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THEMA: Unterstützung bei Neuer Anlage

THEMA: Unterstützung bei Neuer Anlage
Startbeitrag
MaxFi - 07.12.25 12:12
Hallo zusammen,

leider muss ich meine bisherige Anlage abbauen.
Ich kann jedoch eine neue Anlage erichten und möchte dort einiges besser machen als bei meiner jetzigen Bahn.
Mir steht zukünftig ein Platz von 335cm mal 100cm zur Verfügung.
Ich würde gern einen Bahnhof mit dem Anschluss an eine Nebenbahn realisieren.
Es soll natürlich möglichst viel Strecke zu sehen sein.
Auch sollte es ein paar Rangiermöglichkeiten geben um den Betrieb abwechslungsreich zu gestalten.
Ich möchte gern Peco Code 55 Gleis verweden, da ich damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe.
Der mindest Radius soll 29.5 cm betragen.

Leider sind meine bisherigen Ideen nicht besonders Gelungen.
Im Anhang stelle ich einen Entwurf ein.
Ich würde mich freuen wenn ihr mir beim Verbessern dies Plans oder beim Erstellen eines neune Gleisplans unterstzützen könntet.

Grüße Max

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versuche es doch mal mit einer eingleisigen Strecke, dann hast Du plötzlich "doppelt" so viel Platz

Das Bild zeigt übrigens ZWEI eingleisige Strecken

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Moin Max,

Rimbert hatte letzens einen interessanten Entwurf entwickelt, für eine Anlage mit ganz ähnlichen Abmesssungen wo aber der Bahnhof diagonal über die Platte ging. Vielleicht suchst Du Dir den Thread mal raus.

LG Mike

Edit: hier isser:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1475362&start=1#unten
Hallo, Max,

noch eine generelle Überlegung:
Kommst Du von allen Seiten an die Anlage dran?
Wenn nicht, kann 1m ganz schön weit sein, um an die hinteren Teile zu kommen...

LG, Harald
Moin Max,

bekanntermaßen helfe ich gerne und zeichne auch gerne Pläne Der Plan, den Mike erwähnt hat, ist tatsächlich so der erste gute Ansatz für die von Dir gewünschten Schwerpunkte auf der verfügbaren Fläche. Der Plan ist mit Kato gezeichnet, was in der Gestaltung einige Restriktionen mitbringt, die man bei Peco nicht hat. Bevor man den Plan aber weiterentwickelt, müsstest Du noch ein paar mehr Informationen geben.
Wie wichtig ist Dir ein Schattenbahnhof?
Wie ist die Anlage erreichbar.
Zur Tiefe der Anlage hat Harald ja schon etwas geschrieben. Eigentlich braucht man nicht auf der ganzen Fläche 1m Tiefe, wichtig ist zu wissen, ob Du von unten an die Anlage kommst. Der Abstand, den man zwischen den beiden Ebenen erreichen kann, ist mit ca. 10 - 12cm zu eng, um sicher von vorne anzukommen.

Da Du aus Hamburg kommst, kannst Du auch gerne mal bei Stammtisch https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1472521 vorbeischauen. Da könnten wir auch ein paar Ideen diskutieren. Der nächste findet am 13.12. statt, allerdings ohne mich.

LG Rimbert
Hallo,
danke für eure wertvolle Rückmeldung.
Nach einigen Versuchen mit dem Gleisplanungsprogramm habe ich nun einen Entwurf
des Gleisplans erstellt, mit dem ich ganz zufrieden bin.
Die Anlage soll im Hundeknochenprinzip betrieben werden (Steuerung über Win-Digipet
PC).
Im Linken Bereich ist ein großes Gleiswendel vorgeshen an dem sich 2 Schattenbahnhof
anschließen.
Vom ersten Schattenbahof führt die Strecke über das äußere Gleiswendel auf die Ebene 0 (rot).
Die Strecke führt dann weiter an der vorderen Anlagenkante entlang und mit einer Rampe zur Ebene 2 (blau) oberhalb des Bahnhofes.
Von dort führt die Strecke in die linke Einfahrt des  Bahnhof.
Von der rechten Seite des Bahnhofs führt die Strecke zum inneren Gleiswendel und weiter zum zweiten Schattenbahnhof.

