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THEMA: Beleuchtung VT18.16 Kato/Lemke

THEMA: Beleuchtung VT18.16 Kato/Lemke
Startbeitrag
NBahnerJAN - 07.12.25 12:26
Was kann der Grund für einen Totalausfall der Beleuchtung bei einem analogen VT18.16 sein?
Weder weiß noch rot leuchten/ kein Wechsel.
Beste Grüße
N Bahner Jan

Hallo Jan,
Kurzer Kurzschluss und LED hinüber
MfG Torsten
Ein Grund wäre: LEDs putt

Gab vor 6 Tagen erst einen Thread[1] dazu. Und im Juli/August ist‘s auch schon mal thematisiert worden[2].

[1] https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1479380
[2] https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1463447#aw19

Jo,
über 12 V kaum zu empfehlen. Hab meinen erstmal defekt gelassen.
Werd iwann wohl wieder gelbe LEDs einlöten, und evtl. die kaputte rote.
polle

PS: Bin der klaren Meinung, dass da der Hersteller einen dicken Bock geschossen hat, den Vorwiderstand nicht zu erhöhen (560 Ohm arg an unterer Grenze) und evtl. auch die Platine zu ändern. Dazu die verdrehte Schnittstelle.
Eigentlich würde man beides bei einer Testfahrt im Werk mit handelsüblichen Trafos (Fahrzeug für EU->EU-üblichen Trafo nehmen) sofort merken, auch Decoder einstecken wollen...

Servus,

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1479380#aw7

Solange keiner mal die Platine fotografiert kann keiner helfen.

Grüße Torsten
Hallo,

ich habe einmal das Standmodell "VT 18.16 SVT Görlitz" (Kato 12-351) geöffnet, und siehe da es hat auch die selbe Platine wie der "Steuerwagen" VTb 18.16 im Set 10-745-1 das heißt auch die verunglückte Decoder Schnittstelle.

Macht Euch selbst ein Bild was da faul sein könnte.

Gruß Roland

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Hallo Roland,

ich wusste bisher nicht einmal, dass es ein Standmodell gab - danke für die Info. Wenn es jedoch schon die Decoder"schnittstelle" hat, müsste es zeitlich zwischen der Erst- und der jetzigen Auflage liegen; mir scheint jedoch, dass das Modell - da ausverkauft - mit der ersten Auflage geliefert wurde? Wann hattest du dein Exemplar erworben?

Viele Grüße
Frank
Hallo Zusammen,

danke Roland,

ich habe mir die Schaltung jetzt mal angesehen und sie auf das wesentliche reduziert. Also alle Brücken usw durchgeschaltet, genau so wie die Strompfade sind.

Jetzt ist das Problem zu sehen, es gibt keinen gegenseitigen Schutz der beiden LED durch Antiparallelschaltung!
Das ist ein eklatanter Designfehler, nicht im Layout sondern in der Schaltung. Gestrichelt hab ich den Kondensator dargestellt weil der NUR im Triebkopf vorhanden ist.

Ob das beim alten VT auch so verschaltet ist, müsste ich mir noch mal genauer ansehen. Die geometrische Anordnung der Schaltdioden (dort einfache Glasdioden), LED und Widerstand, so wie ich das im Kopf habe, ist identisch. Eventuell ist jedoch die Verdrahtung anders.
Wie gesagt, mein alter hat auch weiße LED bekommen, weiter nichts geändert und bisher kein Problem.

Wie macht man es gut?

Ich würde den Widerstand überbrücken und zwei neue setzen, genau da wo ich im Bild von Roland die grünen Rechtecke gesetzt habe. Ob man dabei die 560 Ohm aufteilt oder lieber auf 2x 470 Ohm geht? ich würde den Gesamtwert erhöhen, also insgesamt auf etwa 1k gehen.


Grüße Torsten

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Moin,
danke, das ist hilfreich.
polle
Hallo Torsten,

danke für das Beispiel mit den Widerständen! Welche zwei sollte man überbrücken? Die zwei vor dem einen Baustein wo die 561 drauf steht? Frage, weil ich das Thema die Woche auch noch angehen möchte.

