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THEMA: Hobbytrain Touristikzug H22203 - Decodereinbau
THEMA: Hobbytrain Touristikzug H22203 - Decodereinbau
elkulk - 09.11.25 18:20
Hallo,
in die Wagen des Touristikzugs 22203 (ähnlich 22200/22201/22202) von Hobbytrain kann man lt. Anleitung Decoder zum Schalten der Innenbeleuchtung und der Zugschlussleuchten, die in einen der vier Wagen eingebaut sind, einbauen.
Hat das schonmal jemand gemacht?
Bei mir leuchtet zwar die Innenbeleuchtung, aber sie lässt sich nicht schalten.
Woran kann das liegen?
Nachdem ich den Decoder wie beschrieben an die Lötpunkte 4-6 angeschlossen hatte, schaltete die Zentrale wie erwartet mit Kurzschluss ab, da ich die Drahtbrücken zwischen den Punkten 2, 4, 5 und 1, 3, 6 dringelassen hatte. Von deren Entfernen steht nämlich nichts in der Anleitung.
Also habe ich die Drahtbrücken entfernt. Jetzt gibt es zwar keinen Kurzschluss mehr, aber schalten lässt sich das Licht trotzdem nicht.
Schlau wäre es auch, wenn man die vorhandenen Kondensatoren nicht zur Stützung des Lichts, sondern des Decoders nutzen könnte.
Hat das auch schon jemand gemacht?
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in die Wagen des Touristikzugs 22203 (ähnlich 22200/22201/22202) von Hobbytrain kann man lt. Anleitung Decoder zum Schalten der Innenbeleuchtung und der Zugschlussleuchten, die in einen der vier Wagen eingebaut sind, einbauen.
Hat das schonmal jemand gemacht?
Bei mir leuchtet zwar die Innenbeleuchtung, aber sie lässt sich nicht schalten.
Woran kann das liegen?
Nachdem ich den Decoder wie beschrieben an die Lötpunkte 4-6 angeschlossen hatte, schaltete die Zentrale wie erwartet mit Kurzschluss ab, da ich die Drahtbrücken zwischen den Punkten 2, 4, 5 und 1, 3, 6 dringelassen hatte. Von deren Entfernen steht nämlich nichts in der Anleitung.
Also habe ich die Drahtbrücken entfernt. Jetzt gibt es zwar keinen Kurzschluss mehr, aber schalten lässt sich das Licht trotzdem nicht.
Schlau wäre es auch, wenn man die vorhandenen Kondensatoren nicht zur Stützung des Lichts, sondern des Decoders nutzen könnte.
Hat das auch schon jemand gemacht?
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Beitrag editiert am 12. 11. 2025 20:28.
Hallo Ulrich!
Es kann natürlich sein, daß der Kurzschluß den Decoder erledigt hat. Ich würde Dir raten, ihn auszulöten und in einem Decoderprüfstand zu testen.
Herzliche Grüße
Elmar
Es kann natürlich sein, daß der Kurzschluß den Decoder erledigt hat. Ich würde Dir raten, ihn auszulöten und in einem Decoderprüfstand zu testen.
Herzliche Grüße
Elmar
Hi Elmar,
danke, das war es tatsächlich.
Das ich wirklich sehr ärgerlich, weil ich mir dachte, dass wahrscheinlich die Drahtbrücken entfernt werden müssten.
Nur weil eben nichts davon in der Anleitung steht (s. Anhang), habe ich sie sogar wieder hinzugefügt, nachdem ich sie zuerst schon entfernt hatte.😡
Naja, mit etwas Glück funktionieren die anderen beiden Funktionsausgänge des FD-R Basic noch und ich kann die verwenden...
Gruß Ulrich
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danke, das war es tatsächlich.
Das ich wirklich sehr ärgerlich, weil ich mir dachte, dass wahrscheinlich die Drahtbrücken entfernt werden müssten.
Nur weil eben nichts davon in der Anleitung steht (s. Anhang), habe ich sie sogar wieder hinzugefügt, nachdem ich sie zuerst schon entfernt hatte.😡
Naja, mit etwas Glück funktionieren die anderen beiden Funktionsausgänge des FD-R Basic noch und ich kann die verwenden...
Gruß Ulrich
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Hallo,
Danke für den Scan. Der Text ist wirklich holprig.
Äh ja...
Ich finde, es wäre besser gewesen, den Betriff "Funktionsdecoder" auszuschreiben. Unter dem Begriff "FX" versteht man etwa bei Märklin das MM-Protokoll (fx), gemeint ist wohl ein (ESU) "Lokpilot FX".
Grüße, Peter W.
Danke für den Scan. Der Text ist wirklich holprig.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Lemke Collection
Ein FX Decoder wird an den Lötpunkten 6-4 angeschlossen, in der Reihenfolge ... 6 ... 5 ... 4 ... 3.
