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THEMA: Zimo Decoder Gleisanschlüsse per CV tauschen?
ich habe bei einem Decodereinbau (MS591N18 mit STACO2) die Gleianschlüsse vertauscht angeschlossen, weil die Litzenverlegung so platztechnisch besser, nicht über Kreuz, war.
Jetzt habe ich verständlicherweise folgendes Problem: Digital fährt die Lok korrekt (Vorwärts ist Vorwärts und Rückwärts ist Rückwärts). Analog fährt sie allerdings falsch herum. In CV 29 bit 0 gibt es die Möglichkeit das "Richtungsverhalten" zu ändern. Stelle ich diesen Bit auf "1", dann dreht sich alles um. Das führt dazu, dass die Lok jetzt digital falschherum und analog richtigherum fährt. Also hilft mir diese CV alleine nicht weiter. Was ich brauche, ist eine getrennte Einstellung der Decoderanschlüsse, wie es sie bei D&H-Decodern gibt. Dort kann man in CV51 getrennt Motoranschlüsse, Gleisanschlüsse und die Lichtanschlüsse V/H tauschen. Gibt es da auch eine vergleichbare CV bei Zimo-Decodern oder darf ich jetzt alles umlöten?? In der Anleitung und ZCS habe ich dazu nichts gefunden.
Gruß
Andi
Gruß von Aron
Heißt also bei Zimo, leider nein.
Drehen des Motors behebt das Problem nicht.
Grüße, Peter W
man könnte im Soundprojekt ein kurzes Script schreiben, welches den Betriebsmodus abfragt. Wenn dieser Analog ist soll der Motor invertiert werden.
LG
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Markus
Wenn dieser Analog ist soll der Motor invertiert werden.
LG
Markus
Ich schaue eigentlich schon immer, dass die Anschlüsse seitenkorrekt sind. Hier habe ich es wie erwähnt absichtlich gemacht, weil ich beim Zusammenlöten davon ausgegangen bin, dass man das einfach per CV tauschen kann. Gerade wenn man einen GAM einbaut, kann es aber auch schnell aus Versehen passieren, dass man die vertauscht.
Sowas mit Skript ist ja wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Ich hätte mal schnell in ZPP folgendes zusammengeklickt:
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Ich denke, das müsste so gehen. Mir ist aber dann eingefallen, dass das Ganze noch immer nicht ganz korrekt ist: Alles was mit Asymmetrie des digitalen Signals am Gleis zu tun hat (z.B. manche Bremsstrecken) ist nach wie vor falsch herum. Das nutze ich zwar nicht aber ich hab sowas eigentlich schon immer gerne ganz korrekt, wenn ich was digitalisiere. Den Analogmodus brauche ich eigentlich auch nicht. deswegen lasse das jetzt erstmal so ohne Skript.
Dafür: Anschlüsse vertauschen bitte auf die Wunschliste für die Firmwareupdates schreiben!
Gruß und Danke für die Infos
Andi
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ich habe nog nie ZPP / zimo scripts benutzt .. ich kan aber programmieren ...
Ich denke dass das beispiel in einen loop lauft, und immer wieder die cv's schreiben wird.
Eeprom in einen microcontroller kann man glaub ich nuer 100.000 mahl beschreiben.
Step4/State4 sollte der end-state sein oder ende vom script.
mfg,
Guus
Guus hat recht, anbei mein Vorschlag. Ich habe ihn aber nicht getestet.
Gruß
Boris
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Ich hole den Thread nochmals hervor weil ich während der Erstellung eines ganz anderen Projektes etwas entdeckt und dabei an diesen Thread im Forum gedacht habe.
Hat man einen MS / MN-Decoder und die Lok fährt analog in die falsche Richtung, kann mas das mit einem 5-zeiligen Script ganz ohne Lesen und Schreiben von CVs lösen:
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Schön wäre es, könnte man Scripte direkt in den Decoder laden, ohne ein ganzes Soundfile laden zu müssen. Vorallem dann, wenn es für ein Projekt kein File gibt, weil das Projekt preloaded ist.
So kurz vor Weihnachten ein Wunsch an's Christkind vulgo Zimo.
