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THEMA: Bau und Optimierung von Schattenbahnhöfen
immer Mal wieder erreichen mich Fragen zu Aufbau, Ausgestaltung und vor allem zur Steuerung von Schattenbahnhöfen. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrung teilen. Ziel ist es, einen kompakten, aber dennoch praxisnahen Überblick zu geben, der sowohl Einsteigern als auch fortgeschrittenen Anlagenbauern weiterhilft.
Warum ein Schattenbahnhof?
Bevor man einen Schattenbahnhof plant, lohnt es sich, die eigenen Ziele genau zu definieren:
* Geht es darum, möglichst viele Züge auf begrenztem Raum unterzubringen?
* Oder ist es wichtiger, gezielt einzelne Züge abrufen zu können, egal in welcher Reihenfolge?
Im zweiten Fall führt meist kein Weg an der klassischen Gleisharfe vorbei (siehe Bild 1). Sie ist übersichtlich, intuitiv und weit verbreitet – und auch ich habe meine Anlage ursprünglich damit aufgebaut. Wenn jedoch die Kapazität im Vordergrund steht, stößt die Harfe schnell an ihre Grenzen und der sequentielle Zugspeicher wird zur interessanten Alternative.
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Was genau ist ein sequentieller Zugspeicher?
Als ich diesen Begriff zum ersten Mal hörte, konnte ich mir wenig darunter vorstellen. Nach etwas Recherche wurde mir jedoch klar, wie clever dieses Konzept ist. Tatsächlich hatte ich unbewusst bereits Teile meines Schattenbahnhofs so gestaltet – allerdings nicht konsequent genug.
Der Gedanke dahinter ist einfach: Mehrere Züge fahren nacheinander in dasselbe Gleis ein. Das entspricht dem bekannten First-in-first-out-Prinzip der Logistik (siehe Bild 2). Dadurch lässt sich die verfügbare Fläche deutlich effizienter nutzen als mit parallel geführten Einzelgleisen.
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Von der klassischen Harfe zum sequenziellen Layout
Zu Beginn nutzte ich eine klassische Gleisharfe, erweiterte diese aber später, indem ich einzelne Gleise in mehrere Blöcke aufteilte. Auf einem 2‑Meter‑Gleis entstanden so zwei bis vier Abschnitte, um unterschiedlich lange Züge abstellen zu können. Das brachte erste Verbesserungen, aber das volle Potenzial wurde damit noch nicht ausgeschöpft.
Die wirkliche Effizienzsteigerung kam erst durch die konsequente Umsetzung des sequentiellen Prinzips über mehrere Abstellschleifen hinweg. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Anzahl der benötigten Weichen halbierte sich nahezu. In meinem Fall musste ich lediglich drei KSM‑Module am Anfang der Abstellgruppe integrieren.
Die Zahlen sprechen für sich: Aus ursprünglich 10 Metern Abstellgleis mit 13 Blöcken wurden knapp 18 Meter mit 24 Blöcken (siehe Bild 3 und 4).
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Blocklängen sinnvoll planen
Meine Züge bewegen sich zwischen etwa 20 cm und knapp 2 Metern Länge. Um diese Vielfalt sinnvoll abzubilden, habe ich folgende Struktur gewählt:
* Lange Züge (> 150 cm): Gleis 1 (außen)
* Mittlere Züge (100–150 cm): Gleis 1 und 2
* Kurze Züge (< 100 cm): Gleis 2 und 3
Gleis 1 ist speziell auf lange Einheiten ausgelegt und verfügt daher nur über drei Blöcke. Die beiden anderen Gleise sollten möglichst flexibel bleiben, weshalb die Blocklängen auf 51 cm (Gleis 2) bzw. 40 cm (Gleis 3) festgelegt wurden – idealerweise etwa die Hälfte bis ein Drittel eines typischen Zuges.
Steuerung: Das Herzstück des Systems
Ein sequentieller Zugspeicher entfaltet sein Potenzial erst im Zusammenspiel mit einer digitalen Softwaresteuerung. Ich nutze iTrain, doch das Grundprinzip sollte in anderen Programmen ähnlich funktionieren.
So ist mein Speicher aufgebaut:
* Jeder Block wird als Bahnhofsgleis mit virtuellem Rangiersignal definiert.
* Der letzte Block dient als Wartegleis.
* Die gesamte Gruppe ist als Schattenbahnhof konfiguriert.
* Über Zuggattungen bestimme ich, welche Züge welche Gleise befahren dürfen.
iTrain steuert die Abläufe zuverlässig: Ein einfahrender Zug fährt automatisch bis zum ersten freien Block vor. Ist er länger als ein Block, werden mehrere Blöcke gemeinsam belegt (siehe Bild 5). Beim Ausfahren rücken alle nachfolgenden Züge automatisch nach. Voraussetzung für reibungslosen Betrieb sind korrekt eingemessene Loks und sauber hinterlegte Zuglängen.
Auch nach zahlreichen Betriebsstunden bin ich immer wieder beeindruckt, wie stabil und elegant dieses System arbeitet.
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Praxistipp: Aufgleisvorrichtungen
Ein Hinweis, der selten erwähnt wird, aber im Alltag Gold wert ist: Aufgleisvorrichtungen. Sollte einmal ein einzelner Wagen oder ein kurzes Zugteil entgleisen, wird es während der Fahrt praktisch unbemerkt wieder auf die Schienen geführt. Ich habe zu Beginn und zum Ende jedes Schattenbahnhofsgleises welche eingebaut. Das reduziert Eingriffe erheblich und sorgt für entspannten Betrieb.
Liebe Grüße aus dem Norden,
Rimbert
PS: ich habe diesen Beitrag auch in meinem Blog veröffentlicht, dort sind die Zeichnungen in höherer Auflösung besser zu lesen. https://www.mobablog.info/blog.php?id=2941
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Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: RJK
iTrain steuert die Abläufe zuverlässig: Ein einfahrender Zug fährt automatisch bis zum ersten freien Block vor.
Ich glaube, das steht so ähnlich irgendwo auch im iTrain-Forum.
Gemeint ist wohl, dass er "aus Sicht des Lokführers" bis zum letzten freien Block vorfährt?
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: RJK
Ist er länger als ein Block, werden mehrere Blöcke gemeinsam belegt
Wäre es so gesehen nicht praktischer, in Bahnhöfen auf durch Rückmelde-Abschnitte unterteilte Blöcke völlig zu verzichten und nur kurze Blöcke mit jeweils einem Rückmelde-Abschnitt zu verwenden? Dann bräuchte man auf seine langen Züge bei der Planung weniger Rücksicht nehmen und es haben zugleich möglichst viele kurze Platz.
Funktioniert dieses Prinzip des automatischen Zusammenfassens von "zu kurzen Blöcken" durch iTrain nur in Bahnhöfen oder auch auf freier Strecke?
VG Freetrack
Das gibt es von mir schon seit über 20 Jahren; siehe auch Youtube unter dem Begriff "ZS_Sequ".
Nur weil viele (Moba, N-Bahn, Meise, Coordes & Co) einfach alte Konzepte abschreiben wie Hundeknochen etc,
Allerdings muss zugute gehalten werden, dass es TC erst mit Version 1o geschafft hat, das Konzept integrieren. Damals hatte ich es mit Railware realisiert, aber das gibt es vermutlich nur noch im Wunderland. Wie es iTrain macht, kann ich nicht sagen.