Vom linken Bahnhosbereich führt die Nebenbahn über ein Gleiswendel und eine Ausweichstelle zum Nebenbahnhof Ebene 3 (gelb).

Ich habe einen Abstellbahnhof bzw. Rangierbahnhof auf der linken Seite geplant um Güterzüge neu zusammenzustellen bzw. Wagen abzustellen.

Es ist viel Gleis auf der Anlage zusehen was ich aber auch so gewollt habe.
Im linken Bereich oberhalb des Gleiswendels der Nebenbahn soll eine Stadt entstehen.
Diese ist über eine Straße mit dem Bahnhof verbunden.
Ich würde dort vielleicht Faller Car System mit einem Bus verbauen, da ich dieses bereits schon besitze.

Im Anhang findet ihr einige Bilder des Gleisplans und der 3D Ansicht.
Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung zu dem Gleisplan freuen und bin offen für eure Ideen.

Grüße Max


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Das sieht interessant aus! Vor allem mit dem Abstellgleiszipfel 👍
Du kennst bestimmt den Spruch „Gleise nie parallel zur Anlagenkante“… hab ich mich aber selbst auch nicht dran gehalten 🤷🏻‍♂️😎

LG Mike
Moin Max,

kurzes Feedback: Du willst viel zuviel auf der verfügbaren Fläche.
Wie ist der Abstand zwischen den Ebenen?
Welche Steigung hast Du geplant? Da wirst Du nicht vernünftig ankommen.
Der Radius des Gleiswendel erscheint mir sehr eng.
Mehr als zwei Ebenen würde ich auf der Fläche nicht planen.
Deinen Hundeknochen kann ich nicht erkennen, es sieht mir eher nach einem mehrfach verschlungenen Oval aus (was nicht schlimm ist)

Also reduzieren reduzieren, reduzieren!!
Die Zipfel an den beiden Seiten sind gut, da kann man zusätzlichen Spielbetrieb unterbringen.
Mein Vorschlag:
1. Ebene Schattenbahnhof
2. Ebene diagonaler Bahnhof mit Güterabzweig zum linken Zipfel und Nebenbahn zum rechten Zipfel.
3. im Vordergrund eine Paradestrecke

LG Rimbert
Hallo Mike und Rimbert,

danke für eure konstruktive Rückmeldung.
Ich werde Rimberts Vorschlang einmal aufgreifen und einen Gleisplan erstellen.
Das Ergebnis werde ich dann gerne zeigen.

Grüße Max


gebe bitte auch mal an, ob Du manuell oder pc-gesteuert Deine Züge fahren lassen willst, denn davon hängt auch letztendlich die Gleisplanung ab.
Stichworte Schattenbahnhof, Kehrschleifen, Zuglängen, etc

Und vergiss alles, was Du bisher gemalt hast und/oder in irgendwelchen Modellbahnzeitschriften oder Herstellerheftchen gelesen hast, speziell zu Hundeknochen

Mein Tipp, siehe auch Beitrag 1, EINgleisige Strecken
Moin,

helko, in #5 hat der Threaderöffner geschrieben, er fährt mit Win Digipet.
Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu: Zu viele Gleise und die Abstände (Höhendifferenz) zwischen den Ebenen beachten.
Der Wendel ist recht eng, aber R3a innen (295 mm) und hoch R4 (329 mm) geht gerade noch so, denke ich. Allerdings sollten es dann nicht mehr als 2.5% Steigung werden, das sind gerade mal 5 cm Höhenunterschied. Ein größerer Radius wäre also gut.

Gruss, Bernd
dann ist doch ein sequentieller Zugspeicher fast "Pflicht" und der Hundeknochen "letztes" Jahrtausend
Hi Helko

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name:

Hundeknochen "letztes" Jahrtausend


und wie ordnest du das schlicht Oval ein? Steinzeit?