Beste Grüße
Boris
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Das wird leider ein Wunsch bleiben. Aber nicht weil du unartig warst sondern weil Flash nicht einfach so Byte-weise lösch- und schreibbar ist.
lg
Vincent
Alles klar! Es ist nicht mein erster Wunsch an's Christkind, der wohl unerfüllbar ist, lebe seit 70 Jahren damit. Ich fühle mich auch nicht so betroffen, weil ich hab eh zu fast jedem Modell ein *.zpp-File, von Zimo runtergeladen und bearbeitet.
Beste Grüße
Boris
wenn überhaupt, dann bitte per CV lösen, das sollte bitte nicht über Scripting erfolgen.
Andere Frage zum Scripting: Kann man im Analogbetrieb einen Aufrüstvorgang überspringen?
Grüße, Peter W.
#13: warum ausgerechnet Zimo das Problem Fahrtrichtung bei Wechsel analog <-> digital invertieren per CV lösen soll, erschließt sich mir jetzt nicht ganz. Eine solche CV gibt es bei keinem Hersteller von Decodern.
Gruß
Boris
Gruß
Andi
obwohl Herr Haass ein Wiener war scheinen nicht alle in AT die Decoder zu kennen...
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: DerEine
Eine solche CV gibt es bei keinem Hersteller von Decodern
Doch, gibt es. Bei D&H macht CV51 genau das. Das steht sogar im Eingangsposting ganz ausführlich.
Gruß
Andi
Hallo!
Aber diese Änderungen in CV 51 gelten dann doch wieder analog und digital und nicht nur für einen der beiden Betriebsmodi. Bei Dir fährt ja die Lok nur in einem der beiden Modi verkehrt rum. Was übersehe ich?
Gruß
Boris
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Boris
Bei Dir fährt ja die Lok nur in einem der beiden Modi verkehrt rum. Was übersehe ich?
wenn man die Interpretation der Polarität an den Schienenanschlüssen elektronisch vertauscht, entsteht der gewünschte Effekt: Digital ändert sich die Fahrtrichtung nicht, analog kehrt sie sich um. Als Side-Effects wurden ja bereits mögliche Einschränkungen beim asymmetrischen Bremsen und bei Railcom genannt. Inwieweit dies bei D&H durch die CV51 auch beeinflusst wird, weiß ich nicht
Grüße, Peter W.
das Vertauschen der Gleisanschlüsse ist logisch wie das Umlöten von rot und schwarz. Also linke und rechte Schiene vertauscht, das wirkt sich auf Bremsabschnitte, den Analogbetrieb und weitere Kleinigkeiten aus. Der RailCom-Sender ist aber fix, sowohl bei den Decodern mit ASIC als auch denen ohne. Eine Schiene ist immer der positiven und eine der negativen Seite zugeordnet.
Auf die Fahrtrichtung hat diese Einstellung keinen Einfluss (nur indirekt bei DC). Bei AC ist es sowieso irrelevant, da erfolgt die Umschaltung durch Überspannung. Auf die Fahrtrichtung wirkt sich bei D&H direkt nur CV29 und bei MM1 CV12 aus.
Grüße
Hajo
Danke für die Infos. Klar, die Polarität des Railcom-Stromflusses kann man bei keinem Decoder so einfach in Software umpolen, egal ob mit oder ohne Asic, weil die Sendeschaltung mit der Stromquelle immer in Hardware realisiert werden muss.
Ich frage mich gerade, ob es bereits Geräte am Markt gibt, welche die Stromrichtung in der Austastlücke auswerten können und ob das bei automatischer Anmeldung bei Railcomplus bzw. DCC-A ein Thema ist zu erkennen, wie herum "vorwärts" ist?
Und warum gibt es eigentlich noch immer keinen "Railcom-Chip", da das bei den tausenden und abertausenden Decodern aller Marken (ohne ASIC) noch immer relativ aufwändig mit Transistoren und Widerständen gebaut werden muss.
Grüße, Peter W.
wahrscheinlich das "übliche" sprich die Hersteller gönnen sich gegenseitig nicht das Schwarze unterm Fingernagel... statt mal zusammenzuarbeiten und sich die einmaligen Entwicklungs- und Werkzeugkosten zu teilen.