Einige zusätzliche Anmerkungen
- ZS 1: grundsätzlich nur Einbahnstrasse
-ZS 2: ein ZS braucht nur EINE Zufahrt
- ZS 3: man kann ihn auch als "Wendel" ausführen, nur darauf achten, das aussen zurückgefahren wird
- ZS 4 grundsätzlich die komplette unterste Ebene verplanen. Man muss anfangs nicht alle Gleise nutzen. Einfach den Platz der Weichen mit entsprechend Gleisen füllen; aber bei den zukünftigen Weichen die Löcher für die Kabel nicht vergessen. Dann bei notwendiger Erweiterung von hinten nach vorne "vorarbeiten"
- Alle Loks müssen einwandfrei eingemessen werden, dann langt auch ein Melder pro Block
- Blocklängen: einfach eine Flexgleislänge verwenden, weil es nie die passende Zuglänge gibt
- Stummelgleise: sind unnötig,
- bei vielen Zügen im Gleis eine Umfahrung zum Schatten-Anfang nicht vergessen. Diese kann auch zum Einmessen/Spielen am Anfang/Sonstiges verwendet werden
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich glaube, das steht so ähnlich irgendwo auch im iTrain-Forum.
Gemeint ist wohl, dass er "aus Sicht des Lokführers" bis zum letzten freien Block vorfährt?
Ja, so ist es gemeint.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wäre es so gesehen nicht praktischer, in Bahnhöfen auf durch Rückmelde-Abschnitte unterteilte Blöcke völlig zu verzichten und nur kurze Blöcke mit jeweils einem Rückmelde-Abschnitt zu verwenden?
Da habe mich wohl nicht klar genug ausgedrückt
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Dann bräuchte man auf seine langen Züge bei der Planung weniger Rücksicht nehmen und es haben zugleich möglichst viele kurze Platz.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Funktioniert dieses Prinzip des automatischen Zusammenfassens von "zu kurzen Blöcken" durch iTrain nur in Bahnhöfen oder auch auf freier Strecke?
LG Rimbert
ein sehr interessanter Beitrag. Ich steuere meine Anlage mit RocRail und RocRail verhält sich in der ein oder anderen Sache etwas anders als iTrain. Ich erlaube mir, dies hier zu ergänzen.
RocRail kennt neben "normalen" Blöcke hierfür spezielle Aufstellblöcke. Du weist richtiger Weise darauf hin, daß man bei einem sequentiellen S-Bhf das Gleislayout anpassen sollte, um mehr Abstellgleislänge zu gewinnen. Zumindest bei RocRail ist es aber so, daß man auch die Rückmeldeabschnitte etwas anders konzipieren sollte. D.h. man sollte zum Planungszeitpunkt darüber im klaren sein, ob man den S-Bhf mit "normalen" Blöcken oder mit Aufstellblöcken betreibt. Hier kenne ich iTrain nicht, zumindest für RocRail ist der Hinweis sehr wertvoll.
Seit Sommer können Aufstellbloöcke in RocRail auch wieder rückwärts herausgefahren werden, wenn Gleise nur von einer Seite ein- und ausgefahren werden können. Damit kann man ggf. noch einmal den Platz besser für Abstellgleislänge ausnutzen.
Zu meinem Konzept: Ich baue Module und habe zwei S-Bhf-Module im Betrieb (Bild 1). Auf den beiden Modulen sind zwei S-Bhf mit jeweils 5 Gleisen realisiert. Die beiden S-Bhf werden streng in gegensätzlichen Richtungen befahren. Das mittlere Gleis verwende ich - wie Du - für (bis zu 6) Kurzzüge, die äußeren Gleise verwende für 2 mittlere Zügen oder 1 Langzug (Bild 2 zeigt die Rückmelder in RocRail). Mit jeder Erweiterungen setze ich jeweils ein Modul dazwischen und gewinne erheblich an Abstellgleislängen (Bild3).
Ich möchte abschließend Deinen Punkt unterstreichen: man nutzt mit solchen Konzepten den vorhandenen Platz für Abstellgleise deutlich besser aus und zumindest bei RocRail benötigt man deutlich weniger Rückmelder (ein Einfahrtrückmelder pro S-Bhf und ein Rückmelder pro Abschnitt (RocRail unterteilt Aufstellblöcke in Abschnitte)).
Ciao, Lutz
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Ich mach mir die Sache mit dem Schattenbahnhof ziemlich einfach.
Nachdem für mich das Thema Ausstellungen (erstmal) vorbei ist, dachte ich mir, warum nicht eine kleine Ausstellungsanlage für mich alleine zuhause herstellen. Ich fange damit gerade ganz langsam mit dem Bau an.
Der Plan.
Der sichtbare Bereich steht bei mir im Keller immer fest an der Wand und wenn ich mal was in Bewegung sehen möchte, schließe ich mein Brett mit dem Schattenbahnhof einfach dran. Fertig. Er steht komplett offen, ich komme von oben, unten links und rechts dran. Denn ich persönlich hasse es, wenn der Schattenbahnhof irgendwo unter einer Anlage gequetscht eingebaut wird und man beten muss, dass nie etwas passiert.
Außerdem wie bei mir üblich: kein Schnickschnack. Weichen werden per Hand gestellt und Gleise per Schalter oder Taster Stromlos geschaltet. Fertig.
Denn bei den Ausstellungen ist mir eigentlich immer aufgefallen, dass mir das Wochenende gereicht hat, Betrieb zu machen. Und so kann ich das zuhause dann auch irgendwann machen: wenn ich Lust auf Fahrbetrieb habe, kann ich das dann an ein Wochenende machen und danach weg mit dem Schattenbahnhof und weiter basteln.
Das so als Alternative für zugebaute Schattenbahnhöfe.
Rudi
danke für deine Rückmeldung.
Nochmal zu kurzen Blöcken auf freier Strecke:
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: RJK
Allerdings erschließt sich mir der Sinn dahinter nicht. Auf freier Strecke ist das Ziel ja, die Steuerung über Blöcke zu ermöglichen und einen Block erst freizugeben, wenn der Zug ihn verlassen hat.
Hier ist meine Idee vergleichbar mit der Lage auf dem SBhf:
Wenn ich die Länge meiner Blöcke auf die längsten Züge auslege, dann entstehen beim Betrieb mit kurzen Zügen oder gar Lokzügen unnötige lange Lücken auf freier Strecke.
Wenn iTrain auf freier Strecke auch mehrere kurze Blöcke für einen langen Zug zusammenfassen kann, wäre das aus meiner Sicht schon ein Vorteil.
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: LutzP
RocRail kennt neben "normalen" Blöcke hierfür spezielle Aufstellblöcke
Hallo Lutz,
es gibt User im iTrain-Forum, die an sich gerne von Rocrail zu iTrain wechseln möchten, dies aber nach eigener Aussage ausschließlich wegen der fehlenden Aufstellblock-Feature in iTrain nicht tun.
Deshalb auch meine diesbezügliche Nachfrage bei Rimbert.
Es muss also ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Konzept der Aufstellblöcke bei Rocrail und dem Feature von iTrain, mehrere kurze Blöcke bei Bedarf zusammenzufassen, existieren, der diese User am Wechsel hindert.
Auch Windigipet soll dafür eine Lösung haben, zumindest bei Bahnhöfen.
VG Freetrack
danke für Deine Hinweise zu RocRail. Die Unterschiede der einzelnen Softwarelösungen herauszuarbeiten, ist ein guter Nebeneffekt dieser Diskussion. Bei iTrain werden Bahnhöfe als separate Elemente angelegt und ein Schattenbahnhof ist somit einen anderer Typ als Personen- oder Güterbahnhof. Die Blöcke sind in beiden Fällen gleich vom Typ Bahnhof. Braucht man also bei der Planung nicht vorher zu berücksichtigen.
@Rudi: ich bin voll bei Dir, Schattenbahnhöfe müssen nicht unter der Anlage verschwinden. Der von mir oben beschriebene ist an der Wand und von oben vollzugänglich, mein zweiter (wird derzeit nach selben Prinzip umgebaut) ist darunter und wird nach dem Umbau drei Gleise mit je ca. 15 Länge haben.