Äh ja...
Ich finde, es wäre besser gewesen, den Betriff "Funktionsdecoder" auszuschreiben. Unter dem Begriff "FX" versteht man etwa bei Märklin das MM-Protokoll (fx), gemeint ist wohl ein (ESU) "Lokpilot FX".
Grüße, Peter W.
Beitrag editiert am 10. 11. 2025 11:06.
Hall zusammen,
nachdem ich die Probleme bei den ersten Einbauversuchen erfolgreich überwunden habe, habe ich folgendes überlegt:
Mit dem Decoder (Bild 1) lässt sich die Innenbeleuchtung ein- und ausschalten, aber beim Ausschalten bleibt das Licht noch etliche Sekunden an, bis die Elkos der Pufferschaltung ihre Ladung abgegeben haben.
Das ist natürlich nicht ganz realistisch.
Wenn man dagegen die Elkos zum Puffern des Decoders bei Stromunterbrechung bei der Schienenabnahme puffern könnte, würde das Ausschalten mittels Decoder sofort wirken.
Also habe ich mir die Platine näher angesehen. Die Schaltung darauf sieht wie folgt aus:
1. Die Platine erhält an beiden Ende über Litzen die über die Räder/Drehgestelle abgenommene Schienenspannung.
2. An die diese Einspeisungen verbindenden Leiterbahnen wird nach Anleitung an den Lötpunkten 3 und 4 der Decoder angeschlossen (rote und schwarze Litzen der Decodergleisanschlüsse).
3. An den Lötpunkten 5 und 6 werden die Decoderausgänge für die Spitzenbeleuchtung weiß und gelb angeschlossen.
4. Die Leiterbahnen dieser 4 Lötpunkte werden paarweise rot/schwarz und gelb/weiß gegenläufig gleichgerichtet (D1/D3 und D2/D4), so dass gelb/weiß einen negativen Spannungspol und schwarz/rot einen positiven Pol bilden.
5. An diese Pole ist eine Ladeschaltung für die Pufferung mit den 2 Elkos (je 220uF/25V) und
6. eine Festspannungsregelung zur Versorgung der LEDs mit Potentiometer zur Einstellung der Helligkeit angeschlossen.
Zunächst habe ich die Elkos von der Platine abgelötet (Bilder 2 und 3).
Dann habe ich die unter den Elkos im Gehäuse am Boden verklebten Gewichte gelöst und an einer Seitenwand befestigt, um mehr Platz in der Höhe für die Elkos zu schaffen (Bilder 2 und 3).
Im nächsten Schritt habe ich die Elkos an Kupferlackdrähte (alternativ sehr dünne Litzen) angelötet und sie miteinander verbunden. Die Elkos wurden dabei wieder an ihrem ursprünglichen Platz auf der Unterseite der Platine mit doppelseitigem Klebeband verklebt (Bilder 4, 5, 6).
Bild 7:
An die die Elkos verbindenden Drähte wurden Litzen verlötet, die an die Decoderanschlüsse für eine Decoderpufferung angeschlossen wurden.
Der Deocder erhält seinen Strom wie ursprünglich in der Anleitung vorgesehen über die Lötanschlüsse für die rote und die schwarze Litze.
Als Schaltausgang habe ich bei dem von mir verwendeten Decoder Tams FD-R Basic.3 den Ausgang Aux2, der im Auslieferungszustand mit F2 geschaltet wird, verwendet. Natürlich lässt sich auch jeder andere verstärkte Schaltausgang eines Decoders verwenden, der für die insgesamt 18 LEDs genug Strom liefert (zur Orientierung; Aux2 des FD-R Basic.3 kann lt. Datenblatt max. 100mA liefern).
Ergebnis wie gewünscht (Bilder 8, 9):
Ein- und Ausschalten verzögerungsfrei über F2/Aux2 und Pufferung des Decoders (wobei die 440uF der beiden Elkos bei dem Tams nur eine gute Sekunde die Beleuchtung aufrechterhalten. Der Decoder merkt sich den Schaltzustand des Ausgangs nur wenig länger).
Fazit:
Wem egal ist, dass das Ausschalten der Beleuchtung erst einige Sekunden später nach Leerung der Pufferschaltung umgesetzt wird und der Schaltzustand der Beleuchtung bei Kontaktproblemen zur Schiene und resultierender Stromunterbrechung zum Decoder evtl. verloren geht, kann einen Funktionsdecoder nach Anleitung einbauen - man beachte aber, dass vor dessen Anschluss an die Lötpunkte die dortigen Brücken abgelötet werden müssen, damit der Decoder keinen Schaden nimmt.