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Peter W.
Ich frage mich gerade, ob es bereits Geräte am Markt gibt, welche die Stromrichtung in der Austastlücke auswerten können und ob das bei automatischer Anmeldung bei Railcomplus bzw. DCC-A ein Thema ist zu erkennen, wie herum "vorwärts" ist?
YEP gibt es wie sonst könnte man die WEST/OST Erkennung realisieren. Dient dazu sicherzustellen, daß ein Fahrzeug egal wie's der Anwender aufgleist vom Prellbock weggesteuert werden kann - und ähnliche ortsbezogene Steueraufgaben.
-AH-
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Peter W.
Ich frage mich gerade, ob es bereits Geräte am Markt gibt, welche die Stromrichtung in der Austastlücke auswerten können
Von Anfang an, seit es Busunterstützung gibt, z.B. der BiDiB GBM16T.
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Peter W.
Und warum gibt es eigentlich noch immer keinen "Railcom-Chip", da das bei den tausenden und abertausenden Decodern aller Marken (ohne ASIC) noch immer relativ aufwändig mit Transistoren und Widerständen gebaut werden muss.
Dann analysiere doch, was die Decoder-Hersteller benötigen, plane und kalkuliere das Ganze.
Müsse doch alles recht einfach sein, wenn der wirklich nützlich wäre.
Grüße
Stephan
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: 8erberg
Hallo,
obwohl Herr Haass ein Wiener war scheinen nicht alle in AT die Decoder zu kennen...
Peter
Hallo!
Du wirst Dich wundern, ich habe einige Modelle mit Decodern von Doehler & Haass, nur fahre ich seit ich mich intensiv mit Modellbahn beschäftige, ausschließlich digital. daher hatte ich noch nie das Problem, dass eine Lok analog anders rum fuhr als digital. Zur Beruhigung Deiner Nerven darf ich Dir aber verraten, dass ich die CV 51 mit den Vertauschungen sehr wohl kannte, lediglich den Umstand, dass Vertauschung der Gleisanschlüsse sich nur analog auswirkt, war mir nicht bewusst.
Gruß
Boris
Funktions Programming mittels Script ... ?
Zeigt mal wieder, wie mangelhaft und unzureichend die Zimo Firmware ist.
Was ein Murks ... 😝
Warum legt Zimo den Quellcode nicht gleich offen und wir programmieren alles selbst ... ???
Ich weiß schon, warum mir diese Decoder nicht in die Loks kommen.
Total unübersichtlich, und ausserdem noch extrem hochpreisig.
Eure Sache, ob Ihr dafür Euer sauer verdientes Geld rauswerft ..🤑
Für diesen VK Preis erwarte ich auch eine angemessene Leistung.
VG Dieter
Und wenn das Funktionsmapping bei Zimo zu komplex ist, beschäftige dich mal mit ESU.
Zimo hat darüberhinaus dutzende Features, welche die Konkurrenz nicht hat. Die meisten meiner Umbauten wären so ohne Zimo garnicht möglich. Beispiele:
- kleinste Fahrsounddecoder überhaupt mit und ohne Schnittstelle (MS500, MS491, MS591N18) --> passt wirklich in jede Lok. Mach mal nur eine Liliput 56 mit Sound. Mit D&H keine Chance.
- Native Unterstützung von Energiespeicher - sowohl in Hardware (direkter Anschluss von 16V Kondensatoren) als auch in Software (Loks rollen aus bis wieder Saft da ist). STACO ist genial und ein Thema für sich.
- Skripte, komplexes Funktionsmapping und Effekte auf allen Funktionsausgängen.
Und so viel teurer ist Zimo auch wieder nicht. Ca. 25% mehr als D&H. Dabei liefert D&H nicht die gleiche Ausstattung. D&H hat preislich gut nachgezogen aber in letzter Zeit kaum Neuigkeiten gebracht.
Wenn die Ausstattung von D&H reicht, ist es nach wie vor ein gutes und robustes System. Manche Ansprüche sind aber einfach höher. Bin ja mal gespannt, was die neue Decodergeneration bringt.
Gruß
Andi
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