Lg Rimbert
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Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: freetrack
Wenn ich die Länge meiner Blöcke auf die längsten Züge auslege, dann entstehen beim Betrieb mit kurzen Zügen oder gar Lokzügen unnötige lange Lücken auf freier Strecke.
Ich habe gehört, dass bei der großen Eisenbahn (M 1:1) gewöhnlich selbst die längsten Züge (< 740m, Sonderfall 835m) in einen Block passen.
Aber das mit der Großen Bahn ist eh kein gutes Vorbild, wer möchte schon 2 Stunden Verspätung oder Streckensperrung wegen Personen im Gleis nachstellen.
Gruß
Gerald
Das von dir gezeigte gefällt mir ausgesprochen gut. Viel Erfolg damit.
Rudi
zu #6: Ja, Du hast recht, so würde das funktionieren. Du würdest eine Blockstrecke von z.B. 3 m Länge in drei Blöcke a 1m aufteilen, dann würden 3 Züge fahren können. Wenn Du die jeweils mit einem virtuellen Signal absichern würdest, hättest Du den Effekt, daß Züge auf freier Strecke ohne sichtbaren Grund halten würden oder - sähe auch seltsam aus - der kurze Zug hält vor dem Blocksignal und der lange folgende Zug fährt in den Block hinein. Da bin ich dann eher bei Gerald und denke, das ist zu weit weg vom Vorbild.
Ich habe auf meiner Anlage bei maximal 2m langen Zügen, die Blöcke auf der Paradestrecke zwischen 250 und 280 cm gemacht. Das passt dann auch bei kurzen Zügen. Im betrieb zeigt sich aber, daß es zwar schön ist, einen IC mit 10 Wagen fahren zu lassen, wenn der aber vor sich einen Glaskasten mit 3 Anhängern hat, kommt der IC einfach nicht in Fahrt. Also fahre ich eher mit Schwerpunkten in der Zugauswahl.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
es gibt User im iTrain-Forum, die an sich gerne von Rocrail zu iTrain wechseln möchten, dies aber nach eigener Aussage ausschließlich wegen der fehlenden Aufstellblock-Feature in iTrain nicht tun.
LG Rimbert
dieses Thema hat mich auch lange für ein Modulprojekt beschäftigt. Ich wollte eine möglichst platzsparende Lösung auf -sofern machbar - nur einem Modul für erstmal 5 Züge mit Kehrschleife (1 Zug steht dabei im Kehrschleifenblock, bzw die Kehrschleifenist in der Zufahrt.
Es handelt sich bei den beiden direkten Abstellgleisen um Rocrail-Aufatellblöcke mit ca. 4m je Gleis. Da passen nach meiner Definition 4 kurze, oder 2 lange Züge rein (pro Gleis). In das Kehrschleifengleis nur 1 Zug.
Das Modul hat ca. 1,80x85 cm. Mindestradius ist beiir Fleischmann (ohne Bettung) R3a, wegen des Kato ICE4.
Viele Grüße
Alex
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vorweg gesagt: Ich kenne mich mit den von Euch beschriebenen Steuerungssystemen nicht aus. Nach den vorstehenden Ausführungen kommt mir TrainController (TC) dann aber deutlich einfacher vor.
Ich lege eine typische Gleisharfe an, wie lang die Gleise auch immer sein sollen und wie viele Gleise wie gewünscht, ist egal. Für jedes Gleis wird ein Block angelegt, der 3 Melder bekommt. Dann wurde in TC 9 mittels einer Formel das Aufreihen eingegeben und ab TC 10 gab es dann die sogenannten Betriebsstellen dafür.
TC kennt die Länge eines jeden Zuges, wie von Dir Rimbert auch für I Train beschrieben, Auch bei TC ist ein genaues Einmessen der Lok erforderlich. Der Block hat einen ersten Melder - in N ca. 5cm - einen "Hauptmelder" der die Länge des Abstellgleises definiert und einen Haltemelder, der spätestens den Zug stoppen lässt. Die Gleise lassen sich in beide Fahrtrichtungen verwenden (bei mir allerdings nicht vorgesehen).
Angenommen das Abstellgleis im SBH ist 150 cm lang und ein Zug ist 80 cm, dann weiß TC, das noch 70 cm Länge verbleiben, abzüglich eines zu definierenden Sicherheitsabstandes - bei auch 5 cm - zwischen den Zügen. Soll ein
weiterer Zug abgestellt werden, der beispielsweise 50 cm lang ist, rechnet TC aus: 80 cm plus 5 cm Abstand plus 50 cm. Der Zug passt also und kann sich aufreihen. Wäre der Zug 120 cm, sucht sich TC ein anderes Gleis.
Die Züge (wozu ich auch Leerfahrten von Loks zähle) können in Gruppen eingeteilt werden, so dass besonders Lange Züge immer ein passendes Gleis reserviert haben. Ich habe zum Beispiel ein Gleis nur für Lokomotiven vorgesehen. Dann können die Loks auf die Anlage und werden nach und nach abgerufen und so immer mal bewegt. Fährt ein Zug raus , rücken alle dahinterstehenden auf. Es kann ein Durchfahrtgleis vorgesehen werden, damit bei sonst vollem SBH kein Stau entsteht.
Seit TC 10 gibt es dafür die Betriebsstelle SBH, so dass keine Formel mehr berechnet werden muss, wenn dies mit dem Befehl Aufreihen und Nachrücken versehen werden soll.
Mir scheint dieses System deutlich flexibler, weil ich ein Abstellgleis nicht in verschiedene Blöcke unterteilen muss, sondern im Prinzip jedes Gleis für jeden Zug nutzbar ist und der freie Platz effektiver ausgenutzt werden kann. Weitere Einzelheiten ergeben sich dann aus dem vorgesehenen Betriebsablauf.
Viele Grüße
Christian
Edit: Ich habe einen Gleisplan angehängt
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also ich möchte jetzt diesen Faden nicht mißbrauchen, welches die bessere Software ist. Ich möchte zum Thema lediglich den Hinweis geben, daß sich "normale" Blöcke und sogenannte Aufstellblöcke sehr wohl deutlich in ihrer Funktionalität unterscheiden. Zumindest scheint dies iTrain zum Teil zu unterstützen, wobei wechselwillige RocRail-Nutzer gerade diese Funktionalität in iTrain gerade missen. Ich kann es nicht beurteilen.
Als Ergänzung: in RocRail funktionieren die Aufstellblöcke vollständig außerhalb der automatischen Zugsteuerung. Das geht soweit, daß ich bei ausgeschalteter Automatik Züge eben von Hand in den S-Bhf fahre und dort von Aufstellblock quasi übernommen werden, d.h. Anhalten und Aufrücken funktioniert weiterhin voll automatisch.
Natürlich kann man versuchen mit "normale"n Blöcken und mittels Skripte oder ähnliches derartiges nachzubilden ... .
Ciao, Lutz
zu TC 10 und Betriebstelle
Soll das heissen, dass es im Gleis, egal wie lang, keine Blöcke sprich Belegtmelder geben muss?
Also quasi 1 Block?
Ich finde das Thema total spannend und würde mich da auch reindenken wollen, aber leider sind eure Bilder so klein,
dass man leider kaum etwas erkennen kann. Sorry und Grüße Holger
Das ist ein bekanntes Forum-Problem. Deshalb habe ich oben geschrieben
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
PS: ich habe diesen Beitrag auch in meinem Blog veröffentlicht, dort sind die Zeichnungen in höherer Auflösung besser zu lesen. https://www.mobablog.info/blog.php?id=2941
LG Rimbert
zu #14:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Als Ergänzung: in RocRail funktionieren die Aufstellblöcke vollständig außerhalb der automatischen Zugsteuerung. Das geht soweit, daß ich bei ausgeschalteter Automatik Züge eben von Hand in den S-Bhf fahre und dort von Aufstellblock quasi übernommen werden, d.h. Anhalten und Aufrücken funktioniert weiterhin voll automatisch.
