte konstruktionsbedingt nicht mehr angeschmolzen werden, weil die schmelzbare Plaste aufgebraucht war. Die Lok wurde 1984 schon mit Facharbeitergeld gekauft und so ging es von 1981 bis 86 jedes Jahr, wenn zwischen Weihnachten und Neujahr eine kleine Lieferung beim Händler eingetroffen war und eine davon bei mir landete. Zum tauschen..... wie ich dachte, was leider mit dem "Anschluss" ad absurdum geführt wurde.

Die U-Scheiben sind alle mit farblosem EPASOL 2000 ( damals war es cool alles 2000 zu nennen....) gesichert. Das hatte ich damals irgendwo gelesen und.... es funktioniert bis heute.

Die letzten 65er hatte dann einen etwas anderen Radstern im Vorläufer, denn offenbar war die alte Form ausgeleiert.

@ Gabriel:
Ich mag solche Umbauten, da ich genau in dem Alter damals ebenso viele Eigenbauten kreierte. Manche wurden erst um 1990 fertig, viele aber deutlich davor. Man müsste mal einen Faden dazu aufmachen um zu zeigen, dass Handwerk von Hand, Werkzeug und Übung kommt und anfänglich....sagen wir.   einer individuellen Formensprache folgt πŸ˜‰

@ Thomas:
Ja die Eddinglösung ist ein erster Schritt um die Farbunterschiede erfassen zu können. Man muss es mehrfach trocknen lassen um dann den metallischen Glanz zu übertünchen. Die gezeigte 65 ist nur mit Edding in den Radreifen und Teilen der, Gestänge behandelt. Die "fette" Färbung am Steuerungsträger ist jedoch schon Mitte der 80iger mit Nitro "Signalrot" entstanden.
Eine Vollackierung ist nicht jedermanns Sache, zumal die Farbempfindung... Signalrot bei der DR  ...ganz schön kräftig wirkt und man geneigt ist, sofort etwas Patina zwischen die Speichen zu bringen. Bild gibt's davon, aber ich will hier den eigentlichen Faden damit nicht sprengen.

Aber wie schon geschrieben: Dieser Faden ist ganz nach meinem Geschmack und die gezeigen Eigenbauten sind ganz wunderbare Unikate!

Anbei mal das Gegenteil von "schön" und ja, die 65 1070, gestaltet damals nach der 52 8070 ... gerade etwas nachgebessert 😎 .....darf gelegentlich auch fahren und...es gibt Details die typisch für eine fahrende aber vergammelte Lok sind.

Gruß Sven


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Hallo Sven,

das Problem mit den U-Scheiben kenne ich nur zu gut.
Ich glaube sogar, dass sie bei den späteren Modellen sogar ganz weg gelassen wurden und nur noch eine Wulst angeschmolzen wurde.
Da hat es Gabriel richtig gemacht und gleich aufgebohrt, um dann eine richtige Gegenkurbel mit Schwingstange einzusetzen.

Deine "Schrottlok" hat was.

Herzliche Grüße Thomas
Hallo,

@Sven
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hallo Torsten, ...was meinst du mit aktuelle 65.10?



hilf mir mal falls ich gemeint bin, wo hab ich das geschrieben? Ich stehe auf dem Schlauch.

Hatte ja oben geschrieben, dass ich die 65.10 auch mal umgebaut hatte. Zuerst noch mit den alten Rädern, da hab ich ein bild aus den 90ern mit den dann zusammengefügten Einzelteilen gefunden, und dann noch ein Bild wie sie am Ende aussah.
Dann kam die Brawa und die 65 1073 ging in die Elektrobucht. Da die ganz gut lief war der Erlös auch mal gar nicht so schlecht.

Ja, die Brawa, mit ihren Mängeln hat auch eine Kur hinter sich, ist zur Betriebslok geworden, und ie hatte nun mal einen Giesl, keine Indusi und auch keinen 2. Generator. Die Räder von der Minitrix 41 gefallen mir auch besser und wen man einm,al dran ist dann hat sie noch frei stehende Leitern am Tender, Führerstandsaufstiege, einen leisen schnelleren Motor und einen Messingmischkasten bekommen. Den Vorläufer noch innen frei gedreht... was jetzt noch fehlt ist eine Brünierung, nur mit meinen Mitteln hab ich das bisher nicht hin bekommen. Hat das schon mal jemand geschafft, ich meine nicht mit Farbe.

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Hallo Torsten,

interessant, was da so für Schätze zum Vorschein kommen.
Gut gemacht!
Ich glaube, da hat jeder so seine individuelle Lösung gefunden.

