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THEMA: Kann ein 3D Druck zum Erstellen einer Aetzvorlage verwendet

THEMA: Kann ein 3D Druck zum Erstellen einer Aetzvorlage verwendet
Startbeitrag
Paulk - 26.11.25 01:21
Hallo, mal eine Frage:
Die Oberfläche eines 3D Druckes ist ja leider Recht rauh.
Kann ich zum Teil diesen Datensatz zum erstellen einer Aetzvorlage verwenden, damit ich zum Beispiel Seiten, oder Stirnwände dann mit den Aetzteilen bekleben kann ??
Messingaetzteile sind ja wesentlich detailgetreuer, im Vergleich zu 3 D Konstruktionen. Auch das Erscheinungsbild einer lackierten Messing Seitenwand ist erheblich besser
.
Gibt es jemanden, der dies einmal gemacht hat?
Gruß Paul

Wenn wir von Filamentdruckern sprechen: Es gibt unterschiedliche Platten zu kaufen. Für die Bamboos bekommt man die recht günstig bei AliExpress. Hier findet sich auch eine extra glatte.
Ansonsten kann man eine kleinere Düse einsetzen sowie die Schichthöhe ändern, wenn gewünscht.

Gruß
Falco
Hallo Paul,

@Falco ist wohl am Thema vorbei.

Paul, was für daten hast du denn? Den reinen Datensatz zum Drucken, also die stl-Datei, zu verwenden ist schwierig wenn nicht unmöglich.
Wenn du die Rohdaten, also die Konstruktion, hast dann geht das sehr wohl. Ich hab das schon gemacht.
Man zeichnet die Teile mit einem 3D-Programm (z.B. Rhino oder AutoCad) in 3D. Dabei sollte man sich schon Gedanken über den Aufbau in Ätztechnik machen, also die Wände in Blechstärke zeichnen. Wenn man das 3D Modell dann fertig hat dann kann man dieses Modell wie einen Würfel aufklappen, also auf eine Ebene. Von da aus geht man dann in die Konstruktion der Ätzteile.
Ich selber nutze Rhino in einer älteren Version, klappe die Teile dann auf und exportiere das dann in eine dwg (oder dxf) und mache dann in 2D mit AutoCat LT weiter. Dort werden dann die Füllungen, die Haltestege usw zum Ätzen gemacht. Dann gebe ich das über den Printer in pdf aus und lasse mir einen Reprofilm belichten, der dann zum Ätzer geht, der mir dann die Bleche ätzt. Kostet ein paar € mehr als ein 3D-Druck, sieht aber, wie du es schon sagt, viel besser aus... und ich mag auch lieber löten als schleifen, feilen, spachteln. Und dass mein Blech noch in 30 Jahren in Form ist, sehe ich an meinem ersten selbstgeätzten Wagen, der auch schon mal runter gefallen ist > nix passiert außer einem Kratzer im Lack.

Grüße Torsten
War erstmal eine theoretische Frage. Ich habe einen S Bahn Zug als 3D Druck gekauft und werde den nach Erhalt bearbeiten wollen. Über die Druckqualität kann ich daher noch Nichts sagen. Aber so Dinge wie Zierleisten oder Türgriffe in Messing würden schon Sinn machen. Im besten Fall auch die Seitenwände. Wenn ich das Teil habe, melde ich mich nochmal.

Gibt's vielleicht noch jemanden, der Interesse an einer Umsetzen hat?

Leider hab ich keine Ahnung, wie ich die Aetzvorlagen erstelle.
Hallo Paul,
auch wenn Du nix Komplexes vorhast, es ist gut sich mit der Arbeitsweise von Ätzern zu beschäftigen.
Oder willst Du die "Sauerei" gar selbst machen?  

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?10,4809183,4809275
https://www.themt.de/mt-0170-etch2-49.html
https://www.kleinbahnsammler.at/wbb2/index.php?...e-als-anf%C3%A4nger/

Vielleicht hilft Dir das ja (oder die KI hat Dir das alles schon erzählt...)    Jedenfalls viel Vergnügen!
Gruß   Klaus
In Großbritannien hat James Hilton Modelle auf dieser Weise hergestellt (Ätzplatten über 3D-gedruckten Teile). Sie sind unter den Marken Narrow-Planet, Planet Industrials, EuroNG und 6point5 Minimum Gauge erhältlich.

https://paxton-road.blogspot.com/p/blog-page.html

Ed


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