LG Rimbert
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Du darfst Blöcke nicht mit Melder verwechseln! Ein Block kann mehrere Melder haben. Ich versuche, es am Beispiel von Gleis 6 aus meinem Gleisplan zu erklären.
Du findest Gleis 6 im Bahnhof Wedding, von oben das zweite Gleis. Das ganze Gleis ist ein Block. Es hat drei abschnitte und für jeden Abschnitt ist ein Melder vorzusehen. Wenn nur ein Melder wäre, würde er keinen Weiteren Zug einfahren lassen in den Block, denn er wäre "Belegt". Durch vorschalten eines weiteren Melders kann dies überbrückt werden. Der dritte Melder ist im Prinzip nur erforderlich, wenn aus beiden Fahrrichtungen Betrieb sein soll.
Das System ist bei den Schattenbahnhofsgleisen ganz entsprechend.
Demzufolge hast Du nur einen Block, aber drei Melder.
Hallo Holger, der Gleisplan wird durch die Zusammenfassung leider wenig lesbar. Da gebe ich Dir recht. Dannnoch die Umwandlung in ein JPG Format macht das Übrige
Viele Grüße
Christian
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#10 Danke
Moin Christian,
#13: Mich würde interessieren, ob das mit TC10 auch auf einem 15m langen Abstellgleis für 15 Züge sicher funktioniert. Meine Erfahrung ist, das die Genauigkeit der Positionsberechnung mit zunehmender Länge des Blocks abnimmt. Auf freier strecke bei ein 3 oder 4 m langen Block ist das nicht so kritisch, aber bei 15 Zügen in einem Block ist es schon wichtig, zu wissen, wie weit ein einzelner Zug gefahren ist und wo genau er steht, um das Vorrücken sicher zu steuern. Mir wäre das zu riskant.
LG Rimbert
danke für die Erklärung, so kann iTrain das auch. Ich habe halt ein Melder = ein Block. Finde ich von der Steuerung und der Übersichtlichkeit her besser. Je Block wird dir z.B. angezeigt, welcher Zug darin steht. Je Melder geht das in iTrain nicht, da stehen dann nur die Adressen drin.
LG Rimbert
hier noch ein Blockbild aus einen Schattenbahnhof. Er wird nur aus einer Fahrtrichtung befahren, weshalb auch nur 2 Melder erforderlich sind. für die Einfahrt (5 cm) und der Abstellbereich, hier 145 cm.
Die Markierung bedeutet, dass der erste Zug nach 85 cm anfängt zu bremsen, der Bremsweg selbst auf 60 cm festgelegt ist und der erste Zug nach 145 cm stehen soll.
Wie Rimbert schon ausgeführt hat, ist das A und O das genaue Einmessen der Lok. Der genaue Halt der extra einstellbare Bremsausgleich, der für jeden Zug anders ist.
Mit 15 Meter habe ich keine Erfahrung
Viele Grüße
Christian
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil…
Grüße Holger
ich bitte, meine Beiträge nicht so zu verstehen, dass es um ein Besser oder Schlechter geht. Nicht alles was anders ist, ist verkehrt!!!
Ich füge einmal ein Bild von Gleis 11 in vergrößert Fassung an. Es ist - wie oben geschrieben - ein Stumpfgleis mit Aufreihen. Das Aufreihen ist aber gleich, ob Stumpfgleis oder Durchfahrtsgleis wie in einem SBH.
Auf dem Bild sind die Bilder der Loks zu sehen. Wenn du den Curser auf eine Lok hälst, kannst Du in einem extra Fenster lesen, welche Loks dort stehen und Details, bei Zügen ist auch jeder einzelne Wagen der zum Zugverband gehört in einer in diesem Fenster befindlichen Liste sehen. (siehe 2. Foto)
Viele Grüße
Christian
EDIT Bild hinzugefügt
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ich wollte ja auch kein besser oder schlechter
LG Rimbert
nochmals zu TC 10, Block, Melder und Betriebsstelle
Ein ZS_Sequ wird bei mir grundsätzlich nur als Einbahnstraße geplant, vor allem, weil meist mehr als "nur" 2 Züge drin stehen.
Block und Melder wird oft gleichwertig benutzt, deshalb von mir etwas unkorrekt ausgedrückt. Aber ein Zug kann 2 Blöcke belegen, und da wurden (früher) 2 Melder verwendet, und die Abschnitte waren entsprechend isoliert, also auch wie ein Block, nur ohne Signal(e).
Nur zum besseren Verständnis:
In TC 10 sind da jetzt, ausser dem anfänglichen 5cm Block/Melder, nur noch ein Melder für den Rest notwendig?
da das Thema auf größere Resonanz trifft, ein paar Ergänzungen zum Verständnis von Aufstellblöcke in Rocrail.
Aufstellblöcke werden in Abschnitte aufgeteilt. In einen Abschnitt kann ein Zug aufgenommen werden. Ist ein Zug länger, nimmt er eben mehrere Abschnitte ein. Ein Abschnitt wird durch einen Rückmelder abgeschlossen, der angibt, wann ein Zug einen Abschnitt belegt hat. Der Abstand zwischen den Zügen wird konfiguriert, z.B. 3 cm.
Fährt ein Zug in einen Aufstellblock ein, wird dies durch einen Melder am Eingang des S-Bhfs und durch die Weichenstellung dem betreffenden Aufstellblock gelmeldet. Die Geschwindigkeit wird i.d.R. reduziert. Erreicht der Zug den letzten freien Abschnitt, wird die Geschwindigkeit weiter reduziert. Erreicht der Zug den Melder des Abschnitts: stopp. Ich aktiviere im S-Bhf den Rangiergang, damit hält der Zug mm-genau. Zusätzlich schalte ich Sound und Beleuchtung aus. Die Zuggeschwindigkeit sollte grob eingemessen sein. Rocrail wählt einen passenden Aufstellblock aus, solange der Benutzer über Berechtigungen keine Präferenzen eingegeben hat.
Fährt ein Zug nach Fahrplan, Zufall, einer bestimmten Standzeit,... aus. wird im Aufstellblock automatisch aufgerückt - unabbängig von Automatik oder Manuellbetrieb. Eine Statusanzeige zeigt die aktuelle Aktion oder ggf. die Restwartezeit an. Kann ein Zug wegen Belegung nicht ausfahren, beginnt die Wartezeit von Vorne.
Cia, Lutz
#12: Ich wollte hier ja Tipps zum Bau von Schattenbahnhöfen geben und keinen Exkurs über Rocrail vs. iTrain machen. Deshalb hier mal mein Vorschlag für den Aufbau des SBhf auf Deinem Modul: Kleinster Radius ist 30cm; keine Kehrschleife; Gesamtlänge der Abstellgleise 12,5 m. Ich wage mal die These, daß das mehr ist, als in deinem Konstrukt. Wenn man den ICE nur auf bestimmten Gleisen fahren läßt, könnte man noch ein oder zwei weitere Abstellgleise einbauen und die Länge jeweils um ca. 250cm erweitern.
LG Rimbert
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@ChristianL:
du hast vergessen den Unterschied zwischen den realen und den virtuellen Meldern zu erwähnen.
Ein realer Melder ist der Melder des Rückmeldemoduls.
Von diesem Melder lassen sich virtuelle Melder ableiten. Das geschieht über die genau eingemessene Geschwindigkeitskurve der Lok.
Von diesen virtuellen Meldern lassen sich (beliebig ???) viele anlegen.
Meint
Günter
ps.: mein Schattenbahnhof hat noch 3 Gleise für Wendezüge: ICE, RE und NWB
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...b3=gosswald#x1026916
richtig, wenn die Züge wie von dir beschrieben nur in eine Fahrtrichtung fahren. Alles andere errechnet TC. Du würdest für einen Block nur noch 2 Melder benötigen; siehe mein Bild in @22. Die Meldeabschnitte musst Du natürlich voneinander (einseitig) trennen. Alles andere - insbesondere den individuellen Platzbedarf im Gleis - errechnet TC.