Gruß
Gerald
Moin Max,

falls es Dir hilft, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, wie ich Deine Wünsche auf der verfügbaren Fläche unterbringen würde. Anbei
eine Gesamtsicht,
der sichtbare Teil der Anlage und
ein Blick auf die Schattenbahnhöfe in Ebene 0.
Der Abstand der Ebenen ist 12,5 cm. Die maximale Steigung 2,5%, das Gefälle ein klein wenig mehr.
Die Schattenbahnhöfe sind als sequentielle Zugspeicher ausgeführt, Abstelllänge 15 m und 8 m. Das ganze als Hundeknochen.

Der Bahnhof ist noch nicht fertig ausgeplant, es geht mir zunächst darum, Dir die Grundidee der Anlage vorzustellen. Ich habe versucht, den sichtbaren Teil der Strecke zu maximieren.
Eine lange Paradestrecke führt rechts vom Bahnhof im großen Bogen über eine Brücke am vorderen Rand der Anlage nach unten in den einen Schattenbahnhof, verzeigt dort auf ein zweites Gleis und führt als eine Kehre des Hundeknochens wieder zurück. Die linke Ausfahrt des Bahnhofes führt am rückwärtigen Anlagenrand nach unten und erscheint dann als Zufahrt zum zweiten Schattenbahnhof sichtbar durch die Brücke überspannt. Dies könnte die Einfahrt zu einem großen Trennungsbahnhof mit vorgelagerten Abstellgleisen sein. Hier erfolgt eine Verzierung auf drei Gleise je Richtung, um entsprechende Abstellmöglichkeiten zu haben.

Die beiden Zipfel der Anlage werden durch Ausfahrten an der linken Bahnhofseite erreicht. Auch diese habe ich nur angedeutet und nicht weiter ausgeplant.

Beim Plan gilt es zu bedenken, daß eine Erreichbarkeit von unten sichergestellt sein muß, um an alle Gleise heranzukommen. Zum zweiten ist die Tiefe kritisch, Du wirst Schwierigkeiten haben,  den hinteren Teil der Anlage Komfortale zu erreichen.

Bin gespannt auf Dein Feedback, viellicht magst du ja ein Teil meiner Ideen aufgreifen.
Freue mich natürlich auch über Verbesserungsvorschläge anderer Forumsteilnehmer

LG Rimbert

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wieso zwei ?

Einer ist vollkommen ausreichend, man kann damit sowohl P2P als auch "oval" (für Ganzzüge) fahren.

Bei entsprechender Gestaltung sind auch keine Stummel notwendig, lokbespannte Wendezüge kommen "richtig herum" wieder zurück
Sehr schöner Plan, Rimbert! Eine Frage an Max: was hindert Dich, anstelle eines langen Rechteckes mit zwei “Zipfeln” ein “U” zu gestalten? Von der Erreichbarkeit und Bautiefe her bietet das wesentliche Vorteile, ausserdem mehr Gestaltungsfläche. Nur ein unverbindlicher Tip 😎

LG Mike
Moin Mike,

Danke Die Frage nach einer anderen Aufteilung des Raumes habe ich ganz vergessen. Wenn man mehr in die Breite geht, könnte man den Plan weiter entzerren und auch den Abstand zwischen den Ebenen weiter vergrößern. 50 cm mehr und man wäre auf 15cm Höhenunterschied.

