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THEMA: el. leitende Magnetkupplungen für den Flm 642 ?

THEMA: el. leitende Magnetkupplungen für den Flm 642 ?
Startbeitrag
Stecker* - 07.12.25 08:37
Guten Morgen,

wünsche allen einen schönen zweiten Advent. Türchen 7 schon vorsichtig geöffnet???

Gestern Nachmittag habe ich mal meinen Desiro BR 642 geöffnet und weitestgehend in seine Einzelteile zerlegt. Und zwar habe ich mir vor einiger Zeit elektrisch leitende Magnetkupplungen besorgt. Nun bin ich die Sache endlich mal angegangen und habe in aller Ruhe Ausschau gehalten, wo ich die zwei Kabel am sinnvollsten anbringen kann, damit gekuppelte Zugteile sich gegenseitig mit einem guten Stromfluss unterstützen können.

Nur will mir nach zigfachem drehen, wenden und beleuchten der Einzelteile kein geeigneter Ansatzpunkt auf der Platine ins Auge springen. Hinzu kommt, daß der Platz für die dünnen Litzen immer enger wird, wenn man den Zug wieder zusammensetzen will. Kurzum: hat jemand von Euch so etwas schon mal selber gemacht und kann mir einen bewährten Tipp geben?

Die roten Pfeile (Bild 4) zeigen auf Flächen, auf denen bereits Schleifkontakte laufen. Da geht es leider nicht.

Lieben Dank!

Olaf

https://www.fleischmann.de/static/frontend/Casi...DE/742204_202285.pdf

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Guten Tag Olaf,

warum zerlegst Du ohne Not deinen Flm 642 um nicht erforderliche Magnetkupplungen nachzurüsten?

Die elektrische Verbindung der beiden Zugteile ist doch über das Mittel-Drehgestell serienmäßig gegeben!

Freundlicher Gruß

Hannah
Hallo Olaf!

Ich verstehe Deine Frage so, daß Du zwei Triebwagen in Doppeltraktion fahren möchtest. Dafür würde ich Dir die Magnetkupplungen von 3Dprint4Moba empfehlen, die Erhard speziell für diesen Triebwagen entwickelt hat.

Auf meiner Homepage findest Du einen Umbaubericht zu diesem Triebwagen. Ich habe einen dieser Triebwagen mit einer fernsteuerbaren Kupplung versehen. Das ist zwar für Dich nicht relevant, aber vielleicht gibt es Dir eine Anregung zur Führung der Kabel.

In meinem Umbaubericht ist "natürlich" die Elektrik des Triebwagens so verändert, daß man die Spitzen- und Schlußbeleuchtung an den einander zugewandten Führerständen ausschalten kann, wie sich das gehört.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin Olaf,

ich habe einen letztlich unkomplizierteren Ansatz gewählt und den Fleischmann 642er-Desiro unter Verwendung eines gebraucht-defekten zweiten doppelmotorisiert.

Auf diese Weise und ohne Haftreifen besitzt der VT feinste Stromabnahme- und damit auch Fahr- und Kriech-Eigenschaften.

Beim Minitrix-648er-LINT bin ich i.ü. genauso vorgegangen.

@1: Hallo Hannah,

Olaf genügte die VT-interne Stromabnahme-Basis bislang nicht; daher möchte er seinen zweiten VT zusätzlich dazu heranziehen.

Doch gemäß Absatz 1 kann sich das erübrigen.

Beste Grüße in den 2. Advent, Norrskenet
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

warum zerlegst Du ohne Not deinen Flm 642 um nicht erforderliche Magnetkupplungen nachzurüsten?


:D Na Hannah, da haben wir zwei uns thematisch aber total verfehlt. Bislang habe ich beinahe jedes meiner Fahrzeuge zerlegt, um mir die Technik mal anzusehen, um Radsätze zu tauschen, um bspw die 425 komplett durchzuverkabeln (Stromaufnahme über alle Drehgestelle), um Litzen von Lok-Drehgestellen direkt zur Platine zu legen (weil ich den Flm-Brückenklemmen nicht traue) usw. usf.