@all:
Der Schattenbahnhof sollte sich meiner Meinung nach am geplanten Betriebsablauf orientieren.
Mein Pflichtenheft an die SBHe resultiert aus folgenden Vorgaben.
a) Ich setze überwiegend Personenzüge ein
b) Ich habe deutlich mehr Loks, als ich auf der Anlage unterbringen kann. Gleichwohl will ich möglichst viele der Loks zeigen und kam, über eine Anregung hier im Forum, auf die Idee, Leerfahrten von Loks vorzusehen. Ich habe deshalb 2 Gleise im SBH vorgesehen, in denen nur Loks aufgereiht werden. bei durchschnittlich 130 cm Länge des Gleises bekomme ich so ca. 18 Loks "unter".
c) Durch einen Planungsfehler habe ich 4 Gleise im SBH, die ich nur mit einem Melder versehen kann. In diese Gleise kommen nur lange Züge, die in etwa der Gleislänge entsprechen. Diese Gleise sind dann sog. "Heimatgleise"! D. h., dass der Zug sein Ziel immer in "seinem" Geis hat.
d) Wegen der vielen Loks habe ich auch viele kurze Züge vorgesehen (wie im Übergang der Epochen III zu IV meines Wissen nicht unüblich). Dafür sind extra Gleise für kurze Güter- und Personen- oder gemischte Züge vorgesehen.
e) Da bei den SBHen immer 2 SBHe hintereinander liegen, muss jeder SBH ein Durchfahrgleis haben
f) alle Gleise - außer den 4 Gleisen wie in c) beschrieben - sind mit Aufreihen und Nachrücken konfiguriert und ermöglichen das Verteilen der Züge entsprechend dem vorhandenen Platz
Die Betriebsabläufe wie oben beschrieben kann ich mit den Dargestellten Konfigurationen mit TC 10 (Gold) durchführen.
Viele Grüße
Christian
Zitat: "Die Meldeabschnitte musst Du natürlich voneinander (einseitig) trennen."
Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch:
Was ist jetzt der Unterschied zum Block, nicht Bahndefinition, sondern Modellbahnmässig?
Meldeabschnitt ist doch das "Teuerste", da mit Belegtmelder. Oder meinst Du die virtuellen Melder?
wie ich bereits am Anfang schrieb, kenne ich die anderen Systeme nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie diese ohne Belegt-Melder auskommen.
Die Einzelheiten/Möglichkeiten hier niederzuschreiben, würde den Rahmen sprengen. Wenn Du in die Tiefe gehen willst empfehle ich die Programmbeschreibung für TC 10 (soll auch für TC 11 gelten, diese Version habe ich noch nicht).
Programmbeschreibung ab Seite 54 ff. vgl. @41.
ein großer Nachteil von SBHs ist, daß diese nur Partiell einsehbar sin und häufig ist auch der Zugriff sehr schwierig.
Eine optimale Lösung wäre ein Lok-/ Zuglift, so wie damals von Digirail auf den Markt gebracht.
Ich slebst habe bei meiner Anlage insgesamt 4 SBHs mit insgesamt 28 Abstellgleisen, jeweils nur Melder zum Bremsen und Halten, gesteuert wird derzeit mit TC9, vorher mit TC5.8.
Bei meiner ersten Anlage hatte ich einen SBH mit selbstgebauter µP gesteuerter Logik, die auch sehr zuverlässig arbeitete.
Grüße Michael Peters
dass mit dem Zugriff ist leider auch bei mir der Fall. Da bewundere ich den Aufbau von Rimbert. Würde ich beim nächsten mal auch anders aufbauen
Viele Grüße
Christian
So ähnlich ist das mit den SBs... dort geht ein Grossteil der Planung, aber auch des finanziellen Aufwandes für die Anlage hinein. Auch der Wartungsaufwand ist höher als für den Rest der Anlage.
Und wofür? Damit wir ein "Zugparkhaus" unter der Anlage haben und im Idealfall ein anderer Zug hinauskommt als hineinfährt
LG Mike
Schön, wenn ihr den Platz für eine offenen Abstellanlage habt
Habe ich leider nicht, also bleibt bloß der Untergrund samt Rampen oder Wendeln.
Deswegen bin ich am Überlegen, eine Art horizontaler Paternoster als "Parkhaus" zu nutzen. Dazu brauche ich keine Weichen, es gibt nur eine Ein-/Ausfahrtsposition. Im Prinzip fährt ein Zug aus, dieser "Parkplatz" wird dann vom nächsten Zug genutzt. Dann wird das "Parkgleis" wegbewegt und das nächste an die Fahrposition bewegt usw. So werde ich (nach Plan) etwa 30 Züge mit derzeit je max. 170cm Länge auf einer 60cm tiefen Anlage in zwei Lagen unterbringen können. Es ist dann zwar möglich, einen bestimmten Zug zur Ausfahrtsposition zu bewegen, aber im ungünstigsten Fall sind alle anderen Züge erst vorbeizubewegen. Nach bisherigen Schätzungen dauert das für jeden Zug 10sec.... also nicht sehr schnell im Vergleich zu Direktausfahrten via Gleisharfe. Ansonsten wäre das eine Art "Sequenzieller Schattenbahnhof" vom Betrieb her: First in, First out
Soweit meine Pläne und Überlegungen bei Platznot.
Viele Grüße
Michael
Statt nach unten in einen SB könnte man die Züge auch nach oben in eine Vitrine bewegen?
LG Mike
https://www.ebay.de/itm/306342647223?_skw=Model...tkp%3ABk9SR5qZme_WZg
in der MIBA 6/24 war ein Aufsatz über einen selbstgebauten Loklift. Der macht einen sehr guten Eindruck. Bekannt?
(zwar für HO aber das lässt sich ja umrechnen)
Grüße
Christian
Der Reiz daran, seine Züge nach oben in eine Vitrine statt nach unten in einen SB zu schicken: Man kann sie sich jederzeit anschauen!
LG Mike
"Da gibt es doch das Teil von Proses... ??? Könnte man an die Hinterkante der Anlage bauen...
Statt nach unten in einen SB könnte man die Züge auch nach oben in eine Vitrine bewegen?"
Wieviel Weichen und ein paar Schienen, LL und dessen Abstellgleise brauchen ja auch welche, bekommt man für 700€.
"Hinten" am Anlagenrand ist ein hervorragender Platz, um notfalls ran zu kommen
Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: ChristianL
file:///C:/Users/CL/Desktop/Programmbeschreibung%20TC%20V%2010%20B%203%2003.01.2025.pdf
(Seite 54 ff.)
falls jemand ab der Seite 54 lesen möchte, was da steht, kann ja Christian fragen, ob er ihm seinen Rechner schickt...
Aber einfacher geht es vermutlich mit dem Link hier:
https://www.freiwald.com/software/Programmbeschreibung.pdf
Gruß
Kai, der mal davon ausgeht, daß dieses Dokument gemeint war...
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: helko
Wieviel Weichen und ein paar Schienen, LL und dessen Abstellgleise brauchen ja auch welche, bekommt man für 700€
Wieviele m2 Wohnraum, z. B. in München, Salzburg, Kitzbühel, Innsbruck etc. bekommt man für 700€?
0,08 m2 zum Beispiel
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: Michael
Schön, wenn ihr den Platz für eine offenen Abstellanlage habt Samt den Weichenstraßen an den Enden.
Darf ich meine Basisschublade in Erinnerung rufen? Wunderschön offen, freier Eingriff zum Fiddlen und ganz ohne Kosten treibende Gleisharfen.
https://www.youtube.com/watch?v=WHI4u3BtUX4
Gruß 😀tto
eine wichtige Frage ist doch für jeden von uns, wie bringe ich meinen Fuhrpark unter? Ihn komplett unter die Anlage zu fahren, ist für viele oft die einzige Möglichkeit. Loklift ist halt echt teuer und nicht jeder hat den Platz den SBhf, so wie ich, an der Wand aufzubauen.