Herzliche Grüße Thomas
Hallo Torsten,
...ja also ich entschuldige mich bei dir, denn es war der Jens unter #15, der dies einforderte.
Keine Ahnung welche " aktuelle 65.10 gemeint sein könnte.
Sorry, nochmal 😡‍πŸ’«

Na klar! Eine "richtige" 65.10 ist eine richtige 65.10 nur dann, wenn sie Leiter und Quetschesse hat und daher blieb die BRAWA beim Händler, der sie auch so losgeworden ist.
Hier zeigte sich diese idiotische Philosophie zuerst die ungeliebten Varianten verkaufen zu wollen um sich dann zu wundern, dass sowas grandios scheitert®οΈ und der eigentliche Kassenschlager im "Roten Meer" versenkt werden muss.
Also blieb's bei den alten Pikos, die ich auch gerne mal ablösen würde.

Ich schließe mich Thomas an:
Tolle Schätze hier! ...von einer Lok, die für jeden Konstrukteur eine echte Herausforderung darstellt und deren Umsetzung verspielt sein muss und das.... ist man nur noch in Asien....🀭

Gruß Sven


Hallo Sven,

bei den Führerstandsleitern gehe ich mit aber eine 65.10 ist immerhin zehn Jahre auch eine richtige 65.10 gewesen wenn sie keinen Giesl hatte. Der kam ja erst Ende der 60er und damit ist eine 65.10 in Epoche 3 nur noch drei Jahre glaubwürdig.

Dennoch, sie hätten sich ein wenig Mühe geben können. Wobei Brawa beim Thema DR-Dampfloks nicht alleine da steht. Was haben wir denn für eine 50er als N-Lok in DR? Oder eine 74? Irgendwie scheinen die Hersteller auf Museumsloks zu stehen. Nicht nur bei Dampfloks, siehe E77 10 und weiter nix, ok, E77 14 auch noch aber die sieht ja genauso aus.
Dabei wäre es für Fleischmann gar nicht so schwer eine DR 50er aus einer DB zu machen... Wobei sie das eigentlich bei keinem bisher erschienenen DR-Modell konsequent gemacht haben, außer vielleicht bei der 78 und der 39, von denen ich bisher kein adäquates Vergleichsvorbildfoto gefunden habe und so nichts anderes behaupten kann.
Über die 94 und die 38.10 wurde und wird ja noch an anderer Stelle geredet... wo wir bei der 38.10 sind und diesen schrägen Blechen. Wer sich mal die Windleitblechen von Fleischmann und auch Kuswa anschaut, der findet dort sogar die Schrauben (oder Nieten?) für eben diese Bleche, nur die Bleche an der Lok halt nicht. Auch komisch.
So what, mir macht es Spaß Unstimmigkeiten zu finden und sie zu beheben und das Modell damit einmalig zu machen.

Grüße Torsten

Hallo,
meine 65er dürfen kaum noch auf die Anlage. Die von Piko, weil sie (noch?) nicht digitalisiert ist und die von Brawa, weil sie nicht so recht zum Thema passt. Aber in Thüringen war sie ja auch auf Nebenbahnen im Einsatz, vielleicht bekommt sie demnächst eine Chance. In der Vitrine hat sie sich aber eine Art Sonnenbrand an den Rädern geholt (Bild), den ich inzwischen mit etwas Revell praktisch unauffällig korrigieren konnte.
Das allgemeine und gemeinste Problem an meinen Piko-Loks ist aber, das sich der Rahmen in der Mitte ziemlich stark nach unten durchbiegt und man zwischen diesem und dem Wasserkasten einen ärgerlich grossen Spalt sehen kann. Ich hatte schon überlegt, das mittels einer Schraube durch das Gewicht zu lösen, aber die müsste eben aus einem Isoliermaterial sein.
Das ist bei meinen drei Loks der Fall, obwohl diese aus unterschiedlichen Fertigungzeiträumen stammen. Die erste hatte ich mir zusammen mit der Doppelstockeinheit bereits von der Lehrlingsrente gegönnt, muss wohl 1969 gewesen sein. Irgendwie fehlt ihr der hintere Pufferträger, vielleicht schon immer? Zusammen mit der Doppelstockeinheit fuhr sie wirklich gut. Und weder die H0er noch die TTler hatten damals einen solchen Zug!  Nur mit sechs Donnerbüchsen (von Stein) am Haken hatte sie im R1 schon in der Ebene Mühe. Lag aber eher an den starrachsigen Wagen. Leider gibts von meiner ersten Anlage keine Bilder.
Lok Nummer zwei und drei hat dann mein Sohn von seine Grosseltern bekommen, muss also nach 1980 gewesen sein.
Schönen Sonntag wünscht
Struwelpeter