LG Rimbert
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure konstruktive Rückmeldung.
Ich hab es in dem oben gezeigten Plan wirklich etwas mit der Gleiswüste übertrieben.
Auf Rimbert seine Tipps hin habe ich den Gleisplan einmal neu erstellt.
Der Bahnhof befindet sich nun schärg auf der Platte und die Strecke führt rechts in einem Bogen auf die untere Ebene (rot),
Dort kann in einer Kehrschleife wieder zum Bahnhof zurück gekehrt werden oder zum Gleiswendel welches in den Schattenbahnhof führt.
Die Strecke links vom Bahnhof führt dierekt zum Gleiswendel.
Ich habe nun 3 Gütergleise im Bahnhof um dort auch die Güterzüge neu zusammen zustellen mit Wagen aus der Abstellung im linken Bereich.
Die Nebenbahn führt vom linken Bahnhofbereich über ein Gleiswendel nach oben.
Sie überquert das Weichenvorfeld des rechten Bahnhofsteil mit einer Brücke und gelangt zum Nebenbahnhof.

Ich bin gespannt auf eure Meinung zu diesem Gleisplan.

Grüße Max

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Hi Max,

das Ziehgleis rechts vom Bahnhof ist zu kurz. Auf den drei Güterzuggleisen werden (im Original) höchsten ein paar Wagen aus einem Durchgangszug entnommen oder eingefügt, mehr würde dort nicht rangiert werden. Auf einem oder zwei von den gleisen würden Wagen stehen, also kein Zug ein-oder ausfahren.
Wo sollen diese entnommenen Güterwagen hin, bzw. wo kommen die einzufügenden her? Ich sehe keinen Kunden für die Wagen. Sind für das Schotterwerk rechts und die Gleissammlung links?
Dieser Nebenbahnbahnhof direkt gegenüber vom 'Hauptbahnhof' ist räumlich schon etwas merkwürdig. Da sind die Leute doch zu Fuß schneller wie mit dem Zug. Räumliche Trennung durch einen Hügel oder Wald wird auch schwierig, denn der würde direkt auf dem unteren Vorplatz stehen. Schon wegen der Böschung wird dort kein EG mehr hin können.
Beim Schotterwerk und dem 'Güterbahnhof'(?) rechts fehlt eine Umfahrmöglichkeit. Sollen die Züge dorthin geschoben werden?
Dieser Schwippbogen zum Schotterwerk über das rechte Vorfeld ist doch recht eklektisch (eigentlich Modellbahnunfug). Ich sehe dafür keine Berechtigung, außer dass er schon auf tausenden MoBa-Anlagen gebaut wurde.
Der Schlenker in der unteren Strecke, welche topografische Gegebenheit hat ihn verursacht? Einfach nur einen bogen bauen lockert die Sache weder bei der Nebenbahn noch der unteren Strecke auf, sondern sieht nur mutwillig gewollt aus. (Ja, die Künstler und ihre Freiheit ...)

So, das war jetzt gehäuft Gemecker, aber du hast ja darum gebeten.

Gruß
Gerald
Hallo Max!

Wie stellst Du Dir die betrieblichen Abläufe zwischen der Hauptstrecke und der eingleisigen Nebenbahn vor? Wenn ich so etwas planen würde, dann würde ich vorsehen, daß die Hauptstrecke elektrifiziert ist, die Nebenstrecke jedoch nicht. Was passiert nun, wenn ein Zug von der Nebenstrecke in den Hauptbahnhof einfährt?
1. Die Lok setzt um, und der Zug fährt zurück. Über welche Weichen?
2. Der Zug wechselt auf die Hauptstrecke. Die Diesellok wird abgekuppelt, die E-Lok fährt an den Zug heran. Wo wartet die E-Lok? Wo fährt die Diesellok hin, um auf ihre nächste Aufgabe zu warten?
3. Der Zug wechselt mit Fahrtrichtungswechsel auf die Hauptstrecke. Dann müßte die Diesellok abgekuppelt werden und am rechten Bahnhofsende auf ihren nächsten Einsatz warten. Links wartet bereits eine E-Lok, die an den Zug heranfährt und angekuppelt wird. Wo wartet sie?
Und dann stelle ich mir vor: Auf dem Nachbargleis steht ein Zug, der gerade von der Haupt- auf die Nebenstrecke wechselt. Da gibt es ebenfalls Rangierbedarf. Welche Lok wartet wo? Kann eine Lok möglicherweise direkt von einem Zug auf den anderen übergehen? Gibt es dafür eine Möglichkeit, beide Züge zu umfahren?