Viele Grüße Sylvio
Hallo Frank,

die Infos zu dem Standmodell kam zeitgleich mit der ankündigung der neuen Auflage. Da habe ich es mitbestellt, eigentlich mehr als möglichen Ersatzteilspender für alle Fälle
Ausgeliefert wurde es kurz oder zeitgleich mit den neuen analogen Versionen. Genau kann ich es nicht sagen, da mein Händler mir gesammelte Bestellungen zukommen läßt um Porto und Kleinkramversand zu sparen.

Gruß Roland
Hallo Sylvio,

wir sind jetzt zunächst bei analog, ohne Decoder.
Wo da das Problem genau liegt hab ich noch mal in meinem Schaltplan verdeutlicht.

nur einen überbrücken, den 560 Ohm Widerstand (ist ja nur einer da)

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Welche zwei sollte man überbrücken? Die zwei vor dem einen Baustein wo die 561 drauf steht?



nee, diese beiden schwarzen Dinger sind die Schaltdioden... hoffe ich zumindest denn da erkenne ich keinen Aufdruck. Aber, bei der alten Version sind da Glasdioden, ich vermute, dass die jetzt bei dem neuen einfach durch kleinere ersetzt worden sind. Wie gesagt, vermute. Das müsste eventuell mal von jemandem bestätigt werden. Bei allem was ich sage, gehe ich davon aus.
Wenn man das prüfen will dann am Besten bei ausgelöteten LED (wenn die eh defekt sind) und dann mit dem Multimeter im Durchgangsprüferbereich messen. meins zumindest zeigt dabei die Spannung an, die über dem Bauteil abfällt. Klappt aber nur bis zur Batteriespannung des Gerätes. Wie auch immer, bei mir werden da bei einer Diode so zwischen 0,6 und 0,7V in Flussrichtung angezeigt, in der anderen die ungefähre Batteriespannung.


Ich würde den %60 Ohm Widerstand auslöten und dort eine Drahtbrücke setzen.
Dann die beiden äußeren Leiterzüge die von 2 und 6 kommen an der Stelle wo ich die grünen Rechtecke gemalt habe trennen und dort je einen 560 Ohm Widerstand einlöten.

Warum funktioniert das sicherer?
Wenn der aktuell eingebaute Widerstand überbrückt wird dann liegt jeder LED eine Schaltdiode antiparallel gegenüber, die blockt dann die zu hohe Sperrspannung ab. Den Vorwiderstand brauchen wir aber trotzdem, nur an anderer Stelle!

Das zweite Bild zeigt die umgebaute Schaltung, anhand der Spannungen dort sieht man, dass die LED in Sperrrichtung nie mehr als die Flussspannung der Schaltdiode bekommen kann, die wiederrum ist auch noch von der LED geschützt.

das Ganze funktioniert sogar wenn man mal auf digital umbaut. In dem Fall ist nämlich der gemeinsame Pol beider LED dort wo jetzt die Brücke sitzt (Pin 7 von 652)

Die Spannung von 15V hab ich einfach mal aus dem Bauch angenommen. Im Falle einer gegen-EMK kann die deutlich höher ausfallen, aber ein gut dimensionierter Kondensator sollte die halbwegs in den Griff bekommen. Nur, warum hat der Steuerwagen keinen Kondensator? Es könnte ja sein, dass er irgendwo steht und die Gegen-EMK von einem anderen Fahrzeug über das gleis geschickt bekommt.
Kato > echt seltsame Schaltung, die da gebaut worden ist. Einen Widerstand eingespart? An dessen Kosten kann es wohl kaum liegen.

Grüße Torsten



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Hast 20 mA für die LED angenommen, nich?

Ich selbst werde einfach an den Tausch-LEDs Widerstände ergänzen, kommt auf das selbe raus, auch 2 Stück und zumindest für mich weniger pfriemelig. Oder kommt es wirklich auf dasselbe raus? In deiner Schaltung werden immer beide Widerstände durchflossen, wenn ich das richtig sehe. Ist das wirklich korrekt?