Deshalb ist aus meiner Sicht für viele der sequentielle Zugspeicher so interessant. Wen ich unter die Anlage gehen muß, dann möglichst wenige Weichen, auch eine Wendel oder Rampe kann ich als Abstellgleis mit nutzen, mit Rampe hinten lege ich den Großteil der Abstellgleise an die vordere Seite, drei oder vier Gleise tief, komme ich da auch bei nur 10-15cm Eingriffshöhe halbwegs ran. Wichtig ist die Weichen nach vorne und erreichbar zu planen. Da geht am ehesten etwas schief und ich muß eingreifen.
#36 Michael: für 2 x 15 Abstellgleise in 170cm Länge brauchst Du doch auch 120cm Tiefe, um die Schublade bewegen zu können. Das sind 4 qm Deiner Fläche, auch da kann man sequentiell was machen, allerdings digitale Steuerung ist dann wohl ein muß, was Du nicht willst?
Gerne unterstütze ich bei euren Planungen mit Ideen und Rat.
LG Rimbert
ja, sowas ähnliches schwebt mir auch vor, nur eben nicht als Schublade (geht bei mir leider nicht wegen Platz), sondern fest unter der Anlage als eine Art "Paternoster" (daher auch zwei Ebenen). Nur eben beidseitig eine Zufahrtskurve, keine Weichen. Eine steilere Zufahrt nach unten und die sanftere Rampe dahinter nach oben, Einrichtungsbetrieb ist hier natürlich zwangsweise vorgegeben.
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
"Hinten" am Anlagenrand ist ein hervorragender Platz, um notfalls ran zu kommen
Helko, die Anlage ist nur 60cm tief, das sollte gehen.
LG Mike
LG Mike
ich plane nicht mit Schubladen, sondern mit einzelnen (ich nenn´s jetzt mal) "Trögen", in denen jeweils ein Zug steht. So ein Trog ist etwa 3cm breit und "frei" beweglich. In den Trögen liegen keine Schienen, die Züge werden mit einer Erhöhung zwischen den Rädern geführt (so ähnlich wie von maNNikla vor langer Zeit mal vorgestellt für seine Kabelkanalboxen). Dadurch sind die auch verhältnismäßig unempfindlich gegenüber Erschütterungen (schon probiert). Die 2x15 Tröge stehen auf zwei Ebenen übereinander, vorne und hinten muss jeweils noch Platz für einen Trog sein. Es wird noch ein weiterer Trog gebraucht, der in der Ein-/Ausfahrtposition steht, das wäre dann einer der Plätze unten, bevorzugt vorne. Insgesamt ergibt das immer eine ungerade Zahl von Trögen (im oben genannten Beispiel 31), unten einer mehr als oben. Das ergibt dann eine Tiefe von (15+2)*3cm=51cm dazu kommen noch etwa 8cm für "Technik". Bei einer minimalen Anlagentiefe von 64cm bleibt dann noch der Platz dahinter für eine lange eingleisige Rampe nach oben. Da es nur eine Position für Fahrbewegungen gibt, muss nur an dieser genau positioniert werden; was ich bisher diesbezüglich ausprobiert habe, hat gut funktioniert und ist für mich umsetzbar.
Geplant und entworfen ist das alles schon, einzelne Komponenten habe ich auch schon auf Machbarkeit getestet, die Einzelteile liegen seit ein paar Jahren bereits im Keller -- nur habe ich vergessen, "Zeit" mitzubestellen
Irgendwann wird´s hoffentlich wieder besser, dann geht es mit Elan an den speziellen Schattenbahnhof.
Viele Grüße
Michael
Respekt für die Lösung, die Du dir da überlegt hast. Das klingt sehr durchdacht, in der Umsetzung aber auch sehr anspruchsvoll. Ich wünsche Dir viel Erfolg und vor allem Zeit bei der Realisierung. Wenn es soweit ist, würde ich mich freuen, wenn Du Photos einstellst.
LG Rimbert
da werde ich sicher berichten, wenn es soweit ist!
Wichtig war dabei für mich, möglichst viele Zuggarnituren auf vorgegeben wenig Platz unterzubringen. Dabei muss alles mit "Heimwerker-Werkzeugen" und entsprechender Genauigkeit, besser Toleranz
Einzig die Stromversorgung der Tröge habe ich noch nicht so gelöst, dass es mir dauerhaft erscheint. Aber das kann ich vorher nicht richtig ausprobieren. Ich habe mir zwar ein paar Varianten ausgedacht, testen kann ich das aber noch nicht, weil eben die Voraussetzungen/Umgebung noch nicht vorhanden sind. Kommt auch noch irgendwann... Und dann wird sich schon rausstellen, was funktioniert und was nicht
Einstweilen bastel ich halt Gräber bzw. demnächst Biertischgarnituren
Viele Grüße
Michael
- er ist nicht billig
- er spart nur wenig Schienen ein
- er braucht links oder rechts auch viel Platz, also die gleiche Länge wie der Lift
- bei langen Zügen wird es also schon schwierig
- man muss ihn so aufstellen können, dass man jederzeit rankommt
Alle 11-20 cm könnte man nun eine solche Platte mit Doppeloval wiederholen, die Anlage wäre also quasi so aufgebaut wie ein Sandwich mit 5-6 Toastscheiben. Je mehr Ebenen, umso eher relativiert sich der Preis, da man dann keine Helix mehr benötigt.
Ich habe den Loklift bis 180cm Länge gesehen, das ist doch schon mal was.
LG Mike
Züge sind für mich ein wichtiges Element der Modelleisenbahn. Und diese tausche ich auch immer wieder aus. Lange verdeckte Strecken sind unsichtbar, also nicht mein Ziel.
Deshalb eine andere Möglichkeit
In der untersten Ebene der "Bahnhof weite Welt". Die Höhe des beleuchteten Bahnhof beträgt 19 cm. Also kann im vorderen Teil bedenkenlos ein- und ausgegleist werden. In der Mitte den Gewindestangen entlang die Auffahrt von zwei Strecken. Die gerade Strecke ist ohne Werkzeug demontierbar. Hinten die eine Strecke mit einer Kehre, die andere Strecke zusätzlich noch ein Kreis.
Der obere Endbahnhof ist Gleistechnisch funktionsfähig, die Landschaft im vereinfachten Aufbau.
Da ich die Züge von Hand steuere, bin ich beschäftigt, und gucke das rollende Material auch an.
Grüsse, Jürg
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sehr schöne Lösung. Ich habe es bei mir ähnlich gemacht, SBhf unter der Anlage voll einsehbar, aber nicht so schön beleuchtet und hell
LG Rimbert
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mir gefällt, was ich bei dir sehe, gibt es davon irgendwo noch mehr Bilder?
Würde mich freuen...
Grüße Holger
Ich habe im Faden "Bastelarbeiten 14" einen neuen Eintrag mit Bilder erstellt
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...4&x=1479079#aw72
Grüsse, Jürg
ich möchte hier gern mit meiner Fragestellung anschließen:
Ich fahre in Zukunft mit iTrain und den Fichtelbahn GBM16TS-Railcom Rückmeldern.
Mein SchBhf besteht aus 7 Durchfahrtsgleisen mit je ca. 3,60 m Länge.
Viele Züge sind 1,10 m lang, wenige 1,30 m. Es gibt aber auch welche mit nur 60 cm.
Wenn ich die oben beschriebenen 3,60 m in je 3 Abschnitte teile, dann ist ein Block 1,20 m lang. Bekomme ich da einen 1,10 m langen Zug rein? Das ist doch vom Abstand her zu unsicher, oder?