Wenn Dich diese Ideen reizen, dann spiele sie mal gedanklich durch, und Du wirst feststellen, daß der Hauptbahnhof an beiden Enden viel zu wenige Abstellgleise hat.

Im Gegensatz zu Gerald stört mich die räumliche Nähe zwischen Hauptbahnhof und zweigleisigem Bahnhof kein bißchen. Allein wenn man bedenkt, daß beim Vorbild die durchschnittliche Entfernung zwischen zwei Bahnhöfen 5 km beträgt, wird einem klar, daß jede Modellbahn weit entfernt vom Vorbild ist. Na und? Die Hauptsache ist, daß wir Freude daran haben.

Herzliche Grüße
Elmar

Hi Max,

jetzt noch ein paar konstruktive Ideen.

Muss es wirklich eine zweigleisige Hauptstrecke sein? Eine Eingleisige mit dem 'Hauptbahnhof' als Kreuzungsstelle ist betrieblich interessanter. In einigen Ländern Europas gibt es viele eingleisige Hauptstrecken, zum Teil auch elektrifiziert. Beispielländer: Österreich, Ex-Jugoslawien, Polen, Baltikum, Skandinavien
Drei Bahnsteiggleise sollten reichen, vier Gütergleise wären besser -> ein Gleis und ein Bahnsteig weniger, mehr Platz für das EG.
Verlege deinen Nebenbahnhof zum Schotterwerk als Waldstation. Das Schotterwerk sollte mit zwei längeren Gleisen auskommen. Es gibt (gab?) ein Vorbild in der Wetterau, den Namen habe ich vergessen. Ein Freiladegleis dort oder auf der Strecke dorthin wäre eine Bereicherung für den Güterverkehr.
Strukturiere deinen Güterbahnhof, schau, wie die Lok sich dort mit Wagen bewegen soll. So, wie es jetzt ist, müssten dort zwei Loks sein. - Ein bisschen viel für so einen kleine Veranstaltung.

Gruß
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bin gespannt auf eure Meinung zu diesem Gleisplan.



neben den bereits angesprochenen Punkte wie Verkleinerung etc würde auch noch den dubiosen Kringel links rauswerfen sowie die Parade mit grossen Radien versehen, Flexgleis hast du ja bereits im Einsatz, also die 27 bzw 28 Gleis rauswerfen.

Zudem würde ich noch die unglaubwürdigere (Kehr-)Schleife links entfernen, dafür die Parade dort drunter legen. Eventuell dort Stummel anlegen für Pendel-/Nebenbahn- Romantik wie Schienenbus und Co.

Zuletzt würde ich den Wendel durch eine Rampe ersetzen, da viel flexibler
Moin Max,

ich finde, Elmar hat schon ein paar sehr gute Hinweise zur Gestaltung des Bahnhofes gegeben.

Die Frage, ob ein oder zweigleisige Strecke halte ich für philosophisch. Du willst ja möglichst viel Strecke zum Fahren und sehen haben. Da bieten zwei Gleise mehr als eines.

Ich bleibe bei meinem Ratschlag, daß Dein Unterbau zu komplex ist.

Ich kann Dir nur abraten, eine Wendel zu planen. Stattdessen solltest Du Rampen nutzen, zur Überwindung des Höhenunterschiedes. Du hast auch immer einige Stumpfgleise im SBHf vorgesehen, wenn Dir die wichtig sind, kann man sie an einer anderen Stelle einplanen. Ich habe meinen Plan aus #13 nochmal variiert, so ist noch mehr Strecke sichtbar und ich habe eine paar Stumpfgleise eingeplant.