Den anderen auszulöten und zu überbrücken aber gute Idee.

Hallo Torsten,

ich danke dir nochmal für die Erläuterung.
Werde das am Wochenende mal probieren.

Viele Grüße Sylvio
Hallo Polle,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In deiner Schaltung werden immer beide Widerstände durchflossen, wenn ich das richtig sehe. Ist das wirklich korrekt?



zwangsläufig, ja.
Es ging auch mit nur einem Widerstand, da von mir aus auch einem größeren.

ABER

das Ding ist ja nun mal mit einer "Schnittstelle" versehen. Im Moment wäre das für analog kein Problem mit nur einem Widerstand in einem der beiden Zweige.
ABER
Was passiert aber wenn da auf einer Seite kein Widerstand eingebaut wird und dann der Zug verkauft wird und jemand anderes dort einen Decoder einbaut? Dann trennen sich die beiden Wege und der Strom fließt vom Ausgang des Decoders (6 oder 2) nach 7 zurück. In einem der beiden Zweige ist dann kein Widerstand > Exitus für die jeweilige LED und vielleicht auch des Decoderausgangs.
Man selbst ist auch nicht davor gefeit diesen Fehler zu begehen, heute analog gedacht, morgen rüstest du auf digital um und denkst nicht mehr dran, dieses Problem eingebaut zu haben, daher besser gleich mal vorbeugen.

Grüße Torsten
Ok, danke Torsten, jetzt kann ich es nachvollziehen.
Werd ich nochmal grübeln, mit gesamt 1,1k Ohm oder so wären die LED auch gleich dunkler, hätte auch was.
In Natura waren es ja eher Funzeln. Bis auf die orangene Lichtfarbe war ich mit den alten Modellen da sehr zufrieden,
auch beim Bauart Hamburg.

VG polle
Ich nochmal,

Kann man nicht auch ein Kontakt an der LED trennen und da ein Widerstand dazwischen löten?

Gruß Sylvio
Das hatte ich vor. Schützt zumindest sicher die LED direkt und berechenbar.
Hallo Sylvio,

Kann man, bringt aber nichts.

Ohne Strom, also in Sperrrichtung, liegt wieder die volle Spannung an. Genau das wollen wir ja vermeiden.

EDIT, nochmal durchdacht, geht, siehe #20


@polle, dann rechne das mal vor bitte.

EDIT: polle hat recht, siehe #20

Grüße Torsten

Und jetzt noch eine Frage vom Dummie: Wenn ich nix umbaue, aber nicht Vollgas (analog) fahre, sollte ja zunächst nichts passieren.
Was aber passiert, wenn ich meinen Roco ASC-1000 mit seiner PWM auf den Zug loslasse? Explodieren die LEDs dann gleich?

Viele Grüße
Falco
Hallo Falco,

graue Theorie ohne Fakten.
1. Weder du noch ich kennen den genauen Typ der verwendeten Bauteile und damit ein Nachschlagen im Datenblatt nicht möglich.
2. ich kenne die Roco ASC-1000 nicht und so kann ich dazu auch nichts sagen.
Mutmaßung: wenn die PWM so wie normal üblich den vollen Spannungsbereich ausschöpft, also zwischen 0 und 12-15V taktet dann kann es gut sein, dass deine LED schnell sterben. Weil, Gegeninduktion tritt bei jedem Takt auf und wenn die der Entstörkondensator nicht kompensiert dann sind die schädlichen Sperrspannungsspitzen nun mal da.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Kann man nicht auch ein Kontakt an der LED trennen und da ein Widerstand dazwischen löten?



das hab ich mir noch mal aufgemalt. polle hat recht, funktioniert, aber der originale 560 Ohm muss durch eine Brücke ersetzt werden. Mir persönlich würde es besser auf der Platine gefallen aber wenn ihr je einen Anschluss an der LED mit einem Widerstand bedrahtet, funktioniert das auch.

Grüße Torsten



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