Wie der 642 Strom aufnimmt und daß die beiden Wagenteile elektrisch verbunden sind ist mir klar. Nun möchte ich aber mal die Magnetkupplungen ausprobieren, weil ich solo, doppelt oder bis zu drei VT gekuppelt fahre. Bei der sich bietenden Gelegenheit überlegte ich 1 gemeinsamen Fahrstromkreislauf zu haben, wenn zwei oder drei Einheiten gemeinsam fahren. Denn mit der bislang genutzten rein mechanischen Kupplung ruckeln und ziehen die VT schon öfter mal untereinander. Ich stelle mir vor, daß die Fahrzeuge nach einem Umbau noch harmonischer fahren. Vor allem bei Langsamfahrt oder kreuz und quer durch Weichenfelder vor dem Bahnhof. Solche Dinge.

Meine Frage war also, ob jemand für so etwas schon mal eine passende Lötstelle gefunden hat.


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich verstehe Deine Frage so, daß Du zwei Triebwagen in Doppeltraktion fahren möchtest.


Hallo Elmar: Exakt, so isses. :)


Drei gekuppelte Desiros düsen los:
https://www.youtube.com/watch?v=RDqyQaejlms

Gruß
Olaf

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Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Stecker'

1 gemeinsamen Fahrstromkreislauf


ist durch das Gleis gegeben auf denen sich die 642-er befinden - egal ob Analog oder Digital.

Haftreifen ab und Einheiten starr mit normalem Magnet oder Stange kuppeln - dann ruckelt Nichts.

Abgestimmte MEHRFACHTRAKTION setzt Digitalbetrieb voraus!

Ansonsten:
Analogbetrieb: Litzen der Magnetkupplungen da anlöten, wo die Stromeinspeisung an der Platine erfolgt.
Digitalbetrieb: Elektrische Magnetkupplungen nicht erforderlich.

Freundlicher Gruß

Hannah
Hallo Hannah!

Ich muß Dir mehrfach widersprechen:

Durch das Gleis ist gar nichts gegeben. Wenn mehrere Fahrzeuge elektrisch miteinander verbunden sind, verteilt sich die Stromaufnahme für alle auf eine deutlich größere Anzahl von Achsen. Das hat eine deutlich bessere Stromversorgung ALLER beteiligten Fahrzeuge zur Folge. Ein Desiro hat pro Seite fünf Stromabnahmestellen. Zwei elektrisch verbundene haben schon zehn, das ist das Doppelte, und das merkt man.

Daß man im Digitalbetrieb keine elektrische Magnetkupplung braucht, ist zumindest in dieser Pauschalität unzutreffend. Ich brauche sie, weil ich auf diese Weise auch Flügelzüge bilden kann. Wer darauf keinen Wert legt, der kann natürlich darauf verzichten.

Herzliche Grüße
Elmar
Guten Tag Elmar,

die Gesamtzahl an "Stromabnahmestellen" erhöht sich durch einen Bypass via elektrisch leitfähiger Magnetkupplung nicht:
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Macht auch keinen Sinn, weil die einzelnen Triebzüge für sich in ihren Funktionen Antrieb, Stirnsignal und Beleuchtung autark sind.

Meine beiden Talent 2 von PIKO, gekuppelt mit beiliegenden Teilen, fahren mit Gleichstrom 12 Volt in Doppeltraktion ruckelfrei "out of box": https://www.youtube.com/watch?v=3273a92IQGA

Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, neue funktionsfähige Modelle aus technischer Neugier oder zur vermeintlichen Verbesserung von Funktionen zu zerlegen. Erstens entfallen hierdurch Garantie/Gewährleistung, zweitens ist die Gefahr groß, dass sie anschließend "Verbastelt" sind.

Freundlicher Gruß

Hannah



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Moin,

bitte korrekt zitieren:

Elmar schieb "Wenn mehrere Fahrzeuge elektrisch miteinander verbunden sind, verteilt sich die Stromaufnahme FÜR ALLE auf eine deutlich größere Anzahl von Achsen."