LG Rimbert

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Hi Rimbert,

ich glaube, da geht noch mehr. Da hast es immerhin schon geschafft, noch mehr sichtbare Strecke unterzubringen. Wenn zwei Gleise mehr Strecke als eingleisig ermöglichen, wäre es doch konsequent, gleich viergleisig zu bauen (also nochmal verdoppelt).
Wenn du schon jegliche plausible Rangiermöglichkeit aus dem Bahnhof entfernst, könntest du auch gleich diesen überflüssigen Anschluss zum Güterbahnhof rauswerfen. Wie wäre es mit einem großen BW dort?

Gruß
Gerald

Wer Ironie oder ähnliches findet, darf sich freuen und sie behalten.
Hallo Rimbert!

Die eingleisige Nebenstrecke sollte auf jeden Fall so in den Bahnhof eingefädelt werden, daß von ihr aus mindestens zwei Gleise erreichbar sind. Auf diese Weise kann ein Zug in den Bahnhof einfahren und danach ein anderer vom Nachbargleis in Gegenrichtung ausfahren. Wenn die Nebenstrecke nur in ein Gleis mündet, wird das ein betriebliches Nadelöhr.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Bahnhof ist noch nicht fertig ausgeplant, es geht mir zunächst darum, Dir die Grundidee der Anlage vorzustellen. Ich habe versucht, den sichtbaren Teil der Strecke zu maximieren.



Um die Planung des Bahnhofes habe ich mich nicht gekümmert. Der ist nur als Platzhalter zu verstehen. Max legt ja Wert darauf selber zu planen - was ich gut finde - deshalb nur visualisierte Anregungen von mir.

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich glaube, da geht noch mehr. Da hast es immerhin schon geschafft, noch mehr sichtbare Strecke unterzubringen



Da geht viel mehr, das ist doch nur einen Carrera-Achterbahn, und im Untergrund wäre viel mehr möglich, ganz abgesehen von den 5 Strecken nebeneinander unten am Anlagenrand.
ABER dazu müsste sich der TE erklären, ob er "nur" Spielen will oder mehr in Richtung Vorbildnähe planen will
Guten Morgen,

dann möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben:

1. Der Endbahnhof der Nebenbahn hat leider keine Umsetzmöglichkeit.

2. Die Zufahrt vom linken Schenkel (Güterbahnhof bzw. Industriebetrieb mit großem Gleisanschluss?) erlaubt es nicht, im Bahnhof an der Hauptstrecke auf alle Gleise in beiden Richtungen zu kommen.

3. Die Möglichkeit der Nebenbahn, auf nur ein Gleis einzufahren, ist kein Problem, wenn dort nur ein Triebwagen verkehrt (z.B. ein Schienenbus). Dieser könnte auf einem Ausziehgleis in Verlängerung des Hausbahnsteigs warten und so Gleis 1 frei halten.

4. Der Bahnhof an der Hauptstrecke sollte dringend verschlankt werden. Drei Gleise für den Personenverkehr (Gleis 1/Hausbahnsteig: Nebenbahn, Gleise 2 und 3 mit Mittelbahnsteig: Hauptbahn) und zwei bzw. drei Gleise für den Güterverkehr sollten reichen. Im Güterbereich könnte in der Verlängerung über ein Ausziehgleis eine Abstellmöglichkeit für eine Kleindiesellok geschaffen werden (ggfs. mit kleinem Lokschuppen und Tankstelle), die den Rangierbetrieb besorgt.

Zur Anzahl der Ebenen wurde ja schon viel gesagt. Eine eingleisige Hauptstrecke könnte in der Tat reizvoll sein, weil Zugkreuzungen vorzusehen sind und weil etwas mehr Platz zur Verfügung stünde.

Das erst einmal von meiner Seite. Vielleicht fällt mir später noch mehr ein.

Beste Grüße,

Oliver
Hallo Max!

Von der Verringerung der Personengleise im Hauptbahnhof möchte ich unbedingt abraten. Ich habe so einen Bahnhof auf meiner Anlage mit zwei Gleisen für die Hauptstrecke und einem für die kreuzende Nebenbahn. Beim Erstellen von Fahrplänen erweist sich dieser Bahnhof immer wieder als Nadelöhr.