Wer lieber direktes Ausschalten bevorzug, kann den Aufwand wie von mir beschrieben betreiben und hat dann alternativ eine kurzzeitig wirkende Pufferung des Decoders, was bewirkt, dass auch das eingeschaltete Licht kurz gepuffert wird.
Gruß Ulrich
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nachdem ich die Probleme bei den ersten Einbauversuchen erfolgreich überwunden habe, habe ich folgendes überlegt:
Mit dem Decoder (Bild 1) lässt sich die Innenbeleuchtung ein- und ausschalten, aber beim Ausschalten bleibt das Licht noch etliche Sekunden an, bis die Elkos der Pufferschaltung ihre Ladung abgegeben haben.
Das ist natürlich nicht ganz realistisch.
Wenn man dagegen die Elkos zum Puffern des Decoders bei Stromunterbrechung bei der Schienenabnahme puffern könnte, würde das Ausschalten mittels Decoder sofort wirken.
Also habe ich mir die Platine näher angesehen. Die Schaltung darauf sieht wie folgt aus:
1. Die Platine erhält an beiden Ende über Litzen die über die Räder/Drehgestelle abgenommene Schienenspannung.
2. An die diese Einspeisungen verbindenden Leiterbahnen wird nach Anleitung an den Lötpunkten 3 und 4 der Decoder angeschlossen (rote und schwarze Litzen der Decodergleisanschlüsse).
3. An den Lötpunkten 5 und 6 werden die Decoderausgänge für die Spitzenbeleuchtung weiß und gelb angeschlossen.
4. Die Leiterbahnen dieser 4 Lötpunkte werden paarweise rot/schwarz und gelb/weiß gegenläufig gleichgerichtet (D1/D3 und D2/D4), so dass gelb/weiß einen negativen Spannungspol und schwarz/rot einen positiven Pol bilden.
5. An diese Pole ist eine Ladeschaltung für die Pufferung mit den 2 Elkos (je 220uF/25V) und
6. eine Festspannungsregelung zur Versorgung der LEDs mit Potentiometer zur Einstellung der Helligkeit angeschlossen.
Zunächst habe ich die Elkos von der Platine abgelötet (Bilder 2 und 3).
Dann habe ich die unter den Elkos im Gehäuse am Boden verklebten Gewichte gelöst und an einer Seitenwand befestigt, um mehr Platz in der Höhe für die Elkos zu schaffen (Bilder 2 und 3).
Im nächsten Schritt habe ich die Elkos an Kupferlackdrähte (alternativ sehr dünne Litzen) angelötet und sie miteinander verbunden. Die Elkos wurden dabei wieder an ihrem ursprünglichen Platz auf der Unterseite der Platine mit doppelseitigem Klebeband verklebt (Bilder 4, 5, 6).
Bild 7:
An die die Elkos verbindenden Drähte wurden Litzen verlötet, die an die Decoderanschlüsse für eine Decoderpufferung angeschlossen wurden.
Der Deocder erhält seinen Strom wie ursprünglich in der Anleitung vorgesehen über die Lötanschlüsse für die rote und die schwarze Litze.
Als Schaltausgang habe ich bei dem von mir verwendeten Decoder Tams FD-R Basic.3 den Ausgang Aux2, der im Auslieferungszustand mit F2 geschaltet wird, verwendet. Natürlich lässt sich auch jeder andere verstärkte Schaltausgang eines Decoders verwenden, der für die insgesamt 18 LEDs genug Strom liefert (zur Orientierung; Aux2 des FD-R Basic.3 kann lt. Datenblatt max. 100mA liefern).
Ergebnis wie gewünscht (Bilder 8, 9):
Ein- und Ausschalten verzögerungsfrei über F2/Aux2 und Pufferung des Decoders (wobei die 440uF der beiden Elkos bei dem Tams nur eine gute Sekunde die Beleuchtung aufrechterhalten. Der Decoder merkt sich den Schaltzustand des Ausgangs nur wenig länger).
Fazit:
Wem egal ist, dass das Ausschalten der Beleuchtung erst einige Sekunden später nach Leerung der Pufferschaltung umgesetzt wird und der Schaltzustand der Beleuchtung bei Kontaktproblemen zur Schiene und resultierender Stromunterbrechung zum Decoder evtl. verloren geht, kann einen Funktionsdecoder nach Anleitung einbauen - man beachte aber, dass vor dessen Anschluss an die Lötpunkte die dortigen Brücken abgelötet werden müssen, damit der Decoder keinen Schaden nimmt.
Wer lieber direktes Ausschalten bevorzug, kann den Aufwand wie von mir beschrieben betreiben und hat dann alternativ eine kurzzeitig wirkende Pufferung des Decoders, was bewirkt, dass auch das eingeschaltete Licht kurz gepuffert wird.
Gruß Ulrich
Die von elkulk zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Beitrag editiert am 13. 11. 2025 00:57.
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