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Hallo,
noch ein Nachtrag:
Von meiner zweiten  und nie fertiggestellten Anlage gibts aber ein Bild von etwa 1972. Da rollt die 65er miot der DB13 talwärts, nachdem sie diese zuvor ohne Murren hinaufgezogen hatte. Nur der Güterzug braucht zwei V 180!
Waren danmals auch die ersten Versuchem mit meiner neuen Spiegelreflex Practica L.
Schönen Adventssonntag wünscht
Struwelpeter

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Hallo Struwelpeter und.
Liebe Weihnachtsbastler "für'n Enkel mal.. "

...die Piko 65.10 hat ein paar Feinheiten, die es beim aufsetzen des Gehäuses zu beachten gilt.
Da ich meinen 65er Fuhrpark, angeregt von diesem Faden komplett "ausgeschachtelt" hatte, fielen mir dann auch einige optische Unzulänglichkeiten an den Modellen auf.

Normal wird das Gehäuse zunächst hinter der Pufferbohle eingehakt und dann übergstülpt. Sinnvoll ist es, wenn man das Bleigewicht mit den Wasserkästen durch sanften Druck festhält und mitführt.

Sitzt das Bleigewicht nicht richtig über den  Halterungen ( Nieten) der Schnecke links und rechts, sitzt also auf, dann verbiegt sich der Rahmen und es kann dieser von Struwelpeter genannnte Abstand entstehen.
An der patinierten 65er kann man das gut sehen, wobei diese seinerzeit zu 100% aus Ersatzteilen und einem nachgegossenen Lötzinnballast entstanden ist. Dieses kleine Detail, hatte ich mit meinen 19 Jahren glatt übersehen, weswegen er dort aufliegt und das müsste ich jetzt auch mal ausfräsen wo ich's jetzt weiß....
Durch simples umkippen der Lok, was ja ob der Kopflastigkeit auch keine Kunst ist, kann eine Gegennase im Rahmen wegbrechen. (Foto) Im Ergebnis hat die Lok vorne Luft, weil die Einrastung fehlt.
Wer klebt kann nie wieder das Gehäuse abnehmen und insofern muss man sich etwas anderes dazu einfallen lassen.

Über das Thema des "Eierns" in Folge verdrehter Radsätze oder " Auflaufens" bei Weichen in Folge falschen Radsatzinnen- tatsächlich aber - aussenmaßes (Spurkranzabstand zwischen den Schienen) kann man noch zusätzliche Verbesserungen erlangen und hat in der Variante mit 4 Schleifern und den plasteumantelten Metallbolzen mit U- Scheibe eine solide, betriebsichere Lok für den Einstieg ins Hobby.
Die U- Scheiben sichert man heute mit "Uhu plus sofortfest",... ein "guter Stoff", den man auch anderweitig im Modellbau benutzen kann.

Gruß Sven



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Man sollte trotzdem etwas nachsichtig sein mit der PIKO 65er. Im Laufe der Produktion gab es auch einige Überarbeitungen oder eher Variationen am Rahmen. Das Vorbild des Fahrzeug selbst war auch ein Messe-Star. Das der Rahmen mehrteilig ist, liegt auch an dem 192er Radius, welcher gepackt werden sollte. Zumal das PIKO-Gleis eher jenseits von gut und böse ist.
Was es dennoch gab, war ein etwas schwerer Vorläufer, der nicht entgleiste. So müsste die Lok ständig rückwärts fahren. Die Feder ist zwar nett gemeint, aber nicht wirklich hilfreich.
Ja, die Fa. KEHI hatte das  Vorläufer- Gestell nachgegossen und als Kleinserie verkauft.

Diese Fa. war der erste Hersteller der auch Schwermetall - Trabis gegossen hat und wollte sich zuerst am Spur N Maschinenkühlzug,  ...später dann aber lieber in TT daran versuchen, ....beendete seine Aktivitäten und wechselte ins Catering - Geschäft.
So war das damals eben....

Gruß Sven

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Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was es dennoch gab, war ein etwas schwerer Vorläufer, der nicht entgleiste


Der war von Kehi, aber Kehi gibt es leider nicht mehr. Es war im Prinzip nur der originale Vorläufer, jedoch aus Zinn gegossen. Wenn jedoch die Achse darin nicht das richtige Spurmaß hat, hilft der auch nicht weiter.
Gruß,
Harald


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