Es kommt natürlich drauf an, was Du Dir betrieblich vorstellst, und daran muß sich der Bahnhofs-Gleisplan orientieren:
- Soll es möglich sein, daß von zwei Gleisen auf die Nebenstrecke gefahren wird? (s. #19)
- Soll es möglich sein, daß ein langsamerer Zug (z. B. Regionalexpreß) von einem schnelleren (z. B. IC, ICE) überholt wird?
- Soll ein Regionalzug im Bahnhof enden, längere Zeit Aufenthalt haben und dann in entgegengesetzter Fahrtrichtung wieder abfahren? Auf welchem Gleis soll dann der längere Aufenthalt stattfinden, ohne daß der Durchgangsverkehr behindert wird?
Diese Möglichkeiten können den Betrieb auf der Anlage interessant und abwechselungsreich machen. Aber es müssen auch die Gleise dafür vorhanden sein.
In meinem Wohnort Emden liegt der Hauptbahnhof an einer eingleisigen Hauptbahn mit abzweigender eingleisiger Nebenbahn. Und dieser Hauptbahnhof hat 5 (in Worten: fünf) Personenzug-Gleise. Und davon ist keins zuviel.

Herzliche Grüße
Elmar
Guten Tag,

hier eine unkonventionelle Idee jenseits gängiger Layouts in Voralpenlandschaft.

Beginnend im rechten Bogen verläuft die zweigleisige, fast vier Meter lange Paradestrecke mit sanftem Gefälle  im Vordergrund und mündet links dann in die untere Ebene mit Gegenbogen und Schattenbahnhof.

Der Kopfbahnhof allein bietet schon viel Rangierspaß durch das Abkuppeln der eingefahrenen Loks und Bereitstellung der neuen Loks für die Ausfahrt und verdoppelt damit die Anzahl der benötigten Loks.
Zwei Güterzuggleise, ein Ladegleis und diverse Stumpfgleise ermöglichen umfangreiche Rangierfahrten. Plausibel auch das kleine Betriebswerk mit Ringlokschuppen.

Als Denkanstoß zunächst eine Layout-Skizze für die obere Ebene:
Dieses Bild
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Bogenradien: Außen 700 mm, Innen 600 mm. Angedacht sind Zuglängen bis 150 cm.

Bis zum Vorschlag für die untere Ebene freundlicher Gruß

Hannah

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Guten Tag

und nun die untere Ebene:

Die beiden doppelten Gleiswechsel(siehe #29) garantieren vorbildgerechten Rechtsverkehr auf der Paradestrecke.
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Bei 10 cm Höhendifferenz der Ebenen beträgt die Neigung 2,2 %, bei 5 cm Höhendifferenz 1,1 %.
Die untere Ebene mit der Paradestreck sollte somit ausziehbar sein um Zugriff auf die SBs zu gewährleisten.

Freundlicher Gruß

Hannah




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Hallo zusammen,

danke für tolle und hilfreiche  Rückmeldung.

Nach einigen Gedanken zu den erstellten Gleisplänen und den von euch vorgeschlagenen Verbesserungen, ich bin zu folgendem Gleisplan gekommen.

Die Anlage wird Digital mit der ESU ECOS und  Win-Digipet am PC betrieben.
Ich werde die Anlage in ein Ivar Regal bauen, weshalb gewissen platztechnische Einschränkungen vorhanden sind.

Ich möchte gern ein zweigleisiges Strecken darstellen und einen Bahnhof. Die Nalage soll in den Epochen V und VI sich darstellen.

Im Bahnhof soll der Umstieg vom Fernverkehr zum Regionalverkehr möglich sein.
Im Vordergrund steht der 5 gleisige Bahnhof und die Paradestrecke.

Leider lassen es die Platzverhältnisse nicht zu, diese etwas schräg zur Anlagenkante zu platzieren.
Im linken Bereich soll eine Stadt angedeutet werden.