In wie viele Abschnitte teile ich vorzugsweise die 3,60 m auf?
Viele Grüße
Roberto
PS: die Gleise kann ich nicht weiter verlängern. Sie sind bereits so gebaut.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bekomme ich da einen 1,10 m langen Zug rein? Das ist doch vom Abstand her zu unsicher, oder?
Kommt auch darauf an. wie genau die Lok eingemessen ist. Mit dem alten SX und einem DOS-Rechner aus dem letzten Jahrtausend haben wir +/- 5 mm erreicht.
Alternativ kannst Du auch 4 Abschnitte â 90 cm nehmen; kommt aber auf dein System an, ob es das berechnen kann
einen 1,10 m langen Zug in ein 1,2 m langen Block zu stellen ist kein Problem. Ich habe in iTrain die Stoppposition im Block auf -5cm eingestellt. Das heißt die Züge halten 5 cm vor Ende des Blocks. Die Züge müssen halt richtig angelegt sein und sauber eingemessen, dann rechnet iTrain das richtig aus.
Hinsichtlich der Aufteilung würde ich wie folgt vorgehen:
2 Gleise mit Blöcken à 180 cm für die langen Züge
4 Gleise mit Blöcken à 120 cm
1 Gleis mit 5 Blöcken á ca. 70cm
Ich hoffe, das hilft dir erstmal weiter.
LG Rimbert
bei der ganzen Diskussion stellt sich mir eine Frage: Die Lösungen bauen ja darauf auf, dass die Software weiß, wie lange ein Zug ist. Wie handhabt ihr das bei Rangierarbeiten/betrieblicher Änderung der Zugzusammenstellung? Ich weiß praktisch bei keinem Zug dessen Länge (Triebwagen oder ICE mal aussen vor) und auch ein einmessen wäre nur von kurzer Dauer, da sich die Zugzusammenstellungen ständig ändern. Oder sind die Zuglängen bei Euch immer konstant?
Für den SBF hatte ich mir das auch schonmal anüberlegt, aber dann verworfen, da eben bei mir aber die Zuglängen bei den meisten Zügen sehr variabel sind (sei es durch Flügelungen, Güterzustellungen oder auch nur weil aus irgendwechen sonstigen Gründen Wagen an- oder abgehängt werden). Meine Zufahrtsgleise haben da aber noch sehr viel Potential, was eigentlich sinnvoll wäre zu nutzen (v.a. da ich mittlerweile im verdeckten Bereich effektiv auch einen Hundeknochen hab).
Ich selbst fahre mit Fichtelbahn und RocRail, aber auch viel manuell (d.h. Rocrail bleibt aus und ich fahre direkt mit mit Multimaus), habe aber auch da noch nicht bis in die Tiefe geschaut. Manuell wäre es kein Thema mehrere Züge auf Sicht hintereinanderzuparken. Wenn dann aber die Automatik das machen soll, wäre ja ein dynamisches Einmessen erforderlich (oder eine Zusammenstellung mit vielen kleinen Abschnitten und verlässlicherer Belegterkennung auch bei Wagen)
Naheliegend wäre für mich bspw. dass im Automatikbetrieb am "Anfang" des SBF irgendeine Automatik die tatsächliche Zuglänge misst und auf dieser Basis dann entsprechend ein Gleis auswählt bzw. aufrückt. Zu beachten dabei ist natürlich dass die Automatik die aktuelle tatsächliche Belegung kennen muss (die zu Betriebsbeginn für die Automatik ausser evtl. Railcom-Rückmeldungen unbekannt ist). D.h. hier muss vorher freigefahren werden oder einzelne Gleise für Automatik reserviert werden o.ä.)
Hat das Problem schonmal irgendjemand gelöst oder denke ich vielleicht auch zu kompliziert?
Grüße Micha
ich bin jetzt kein Profi bei SBH, aber viele der nicht in fester Zusammenstellung fahrender Züge (bei mir meist Güterzüge) ändern nicht allzuviel an ihrer Gesamtlänge, vlt. so 1-2 Wagen. Ich nehme dann die längste Kombination und speichere die in iTrain ab. Bei nicht eingemessenen Zügen einschl. abgelegter Länge wird generell das Fahren mit Automatik schwer, es macht aber ja nichts, wenn man die Züge länger angibt als sie sind (bis auf verschenkten Platz). Züge mit "ich fahr mal mit 2 Wagen, mal mit 20 Wagen" sind ja doch eher selten.
Gruß, Bernd
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
ein einmessen wäre nur von kurzer Dauer, da sich die Zugzusammenstellungen ...
Einmessen und Zuglängen sind 2 total verschiedene Dinge!!!!
sorry für die ungenaue Formulierung. Beides ist hier relevant, ich meinte aber im Wesentlichen, dass die Zuglänge "(ein)gemessen" werden muss. Bei langen Zügen muss hier auch noch die Kupplungsdynamik beachtet werden (wir hatten am Wochenende einem unserer 3m-Züge da locker 10-15cm Längenänderung beim Losfahren).
Ich gehe aber von aus, dass auch die Lok sich je nach Anhängelast unterschiedlich verhält, so dass diese auch entsprechend ggf. neu eingemessen werden muss (oder das über Sicherheitspuffer abgefrühstückt wird).
Grüße Micha
Zitat - Antwort-Nr.: 63 | Name: Micha
Ich gehe aber von aus, dass auch die Lok sich je nach Anhängelast unterschiedlich verhält, so dass diese auch entsprechend ggf. neu eingemessen werden muss (oder das über Sicherheitspuffer abgefrühstückt wird).
Natürlich muss bei den Gleislängen die GESTRECKTE Länge des Zuges berücksichtigt werden.
ich fahre auch mit Rocrail und den Bidib Komponenten von Fichtelbahn...
Ich habe meine Waggons in Rocrail erfasst und stelle dort auch die Züge zusammen...daher weiss Rocrail wie lang der Zug ist und ob er (Wie bei mir) in die Aufstellblöcke passt und wenn ja wie viele Abschnitte der Zug belegt...
Für einen "normalen" SBHF musst Du in die Blöcke die Blocklänge eintragen,dann kann rocrail schauen ob der Zug dort rein passt...
Es gibt auch noch die möglichkeit 2 kurzen Blöcken einen langen zu machen wenn es die Zuglänge erfordert...aber das habe ich noch nicht ausprobiert...
VG
Bernd
danke für deine Rückmeldung in Beitrag 59.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1478301#aw59
Ich denke dein Vorschlag passt:
2 Gleise mit Blöcken à 180 cm für die langen Züge
4 Gleise mit Blöcken à 120 cm
1 Gleis mit 5 Blöcken á ca. 70cm
Wenn noch Belegtmeldereingänge frei sind, kann ich überlegen die ersten beiden Gleise auch mit 4 Blöcken auszurüsten.
Klappt das mit nur einem Belegtmelder je Block bei 1,20 m Blocklänge oder brauche ich noch einen zusätzlichen Stopp-Melder?
VG Roberto
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Klappt das mit nur einem Belegtmelder je Block bei 1,20 m Blocklänge oder brauche ich noch einen zusätzlichen Stopp-Melder?
Es gibt hier ja immer wieder Diskussionen und Ratschläge (siehe auch oben) zur Sicherheit anders vorzugehen. Nach meiner Erfahrung ist das völlig unnötig. Ich habe in meinen 2 SBhf jeweils ein Gleis mit Blöcken von ca. 200 cm Länge für meine langen Züge. Auch da halten die Züge korrekt. In iTrain muß natürlich die korrekte Länge der Blöcke eingetragen werden. Es empfiehlt sich dieses sehr genau (1cm) zu machen.