Er schrieb NICHT "Die Gesamtzahl an 'Stromabnahmestellen' erhöht sich durch einen Bypass via elektrisch leitfähiger Magnetkupplung."

Insbesondere bei kleinen / kurzen / leichten Tfz kann die elektrische Verbindung derselben durchaus vorteilhaft sein, wenngleich bereits allein schon der haftreifenlose Betrieb erhebliche Vorteile bringt.

Für die Einschätzung etwaiger Risiken zeigt sich jeder erwachsene Modellbahner selbst verantwortlich.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo Hannah!
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Hannah

die Gesamtzahl an "Stromabnahmestellen" erhöht sich durch einen Bypass via elektrisch leitfähiger Magnetkupplung nicht:

Doch, das tut sie. Denn mit dem von Dir so genannten "Bypass" kann Triebzug 1 auch auf die Stromabnahmepunkte von Triebzug 2 zugreifen und umgekehrt. Triebzug 1 hat also doppelt so viele Stromabnahmepunkte wie vorher, und Triebzug 2 natürlich auch. Das macht die Stromversorgung stabiler und zuverlässiger.

Ich praktiziere das seit Jahren auch bei Personenzügen mit dem Ergebnis, daß ich aufgrund der erweiterten Stromabnahme eine nahezu flackerfreie Innenbeleuchtung habe - ohne Pufferkondensatoren.

Herzliche Grüße
Elmar
Guten Tag Elmar,

nach Besuch deiner Webseite, insbesondere der Lektüre deines Umbauberichtes zum FLM Desiro bin ich schwer beeindruckt und bitte Dich meine Ausführungen zu entschuldigen.

Warum zeigst Du Olaf hier nicht, wo er die Anschlusskabel seiner elektrischen Magnetkupplungen anlöten muss?

Jetzt lege ich "Toccata und Fuge in d-Moll" auf und label meine analoge PIKO MAK von "WLE" auf "CFL Cargo" um:

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Freundlicher Gruß

Hannah



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Hallo Hannah!

Danke für das Kompliment! Ich hatte aus Olafs Frage auch herausgelesen, daß er unsicher ist, wie er überhaupt die Kabel von den Kupplungen in das Innere des Triebwagens führen soll. Deshalb hatte ich auf meinen Umbaubericht verwiesen. Denn die Kabel der Magnetkupplung kann man genauso durch den Triebwagen führen wie die der SD-Kupplung. Olaf hätte sogar noch einen Vorteil, wenn er Mikrolitze von Schönwitz benutzt. Die ist nämlich noch deutlich dünner und paßt (fast!) überall hin.

Zu der Stelle, wo die Kabel am besten angelötet werden sollten, habe ich bisher nichts geschrieben, weil ich meinen Triebwagen nicht auseinandernehmen will. Ich hatte ihn auch für meinen Umbau nicht so weitgehend auseinandergenommen wie Olaf, sondern mich bemüht, möglichst "minimalinvasiv" vorzugehen. Auf seinem Bild Nr. 4 hat Olaf die Schleiferpunkte auf der Platine sehr richtig markiert. Teilweise kann man auch die Leiterbahnen dazwischen erkennen. Da braucht man nur an einer passenden Stelle die Isolierung abzukratzen, und schon hat man den Lötpunkt. Eventuell muß man an der Stelle ein wenig von der Oberseite der Bodenplatte abschleifen, damit sie paßt. Im linken Drittel sind neben dem großen Ausschnitt sogar schon zwei freie Lötflächen vorhanden. Vielleicht kann Olaf die nutzen. Der Nachteil ist, daß die Kabel dann sehr lang werden. Ich würde eher in der Nähe des Führerstands-Drehgestells einen Lötpunkt auf einer Leiterbahn freikratzen. Das geht möglicherweise sogar an einer Stelle, die nicht  von der Bodenplatte bedeckt wird.

Toccata und Fuge d-Moll habe ich selbst oft gespielt. Viel Spaß beim Hören!

Herzliche Grüße
Elmar


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