Im linken Bahnhosbereich habe ich 3 Abstell- oder Anschlussgleise für den Güterverkehr dargestellt. Vielleicht wird dort einen Nebenbahn angedeute welche dann im Tunnel verschwindet und dort wendet. Welche Idee findet ihr besser?

Die beiden Strecken treffen sich in der Ebene 1 (rot) und fahren dort durch eine Schleife, welche gleichzeitig auch als Kehrschleife genutzt wird. Somit ist ein Betrieb im Hundeknochenprinzip oder Kreisverkehr möglich.
in der Schleife beginnt die Strecke zum Nebenbahnhof und Schattenbahnhof, welcher in der Ebene 0 (grün) dargestellt wird.

Im Nebenbahnhof sollen auch etwas Güterverladung dargestellt werden.
Die noch nicht weiterführende Strecke würde über Rampen zu einem Schattenbahnhof führen.

Es ist viel Gleis auf der Anlage zusehen was ich aber auch so gewollt habe.
Im Anhang findet ihr einige Bilder des Gleisplans und der 3D Ansicht.

Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung zu dem Gleisplan freuen und bin offen für eure Ideen.

Grüße Max



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Hallo Max!

Der Bahnhof gefällt mir sehr viel besser als im ersten Entwurf. Aber ich vermisse die Nebenstrecke. Die macht den Betrieb doch noch deutlich interessanter.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Elmar,

danke für dein positive Rückmeldung.
Ich vermisse die Nebenstrecke auch jedoch habe ich in dem Ivar Regal nur eine breite von 44 cm.
Da bekomme ich gerade so den Bahnhof untergebracht.
Eine Idee wäre es sie unterirdisch zu führen und dann eine Ebene tiefer wieder am Ende des Regals zum vorchein kommen zu lassen. (siehe Bild)
Hast du noch eine andere Idee?

Grüße Max

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hast du noch eine andere Idee?


wieso muss es immer
- "mit Gewalt" zweigleisig sein?
- bei beengten Verhältnissen ein Durchgangsbahnhof sein?
Hallo Helko,

ich hatte mich für die zweigleisige Strecke festgelegt, da ich viel Zugverkehr durchenführen wollte.

Nach etwas überelgen habe ich den Plan auf einen Trennungsbahnhof geändert.
Die zweigleige Strecke kommt rechts in den Bahnhof und es fädeln sich 2 eingleige Strecken aus.
Eine führt in einen Tunnel und die andere führt in einem Bogen etwas erhöt hinter dem Bahnhof entlang zu einem kleiner Bahnhof.

Ich finde die Idee sehr gut und überlege ob ich es so realisiren möchte.

Über weitere Anregungen würde ich mich freuen.

Grüße Max

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Moin Max,

mir ist ja immer die Betriebssicherheit sehr wichtig. Deshalb kommt von mir (wieder) ein Hinweis zum Schattenbahnhof. Ich verstehe Deinen Ansatz möglichst flexibel von jedem zu jeden Gleis zu bekommen. Das kostet die zum einen Abstellplatz und zum Zweiten erhöhst Du das Entgleisungsrisiko.
Warum das nicht einfach nur als sequentiellen Zugspeicher in einer Schleife ausführen, die nur beide zweispurigen Strecken verbindet und je Richtung ein oder zwei zusätzliche Abstellgleise einplanen.

LG Rimbert
Hi,

da ich den größeren Teil meiner Anlage neu bauen muss/will und nicht mehr, wie bisher, nur munter improvisieren will, interessiert mich, welche Software Ihr benutzt und ob diese auch das komplette Kato-Paket (einschließlich Brücken und Viadukten) beinhaltet.

Für Eure Antworten vielen Dank im Voraus

Viele Grüße

Robert
Moin Robert,

die Frage ist sicherlich einen eigenen Post wert. Dennoch eine Antwort von mir: ich arbeite mit RailModeller Pro, läuft nur unter MacOS und enthält das komplette Kato-Paket.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ist mangels Mac dann leider nichts für mich.

Viele Grüße

Robert


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