Im übrigen gibt es zwei hilfreiche Sicherheitsmechanismen in iTrain. Der Ziel-Block im SBhf wird durch iTrain reserviert, bevor der Zug einfährt. Sobald der Zug einfährt ist der Block belegt, der Zug wird bis zur Stoppposition abgebremst und hält. Bei einem Zweimeterblock ist Fehlertoleranz für die Berechnung der Position größer, also hält nicht jeder Zug an exakt der gleichen Stelle. Sollte ein Zug nun zu weit fahren, wird dies im Folgeblock detektiert und der Zug sofort gestoppt, mit der Fehlermeldung "Zug erscheint in unerwartetem Block". Zum Zweiten berücksichtigt iTrain in der Belegterkennung von Blöcken die hinterlegte Länge des Zuges. Ist also ein Zug länger als der angefahrene Block, wird der vorherige Block solange als belegt gekennzeichnet, bis der Zug rechnerisch den Block verlassen hat. Hierzu muß der letzte Anhänger nicht delektiert werden.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Lösungen bauen ja darauf auf, dass die Software weiß, wie lange ein Zug ist. Wie handhabt ihr das bei Rangierarbeiten/betrieblicher Änderung der Zugzusammenstellung? Ich weiß praktisch bei keinem Zug dessen Länge (Triebwagen oder ICE mal aussen vor) und auch ein einmessen wäre nur von kurzer Dauer, da sich die Zugzusammenstellungen ständig ändern. Oder sind die Zuglängen bei Euch immer konstant?
Ich habe in iTrain auch (fast) alle meine Wagen angelegt, die Länge des Zuges ergibt sich also aus der in iTrain hinterlegten Zusammenstellung des Zuges. Wenn man nun auch die Zugzusammenstellungen über iTrain steuert, weil der Rangierbetrieb über die Software erfolgt, weiß iTrain, daß der Zug nun z.B. drei Anhänger kürzer ist und wählt nach vorgegebener Auswahlregel (erstes freies Gleis, optimale Länge, zufällig) das "passende" SBHf-Gleis aus.
Ich hoffe, ich konnte zur Klärung der Fragen beitragen. Zugleich freue ich mich, daß dieser Thread auf soviel Interesse stößt. Vielen Dank an alle für die guten Beiträge.
LG Rimbert
ich habe meine Planung mittlerweile visualisiert.
Meine Schwierigkeit liegt darin, möglichst genau alle Züge vorzuplanen, damit ich am Ende genug Blöcke und somit Abstellmöglichkeiten habe.
Schattenbahnhof 1 ist ein Kopfbahnhof für Wendezüge und Triebwagen und beginnt mit einer Weichenstraße WS1. Davor ist noch ein kurzes Gleis, das würde ich von der Überwachung mit der Weichenstraße zuschlagen.
Schattenbahnhof 2 ist der sequentielle Zugspeicher. Er hat 2 Weichenstraßen WS2 und WS3. Beide WS haben noch einen kurzen geraden Gleisabschnitt bis zur Modulkante. Auch hier würde ich diese wenige cm langen Gleise der ersten bzw. letzten Weiche aufschlagen.
Der Schattenbahnhof ist auf einer extra "Platte" weshalb die Belegtmelder auf dieser "Platte" exklusiv für die Schattenbahnhöfe sind. Es sind also noch einige wenige Anschlüsse frei, da ich insgesamt 3 Belegtmelder mit je 16 Meldungen verwenden werde.
Meine 2 längsten Züge sind 1,40 m. Gleis 2.3 ist für diese Züge. Ich könnte hier auch 2 Blöcke zu je 1,80 m machen. Mit 4 Blöcken bin aber flexibler und evtl. genauer.
Gleis 1.1 kann zum abstellen von Lokomotiven verwendet werden.
3 Belegtmeldereingänge habe ich noch frei, falls es noch eine Idee gibt?
Viele Grüße
Roberto
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Andererseits zu was brauchst Du die Stummel?
ich würde die 3 freien Melder auf jeden Fall noch verwenden. Kurze Blöcke sind flexibler einsetzbar als lange Blöcke, Insofern würde ich entweder die Gleise 2.4-2.6 auf 4 Blöcke erweitern oder 2.6. auf 5 und 2.4 auf 4 Blöcke.
Braucht Du wirklich ein Gleis um 6 Loks abzustellen? Das könntest Du auch einfacher lösen. iTrain kann erkennen, wenn es einen Meldeblock am Anfang gibt, das eine weitere Lok in das Gleis einfährt und "reiht" mehrere Loks dann auf. Damit würdest Du vier weitere Melder gewinnen.
LG Rimbert
nein, es sind nicht so dramatisch viele S-Kurven. Die Darstellung ist bisher eher symbolhaft.
Die geraden Stummel brauch ich um den Abstand zum Rand zum nächsten Modul mit ebenfalls einem geraden Modulübergang herzustellen.
Hallo Rimbert,
Zuerst zum Gleis 1.6 für die Loks: da ich 2 Epochen (II und V) auf meiner Anlage fahre und sich diese nicht begegnen sollen, möchte ich sowohl meine Züge als auch Loks aus dem BW im Schattenbahnhof parken können.
Mir fehlt noch die iTrain-Erfahrung, aber wie würde so ein Befehl aussehen, alle Epoche 5 Loks ohne Wagen, auf Gleis 1.6 zu parken. Würde das dann auch automatisiert klappen oder ist das eher manuell?
Wie lang ist so ein Meldeblock und würd das auch mit 2 dahinter liegenden gleich langen Blöcken funktionieren?
Ich habe mir eine Liste mit meinen Zuglängen gemacht und das geht mit den Blöcken ganz gut auf:
In 2.4 - 2.6 möchte ich Züge zwischen 1,00 und 1,10 m unterbringen. Wenn ich jetzt die Blockanzahl auf 4 erhöhe, dann ist jeder Block nur noch 90 cm. Also würde jeder Zug dann jeweils 2 Blöcke belegen und ich würde statt 3 Züge nur noch 2 Züge abstellen können?
Gleis 2.3 ist für 2 sehr lange Züge.
2.1, 2.2 und 2.7 passen gut für die kürzeren Züge aus Epoche II.
VG Roberto
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Mir fehlt noch die iTrain-Erfahrung, aber wie würde so ein Befehl aussehen, alle Epoche 5 Loks ohne Wagen, auf Gleis 1.6 zu parken. Würde das dann auch automatisiert klappen oder ist das eher manuell?
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wenn ich jetzt die Blockanzahl auf 4 erhöhe, dann ist jeder Block nur noch 90 cm. Also würde jeder Zug dann jeweils 2 Blöcke belegen und ich würde statt 3 Züge nur noch 2 Züge abstellen können?
LG Rimbert
ich habe tatsächlich nur sehr wenige Züge kleiner 60 cm. Also bei den Gleisen für die Epoche V macht es bei mir keinen Sinn. Vielleicht baue ich dennoch 60 cm lange Abschnitte und klemme immer 2 in einen Belegtmeldereingang, so dass ich die Gleise nachträglich noch trennen könnte.
VG Roberto
Oder einfacher: alles vergessen und einfach eine Flexgleislänge nehmen, isolieren und fertig ist das Thema.
das habe ich bereits getan. Das kgV von 3 und 4 ist 12.
Das wären pro Gleis 12 Abschnitte zu je 30 cm. Leider von den Kosten und vom Aufwand her nicht realisierbar.
Zur Erinnerung, der SchBhf existiert ja schon. Von mir vor einigen Jahren ohne Trennstellen errichtet und um ihn nachträglich zu automatisieren habe ich noch viel Arbeit vor mir.
Grüße
Roberto
dann hast Du vielleicht schon die beste Aufteilung. Ich habe für mich die "Regel" entwickelt, die Länge der Blöcke ungefähr auf die Hälfte oder ein Drittel der maximalen Zuglänge, die in das Gleis soll, anzupassen. Deshalb - was bei Dir nachträglich nicht mehr geht - möglichst lange Gleise.
LG Rimbert
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