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THEMA: Kupferlackdraht: Kontaktprobleme

THEMA: Kupferlackdraht: Kontaktprobleme
Startbeitrag
Lio - 19.11.25 08:15
Guten  Morgen,

ich bin absolut ratlos:

Eine LED-Laterne mit CuL-Drähten hat an diesen blanke/verzinnte Enden. Nichts leichter als das, sie über einen Vorwiderstand anzulöten. Aber Fehlanzeige.

Zunächst: Ich kenne https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...2=&sb3=#x1426827 und die - zusammengefasst - Ratschläge
- Abkratzen/Abschleifen
- Abflammen
- Baden in Lot, gern 450 Grad

Um den zitierten Thread nicht zuzumüllen, mache ich diesen neuen auf.

Ich habe schon drei Laternen erfolgreich und problemlos angeschlossen. Bei der vierten hapert es. Angelötet: NOK. Stromkreis geprüft: in Ordnung (anliegende Spannungen, korrekte Verdrahtung). Ausgebaut und per fliegender Verdrahtung: OK, aber nicht immer. Wieder eingelötet: NOK. Ausgelötet, Enden abgekratzt, mit 380 Grad gebadet, eingelötet: OK. Hat zwischendurch mal geflackert - hä? Angelassen und anderswo weitergearbeitet. Nach geschätzten 20min aus. Ich bin mir sicher bei erneutem Freilegen/Einlöten in die selbe Schleife zu geraten. Ich habe nun schon viel Zeit verschwendet - was könnt ihr mir raten? 450 statt 380 (kriegt meine ERSA RDS80 hin, wollte nur die Lötspitze schonen)? Allerdings hatte ich freigeschliffen (1000er Schleifpapier) und sah es auch kupfern glänzen. Verzinnen ist so eine Sache - Litze saugt ja auf, hier sehe ich kaum einen Effekt. Der CuL versinkt auch nicht gut in der Lötstelle, erst nach einigem "Hineinstupsen". Mit einer anderen Laterne hatte ich es schon probiert - ich schließe derzeit einen Defekt der LED aus. Ich habe schon viele dieser Laternen verbaut und es war nie ein Problem (Unterschied früher: bleifrei gelötet, jetzt bleihaltig.) Was wären Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen?

Viele Grüße
Frank

Hallo Frank!

Meine Vermutung ist, die Kontakt-Probleme sind nicht da wo Du sie vermutest. Soll bedeuten "lauwarme Lötstelle" am Widerstand, an LED oder wo auch sonst.
Wenn möglich würde ich den Draht, der sich nicht verzinnen läßt, austauschen gegen einen anderen, Manchmal, bei der Herstellung, kann der Draht mit Fett in Berührung gekommen sein, etwa bei einer Reparatur an der Anlage (ehemaliger Kabelwerker ) oder andere Widrigkeiten.

Versuch macht schlauer!

BG, Lutz!
Hallo Frank,

womöglich hat die LED selbst eine schlechte Lötstelle oder einen internen Bonding-Fehler (Flackern, Erlöschen im Betrieb). Hast Du schon probiert, auf die Lampe zu klopfen?

Grüße, Peter W.
Hallo Frank,

die Aussage oben
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der CuL versinkt auch nicht gut in der Lötstelle, erst nach einigem "Hineinstupsen".


deutet für mich auf einen "Dreck am Draht" hin. Verwendest Du sowas wie Löthönig?
Ich nehme ganz gern in Spiritus gelöstes Kolophonium, das macht die Lötstelle sauber, das Lot fließt dann auch ganz gut. Und, soweit ich weiß, bleiben keine aggressiven Rückstände am Werkstück.

Viele Grüße
Michael
Ist das vielleicht Alu-Draht mit einer hauchdünnen Schicht Kupfer? Für Alu gibt es spezielles, sehr aggressives Flussmittel.

Gruß von Aron
Das flackert garantiert nicht wegen der betrachteten Lötstelle. Kupfer braucht nicht viel Kontaktfläche, um ein Leuchtdiödchen zum Brennen zu bringen. Wie Lutz und Peter vermute ich den Fehler an anderer Stelle.

Viele Grüße
Falco
Hallo zusammen,

danke für eure Hinweise. Der Stand ist nun der:

Ich habe die noch unverbauten ca. 10 Restlaternen in eine isolierte Testumgebung gebracht. So ca. die Hälfte wollte gleich leuchten, die andere Hälfte hatte einen finsteren Charakter. Nach Freischleifen der CuL-Enden waren auch die in Ordnung. D.h. soweit war das Problem erst einmal auf der CuL-Seite lokalisiert. Das widerborstige schon eingebaute Exemplar beklopfte ich  (Peter), aber es ließ mich nicht herein. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit der Straße. Ausgebaut, beschliffen und in die Testumgebung eingelötet wollte es auch nichts erhellen. Erneutes Kopfen brachte sie aber zum Leuchten. Nun, am Ende schien es der Doppelfehler aus CuL-Ende und Bonding (Peter) zu sein.

Den gleichen Laternentyp hatte ich vorletztes Jahr mit ca. 20 Stück verbaut und bei keiner einzigen ein Problem - und hier (neue Kaufcharge) gleich mehrfach. Nun hoffe ich, dass beim fertiggestellten Diorama, welches später knapp 300km über die Autobahn schippern wird, die nun eingebauten Exemplare die Rütteleinen überstehen ...

Viele Grüße
Frank
Ich zäume die Lackproblematik mal anders herum auf.
Was kostet so ein Kupferlackdraht?
Was kostet so eine LED?
Was kostet so ein Widerstand?
Was kostet die verschwendete Freizeit mit den Fehlversuchen?

Meine Empfehlung:
Verbeiss Dich nicht an dieser Baustelle.
Schmeiß den Kram weg und mach neu!


Gruß aus Nordertown


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